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Nr. 114.

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Erscheint täglich außer Montags.

Vorwürts

Berliner Volksblatt.

15. Jahrg.

Die Insertions- Gebühr

beträgt für die fechsgespaltene Kolonet zeile oder deren Naum 40 Pfg., für Bereins- und Versammlungs- Anzeigen, sowie Arbeitsmarkt 20 Pfg. Inserate für die nächste Nummer müssen bis 4 Uhr nachmittags in der Expedition abgegeben werden. Die Expedition ift an Wochentagen bis 7 Uhr abends, an Sonn- und Festtagen bis 8 Uhr vormittags geöffnet.

Kernsprecher: Mint I, Mr. 1508, Telegranim Adresse: ,, Sozialdemokrat Berlin".

Bentralorgan der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands .

Redaktion: SW. 19, Beuth- Straße 2.

Herr v. Miquel und die Junker.

Dienstag, den 17. Mai 1898.

Expedition: SW. 19, Beuth- Straße 3.

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Das Hauptziel der Junker, Bündler, Konservativen 2c. ist: gekündigte Attentat auf das Koalitionsrecht? Und den Landarbeiter immer mehr zu drücken. haben wir denn nicht zum Ueberfluß auch noch die uferlosen Alle Wege, die zu diesem Ziele führen, werden eingeschlagen. Lottenpläne"? Fangen die Marinisten nicht heute schon an, Man darf wohl annehmen, daß in der agrarischen König Stumm hat die Koalition zwischen Junkern und Groß- und zu wühlen? Und ganz logischerweise. Oder ist das vom für eine neue größere Flottenvorlage zu wirken Frage" ein Einverständniß zwischen der Regierung und den industriellen vermittelt, der in Saarbrücken die Röside'sche Reichstag angenommene Serennat nicht blos das bescheidene A, dem Führern der maßgebenden" Parteien wenn auch noch nicht Kandidatur zum Opfer fiel seine Ziele find ja gleichartig; bas B und bis hinunter zum 8 folgen muß, wenn das deutsche C erreicht ist, so doch sicher zu erwarten steht. Die auser will die Industrie Arbeiter Knechten. So ist das Volk nicht am 16. Juni ein fräftiges alt! gebietet? gleichende" Thätigkeit des großen Kompromißvaters Ziel des ganzen Bündnisses nichts weiter als der Kampf Und da soll es uns an einer Wahlparole fehlen!- b. Miquel hat zur Aufstellung gewisser Grundsäke geführt, gegen die Arbeiterklasse.

