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Der Staat und die Kartelle.
Dienstag, den 22. August 1916.
Expedition: SW. 68, Lindenstraße 3. Fernsprecher: Amt Moritplat, Nr. 151 90-151 97.
meine durch den Krieg verursachte Erschöpfung bringt die heitlichen starten Wolfsströmung erscheine gerade schwächeren Unternehmungen rascher zur Strecke, hält aber jetzt besonders wichtig angesichts der sozialdemokratiauch den wirtschaftlichen Fortschritt bei den großen Unter- chen Agitation, die, eingeleitet von dem Phantom der Der Krieg hat bekanntlich ein weitgehendes Eingreifen nehmungen auf. Völkerfreundschaft, in Wirklichkeit auf einen Frieden geder Staatsgewalt in die wirtschaftlichen Verhältnisse mit sich Noch deutlicher tritt die den wirtschaftlichen Fortschritt richtet sei, bei dem uns in sicherer Aussicht stände, in naher gebracht. Mit der Festsetzung von Höchstpreisen beginnend, hemmende Kriegswirkung in der Frage der Kartellbildung Zeit zur Verteidigung unserer staatlichen Unabhängigkeit, der über die Regulierung der Lebensmittelverteilung hinaus, zutage. Es kann keinem Zweifel unterliegen, daß viele Kar- Unversehrtheit des Reichsgebietes und unserer wirtschaftlichen fuchte der Staat auch auf die Produktionsverhältnisse einzu- telle nicht mehr dem Stand der Technik entsprechen. Schon Bewegungsfreiheit das Schwert wieder ziehen zu müssen.- wirken und den Bedürfnissen der abnormen Zeit anzupassen. vor dem Kriege machte sich ihr schädigender Einfluß in dieser Danach scheinen Konservative, Nationalliberale und FreiWer der Form nach urteilt, sieht in dieser Tätigkeit des Hinsicht bemerkbar. Die großen Unternehmungen vermochten konservative eifrig darauf hinzuarbeiten, durch kleine, im Staates den Staatssozialismus , die Verwirklichung des trop der Kartellfesseln ihren Betrieb auf der Höhe der Grunde rein äußerliche Korrekturen an ihren KriegsPrinzips der„ Organisation" usw. Für manche kommt es ja modernen Technik zu erhalten, weil sie sich gleichzeitig in der zielforderungen eine Verständigung mit der Renur darauf an, daß eine äußere Gewalt in die privatwirt- Breite ausdehnen, in naheliegende Produktionssphären durch gierung herbeizuführen. Freilich würde eine solche Verschaftlichen Beziehungen eingreife, um diese Einmischung allerhand Kombinationen übergreifen konnten. Würde der ständigung nicht einmal die berühmte„ mittlere Linie" des Sozialismus" zu nennen. Umgekehrt fommt es für uns Staat ausschließlich das Interesse der Entwicklung und der Nationalausschusses ergeben, sondern eine weit nach Sozialdemokraten in erster Linie auf das Wesen des Gesamtheit vertreten, so würde seine Einwirkung fördernd rechts orientierte Kriegspolitik zum Ergebnis haben! Staates an, der es unternimmt, die Produktion zu regu- sein. Sein Handeln geschieht aber mehr im politischen Interlieren. Wir wünschen auch in dieser Hinsicht keinen„ aufge- effe ſowie im Intereffe einzelner Unternehmergruppen. In Eine Abweisung der Friedensgesellschaft. flärten Absolutismus", sondern die demokratische sehr vielen Fällen geht er wieder nicht so weit, wie es geboten Selbstverwaltung des Volkes. Wenn wir die wäre. Ob die Eingriffe aber in allen Fällen einen wirklichen Die Berliner Ortsgruppe der Deutschen FriedensVerstaatlichung der Produktionsmittel fordern, so verstehen Fortschritt darstellen, wollen wir nicht ohne weiteres be- gesellschaft batte den Reich 31 angler gebeten, ihr die Auswir darunter die Uebernahme der Produktion durch die Gehaupten. Ob dann nach dem Kriege gerade der Staatssozia- sprache über die Kriegs- und Friedensziele freizugeben mit der fellschaft und ihre auf weitester demokratischer Grundlage lismus" erhalten bleibt, der wirklich einen Fortschritt darstellt, Begründung, daß auch der Nationalausschuß Redefreiheit organisierte Macht. Dadurch unterscheidet sich der demo- wird vom Verhältnis der sozialen Kräfte abhängen, vor allem genießt. Darauf hat die Ortsgruppe aus der Reichskanzlei folgende fratische Sozialismus eben vom Feudal. und Bureau- aber auch von der Einsicht des sozialistischen Proletariats. In Antwort vom Unterstaatssekretär Wahnschaffe erhalten: fratensozialismus, nach dem schon alles Sozialis- dieser Hinsicht ist es wichtig, daß das Proletariat nicht etwa „ Der Ortsgruppe Berlin der Deutschen Friedensgesellschaft gemus ist, was der Staat macht, wessen Repräsentant der Staat