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Abendausgabe

Nr. 9142. Jahrgang Ausgabe B Nr. 45

Bezugsbedingungen und Anzeigenvreife find in der Morgenausgabe angegeben Redaktion: Sm. 68, Lindenstraße 3 Fernsprecher: Dönhoff 292-295 Tel- Adresse: Sozialdemokrat Berlin

Vorwärts

Berliner Dolksblatt

5 Pfennig

Montag

23. Februar 1925

Betlee und Angetgenabteilung Gefäftszeit 9-5 Uhr Berleger: Borwärts- Berlag Gmb Berlin S. 68, Cindenftrage 3 Ferusprechee: Dönheff 2506-2507

Zentralorgan der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands

Der Bannertag in Magdeburg .

Ein Erlebnis von Hunderttausenden.

Behntausende, waren gestern aus dem Reich und Defter| die der Republit Tag für Tag den Tod anfagt und die von reich nach Magdeburg zusammengeströmt, um den Sieges tag des republikanischen Gedankens mitzu­erleben. Biele von ihnen sind zwei Nächte durchgefahren und find am Sonntag Stunden auf Stunden durch die Straßen der Stadt marschiert. Aber sie finden sich für die überstandenen Strapazen reich belohnt durch ein Erlebnis, dessen ge­waliigen Eindrud sie nun überall von Mund zu Mund weiter tragen werden wirksamer als das gedruckte Wort dies vermöchte!

Was die Stadt Magdeburg am Sonntag sah und was in ihr Hunderttausende, von nah und fern mit durchlebten, das war viel mehr als ein ,, Bundestag", das war ein unge­heures Aufflammen des Betennermillens, von Kampfestroß- und Siegeszuversicht. Man hat am Sonn: tag in Berlin in einer Versammlung wieder einmal eine Königliche Hoheit" gefeiert. An Lakaiengesinnung mangelt es immer noch nicht in unserem Lande. Aber die Kreise, die fich ersterbend vor verblichenem Glanze beugen, hätten besser getan, in Magdeburg den Pulsschlag des republikanischen Lebens zu fühlen, dort der Stimmung der Maffen zu lauschen, wenn anders sie Wert darauf legen, von dieser Stimmung irgend etwas fennen zu lernen. Bon monarchistischer Devotion freilich hätten sie dort nichts gespürt.

Es wäre auch für andere nüßlich gewesen, nach Magde burg zu gehen. Man hätte den Doktor Luther einladen follen, der heute Reichstanzier von Bürgerblods Gnaden ist, oder den Innenminister Schiele, oder den Eidesverweigerer Neuhaus. Den ersteren ist die Stadt der Reichsbannergrün dung ja nicht ganz unbekannt. Aber sie hätten trotzdem mehr lernen mögen, als hundert gedruckte Berichte ihnen zu sagen vermögen. Denn an diesem Tag der Hunderttausende wurde es dem letzten Zweifler flar, daß der Gedanke republikanischer Solidarität in Deutschland so tiefe Wurzeln geschlagen hat, daß er durch nichts mehr ausgerodet werden kann.

Freilich zeigte sich gerade bei diesem Republikanertage die Schärfe der Klassengegensäge. Die Straßen der Bourgeoisie und der Ceschäftswelt waren arm an Schmud. Nur eine Minderzahl der Häuser war geflaggt- teils in Farben des Reichs, zum anderen Teil in den Stadtfarben grün- rot. Hier, wo das alte nationalliberale Bürgertum dominiert, hatte man demonstrativ eine Huldigung der Republik verweigert. Das war freilich nicht immer jo. Als 1918 die Feldsoldaten in die heimatlichen Garnisonen zurückkehrten, da gab es noch feine schwarzrotgoldenen Fahnen. Aber zitternd um ihr fleines Leben, hingen damals viele der heute so Zurückhaltenden impel an die schwarzweißroten Fahnen, die sie den Feldgrauen zum Gruß hinausftedten. Damals beeilten fie fich, aus Furcht vor der empörten Masse, eine revolutionäre Sympathie zu heucheln. Heute glauben sie im Schatten des Bürgerblods im sicheren Besitz zu sein.

