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Nr. 17.

Mittwoch, 21. Januar 1885.

II. Jahrg.

Berliner Volksblatt.

Organ für die Interessen der Arbeiter.

Das Berliner Boltsblatt"

richeint täglich Morgens außer nach Sonn- und Fefttagen. Abonnementspreis für Berlin frei in's Haus vierteljährlich 4 Warl, monatlich 1,35 Mart, wöchentlich 35 Bf. Bostabonnement 4 Mart. Einzelne Nr. 5 Bf. Sonntags- Nummer mit illustr. Beilage 10 Pf. ( Eingetragen in der Postzeitungspreisliste für 1885 unter Rs. 746.)

Der Komfort

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beträgt für bie 8 gespaltene Betitzeile oder deren Naum 40 Pf. Arbeitsmarkt 10. Bei größeren Aufträgen hoher Rabatt nach Uebereinkunft. Inferate werden bis 4 the Nachmittags in der Expedition, Berlin SW., Bimmerstraße 44, sowie von allen Annoncene Bureaur, ohne Erhöhung des Preises, angenommen.

Redaktion und Expedition Berlin SW., Bimmerftraße 44.

bei den Verkehrsanstalten.| lassen. Es sind nur äußerst feltene Fälle, in denen man

Anfäßlich der Kritik, die jüngst im Reichstage bei der Besprechung der Auswanderungsfrage an den Einrichtungen der Auswandererschiffe geübt wurde, wird nun in einigen hanseatischen Blättern ein großer Lärm er­hoben, wobei der langen Rede kurzer Sinn der ist, daß die Einrichtungen auf den Auswandererschiffen so vortrefflich liedschaft sind, daß fie gar nicht besser gemacht werden könnten. Nun, ., Aben wer die Einrichtungen der Auswandererschiffe und die Zu­ftände auf denselben aus eigener Anschauung kennt, der gen. wird sich sagen müssen, daß sich in Folge der häufigen Bes rtsverein schwerden und Anklagen sehr Vieles gebessert hat, daß aber ½2 Uhr, damit noch keineswegs ein Grab des Komforts erreicht worden ist, der es überflüssig machen lönnte, über diese Angelegenheiten zu diskutiren. Wir nehmen es auch nicht Wir nehmen es auch nicht gar so ernst, wenn die Herren Rheber fich geberden als ob fie ihre Dampferlinien aus reinem Jdealismus zum Wohle ber wandernden Menschheit eingerichtet hätten und brauchen

1g: 1. und Fr hwendig orwärts Konrad Tageso m.). 2

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3. Disowohl taum darauf hinzuweisen, daß hier, wie bei allen

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Privatunternehmungen, die Höhe der Verzinsung des Be­triebskapitals maßgebend ist. Vor einigen Jahren lieferte Vor einigen Jahren lieferte die Verwaltung des Norddeueschen Lloyd" in Bremen den Baffagieren für den gewöhnlichen Ueberfahrtspreis auch eine Decke oder Matraße. Sicherlich geschah dies nicht aus Humanität, fondern es war eine einfache Konkurrenz maßregel.

In diesen Dingen herrschen bei uns in Deutschland überhaupt noch sonderbare Ansichten. Man ist schon unges mein erfreut und redet von großen Kulturfortschritten, wenn man hört, daß die Passagiere auf den Schiffen sehr leidlich behandelt werden, daß die Verföftigung erträglich ist und daß die Zahl der Todesfälle an Bord keine auffällige ist. Gerade so bescheiden sind wir mit unseren Eisenbahnen. Wenn wir recht berichtet sind, so hat man sich bei den großherzoglich- oldenburgischen Eisenbahnen erst vor drei Jahren von der Nothwendigkeit überzeugt, im Winter die

für Tello Waggons zu heizen. Aber auch heute noch findet man viel­

gemeinen

fach Linien, wo die Erwärmung der Koupe's in allen ezug auf Klaffen eine äußerst mangelhafte ist; es kann auch vor­tommen, daß fie ganz fehlt. Man findet er begreiflich, daß die Bedürfnißanstalten gänzlich fehlen, oder nur die erste vendigsten und höchstens die zweite Klasse mit solchen versehen ist;

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mag der Passagier einfach sehen, wie es über die aus diesem Umstande entstehenden Verlegenheiten hinweg nd zwei kommt. Es wäre ja nicht so schwer, diesem Uebelstande abzuhelfen, allein bei den Privatbahnen leiden es die Aftionäre nicht und bei den Staatsbahnen denkt man wahrscheinlich, das Publikum hat sich einmal an die Sache rgeredt gewöhnt und so kann man es einstweilen noch beim Alten

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18

Rachdruck verboten.]

