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Abendausgabe

Nr. 465 41. Jahrgang Ausgabe B Nr. 233

Bezugsbedingungen und Anzeigenpreise find in der Morgenausgabe angegeben Redaffion: S. 68, Lindenstraße 3 Fernsprecher: Dönhoff 292-295 Tel- Abreffe: Sozialdemokrat Berlin

Vorwürts

Berliner Volksblatt

5 Goldpfennig

Donnerstag

2. Oktober 1924

Berlag und Anzeigenabteilung: Geschäftszeit 9-5 Uhr Berleger: Borwärts- Berlag GmbH. Berlin SW. 68, Lindenstraße 3 Fernsprecher: Dönhoff 2506-250%

Zentralorgan der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands

Zuspizzung der englischen Krise.

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Bereitet euch auf Neuwahlen vor!"

Condon, 2. Oktober. ( WTB.) Das Arbeiterblatt Daily Herald bringt in Fettdrud die Aufforderung: Bereitet euch auf Neuwahlen vor und fagt, daß Macdonald Neu­wahlen anberaumen werde, wenn die Regierung bei dem fonferva­fiven Mißtrauensantrag am Mittwoch eine Niederlage erleiden sollte. London , 2. Oktober. ( TU.) Die politische Krise wegen des Ruffenvertrages und der Zurückziehung der Klage gegen die fommu­nistische Zeitschrift Werfers Weekly" dauert an. Sie scheint dies: mal ernster zu werden, als alle die vorhergegangenen, und fann nach Ansicht der führenden Morgenblätter, sowie der Liberalen und Kon­fervativen Neuwahlen bedeuten. Die liberale Fraktion hat im Unterhause eine Fraktionssikung abgehalten, bei der eine durchaus seränderte Haltung der Parteimitglieder offenbar wurde. Die Ein­brüde in den Wählerfreisen während des Urlaubs haben offenbar einen grundsäglichen Stimmungswechsel herbeigeführt. Allen Ernstes wird mit der Möglichkeit einer Neuwahl bis Ende des Monats und unter Umständen fogar noch früher gerechnet. Den unmittelbaren Anlaß zur Krise bildet das Mißtrauensvotum der Konservativen, dem sich die Liberalen nach dem gestrigen Fraktionsbeschluß an­ſchließen wollen, wenn es die Formulierung des Mißtrauenvotums nur einigermaßen zufäßt.

Englische Verstimmung gegen Deutschland . Wegen der geplanten Tarifmaßnahmen der Regierung.

London , 2. Oftober.( WTB.) Daily Telegraph " befaßt sich in seinem Leitartikel eingehend mit der Frage des Handels.

vertrages mit Deutschland . Das Blatt führt aus, die britischen, amerikanischen und anderen an der Dawes- Anleihe inter­effierten Banken feien in ihren Verhandlungen mit den deutschen Sachverständigen auf sehr wenig Schwierigkeiten gestoßen und die Fähigkeit und Einsicht Dr. Schachts hätten in London starten Eindrud gemacht. Die Ankunft Dr. Luthers fei ein Zeichen, daß sich die Frage jetzt in ihrem Endstadium befinde. Die Berhand­lungen über den deutsch - englischen Handelsvertrag seien augenblid lich durch eine Schwierigkeit unterbrochen, die in hiesigen Banken und Geschäftskreisen starte Berstimmung erzeugt habe. Die Etodung sei auf die geplanten fistalischen Maßnahmen der deutschen Regierung zurückzuführen, da die Aus. fichten des britischen Handels ernstlichst durch die Auferlegung dieses Tarifes beeinträchtigt würden. Außerdem bestehe die Gefahr einer Borzugsbehandlung für gewisse Industrien in Frankreich , die Eng­land nicht genießen soll. Daily Telegraph " erklärt, es habe hier Erstaunen erzeugt und mehr als Erstaunen, daß eine derartige Politik von der deutschen Regierung unternommen wird, zu gleicher Zeit, wo Schritte von Großbritannien geban werden, um durch Uebernahme eines großen Anteils an der Dawes- Anleihe zur Wie derherstellung der deutschen wirtschaftlichen Stabilität und der deut­ schen Kredite beizutragen. Es sei schwierig zu verstehen, wie eine Regierung notwendige Unterstützung mit einer Hand annehmen fönne ,, während sie mit der anderen ein Gesetz erlaffe, das unmittel­bar und ernstlich die materiellen Interessen eines der Länder, bas zu seiner Hilfe mitwirkt, schädigt. Zwei Dinge brauchte Groß­ britannien von Deutschland , eine Aenderung des geplanten Tarifes in der Hinsicht, daß seine Wirksamkeit gegen den britischen Handel nicht prohibitio( verhindernd) fein würde, und eine Fortsetzung der Meist begünstigung, die jetzt und

