Die Wahrheit über die Bluttat in Bad Thal.

Glanzzeiten für Mörder.

pagnie zufammmegerufen und ihr erklärt habe, solche Mishand­lungen made er nicht mit.

Beuge Bag t& aus Eisenach war unter den zehn Gefange­nen, die gunädt von der Kompagnie Salens, später von dem Kom mando Goebel bewacht wurden. Er sagt aus, daß er gerade in den fritischen Tagen bei seinem Ontel in der Nähe von Settelstädt war, irm Ghevaren einzukaufen. Er wollie zurück nach Eisenach. belligt bis Wächterstädt gelangt. Dort hätten ihn Studenten( er Gin Major habe ihm einen Ausweis gegeben. Er sei auch unbe. erlannte sie an den Schmisen) zuerst angehalten. Er habe seineu Ausweis vorgezeigt. Zur Antwort habe er bekommen:

Baß die AngerTagtent is als Goldalent in mustergilfiger Welle benommen hatten. Die Augeflaglen feien ältere, erjahrene Bente die wohl kaum ohne Beranlassung geschoffen baben dürften Die 8eugerausfagen hätten sich als unwahr heraus gestellt.

Groß- Berlin.

Ueber die Festsetzung von Höchstmieten.

Der Freispruch der Marburger Studenten, die fünfzehn anfchuldige Arbeiter betwußt und mit ausgeflügeltem Vor­bedacht ermordet haben, ist das schimpflichste Blatt, das sich die Militärjuftig in ihren Suhmesfranz geflochten hat. Es gibt in Deutschland feine Nichter, die bereit sind, einen Mord zu fühnen, der von gegenrevolutionären Offizieren an Nach den Bestimmungen der Höchstmietenanordnung Arbeitern verübt wird. Alle Prozesse, die bisher gegen Mör­(§ 3) soll das Mieteinigungsamt in den Fällen, wo der ber aus Offizierstreisen geführt wurden, endeten regel­Der ist gefälscht, Sie Spartakiftenhund. Vermieter den Beweis erbracht hat, daß der für den 1. Juli mäßig mit einem Freispruch. Die Prozesse führten statt Später sei ein weiterer Mann verhaftet gebracht worden, der 1914 bereinbart gewesene Mietains außerordentlich zu einer Verurteilung zu einer Rechtfertigung Beuge Arnold. Sie feien beide in das Speisenhaus abje, niedrig gewesen ist, den für den 1. Juli 1914 orts­ber Mörber, und die Justiz, die derartige Rechtssprüche führt worden, in dem ein Toter gelegen babe, Wan habe ihn blich gewefenen Mietzins feftjeten. Diese Vorschrift hat fällt, scheint sich demnach in der Auffaffung zu gefallen, den bort nochmals auf Waffen untersucht, ihm ein Feuerzeug und den 8wed, unnötige Sürten zu vermeiden. Wenn nun Mord an Revolutionären staatlich zu privilegieren. das Taschenmesser abgenommen. Leider habe er es bis heute nach mehrfachen Meldungen von den Hausbeliberorgani Aus dem Prosekbericht, den wir weiter unten beröffent- noch nicht wieder erhalten. Dann erzählt er von den Bedro fationen jetzt vielfach der Versuch gemacht wird, auf Grund fichen, geht mit aller Deutlichkeit hervor, daß von einer Er- bungen, denen er im Euripenhaus ausgesetzt war. Mit Gebieses Baragraphen eine allgemeine Serauffezung des vehren have man nach ihnen gezielt. betrunteuer Schießung auf der Flucht nicht die Rede sein konnte. oldal mit einem Messer in der Hand habe unter den Worten Mietzinses vom 1. Juli 1914 zu erreichen, so ist darau Die Gefangenen wurden planmäßig ermordet auf Grund hinzuweisen, daß die Amvendung dieser Vorschrift ein einer vorber getroffenen Berabredung. Das Gericht der Na­Ausnahme bleiben soll. Eine allgemeine n meraben legte aber auf die Aussagen der Bibilzeugen fein wendung würde nicht nur gegen Sinn und Wortlaut der

