102
haare ümpfe Sorten
: 216
rall
arauffol spätes anabonds hm.
Schill
zegeben
r Baufe
20
Rolatt
fabclis
entbehrlld
Delen etc
an
den
22015 handla
Str. 8/9
on
tal
Icht
eutsch
en lehrt
abends
iger Spr
Postar
stanit Be
Kanlock
ungen
Laden
Kupirc
7.
e, Sta
Palls
Hud
mens
747.
verke
Tale.Buck
der
oder ohne
se, Criner
.Damen
eisangabe
& Box
rkt
ut Klapp
etten
auerndel
ofort g
chefabat
asfe
# des filet;
abend
tion
e 250.
Marz bezm igate,
a der Schul
g ter
η δεν
St.
ukölln Ich det
nm 19
D.
Einzelpreis 20 Pfennig 3. Jahrgang
•
Sie freibeit erfdeini morgens und nachmittags, an Sonne und fefttagen nur morgens. Der Beruesrreis beträgt bei freier Suftellung ins Haus für Groß- Berlin 5.50 m. in pereus zahlbar, bei Poftbezug monatlich 5.50 m. erfl. Zuftedungsgebühren, bei Zus Bellung unter Streifband&.75 m.( Deutschland und Ofte.rich). für das übrige Auss land 15. M. zuzüglich Valutaaufichlag.
Rebaftion und Expedition: Berlin MW. 6, Schiffbanerdamm 19 111, Bernsprecher: Ami Norden 833-36, 2893 und 2896.
Sonntag, den 23. März 1920
Nr. 941A 51 Morgen- Ausgabe
Die adtgefpalene torparrillezéile oder deren Raum, fowie jede Wortenzeige, als auch die familiens und Organisationsanzeigen werden laut aufgestelltem Unzeigen Tarif berechnet. Inforate für den darauffolgenden Tag müssen spätestens bis 3 br nachmittags in der Expedition aufgegeben fein. Inferaten- Abteilung: Berlin N. 6, Schiffbanerdamm 19 Bernsprecher: Amt Norben 833-86, 2995-96, 9766
greiheit
Das neue Kabinett.
Auf wie lange?
Berlin , 27. März.( Amtlich.) Nachdem das Kabinett Bauer zurüdgetreten war, hat der Reichspräsident den Minister des Auswärtigen mit der Bildung eines neuen Kabinetts betraut. Diese Kabinettsumbildung hat zu folgendem Ergebnis ge. führt:
Reichskanzler: Müller, ber einstweilen Minister des Auswärtigen verbleibt und mit seiner Bertretung im Geschäftsbereich des Auswärtigen Amtes im Behinderungsfalle den Unterstaatssekretär Gesandten v. Haniel be. auftragt hat. L Stellvertreter des Neichskanzlers und Reichsministers des Jnneru: Koch . Reichsminister der Finanzen: Wirth. Reichswehrminister: Gefler. Reichsminister für Justiz: Bland. Reichswirtschaftsminister: Schmidt. Reichsarbeitsminister: Schlide. Neichspostminister: Giesberts. Reichsschatminister: Bauer. Reichsverkehrsminister: Be II. Reichsernährungsminister: Hermes. Reichsminister ohne Bortefeuille: David. Das Reichsministerium für Wiederaufbau wird in den nächsten Tagen besetzt werden.
Das neue Kabinett wird sich am Montag der Nationalversammlung vorstellen. Der Reichskanzler wird programmatische Ausführungen machen und sich über die Ereignisse ber lebten vierzehn Tage aussprechen. Wir haben eine Regiemmg. Unter Schmerzen ift fie eboren. Auch den ganzen Sonnabend über bat Herr Müller noch im Edweiße seines Angesichts on der Bildung feines Stabinetts gearbeitet. Seine Aufgabe war nicht leidt: immer, wenn er an der einen Stelle einen Stein eingefekt hatte, fiel an der anderen Stelle wieder einer heraus. Jetzt ist endlich der Bau zustandegekommen. Auf wie fange?
Serr Müller will also neben dem Reichskanzleramt auch nebenbei das Ministerium des Auswärtigen verwalten. tan fönnte über seine Schaffenstraft und über seinen agemut erstaunt fein, wüßte man nicht, daß er auch bis ber schon im wesentlichen nur den Namen für die Tätigkeit feiner Geheimräte bergegeben hat. Die Geheimräte ältester Cole, die im Auswärtigen Amt ihr Wesen treiben, tönnen un noch um einige Grade ungestörter als bisher den Kurs feuern, der ihrer reaktionären Auffassung entspricht, und
Die Regierungsbildung in Preußen.
Anrtlich wird mitgeteilt:
Die Verhandlungen der Mehrheitsparteien haben am Sonnabend abend das Ergebnis gebracht, daß das preußische Staatsministerium wie folgt aufammengesetzt werden soll: Ministerpräsident und Landwirtschaft: Braun. Inneres: Severing.
Unterricht: Haenisch.
