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Nr. 199.- 33. Jahrg.

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Redaktion: SW. 68, Lindenstraße 3. Fernsprecher: Amt Morisplas, Nr. 151 90-151 97.

Englands Kriege

und Englands Staatsschuld.

Von Ed. Bernstein.

II.

Am Vorabend des Krieges mit dem revolutionären Frankreich 1792 ist die englische Staatsschuld auf 434 Weil­liarden gestiegen. Der jährliche Zinsendienst erfordert 200

Millionen Mark.

Sonnabend, den 22. Juli 1916.

" Investers Review" vom 1. Dezember 1900 hervorgehoben wird, " eine Million zu 3 Proz. geborgtes Geld für Zinsen allein den ganzen Verdienst von 600 Mann hinwegnimmt, die zu 1 Pfund die Woche arbeiten, der Verkürzung des Einkommens von über 11 500 Arbeitern um 1 Schilling die Woche entspricht und daß die Steigerung der Nationalschuld um fünfzigmal eine Million das Einkommen von 600 000 Arbeitern in gleichem Maße be­rührt." Was würde uns ein europäischer Krieg kosten? Und doch sprechen manche Leute leich= ten Sinnes von einem solchen.'

"

Expedition: SW. 68, Lindenstraße 3. Fernsprecher: Amt Morisplak, Nr. 151 90-151 97.

die Menschen schweigen, so werden die Steine schreien. Die Steine der Ruinen nach Frieden, nicht nach Revanche. Und wenn die Steine schweigen, so werden die Aecker und Wiesen, die Wälder und Sümpfe, vom Blute triefend, mit Leichen gedüngt, zum Himmel schreien..

