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Nr. 97.

Erscheint täglich außer Montags. Preis pränumerando: Biertele fährlich 3,30 Mart, monatlich 1,10 Mt., wöchentlich 28 Pfg. frei tn's Haus. Einzelne Nummer 6 Pfg. Sonntags- Nummer mit illuftr. Sonntags- Beilage Neue Welt" 10 Pfg. Post- Abonnement: 8,30 Mt. pro Quartal. Unter Kreuz­ band : Deutschland u. Desterreich­Ungarn 2 M., für das übrige Ausland 3 Mt. pr. Monat. Eingetr.

in der Post Zeitungs- Preisliste für 1896 unter Nr. 7277.

10 000 R

Vorwärts

13. Jahrg.

Insertions- Gebühr beträgt für die fünfgespaltene Petit zeile oder deren Raum 40 Pf., für Vereins- und Bersammlungs- Anzeigen 20 Pfg. Inserate für die nächste Nummer müffen bis 4 Uhr nachmittags in der Expedition abgegeben werden. Die Expedition tft an Wochen­tagen bis 7 Uhr abends, an Sonn und Fefttagen bis 9 Uhr vormittags geöffnet.

Fernsprecher: Amt 1, Nr. 1508 Telegramm- Adresse: " Sozialdemokrat Berlin".

Berliner Bolksblatt.

Zentralorgan der sozialdemokratischen Partei Deutschlands .

Redaktion: SW. 19, Beuth- Straße 2.

Wie Canovas Wahlen macht. Madrid , 15. April.

Es ist ja allgemein bekannt, daß Politiker, welche feinen thatsächlichen Anhang im Lande besigen, gezwungen sind, mit brutaler Gewalt aufzutreten, um der feigen bürgerlichen Klasse zu imponiren und das sich seiner Kraft noch nicht bewußte Proletariat im Baume zu halten. Diese Nothwendigkeit, sich durch Anwendung der brutalften Gewalt den Schein einer fräftigen Regierung zu geben, haben verschiedene Kraftmenschen der zweiten Hälfte unferes Jahrhunderts erkannt und auch danach gehandelt. Und je geringer die wirkliche Macht und Kraft, um so rücksichtsloser ist die Willkürherrschaft.

Diese Wahrheit tennzeichnete nicht nur die letzten Jahre des Bismarc'schen Regiments; sie charakterisirt nicht nur die erit fürzlich zum kläglichen Abschluß gekommene Barbaren wirthschaft Erispi's: fie ist auch das wesentliche Merkmal der Ipanischen Mißwirthschaft unter Canovas. Das hat sich jetzt gar deutlich bei den Wahlen gezeigt. Bei Gelegenheit der Auflösung der Cortes bemerkte ich, daß man schon damals mit Sicherheit den Ausgang der Wahlen vom 12. April voraussagen konnte. Alles ist, wie damals gesagt wurde, aus gefallen; nur insofern ist eine kleine Aenderung eingetreten, daß die Republikaner aus der parlamentarischen Volksvertretung ausgeschieden sind und die Majorität der Regierung um etwa 30 Mann stärker ist, als bei der Kammerauflösung angenommen

wurde.

Noch nie hat eine Regierung in Spanien eine so starke Majorität gehabt, wie Canovas gegenwärtig. 809 Deputirte, 20 mehr als zwei Drittel des ganzen Parlaments, stehen ihm zur Verfügung und sagen Ja und Amen zu allem, was er ihnen in seiner Kraftmenschlichkeit vormacht. Daß eine solche Majorität nicht mit ehrlichen Mitteln gebildet werden fann, sieht jeder auf den ersten Blick ein, zumal wenn man bedenkt, daß eine tonservative Partei im ganzen Lande nirgends existirt, auch wenn es überall Kreaturen Canova's giebt. Nur eine politische Marime fennen und üben fie: ,, Enrichissez- vous"( Bereichert Euch) und das gründlich.