Die Pariser Verhandlungen.

Armes Europa !

Bon Eugen Prager .

Wir wollen zunächst einige 3 ahlen und Tatsachen reden lassen:

Die Bereinigten Staaten von Amerika haben 1922/23 Waren im Betrage von 2035 Millionen Dollar nach Europa . Kommentare der französischen Presse. exportiert, von dort in diesem Zeitraum aber nur für 1161,5 Paris , 2. Oktober. ( Eigener Drahtbericht.) Die meisten Blätter Millionen erhalten; Europa war also mit 873,5 Millionen. nehmen die Eröffnungssikung der deutsch - französischen Handelsver Dollar gegenüber den Vereinigten Staaten passiv. 1923/24 tragsverhandlungen zum Anlaß von Kommentaren über die Stellung betrug der amerikanische Export nach Europa 2201,9 millio­nen Dollar, der Import von Europa 1065,5 Millionen. Die beider Vertragsgegner und den vermutlichen Ausgang der Verhand­lungen. Aus den Ausführungen geht die zum Teil etwas forgen- Paffivität Europas gegenüber den Bereinigten Staaten betrug in diesem Zeitraum 1136,4 Millionen Dollar. Zu diesem volle Erkenntnis hervor, daß die taktische Lage Deutsch . Berhältnis haben mit Ausnahme der Tschechoslowakei sämt­lands sehr stark sei, da Deutschland nach Frankreich verhältnis liche europäischen Länder beigetragen, auch England, Frank­mäßig wenig ausführe und nicht unbedingt ausführen müsse, wähliche europäischen Länder beigetragen, auch England, Frank­rend Frankreich für verschiedene Erzeugnisse auf den deutschen Markt reich und Deutschland . unbedingt angewiesen sei, was insbesondere für die elfaz- lothringische Produktion gelte. Indeffen wird auf das deutsche Bedürfnis nach Lothringischen Erzen und nach Erleichterungen im Verkehr mit dem Saargebiet hingewiesen, zum Teil wird auch, wie z. B. im Deuvre", hervorgehoben, daß im Falle eines deutschen Entgegenkommens von franzöfifcher Geite wahrscheinlich von der Möglichkeit einer früheren Räumung des Ruhrgebietes Gebrauch ge­macht werden dürfte. Im nationalistischen Echo de Paris" wird Herriot vorgeworfen, daß er die Stellung Frankreichs durch vor­zeitigen Abbruch der Zwangspolitif im Ruhrgebiet geschwächt habe, während umgekehrt im Deuvre" gegen Poincaré Anklage erhoben

wird, durch seine Ruhrpolitik die Möglichkeit für eine deutsch - fran­zösische Berständigung auf handelspolitischem Gebiete erschwert zu

haben.

