Die Betriebsrätewahlen.
Bormachtstellung der freien Gewerkschaften.
In den Berliner Osram - Werken haben die Betriebsratswahlen Jahren vorgearbeitet hatte, wollte sie in diesem Jahre einmal ihre folgendes Ergebnis gehabt: Schäflein mustern. Die Gelben mußten sich an der Betriebs 1. Fabrit A, Sidingenstr. 71: Arbeiterrat: freigemertratswahl beteiligen. Von der sogenannten„ revolutionären" schaftliche Liste 19 Mandate( 15 Amsterdam, 4 Opposition); Gewerkschaftsoppofition war feine eigene Lifte aufgestellt worden. Angestelltenrat: freigemertschaftliche Liste 8 Mandate Dazu lag für sie auch fein Grund vor, da alle wirklich brauchbaren ( 8 Amsterdam ). Betriebsrat: Arbeitermitglieder 17 freigemert Leute ihrer Richtung schon bei der Aufstellung der Liste berücksichtigt fchaftliche( 14 Amsterdam, 3 Opposition). Angestelltenmitglieder worden waren. Allerdings find es nicht viel. 3 freigemertfchaftliche( 3 Amsterdam ).
2. Fabrit D, Rotherfstr. 23. Arbeiterrat freigemert jchaftliche Liste 2018 Stimmen, 13 Mandate( 11 Amsterdam, 2 Opposition); Industrieverband 410 Stimmen, 2 Mandate. Angeftelltenrat: freigemertfchaftliche Liste 9 Mandate( neun Amsterdam ). Betriebsrat: Arbeitermitglieder 10 freigemertfchaftliche( 9 Amsterdam , 1 Opposition). Angestelltenmitglieder 4 freigemertfchaftliche( 4 Amsterdam ).
Bei der Betriebsratswahl entfielen nun auf die freigemertjchaftliche Liste 648 Stimmen und auf die der Gelben 61, bei einer 90prozentigen Wahlbeteiligung. Trotzdem die offistelle Mitgliederzahl des Wertvereins dreistellig ist, nur 61 Stimmen für die Gelben! Und nach den jahrelangen Be mühungen der Werkleitung nicht einen Gelben im Arbeiterrat! Mit Geld und Terror schafft man feine Gesinnung.
Holzarbeiter, Dienstag ist Wahl!
Zu dem am 16. Juni in Bremen tagenden Berbandstag des Deutschen Holzarbeiterverbandes hat die Berliner Berwaltungsstelle 16 Delegierte zu wählen. Die außerordentliche Generalversamm lung hat am 11. April zu den aus den Bezirken und Branchen eingereichten Delegiertenvorschlägen Stellung genommen und gemäß § 2 der Wahlordnung 29 Kandidaten zur Urwahl aufgestellt. Bet dieser Aufstellung erhielten die kommunistischen Vorschläge nur 45 gegen 268 Stimmen der Amsterdamer Richtung und fielen ſomit gänzlich aus. Durch diese Entscheidung gab die Generalversammlung denen die verdiente Antwort, die es ablehnten, die Gemertschaftsbeschlüsse und Statuten für sich anzuerkennen und durchzu
führen..
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Nunmehr macht wie allgemein üblich die Rote Fahne" ein großes. Geschrei und heulmeiert über Mißachtung der Mit gliedsrechte" ,,, Willkürafte" u. a. m, Es ist den Leuten aus der Kleinen Alexanderstraße wahrscheinlich sehr unangenehm, daß sie als betrübte Lohgerber ihre Felle wegschwimmen sehen. Aus Wut darüber, daß die Generalversammlung feinen Mann von der Parter der flaffenbewußten Unorganisierten" aufgestellt hat, fordert die ,, Rote Fahne" auf( wörtlich):„ daß Delegationen gewählt werden, ordnungsgemäße Wahl der Verbandstagsdelegierten fordern. Sollte die Verwaltung dem Verlangen der Mitgliedschaft nicht entsprechen, so erwarten wir, daß sie sich trotzdem nicht fernhalten von der Wahl, sondern restlos am Dienstag, dem 16. April, in die Wahllofale gehen und einen diden Strich durch die Stimmzettel der fozialdemokratischen Frattion machen."
