Ar. 35. rinteryalttungsibeziage-1927. i Qi schon irgendwo gesehen... aber wo ichiam her l sw auch b !wr oer- nmen nun die den» anderen ausstehend in men knickend, wie die Autv- er Frenide»ahm Platz und begann ern. Vir saßen wie die Buddha- statur». Ter Fremt-e plauderte fesselnd, voll Unwirklichkeit getaucht, über die Materie hinweggohoben, sche- Tas Meer plandene inübsam, Krise, die sich dann und stand Bergemann, der magere Ber - über den wir all« immer zu lachen weil er so drollige deutsche Lieder wußte, auf. In seinen Mienen war kalter Entschluß: Meine Herren, da nie ich nicht mit! Entweder ihr rückr mit der Sprache h-rans. oder ich gehe schlafen. Ich habe kein Ver­ständnis für dergleichen Geheimtuereien, bei uns gibt es so etwas nicht. Natürlich auswendig... Englisch freunder sich schließlich mit einer Gesellschaft an, und am nächsten Tage ist er weg. Uno das schrecklichste daran, Ku:lemborgs Stimme schnappte über, er redete fetzt rücksichtslos mit voller Stärke, das schrecklichste, uicheiml'chstc, wenn ste dann einen, der dabei war bei die­ser Unterhaltung, fragen, worüber mau ge­redet hat, dann zuckte er die Achseln, munkelt von gewissen spiritistischen Versuchen und bleibt ansonsten stumm w:e ein Stockfisch. Na, kennen Sie sich aus? Totenstille folgte diesen leidenschaftlichen Worten. Wir saßen wie mederaenagelk. Dann begann der Terrtsche wieder: seine Stimme Ivar etwas gedämpft. Nun, warum die Leute olle sch.oc.gen, wenn ste mit ihm zu run haben. Das gibt eS nicht. Na, hier mag es ja allerhand Schnick- Schnack geben, aber Jeder von uns war im Stillen über­zeugt, daß jetzt die Feststellung folgen müßte, daß cs ettvas derartiges bei ihm zu-Hause nicht gäbe. Aber die Feststellung blieb aus. Und vorläufig auch die Erklärung für das Phänomen, daß nieniaud, der einmal n der Gesellschaft des sonderbaren Fremden gewesen Ivar, nachher davon sprechen wollte... Tenn iu diesem Augenblicke stand neben Bergemaim, dem das Wort im Halse stecke» blieb, der Fremde... Er grüßte artig, schien es zu überschen, daß keiner von uns den starren Bann soweit abschüttcln konnte, um wenigstens seinen Gruß zu erwidern und fragte mit vollende­tem Takte: -den die-Herren gestatten, daß ich mich Ihnen anschließe?'Ich bin allein hier und habe gute Gründe, die Einsamkeit zu vermeiden..." Sag' du etwas, zum Teufel, das Schwei- gc» wirkt doch schon peinlich... sich.'r sagte von uns-ii sich selbst. Aber es dau- Von Gro Clifsord. ausfordernd gewesen in ihrer Nonchalance. Ich glaube nicht an dergleichen Dinge... Aber die Hand, die das Feuerzeug zur Zigarette führte, zitterte leise. Zn allen Gesichtern lag eine undefinier­bare Erregung, so gleichgültig jeder dreinzu­schauen bemüh» war. Etwas lag in der Luft. Er ist gestern gekommen... Kuilem- borg flüsterte und wir steckten die Köpfe zu­sammen, so leise war sein Gezischel. Er ist gestern so plötzlich dagewesen, daß es mir einen Chok versetzte, als ich ihn erblickte. Und er wird ebenso spurlos wieder verschwin­den, wie er von Nizza verschwand, wo ich ihn zuletzt sah... vor vier Jahren traf ich ihn in Amsterdam . Damals erschoß sich einer meiner besten Freunde,«in Diamantnabob, wenige Tage später. Ob jein Selbstmord mit dem Besuch« dieses sonderbaren Menschen zu- jammcnhängt, kann man zwar nicht sagen, aber Jetzt fällt mir ein, Vantoch silhr sich mit der Hand über die Stirne, auf der Schweißperlen glitzerten... Jetzt, natürlich, ich erinnere mich ebenfalls, den Menschen habe ich nur? Da gewann, pflegten. Wir faßen in vorgerückter Nachtstunde am Ronde der Hotelterrasse, lauschten dem monotone» Liede des schlafenden Meeres, das wie eine riesige, dunkle Schale zu unseren Füßen lag, und tranken, willenlos und ohne Gier, aber um so stefiger, von dem roten Weine, den uns der Manager so warm emp­fohlen batte. Tie wohlige Gelöstheit, die uns alle in ihrem zaubervollen Banne hielt, war wie ein milder Rausch; man hörte und sah, aber alles tvar in' Grenze« der menhaft. schläfrig, die lau, wann bemerkbar niachte, glich dem liuden Streicheln einer Frauenhand, die wenigen Worte, die gesprochen wurden, fielen gleich trägen Tropfen in die-Stille. Zeit und Ort ivare» ausgetilgl... Tas mag so bis gegen ei» Uhr morgens gedauert haben. Keiner sah auf die Uhr. Es war ja so gleichgültig..'. Ta riß sich Kuilemborg, der dicke Nie­derländer, einpor. In seinen Augen war plötzlich gespannte Wachheit, fein schwerfälli­ger Körper, der eben noch gleichsam knochen­los in deut breiten Korbstuhl gelegen hatte, war nromentan gestrafft. Wir bemerkten es olle, denn auch unser Dämniertraum, den Wein und Meeresplaudern und die Stille der Mittelnicernacht gezeugt hatten, war ver­flogen. Dort steht«r, ich lasse mir das nicht nehmen, der Bursche kann mehr, als unsereiner sich vorstellt. Wir sahen alle hin, teils direkt, teils wieder unvermutet und aufdringlicher, als der gute Ton es eigentlich zuließ. Denn Kuilemborgs Worte waren über uns bergefallen wie eisige Güsse und jeder vermeii Ungrrifbares, Unheimlickres ls hätte er