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Abendausgabe

Nr. 178 41. Jahrgang Ausgabe B Nr. 89

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Berliner Dolksblatt

5 Goldpfennig

50 Milliarden

Montag

14. April 1924

Bertag and Engelgenabteilung Geschäftszeit 9-5 Uhr Berleger: Borwärts- Verlag GmbH. Berliu sm. 68, Cindenstraße 3 Jernsprecher: Dönho 2508-2507

Zentralorgan der Vereinigten Sozialdemokratischen Partei Deutschlands

Der Wahlkampf im Ruhrgebiet .

Die Faschistenwahl.

Nach der italienischen Kammererneuerung. Bon unferem römischen Sorrefpondenten.) Rom , den 9. April 1924.

reich die Annahme der von den Experten unterbreiteten Vorschläge Dem 6. April ein Nachwort zu schreiben, aus dem einfachen Es ist nicht eben intereffant, dem italienischen Wahlkampi abhängig machen will. Sowohl in England als auch in Frankreich Grunde, daß es dem Vorwort troftlos ähnlich sein muß. ist verschiedentlich der Wunsch laut geworden, daß auch die Ber - Es war ein Wahlkampf, der die Möglichkeit der Ueberraschung Grunde, daß es dem Vorwort, troftlos ähnlich sein muß. einigten Staaten an dieser alliierten Aussprache teilnehmen. Es war ein Wahlkampf, der die Möglichkeit der Ueberraschung Nach den aus Washington hier vorliegenden Nachrichten scheint dieser ausschloß, denn zur Ausgleichung jedes etwaigen Mangels an Zustimmung war ein Ueberfchuß von Gewalt" Wunsch in Washington auf teine Gegenliebe zu stoßen. Schon mit in Bereitschaft, der jeden der herrschenden Partei unerwünsch­Rüdsicht auf die bevorstehende Eröffnung des Wahlkampfes ist es wenig wahrscheinlich, daß die Regierung der Vereinigten Staaten fich ten Ausgang von vornherein daran hinderte, praktisch, d. h. zur Teilnahme an einer interalliierten oder internationalen Konferenz in dem Resultat der Abstimmung in die Erscheinung zu treten. Unter diesen Umständen haben sich viele gefragt, wie sich denn bereiffinden wird, wo ihre Gegenwart unfehlbar zur Erörterung der die große Nervosität in Faschistentreifen erklärt, die sich am Frage der interalliierten Schulden führen müßte. Berabend der Wahl jogar zu einem öffentlichen Dokument hinreißen ließ, das eine Widerrufung des Wahl= gefeßes enthielt: ein Communiqué des Breffebureaus der faschistischen Partei machte nämlich am Sonnabend bekannt, daß die für die faschistischen Minderheitslisten ab­gegebenen Stimmen bei der Berechnung des Prozentsatzes der Wähler zu den Stimmen der faschistischen Mehrheits­liste gezählt werden würden.

Für Annahme der Sachverständigen- Vorschläge. Dortmund , 14. April. ( Eigener Drahibericht.) Angesichts des auf dem Landes lastenden Besaßungsdruces und der wirtschaftlichen Unsicherheit, die durch das Problem der Weiterführung der Micum verträge vermehrt wird, konnte der Wahlkampf hier nur schleppend in Gang kommen. Jetzt beginnt sich das Bild zu ändern, und der Rampf belebt sich. Die sozialdemokratischen Wahlversammlungen der letzten Tage, in denen u. a. auch der frühere Reichswirtschafts: minister Genoffe Robert Schmidt an verschiedenen Orten sprach, wiefen einen überaus starten Besuch auf. Es ist zweifellos, daß diese Belebung des politischen Interesses auf die Berichte der Sach verständigen zurückzuführen ist, von deren Annahme die hie fige Bevölkerung ihre Befreiung von den gegenwärtigen unerträg. Tichen Zuständen erhofft. Die sozialdemokratischen Redner treten überall für die Annahme ein und ernten damit lebhafte Zustimmung Es ist zu erwarten, daß diese frische Initiative der Partei günstig auf den Ausgang des Wahlkampfes wirken wird. Bürgerliche Redner treten in den sozialdemokratischen Wahl­versammlungen fo gut wie nirgends auf, höchstens versucht es ba und dort ein Bölfisher. Die Kommunisten dagegen unterlassen es nicht, die sozialdemokratischen Bersammlungen mit Sprengfolonnen heimzusuchen, die aber dem festen Widerstand des sozialdemokra tischen Saalfchuzes begegnen. Selbst in ihrer Hochburg Geifen­firchen mißlang ihr Anschlag auf eine sozialdemokratische Wahlver. fammlung vollständig. Nach so günstigen Vorzeichen fehen unsere

Genossen dem 4. Mai zuversichtlich entgegen.

