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MbenSausgabe txaassssasBBKmmmmBmammmm Nr. 254 40. Jahrgang Ausgabe B Hr. 126

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Zcntralorgan der Vereinigten Sozia Idemokrati f eben Partei Deutfchlands

Dollar bis SOOOOo

Die Markkatastrophe nimmt ihren Fortgang. Im heutigen offiziellen Devisenverkehr erreicht der Dollar während der ersten Börsenstunde bereits eine Höhe von 8V 250. Es herrscht an der Börse allgemein die Auffassung vor, daß die Reichsbank, selbst wenn sie wollte, nicht mehr in der Lage wäre, den Niederbruch der deutschen Währung aufzu- halten. Es herrscht ausgesprochene Panikstimmung. Bei Börscnschluß stellte sich der Dollar amtlich auf über 78 000. Am Effektenmarkte geht dementsprelliend der große Umrechnungsprozeß, der die Formen einer Katastrophen- Hausse zeigt, weiter. Heute bestand besonders große Nach- frage für Schiffahrts- und Petroleumwerte, Montanpapiere, ur die Aktien des Sprengstoffkonzerns und für die ganz uner- wartet wieder in den Bordergrund getretenen Schutzgebiets- anleihen. Die Teuerungskataftrophe. von der Unhalibarkeii der Zustände, die sich aus dem Mark- ; u 1 3 überall ergeben haben, legt ein Telegramm des Ober- Bürgermeisters von Bottrop , einer westfälischen Mittelstadt, Kenntnis ab. Zn diesem Telegramm an die sozialdemokratische .eichsiazsfraktton wird mitgeteilt, daß Handels- und Ge- ver betreibende sowie die Vertreter der vetriebsräte ringend ersuchen, bei der Reichsregierung aus die llnhaltbarkeit der zustände aufmerksam zu machen, die sich seht wirtschaftlich ergeben �abe«. Die Versorgung sei auss höchste gefährdet, die Erregung der Verbraucher außerordentlich groß. Eine vierfache vrok- Preiserhöhung steht in Aussicht, das Pfund Rindfleisch würde im Einkauf 10 000 M. kosten. * 5n Regensburg beginnt heute eins auf mehrere Tage be- rechnete Konferenz zwischen Vertretern der deutschen Landwirt- schaft, der M ü h l en t n d u st r i e und der Bäckergroß- Organisationen. Bei den Besprechungen handelt es sich in erster Linie darum, eine K r e d i t a k t i o n für die Mühlen und Bäcker zu schaffen, da die letzteren der Ansicht sind, daß der lieber- gang in die freie Getreidewirtschaft mit erheblichen Kreditschwierigteiten für die beiden Gewerbe verbunden sein werde. An den DcrhandlUngen nehmen auch Mitglieder des Kuratoriums der Reichsgetreidestell«, des vorläufigen Reichswirtschafts- rates sowie eine Anzahl von Abgeordneten teil. * Bei der Beratung des Ernährungsetots hat der Reichstag auf Antrag der Sozialdemokratie beschlossen,die Reichsregierung zu er- suchen, der Preiserhöhung für Zucker die Zustimmung zu versagen oder, falls sie schon gegeben sein sollte, in neue VerHand- hingen einzutreten, um die Zustimmung zurückzuziehen". Die Mehr- heit des Reichstages, unter der sich auch der größte Teil der Zentrumsstaktion befand, ging bei der Zustimmung zu diesem An- trage von der Anschauung aus, daß der Zuckerpreis mit Rücksicht auf die Ernährung nicht ins Unabsehbare hinein gesteigrt werden dürfe. Trotz dieses Beschlusses des Reichstages ist in- zwischen in der Sitzung des Beirats der Zuckerwirtschaftsstelle eine erhebliche Steigerung der Zuckerpreise beschlosien worden. Der Preis, der bisher über 81 000 Mk. betragen hat, wurde auf 100 000 Mt. erhöht, obwohl selbst einig« Vertreter von Länder- rrgierungen(Sachsen und Thüringen ) der Erhöhung widersprochen und auch dagegen stimmten. Durch diesen Beschluß hat das Reichs- crnährungsministerium sich ohne weiteres über den Beschluß des Reichstages hinweggesetzt. Degen dieser Handlungsweise wird man das Ernährungsministerium zur Rechenschaft ziehm müssen.

