Einzelbild herunterladen
 

Nr.33140.Jahrgang

Ausgabe A nr. 164

Bezugspreis:

Für ben Monat Sult 30 000 902. Doraus zahlbar. Unter Kreuzband für Deutschland , Danzig , Saar . und Memelgebiet fowie Desterreich und Luxemburg 38 000 m., file das übrige Ausland 43 000 M. Postbezugspreis freibleiben d. Postbestellungen nehmen an Belgien , Dänemark , England, Estland , Finnland , Frank. reich, Holland , Lettland , Luxemburg , Defterreich, Schweden , Schweiz ,

Tschechoslowatei und Ungarn . Der Borwärts" mit der Sonntags beilage Bolt und geit", der Unter haltungsbeilage Heimwelt" und der Beilage ,, Siedlung und Kleingarten erscheint wochentäglich zweimal, Gonntags und Montags einmal.

Telegramm- Adresse: Sozialdemokrat Berlin

Morgenausgabe

thing

stogenomi

Vorwärts

Berliner Dolksblaff

1200 Mark

Anzeigenpreis:

Die einfpaltige Nonpareillegeile Loftet 7000 M. Reklamezeile 33 000 m. Kleine Anzeigen das fettgedruckte Wort 2400 M.( zulässig zwei fett­gedruckte Worte), jedes weitere Wort 1200 M. Stellengesuche das erste Wort 1200 M., jedes weitere Wort 800 M. Worte über 15 Buchstaben zählen für zwei Worte. Familien- Anzeigen für Abonnenten Zeile 1500 m.

Anzeigen für die nächste Nummer milffen bis 4 Uhr nachmittags im Hauptgeschäft, Berlin SW.68, Linden. ftraße 3, abgegeben werden. Geöffnet von 9 Uhr früh bis 5 Uhr nadjm.

Zentralorgan der Vereinigten Sozialdemokratifchen Partei Deutschlands

Redaktion und Verlag: SW 68, Lindenstraße 3 Fernsprecher: Redaktion: Dönhoff 292–295

Verlag: Dönhoff 2506-2507

Mittwoch, den 18. Juli 1923 high

Vorwärts- Verlag G.m.b.H., SW 68, Lindenstr. 3 Postscheckkonto: Berlin 375 36 Bankkonto: Direktion. der Diskonto- Gesellschaft, Depofitenkasse Lindenstraße 3

Das Ringen um Belgiens Seele. Eine unvollkommene Denkschriſt.

Paris , 16. Juli. ( WTB.) Aus den in einer Woche erscheinen-]

seit der Ruhrbefehung nicht mehr verpflichtet

Bon Philipp Scheidemann .