oder verloren werden, welche wertvollen Schiffe auch versenkt und Was auch geschehen mag, welche Schlachten auch gewonnen welche Luftschiffe niedergeschossen werden mögen, wieviele Sol­daten auch getötet oder verwundet oder gefangen werden, das eine Das war Ende 1900 geschrieben, lange bevor der Buren- Friedensverhandlungen enden muß. ist sicher, daß alles schließlich mit einem Waffenstillstand und mit frieg sein Ende fand. Im ganzen kostete dieser, einschließlich des englischen Anteils an der gleichzeitig erfolgten China - ginnen? Es sieht gar nicht danach aus, als ob jetzt noch irgend­Warum sollten da diese Unterhandlungen nicht jetzt schon be Expedition der europäischen Großmächte England über etwas zu gewinnen wäre, als weiteres Blutvergießen bis aufs Der Krieg mit dem revolutionären Frankreich , der soge- 3 Milliarden Mark oder 162 Millionen Pfund Sterling. Die äußerste. Der Friede ist die Sybille, deren Bücher, d. H. deren nannte erſte Jakobinerkrieg, ward, als die Jakobiner gestürzt Nationalschuld, die am Ende des Geschäftsjahres 1899/1900 Schäße man kaufen muß, Schätze, die aber mit jedem Tag, der waren, fortgesezt gegen das Direktorium, das Konsulat und auf 628 Millionen Pfund Sterling gesunken war, war trok dahingeht, abnehmen und doch im Preise steigen. das Kaiserreich Frankreich . Fast ein Vierteljahrhundert fortlaufender Tilgungszahlungen am Ende 1903/1904 wieder Beide Gruppen wollen durchhalten bis zum bittern Ende" dauerte es, bis es zu einem wirklichen Friedensschluß kam. auf 770 Millionen Pfund Sterling gekommen. Im erst- und mit jedem Tag wird es bitterer. Was man mit dem Beginn Im Jahre 1816, ein Jahr nach der Schlacht von Waterloo , Im Jahre 1816, ein Jahr nach der Schlacht von Waterloo , genannten Jahr hatte der Kurs der englischen konsolidierten der Friedensverhandlungen gewinnen kann, das verliert man war der Stand der Staatsschuld Englands rund auf 17 Mil Staatsschuld noch al pari notiert, d. h. für 100 Pfund Nenn- hundertfach mit der Verlängerung des Krieges. liarden Mark und der Zinsendienst auf 640 Millionen Mark wert wurden 100 Pfund bezahlt, am legtgenannten Termin teiten und menschlichen Wettkampfes möglich wäre als die durch Es ist, als ob keine andere Erledigung menschlicher Streitig Jahresausgabe angewachsen. Das Finanzreform- Jahrbuch aber war er nur noch 884. Es hat dann eine ziemlich starke Minen und Granaten. schreibt darüber: Abtragung der Schuld eingefeßt. Die 1906 ans Ruder ge­" Dieser furchtbare Krieg, der uns 831 Millionen langte liberale Regierung hat sie in sieben Jahren um 100 Pfund Sterling kostete, war gänzlich unnötig und entsprang Millionen Pfund oder 2 Milliarden Mark vermindert, so unserer Einmischung in Dinge, welche das französische Volk ganz gut selbst hätte besorgen können. Unsere gesetzgebenden daß am Ende des Geschäftsjahres 1913/14 der Stand wieder Grundherren wußten jedoch sehr gut, daß, wenn sie nicht dic auf 661,5 Millionen Pfund herabgedrückt war. Aber in Freiheit in Frankreich erdrüdten, sie nicht hoffen konnten, ihre zwischen ist der Weltkrieg, von dem manche Leute leichten ungerechten Privilegien in Britannien aufrechtzuerhalten. Der Sinnes sprachen", wirklich gekommen, und die Schuldenlast, Ruf nach Reform war bereits erhoben worden, und daher mit der er abschließen wird, wird alles hinter sich lassen, was stürzten unsere Gesetzgeber in einen ungerechten Krieg mit dem die ärgsten Pessimisten befürchtet hatten. französischen Volk und führten unter dem Vorwande nationaler Wie aber wird die Geschichte über ihn urteilen? Noch Gefahr so strenge 3wangsgesetze für die Regierung Britanniens ein, daß selbst in Fällen, wo der Tatbestand erwiesen war, Ge- einmal, nicht Sozialisten, bürgerliche Reformer find es, schworene sich weigerten, auf Grund ihrer Verurteilungen aus- deren Urteil über Englands frühere Kriege in Obigen zitieri zusprechen. Sie überluden das Volk mit Steuern, lehnten es wird. Sicher beansprucht es nicht historische Objektivität, es aber ab, den ihnen zukommenden Anteil auf sich zu nehmen, ob- betont die Sünden der heimischen Staatslenker und schweigt wohl ihre Pachteinnahmen unter der Wirkung der Kriegspreise von denen der jeweiligen Gegenseite. Indes der Zweck der mehrfach gestiegen waren. Sie liebten ihr Geburtsland im Zusammenstellung ist auch nicht, einen Abriß aus der Welt­Grunde nur wegen der Bodenrente, die sie von ihm zogen, und als der Krieg zu Ende kam, hungerten sie das Volk durch Korn- geschichte zu liefern, sondern einen ganz bestimmten Bu­als der Krieg zu Ende fam, hungerten fie das Volt durch Korn- sammenhang zölle aus, die so angesetzt wurden, daß der Preis des Brotes fammenhang aufzudecken und die Leser zum Nachdenken über ihn zu veranlassen. So weit, so gut. Aber bis jetzt ist die und folglich die von den Bauern zu zahlende Bodenpacht Mehrzahl der Menschen immer erst hinterher für das Nach­auf dem Satz der Kriegszeit zu bleiben hatte." Immerhin wurden nach Beendigung der Napoleonischen denken gewesen. Kriege ernsthafte Anläufe gemacht, die ungeheure Schulden­last abzutragen. Aber neue Kriege, von denen das Finanz­reform- Jahrbuch den 1838 bis 1843 spielenden Kampf zur Niederwerfung von Aufständischen in Kanada , den 1840 bis 1843 spielenden ersten Krieg gegen China und die 1848 bis 1853 währenden Kriege in Südafrika gegen die rebellischen Raffernstämme erwähnt, hemmten den Prozeß, so daß im Jahre 1854, am Vorabend des Krimkrieges die englische Staatsschuld noch immer in runder Summe 794,7 Millionen Pfund Sterling oder 15,9 Milliarden Mark betrug. Vom Krimkrieg schreibt das Jahrbuch:

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Georg Brandes über den Frieden.

