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Nr. 199.

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Vorwärts

Berliner Dolksblaff.

14. Jahrg.

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Kernsprecher: But I, Br. 1508. Telegramm- Adresse: Sozialdemokrat Berlin ".

Bentralorgan der sozialdemokratischen Partei Deutschlands .

Redaktion: SW. 19, Benth- Straße 2.

Bei Waller und Brot.

der

Freitag, den 27. August 1897.

Dem deutschen Doktrinarismus ist es gelungen, die Prügel­strafe aus dem Reichs- Strafgesetzbuche als richterliche Strafe zu entfernen. Wenn dann solche Gesellen im Gefängniß erscheinen, die nur aus Bosheit und Gemeinheit öffentliche Anlagen, Rube bänke u. f. w. mit Roth beschmuzen, junge Bäume umknicken, Denkmäler oder Neubauten mit einer äßenden Flüssigkeit be= gießen, oder wie jüngst in Frankfurt a. M. am Denkmal Karls des Großen die Hand herunterhauen, dann ergreift den Beamten das Gefühl: Für Dich, elender Kujon, ist das Gefängniß ein viel zu guter Ort, Du müßtest Prügel haben, daß Du an den Wänden hinauftanztest! Aber diese Energie geht unserer Rechtspflege immer mehr verloren."

Expedition: SW. 19, Benth- Straße 3:

" Ist der Entlassene geschickt, kräftig, zuverlässig in seiner Arbeit, so sieht wohl der eine oder der andere über den Matel hinweg; aber einen halben Arbeiter mit dem man Nachsicht haben muß, dem jeden Augenblick der Athem auszugehen droht, der unter einem Bentuersack zusammenbricht oder der mit seiner Erd­farre immer 20 Schritt hinten nachkriecht und der noch dazu bescholten ist, den nimmt bei der Ueberfülle von tüchtigen, unbescholtenen Arbeitsfräften niemand, als vielleicht eine besonders barmherzige Seele. Die Zahl der letzteren ist aber in unserer materiellen Zeit sehr rar geworden. Was bleibt denn nun dem in seiner Arbeitsfähigkeit Herabgefommenen, der überall vergebens um Arbeit anklopft und überall abgewiefen wird, übrig? Raum etwas anderes als betteln oder stehlen. Im ersten Fall bevölfert man das Armen und Korrektionsbaus, im anderen die Strafanstalt. Durch eine schlechte, die Arbeits. fähigkeit des Gefangenen schädigende Ernährung züchten wir in unsern Strafanstalten selbst ein Verbrecher- Proletariat."