67

Feuilleton.

Gesucht und gefunden.

Roman von Dr. Dur. ( Forseßung.)

Miß Elly war für ihn nicht nur eine Person, welche sein

tml Stefühl erregte, nicht nur eine Batientin, beren Wohl ihm dem Arzte, am Herzen liegen mußte. D nein! Ihr schönes fanftes Auge hatte sein Herz tiefer gerührt; ihr liebliches Anilig hatte auf ihn einen tieferen Eindruck gemacht, als er Anderen, ja, als er sich selbst gestand. Sie frei, fie glücklich zu machen, das war sein innigfter Wunsch; nicht

u. f. w u." 3. D 5. Ber

n Vorzei der Wunsch eines theilnehmenden, nein, der Wunsch eines aufach liebenden Herzens.

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Neunzehntes Kapitel.

Obwohl die Zeit noch nicht gekommen war, wo die Bureaustunden des Sherifamtes aufhörten, glaubte der Alte Jal ältere Kollege des Herrn Naydor doch keine Pflicht­verlegung zu begehen, wenn er diesem erlaubte, schon jetzt das Bureau zu verlassen, eine Erlaubniß, von welcher der junge Schreiber bereitwillig Gebrauch machte. Friz ließ fein Pferd in dem nahen Gasthof unterbringen und ging mit seinem Begleiter die Hauptstraße des Fleckens entlang, welche auf die Chauffee hinausführte. Der junge Mann erzählte ihm allerlei; bald von seinen Erlebnissen im Bureau, oder von den Vorzügen des Aufenthalts in Westinn, bald von seinen früheren glücklichen Tagen, zu der Zeit, da sein Vater noch lebte, oder von Mr. Worlds großer Strenge und von seinem Geize.

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Aber Frig hörte dies Alles nur halb, er antwortete kurz und zerstreut, seine Gedanken beschäftigten sich mit Elly und dem Geheimniß, dessen Lösung er mit jedem

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Kom­sich entschließt, der dritten Klasse auch ein wenig fort tann man nicht sagen Aufmerksamkeit zuzuwenden. Und doch bringen die Passagiere der dritten Klasse vielleicht den Bahnen am Meisten ein. Die Passagiere der vierten Klasse bringen mehr ein als diejenigen der ersten Klasse und demnach müssen sie sich darein ergeben, daß man sie in Wagen unterbringt, die sich von Viehwagen nur dadurch unterscheiden, daß eben Menschen mit ihnen transportirt werden. Und wozu hat man in der vierten Klasse die Vorrichtungen zum Sigen völlig weggelaffen. Ein vers nünftiger Grund wird sich dafür faum finden lassen.

So ließ sich noch einer Menge von Umständen Er­wähnung thun, daß sich unsere Verkehrsanstalten im Ver­gleich zu früher allerdings wesentlich gebeffert haben und daß sie in einer Periode ständiger Verbesserung begriffen und Behaglichkeit noch lange nicht der Grad erreicht worden find, daß aber namentlich in Bezug auf Bequemlichkeit ist, der unseren heutigen allgemeinen Verhältnissen ent­sprechen dürfte. Deshalb mögen jene Auswanderungs­Agenten und andere Bediensteten der Rheder, von denen jener Lärm hauptsächlich herrührt, doch lieber schweigen. Man soll nicht übertreiben und so sei denn auch gerne zu­gegeben, daß die Zustände auf den Auswandererschiffen im Allgemeinen nicht so schlimm sind, wie sich Mancher es vorstellt. Andererseits aber ist entschieden zu betonen, daß in den Einrichtungen dieser Schiffe feineswegs Alles zu finden ist, was man für Bequemlichkeit, Gesundheit und Verpflegung der Passagiere in unserer Zeit und unter un­seren Verhältnissen verlangt.

Vor allen Dingen steht es den Auswanderungs­Agenten und Rhedern schlecht an, ihre eigenen Einrichtun gen selbst so sehr zu rühmen. Sie sollten abwarten, bis bies andere Leute thun.

Politische Uebersicht.

Ueber den gesetzlichen Marimalarbeitstag findet jest eine lebhafte Diskussion in der Bresse statt. Anknüpfend an die Verhandlungen, welche diesbezüglich im deutschen Reichs tage stattfanden, sucht jede Beitung, ihren politischen Grund­fäßen entsprechend, an dieser Frage herumzudottern und mit mehr oder weniger Phrasen den Nachweis zu führen, daß eine gefeßlich geregelte Arbeitszeit aus verschiedenen Gründen nicht eingeführt werden könne. Gründe find bekanntlich billig wie Brombeeren und namentlich die Gründe, welche heute noch gegen den Maximalarbeitstag ins Felo geführt werden. Statt einer fachlichen und eingehenden Diskussion, begegnet man den alten, längst abgenutten und kleinlichen Einwendungen, die unwillkürlich den Eindruck hervorrufen, daß die halben und ganzen Gegner in dieser Frage mit ihrem Latein zu Ende find. Während die Einen auf die Erntezeit und darauf hin­

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schäftigt. An ihrer Seite faß ein kleines Mädchen und ftrickte.