Die Reichszentrale für Heimatdienst , der wir neben nach Recht und Billigkeit manchen überflüssigen Publikationen auch einige wertvolle den Memoiren des ehemaligen Premierministers Asquith ver- festgefeßt." Frankreich und Stalten haben Deutschland aufgefordert, Schriften verdanken, hat soeben eine Denkschrift veröffentlicht, öffentlicht der Temps" einige auf die Juli- und Augufttage 1914 in Ausführung dieses Baragraphen ihnen zuder zu liefern. Die im Zentralverlag G. m. b. H. zu Berlin erschienen ist unter bezügliche Stellen, in denen Asquith den Eintritt Englands in Deutschland hat geantwortet, daß der Zucker nicht unter diese dem Titel: Die Entwicklung der Reparations= den Krieg mit der Verlegung der belgischen Neutralität Kategorie beweglicher Güter und Waren falle. Da es sich um die frage". Der erste Saz der Schrift, die eine Fülle wertvolles burch Deutschland begründet. Der Temps" nimmt die Beröffent- Auslegungsfrage einer Bestimmung des Teiles 8 handelt, ist die vor- und für den politisch Intereffierten geradezu unentbehrliches lichung zum Anlaß, um die Kehrseite der Darstellung zu zeigen und herige Anhörung deutscher Delegierter geboten. Deutschland be material enthält, lautet wie folgt: Auf den folgenden Blättern sagt: Wenn die belgische Neutralität nicht verletzt worden wäre, hauptet, daß es wird in kalendermäßiger Aufzeichnung der Gang der politi­würde England nicht in den Krieg eingetreten sein. Mit besonderer schen und wirtschaftlichen Ereignisse seit dem militärischen Schärfe entwickelt das halbamtliche Blatt noch einmal seine alte sei, die vorgesehenen Lieferungen auszuführen. Der Temps " meint, Busammenbruch Deutschlands dargestellt. Eine sachliche An­These von dem verspäteten Eingreifen Englands, das die Reparationskommission werde den deutschen Sachverständigen einanderreihung von geschichtlichen Tatsachen, ohne ein Wort Mit einer solchen Durch eine rechtzeitige flare Stellungnahme in der Lage gewesen nicht gestatten, diese Einwendung zu erheben. Es verbleibe der Erläuterung und des Kommentars. alsdann noch die Frage des Auslegungsrechts der Reparations. wäre, den Krieg zu verhindern. Der Temps" tommt zu tommiffion, diese sei nach Anhörung der deutschen Bertreter sou- fachlich- kalendermäßigen Aufzeichnung könnte man sich freudig dem Schluß, England handle in Europa nur dann, wenn ein perä n. Indessen habe der Oberste Rat am 13. August 1921 be- einverstanden erklären, denn die Saucen, in denen uns offiziell englisches Interesse ihm unmittelbar auf dem Spiel zu stimmt, daß im Falle von Meinungsverschiedenheiten zwischen den und offiziös zusammengestellte Tatsachen oft überreicht werden, stehen scheine und nur in dem Maße, als diese Interessen sein Ein- Delegierten der Reparationsfommission über die Interpretation des find den meisten Politikern ohnedies zuwider. greifen erforderten. Wenn man von England verlange, früher zu Abschnittes 8 die Frage nach einer Verständigung unter den Alliier­intervenieren oder Verständnis dafür, daß die Geschüße, die Belgrad ten einem Schiedsgericht unterbreitet werden fönne. Der beschossen, auch später England beschießen würden, daß Deutschland , Schiedsrichter muß alsdann einstimmig von allen Delegierten be nachdem es sich an den Franzosen vergriffen, auch später England zeichnet ober, falls eine Einigung nicht zustande kommt, vom Bölfer angreifen werde, so verlange man von den Engländern eine Bor- bundrat ernannt werden. Der Schiedsspruch des Schiedsrichters soll alle interessierten Parteien verpflichten. City of taster Job Poincarés Erfolg.

sorglichkeit, die ihrem Instinkt widerstrebe.

3

Amerika bleibt abseits und untätig. 10.

New York , 17. Juli. ( WTB.- Funkspruch.) Journal of Com­

4

Leider sind die zusammengestellten Tatsachen, gegen die im übrigen nicht der geringste Einwand erhoben werden soll, nicht vollständig. Statt aller weiteren Betrachtungen mögen zwei fehlende gewichtige Tatsachen hier angeführt wer­den. In der Denkschrift heißt es:

27. September 1918. Rede Wilsons in New York ... Alle internationalen Abmachungen müssen vollinhaltlich der übrigen Welt mitgeteilt werden.