Die Industrie erträgt es nicht/ Zeitgemäste Erinnerungen. Es hat wohl nie eins Industrie gegeben, die nach dem Ur- teil chrer bedeutendsten Vertreter so schwach und so wenig trag- fähig war, wie die deutsche. Die Organisation der Großindustrie hieß früher:Zentraloerband deutscher Industrieller". Es war dieselbe Bereinigung, die jetztReichsverband der deutschen Industrie " heißt. Wenn früher ein Sozialgesetz oder ein wirt- schaftspolitisches Gesetz erlassen werden sollte, dann trat der Zentraloerband zusammen und gab sein Gutachten ab. Die Debatten und Beschlüsse wurden für die Mitglieder in Heften publiziert, unter dem Titel:Verhandlungen, Mitteilung und Berichl des Zentralverbandes deutscher Industrieller". Rund 150 solcher Hefte sind erschienen, und darunter ist wohl keines, in dem nicht die Behauptung aufgestellt wird, daß ganze Jndu- striezweige oder gar die ganze deutsche Industrie zugrunde gerichtet werden, wenn diese oder jene Vorlage Gesetz wird. Nur zu oft haben die Minister sich einschüchtern lassen und sind den Weisungen der Großindustriellen gefolgt. Gab es Minister, die sich nicht einschüchtern ließen, wie z. B. Freiherr v. B e r l e p s ch, dann suchten sie ihn zu beseitigen, was ihnen hei Berlepsch auch gelang. Aus den Hunderten Fällen, was die Industrie nach dem Urteil dieser Sachverständigen nicht er- tragen konnte, mögen hier einig« Proben angeführt werden. Di« Industrie konnte es nicht ertragen, wenn s ch u l p f l i ch- tige Kinder Vicht beschäftigt werden durften: große Jndu- strien gingen sicher zugrunde, wenn fürjugendlicheAr- beiter derZehnstundcntag und für Frauen der Elfftundentag eingeführt wurde. Undurchführbar »ar die Innehaltung von Pausen für jugendliche und weiblich? Arbeiter. Ganz unerträglich waren die im§ 1Z4a der EeWerbsordnung geforderte««-Ausschüsse,

denn mit Einführung dieser Bestimmung höre der Fabrikant auf, Herr im eigenen Hause zu sein. Auch§ 616 des BGB. gehörte zu den unerträglichen Gesetzesbestimmungen. Wollte man die Karenzzeit in der Unfalloersicherung von 13 auf.Wochen herabsetzen, dann war das eine unerträgliche Be lastung der Industrie. Sollten die Berufsgenossenschaften einige Rücklagen zur Bildung eines Reservefonds machen, da be haupteten die Herren im Zentralverband, daß hierdurch der Industrie das nötige Betriebskapital entzogen werde. Obwohl der Zentralverband gewaltigen Einfluß auf die Regierung hatte, so konnte er doch nicht jeden Fortschritt in der Sozialpolitik hindern. Keine Industrie hat durch die Soziall Politik Schaden gelitten. Und doch waren die Herren im Zentralverband nicht mit der Regierung zufrieden. Das geht deutlich aus folgender Episode hervor, die sich in der Dele- giertenversammlung am 30. Januar 1909 abspielte. Das Stenogramm in Heft 114 berichtet darüber: Geheimer Kommcrzienrat Vogel, Chemnitz :Meine Herren, es gibt kern« Industrie in der Welt, die in den letzten 20 oder 30 Iahren opferfreudiger und opferwilliger gewesen ist als die deutsche (Sehr wahr!), es gibt keine Regierung, die weniger entgegenkommend gegen Industrie und Handel ist als die deutsche(lebhafte Zustimmung, starker Beifall). Und es gibt kein Parlament, das mit solcher Rück sichtslosigkeit gegen alles das, was Handel und Industrie betrifft, vorgeht, wie das Parlament des Deutschen Reiches.