Die Neutrale Konferenz" in Stockholm hat Georg Brandes gebeten, ihr eine Stundgebung zur Verfügung zu stellen, die sich weniger mit den Möglichkeiten. eines zukünftigen Friedens befaßt, sondern vielmehr an die Verantwortlichkeit aller Kriegführenden appelliert, dem entsetzlichen Kampf, der mit jedem Tag seiner Ver­längerung den Friedensschluß nur erschwere, ein Ende zu machen. Der Aufruf ist jetzt in der Züricher Post" abgedruckt. Wir geben im folgenden einen Auszug daraus wieder.

Brandes meint, daß es einem Neutralen unmöglich sein müsse, den Haß, der die Welt durchseuche, zu teilen. Er könne die Völker berstehen, die alle behaupten, daß der Krieg für sie ein Akt der Notwehr war.

Alle betrachten sich als Ueberfallene, alle fämpfen für ihre Gristenz. Wenn aber feiner von ihnen den Krieg gewünscht hat, so sollten sie das Licht ihrer Friedensliebe, die sie von Anfang an genährt haben und jetzt noch zu nähren erklären, nicht länger unter den Scheffel stellen.

Die Zentralmächte erklären, daß sie den Frieden wollen. Nur erfahren wir nicht, was sie dafür opfern wollen, um zum Frieden zu gelangen. Sie wollen ihre Feinde so niederschmettern, daß ein dauernder Friede geschlossen werden kann.

ganz Europa keinen einzigen wirklichen Staatsmann gab. Zwei Wie wird die Zukunft urteilen? Daß es in unsern Tagen in große Staatsmänner hätten den Krieg verhindert, ein einzelner hätte ihn vor Schluß des ersten Jahres zu Ende gebracht. So aber entzogen die Generäle den Staatsmännern die Macht. kämpfenden Mächte abgeschlossen werden. Der Krieg sollte ohne allzuharte Demütigung irgendeiner der demütigten auf einen weiteren Krieg finnen. tämpfenden Mächte abgeschlossen werden. Sonst werden die Ge­auch daran denken, daß die Demütigung, die man den Feinden Und man sollte zufügt, feines der vorlorenen Menschenleben zurückbringt. Jedes Menschenleben hat seinen Wert, wenn auch nicht alle Menschen gleichbedeutend sind. Es ist kein großer Trost, wenn wir tausend Mann, der Feind aber zehntausend verlor. Niemand weiß, ob unter diesen Tausend nicht derjenige mitgefallen ist, der der Stolz seines Landes und ein Wohltäter für die Menschheit, für alle Zeiten geworden wäre. Es kann ein Shakespeare oder ein Newton, ein Kant oder Goethe, ein Molière oder Paſteur , ein Kopernikus oder Rubens, ein Tolstoi unter den hunderttausend giern, Russen gewesen sein, der gefallen ist. zwanzigjährigen Engländern, Deutschen , Franzosen, Polen , Bel­

Was bedeutet die Versehung eines Grenzpfahls, der Gewinnst ist ein einstweiliger. Der Verlust ein unerseßlicher. Der Gewinn ist der eines einzelnen Staates, der Verlust ist der der Menschheit. Jedermann sieht, wie unter dem Einfluß des Krieges das Ver­mögen der Menschheit schwindet, und zwar derart, daß zuletzt keiner die Kriegskosten wird bezahlen können. Aber der Verlust an Menschenwerten, die schlimmste Verarmung, wird nicht mit ein­gerechnet.

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Was wir mit erleben, bedeutet die Vernichtung der Vorstellung durch die weiße Rasse selbst! von unserer Ueberlegenheit über die schwarze, braune und gelbe Raffe. Man hat deren Hilfe in An­spruch genommen, man hat sie dafür gepriesen, daß sie Weiße niederschlugen. Wie sollte sich dies nicht rächen müssen!"( z)

Zum russisch - japanischen Abkommen.