den Imperialismus afzeptiert und aus ihm gewisse Vorteile statte ich mir auftragsgemäß auf das gefl. Schreiben vom 28. Juli auch sein mag. für sich herauszuholen sucht, sondern in erster Linie den anti- dieses Jahres ergebenst zu erwidern, daß der Herr Reichskanzler Insbesondere ist es der sogenannte„ neue Mittelstand", demokratischen Geist auf allen Gebieten, in der wirtschaft der dortigen Auffassung, daß durch das Auftreten des Deutschen der, noch im Grunde antidemokratisch, sich aber immerhin lichen Organisation, in der inneren Verwaltung wie in der Nationalausschusses die Sach- und Rechtslage hinsichtlich der öffentauf den Plebs stüzen möchte, darum die Fahne des„ Sozia- äußeren Bolitik rücksichtslos bekämpft. Die Vorbedingung lichen Grörterung der Kriegsziele verändert sei, nicht beizulismus" schwenkt. In den gewaltigen Riesenunternehmungen für die Verstaatlichung der Produktion muß die Demokratie treten vermag. Auch dem Deutschen Nationalausschuß gegendes Kapitals fühlt er sich unbehaglich, fast zum einfachen sein, die allein die Gewähr bietet, daß der Staat seine Macht über ist darauf hingewiesen worden, daß dem Antrag auf Freigabe. Arbeiter herabgedrückt; er hat darum schon vor dem Kriege im Interesse der Gesamtheit, des wirtschaftlichen Fortschritts der Erörterung von Kriegszielen nicht entsprochen werden könne, die gemischt- wirtschaftliche Unternehmungsform gefordert und der Kultur ausnuten wird. Andernfalls bedeutet die folange noch auf allen Fronten erbittert gefämpft wird. Demeniund tritt jezt mit Eifer für den Kriegssozialismus" in der Verstaatlichung nichts anderes als die Erschwerung des Auf- sprechend ist er ferner bedeutet worden, daß die Gestaltung eines die Hoffnung ein, unter der Staatsverwaltung wiederum zu stieges der Arbeiterschaft und folglich auch einen wesentlichen Bukunft des Reiches sichernden und feine Stärke mehrenden Friedens nur in allgemeinen Umrissen, ohne Eingehen auf fonkrete ForEhren zu kommen und vielleicht noch auf dem Rücken der Rückschritt ins feudale Beitalter. derungen und ohne polemische Schärfe besprochen werden könne. Arbeiterklasse zu maßgebenden Personen" im Staate zu Die unerläßliche Voraussetzung für eine in dieser Beschränkung
werden oder mindeſtens zu guten Stellungen in den Kolonien
zu gelangen.
Konservatve Annäherungsbestrebungen.
B
augelassene Behandlung von Kriegszielfragen bleibt ferner, daß die Erörterung vom Geiste entschlossenen Durchhaltens Der Imperialismus und Kriegssozialismus" sind nur In Ergänzung der Aeußerungen der National nach außen und innen getragen ist. Ebenso ist für die Verzwei Seiten derselben Erscheinung: beide sind zunächst die liberalen korrespondenz", des offiziellen Organs öffentlichung von Berichten über den Verlauf der Versammlungen Zukunftsideale der sogenannten gebildeten Schicht, die er der nationalliberalen Partei, über das Verhältnis der und die Wiedergabe etwa gefaßter Resolutionen in der Presse Vorwünschte Lösung des, wie Professor Delbrück sagt, schwierig Nationalliberalen und Konservativen in der inneren Politik aussetzung, daß darin nichts enthalten ist, was die innere Geften sozialen Problems der Gegenwart, der Ueberproduktion( f. Vorwärts" Nr. 228), seien nachstehend die Aeußerungen schloffenheit unseres Voltes stören, den Widerstand unserer Feinde an freien Berufsarbeitern. Sie liegen aber auch beide im desselben Organs über die Kriegs- und Friedens anfeuern oder ihre Hoffnungen auf ein Nachlassen unserer Kräfte Interesse gewisser Unternehmerschichten. Denn die Ein- ziele der Konservativen wiedergegeben, aus denen hervor stärken könnte. Diese Richtlinien besigen gleiche Geltung für die mischung des Staates beschränkt sich keineswegs darauf, den geht, daß nicht nur eine völlige Solidarität in diesen Fragen Veranstaltungen aller Organisationen und Parteien. Handel aus gewissen Funktionen herauszudrängen, sondern zwischen Konservativen und Nationalliberalen besteht, sondern hat auch den Zweck, die Grund- und Kartellrente auf- auch, daß nach Ansicht des nationalliberalen Organs eine Behörden, die die Verantwortung für den Verlauf derartiger BerDie Prüfung und Entscheidung im Einzelfalle ist Sache der rechtzuerhalten. Einigung zwischen der Rechten und der Reanstaltungen zu tragen haben." gierung fich anbahnt. Im Anschluß an die Rede Heydebrands in Frankfurt a. M. schreibt das erwähnte Organ ( nach der Magdeburger Zeitung"):