Konferenz der Alliierten.

Voraussichtlich am 25. April. Paris , 14. April. ( Eigener Drahtbericht.) In diplomatischen Kreisen rechnet man damit, daß die interalliierte Aussprache bereits in der nächsten Woche beginnen fönne, wenn Deutschland sich im Laufe der Woche zur prinzipiellen Annahme der von den Sachverständigen empfohlenen Lösung bereit erklären sollte. Man glaubt, daß die englische Regierung zu diesem Zwed einen perfön­lichen Meinungsaustausch antegen wird und die Ministerpräsidenten der alliierten Regierungen bereits um den 25. April herum zu einer Konferenz zufammenkommen werden. Von franzöfifcher Seite dürfte dann vermutlich außer der Reparatoionsfrage auch das Sicherheitsproblem aufgerollt werden, deffen wenigstens provisorische Regelung zu den Bedingungen gehört, von denen Frant­

Kammerauflösung in Frankreich .

Baris, 14. April. ( WTB.) kammer und Senat haben in Jacht­Fihungen ihre Tagesordnung erledigt. Der Senat hat jedoch das Gefeh fiber die Berlängerung der Legislaturperiode auf jedys Jahre nicht mehr beraten. Die kammer ift um Mitternacht aufgelöst worden.

Bor Verlesung des Auflösungsdekrets hielt der Präsident Béret die übliche Lobrede auf die Arbeiten dieses Parlaments und erklärte zum Schluß: Bom ersten bis zum letzten Tage hat diefe Kammer mit einem unerschütterlichen Willen, der, wenn es notwendig ge­wesen wäre, noch hätte verstärkt werden können, die unveräußer lichen Rechte Frankreichs betont. Frankreichs Ideal ist Gerechtigkeit und Einigkeit, Anhänglichkeit an die Republik und der Wunsch, daß das Land in das Barlament eine fofibe Mehrheit zurüdichidi, die nicht zerstören will, sondern entschloffen ist, dem Lande nükliche Dienste zu leiften.

Damit hat nach viereinhalbjähriger Tätigkeit die Kammer bes nationalen Blods ihr Ende erreicht. Mit Recht ist von ihr gesagt worden, fie sei das reaktionärste Barlament Frank­ reichs seit 1830 gewefen. Aber schlimmer noch: Nie hat in Frankreich eine so unintelligente, fo wirklichkeitsfremde, so forrupte und so zynische Mehrheit regiert. Din nationalistische Belle von 1919 brachte eine Unmenge von Neulingen in das Barlament, die von Politik wenig und von Wirtschaft gar nichts verstanden und die sich zu blinden oder auch be­zahlten Werkzeugen der reaktionärsten großfapitalistischen Kräfte machten: man ftelle fich einen Deutschen Reichstag vor, der zu vier Fünftein aus Lesern des Lokal- Anzeigers" bestehen würde. So ungefähr war das geistige Niveau dieser französischen Kammer. Kein Wunder, daß sie fast aus. fchließlich in der Hand einiger routinierter Geschäftspolitiker war, die die Intereffen des Großkapitalismus, im besonderen ber Schwerinduſtrie auf allen Gebieten der Politik und der

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Wirtschaft mühelos durchsetzten.

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Gewählt unter der schlagwortartigen Parole: Der Boche wird alles bezahlen", versuchten die Abgeordneten der Mehr­heit dieses Versprechen dadurch zu erfüllen, daß sie den Ge waltpolitikern freie Hand gaben. Sie richteten damit nicht nur nur Deutschland zugrunde, sondern schädigten ihr eigenes Land auf das schwerste. Erst in den letzten Monaten fing bie Mehrheit an, abzubrödeln, als die verheerenden Folgen der Ruhrpolitik, von den Sozialisten mutig gebrandmarkt, immer deutlicher in Erscheinung traten. Ein großer Zug nach Tin's ging dur h das Lerd und mancher Ermäter des natio nalen Blods versuchte daher rechtzeitig den Anuß nach links nicht zu verpassen. Daher die immer geringer gewordene Mehrheit der Regierung Poincaré und schließlich die Regie: rungstrife von Ende März.

Belgische Zuftimmung zum Sachverständigenbericht. Condon, 14. April. ( WTB.) Dem Brüsseler Berichterstatter der Times" zufolge wird das belgische kabinett den Be­schlüssen der Reparationsjachverständigen vorbehaltlos zu stimmen. Die belgische Regierung werde die baldige Jujammen­funft der Häupter der allierten Regierungen vorschlagen, um die Fragen der Felijehung des Betrages der deutschen Schuld, der Ber­teilung der Zahlungen und der Sanffionen zu erwägen, die ange­wandt werden follen, wenn Deutschland nach Zustimmung zu den Beschläffen der Sachverständigen versuchen sollte, fich seinen Ver­Pflichtungen zu entziehen.

erklärt man, wie Havas feststellt, daß im Augenblick weder von einer Baris, 13. April. ( WTB.) In offiziellen franzöfifchen Kreifen Zusammenkunft von Poincaré mit Theunis noch mit Ramsay Mac­ donald noch von einer interalliierten Konferenz die Rede ist. Man fei der Ansicht, daß ein Meinungsaustausch verfrüht sei, bevor die Reparationsfommiffion über die Durchführung des Planes der Sachverständigen nicht eine endgültige Entscheidung getroffen

habe.