Finanzen: Lüdemann.
Deffentliche Arbeiten: Defer. Handel: Fischbed.
Bolkswohlfahrt: Steegerwald. Justiz: Am Bchnhoff.
unausbleiblich. Neuer Generalftreit bis zur Ca botage wird nicht zu verhindern sein, wenn Truppen Vor. marsch nicht einstellen. Ich bitte dringend, weitere Truppen. verschiebungen zu verbieten, und Offiziere, die gegen Befehl handeln, offen als Meuterer zu erklären. Schnelle Ent scheidung tut not. Josef Ernst."
Dieser lette Wornruf aus dem Ruhrgebiet zwingt die Regierung, endlich flar Stellung zu nehmen und sich dem Einfluß der Militärs zu entziehen. Siegt diesmal nicht die Einfidyt, verbietet man nicht fofort jedes weitere Borrüden der Truppen, so erleben wir die größte Tragödie der deutschen Revolution. Die grängsteten Bergarbeiter werden vor Verzweiflungsaften nicht zurückAubalten sein und so möglicherweise sich selbst und das deutsche Wirtschaftsleben zugrunde richten.
Der Zentralrat fordert neue Verhandlungen. Effen, 27. Märg. Der Zentralrat der Vollzugsräte für das Industriegebied Rheinland- Westfalen stellt fest:
Also auch in Preußen die alte Roalition, innerhalb deren nur die sozialdemokratischen Minister gewechfelt haben! Einigermaßen überraschen kann es, daß der nach den Nachrichten von Sonnabend nachmittag für den Posten des Ministerpräsidenten ausersehene sozialdemokratische Landtagsabgeordnete Gräf dem Landwirtschaftsminister Braun bat weichen müssen. Gräf stand ein wenig im Geruch oppo- Die fogenannten Bielefelder Abmachungen hängen in bex fitioneller Gesinnung. Sollte ihm das verhängnisvoll ge- Luft. Die Regierung hat dazu offiziell Teine Erfla. worden sein? rungen abgegeben. Sie gab auch keinerlei Garantie dafür, daß die in den Abmachungen enthaltenen Bugeständnisse durch geführt werden. Der Zentralrat hält daher neue Vere handlungen für erforderlich. Der Zentralrat ordnet an, daß die Gemeinden die Löhnung, Verpflegung und Kleibung ber Wehrmannschaften zu übernehmen haben; nötigenfalls werben die Gemeinden von dem örtlichen Vollzugsrat dazu gezwungen. Die großen Unternehmen haben den Wehrmannschaften, die bei ihnen in Arbeit standen, den Lohn weiter zu zahlen. Gingriffe in das Wirtschaftsleben von dem örtlichen Vollzugsval dürfen nur im Einverständnis mit dem Zentralrat erfolgen.
Im übrigen ist uns nichts davon bekannt, daß der Gewerkschaftsbund und die Angestellten berbände sich bisher mit der preußischen Stabinettsbildung beschäftigt haben. Es fieht to aus, als balte man sich in Preußen noch weniger als im Reich an die bekannten Abmachungen gebunden.
Ein letter Warneuf.
( Eigene Dzabimeldung ber Freiheit")
Genosse Josef Ernst, Sagen, sandie nachstehendes Montag Shung der Nat'onalversammlung. Telegramm an den Reichspräsidenten Ebert :
Der Aelteftenausschuß der Nationalversammlung be nIch bitte dringend, Aufruf für ganz Deutschland zu er. Schloß in seiner heutigen Sigung, die nächste Bolligung am laffen zur Unterstübung des Industriegebiets. Die Kon. Montag, den 29. d. M., vormittags 10 Uhr, abzuhalten. entrierung größerer Truppenförper im Das Haus wird sich nach Entgegennahme einer RegierungsIndustriegebiet schreitet fort. Unbekümmert um erklärung auf einige Stunden vertagen, damit den Frakdie Bielefelder Abmachungen schiebt man Truppen näher an tionen Gelegenheit gegeben ist, zu dieser Erflärung Stel uns heran, obschon hier mustergültige Nub'e herricht. lung zu nehmen. Die politische Aussprache, die Reichswehroffiziere in Celbe erklärten, sie wissen nichts am Montag beginnen wird, soll am Dienstag zu Ende gevon Waffenstillstand und Frieden. Auf Grund führt werden; desgleichen sollen die noch zu erledigenden biefer Tatsachen steigt die Erregung der Arbeiterschaft Gesetzesvorlagen bis Mittwoch abgeschlossen werden. Das it ündlich. Werden von feiten der Regierung keine Baus würde dann in die Osterferien gehen, die voraussichtGegenmaßnahmen getroffen, so ist der Zusammensturz lich bis zum 20. April dauern werden.