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freigebertshaftliche Lifte 8 Mandate( 6 Amsterdam , Betriebsratswahlen auf den Kieler Werffen. Die nach der Rungestraße gehen und von der Ortsverwaltung die
2 Opposition); Angestelltenrat 5 Mandate( unorganisiert). Betriebsrat: Arbeitermitglieder 6 freigewertschaftliche( 6 Amfterdam). Angestelltenmitglieder 2( unorganisiert).
4. Maschinenglaswert, Berlin- Siemensstadt , Nonnendammallee. Arbeiterrat: freigebertschaftliche Liste 7 Mandate( vier Amsterdam , 3 Oppofition); Angestelltenrat 3 Mandate( unorganiftert). Betriebsrat: Arbeitermitglieder 6 freigemertschaft. Ifche. Angestelltenmitglieder 1( morganisiert)).
5. Hauptgeschäft, Ehrenbergstr. 11/14. Arbeiterrat: 5 frei gewertschaftliche, 2 morganisierte. Angestelltenrat: freie Gewerffchaften 210 Stimmen 3 Mandate( 3 Amsterdam ); Gedag 194 Stimmen 2 Mandate, Gd2 325 Stimmen 5 Mandate. Betriebsrat: Arbeitermitglieder 2 freigewertschaftliche( Amsterdam ). Angestelltenmitglieder 3 freigemerffchaftliche( Amsterdam ). 3 Gedag.
4 GdA.
Ingefamt stehen 72 Freigemertschaftern gegenüber 2 Syndikaliften, 5 Gb, 2 DHB. und 10 Unorganisierte. Der Richtung Amsterdam gehören unter den Freigewertschaftern 65 an, der Rich bung Moskau 11.
Wahlen im Siemens- Konzern.
Weitere Erfolge der freien Gewerkschaffen,
Bet den nachstehenden Ergebnissen der Betriebsrätewahlen find die Zahlen des Borjahres in Klammern beigefügt. Bei der Bahl der Mandate bedeuten die Ziffern hinter dem Pluszeichen die Zahl ber Ergänzungsmitglieder.e
Im Siemens Shudert Berwaltungsgebäude fand bei den Arbeitern teine Baht statt, da nur eine freigemerfschaft liche Lifte eingereicht war. Bei den Angestellten erhielt die freigemerffchaftliche Siste 1022 Stimmen( 799), 10+ 1 Mandate( 8+ 2), die Gelben 445 Stimmen( 278) 4+ 0 Mandate ( 3+ 0), der Go2. 171 Stimmen( 105) 1+ 0 Mandate( 1+ 0). Hierbei ist zu bemerken, daß die Oberbeamten die strikte Anweisung hatten, alle zur Wahl zu gehen.
Siemens Soudert Rabelwert. Bei den Ange stellten fanb teine Wahl statt, weil hier schon seit Jahren immer nur eine Liste( DH) eingereicht wird. Der Berjuch, eine andere te, aufzustellen, scheitert fofort an den Terror ber Borgefeßten. Bei den Arbeitern erhielt die freigemertschaftlige Lifte 3962 Stimmen( 3090), 16+ 2 Mandate( 13+-2); die Lifte ber Nationalsozialisten 390 Stimmen( 0), 1+ 0 Mandate( 040); Die Liste der Gelben 689 Stimmen( 808), 2+ 1 Mandate( 3+ 0); die christliche Lifte 241 Stimmen( 0), 0 Mandate( 0). Die Beger Union, die im Vorjahre 611 Stimmen und 2+ 1 Man bate auf fidh vereinigen fonnte, hatte es vorgezogen, teine Randi. batenliste aufzurftellen.
Bereinigte Eisenbahnsignalmerte, G. m. b. S., Blodwert Arbeiter: freigemertschaftliche Liste 568( 1084), 8+ 2 Mandate( 10+ 1); chriftliche Liste 55 Stimmen( 102), 0 Man. dat( 0+ 1). Angestellte: freigewerkschaftliche Liste 208 Stimmen ( 80), 2+ 3 Mandate( 1+ 2). Die Firmenliste( bürgerlicher Mischmasch) 123 Stimmen( 72). 1+ 3 Mandate( 1+ 2). Der Zahlenunter schieb ergibt sich aus der Berschmelzung mit der AEG., Judel, Stah.
mer ufm.