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Sonnabend, den 25. April 1896. Expedition: SW. 19, Beuth- Straße 3.

wieder um einen intimen Freund"( lumpige Wechselverbindlich-| natürlich sehr häufig, aber völlig zwecklos; und wenn man un feiten, Spielschulden u. s. w.), dort um den einfältigen Ehemann behelligt bleiben will, so macht man gute Miene zum bösen Spiel. einer geliebten Frau, und was der Gründe mehr sein mögen; wird man energisch, so fann man tagelang im Gefängniß aber stets handelt es sich um zwingende Verpflichtungen.

Endlich kommt das Schachergeschäft unter den Brüdern zu ftande und jetzt beginnt der Kuhhandel mit den Liberalen; natürlich wollen diese möglichst viele Deputirte herausschlagen; denn Sagasta hat genau so viele und dieselben Verpflichtungen wie Canovas. Da man sich aber versteht, wird man bald einig; und die von der Regierung unterstützten Kandidaten, ob tonservativ, ob liberal, brauchen nichts mehr zu thun: ihre Wahl ist sicher. Mögen auch die unabhängigen Parteien alles auf bieten, was sie können: der konservative oder liberale Kandidat fiegt doch; denn Canovas und seine Mittel sind start. Go vertheidigte ganz Madrid diesmal die unabhängige Kandidatur des Marquis de Cabrinona, welcher vor einigen Monaten die schrecklichen Schurkereien der Gemeindever­waltung ans Tageslicht brachte. Bei der allgemeinen Sympathie, welche genannter Herr sich erworben hatte, war seine Wahl sicher. Aber die Regierung wollte ihn auf keinen Fall. Tas ließ sie schon vor der Wahl durch eins ihrer offiziösen Blätter sagen: Obwohl ganz Madrid für Cabrinona stimmt, so wird er doch nicht als Deputirter in den Kongreß fommen." Lie Minister wollten sich eben an ihm rächen und ihn ins Gefängniß bringen; nun, es wird ihnen demnächst gelingen.

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schmachten, bis es jemandem einfällt, den Namen festzustellen. Un­bekannten Wählern oder bekannten Oppositionsmännern gegenüber benimmt man sich höchst originell und erklärt sie einfach für be­trunken und bittet sie, das Lofal schleunigst zu verlassen, widrigen falls man sie arretiren würde.

Ab und zu revidirt, man auch die Urne, indem man die un­bequemen Stimmzettel entfernt und durch verdreifachte Anzahl anderer ersetzt. Daß die Todten stimmen, ist selbstverständlich. Ich will die Leser nicht länger ermüden und nur noch kurz den Schluß des Wahlattes beschreiben. Die Stimmzettel werden ver lesen; es scheinen viele Oppositionsstimmen vorhanden zu sein: flugs liest man andere Namen. Die Summe der abgegebenen Stimmen ist meistens größer als die der Wähler, ja oft größer als die Zahl der Stimmberechtigten. In Madrid ist das wenigstens in zehn Bezirken vorgekommen. Aber das genirt teinen großen Geist. Jm Ministerium richtet man sich schon ein. Die Wahls afte werden ausgestellt und der Zenfuskommission übergeben. Oft behalten sie die Präsidenten bei sich zu Hause bis zum andern Tage, in Madrid allein ist dies in 62 Sektionen vorgekommen; die Kommission hat jeden mit einer Strafe von je 1000 Pesetas belegt. Aus den gegebenen Beispielen des Raumes wegen mußte ich mich auf wenige beschränken ersehen, in wie schändlicher Weise man in Spanien unter fonfer mögen die geschäßten Leser vativem Regiment die Wahlen macht. Was überrascht hat ist an Fälschungen, Vergewaltigungen u. f. w. gewöhnt- ift die Frechheit und unverschämtheit, mit welcher man auch in Madrid die sonst nur in fleineren Orten gebräuchliche Praxis geübt hat.