Die veröffentlichten Artikel des russisch- japanischen Bündnis­vertrages vom 3. Juli, deren Fassung nur in allgemeinen Zügen bekanntgegeben wurde, haben folgenden Wortlaut:

" Die Kaiserliche Regierung von Japan und die Kaiserliche Regierung von Rußland beschließen, ihre Bemühungen für die Erhaltung eines dauerhaften Friedens im fernen Osten fort­zusehen und haben ein Einverständnis über folgendes herbei­geführt:

Art. 1. Japan wird an feiner politischen Uebereinkunft oder Kombination teilnehmen, die gegen Rußland gerichtet ist. Nuß­land wird an feiner politischen Uebereinkunft oder Kombina tion teilnehmen, die gegen Japan gerichtet ist.

Art. 2. Wenn die territorialen Rechte und besonderen Rechte im fernen Osten der einen kontrahierenden Partei, die von der anderen kontrahierenden Partei anerkannt worden sind, bedroht werden, so werden Japan und Rußland sich über die Maßnahmen beraten, die im Hinblick auf die gegenseitige Un­terstüßung und Kooperation zum Schutze und zur Verteidigung dieser Rechte und Interessen getroffen werden müssen."

Dieser Krieg, der völlig unnük war, und in den man nie hätte sich einlassen sollen, tostete uns 70 Millionen Pfund, wo­von 34 Millionen der Schuld hinzugefügt wurden. Es darf nicht vergessen werden, daß das Volk ob des Krimkrieges ebenso begeistert war, wie es dies über den gegenwärtigen( 1900/1901) in Südafrika geführten Krieg ist, und daß jeder, der seinen Ver­stand anzuwenden und zu sagen wagte, daß der Krieg unnötig fei, als unpatriotisch denunziert wurde. Jetzt aber wird uns von Lord Salisbury hinsichtlich des Krimtrieges erzählt, daß wir unser Geld auf das falsche Pferd gesezt" haben. Obwohl wir in der Zeit seit dem Abschluß des Krimkrieges bis zum Ausbruch der Feindseligkeiten in Südafrika keinen großen Krieg gehabt haben, hatten wir doch eine Fülle von kleinen", die trotz ihrer Kleinheit kostspielig waren. Auch sind wir von periodischen Baniten heimgesucht worden, die unterschiedslos erhebliche Aus­gaben für, einige Jahre später von der Wissenschaft als nublos Auch die Alliierten wollen die Feinde zerschmettern, bevor der und veraltet gestempelte, Befestigungen oder Schiffe bedeuteten." Friede geschlossen wird. Sie formulieren ihr Kriegsziel gewöhnlich Am Ende des Krimfrieges 1856 war der Stand so, daß nicht die Zentralmächte, sondern nur deren Militarismus der englischen Staatsschuld 826 Millionen Pfund Sterling bernichtet werden soll. Aber man kann dem Stachelschwein nicht oder 16,5 Milliarden Mark. Da England nun vier Jahr wohl seine Stacheln ausreißen, ohne dem Stachelschwein selbst weh zehnte lang feinen großen Krieg fatte, konnte trog der fleinen zu tun. Kriege diese Summe bis Ende 1899 auf 634 Millionen Pfund länger der Krieg dauert, desto fürzer der künftige Friede sein Und während des Krieges selbst ist es flar geworden, daß, je Sterling oder 122 Milliarden Mark herunter gearbeitet wird. werden. Eine im Verhältnis noch größere Ermäßigung erfuhr In den kriegführenden Ländern suchen die Heere natürlich der Zinsendienst der Staatsschuld, nämlich von 25,55 Mill. auf zunächst und in erster Linie den Sieg; aber noch stärker ist ihr 17,6 Mill. Pfund Sterling. Das heißt, während die Staats. Verlangen nach Frieden. schuld um nicht ganz den vierten Teil sich verringerte, ver- In den neutralen Ländern fühlt sich die öffentliche Meinung ringerte sich die Binsenlast um nahezu den dritten Teil. Der nicht berechtigt, für den Frieden einzutreten. Sie steht hier meist Staat hatte einen geringeren Betrag zu verzinsen und konnte auf dem Nätherinnenstandpunkt, es mit der einen oder anderen außerdem den Zinssat herabseßen. Da kam der Burenkrieg der streitenden Parteien zu halten, und vergißt darob, das Gewicht und änderte das Bild. ihrer Meinung auf die Wagschale des Friedens zu werfen. Unter den neutralen Mächten hat die eine größere Bedeutung " Zur Zeit, wo dies geschrieben wird( Dezember 1900)," als alle anderen zusammen. Diese Macht ist jedoch nicht aufrichtig heißt es in dem uns vorliegenden Bande des Finanzreform- Jahr- und ernsthaft neutral. Washington hatte eine andere Auffassung buchs, hat der Krieg in Südafrika 80 Millionen Pfund ge- der Neutralität als Wilson. Obgleich Frankreich während des foftet, wovon 54 Millionen auf die Staatsschuld geschrieben wo Unabhängigkeitskrieges den Freistaaten träftig Beistand geleistet, den sind. Fünfzehn Monate Krieg mit einigen vierzigtausend holländischen Bauern haben somit 11 Jahre Arbeit an der Er- berbot er im Kriege zwischen Frankreich und England auf das mäßigung der Staatsschuld zunichte gemacht. Es ist bemerkens- strengste und unter Gefängnisstrafe die Ausfuhr. von Waffen und wert, daß die großen Napoleonischen Kriege, während deren wir Munition an irgendeine der kämpfenden Parteien. entweder gegen ganz Europa standen oder einige europäische Na- Hätte Wilson wie Washington gehandelt, so wäre der Krieg tionen mit Hilfe von Verbündeten bekriegten, denen wir große nun zu Ende. Ziehen es die amerikanischen Freistaaten vor, aus Subsidien zahlten, damit sie imstande seien, ihre Heere auszu- diesem Kriege materiellen Vorteil zu ziehen, statt ihren Einfluß rüsten, 24 Jahre dauerten und jährlich gegen 35 Mill. Pfund koste- geltend zu machen, um Friedensverhandlungen herbeizuführen? ten. Dieser Krieg kostet uns pro Jahr das doppelte. Die furcht- Gibt es denn niemand mehr, der für Frieden wäre bom gesun­bare Verschleuderung, welche die Ausgaben für den Krieg zur den Menschenverstand und unverdorbenem, menschlichen Fühlen Wirkung haben, kommt der Nation nicht zum Bewußtsein. Wir allenfalls abgesehen? borgen, wir vergessen aber, daß, selbst wenn auch die jetzige Dem Schrei nach dem Frieden, der sich bald einmal in allen der von uns wiedergegebenen Mitteilung des japanischen Blattes Generation nicht an das Zurückzahlen geht, doch, wie in der Staaten erheben wird, bezeichnet man als Feigkeit. Aber wenn" Dairen ", wobei nur die Regelung der mandschurischen Bahnfrage