(Lebhaft« Zu stimmung.) Wenn nun diese Leute aufgefordert werden, anzugeben, wieviel die Industrie von den Reparationslasten übernehmen kann, dann kann man nach den Erfahrungen leicht abschätzen, daß sie die Leistungsfähigkeit so niedrig einschätzen, wie sie es früher bei Schaffung von Sozialgesetzen auch getan haben. Greift man aber entschlossen zu, dann zeigt sich, daß sie die an geblich unerträglichen Leistungen tragen können und dabei sehr gut bestehen. Der ßaschismus in Frankreich . Stürmische Jnterpellationsdevatte in der Kammer. Paris , 2. Juni. (WTB.) Die gestern von den Ccrmelots du Roi verübten Anschläge gegen die Abgeordneten Violette Sangnicr und Moutet haben zu einer Interpellationsdebatte in der heutigen Kammersitzung geführt. Außer dem Führer der Radikalen Herriot interpellierten die Abgeordneten Brousse, Deyries und Compere Morel. Vor Beginn der Sitzung wäre es, wenn nicht der Ab- geordnet« Moutet es verhindert hätte, zu tätlichen Zu- sammenstößen zwischen dem royalistisäzen Abgeordneten Daudet und einigen radikalen und sozialistischen Abgeordneten gekommen. Die Sitzung selbst nahm einen stürmischen zum Teil außerordentlich lärmenden Verlauf. Nachdem der Minister des Innern Maunoury sich bereit erklärt hatte, die Interpellation sofort zu beantworten, erklärte der Abgeordnete Herriot , man befinde sich einer Gruppe von Leuten' gegenüber, die in Frank- reich faschistische Methoden einführen wollten. Dem Mi- nisterium müsse er nicht nur im Namen seiner eigenen Partei, sondern auch im Namen vieler Republikaner zurufen: Mr haben genug davon! Wir sind Männer der Freiheit und habin Beweise von Geduld gegeben. Eine Delegation von wirklichen Republikanern hat jüngst den Ministerpräsidenten gewarnt. Trotzdem ist nachher ein neuer Anschlag gegen Caillaux verübt worden. Es gibt in dieser Der- sammlung noch Männer, die sich des Todes von Iaures erinnern. Wir sind Anhänger der Gesetzlichkeit, verlangen aber, daß die Regierung ihre Verantwortung in dieser Angelegenheit übernimmt. Die Regierung muß sich für oder gegen die Feinde der Republik aussprechen. Wir werden uns nicht mit einer banalen Tages« ordnung zufriedengeben. Nach dem der Abgeordnete Deyries sein« Interpellation begründet hatte, erklärte der Minister des Innern Maunoury, feine Antwort fei kurz und kategorisch. Er miß» billige die gestrigen Anschläge. Di« Regierung sei entschlossen, sie in unerbittlichster Weise zu bestrafen und die Republik mit allen gesetzlichen Mitteln zu verteidigen. Bis jetzt habe man G e d u l d gezeigt, fetzt aber habe man die Ueberzeugung. daß die gestrigen Anschläge vorbereitet gewesen seien und daß man sich einer Organisation gegenüber befinde, die über ganz Frankreich verbreitet sei. Di« Regierung kenne die Pläne und die Urheber. Dies veranlaßte den Royalisten Daudet , dos Vorgehen seiner Anhänger zu verteidigen. Seine Rede gab Anlaß zu hef» tigen Kundgebungen der Linken. Der Abgeordnete Marc S a n g n i« r erklärte, wenn die Regierung wolle, könne sie in acht Tagen und selbst noch weniger die Eamelots du Roi für immer unschädlich machen, indem sie ihnen mitteile, daß, wenn sie Delikte begehen, sie