Als sie beide Ankömminge erblickte, sah sie Anfangs überrascht und erschrocken aus.

Herr Gott, Charles!" rief fie ,,, Du kommst jetzt schon? Mr. World hat Dich doch nicht etwa entlassen?"

Sei ruhig, Mutter," antwortete der junge Mann; ,, ich bin keineswegs entlassen, sondern von meinem Bureauvorsteher beurlaubt und zwar, um Dir diesen Herrn vorstellen zu dürfen; es ist der Herr Doktor Rodenburg von Be­thesda."

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weisen, daß nach längerer Regenszeit an einem guten Tage bis in die Nacht hinein gearbeitet werden müsse, haben die An­deren einen Hufschmidt in petto, der an den Tagen, welche Glatteis aufzuweisen haben, doch unmöglich die gefeßliche Ar beitszeit innehalten könne. Man muß staunen, über die große Weisheit, welche diese Leutchen zu Tage fördern; es geht ihnen, wie weiland den Pharisäern, welche Jesus von Nazareth , als er die Sabbathheiligung predigte, zuriefen: Wir können Deine Lehre nicht befolgen, denn wenn uns am Sabbath ein Ochse oder Esel in den Brunnen fiele, was sollen wir dann machen?" Den Pharisäern wurde die Antwort zu Theil: ,, Dann zieht ihr den Ochsen oder Esel aus dem Brunnen her aus!" Die Pharisäer sollen beschämt von dannen gegangen fein. Das waren die Pharifäer des Alterthums; die mo dernen Pharisäer werden freilich nicht beschämt von dannen geben; fte find längst in die Hornhaut eines Siegfried ge frochen und alle Theile der gefunden Vernunft prallen von ihnen ab. Die gesunde Vernunft sagt uns aber, daß die aroße Masse des Volkes nicht um deswegen Abstand von der Einführung eines Marimalarbeitstages nehmen fann und wird, weil einige Gutsbefizer ihr Heu einfahren wollen und ein Hufschmidt ein Pferd zu beschlagen hat, sondern daß es ein Leichtes sein wird, solche untergeordnete Fragen zu lösen, wenn man nur den Muth hat, der Wirklichkeit fest ins Auge zu schauen.

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Zur Klassen und klassifizirten Einkommensteuer 1884/85. Ueber die für das Etatsjahr 1884/85 zur Klaffen­und klassifizirten Einkommensteuer veranlagten Personen ist dem Abgeordnetenhause die übliche Nachweisung zugegangen. Wir entnehmen daraus die folgenden Angaben: Der preußische Staat hat nach den Klaffensteuerrollen eine Seelenzahl von 27 224 179, davon unterliegen der klassifizirten Einkommensteuer Prozent unterliegen der klassifizisten Einkommensteuer, 19,32 694 355. Befreit von der Klassensteuer find 5 259 048. 2,55 Brozent der Klaffensteuer, 78,13 Prozent sind von Steuer be freit. Die Klaffensteuer ergiebt einen Betrag von insgesammt 20 110 106. Der Ertrag der Einkommensteuer beläuft sich auf 38 641 428 Mart. 14 015 Personen, welche im Vorjahr zur Klaffensteuer veranlagt waren, find jetzt zur Einkommensteuer herangezogen.

Die Debatte über den Marimalarbeitstag im deutschen Reichstage veranlaßt die Londoner Ball Mall Gazette" zu längeren Ausführungen. Das Blatt empfiehlt dem deutschen Reichskanzlers, diese Arbeiterfrage zum Gegenstand einer internationalen Enquete zu erheben. Wenn er", be= merkt das Blatt, eine europäische Konferenz über die Arbeits­stunden einberiefe, würde er die beste Karte der Internationale ausspielen und die Millionen abermals daran erinnern, daß der Sozialismus der Autorität weit mehr für ihre Wohlfahrt thun dürfte, als der Sozialismus der Anarchie". Die Ball Mall Gazette hofft, die Beit sei nicht ferne, wo eine Nation, die keine gefeßliche Bestimmung trifft, daß ihre Unterthanen Anspruch auf mindestens vier Ruhetage im Monat haben und fie länger als 12 Stunden pro Tag arbeiten läßt, als ein Feind des Menschengeschlechts gebrandmarkt werden wird.

beisammen, Fritz auf dem Ehrenplaße, dem großen Polster­stuhl, der noch aus den besseren Zeiten herrührte. Vor ihm stand eine reich vergoldete Tasse, ebenfalls noch aus den besseren Zeiten herrührend, welche, verglichen mit den sehr mittelmäßigen, deren fich die Familienglieder bedienten, hinlänglich den Vorzug kennzeichnete, den man ihm anges deihen ließ.