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Die Wahlmache ist so rücksichtslos, wie einfach. Die Präsidenten der Wahlkomitees sind die elendesten Kreaturen der Minister und thun, ras diese ihnen befehlen. Bündel weise werfen fie Stimmzettel für die Regierungs- Kandi­daten in die Urne und die Herren Beisitzer, Mit schuldige des Präsidenten, fireichen schmunzelnd eine ganze Reihe beliebiger Namen in den Wählerlisten aus; oft verschwinden auf einen Zug alle männlichen Bewohner einer Straße. In Das Wahlresultat konnte darum nicht zweifelhaft sein: ähnlicher Weise arbeiten die von der Regierung bestellten Wahl glänzender Sieg der Konservativen und der mit ihnen gegen macher; diese ziehen von Lokal zu Lokal, wo ihnen vor der Gabrinana verbündeten Liberalen. Die Konservativen vereinigten Arb it meistens Wein oder Schnaps fredenzt wird, und stimmen auf sich im Durchschnitt 46 000 Stimmen, was noch nie vore für irgend einen beliebigen Namen aus der Wählerliste. Manchmal gekommen ist; die höchste jemals erreichte Stimmenzahl betrug 28000 kehren diese Wahlmacher drei oder viermal zurück, um zu( Republikaner Esquerdo). Aber in Wirklichkeit war die Stimmen stimmen. Protestirt denn niemand gegen solche Gemeinheit? fragt zahl noch viel größer; die schmußigen Agenten der Regierung Wenn es auch eine gar eflige Sache ist, zu beschreiben, wie der Lefer. Gewiß, aber es ist zwedlos, wenn sechs Personen waren zu eifrig gewesen, so daß die Regierung genöthigt war, Canovas die Wahlen macht, so ist es doch vom soziologischen das Gegentheil beschwören. Protestirt ein Wähler, so wandert eine erhebliche Reduktion der Stimmen vorzunehmen und die Standpunkt aus interessant, zu sehen, zu welch' schändlichen er gewöhnlich ins Gefängniß und wird für seinen Vorwit überzähligen Stimmen unter die anderen Parteien zu vertheilen. Mitteln eine bei dem Volte verhaßte Monarchie greifen muß, gründlich durchgebläut. Diesmal ging die Regierung in ihrer Bei der heutigen amtlichen Feststellung des Wahlresultats, um sich auf den Füßen zu erhalten. unverschämten Frechheit"( ein Wort, das El Imparcial" gestern wird sich die auf die Regierungskandidaten gefallene Stimmen Während Canovas der Hauptakteur ist, ist der Minister gegen die Regierung gebraucht) so weit, daß sie ganze Banden zahl noch erheblich vermehren; denn bei der vorläufigen Fest des Innern derjenige, welcher den ganzen komplizirten Wahl des niedrigsten Gesindels organisirt hatte, um in allen Wahlstellung fehlten noch 62 Sektionen, deren Präsidenten von der Zensus­mechanismus in Bewegung setzt. Im Minifterium des Innern bezirken zu stimmen. Der General Echagne hat, wie er Kommiffion in eine Ordnungsstrafe von 800 Mart genommen werden die charakterlosen Politiker für die einzelnen Wahlkreise El Imparcial" mittheilt, beobachtet, wie eine und wurden. bestimmt; man fragt das Volk gar nicht erft, ob es diesen oder dieselbe Bande in fünf verschiedenen Lokalen ehrliche Die Regierung hat aber des Guten zu viel gethan, so daß jenen Kandidaten will. Der eigentliche Wahlkörper ist, wie Bürger um ihre Stimmen beraubte. Zwei Banden hatten sie über ihren Sieg in Madrid erschreckt sein muß. Die in hohem wir bald fehen werden, völlig überflüssig. Bei der Festsetzung unter sich das Erkennungszeichen Cisneros" und" Argumosa", Maße erbitterte öffentliche Meinung hat die drei liberalen der ministeriellen Kandidaten giebt es viele Schwierigkeiten, weil eine kleine Karte, durch die sie sich die besondere Huld des Wahl- Deputirten schon gezwungen, auf ihr Mandat zu verzichten. Von jeder Minister am liebsten einige hundert seiner Kreaturen vorstandes und der Herren Polizisten verdienten. Es waren den Konservativen erwartet man dasselbe wohl vergeblich. unterbringen möchte. Hier handelt es sich um einen meistens zuhälter und dergleichen Abschaum der Gesellschaft; die Wie der Herr, so seine Kreaturen! So sehen die Wahlen in verkrachten Schwiegervater, dort um einen Neffen, der nicht richtigen Stüßen für das Regime des frommen Canovas. Spanien aus; und das nennt sich Volksvertretung! durch das erste juristische Examen durchkommen konnte; hier Proteste von Wählern gegen den Mißbrauch ihres Namens sind