Vor Erneuerung der Micumverträge.

Man denke: das Gefeh fett fest, daß die Mehrheitslifte 25 Broz aller abgegebenen Stimmen erlangen muß, um durchzukommen. Die berridende Bartei stellt in vier von rierzehn Wahlkreisen Minderheitslisten auf, die doch der liste halten kann, die nebenbei auch natürlich ein anderes stärkste Mann nicht für ein und dasselbe mie die Mehrheits­Mahlabzeichen tragen: und die für diese zweite Faschisten­lifte abgegebenen Stimmen, von der auch ein Kind der ersten Bolksschulklasse versteht, daß sie der Gesamtheit der Minder heitsstimmen zuzuzählen find, folien auf einmal der Mehrheit helfen, ihre 25 Broz zu erreichen! Man muß schon eine wahre Heidenangst haben, um diesen Grad des Abfurden ohne Brechreiz zu erfliminen. Der Wahl­ausgang bat natürlich die Sache so gefügt, daß der Faschismus die tiefsten Möglichkeiten feiner Gefesesverdrehung nicht aus­Augenmert darauf richten, wie weitherzig der Faschismus in vorzuschöpfen brauchte; immerhin foff man fdon fegt fein der Auslegung des Geistes und des Buchstabens feiner eignen Gelege vorzugehen bereit ist.

Dalfeldorf, 14. April. ( WTB) Die gefirigen Berhandlun. gen der Sechserkommiffion mit der Micum, die um 10 Uhr vor mittags begannen und bis 5% Uhr nachmittags dauerten, wurden mittags begannen und bis 5% Uhr nachmittags dauerten, wurden durch die bekannte Entscheidung der Reparationsfommiffion vom 11. d. M. erleichtert. Es wurde in wesentlichen puntten eine Einigung erzielt, und es besteht die Hoffnung, daß die Verhandlungen, die heute vormittag um 10 Uhr fortgeführt werden, vor Ablauf des Bertrages zu einem Abschluß führen.

Was diese Kammer an unheil angestiftet hat, fäßt sich noch gar nicht übersehen. Außenpolitisch war sie der Toten gräber der jungen deutschen Demotratie. Es war das Berhängnis der deutschen Republik, daß in den schweren vier Jahren, in denen die deutsche Republik eines Mindestmaßes von Unterstügung oder wenigstens von Scho nung bedurft hätte, um sich zu fräftigen und zu fammeln, fie drüben nicht dem geringsten Verständnis begegnet, sondern nur blödem Mißtrauen und Haß.

Für ein Wigblatt freilich fießen sich allerliebste Wahl­artikel schreiben. In der Tat hat das politische Bigblatt in Italien wohl noch nie so hoch gestanden, hat noch nie so artikel schreiben. In der Tat hat das politische Bigblatt in zwerchfellerschütternd gewirkt, wie in diesen Wochen. Bie in gewissen Zeiten die Scham zu den Hunden flieht", so flieht heute die politische Aufrichtigkeit in die fatorische Breffe. Ihr Material liefern ihr freilich die todernsten" Blätter. Schreibt ba z 8. die noch gar nicht lange zum Faschismus befehrte " Tribuna":

Die

Man kann sagen, daß diefe Wahlen ohne Wiberfireit stattge­funden haben. Die Oppositionsparteien hatten anscheinend auf alle Aeußerungen verzichtet, die früher den Wahlkampf kennzeichneten, wie Bersammlungen, Zeitungen, Reben, geistige Polemik. faschistische Partei war in greifbarer ungeheurer Uebermacht. Bai Jezt allerdings sieht das französische Bolk allmählich ein, allen Wahlen gab es immer eine ministerielle Bariei, die aus allen was feine Erwählten angerichtet haben, und ein Schrei der Kräften des Ministeriums Borteil zog, aber die Unterstützung murde Empörung und des Efels ertönt in Nord und Süd, in Oft und nicht offen gewährt, sondern heimlich, unterberhand, auf jefultische West gegen diefe unſelige nationalistische Mehrheit. Diese Weise. Diesmal war dagegen die ganze Drganisation der allerdings weist, um fid) zu retten, auf die wachsende Regierung ganz offen dem Faschismus zur Ber sich reattionäre Gefahr in Deutschland hin und befügung gestellt, ohne Hinterhalt, ohne Berstedspielen." zeichnet diese als eine Bestätigung für die Richtigkeit ihrer Bolitik; in Wirklichkeit verdankt aber die deutsche Reaktion ihre Auferstehung fast ausschließlich der französischen .