In dem Artikel, den Herbette heute morgen in der Infor formation" veröffentlicht, werden folgende Fragen aufgeworfen: Wird die Reichsregierung auf dem Syſtem der Kontingentierung der Aus­dem System der Handelsfreiheit zurückkehren, und in welchem fuhrgenehmigungen und der Einfuhrverbote bestehen bleiben oder zu Geiste wird sie dann ihre Tarife aufstellen? Andererseits stünden die bekannten Fragen offen: Zulassung der elsaß - lothringischen Er zeugnisse in Deutschland und Anwendung der Zollbestimmungen auf das Saargebiet. In der ersten Frage seien die Franzosen die An­tragsteller, in der zweiten die Deutschen . Schließlich, so meint Her bette, fönnte man sich fragen, ob die französische Regierung fich jetzt deutschen Erzeugern bereit erflären würde. Auf diese Frage zu Bereinbarungen zwischen französischen und lautet die Antwort bejahend; etwas anderes könne man von der neuen Politik Frankreichs auch nicht erwarten.

Herbette verläßt den ,, Temps".

Paris , 2. Oftober.( Eigener Drahtbericht.) Wie der Quotidien" meldet, ist bei dem großen Diplomatenschub auch ein hoher Bosten im Ministerium des Auswärtigen oder eine Gesandtschaft für den bisherigen Auslandsredakteur des Temps", Jean Herbette, vor­gesehen. Daß Herbette, der sait 1. September vom Lemps" be­urlaubt ift, feine Redakteurstelle nicht wieder antreten dürfte, geht daraus hervor, daß die Information" heute einen Artikel von ihm über die deutsch - französischen Handelsvertragsverhandlungen ver­öffentlicht. Herbettes Abgang vom Temps" ist jedenfalls insofern bedauerlich, als damit dieses einflußreiche Organ auch außenpolitisch, wie schon seit einem Monat fühlbar, ins oppofitionelle Fahrwasser geraten dürfte, während es unter Herbette schon seit Januar für eine Verständigungspolitik mit Deutschland wirkte.

Die Reparationsleistungen. feit vielen Jahren ein zentraler Grundsatz in den britischen Handels- Ueberweisung weiterer 5 Millionen Goldmark durch die

beziehungen mit Deutschland gewesen sei.

" Daily Telegraph " hält es für mehr als wahrscheinlich, daß die eigerung, mit der diesen Anforderungen bisher begegnet worden fei, auf die Arnahme begründet worden sei, daß Großbritannien , das zur Politik der freien Einfuhr verpflichtet und daher nicht in der Lage sei, mit fistalischen Vergeltungsmaßnahmen zu drohen, ohne Berteidigungsmittel gegen eine Aktion dieser Art sei. Diese Annahme sei eine Täuschung. Die Macht, um die britische Verstim­mung über derartige Absichten fühlen zu lassen, und zwar wirksam, Liege auf dem britischen Geldmarkt und es feien augenblid. lich reichliche Beweise vorhanden, daß die britische Finanz fich der Notwendigkeit, diese Macht zu gebrauchen, bewußt ist.

Das Blatt weist darauf hin, daß britische Kredite, bie tie wenigen Millionen, die England zur Dames- Anleihe beisteuere, bei weitem überschreiten, für Deutschland in der unmittelbaren zu funft von vitaler Notwendigkeit sein würden. Die in der City von London erzeugte Berstimmung über den augenblicklichen Stand der Dinge, verdiene daher sehr ernste Aufmerksamkeit seitens der deutschen Regierung und der deutschen Geschäftswelt. Die britische Finanz sei sich bis heute in hohem Maße der Notwendigkeit bewußt, ihre Macht in jeder Hinsicht zur Unterstützung der britischen Industrie zu verwenden. Das Blatt schließt, wachsende Stärke der Ansichten der City in dieser Frage sei eine höchstbezeichnende Tak sache, von der sich Dr. Luther während seines Besuches werde Rechenschaft ablegen müssen, und es sei zu hoffen, daß die Schlüffe, die sich ihm aufdrängen werden, bei seinen Kollegen in Berlin Gewicht haben werden.

Internationale Sozialpolitik.