Gin

Schneidet ihm den Hals ab, für eine Kugel ist er zu schade" in das Spritenhaus einzubringen versucht. Am nächsten Morgen feien sie wieder in den Bauernhof

An

Batvicht, es schob auch die Befundungen der militärischen gebracht worden, wo weitere 8 Gefangene standen. Es war eine Berordnung verstoßen, sondern auch eine Unflarbeit über

achtlos beiseite. Es machte fich in seinem Urteil die 2 gen der eidbrüchigen Seitfreiwilligen Mörder su eigen und erkannte auf Freispruch. Das unschuldig bergoffene Blut bon 15 Arbeitern bleibt ohne Sühne, weil die Mörder Geinde der Republic und die Arbeiter ihre Verteidiger waren.

marz- weiß- rote Fahne gebßt. Sturz nachdem man marschieri sei, jeien plöblich Schüsse hinter ihnen gefallen, und var eine Calve und ein einzelner Schus turz darauf. Auch die späteren Sülfe, sie gefallen feien, feien stets eine Salve, manchmal mit einem einzelnen Schuß( anoschuß) furs hinterher sewejen. Nur bei der letzten Schießerei seien nach der Salve einige Schüffe nadgefallen.

Das ist die Wahrheit über den Marburger Studenten- Die Gefangenen feien am Ende der 6. Nompagnie marschiert proges. Er konnte su feiner Berurteilung führen, weil die und von biefen Leuten gut behandelt worden. Der Rebel alte filmblich Angeklagten nicht bor Richtern, fonbern bor Same- bas Bergaufmarschierens habe er etiva 200-250 Seter hinter hatte sich allmählich berilogen und bei den turgen Godungen raden standen. Das legte Wort über diesen Standal ist fi eine gefchloffene Wbteilung marschieren jeben, in deren Mithe noch nicht gesprochen. Eine Protestbewegung ab Bivilen gewesen feien. Biblich habe er wieber Schäffe durch ganz Deutschland geben und so longe anhalten, bis gehört, wie beim Beginn des Marsches, und Webe- und Klage. es von der Schmach der Militäriustia befreit ist. rufe: Mutter, Mutter! Nu! eu!! Das habe sich später noch ein Die Berantwortung dafür, daß in Deutschland Worder mal wieberholt und bei einem langen Salt fei die Abteilung bon Nameraden freigesprochen werben, tragen die Recht 3 hinterher, ohne Zivilisten in jehr schnellem Temps nach Tosialisten, die während ihrer ganzen Regierungstätig- gekommen. Der Führer dieser Abteilung, in bem der Zeuge ben feit nichts unternommen haben, um die Militärjuftig zu be- Ser fie bewachenden Geuppe gegangen und habe auf diesen ein­Hauptangeflagten Goebel wiedererkenut, sei darauf zum Fügrer feitigen. Sie lieegn den Liebknechtprozeß, den Marloh gerebet. Er habe aus dem Gespräch entnommen daß Goebel die prozeß und alle anderen Geretskomödien über sich ergehen, Evartalistenbabe", bie er mit Worten: Da Rnb la noch mehr ohne Deutschland von dieser Echonde zu befreien. Sie füt- falder Lumpen" bezeichnete, in seine Obbut nehmen wollt. Der ten und förderten den neuen Militarismus und liegen ihm# ruppenführer der 6. Respoonie babe nach einigem Sttäuben auch feine eigene Juftis, weil die wilhelminischen Generale e die Gefangenen) Goebel überlaffen. Ruu jei es Sole so befahlen, weil Roske sich dem Diftat seiner eine Beit der fürchterlichten Dualen Generäle bedingungslos unterwarf und weil die Rechtsfogia- für fie angegangen, Goebel habe die Bajonelte aufpflanzen listen in Noste ihren Seren und Meister faben und feine laffen. Da der Zeuge toolt ein etwas verbustes Gesicht gemacht andere Politik zu betreiben wagten, als diejenige, die ihnen babe, fei eebel auf ihn sugesprungen, habe ihm ins Gesicht bon Rosle vorgeschrieben wurde.