um ihnen das noch mehr zu erleichtern, hat Müller mit listen erklärt, daß von irgendeinem Einspruchsrecht diefer freift und alle Anzeichen sprechen dafür, daß ein Kessel. feiner Vertretung im Geschäftsbereich des Außenministe- Verbände nicht die Nede sein könne. Man will sich den treiben gegen das Proletariat veranstaltet riums im Behinderungsfall den Unterstaatssekretär übernommenen Verpflichtungen entziehen und schickt sich werden soll. Mit lügenhaften Berichten in den bürgerlichen b. Saniel betraut. nach Ueberwindung des ersten Schredens an, das alte Beitungen wird für diesen Feldzug Stimmung gemacht. Die ganze Kabinettsbildung mutet start wie eine System in feiner ganzen Glorie wieder aufzuziehen. Es wird fo dargestellt, als ob die Arbeiter dem Pakt zuhlechte Stomödie an. Aber leider sind wir nicht in der Es ist dringend vonnöten, den Herren die Unmöglich widerhandelten, als ob das Industrierevier im hellen AufStimmung zu laden. Denn die allgemeine Situation ift feit dieses Verfahrens klar zu machen. Sie müssen wissen, ruhr stehe, und als ob dort eine Schreckensherrschaft u ernst, und die Probleme, vor denen das Volk und ins daß die Arbeiterschaft auf ihrem Schein besteht und nicht etabliert sei. Wahnvißige Märchen werden erzählt von befondere die Arbeiterschaft steht, find an schwer, als daß wir gesonnen ist, fich mmsführen zu laffen. Das gilt nicht nur einem Buriammenhang, der zwischen den Ruhrarbeitern und the gebührenden Spott auszugießen. Zeit und Neigung befäßen, über die Ministermacherei den für ihr Recht der Einflußnahme auf die Bufammenfetung den russischen Bolschewisten bestehen soll. Die Lüge wird der Regierung, das gilt in dieser Stunde noch viel mehr berbreitet, daß sozialistische Offiziere ben angeblich von Der Eindrud ist freilich unabweisbar, daß die Mehr- von den Vereinbarungen, die über die Behandlung der langer Hand vorbereiteten Aufstand organisiert hätten. bettsparteien, die sich um den Regierungstisch drängen, das Dinge im Ruhrrevier gefchloffen worden sind. In Kurz und gut, das Gemüt des deutschen Philisters wird ridlige Verständnis für den wahren Charakter der Lage, der entscheidenden Sigung mit den Vertretern der Regie- systematisch in Wallung versetzt, um ihn für die blutige in der sich das Land befindet, in feiner Weise befigen. Sie rung ist bereinbart worden, daß auf die bewaffneten Ar- Niederwerfung des„ Kommunismus " zu gewinnen. balten für eine Ministerkrisis, was in Wirklichkeit eine beiter, insbesondere im Ruhrgebiet , feine Angriffe unter- Wir berufen uns auf das unverdächtige Zeugnis von minent politische Arisis ift. Sie behandeln nommen werden, im Falle, daß die Arbeiter nicht zu An- Rorrespondenten englischer bürgerlicher Blätter, die soeben eine Umwälzung wie eine Personalfrage. Sie glauben, griffen übergeben. Die Regierung hat die Zusage gegeben, aus dem Westen eingetroffen find. Sie erklären einstimmig, die Dinge wieder einrenfen zu fönnen. mit einigen in der Eile zusammengerafften neuen Leuten mit dem rheinisch- westfälischen J..dustriebezirk zu berban- daß die Arbeiterschaft die größte Nube bewahre, daß allentdeln und, falls ihre Verhandlungen scheitern, die Arbeiter- balben die Produktion im Gange fei, daß die Ordnung Und nicht nur das. Sie bleiben nicht nur bei der alten parteien um ihre Vermittlung zu ersuchen. nicht gestört werde. Aber sie versichern ebenso, daß bas Roalition, fie bemühen sich auch Sie hat den ersten Punkt dieser Abmachungen erfüllt, militärische Hauptq'mrtier zu Münster darauf brenne, die -zum mindesten soweit bie bürgerlichen Partner in Frage kommen--, das mit den und die Verhandlungen haben in Bielefeld ein beide Teile Waffen sprechen au lajien. Es sei darauf aus, Arbeiter- und Angestelltenorganisationen getroffene Ab- befriedigenes Resultat ergeben. Aber die Bielefelder Ueber- die Einheit der Arbeiterklasse zu sprengen, um dann einen tommen, das diesen eir Mitbestimmungsrecht bei der Er- einkunft, nach der die Truppen und die bewaffneten frisch- fröhlichen Vernichtungskrieg gegen die Unabhängigen Terung von Ministern einräumt, zu umgehen und den Arbeiter eine bestimmte Grenze nicht überschreiten sollen, und Kommunisten durchführen zu können.
en Ginfluß der Gewerkschaften anszuidhalten. werden ron den Militärs nicht eingehalten. Die Reichs
in der iibelnitraße wurde gestern ausländischen Journa- wehr rüdt vor. Das ganze Gebiet wird militärisch einge- l etwas vorsichtiger aus. Aber auch hier ist die Bereitwilligte