rote

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Aber was bedeutete diese flägliche Demonstration der Bestzbürger gegenüber der rührenden Opferfreudigkeit der fleinen Leute"! Ging man vom Breiten Weg in eine Reben ftraße und ihre hat Alt- Magdeburg so viele- jo sah man erstaunt und erfreut die Sorgfalt und Liebe, mit der die Armen ihre Häufer und ihre Cassen geschmückt hatten. Bon einer Seite der Straße zur anderen zog sich ein Nez von Girlanden mit unzähligen Fähnchen in Schwarzrotgold. Wie sich von einem Proletarierherzen zum anderen ein Band der Bufammengehörigkeit zieht. Und in den Vorstädten gar, die jenseits des alten Festungsgürtels liegen, wo das Arbeiter heer der Industrie mit dem Kleinbürgertum sich in die Enge teilt, da war fein Haus, feine Straße ohne Girlanden und Fahnenschmud! Wo die Groschen vom fargen Wochenlohn abgespart werden müssen, da brachte man freudig Opfer für den großen republikanischen Gedanken, der im Reichsbanner fichtboren Ausdrud gefunden hat.

Bei dem Festakt am Sonntag Vormittag hat Dr. Wirth auf diesen klaffenden Gegensatz zwischen Besitzenden und Nicht­besitzenden hingewiesen. Es galt nicht nur Magdeburger Bahlbürgern, wenn er sagte, daß die Geschäftsleute und Kon­gerne ehrlicher Weise an ihre Firmenschilder schreiben follte: Dies hier verdante ich der Demokratie!" Denn ohne die demokratischen Gedanken wäre wahrscheinlich Der Eigentumsbegriff in den stürmischen Nachkriegstagen ein ganz anderer geworden. Und die Herrschaften hätten heute nicht mehr die Möglichkeit gegen die Republik zu demon­ftrieren. So aber ist es gerade ihr besonderer Kummer, daß der republikanische Gedanke in den Herzen der Arbeitenden und Darbenden verantert ist. Gegen eine Republik , in der der Belik schrankenlos herrschte, würden sie wohrscheinlich feine Einwendungen erheben. Aber daß in dieser Republik auch die arbeitenden Schichten gleiches Recht haben wollen und sollen, has ist ihnen ein Dorn im Auge.

Da waren hunderttausende in Magdeburg , in Reih und Glieb, einigen Sinns in einigem Streben. Was sie faben und erlebten, vergessen sie nicht. Sie famen von weit her in Sonderzügen und sind inzwischen in ihre Heimat abgerollt. Sie finden daheim mie überall bie Bresse der Schmerindustrie,

dem großen Tag des Reichsbanners und der Republik nichts oder so gut mie nichts zu melden meiß. Aber sie, die ben Aber sie, die den großen Tag im Innersten erlebt haben, werden Künder ber Weihe sein, die sie selbst empfangen. Und sie werden den Ruhm der Proletarier von Magdeburg im ganzen Reiche ver breiten, jener Proletarier, die ihnen nicht nur Gastfreundschaft in überreichem Maße boten, sondern vor allem die Farben der Republik fo eindrucksvoll zur Geltung brachten, daß felbst die Kommunisten und Deutschnationalen sich schweigend buden mußten.

Ein Jahr Reichsbanner" fand seinen Abschluß. Mehr als drei Millionen Republikaner sind in diesem Bunde orga nifiert. Der Aufstieg ist unaufhaltsam, weil die Idee der Republik den Lebensintereffen der Arbeit entspricht!