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( Nachbruck verboten.) es stets das besuchteste von allen.

Roman von Nicolaus Krauß.

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Schüsseln wurden von Schulkindern gebracht; und keines ging eher, bis der Lehrer es gesehen und sein Geschent betrachtet. Einige Tage später fam ein großes Faß Kulmer Raubers- Bier", der Lehrer machte ein andächtigs feierliches aber dabei ganz glückseliges Gesicht, als er es im Keller aufschrotete.

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Die allgemeine ,, Landkirwa" liegt über einen Monat zurück, da ist man sozusagen ganz ausgehungert und kann nun tüchtig einhanen. Die meisten Festgäste hatte stets der Lehrer. Von Rechts wegen hätten ihm nur seine Kollegen gebührt, bei denen er Mühlefsen hat zwar eine Kirche aber keinen Pfarrer; das Jahr über auch zu Gaste gewesen; da aber in Mühl mit den eingeschulten Dörfern bildet es eine Filiale der Pfarrei essen fein Geistlicher war, der einen Haushalt führte, so Einen Tag vor dem Fefte war der Unterricht eingestellt Nebanih. Von dorther kommt im Sommer fast jeden Tag, fehrten auch alle die Kapläne und Pfarrer, die sich ein worden. Das ganze Schulhaus roch nach kochendem Schmalz im Winter einige Mal in der Woche schon in grauer Frühe stellten, um das Fest fcierlicher zu gestalten, bei ihm ein und dampfenden Kücheln", die beinahe so lang waren wie der Kaplan herauf. Im strengsten Winter, und wenn ein und aßen und tranfen an seinem Tische. Lene ihr Arm. Der erste Gast war an diesem Tage reicher Bauer sich eine Ceremonie oder ein Gnadenmittel gegen Mit sehr gemischten Empfindungen sah daher Jakob bereits gekommen, eine befreundete Lehrersfrau, die beim Ertrabezahlung bestellt, erscheint der junge Geistliche schon Weiß stets dem Kirchenfefte entgegen. In seinem gedrückten Rüchelbacken half. Sie wußte von allem möglichen zu ers am Nachmittage und verbringt die Nacht in dem Pater- und seit jeher zur Demuth und Unterwürfigkeit neigenden zählen; was für possirliches Gesicht ihr Mann mache, wenn stübel", das an die Schulstube stößt. Gemüthe empfand er voll und dankbar die Ehre, die er einen guten Braten in der Röhre spüre, wie viel unehe­Der Pfarrer von Nebanit hat sein reichliches Aus- ihm durch die Anwesenheit so vieler Stellvertreter Gottes liche Kinder es dieses Jahr in ihrer Pfarrei gegeben, wie kommen, der Kaplan, der die Filiale Mühlefsen besorgt, widerfuhr; wenn er aber an die Verwüstungen dachte, die sie ihre Festgäste schon seit Jahren foppte, indem sie ihnen ist weniger gut gestellt. Was er an Gehalt bezieht, reicht das Fest in seinem Geldbeutel, die frommen, wohlgenährten gewässertes Fleisch von jungen Kaninchen als Wiener kaum für Kleider und Schuhwerk, und auch mit den Herren unter seinen Vorräthen anrichten würden, stieg in Backhännel" vorsezte. Die leßte Mittheilung erfolgte unter Messegeldern will es garnicht viel heißen. Die theuren ihm ein Grauen auf, das ihn Tag und Nacht verfolgte. dem Siegel der tiefsten Verschwiegenheit, aber unter einem Seelenämter, bei denen noch etwas herausschaut, lieft Und er zermarterte sein Gehirn, wie er den Verlust wieder Gelächtersturm über die