Wir Sozialdemokraten haben gewiß keinen Grund, uns über allzu humane Behandlung zu beklagen, die etwa denen von uns zu theil geworden sei, die der trauten Umarmung deutscher Gefängnißmauern verfallen waren. Skandalöse Vorfälle wie der Leipziger , wo man einen unserer Redakteure mit Retten geschlossen durch die Stadt transportirte, oder wie in Har burg, wo man einem anderen Redakteur das Haar abschnitt und ihn mit Baumwollzupfen oder dergleichen beschäftigte, find ja noch in aller Gedächtniß. Unser Gefängnißwesen liegt Man weiß nicht, ob die Dummheit oder die Rohheit fehr im argen; das Leben in den Strafanstalten führt in der größer ist, die hier zu uns spricht. Kann denn wirklich ein Regel den langsamen körperlichen Ruin der Gefangenen herbei. vernünftiger Mensch glauben, daß einem verwahrlosten Aber die Fachleute, wie Gefängnißdirektoren, Gefängnißärzte, Burschen, der vielleicht ohne jede Erziehung in den moralisch Juristen und Gelehrte, die sich mit dem Gefängnißwesen be- und wirthschaftlich elendesten Verhältnissen aufgewachsen ist, Tas ist vielleicht ein Punkt, den die nach Brutalisirung schäftigen, verfolgen doch immerhin in ihrer Weise dadurch Liebe zur Schönheit und ein Begriff von der Herrlich der Gefangenen lechzenden Herren verstehen. sozusagen humanitäre Bestrebungen. Noch auf feit eines Kunstwerts einzuimpfen sei, daß man ihn blutig Sittlichen Motiven sind sie ja unzugänglich, sonst Versammlung der kriminalistischen Vereinigung, Die im schlägt? Die Prügelstrafe wird in der Weise vollzogen, daß würden sie sich schämen, ihre niedrigen Gedanken öffentlich Sommer dieses Jahres in Heidelberg tagte, tamen Beschlüsse der zu Bestrafende mit Händen und Füßen über einen bekannt zu machen. zu stande, die auf Strafaufschub bei erstmalig Verurtheilten, Bock geschnallt wird; dann wird mit einem Stock, einem Geschichtliches Wissen haben sie nicht, sonst frühzeitige Entlassung bei guter Führung im Gefängniß, Für- Ochsenziemer oder einer Lederpeitsche auf den straffgespannten würde ihnen bekannt sein, daß im Mittelalter die Menschen forge für entlaffene Sträflinge herauskamen. und entblößten Hintern die zuerkannte Anzahl Hiebe( Höchst zu Tausenden gerädert, gehangen und geköpft worden sind, Ganz anders eine gewisse Sorte von feigen und nieder zahl nach dem Rawitscher Reglement 60) verabreicht. Wird daß man wegen der geringsten Vergehen den Verbrechern" trächtigen Buben, die seit einer Reihe von Jahren bei uns ordonnanzmäßig von einem kräftigen Manne zugeschlagen, so die Hände abhieb, die Ohren abschnitt oder sie mit dem Brenn ihr Wesen treiben und in der öffentlichen Meinung Stimmung jeder folgende Sieb klatscht in die blutige Masse. Wir be- nur das geringste gebessert worden wäre und im Gegentheil, die muß beim fünften Siebe die angespannte Haut plazen und eisen marterte,- ohne daß durch diese Gewaltthätigkeit auch zu machen suchen für die Rückwärtsrevidirung des Gefängniß­wesens im Sinne brutaler und unmenschlicher Behandlung, oder haupten, ein Gebildeter", der an einem Menschen solche gesammte Bevölkerung härter, roher und grausamer wurde. besser Mißhandlung der Gefangenen. Da stoßen wir Prozedur vollziehen läßt, der ist unendlich viel roher, als ein Auch gesunde Vernunft haben die Herren nicht, beispielsweise im neuesten Heft der Grenzboten" auf solch verwahrlofter Bursche, der einem Steinbild die Hand ab- sonst würden sie begreifen, daß, wer die Gefängnisse entvölkern einen Burschen, der sich, anonym natürlich, unter der Ueberschlägt. Und der Erfolg? Wir zitiren die Stimme eines will, in erster Linie die sozialen Zustände außerhalb der schrift: Bei Wasser und Brot" also vernehmen läßt: Gefängnißdirektors: Wird ordonnanzmäßig geschlagen, so wird der feige, schwäch- Gefängnisse bessern muß, um so die Ursachen, die zu Ver­liche Deliquent heulen, brüllen, auf dem Bock sich drehen und brechen führen, zu beseitigen. winden, daß die Lederriemen zu zerplatzen drohen. Der kräftige, Es bleibt aber noch der Geldpunkt, für den ja ge­willensstarte Sträfling beißt, die Zähne zusammen, trägt seinen wöhnlich auch die ungeschliffensten Gesellen ein feines Ber Schmerz schweigend, oder flucht, böhnt und geht ungebrochen von ständniß haben. Vielleicht ist er es daher, der manchen von dannen, von seinen Verbred, ergenossen angeftaunt als ein Held; der weiteren Stimmungsmacherei für das Wasser und der letzte Funke von Ehrgefühl ist heraus und grimmiger Haß Brot- Rezept zurückhalten wird. hineingeprügelt."