Jedenfalls ist ein Sieg der Rechtsparteien in Deutschland die lehte Hoffnung, die letzte Trumpfkarte des französi fchen Nationalen Blocks. Aus diesem Grunde haben Millerand und Poincaré die französischen Wahlen auf den 11. Mai, also acht Tage nach den Reichstagswahlen, festgelegt. Erfüllt sich ihre Hoffnung, zieht ein" Nationaler Blod" von Deutschnationalen, Deutschvölkischen, Deutschen Voritsparteilern -mit der indiretten Unterstügung einer auf Kosten der So­zialdemokratie erstarkten, lediglich Radau machenden tommu nistischen Fraktion in den neuen Reichstag ein, dann wird das alte Spiel mit vertauschten Rollen fortgesetzt werden.

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In Frankreich wird zwar die künftige Mehrheit jebenfalls vernünftiger und demokratischer sein als die vorige, sie würde aber nichts ausrichten können, mangels eines ver: nünftigen, gleichgesinnten Partners diesseits der Reichsgrenze. In Deutschland würde der Lokal- Anzeiger"-Reichs tag zwar ebenso ideenlos, ebenso torrupt und ebenso zynisch ſein als die gestern aufgelöfte französische Kammer; aber sie würde sich nicht einmal auf die militärische Macht stüzen fönnen, sondern ihre einzige Waffe wäre das große Mauf der Baterländischen". Gegen diesen Reichstag würde sich die ganze Welt erneut zusammenschließen. Und wehe dann dem deutschen Bolt!

ist eindringlich genug gewarnt und belehrt worden über die Dieses würde aber seine Brügel verdient haben, denn es Bedeutung des 4. Mail

Die Maifeier in Oesterreich . Wien , 13. April. ( WTB.) Die fozial stische Partel'eifung ver­öffentlicht in der Arbeiterzeitung einen Aufruf zur Feier des 1. mai unter, der Parole der Aufrechterhaltung des Achtffunden. tages, der Durchsehung der Alters- und Invalidenversicherung sowie des Kampjes gegen den internationalen Falchismus,

Dann kommt das Blatt auf die Wahlegzesse zu sprechen: Bereinzelte Episoden der Unduldsamteit... aber weniger als bei anderen Wahlen. Viel Angst bei den Gegnern, zu viel, um den Wahltagen eine farbige Deforation zu verleihen. Alle verschwunden! Ber reden wolite, hat geredet, und feiner hat ihm ein Haar gekrümmt... Ein Idyll!"

Die Tribuna" führt dann weiter aus, daß dieser idyllische Zustand im Berein mit dem Grundsatz des Wahlgefezes, nach bem die Mehrheit schon im voraus gewählt war, die Gefahr geringer Wahlbeteiligung in sich geschlossen hätte, aber auch diese Gefahr hätte die Energie der Regierung beschworen: die Bahlbeteiligung sei sehr hoch gewesen. Schließlich wird der Bahlausgang als ein Sieg des gefunden Menschenverstandes des italienischen Boltes" gepriesen!

Derartige Artikel find unbedingt als Schmugtonkurrenz der politischen Bresse gegenüber den Wizblättern zu betrachten. Wie soll so ein armes Wisblatt die Sache noch ironischer darstellen? Es liegt uns fern, uns weiter in Einzelheiten des Wahlidylls" zu vertiefen. Die Leser wissen aus früheren Korrespondenzen bis zum ueberdruß, in welchem Geiste sich das Schäferspiel entroute. Der Wahlkampf hat im Zeichen potentieller Gewalt stattgefunden. In den großen Städten ist wenig davon in Praxis umgefegt worden; was auf fannt. Charakteristisch für die Form des fändlichen Wahl­dem Lande geschehen ist, ist zur Stunde noch nicht genau be­chen Giornale d'Italia" vom 7./8. April( Mittagsausgabe) entnehmen. Unter dem Titel Ein Fascist getötet" wird dem fanipjes ist der nachstehende Bericht, den wir dem faschisti­

Blatte aus Avelline berichtet:

In Montevarbo wurde der Faschist Leonardo Brescia durch einen Revolverschuß von einem gewiffen Capebianco getötet, dem Bruber des Profeffors Leonida Capebianco; es heißt, daß die Tra gödie durch Repreffalien veranlaßt wurde, die der Professor Capobianco von den lokalen Faschisten zu erbulben gehabt hat. In Baronia ist weiter der Bruder des Advokaten Con­corbi verhaftet worden, des Randidaten der tonftitutionellen Opps­