Nicht nur werden die Höchstpreise so bemessen, daß den Produzenten sehr bedeutende Gewinne bleiben, sondern die Produzentenkartelle werden auch zwangsweise aufrechterhalten. So droht die Regierung mit der Bildung eines Zwangskohlensyndikats, und es werden vorbereitende Schritte in gleicher Richtung in der Zementindustrie vorgenommen. Ist das im allgemeinen Interesse geboten? Das bestreitet von ihrem Standpunkt aus selbst die Kölnische Zeitung ". In ihrer Nummer vom 15. Juli schrieb sie u. a. über die heutige ,, Bureaukratenwirtschaft":
" Nichts Wirtschaftliches scheint dem Staate jetzt fremd. Alles foll an sein Gängelband. Landesfürstliche Wohlstandspolizei würde man das vor etwa 150 Jahren genannt haben. Heute ist's vielköpfige Bureaukratenwirtschaft geworden, die leider nicht immer einheitlich zu arbeiten weiß. Da jezt man Höchstpreise fest, um die Preisbewegung, die ohnehin schon durch die Veränderung unseres Geldumlaufs start nach oben geht, zu dämpfen, und trifft auf der anderen Seite, wie jezt in der Zementindustrie, Maßnahmen, die die Preise treiben müssen. Da sucht man ben Kapitalmarkt zu schonen, für die Anleihen des Reichs freizumachen und hezt zugleich die Spekulanten auf neue Werte los. Da sucht man unwirtschaftlich angelegte Kapitalien unter allen Umständen rentabel zu machen oder zu erhalten und treibt bolkswirtschaftlich gesehen, nichts anderes als Kapitalvergeudung. Private Gewinnsucht hat schnell erkannt, wie die Lage zu nußen ist. Wo Gruppen oder Grüppchen willige Bureaukratenohren finden, dürfen sie früher oder später auf eine Bundesratsverordnung hoffen, die ihnen im Namen der Gesamtheit gibt, was ihnen eigentlich verweigert werden müßte. Der Wettlauf um Staatshilfe wird immer wilder, und immer üppiger das Wachtum staatlicher Allmacht."
Das letzte Seegefecht in der Nordsee .
London , 21. August. ( W. T. B.) Reutermeldung. Amtlicher Bericht der Admiralität: Am 19. August entwickelte der Feind in der Nordsee beträchtliche Tätigkeit. Die deutsche
Ein
" Man wird diesen Standpunkt des konservativen Führers in feiner Weise als extrem bezeichnen können, im Gegen teil als besonnen und maßvoll anerkennen müssen. Er berührt sich auch darin mit der wiederholten Stellungnahme der Nationalliberalen Partei, als Herr v. Sehde- ochsee flotte tam beraus, fehrte aber, als sie erfuur, daß brand, unter Würdigung der politischen Beweggründe der Regie- die Stärke der britischen Streitkräfte ansehnlich war, ein Gefecht rung für die Einschränkung des U- Bootkrieges, doch auch diese vermeidend, in den Hafen zurück. Auf der Suche nach dem Feind Gelegenheit nicht vorübergehen läßt, um auf die wirksamste Waffe verloren wir zwei leichte Kreuzer durch einen gegen England mit allem Nachdruck hinzuweisen. In der Frage U- Boot Angriff, und zwar die„ Nottingham " und die der äußeren Kriegsziele aber stellt er sich so sehr auf den Falmouth "; alle Offiziere der„ Nottingham " wurden gerettet, durch die bekannten Erklärungen des Reichskanzlers gegebenen achtunddreißig Mann der Vesagung werden vermißt. Alle OffiBoden, daß man für die endgültige Beantwortung dieser Frage ziere und Mannschaften der Falmouth " mit Ausnahme eines auf eine weitgehende Uebereinstimmung zwischen der Rechten und der Regierung wird rechnen dürfen. Heizers, der an Verwundungen starb, wurden gerettet. Zwischen den berufsmäßigen Flaumachern freilich, die im Westen feindliches U- Boot wurde zerstört, ein anderes wurde gerammt am liebsten alles beim unerfreulichen Alten vor dem Kriege und ist möglicherweise gesunken. Die deutsche Behauptung, daß ein ließen, und seiner Auffaffung zieht Heydebrand einen deutlichen britischer Zerstörer und ein britisches Schlachtschiff beschädigt wurden, Trennungsstrich; die„ realen Garantien" des Kanzlers müssen ist unwahr. wirklich real und greifbar sein und nicht bloß in den politischen und technischen Zukunftsträumen eigenbröblerischer Theoretifer existieren. Wenn wir die nötigen Sicherheiten in der Hand halten, daß Belgien nicht wieder zum Einfallstor westlicher Feinde werden kann, brauchen wir es nicht zu annettieren. Aber es müssen eben Sicherheiten und sie müssen in unserer Hand sein. Nicht anders wird es in Polen zu stehen haben, während die baltischen Provinzen wie dem deutschen Herzen, so auch der deutschen Macht enger verbunden bleiben
müssen.