Im Siemens Konzern steht nur noch die Wahl des Schalt merts.unb bes Gefamtbetriebsrats aus. Betrachtet man bie bisherigen Ergebniffe, fo fann man mit Befriedigung feststellen, daß die Gelben von Jahr zu Jahr an Einfluß abnehmen. Die fyndikalistische Weger Union, die fonft in den größeren Berten faft immer vertreten war, ift. im Absterben Benn auch wieder infolge der neuen Barolen der BD. eine neue Bersplitte rung infolge der Aufstellung von Sonderlisten unter der Arbeiterschaft entsteht, so fann man den Dingen mit Ruhe entgegensehen.
Schwarzkopff und die Gelben.
Boller Sieg der Freigewerffchafter.
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Auf den großen Kieler Werften der Germania- Werft und den Deutschen Werken fanden heute die Betriebsratswahlen statt. Die Kommunisten erhielten, wie der Christliche Metallarbeiterverband mitteilt, bei den Wahlen zum Betriebsrat der Germania- Werft vier Size, während fie bisher hier überhaupt nicht vertreten waren. ( Db. fie nicht aber auf der freigemertschaftlichen Liste standen?) Die freien Gewertschaften erhielten 12 Size( bisher 17), die chriftlichen Gewerkschaften fonnten ihren bisherigen einzigen Siz behaupten, die vaterländischen Arbeitervereine gingen Ie er aus. Bei den, Deutschen Werten gelang es den Kommunisten nicht, ein Mandat zu erlangen. Die freien Gewerffchaf ten erhielten hier 17 Sige gegenüber 19 im vorjährigen Betriebsrat, die chriftlichen Gewerkschaften drei statt bisher zwei, die vaterländischen Arbeitervereine gingen leer aus.
Bei den Betriebsratswahlen in den städtischen Betrieben der Stadt Köln hoffte die kommunistische Opposition ähnliche Erfolge zu erzielen wie in den Kölner Verkehrsbetrieben. Die Wahlen haben aber gezeigt, daß die Stellung der freien Gewerkschaften in den Kölner Gemeindebetrieben nicht zu erschüttern ist. Nach der vorläufigen Gesamtstimmenzahl sämtlicher Betriebe, die fich taum wesentlich verändern dürfte, erhielt der freigewerkschaftliche G2 meindearbeiterverband 5003( 1928: 5572), der Verkehrsbünd 757 ( 1024), die chriftliche Gewerkschaft 3732( 4138) und die Oppofition" 2350(-) Stimmen. Die Opposition holte den größten Teil ihrer Stimmen auf Kosten der christlichen Straßenbahnen- Gewerkschaften und ihres Anhanges, der sich vor allem aus indifferenten Straßenbahnern zusammensetzt.
Die Betriebsratswahlen im offelbischen Braunkohlenbergban brachten den freien Gewerkschaften einen schönen Erfolg. Beim freien Bergarbeiterverband in Senftenberg liegt bis jetzt das Resultat von 55 Bertsanlagen vor. Auf diesen Anlagen wurden ins: gefamt 327 Mitglieder der Betriebsvertretung und 54 Ergänzungs sich mitglieder gewählt. Bei den Betriebsratsmitgliedern verteilen fi die Mandate wie folgt: Freie Gewerkschaften 299 Mandate und davon auf den Bergbauindustriearbeiterverband 213, Hirsch Dunderſche Gewerkschaften 2 Mandate, Chriftliche Gewerkschaften 1 Mandat, Gelbe 25 Mandate; bei den Ergänzungsmitgliedern: Freie Gewerkschaften 44 Mandate, davon Bergbauindustriearbeiter verband 29, Hirsch Dunderfche Gewertschaften Mandet, Gelbe Wandate und Witbe 1 Mandet. Dieſe Reſultate faffen erkennen. 8 daß die in der Braunkohlenindustrie Beschäftigten ihre Intereffen in berwältigendem Maße den freien Gewerkschaften zur Vertretung
anvertraut haben.