Jezt endlich kam der Moment, wo es ihm vergönnt war, die Unterhaltgng auf das Ziel zu lenken, bem er ents gegen steuerte.

In ihrer Angst war die Frau ihrem Sohne entgegen, daß geeilt, hatte ihn in ihre Arme geschlossen, und seinen Be­gleiter bisher nicht beachtet. Jest knirte sie tief vor ihm und sagte ihm, verlegen erröthend, daß es ihr eine große Ehre sei, ihn in ihrem Hause empfangen zu fönnen.

Friß seinerseits versicherte ihr, daß es ihm viel Ver­gnügen mache, die Mutter des vortrefflichen jungen Mannes kennen zu lernen, deſſen Bekanntschaft er eben ge­

macht habe.

Am liebsten wäre Fritz gleich auf das Biel losge= steuert, allein die Gastfreundschaft seines Begleiters und seiner Mutter ließen ihn nicht dazu kommen. Die lettere entfernte sich sofort, um den Thee zu bereiten, während Charles ihn in eine Einfriedigung von einigen Quadrat­ruthen Größe führte, die er seinen Garten nannte. Es wuchsen hier auf kleinen Beeten nüßliche Gemüse und ver= schiebene Blumen friedlich neben einander.

Charles erklärte ihm die Lebensgeschichte jedes ein­zelnen Rosenstockes, entwickelte ihm die Vorzüge jeder ein­zelnen Levkoye; auch über Gemüsebau erging er sich des Breiteren. Friz mußte jeden einzelnen Rohlkopf be trachten und wurde endlich zu der Krone aller dieser Vor­züglichkeiten geführt, einem kleinen winzigen Aprikosenbaum, der in der äußersten Ecke des Erbfleckchens gepflanzt war, einige dem Verwelten nahe Blätter. Diese Geduldpröbe wurde erst beendet, als Mrß. Naydor die Herren bat, her­einzukommen, um den Thee einzunehmen.

Arbell Schritte näher kam. Das Haus, in welchem Mrß. Naydor und bis jetzt freilich nichts weiter zeigte, als hier und da

er.

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wohnte, lag fast ganz am Ende des Fleckens. Es war ein sehr kleines und sehr bescheidenes Häuschen.

Die alte Frau faß auf einer Holzbank vor der Thür

I Boll im Schatten einer mächtigen Linde mit einer Näharbeit be- kleinen, aber sauber gedeckten Tisch saß die kleine Familie

Um einen

" Ich hörte," begann er, sich an Mrß. Naydor wendend, Sie befreundet waren mit Frau Garrick." schluchzend, indem sie ihr Taschentuch an die Augen brachte. Ach ja, die arme Elsbeth!" sagte Mrs. Naybor Ich muß immer weinen, wenn ich an sie denke unglückliche, arme Wesen! fannt, Herr Doktor?" Haben Sie Frau Garrid ge­

-

bas

gleichgiltig stellend, boch hörte ich mehrfach von ihr.- Das gerabe nicht," antwortete Friz, sich möglichst Sie lebte in sehr unglücklicher Ehe"

O nein, mein Herr," verbesserte die Matrone ,,, durch­aus nicht! Sie lebte mit Garrick sehr glücklich, denn er war nicht nur ein zärtlicher Gatte, sondern bewies sich auch in der ersten Zeit ihrer Ehe als ein recht ehrenhafter, treuer und zuverlässiger Mann."

Und doch konnte er das entsegliche Verbrechen be­gehen, dessen er angeklagt war?"

" Ja, das hat uns in Erstaunen gefeßt, daß Garrick eines solchen Verbrechens fähig war; ich hätte es ihm nimmermehr zugetraut... Die arme Elsbeth! D Gott, wie hat sie sich gegrämt! Sie hat ausgelitten! Jegt liegt auch sie schon unter der Erde!"

Sie zog wieder ihr Taschentuch und midmete der hin­geschiedenen Freundin noch einige Thränen.

Sie hatten ein Kind," nahm Friß, nachdem sich ihr Schluchzen ein wenig gelegt, wieder das Wort.

Dnein," verbesserte Mrß. Naydor wieder ,,, Garrick's hatten kein Kind." Und doch muß das der Fall gewesen sein!" be=