Französische Delegation nach Prag . Paris , 2. Oktober. ( Eigener Drahtbericht.) Eine sehr starke fran Bösische Delegation unter Führung des Arbeitsministers Godard und unter Beteiligung zahlreicher bekannter Universitätsprofessoren und von Gewerkschaftsführer wie Jo u haug usw. hat sich nach Prag zum internationalen Kongreß für fagiale Gejebgebung begeben,

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Rheinlandkommission.

Paris , 2. Oktober. ( WTB.) Havas meldet aus Koblenz : Die Rheinlandtommiffion hat gestern die Uebermeifung von 5 Millionen Goldmart auf Konto des Generalagenten für die Reparationszahlungen verfügt. Diese Summe ist die dritte Defadenzahlung des Monats September auf die von den Alliierten gemachten Einnahmen in den besetzten Gebieten. Nach Abzug von 2 Millionen Goldmark Betriebskosten sind 14,3 millionen Goldmart aus der Pfänderkaffe abgeführt worden.

Die Blutherrschaft in Georgien . Paris , 2. Oktober. ( TU.) Die georgische Delegation ver. öffentlicht ein kommuniqué, daß in Georgien von den Sowjet­truppen 9000 Aufständische hingerichtet worden sind, 63 Geifeln find in einem Eisenbahnzuge niedergemacht worden. Die Konzentrationsläger sind mit Geiseln und Gefangenen angefüllt. Die Bolschewiffen haben ftrenge Maßnahmen ergriffen, um ein Entweichen der Aufständischen über die fürkische Grenze zu verhindern.

Die Börse ruhiger.

Die Börse stand heute im allgemeinen im Zeichen ruhigeren Geschäfts. Am Anleihemarkt macht sich das Bestreben der Spetu­lation geltend, die Engagements möglichst abzubauen. Infolgedessen lagen die Kurse im Vergleich zur gestrigen Frankfurter Abendbörse etwas schwächer. Man handelte gegen Mittag: Kriegsanleihe mit 675 bis 680, Schuhgebiete mit 7 bis 7%, 3% prozentige preußische Ronfols mit 1260, 3wangsanleihe mit 14%, 23er K- Schäße mit 260 bis 275, 24er K- Schäße mit 575 bis 606. Die Geld­marfilage hat sich erleichtert. Immerhin muß man für tägliches Geld mit einem Satz von pro Mille täglich rechnen. Geld ist jedoch leichter zu bekommen, als an den vorangegangenen Tagen. Im Devisenverkehr zeigen sich feine nennenswerten Veränderungen.

bilanz ist nicht etwa bei der 3 ahlungsbilanz aus­Dieser für Europa so ungünstige Stand der Handelsa geglichen worden; die Verschuldung Europas gegenüber den geglichen worden; die Verschuldung Europas gegenüber den Bereinigten Staaten hat im Gegenteil gewaltig zugenommen. Das geht deutlich aus der Goldhandelsbilanz der Vereinigten Staaten hervor. Seit einer ganzen Reihe von Jahren ist die Einfuhr von Gold vor allem aus den europä schen Ländern weit höher als die Goldausfuhr. Man be trachte die folgende Aufstellung( in 1000 Dollar): Einfuhr 644 847 468 310 284 090 417.026

1920/21

1921/22

1922/23

1923/24

Ausfuhr Ueberschuß 133 538 511 309 27 845 440 965 49 022 10 207

235 068 406 819

Die Goldreserven der Vereinigten Staaten betrugen im Jahre 1915 384 Millionen Dollar, fie waren Ende 1923 auf 3192 Millionen Dollar angewachsen. Dieser ungeheure Goldzufluß hat für die Vereinigten Staaten auch seine Nach­sprechen, die lediglich wegen der geldpolitischen Maßnahmen teile und man kann bereits von einer Art Goldinflation Amerikas sich nicht voll auswirken. Im ganzen genommen hat aber die industrielle Produktion eine gewaltige Steigerung erfahren.