behandelt würden wie alle anderen Staatsbürger. An der Debatte beteiligte sich euch Tardi eu. Er nehme, sagte er. die Erklärung der Regierung über die weit- verzweigte aufrührerisch« Organisation, deren Entdeckung sie mit- teile zur Kenntnis. Seit drei Wochen würden die hohen Beamten der Polizei in derAction Franeoise" jeden Morgen als Mörder bezeichnet, und die Regierung habe noch kein Mitttel gefunden, Anklage gegen den Verleumder zu erheben oder die Polizei- beamten öffentlich reinzuwaschen. Die Resolution Brousie. in der die Regierung aufgesordert wird, die Freiheit der Bürger und die republikanischen Tin- richtunqen zu verteidigen, sowie all« Gewalttaten, von welcher Seite sie auch kämen, niederzuschlagen, wurde mit 370 gegen 101 Stimmen angenommen. Paris . 2. Juni. (Cca.) DasJournal" glaubt zu wissen, daß der Minister des Innern feine Erklärungen auf Grund eines S ch r i f t st ü ck e s gegeben habe, dos gestern bei einer H aus- such un g bei einem anläßlich des Ueberfalles auf die französischen Abgeordneten verhafteten Eamelot beschlagnahmt wurde. Dieses Dokument sei außerordentlich bedeutsam.

Nur ein paar Tatsachen. Die tiefen Ursachen der jüngsten Bewegung im Ruhrgebiet waren zweifellos wirtschaftlicher Natur. Maßlose Preissteigerungen gleich zu Beginn der neuen Markkatastrophe, unverantwortliche Engherzigkeit derArbeitgeber am Anfang Lohnverhandlungen, unverständliches Zögern der Reichsbehör- den vor einem Eingreifen und einem Druck auf die Jndu- striellen, das ist es, was die Arbeiterschaft in eine an Verzweif- lung grenzende Stimmung versetzte. Und es ist bezeichnend, daß die Bewegung sehr rasch abslaute, sobald diese Wirtschaft- lichen Ursachen durch eine neue Lohnregelung einigermaßen be- hoben waren. Diese Feststellung verringert jedoch in keiner Weise die Schuld der Kommunisten, die alles getan haben, um die Bewegung in ein politisches Fahrwasser zu leiten, indem sie die Erregung der Massen mit den Mitteln der plum- Pesten Demagogie schürten und einen bewaffneten Aus- stand zu inszenieren versuchten. Daß die Bewegung verhält- mäßig rasch und ohne größeres Blutvergießen mit einem wirt- schaftlichen Abkommen abgeschlossen werden konnte, ist l e d i g- l i ch das Verdienst der Gewerkschaften. Wie war es aber möglich, daß in dem von den Franzosen besetzten Ruhrgebiet , wo die Wafsenkontrolle gegenüber der Zivilbevölkerung rücksichtslos durchgeführt wird und wo das politische Leben allen möglichen Einschränkungen und Schika- nen ausgesetzt ist, eine derartig aufstandähnliche b e w a f f- n e t e Bewegung ins Leben gerufen und an Ausdehnung ge- Winnen konnte? Die passive Duldung dieses Unternehmens durch die Franzosen ist keine genügende Erklärung: eine aktive Unterstützung ist, besonders was den Besitz von Waffen an- belangt, zu einem solchen Unternehmen notwendig gewesen. Das war bereits bei den Mülheimer Unruhen Mitte April der Fall und hat sich mir in noch größerem Maße diesmal wiederholt. Eine solche Unterstützung durch die Franzosen ist psycho- logisch und politisch durchaus erklärlich, ja beinahe selbstver- ständlich: denn ein Gelingen oder auch nur eine örtliche und zeitliche Ausdehnung dieser Aktion hätte zweifellos zum Chaos und zum