In der Nacht Dam Somiabend zum Sonntag um 1 Uhr war der letzte Ertrazug vor der Nachtpause in den Magdeburger Bahnhof gerollt. Noch einmal hallte der Gleichschritt der Kamerad schaften unter Trommeln und Pfeifenklang durch die Straßen. Dann wurde es still in der Innenstadt. Draußen aber in den Standquartieren herrschte weniger bunteres Leben. Dort waren Quartiermirte, faft ausnahmslos fleine Leute, herbeigeeilt, um die Gäfte in Empfang zu nehmen, dort harrte ihrer ein Empfang, der ihnen unvergeßlich sein wird. Die Magdeburger hatten wodjenlang gespart, um den Gästen aus dem Reiche aufzutifchen, was sie nur tonnen. Und wenn die anmarschierenden Züge in den Straßen haiten mußten, fo öffneten sich die Fenster und herab regnete es von Bigaretten, Schotolabe, Blumen, Butterbroten ufm. Schlaf und Nachtruhe war nicht viel zu spüren. Bereits morgen um 6 Uhr fuhren neue Extrazüge ein und neue Reichs bannerzüge streifen durch die Straßen.

Um 10 Uhr begann im Magdeburger Stadttheater por geladenen Gästen und vor der österreichischen Delegation ber Festaft mit einleitenden Vorträgen eines Männer und eines ge. mischten Chors.

Nachdem die Chöre verfiumgen maren, ergriff als erster Redner

Oberbürgermeister Beims- Magdeburg das Wort, hieß die erschienenen Gäste als die Vertreter der hundert. tausend Reichsbannerkameraden auf das herzlichste willkommen und wandte sich mit einem besonderen Gruß an die Desterreicher. Dieses Fest, so sagte der Redner, das erste Geburtstagsfest bes Reichsbanners, muß als eine wichtige Etappe auf dem Wege zur Feftigung des republikanischen Gedankens in Deutschland und Desterreich bezeichnet werden. Magdeburg felbft fann in der Und die Mehrheit feiner Bevölkerung als republikanisch gelten. Gäfte follen sich in der Beurteilung der Bevölkerung auch nicht täuschen lassen durch den befremdenden Eindruck, den sie in der Innenstadt empfangen haben, wo faft fein Haus Flaggenschmud angelegt hat. Hingegen draußen, in den weit entlegenen Quartieren der Borstadt, wo die Armen und Aermsten, wo das wahrhaft schaffende und arbeitende Bolf wohnt, dort hat man die Straßen zu Ehren der Freunde aus dem Reich auf das schönste ausgeschmückt und dort schlägt auch das Herz für die Republit. In Magdeburg ift die Reaktion ebenso erstarkt wie in anderen Städten und die Rampfformen der Realtion haben zeitweilig ebenso häh­liche und gemeine Formen angenommen, wie anderweitig. Die Folge dieser niedrigen Verhehung und Berleumdung schen die Gäste: Sehr viele Geschäftsleute, die durchaus republikanisch, zum mindesten demokratisch find, haben es aus allerlei Rücksichten heraus nicht ge­wadt, ihre Häufer zu schmücken, weil sie den Terror der Monarchisten fürchteten. Wir aber, die wir Magdeburg kennen, wissen, daß der Kampf gegen diefe Reaktion von Erfolg gekrönt sein wird. Was uns jetzt not tut, find die großen Richtlinien, nach denen der Aufbau des republitanischen Staates erfolgt. Wir brauchen ferner den Willen, fich freudig in aller Deffentlichkeit zu diesem modernen Staat zu betennen. Wir glauben, das geschicht. liche Werden richtig zu verstehen und zu werten, wenn wir ver­suchen, in die Herzen unserer Mitbürger die Ueberzeugung zu pflanzen, daß das Weltgeschehen des leßten Jahrzehnts nicht will fürlich gewesen ist, sondern eine geschichtliche Entwicklung darstellt aus Ursache und Wirkung. Und wenn wir uns auch darüber einig find, daß der Hauptfampf und die Entscheidungs. ichlacht gegen die Reaktion noch bevorsteht und daß wir alle Kräfte daran feken müffen, um für diefen Kampf gemappnet zu sein, so besteht doch für uns nicht der geringste Zweifel, daß wir den Kampf fiegreich bestehen werden. in Magdeburg wie im Reich, den Kampf fiegreich bestehen werden. in Magdeburg wie im Reich, für unser Bolt, für Europa , für die Menschheit.( Langanhaltender Beifall.)