Welthandelsland zunimmt, ergibt sich daraus, daß Wie sehr die Bedeutung der Bereinigten Staaten als 1923 38 Proz. der Ueberseetransporte auf amerikanischen handelsflotte der Vereinigten Staaten vor dem Kriege fast Schiffen verfrachtet wurden; man erinnere fich, da, die Ozean­bedeutungslos war. Die amerikanischen Häfen erleben einen rapiden Aufschwung ihres Verkehrs. So wird aus Los Angeles berichtet, daß sich die Zahl der regelmäßigen Linien, die den Hafen anlaufen, 1923/24 von 63 auf 136 erhöht, die Zahl der angekommenen Schiffe von 3550 auf 4607, die Verkehrstonnage von 15 Millionen auf 20,6 Millio nen erhöht habe. Die Einkünfte des Hafens haben um 40 Pro­zent zugenommen.

den Bereinigten Staaten, die sich schon aus dem ungedeckten Zu der wachsenden Verschuldung Europas gegenüber den Vereinigten Staaten , die sich schon aus dem ungedeckten Teil der Handelsbilanz ergibt, tritt noch der Gesamtbetrag der interalliierten Schulden. Ihr Stand wurde

am 15. November 1923 mit 10,5 milliarden Dollar berechnet.

Je größer der Reichtum der Bereinigten Staaten wird, desto schneller schreifet die Berarmung Europas fort. In dem gleichen Maße verliert Europa aber auch an Bedeutung für die Weltwirtschaft. Noch im Jahre 1890 betrug der euro­machte er noch etwa zwei Drittel des Gesamtaußenhandels der päische Anteil am Belthandel 75 Proz., bei Kriegsausbruch Erde aus, heute ist er weit darunter gesunken. noch beliebig vermehren und ergänzen lassen, recht zu würdi Um die Bedeutung dieser Zahlen und Tatsachen, die sich gen, muß man sich daran erinnern, daß die Bereinigten Staaten vor 1914 als Welthandelsland etwa den gleichen Rang einnahmen, wie jedes der drei wichtigsten europäischen Europa hatte vor dem Kriege die Führung in der Weltwirt­Industriestaaten, England, Deutschland und Frankreich . schaft, es war der Hauptlieferant von Fertigerzeugnissen, es versorgte die Erdteile mit Kapitalien und Produktionsmitteln. Seitdem hat sich dieses Verhältnis verändert; Europa ist zum Schuldner der Vereinigten Staaten geworden, seine Gold­reserven sind nach Amerika abgeflossen, die Bereinigten Staaten als Einzelland haben kontinentale Bedeutung ge­wonnen, fie wollen nicht nur Weltbankier, sondern auch Weltkaufmann werden.

Wird es Europa noch einmal gelingen, seine frühere Stellung in der Weltwirtschaft wieder zu erobern? Ist es auch nur imstande, sich neben den Bereinigten Staaten zu behaupten? Um diese Fragen zu beantworten, muß man sich vergegenwärtigen, was heute Amerika und was Europa ist.

Die 48 Republiken der Vereinigten Staaten bilden einen geschlossenen Wirtschaftsorganismus; feinerlei Bollschranken oder andersstaatlicher Landbefiz zerreißen sein Gebiet. Es verfügt über ungeheure Natur- und Boden­schäze und befizt den modernsten Produktionsapparat der Welt. Diesem Wirtschaftstörper fließen noch außerordent­liche Kräfte aus Lateinamerika zu, wo die europäischen Län der, die während des Krieges von dort verdrängt waren, jetzt mühsam wieder Fuß faffen müssen. Zum englischen Kanada mit seinen unermeßlichen Zukunftsaussichten unterhält es gute Nachbarschaft. Es ist möglich. daß der Grundsak Amerika den Amerikanern" in naher Zeit durch die Schaffung eines an- Amerika verwirklicht wird.

Und jetzt Europa : Auf einem Raum, der halb so groß ist wie die Vereinigten Staaten , drängt sich eine dreimal so