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gelbudt nab auf eingeflagen, dann habe er auf einen Beugen, der auch als Gefangener mitgeführt wurde, eingeschlagen unb dem Zeugen Kruels mit der Baust in das Gescht gehanen. Goebel gab auf dem Marsch den Wefehl, daß die Leute die Sände über dem Kopf. haften sollten, wenn einmal einer bie Arme etwas weniger Reaff gehalten hatte, sei er unter wüsten Belchimpfungen und lägen auf die arme zum Ausftreden berfelben gezwungen werben. Bei einer späteren turzen Marsch­pause babe Goebel mit den Worten:" Die sollen Barabeeper­gieren", sie Wendung, Kniebeugen und andere Freiübungen machen lassen. Is ein Mann bei den flets sich wiederholenden Beschimpfungen einmal lachte, habe man ihm mit

Sem Kolben in das Gefist geschlagen.

Die Vernehmung der Beugen hat das ganze Lügengespin jerstört, das sich in wedhatenger Arbeit die studentischen Mörder ms Marburg zurechtgemacht hatten, um sich von der Blutschulb an dem Arbeitermord in Bad Thal zu befreien. Obgleich das Bericht nich alle Belastungszeugen bernehmen ließ, wurde boch Durch die wenigen Beugen, die das Gericht ni umgehen fonnte, das Schuldtonio ber Angellagten aufs fehverfte belastet und ihre Lügenmauer glatt burchbrochen. Der Zeuge 2 emmer, elbst ein Stubent, lam nach Thüringen , als der Nord eben ge­fchehen war. Er behauptet, daß nach allen Feststellungen, die er im Interesse der Wahrheit an Ort und Stelle gemacht habe, von ninem Fluchtverfuch nicht die Rede sein fönnte. Weiter behauptet 35 felber sei von Goebel die deutsche Kokarde von der ber Beuge, daß bei einer Führerbesprechung in Gotha Mübe gerissen worden und mit der rechten Faust in das Gesicht ber Kommandeur der Studententruppe, Kapitän b. Selow, geslagen worden, er nennt die Gefangenenauffeber in Gotha gesagt habe: Nach außen hin muß selbstverständlich ber ein als Baugen, daß seine Nase und fein Mund dort noch ganz an. bes Rechts gewahrt werden." Der Angeklagte Jahn muj bestäti. geschwollen und blutunterlaufen gewesen seien. Ein halbes Brot, gen, daß gegen die Brigade Vorwürfe der Schlappbeit er. bas der Zeuge bei sich hatte, ist ihm von Weebel aus der Hans hoben wurden, wurde allgemein nach dem Stanbrecht getreten und dann auf dem Doben zerstampft werden. Dabei berlangt. bat Goobel nefagt: ie brauchen nichts au fressen, Sie fünnen nachher vielleicht auch Waker ſaufen. Das hatte er da. malo nicht verstanden, beute, we er wisje, baß awei der Erschossenen im Bach gelegen hätten, wisse er, was man ihm angedroht habe. Sobald fie etwas nahe an die sechste Kompagnie berangekommen feien, babe man langsamer gemacht. Bei einem Salt seien sie ein Stück zurüdgeführt worden und nun sei er der letzte gewesen. Da habe man ihn immer

Der Beuge Rub. Theol. Met fagt aus, er habe als titelles Ser 6. Kompagnie bei einer vorbeilommenden Truppe des Stu­bententorps Stufe hört, die bedeutet hätten:

Habt ihr auch Gefangene? Die werben nicht weiter tommen." Später, von Gotha aus, habe sein Bugführer ihm von einer Führerbespiechung mitgeteilt, man müsse bei erschießun jen immer ben äußeren Rechtsgrund wahren, Fälle wie Sicb. necht und Rosa Luxemburg dürften nicht verlammen.

mit Schlägen aus Kolbensögen auf bie flute Straßenfeite brängen wollen.