Darauf ergriff das Wort

Bundesvorsitzender Hörfing:

Am legten Dienstag hat sich in Dortmund das Grab über 136 Berglente gefchloffen, die ein Opfer der Naturgemalten geworden find. 83 von ihnen gehörten unferem Bunde Männer, die auf dem Schlachtfelde der Arbeit gefallen sind, von Ihren Plägen erhoben haben.

Ich stelle fest, baß Eie sich zum Andenken dieser braven

Im Namen und Auftrage des Bundesvorstandes heiße ich Sie, die Sie aus allen Bauen Deutschlands unserer Einladung gefolgt find, herzlich willkommen! Eine besonders große Freude ist es uns, unjere Rameraben aus Defterreich und ihren Bundesführer, den Rameraben Julius Deutid. hier begrüßen zu fönnen.

Heute vor einem Jahre ist in hiesiger Stadt unser Bund, das Reichsbanner Schwarz Rot- Gold, gegründet worden. Wir find affo ein Jahr aft und feiern Geburtstag, ein fest, das mir mit Stolz begehen können. Unser Bund ist erft fünf Jahre nach Striegsends, nach der Staatsumwälzung, gegründet morden. Diese Tatsache ifr Bemeis genug daß nicht Bereinsmeierei das Motiv zur Gründung mar. Man muß fich die nachkriegszeitigen politischen Vorgänge vor Augen führen, um unser Entstehen, aber auch unfere Erfolge begreifen zu können. Die Barteien und Personen, die an dem unaufhaltbaren und unabwendbaren Zusammenbruch Deutsch lands in fo großem Maße beigetragen haben, lehnten die Mitarbeit an dem Wiederaufbau unseres Baterlandes ab. Statt dessen er gingen fie fich in den wüstesten Beschimpfungen jener Männer, die im November 1918 Deutschland aus dem Chaos gerettet haben. Eine Weile der niedrigsten Berleumdungen ging über die Bartelen der Weimarer Berjajjung nieber.

Der Kapp- Putich

Die

war die erfte Frucht diefer rechtsboljchemistischen Beschimpfungen und Berleumdungen. Dieser Bahnsinnstat folgte die Bandenbildung derer von rechts und links. Die Bünde von rechts und die roten fommunistischen Hundertschaften von links, die wiederholten Auf­stände, sind ein mehr als trauriges Kapitel dieser Zeit. Stunde des politischen Mordes zog in unser Land, der mehr als 400 Menschen zum Opfer fielen. Wer zittert nicht heute noch vor Scham und 3orn, wenn man an die Morde von Eis. ner, Garcis, Erzberger , Dr. Rathenau, an den Mord­verjuch an Scheidemann denkt. Der Schande des politischen Mordes ift gleichzustellen die Schande des geradezu verbrecherishen Rabauantisemitismis, der selbst daror nicht zurückschreckt, die Scele der Kinder in der Schule zu vergiften.