Amtlich. Berlin , 21. Auguft.( W. T. B.) Die im amtlichen Bericht der englischen Admiralität vom 21. August gemachte Behauptung, daß eines unserer U- Boote gerammt worden sei, trifft zu. Das Boot ist, nachdem es einen geschleppten englischen kleinen Kreuzer der ,, Chatam"-Klasse vernichtet hatte, bei dem Versuch eines englischen Zerstörers, es zu rammen, leicht beschädigt worden und wohlbehalten in den Hafen zurückgekehrt. Zu der englischen Behauptung, baß ein zweites deutsches U- Boot vernichtet worden sei, fann erst Stellung So scheint sich doch allmählich in der Frage der äußeren genommen werden, wenn alle U- Bootmeldungen eingegangen find. GegenSoweit die rheinische großkapitalistische Zeitung. Rönnen Kriegsziele zwischen ursprünglich sehr auseinanderlaufenden Auf- über den englischen Ablengnungsversuchen, daß ein englischer Zerstörer faffungen und Wünschen jene Annäherung anzubahnen, die vernichtet und ein englisches Schlachtschiff beschädigt worden seien, aber etwa wir in dieser Verstaatlichung" von unserem zu praktischen Ergebnissen führen kann, wie sie auch dem frei- wird auf den amtlichen deutschen Bericht vom 20. August Bezug geStandpunkte aus einen Fortschritt erbliden? Wenn wir dem konservativen Führer Frhrn v. 3edlib borschwebte, als er ein nommen, der in allen Teilen aufrecht erhalten wird. Das im BeWesen und nicht bloß der Form nach urteilen, feineswegs! Zusammenarbeiten der verschiedenen Friedensausschüsse anregte." richt der britischen Admiralität angegebene angebliche Zurückweichen Einige Beispiele mögen die Frage beleuchten. Wir sehen im Gleichfalls im Anschluß an die Rede Heydebrands mahnt der deutschen Hochfceflotte vor nirgends in die Erscheinung geGroßbetrieb einen wirtschaftlichen Fortschritt, aber feines der befannte parlamentarische Mitarbeiter der Post", daß tretenen britischen Hochseestreitkräften ist ein Phantasiegebilde. wegs in jedem Großbetrieb. Gegenüber dem feudalen man der Regierung nicht unnötige Schwierigkeiten machen Großgrundbesig war der bäuerliche Besitz sicher eine beffere folle. Beherzige man dies einerseits, und andererseits, daß Die türkische Hauptquartiersmeldung. Wirtschaftsform; ebenso war gegenüber der auf Stlaben es das gute Recht und unter Umständen vaterländische Pflicht arbeit beruhenden Manufaktur der freie Handwerksbetrieb freier Staatsbürger sei, auch eine von der der Regierung ab- Ronstantinopel, 20. August a bends.( W. T. B.) Hauptsicher ein Fortschritt. Wir messen eben danach, welche Wirt- weichende Auffassung mit Nachdruck zu vertreten, so erscheine quartiersbericht. schaftsform die Entwicklung der Produktivkräfte am besten die Vereinigung aller, die bei gleich starker vaterländi- An der Jratfront und in Persien ist die Lage fördert und betrachten jene Wirtschaftsform als fortge- scher Gesinnung das gleiche Ziel eines Friedens, der die Ge- unverändert. schrittener, die die Produktivkräfte am weitesten ausgewähr der Dauer in sich schließt, wenn auch zurzeit auf ver- An der Kautasusfront auf dem rechten Flügel bildet hat. schiedenen Wegen verfolgen, zu fruchtbarem 3u- Vorpostenkämpfe. Der Feind, der nördlich vom Engpaß von Die durch den Krieg geförderte Konzentration bedeutet sammenarbeiten nicht mehr aussichtslos. Der Zu- Buglan unsere vorgeschobenen Stellungen angriff, wurde veraber noch feinewegs eine höhere Wirtschaftsweise. Die allge- sammenschluß dieser einzelnen Richtungen zu ciner ein tricben. Wir machten bei dieser Gelegenheit einige Gefangene