dummen, neunmalgescheidten alle der Pfarrer, die sogenannten Stiftungsmessen", die hereinbringen sollte. Männer, daß selbst die Rosel herbeikam und ihr Einver dem Kaplan zufallen, bringen höchstens ein paar Groschen Lene wurde von den Zurüstungen zum Feste ganz ver- ständniß durch mehrmaliges Niesen, das bald wie ein Biergeld. Deshalb ist auch die Mühlefsener Kaplanstelle blüfft. Sie hatte so etwas gar noch nie gesehen. Als das Grunzen klang, zu erkennen gab. die verrufenste im Egerlande, jeder, der auf sie gesetzt wird, Schwein an dem Hinterbein aus dem Stalle gezogen Am Tage des Kirchenfestes gab es für die Mühlessener empfindet diese Thatsache als Disziplinirung. Trotzdem worden, schrieen die Kinder fast mehr als das Thier, dem außer dem Hochamte ausnahmsweise auch eine Frühmesse". hat Mühlefsen seit jeher die schönsten und stärksten Rapläne der Schlächter das Messer an die Kehle setzte. Keines Es las sie auch diesmal wie immer der Kaplan. Und er gehabt, ein Minderkräftiger würde den Strapazen gar nicht wollte das Blut rühren, bis es Lene direkt befohlen wurde. tummelte sich, um so schnell als möglich fertig zu werden. gewachsen sein. Eine halbe Stunde später war allerdings ihr Mileid und Außer Lene und den Lehrerskindern, der Lehrerin und Und noch durch etwas anderes ist die Kirche zu Mühl- Mitgefühl in alle Winde verflogen, sie halfen einigen Bauernfrauen aus dem Dorfe, die es doch für eine essen bekannt geworden im ganzen Egerlande. Die bereitwillig beim Spec- und Semmelschneiden, Schmalz Sünde gehalten haben würden, an diesem hohen Festtage Mühlefsener feiern ihr Kirchenfest am spätesten von allen. ausbraten und Wurstmachen. Lene war glücklich. Da gab's teine Messe mitgenommen" zu haben, war niemand Ihr Kirchenpatron ist der heilige Nikolaus, und dessen ja Speck und Fett in die Million, mindestens drei große in der Kirche. Nicht einmal der Herr Kantor. An Namenstag fällt auf den 6. Dezember. Den jungen Blechkübel mußten voll werden, und die Tante müßte da- seiner Stelle fischte seine Tochter Margareth auf der Burschen und Mädchen ist diese Thatsache nicht besonders von schmalzen können, den Gößen" und die gebackenen Orgel nach Tönen herum, man vernahm aber ge angenehm, so sehr sie auch den Heiligen, der allgemein als Knödel, wenigstens ein ganzes Jahr. Da brauchte sie doch wöhnlich nichts, als das langgezogene Brummen des Pedals. Eheftifter gilt, verehren; sein Ehrentag liegt schon im nimmer zu klagen. Dann tamen auch von den Bauern Echwieg ab und zu die Orgel, dann hörte man deutlich Advent, und da ist jedes Tanzen von der Kirche aus ver- nach der Reihe die ,, Schlachtschüsseln": halbe Schweinsköpfe, das Klopfen und Hämmern der Händler und Krämer, die boten. Aber bei all den Seelen, denen gutes und vieles frische Knöcheln" und Blut- und Leberwürste, ab und zu den Kirchberg hinab, zwischen der Schule und dem Essen und Trinken über alles geht, steht das Mühlefsener lag auch ein langes, schmalgeschnittenes, mageres Stück Bülwatshof ihre Stände und Buden aufstellten. Kirchenfest in einem gar lieblichen Geruche, und so ist Fleisch dabei. Die mit weißen Leinen überdeckten ( Fortsetzung folgt.)

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