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Und dann das Rezept: bei Wasser und Brot in falter Belle auf hölzerner Pritsche! Der brutale Geselle, der das geschrieben hat, weiß nichts davon, daß schon jetzt in den Ge­fängnissen tausende infolge mangelnder Ernährung dahinsiechen. Die Sterblichkeit au Tuberkulose betrug 1886-1887 in Preußen:

Es ist eine bekannte Thatsache, daß bei Beginn des Winters, wenn der Aufenthalt im Freien anfängt unbehaglich zu werden, der Verkehr" in den sogenannten Gefangenenhotels" merklich zu nimmt, und daß in den wirklich harten Wintermonaten die Ge­fängnisse meistens so angefüllt sind, daß für weitere Gäste" taum noch Blah ist.... Man kann es aber auch wirklich einem Landstreicher, der nicht ein besonders zartes Ehrgefühl hat, nicht verdenken, wenn er bei rauhem, faltem Wetter, womöglich Schneetreiben, den Aufenthalt in einer, man fann wirklich sagen, Staatswärme- und Speisehalle dem Hungern und Frieren auf der Landstraße vorzieht. Wer einmal Gelegenheit gehabt hat, im Winter in eine Gefangenen zelle einen Blick zu thun und die friedlichen und zufriedenen Gefichter der Bettler und Bagabunden zu sehen, die hier ihr gutes Unterkommen gefunden haben und es sich nach einem furzen Marsch vom vorigen Plage" nach dem jezigen wohl sein laffen in dem warmen sauberen Raum, bei warmer Kost und, wenn ihnen das im Alter von Glück hold ist, auch in angenehmer Gesellschaft von Kollegen", 18-30 Jahren der wundert sich garnicht über die Schaar von Bettlern, die im 30-60 Jahren Winter von Haus zu Haus rennen, in der Hoffnung, endlich Ebenso hat der Statistifer Engel nachgewiesen," daß in einmal einem Polizisten oder Gendarmen in die Arme zu laufen." den preußischen Gefängnissen die Krankheitsziffer doppelt so Die heutigen Verhältnisse sind derart, daß die Haftstrafe und die geringen Gefängnißstrafen für den, der wie die meisten hoch war als in einer der gefährlichsten Berufsarten, nämlich Vagabunden den Aufenthalt im Gefängniß nicht für schimpflich dem Bergbau, und daß die Sterblichkeitsziffer in den Gefäng­hält, überhaupt keine Strafen sind; im Gegentheil, fie bilden eine nissen dreimal so hoch war. Ein anderer Gefängnißdirektor zum theil mit allen möglichen Annehmlichkeiten umgebene Buflucht aber schreibt: für Müßiggänger und solche, die mit Hunger, Kälte und sonstigen Lebensnöthen zu kämpfen haben. Im Gefängniß bekommen sie gratis alles, was sie sonst entbehren müssen, ein warmes Zimmer, ein weiches Lager, anständiges warmes Mittagessen, ja sogar in vielen Gefängnissen im Winter auch warme Suppe. Eine merk­würdige Sache: Sträflingen giebt man, was für den deutschen Soldaten nicht bewilligt werden kann warme Abendkost.

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in der freien Bevölkerung 2,78 pet. 4,85,

in den Straf anstalten 21.80 pet. 16,36

" Jeder, der das Leben der Gefangenen fennt und Jahre lang zu begutachten Gelegenheit hatte, muß, wenn er sich noch einiges Gefühl bewahrt hat, von Erbarmen ergriffen werden, wenn er fiebt, wie selbst der gesund und kräftig eingelieferte Gefangene schon nach verhältnißmäßig furzer Dauer zu kränkeln anfängt, die eigenthümlich blaßgraue Gefichtsfarbe annimmt, schlaff und träge wird und allmälig alle Energie des Körpers und Geistes verliert lauter 3eichen der schlechten Ernährung des langsamen Verhungerus."

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Politische Leberlicht.

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Berlin , 26. August.