Gehaltstarif in der Metallindustrie.
Die Voraussetzung, ihn zu verbessern.
Die Funktionäre des Af- Metallfartells haben am Freitag endgültig zu dem Gehaltsschiedsspruch vom 3. April Stellung ge bis zum 30. September vorfieht. nommen, der eine Verlängerung des Gehaltstarifes
Genosse Günther vom Butab teilte der Bersammlung mit, daß der 3d2 und der Butab den Funktionären leider empfehlen müssen, dem Schiedsspruch z uz ust im men, da ihrer Ansicht nach der gegenwärtige Zeitpunkt für die Führung eines gewertschaftlichen Kampfes ungeeignet, ein tarifloser Zustand aber ebenfalls für die Angestellten nicht von Vorteil sei. Die Wertmeister haben unter ihren Mitgliedern eine Abstimmung über die Annahme ober Ablehnung des Schiebsspruches eingeleitet, die bis Freitag abend zwar noch nicht abgeschloffen war, deren Teilergebnisse aber fchon erkennen ließen, daß die Mehrheit der Wertmeister den Spruch ablehnt. Aus diesem Grunde behielten sich die Bert meister ihre endgültige Stellungnahme vor und beteiligten sich auch nicht an der Abstimmung.
Die Funktionäre des 3d. und des Butab nahmen nach einer ausgiebigen Distuffion eine Entschließung an, in der sie sich für die Annahme des Schiedsspruches aussprechen und in der es zum Schluß heißt: Die Funktionäre begrüßen die durch den Schiedsspruch geschaffene Klarheit und werden alles aufbieten, um den Angestellten die sich daraus ergebenden Konsequenzen vor Augen zu führen. Die AfA- Funktionäre fordern die Angestellten deshalb schon heute auf, daran zu denken, daß die im Herbst d. I. zu führenden Lohnverhandlungen unter gänzlich veränderten Voraussetzungen stattfinden werden. Alle Angestellten werden deshalb aufgefordert, sich unverzüglich den freien Gewerkschaften anzureihen Rampf in der Berliner Metallindustrie zu schaffen."
Seit drei Jahren bemühte fich bie Berfleitung der Fa. B. M. 2.-G. vorm. Schwarztopff. Scheringstraße, den von ihr auf gezogenen Wertverein lebensfähig zu gestalten. Obwohl die Firma sonst für sogenannte ,, unproduttive" 3wede, mie Erhöhung der Löhne der Arbeiter, fein Geld übrig hat, scheut fie feine Unschließen, damit die Vorauslegungen für einen aussichts. foften, um brauchbare und vor allem gesinnungstüchtige" Facharbeiter für ihren Betrieb zu bekommen.
Ms diesen Bemühungen jedoch tein Erfolg beschieden war, versuchte es die Bertleitung bei den hilfsarbeitern, in der Hoffmung, mit hohen Mitgliederzahlen des Wertvereins auch bei den Facharbeitern Einbrud zu ermeden, Die Werkleitung gab dem Einftellungsbureau die Anweisung, Hufsarbeiter nicht mehr vom städtischen Arbeitsnachweis anzufordern, sondern vom Nachweis der Gelben. Nachdem die Werkleitung so seit drei
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Verbindlich erklärter Schiedsspruch. 3n der ftromerzeugenden 3ndustrie Niedersachsens . Der Verband der Maschinisten und Heizer teilt uns mit: Der Reichsarbeitsminister hat den am 25. März 1928 vom niedersächsischen Schlichter gefällten Schiedsspruch in dem Lohnstreit des Zentralverbandes der Maschinisten und Heizer und des Deutschen Metallarbeiterverbandes mit dem Arbeitgeberverband niedersächsischer Elektrizitäts-, Gas- und Wasserwerte in Hannover für verbindlich erklärt. Der Schiedsspruch sieht eine Lohnerhöhung von 3 bis 7 Pf. vor.