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Außer diesem Abkommen, das, wie wir wiederholen, außer dem veröffentlichten Teil nach einen vorläufig geheim gehaltenen enthält, wurde von den Vertretern beider Staaten ein russisch­ja panisches Protokoll unterschrieben, nachdem es zuvor einer besonderen Sibung des japanischen Genro( Rat der Aeltesten) zur Begutachtung vorgelegt wurde. Der Text dieses Protokolls lautet nach einem Tokioter Telegramm des Rußkoje Slowo" folgender­maßen: 1. Die vertragschließenden Mächte handeln gemeinsam zur Verteidigung ihrer Sonderinteressen in China und Sibirien , falls eine dritte Macht versucht, diese Interessen zu verlegen.

2. Die Untertanen der vertragschließenden Mächte genießen völlige Freiheit, zu wohnen und Geschäfte und Unter­nehmungen zu betreiben in Sibirien und der japanischen und russischen Einflußsphäre in der Mongolei und Man= dschurei.

3. Die Schiffahrt auf dem Sungari, die ein Vor­recht der Russen ist, wird in gleicher Weise für die Japaner frei­gegeben.

Ein Zusatz bestimmt die Uebergabe des Abschnitts der ost­chinesischen Bahn zwischen dem Sungari und Kwan= tschöng tsu an Japan .

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Diese Meldung enthält also im wesentlichen eine Bestätigung