Die Borgänge in Bayern ,

die bamit endeten, baß Monarchijten gegen Monardriften fämpften. ft ein nicht minder beschämendes kapitel. All diese und die zahi lofen fontigen politischen Wahnsinnstaten der sich wie zum Hohn national" Rennenden, bie nichts meiter sind als Monarchisten, fowie malige Kriegsteilnehmer ihre physische Kraft diesen Baricien ge der Kommunisten wären unmöglich gewejen, wenn nicht ehe­liehen hätten. Ein Abgrund aber tat sich vor unseren Augen auf, als die Rechtsorganisationen die unglaubliche Kühnheit, um nicht jagen Frechheit, besaßen und durch den Bundesvorsitzenden des Stahlhelms über eine Nationale Dittatur, alfo über einen glatten Berfassungsbruch, mit dem damaligen Reichstanzler Dr. Stresemann. verhandelten. Die Tatsache, daß der Reichskanzler mit dem Stahlhelmführer über die National Riegel zu bringen, bemeift, meifen die Monarchisten fähig wara Diftatur verhandelt hat, statt diesen Mann sofort hinter Schloß un Riegel zu bringen, bemeift, weisen die Monarchisten fähig wara und fähig sind. Grit als all diefe politischen, Deutschland innen- und außenpolitisch schwer schädigenden Inglücke passiert waren, da brach ich endlich bei den republikanischen Barteien die Ansicht Bahn, daß mit den, wenn auch noch so guten Barteiprogrammen meitig angu fangen ist, wenn die Gegner der Republik neben ihren Barici­programmen eine brutale Verhegung und die roeste Gemaltanwendung durch ihre Sturmhaufen ungehemmt ins Treffen führen fönnen. Diesem wüsten Treiben der Kriegsteil nehmer, die sich als Gegner der Republil bekennen, mußte Cinhalt geboten werden. Das aber war nur möglich durch Zusammenfaffung aller jener Kriegsteilnehmer, die auf dem Boden der Republif. der Weimarer Verfassung , stehen.

Ihnen fam die Aufgabe zu, fich als phylische Kraft vor bie republikanischen Parteien und die Republik zu stellen. Das war der hauptsächlichste Grund, weshalb heute vor einem Jahre fict. Männer aus allen Gaven Deutschlands in Magdeburg 3- fammenfanden und das Reichsbanner Schwarz- Rot- Bolb. Bund Die Not unseres Boltes und die Erhaltung unferes Baterlandes gebot per republikanischen Kriegsteilnehmer, gründeten. diese Tat. Mit einem flaren Bumdesftatut, bas jede Gemalt, jebe illegale Bewaffnung scharf ablehnt, aber den Gegnern der Republik feinen 3meifel läßt, daß wir die Republik, die republikanischen Be­hörden schützen, die Angreifer mit denfelben mitteln bekämpfen, fchlagen, und menn es fein muß, vernichten werden, traten wir an die Deffentlichkeit. Jubel im Lager der Republikaner, Bestürzung und Ratlosigkeit bei den Gegnern war die folge. Rachden die Gegner fich vom ersten Schred erholt, glaubten sie, uns mit Wizen wid Spötteleien abtun zu können. Nach sechsmonatigem Be stehen standen zur Verfassungsfeier am 10. August 1 ¼ tionen Kriegsteilnehmer hinter unseren Fahnen. Die But unserer Gegner fannte keine Grenzen. Eine Belle von Be­leidigungen, Beschimpfungen und Berleumdungen ergeß sich über uns. Nichts war schlecht genug, um uns zu verdächtigen, herab zufezen, mit Schmutz zu bewerfen. Unser Schild ist jede nach jeder Hinsicht, auch in der Bekleidungs- und Gelbfrage, das fage i mit reinstem Gemiffen vor aller Deffentlichkeit, fauber und rein. Die Gelbmittel unferes Bundes sind einzig und allein durch den Opfer­inn unserer Kameraden und durch Spenden von Republitanern aufgebracht worden, und so wird es auch in Rufunft bleiben. Troß der wüften Gegenagitation der vereinigter Monarchisten und Kommunisten wuchs unser Bund nach der faffungsfeier gewaltig an. 24 Millionen, 2% Millionen,

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Am 1. Oftober D. J. zählten mir am 1. Januar d. J. und heute haben wir immer einschließlich unserer branen, sapferen und sehr rührigen Jungbannerschaft die

driffe Million Mitglieder erreicht! Das ist ein Erfolg des demokratisch- republitanischen Gedankens, bem kein Beispiel zur Seite gestellt werden kann. Unfer Erfolg aber i nicht mur bas folloffale siffernmäßige Anwachsen unseres Bundes. Unser Erfolg ist, daß im legten Jahre Ruhe im Innern eintrat. anftändige Menschen, ohne son ben traurigen Rittern som Hafer