Der Beuge Offiziertellvertreter Dahlheim, Seichswehr. Jägerbataillen Marburg berich et aber robe mishandlungen ber Befangenen durch die Beitfreiwiligen- Wächter, Drobungen an die Er habe ich verzweifelt dagegen gewehrt und auch durchgefeht, Gefangenen, fie zu erschießen, erneute Quälereien, Bustritte, saß er auf der Straßenmitte blieb. Die Leute der 6. Kompagnie Fragen wie: Sind alle erledigt? Ja, alle erle. bigt seien immer gestellt worden. Bach Mufgebung des Stand. Sätten ab und zu die Mikhandlungen gesehen und sich darüber rechts sei von den Studenen gesagt worden: Jeet wollen wir offensichtlich empört. Der Senge nennt die Namen nub bressen mehrerer Studenten, die sich über die Art des Borgehend ber Gbert zeigen, daß er nichts au sagen hat. Beug: Sergeant Wagner fagte aus, er sei am Morgenstellung Goebel empört hätten. Das Gericht lehnt die Ber bes 16. Märs als chenunteroffisier hinter dem Ba nehmung dieser Beugen ab. taillon, 100 Meter vor den Gefangenen gefahren. Müdwärts Auf eine Zwischenfrage des Vorfihenden gevät der Zeuge so in gehend has er gesehen, wie die Gefangenen mishandelt, g8. Kompagnie, die ich genannt habe, und fragen Sie alle die Fragen Sie doch die Stubenten der schlagen und mi Füßen getreten seien. Ein Student Söhnemann, Gefangenen, fie werden dasselbe sagen wie ich. ber bei der Küche gewesen sei, habe ihm gesagt, bie Gefangenen wurden erst veu ber Straße gebeängt, ehe fie er. schoffen wurden.

Sin Student fel vorbeige kommen und habe gesagt, brei feien schon

erschoffen, die anderen folgten.

Beuge Stubent archie war auf dem Marich nach Gotha bei der Feldtüche. Ms die Schüsse hinter ihnen fielen, jei sein Begleiter, der Beuge Student Söhnemann, aurüdgelaufen. Nach furyr Beit fei er vorgekommen und habe ihm erzählt: Dinten fnb Gefangene erfchehen werben." Bon einer Blucht oder ähn lichem habe ihm hähnemann nichts erzählt.

Jäger Stein, der als weiterer Bruge vernommen wird, war ebenfalls bei der Bagage. Als er auf die Schäffe hin zurüd geben wolte, um nachzusehen, was los fei, sei er von Studenten er erkennt darunter einen Zeil der Angeklagten nicht durch gelassen werben. Später fei Hähnemann zu ihm gelommen, auf jeine Frage habe er ihm erzählt:

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Sinten müßten die Gefangenen von der Straße wegtreten unb würben erscheen.

Beboupaing.

Erregung, daß er sagt:

Die Angeklagten lügen ake.

Beuge Arnold bestätigt die Wussagen des Jeugen Barb. Er selbst habe bom gelagten Gebel Edläge in die Zähne bekommen. Auf dem Marsche feien fünf Autos mit einem General und Stab an thnen und den Erschoffenen barbei gelommen. Später er­folgte ihre Uebergabe en bie 6. Rompagnie, mogegen sich der Bewachungstrupp Göbel gesteäubt babe. Bei der G. Nompagnie feien fie ordnungsmäßig behandelt worden.

Die weitere Hengenbernebanung ergab, daß von den Studen ten auch alte Frauen beschimpft und semikbanbelt wurden. Beugen eus der Arbeiter bevölkerung, die vor Schluß der Beweisaufnahme noch einige Ergänzungen machten wollten, wurden vom Borshenden im barschen Lone zurechtgewiesen, mit dem Hinweis, sie hätten nichts mehr zu melden.

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aus volkswirtschaftlichen Gründen unbedingt vermieden werden muß. Eine Herauffehung des Mietzinses vom 1. Juli 1914 soll nur dann erfolgen, wenn der Nachweis erbracht wird, daß der für den 1. Juli 1914 bereinbart ge wesene Mietzine außerordentlich niedrig war. Auch muß berlangt werden, daß in den Entscheidungs­gründen des Mieteinigungsamtes das Borliegen eines Räber erläutert wird. außergewöhnlich niedrigen Mietzinses ab 1. Juli 1914

Die Hauswirte sind drauf und dran, Sas inver ftändnis der Mieter zu höheren Mieten durch freiwilligen 8mang berbeizuführen, der schon mehr einer Expreffung gleichfommt. Wir haben schon vor längerer Zeit darau hingewiesen, Borsicht zu gebrauchen und nicht ohne weiteres die Unterschrift zu geben.