Der Stiel dieses Geschreibsels verrät den Urheber. Die Bermaltung foll also aufgefordert werden, die GeneralversammTungsbeschlüsse, die von 80 Proz aller Delegierten gefaßt wurden, aufzuheben, meil 45 Kommunisten nicht zu ihrem Recht gekommen find. Das grenzt an Größenwahn.
Die Berliner Mitglieder in ihrer großen Mehrheit haben das Treiben der Mostauer Kulissenschieber satt. Sie werden am Diens tag in poller Geschlossenheit zur Wahl gehen und ihre Stimmen abgeben, weil sie wissen, daß auf dem Stimmzettel nur Kandidaten stehen, die ihrem Berbande verantwort lich find. Die Berliner Verwaltungsstelle ist ein wichtiges Glied in ber großen Kette des Verbandes und jedes Mitglied muß es als feine Ehrenpflicht erachten, an der Verbandstagswahl teilzunehmen. Die Generalversammlung hat eine Randidatenliste aufgeftellt, die dem Mehrheitswillen der Mitglieder entspricht. Nunmehr haben die Wähler das Wort. Jeder gehe zur Wahl, niemand darf fehlen!
Reichsarbeiter und Löhne. Folgenschwere Tage.
Die am Tarifvertrag für die Reichsarbeiter beteiligten Organi fationen haben im Laufe des heutigen Tages zu der durch die 2hlehnung jeder allgemeinen Lohnerhöhung durch die Reichsregierung gefchaffenen Situation Stellung genommen.
Die Organisationen find fich darüber einig geworden, umgehend mit den Spikenorganisationen der Eisenbahn- und Postarbeiter, den Fraftionen der Sozialdemokratischen Partei und den Mitgliedern der Reichs- und preußischen Staatsregierung Fühlung zu nehmen und fie auf den Ernst der nunmehr geihaffenen cage eindringlichst aufmerksam zu machen.
Sollten auch diefe Bemühungen erfolglos bleiben, dann können die am Tarifvertrag beteiligten Organisationen die weitere Berantwortung nicht mehr auf fich nehmen. Die Organisationen find fich darüber einig, im Laufe der nächsten Woche mit ihren Berbandsinstanzen Fühlung zu nehmen und die weiteren Enffcheidungen zu treffen.
Die Deutsche Buchgemeinschaft.
3hre Rolle als Unternehmer.
Uns wird geschrieben:
Die Deutsche Buchgemeinschaft ist eine der größten pripattapitalistisch aufgezogenen Buchgemeinschaften überhaupt Gerade in diesen Monaten betreibt die DGB. großzügige Bropaganda zur Er. weiterung ihrer Konsumentenschaft unter besonderer Betoming der angeblich dabei zugrunde liegenden tulturellen Motive. Daß es der DBG. aber in erster Linie um den Profit geht, wird
ganz deutlich, wenn man erfährt, wie sie sich ihren Angestellten gegenüber perhält.
Cine Umfrage brachte das geradezu erschütternde Ergebnis, daß bei einem Durchschnittsalter von rund 27 Jahren die dortigen Angestellten ein Durchschnittsgehalt im Betrage von 154 Mt. pro Monat beziehen. Jedes Wort darüber ist wohl überflüssig. Dabei wird durch ein raffiniert ausgeflügeltes Arbeitsgerteilungssystem das Arbeitspenfum für den einzelnen Angestellten stetig erhöht. Diese jämmerliche Entlohnung der An
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Die in den Monaten Suli, Auguft, Sep- in hefter Lage eines beliebten Gebirgskur tember 1928 verfesten Pfänder tommen, ortes, zu nertaufen. Es handelt sich foweit sie nicht erneuert worden sind, vom um größeren Befiz mit Park, Ruzgarten Montag, dem 22. April 1929, 9 Uhr und Wirtschaftsgebäuden. Besonders ge Dorm, ab, Jägerfir. 64, aur Bersteigerung, eignet für besseres Erholungsheim. Anund zwar in nachstehender Reihenfolge: fragen unter Chiffre$ 19 an die HauptFahrräder, Delgemälde, Stiche, Doppelgläser und sonstige Gegen Stände der Optif, leider, Belz wert, Majche, Juwelen-, Gold: und Silbersachen.
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