5. Oftober 1918. Deutsche Note an Wilson: Annahme der 14 Punkte; Bitte um Friedensverhandlungen.

28. September 1918. Die Oberste Heeresleitung

Im Juli 1914 habe England die Fortschritte des russischen Einflusses auf dem Balkan gefürchtet und an einer Verständi­gung mit Deutschland und der Aufteilung des Drients und der Kolo­nien mitgearbeitet; im Juli 1923 fürchte England das Wachsen des französischen Einflusses am Rhein und träume von Hat sich denn zwischen dem 27. September und dem 5. Ot­einem widerspruchsvollen Arrangement, mit dessen Hilfe Deutsch- merce" erfährt aus Washington : Die Stellung Poincarés gegen tober 1918 wirklich gar nichts ereignet, das unter allen Um­land durch seine eigene Erholung den Aufschwung der englischen die Einsetzung einer internationalen Kommiffion zur Festsetzung der ftänden hätte verzeichnet werden müssen? Wie kam es denn, Ausfuhr begünstigen fönne, frotzdem es durch diefelbe Erholung Reparationszahlungen Deutschlands habe den Sinn, daß die Aus- daß am 5. Oktober Präsident Wilson von Berlin aus um wieder ein gefährlicher Konkurrent werde. Das bezeichneten viele fichten auf die Teilnahme Amerikas an der Regelung nunmehr fast Frieden gebeten wurde? Gerade das ist auffälligerweise in englische Geschäftsleute als praktische Politif. Wenn man sie auf- völlig in den Hintergrund treten sollen. Es sei ein- für allemal der Dentschrift vergessen worden. Deshalb soll es hier zu Nutz fordere, mit Frankreich zu gehen, um Deutschland nach den Regeln darauf hingewiesen worden, daß, wenn nicht durch die Note Bald- und Frommen aller, die historische Tatsachen von größter Be­des Versailler Vertrages zum Zahlen zu bringen, tue man allen wins eine Einigung der Allierten zustande komme, Amerika fort- deutung nicht verwischen lassen wollen, nachgetragen werden: thren Direktiven Gewalt an. Die Geschichte der letzten drei fahren werde, beiseite zu stehen. In Regierungsfreisen vermöge man Jahre sei daher nur eine Aufzählung von Berstößen gegen den einen Nugen für die Vereinigten Staaten darin zu erblicken,( Hindenburg- Ludendorff) fordert vom Reichskanzler die so­Friedensverrtag. Was habe es für einen 3wed, diese Lehren der baß sie dem Reparationsproblem näherträten, bevor ihre mit fortige Herausgabe eines Friedensangebots an Erfahrung zu bestreiten? Sie müßten den Franzosen in Fleisch wirkung praktischen Erfolg haben könne. Angesichts des Gegensages bie Entente. 29. September 1918. Der Reichskanzler Prinz Mar von und Blut übergehen und sie veranlassen, eine andere kom zwischen Frankreich und seinen Alliierten in der Ruhrpolitik ver­bination zu suchen, um zu ihrem Geld zu kommen. Der mögen die Regierungsfreise nicht zu glauben, daß unter den gegen Baden, der mit der Bildung einer neuen, auf demokratischer Basis wärtigen Umständen irgend etwas für die Sache gewonnen zu errichtenden Regierung beschäftigt war, läßt den Bertreter der Temps" verlangt von Frankreich eigene Ideen. du maReichsregierung bei der Obersten Heeresleitung, Freiherrn von Die Behandlung der belgischen Neutralität und Unabhängigkeit werden könne. Baldwins Note in Vorbereitung. im jezigen Augenblid sucht der Temps" zu rechtfertigen, da die Lerßner, telegraphisch und telephonisch anweisen, Hindenburg und London , 17. Juli. ( Reuter.) Die Borbereitung der britischen Ludendorff wegen des überraschenden Schreies nach Frieden sofort großen Tage des Jahres 1914 in acht Tagen sich zum neuntenmal jähren. Die eigentliche Absicht, die diesem alleinstehenden Presse- Antwort an Deutschland und der begleitenden Mantelnote an die zur Rede zu stellen. manöver zugrundeliegt, erhellt aus den mitgeteilten Aeußerungen Alliierten beschäftigt noch immer die britischen Sachverständigen. des Londoner Berichterstatters im Echo de Paris" über die kri- Es verlautet, daß die Mantelnote darlegen wird, aus welchem tische Lage Belgiens , das nach seiner Darstellung vor der Grund die britische Regierung glaubt, daß die deutsche Note eine Wahl stehe zwischen England und Frankreich . Beträftigt wird diese Antwort verdiene, und im allgemeinen auseinandersetzen wird, Auffassung durch den Leitartikel im Journal des Débats ", in dem welche Schritte zur Lösung des Reparationsproblems für nötig ge­es heißt, es bestehe Grund zu der Annahme, daß auch Belgien die halten werden. Die Mantelnote wird an die französische, belgische, britische Kombination, die Frankreich ablehne, froß der verzweifelten italienische und japanische Regierung gleichzeitig mit dem Entwurf Anstrengung Curzons, Belgien von Frankreich zu trennen, nicht der Antwort an Deutschland gesandt werden. zulassen werde. Von dem Ausgang der gegenwärtigen Krise England zu Konzeffionen bereit aber nicht einseitig. hänge geradezu die Unabhängigfeit Belgiens ab. Wenn London , 17. Juli. ( EP.)" Daily News" teilen mit, daß der das Brüsseler Kabinett heute dem Berliner und Londoner Druck nachgebe und Frankreich allein laffe, so sebe es sich ähnlichen Ge- englische Antwortsentwurf kurz, das Begleitschreiben aber lang sein werden und im einzelnen den Antwortsentwurf begründe. Sollte die Auflösungsarbeit der englisch - Wenn die Alliierten bereit seien, Konzessionen zu machen, belgischen Allianz von Erfolg sein, so trage sie alle Kennzeichen des werde sich die englische Regierung bereiterklären, den Entwurf unter Konkurrenzneides an sich. England würde dann feststellen, Umständen abzu ändern. Eine Abänderung sei bezüglich des daß es trotz Berschwindens der Kriegsflut politisch den Krieg ver- passiven widerstandes und her Ernennung einer Sach­verständigentommission möglich.