Berunglimpfung der Straßenbahner durch den Vorwärts".

wäris" hervorgerufen; fin haben eine schwere evitat verb Die städtischen Straßenbahner haben den Born des Bod barab werben sie heftig angefahren. Doch laffen wir bent Box wärts" selber das Wort; er schreibt in feiner Geantagsnummert ah plakate ber 11.... in den fädtischen Strahen babnen. Din belannen gelben" Bettel mit ber Bufforberung 23ählt nur 1. S. 9. D." prangten gefiern nachmittag an alleu Wagen der Linien Treptow - Bebrensteaße, Stadt. Oft- Sting uw. Daß die Verwaltung bie Genehmigung hiergu nicht er teilt hat, barf man wohl annehmen, ebenso muß bezweifelt werden, daß die Bethel von Baffanten angebradt find, benn bie felben wegen so hoch und genau an die Scheiben angelebt, das bies nur auf ben Betriebsbahnhöfen geschehen sein kann. Da di agen der städtischen Straßenbahnen nur der WareName einer Partei dienstbar gemacht werdin und dann ausge rednet den Unabhängigen ist eine Ungehörigkeit. Daß dis meift unabhängigen Straßenbahner die gelbe Farbe be vorzugen, ist wohl nur ein Beichen dafür, daß fie ihre frühere Gesinnung auch heute noch nicht verleugnen fönnen.

So, be haben die Ertaßenbahner ihr gett. Der Bortvärte" ift wütend darüber, daß die Straßenbahner night für die Rechts. fosialisten gearbeitet haben. Des tönnen wir verstehen und nehmen es ihn nicht übel. Benn er aber in feinem Horn fich dazu hinreißen läßt, die Straßenbahner als frühre Gelbe zu bezeichnen, so ist bas eine Infamie, die ihresgleichen hat. 28ie will dieses Blatt den Beweis für eine Behauptung erbringen! Und was das Unerhörteste ist, ist die Tatsache, daß derartige Her Borivärie abfebungen einer Hebeitergruppe ausgerechnet im au lesen find.

So etwas nennt sich beiferblatt.

Die Zentrale der Betriebsräte in der Müngstraße ersucht um Beröffentlichung folgender Beilen:

Es tauchen in der lebten Beit in der Oeffentlichte it immez wieder Gerüchte auf über Unregelmäßigkeiten in der Nassenfüh rung der Jeatrale der Betriebsräte", Münafte. 24.

Ueber die Absicht, die sich hinter folchen Gerüchten verbirgt find wir im Maven, ihren Quellen nachzuforschen ist uns un­möglich. Auf Grund eines solchen Gerichts haben wir einem Be für allemal biefen Machinationen den Boden zu entziehen, biez triebsrat folgendes Schreiben zugeben laffen, das wir, um ein mit der Oeffentlichkeit übergeben:

An den Betriebsrat ber R. G. G.

Buenfte., Mot. Z.

Werter Genoffel Wir erflären hiermit, daß alle im 1mlauf befindlichen Ge rüchte über Unstimmigkeiten in der Kasse der Zentrale der Be triebsräte" auf unwahrheit teruben. Die Stevision der Kaffe is Ordnung befunden worden. In dr bemnächst stattfindenben Ge durch die Mevisoren beendet, und die Bücher und Belege find in neralversammlung der Betrieberäbe wird der Kaffenbericht den Delegierten schriftlich übergeben werden. feiten bereitet werden, sondern daß die Betriebsräte ihre Pflicht Wir ersuchen, daß nitt nur der Raffierung feine Schavierigs barin sehen, die Staffierung im Interesse der Bewegung zu fördern, Zentrale der Betriebsräte, Müngstr. 24. ges. Edert, Staffierec. 5. Malgan, Borfihender.