Rongresses. Der Kongreß ist trop des schönen Wetters, das Der dritte Tag des Internationalen Arbeiterschut sich endlich eingestellt hat und hoffentlich andauern wird, von den Delegirten und Gästen" sehr gut besucht, und auch die Tribünen des prachtvollen Tonhallensaales, welcher au die Londoner Queen's Hall- den Saal des letzten Jutera nationalen Arbeiterkongreffes erinnert, sind sehr gut besetzt. Trotz des guten Besuchs bietet der Kongreß aber doch einige bedanerliche Lücken. Die französische und die dänische Arbeiterbewegung ist, jene nur mangelhaft, diese gar nicht vertreten. Die sozialistische Fraktion der französischen Kammer hat von der Sendung eines Delegirten Abstand ge­nommen und diesen Entschluß damit begründet, daß es sich für Sozialisten nicht gezieme, einen Kongreß gemeinsam mit Ver­treiern anderer Parteien abzuhalten, die wir im politischen Leben zu bekämpfen haben. Die Konsequenz dieser Auffassung würde sein, daß Sozialisten sich auch Parlamenten, parlamen­tarischen Ausschüssen u. s. w. fern zu halten hätten, wo wir Wie ist nun aber dem Uebel der Ueberfüllung der Gefäng ja ebenfalls mit Vertretern anderer Parteien zusammen tagen niffe abzuhelfen? Einem Theil der Sträflinge wäre schon mit und zusammen zu arbeiten haben. Zwang zur Arbeit während der Gefängnißzeit beizukommen. Diese Beispiele ließen sich verhundertfachen aus fremder Nicht alle französischen Genossen haben sich indeß gegen Freilich müßte wirkliche harte Arbeit gefordert werden, wie und aus eigener Erfahrung. Aus dem engern Bekanntenkreis die Beschickung des Kongresses erklärt: unsere Genossen fie im gewöhnlichen Leben nicht von ihm verlangt wird. Die des Schreibers dieser Zeilen kam einer nach dreimonatiger Guesde, Lafargue , Chauvin und andere haben Schen vor solcher Arbeit würde sicher schon eine Menge sonst Strafe mit 26 Pfund Gewichtsverlust aus dem Gefängniß zu sich für den Kongreß angemeldet; sie sind aber bis heute noch ,, ständiger Gäste" für die Zukunft fernhalten; das beweist die namenlose Angst der Landstreicher vor den Bandarbeitshäusern, rück; ein anderer hatte nach einem Jahre 30 Pfund verloren; nicht eingetroffen. Die französische Arbeiterpartei ist einst­wo folche harte Arbeit von ihnen verlangt wird. Aber es giebt ein fernerer fam schwer lungenleidend aus dem Gefängniß weilen nur durch Genossen Sara ute vertreten; während die noch ein anderes, jedenfalls sehr wirksames Mittel, das noch dazu zurück und mußte für lange Zeit eine Heilanstalt aufsuchen; französischen Gewerkschaften und die Allemanisten, welche ber den Vorzug großer Billigkeit hat. Dieses Mittel ist die in ein vierter wurde krankheitshalber vorzeitig aus dem Ge- Gewerkschaftsbewegung mehr Werth beimessen als der poli führung von Wasser und Brot als Gefangenen fängniß entlassen und starb kurze Zeit danach an allgemeiner tischen, ziemlich zahlreich vertreten sind. toft und die Entziehung aller Annehmlichkeiten, die der Aufent- tuberkulöser Durchsenchung. Alles dieses waren politische Ges Die dänischen Genossen, die keinen einzigen Vertreter halt im Gefängniß heutzutage gewährt. Es ist gar nicht einzufangene, brei davon sozialdemokratische Redakteure. Und dem hergeschickt haben, waren der Ansicht, die sozialistische Partei fehen, warum die Gefangenen ebenso gut und reichlich oder wo- Schreiber dieses sagte der Gefängnißarzt eines preußischen werde auf dem Kongreß entweder majorisirt oder zu un möglich noch beffer und reichlicher speisen sollen, in einem ebenso Mustergefängnisses", daß niemand, der über 6 Monate würdigen Kompromissen gezwungen werden. Die Unt warmen oder gar noch wärmeren Zimmer fizen sollen, als fie außerhalb des Gefängnisses gewohnt sind. Man richte doch die Ver- im Gefängniß zugebracht habe, ohne Schaden an seiner