Zusammenbruch des deutschen Widerstands gegen die Ruhrinvasion geführt. Die kommunistischeOpposition", die Richtung Maslow- Fischer, die im Ruhrgebiet sehr stark vertreten ist, war der An- ficht, daß man wie einst Lenin mit Ludendorff aus die Angebote des französischen Militarismus eingehen sollte, um die Weltreoolution vorwärtszutreiben. Die Zentrale und die Parteimehrheit glaubten jedoch, daß bei diesem gewagten Spiele letzten Endes das Proletariat derLackierte" fein würde und sie versuchten, diese Absichten zu durchkreuzen. Aber es zeigte sich bei der ersten Gelegenheit, daß sie die KPD.-An- Hängerschaft im Ruhrgebiet nicht in der Hand haben und daß die Maslow-Fischer-Leute im Bunde mit den llnionisten und Syndikalisten dort weit stärker sind als dieBonzen" der Zen- trale. Run hatte uns dieRote Fahne" aufgefordert, auch nur zehn Einzelfälle zu nennen, aus denen die kommunistisch- französische Zusammenarbeit bei den jüngsten Aktionen im Ruhrgebiet hervorgehen würde. Sie soll befriedigt werden. Es seien hier zunächst nur einige amtlich überprüfte Fälle herausgegriffen: Bereits am ersten Tage der Mülheimer Unruhen sind verschiedentlich französische Soldaten mit bewaffneten deutschen Kom- munisten zusammen gesehen worden. Auf der Schloßbrücke hat«in französischer Posten Seite an Seite mit schwerbewaffneten(Kara­biner- und Infanteriegewehr Modell 08) Ausrühern gestanden. Kom- munistffche Rädelsführer konnten unbehindert in der fran- zösischen Kaserne bewaffnet aus- und eingehen und erwiesen französischen Offizieren und Soldaten militärisch« Ehren- bezeugungen. Austührerische Elemente dursten Waffen tragen, wogegen deutsche Kriminalbeamte, die am Rathaus Posten standen, von französischen Offizieren bis auf die Strümpfe nach Waffen unter- sucht wurden. Ein verhafteter Aufrührer hat zu Protokoll ausgesagt, daß die Franzosen nicht nur die Bildung von Banden geduldet haben, sondern den Kommunisten auch mehrer« Gewehre und Karabiner ausgehändigt hätten. Dos Interesse der Franzosen , in Mülheim den Aufrührern zum Stege zu verhelfen, zeigte sich klar am zweiten Austuhrtage, wo die Franzosen während der Unruhen aus einem Flugzeuge in Mengen Flugblätter über Mülheim herabwarfen, um die Ar- beiterschaft gegen die Reichsregierung aufzuhetzen. Eine Reihe von Personen, die den deutschen Behörden als Führer der anarcho-syndikolistischen Jugendbewegung bekannt und sich bereits früher in hervorragender Weife an Unruhen beteiligt hatten, wie z. B. Panz, Zehnter, Hadiski, wurden bei ihrer Vernehmung durch deutsche Behörden, die auf Veranlassung der Staatsanwaltschaft erfolgt«, von französischen Soldatm und be- waffnetm Kommunisten dem Machtbereiche der Behörden e n t- zogen. Deutsch « Beamte wurden von bewaffneten Kommunisten»er- haftet und in die französische ' Kaserne gebracht,«o sie ohne jede Veranlassung mißhandelt worden sind. Bezüglich der Unruhen und Verwüstungen im Polizeiprästdium in Gelsenkirchen am 28. und 24. Mai ist amtlich ermittelt worden, doß, als es am 28. am Alten Markt zu einem Z u- ammenstoß zwischm dem Selbstschutz, der Freiwilligen Feuer- wehr und den Feuerwehren der ZechenKonsolidation" undRhein- Elbe" einerseits und den bewtissueten Kommunisten andererseits kam.