fahren wie 1914 aus.

loren habe.

Die Rede Smuts .

1. Oftober 1918( vormittags). Freiherr von Lerßner tele­graphiert an den Reichskanzler aus dem Großen Hauptquartier:

,, General Ludendorff erklärte mir, daß unser Angebot von Bern aus fofort nach Washington weitergehen müsse. 48 Stunden fönne die Armee nicht warten. Er bäte Eure Exzellenz dringendst, alles zu tun, damit das Angebot auf aller= schnellste Weise durchkäme.

Ich wies deutlich darauf hin, daß der Feind trotz aller Bc= schleunigung faum vor Ablauf einer Woche antworten werde. Der General betonte, daß alles darauf ankäme, daß das Angebot bis spätestens Mittwoch nacht oder Donnerstag früh in den Händen der Entente sein müsse und bittet Eure Exzellenz, alle Hebel dafür in Bewegung zu seßen. Er glaube, daß zur Beschleunigung vielleicht die Note von der schweizerischen Regierung durch Funkspruch von Nauen mit Schweizer Chiffre gegeben werden könne."

1. Oftober 1918( mittags 1,20 Uhr) telegraphieren Hinder­Wenn bis heute abend 7 bis 8 Uhr Sicherheit vor­handen ist, daß Prinz Mag von Baden die Regierung bildet, so bin

burg - Ludendorff an den Bizekanzler v. Bayer:

Selbst wenn die Vorwürfe des Temps" gegen Englands Rolle Pietermaritzburg , 17. Juli. ( Reuter.) Smuts sagte in seiner ich mit dem Aufschub bis morgen einverstanden. Sollte da­in den kritischen Julitagen von 1914 berechtigt wären, so bleibt es nichtsdestoweniger eine grobe Geschmadlofigteit diefes offi- Rede u. a. noch, Baldwin habe seinerzeit mit dem Abschluß der gegen die Bildung der Regierung irgendwie zweifelhaft sein, fo ziöfen Bariser Blattes, wenn es heute derartige Anklagen gegen Schuldenfundierungsverhandlungen mit Amerika einen ausgezeichhalte ich die Erklärung an die fremden Regie­ein Bolt erhebt, durch das es von einer vernichtenden Niederlage neten Anfang zu seiner jezigen Tätigkeit gemacht. Er begreiferungen heute nacht für geboten." 3. Ottober 1918 telegraphiert Prinz Mag, der inzwischen im Weltkriege gerettet wurde. Und es ist auch sehr zweifelhaft, die Lage und sage den Bölkern Europas , daß der Friebe wieder offiziell Reichskanzler geworden war und die neue Regierung ge­ob gerade diese Art von Argumentation auf Belgien den er hergestellt werden müffe. Er, Smuts , hoffe, daß diese Bemühungen bildet hatte, an die Oberfte Heeresleitung: und die Bemühungen derjenigen, welche Baldwin innerhalb und Bevor ich mich über die Einleitung der von der Obersten außerhalb des britischen Reiches unterstüßen, so start sein werden, Heeresleitung gewünschten Friedensaktion schlüffig mache, beehre ich daß schließlich die Kräfte des Friedens die noch immer fich regenden mich, Eure Exzellenz um Stellungnahme zu folgenden Fragen zu Kräfte des Krieges übertreffen und überwältigen. bitten:

strebten Eindruck machen wird.

Reparationszucker verlangt.

Die Kr

Die Krise in der katholischen Volkspartei.

Anrufung der Reparationskommission.f Paris , 17. Juli. ( Eca.) Die Reparationsfommission wird, wie der Temps" mitteilt, morgen deutsche Sachverständige anhören und zwar zu der Frage, ob Deutschland verpflichtet ist, auf Reparations. Rom , 17. Juli. ( EP.) Ueber die Tragweite und die Folgen tonto 3 ud er an Stelle der Sachlieferungen zu liefern, die in einem Paragraphen 19b, Anlage 2, 3eile 8, vorgesehen sind, der infolge ber rise innerhalb der Boltspartei bewahren deren Führer einer Entscheidung der alliierten Regierungen am 5. Mai 1921 in große Zurückhaltung. Meda erflärte, die katholische Rammer­den Friedensvertrag aufgenommen wurde und folgender- gruppe habe durch ihre Stimmenthaltung das Land gerettet. maßen lautet: Die Zahlungen in Gold oder gleichen Werten, die Der aus der Gruppe ausgestoßene Abgeordnete Cavazzoni gab als Anzahlung auf die festgestellten Ersatzansprüche der alliierten der Ansicht Ausdruck, daß die Krise der Volkspartei sich nach Schluß und assoziierten Mächte zu leisten sind, fönnen jederzeit von der der Kammer weiter entwidein werde. Das Barteisekretariat Kommission in Form von beweglichen und unbeweglichen Gütern, hat die Zusammenberufung des Nationalrates beschlossen, um die Baren, Unternehmungen, Rechten und Konzessionen in deutschem und außerdeutschem Gebiet, Schiffen, Obligationen, Aftien oder orgenommenen Ausstoßungen und die Haltung der Gruppe bei der Bertpapieren aller Art oder deutschen oder ausländischen Gelbforten Abstimmung vor der letzten Instanz entscheiden zu laffen. Durch angenommen werden; ihr entsprechender Goldwert wird von der den Austritt einiger weiterer Abgeordneter ist eine weitere Rommission selbst 13ersplitterung eingetreten.

1. Wie lange fann die Armee den Feind noch jenseits der

deutschen Grenze halten?

2. Muß die Oberste Heeresleitung einen militärischen Zusammen­bruch erwarten und bejahendenfalls in welcher Zeit? Würde der Zusammenbruch das Ende unserer militärischen Widerstandskraft bedeuten?

3. Ist die militärische Lage so fritisch, daß sofort eine Aktion mit dem Ziel Waffenstilstand und Friede eingeleitet werden muß? 4. Für den Fall, daß die Frage zu 3 bejaht wird, ist die Oberste Heeresleitung fich bewußt, daß die Einleitung einer Friedensaktion unter dem Druck der militärischen Zwangslage zum Berluft deutscher Kolonien und deutschen Gebietes, namentlich Clsaß- Lothringens und rein polnischer Kreise der öftlichen Provinzen führen kann?

5. Ist die Oberste Heeresleitung mit Absendung des anliegenden Rotenentwurfes einverstanden?"