Ein Schwindler. Der früher in der Leitung der Groß- Ben liner Mäteschule stehende F. A. ist er renommierte damit, er fel mit der Vorbereitung und Errichtung eines Erziehungsinftituta für junge Arbeiter beauftragt, das mit Hilfe vermögender Ge nossen durch die Räteschule geschaffen werden soll. Daran ist kein wahres Wort. Weber ist Fister mit solchen Aufträgen betraut noch ist von der Räteschule ein solches Unternehmen geplant Gegen Fister besteht der bereits früher von uns ausgesprochen Verdacht. Es sei daher vor ihm gewarnt.

Lebensmittellalender.

Der Bertreter der Anlage, Kriegsgerichtsrat Suren ber­tieg fich trop der Beugenaussagen zu der Behauptung, daß die Mishandlungen an ben Gefangenen nicht erwiefen feien. Er sprach van lebertreibungen unb nwahrhaftig. Der Jeuge Student Söhnemann bestreitet zwar, diese Aus. feiten und unterstellte die Sucht der Grmorbeten als wahr. Neukölln. In der nächsten Woche Fortsetzung des Verkaufs vel kage gemacht zu haben. Der Jeuge Stein bleibt, vem Bersisenden Die Angelagten Lätten nicht die Absicht gehabt, bie Gefangenen Saferflocken( Abschnitt 17/8). Auf die Warenbezugsharte 29 S nochmals auf die geiligkeit des Eides hingewiesen, bei seiner du erschienen, aber sie hätten ohne Ueberlegung gebenbelt Ausgabe von Bonbons für Kinder von 8-6 Jahren in denjenigen Ge und blind darauf losgeschoffen. Das fei unrechtmäßiger fäften, in denen die Voranmeldung erfolgt ist. Die Felization be Stubent Galens, der damals führer der 6. Studenten- affengebrauch. Er beantragte gegen bie ngebagten trägt 20 Gramm Butter und 70 Gramm Margarine, ble startoffel lompagnie wat, die sich sehr anständig benahin, sagt aus, dah er Engelbret, Strauß und Jahn je 2 Jabee Gefängnis, ration 5 am Schluß seiner Kompagnie 10 Gefangene midgeführt habe. gegen die übrigen Freispruch, also auch gegen den Beutnant Es sei dann bejolen worden, der bteilung des Angeklagten Gebet, ber fich wie eine nersierte Bestie in Menschengestalt be. Boebel die Leute zu übergeben. Dieses Kommando nommen hat. habe einen sehr fchlechten Eindrud auf ihn gemacht. Die Befangenen, die bisher ganz rubig in feiner Stompagnie mit marichert wären, hätte man fo behandelt, daß er sich barüber empört habe. Es sei mit Füßen ne ben Gefan genen getreten worden. Darauf erzählt der Beuge, daß er auf Die Ari hea naflaaten Cinchel und feiner Beute bin feine Som­

Brig. Shoch den hier eingereichten Rartoffelkundenfiften fehlet noch rund 4000 Anmeldungen. Wir wefen erneuf derauf hin, daß fid alle Briger Einwohner für den Frühkartoffelbezug in die Stundenlift Der Berteidiger bob bie arabemische Bildung ber bei einem Kleinhändler der Lebensmittelbranche, foweit sie Startoffels Angelagten und ihre vaterländische Gesinnung herren hännen, eintragen laffen müffen. Eine Freigabe der Frühhap toffeln ist noch nicht erfolgt unb können nur diejenigen Perfonen vor. Das Militär, also ble Zeitfeelwilligen Mörberstubenten, welche bei einem kleinhändler eingetragen sind, bei der Versorgung hätten sich musterhaft betragen. Sie gingen gerechtfertigt berücksichtigt werden. Teltom. 250 Gramm Teigmoren File 1 1. auf Whidalit to bod aus der Verhandlung bervor. Er beantragte Freisprechung. An der Learünbuna bes freifrechenden Arteila bite. Lebensmittelharte S.- uf die Strankenmehlhatie entfaltem 1500