Ge- richtigkeit dieser Annahme ist durch die Thatsachen pflegung und Beköstigung in den Gefängnissen ähnlich ein wie in den sundheit davonkomme. widerlegt; von Delegirten oder Gästen", die sich für den Militärarresten. Man gebe z. B. dem zu Gefängniß Verurtheilten Was verschlägt das alles freilich solchen literarischen Kongreß angemeldet hatten, sind viele nicht erschienen. So drei Tage lang Wasser und Brot, lasse ihn während Rowdys wie dem Artikelschreiber der Grenzboten"? Mögen die fehlt z. B. Herr Böbicker, der ehemalige Leiter des Reichs­dieser Zeit in einer nicht eben mollig warmen Belle Gefangenen unter der Peitsche verrecken oder bei ungenügender Versicherungsamts. Jedenfalls sind verschiedene weggeblieben, fitzen und gewähre ihm für gewöhnlich nur eine harte 2ager Nahrung an langsamer Blutverwässerung zu grunde geben: weil sie sich überzeugt haben, daß dieser Kongreß einen mittleren Arrest, ein sogenannter guter Tag", wo dem Sträfling so angenehm wie das andere. stätte. Der vierte Tag sei dann, ebenso wie beim militärischen eines kizelt die rohen und grausamen Justinkte solcher Leute eminent praktischen Charakter hat, daß für Utopien tein Platz ist, daß die Sozialisten die Mehrheit haben, und ein etwas wärmeres Zimmer, eine weiche Lagerstätte und warme so angenehm wie das andere. Doch die Sache hat noch eine andere Seite. Durch solche daß Rüpeleien nicht geduldet werden. Von letzterem mußte Rost gewährt wird. Auf diesen guten Tag" mögen dann wieder drei oder auch nur zwei schlechte" folgen u. f. w. Ich bin über- Straf, Recht 3" Pflege, wie sie oben gewünscht wird, der österreichische Antisemit und Reichsraths Abgeordnete zeugt, daß ein Versuch mit dem von mir vorgeschlagenen Mittel werden die Gefängnisfe nicht entlastet, sondern sie werden in Aymann sich überzeugen, der, als ihm die Worte eines glänzende Erfolge haben würde. Die sogenannten Luftsträflinge verstärktem Maße belastet; die Verbrecher werden zur Rück- Redners nicht paßten, mit der Faust auf den Tisch schlug, würden bald ganz verschwinden, weil sie unmöglich Gefallen fälligkeit und infolge dessen zu neuen Gefängnißstrafen geworauf ihm von dem schweizerischen Nationalrath und daran finden können, drei Tage lang an trocknem Schwarzbrot zwungen. Praktisch, wie man in Preußen ist, hat man St. Gallener Regierungsrath Curti, der neben ihm stand, zu nagen. Die Gefängnisse würden dann aufhören, eine auch diese Seite der Frage längst beleuchtet; nämlich ob es ruhig und ernst bedeutet ward:" Wir sind hier nicht im öfter­ Wir Zufluchtsstätte von hungrigen und frierenden Bettlern und Bummlern zu sein, und wieder zu dem werden, was sie sein billiger ist für den Staat, die Gefangenen so zu ernähren, daß freichischen Reichsrath." Herr Aymann schnitt ein sollen: Strafanstalten, deren Besuch für keinen Menschen etwas sie nach der Entlassung die im bürgerlichen Leben von ihnen grimmiges Gesicht und ballte die Fauft befann sich jedoch Berlockendes haben sollte. Außerdem würde dem Staate eine verlangte Arbeit leisten können, oder aber in der Ernährung rasch eines besseren und wurde still, mäuschenstill. Und das Menge Geld erspart." bis aufs äußerste hinunterzugehen, auf die Gefahr hin, daß war klug.

Zur Ergänzung theilen wir noch die folgende Stelle aus einem Aufsatz der vorhergehenden Nummer derselben Beit­schrift mit:

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die Häftlinge leistungsunfähig werden, und wiederkommen Die anwesenden Antisemiten zum Glück find ihrer müssen. Der Strafanstalts Direktor Krohne schreibt ganz wenige haben überhaupt rasch gemerkt, daß hier kein in den Blättern für Gefängnißkunde" schon 1884: Tummelplatz für ungezogene Buben ist; sie bestreben sich, an

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