و الهلال

Feieraberd

Feierab

Mr. 31

Enterhaltungsbeilage.

Die Klaminer.

Bersonen: Der Angeklagte. Der Richter. Nebengerichtspersonen. Zeuge. Zuhörer.

Jederzeit.

Ein Att gegen die Zobesstrafe.

Bon Alfred Wolfenstein .

1928.

Antworten Sie auf meine Fragen!| Villa Finnenstraße 2. Am 14. Mai vorlegten ( Rücken von Stühlen, Steuchen: Unerhört!) Jahres, abends acht Uhr, begaben Sie sich Der Richter: Wir werden auf alles wegen eines verdächtigen Geräusches ins eingehen, was Sie zum Sprechen bringt. obere Stockwert. Sie betreten das Zimmer den Sie in diesem Augenblid nicht etwas ge- genblid einen Mann zum Fenster laufen Angeklagter: Ich frage, empfin- der Eigentümerin und sehen im gleichen Au mischte Dinge, meine Herren Gerichtsperso- und sich hinausichevingen, während die Fran nen: Erschütterung über einen geschehenen Martinius vor ihrem Bett tot am Boden Juftizirrtum, der leider niemals ausgeschlof liegt. Sie jetzen dem Mörder nach, über den Plah durch die Büsche der benachbarten An­lagen, und finden einen Mann­

Gerichtssaal. Das Licht fällt auf die Mitte des Richtertisches und auf die Anklage bank. Der vorsitzende Richter läßt sich bei Beginn in der Mitte nieder, der Angeklagte tritt in die Schranke, die übrigen Gerich& personen bleiben im Halbdunkel. Einige Zu­hörer als vorgeschobene erste Reibe des Thea- fen ist. Der Richter: Genugtuung, Ange­terzuschauerraums. Ein Zuhörer: Es find wohl die geflagter, daß wir seinen Tod zu fühnen ver­mögen. gleichen Herren?

Anderer: Genau die gleichen wie damals, beim Prozeß gegen den andern, den fie hingerichtet haben.

Anderer: Der Verteidiger ist nur of­fiziell gefommen. Auch der Staatsanwalt, die Beisitzer, die Geschworenen sind unscheinbar gegen den Richter in der Mitte.

Einer: Gefährliche Augent hat er, die greifen.

Angeklagter: An mir. Denn ihr rächt einen am andern. Seht zu, daß die

Stette bei mir nicht reißt.

Richter: Zur Sache. Zunächst, Sie leugnen nicht, daß Sie selbst den Tatverdacht auf sich gelenkt haben. Verschiedenen Perso­nen hieroris haben Sie mit auffälliger Be­tonung erzählt, nicht der damals Berurteilte sei der Schuldige gewesen.

Frau: Aber sein Haar ist grauer ge worden, vielleicht von Kummer nicht wahr? Dritter: Sie meinen, weil er je- Weil Sie der Täter find? mand Unschuldigen verurteilt hat?

Angeklagter: So ist es. Richter: Woher wissen Sie das?

Frau: Und hingerichtet. Dritter: Damit hat er nichts zu fun. Uebrigens wirft auch so emvas abschref kend auf die Verbrecher, selbst wenn es mal

nicht stimmt.

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Frau: Sie sehen Sie sich weg von mir! Mich regt die Sache leider sehr auf.

Angeklagter: Weil ich

fenne.

mich

Angeklagter: finden mich Richter: den Sie damals für den Mörder hielten und der anscheinend ruhig dort spazieren ging und der sich mit Recht zur Wehr jeste, unter immer exnenten Be teuerungen

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Angeklagter: meiner Unschuld Richter: feiner Unschuld. Dennoch, auf Grund der Judizien brachte ihn der Pro zeß leider aufs Schaffot.

Angeklagter: Jch lebe.

Richter: Zeuge, Sie halten Ihre Aussage bis hierher aufrecht. Erkennen Sie nun den Mann, den Sie aus dem Fenster springen jahen, in dem Angeklagten wieder? Zeuge: Es ist derselbe. Aber- ift derfelbe wie beim er es nicht derselbe ften Male hier

Richter: Laffen Sie die leichtsinnigen Antworten, es geht um Ihren Kopf! Wir werden den Zeugen hören, den Hausmeister der Ermordelen, er erfennt in Ihnen den( Die Tische und Schranfen entlang geht Mann, der nach dem Mord aus dem Fenster ein hörbares Stöhnen, Zuhörer und Beamte flüchtete. beginnen sich halb zu erheben und bicken sich

Der Richter: Ich eröffne die Ver­Angeklagter: Er etfennt mich im- ins Licht vor.) handlung und ermahne die Zuhörer, ihre be- mer wieder. rechtigte Empörung über diesen Fall dennoch dem ersten Prozeß ein Mensch durch seine Richter: Der Zeuge ist frank, seit in

in Schranken zu halten.

Angeklagter:( izend): Meine Her ren Richter, exfennen Sie mich nicht? ( Racheinander fins alle vollends aufge. standen und starren zu dem Angeklagten hinüber.)

Nichter: Wer die Aehnlichkeit Waren Sie denn-?

Angeklagter, Sie heißen Johannes Ben Aussage verurteilt wurde. Angeflagter: Er ist gesund genug, trup, geboren-( Personalien halblaut). Der Richter: Angeflagier, Sie befie zu wiederholen. kennen sich schuldig? Sie schweigen. Auf die Nichter: Sie arbeiten also mit dem gleiche Art wußten Sie bisher die letzte Star- merfipürdigen Trick, als liege die Sache eben­heit zu verhindern. Legen Sie ein reumüti, so wie beim erstenmal. Man rufe den Zeu- teilt ges Geständnis ab, ehe über ihr Schicksal gen.( Leise) Sehen Sie ihn anfällt Ihnen Entschieden ist. an dem Manne nichts auf? Hinter dieser Berhaltenheit etwas Wohlbekanntes Wenn er es wäre, müßte er tot sein. ( Der Zuge ist eingetreten, er erhebt die Richter! Sand, Formalien.)

Der Angeklagte: Warum verlangt man Geſtändnis und Reue nur von den An­geflagten?( Unruhe den Gerichtstisch ent lang). Warum fehe ich Sie selbst so erhaben wie immer dasißen? Entrüstung).

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Richter: Sie sind Hausmeister der

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Angeklagter: Angeflagt, verur Richter: Sie wollen also- anschei neud wollen Sie also schon einmal vor uns erschienen sein.

Angeklagter: Wie Sie vor mir als

Richter: Sie heißen- Angeklagter: Rell.