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in denen eine Uebereinstimmung im wesentlichen ge- Die Abschaffung der Freizügigkeit, Einführung von Ein­Zur Auslegung der Wählerlisten. geben ist. In erster Linie Die von uns angeregte Berichtigung der Wählerlisten für Berlin ist hierzu zu rechnen zugsgeld in den Städten 2c. sind nicht die einzigen Mittel. ist nunmehr erfolgt. Der Magistrat macht amtlich bekannt, daß das Streben nach Herstellung höherer Getreidepreise. Abänderung des allgemeinen Wahlrechts, Einschränkung der folgende Stadttheile, die bis 1878 zu Lichtenberg gehörten, nicht zu Der Antrag Kanit wird zwar nicht Gesetz werden, allein es Arbeiterschutz- Gesetzgebung, Verschlechterung der Arbeiterversiche Berlin IV, sondern zum Wahlkreis Niederbarnim ge­führen viele Wege nach Rom. Der Finanzminister hat bereits rung( unter dem Vorwande, das, lästige Kleben" abzuschaffen) 2c. hören: Thaerstr. 9-28, Baltenplay, übenerstraße, im vorigen Jahre den Anstoß gegeben zu einer Revision stehen auf demselben Blatte. In bezug auf das Reichstags- eibenweg 88-65, Petersburger- Straße 1, 5-10 der Handelsverträge, die lediglich agrarischer Tendenz wahlrecht strebt man danach, den Reichstag zu einer Delegation 82-85, Rigaerstraße 1-8, 15 bis Ende, Eldenaer­ist. Daß man damit schon 1897 anfängt, läßt erkennen, der Einzellandtage umzugestalten. Das soll eine Miquel'schemirbachstraße, Prostauerstraße 1-40, Dolaiger straße, Frankfurter Allee 1-68, Liebigstraße, daß man diligentiam präftiren", oder, wie wir im Idee sein. straße, Samariter- play, Straßen 66A, 66B, 67, Deutschen sagen würden, ganze Arbeit machen Hieraus ist zu ersehen, wo man hinaus will, 67A, Samariterstraße, Fordenbedplay, Schreiner­will. Die neuen Handelsverträge werden nach den was für Pläne die Reaktion brütet. Arbeiter, erhebt straße, Bellestraße. Die Wählerliste liegt zur Einsicht Wünschen der Agrarier abgeschlossen werden, oder Euch, und schmettert mit dem Stimmzettel die Tilsiterstraße 4/5 imd Poststraße 16 aus. Früher mit wir ziehen uns auf einen autonomen" Tarif zurück. Miquel'schen Diftaturpläne, die junkerlichen Unterjochungs- dem ersten Berliner Wahlkreis, fortan mit Teltow wählt Das Zentrum wird dabei auch mitmachen, weil es so viele absichten nieder! Aber nicht allein an die Arbeiter nach derfelben Bekanntmachung: der Kurfürstenplay, der nordwest­ländliche Wahlkreise hat, und somit ist diesen Wünschen wenden wir nus auch Du Kleinbürger, Du liche Theil des Thiergartens, begrenzt im Süden von der Char­die Erfüllung gesichert. Von dem anderen großen Mittet", tleiner Beamter und Gewerbetreibender mußt der nördlich von der Charlottenburger Chauffee zwischen dem Großen Tottenburger Chaussee und im Westen vom Spreewege, Belten- Allec, dem Bimetallismus, wird man vorläufig absehen, dagegen merken, daß es Deine Haut ist, welche die vornehmen Stern" und der seit 1881 neuen Weichbildgrenze gelegene Theil des find den Agrariern von den Ministern v. Miquel und Herren von und zu" gerben wollen. Thiergartens, Bark und Schloß Bellevue. b. Hammerstein noch ein ganzes Bündel kleiner Mittel" zu­gesichert, die flüglicherweise erst nach den Wahlen Fleisch und Bein gewinnen werden.

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Wahlkampf.

Ein Wort an die Parteigenossen.

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Endlich wählen nicht mehr im zweiten Wahlkreis, sondern im Wahlkreis Teltow : Der südliche Theil des Thiergartens, be grenzt im Norden von der Charlottenburger Chaussee, im Westen von der Hofjäger- Allee, einschließlich dieser Allee und der Chaussee,

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Landräthe, die der Belehrung bedürfen. Der Landrath von Prenzlau , ein Herr von Winterfeldt, hat folgende amtliche Bekanntmachung erlassen: Prenzlau , den 6. Mai 1898. Aus Anlaß wiederholter Anfragen mache ich die Magisträte, Guts- und Gemeindevorstände des K ses darauf aufmerksam, daß Schnitter an dem Orte, wo sie sich der Arbeit wegen vorüber­gehend aufhalten, nicht in die Reichstags- Wählerliste aufzunehmen find. Wahlberechtigt find die Schnitter in dem Orte, wo sie ihren eigentlichen Wohnsiz haben. Der Landrath. von Winterfeldt.

Somit wäre ja alles in schönster Ordnung, aber die Rechnung hat noch ein Loch. Die Agrarier haben nämlich Mit der maffenhaften Nachfrage nach Rednern, und zwar das Gärtnergrundstück an der Großen Quer- und Bellevue- Allee, nicht nur große Mittel" in Bereitschaft, sondern sogar noch meistens nach auch in breiteren Streifen bekannten" Rednern fann Thiergarten- üfer, die Thiergarten Försterei( Schweizerhaus) und ein größeres Mittel". Dies ist so delikater Natur, daß um uns geschäftsmäßig auszudrüden das Angebot un- Schleusenmeisterhaus sowie Berlinerstr. 152. darüber am wenigsten gesprochen wird; im agrarischen möglich Schritt halten. Die Genossen müssen nur bedenken, daß ziehentlich Teltower Behörden außer den oben angegebenen Lokalen Wir weisen noch darauf hin, daß auch die Nieder- Barnimer, be­wir in der Mehrzahl aller Wahlkreise ernstlich zu kämpfen haben Jargon heißt es" Beseitigung der Leutenoth" und daß bis zum Wahltag einige tausend Versammlungen zur Einsichtnahme der Listen solche Lokale zur Einsichtnahme der Was versteht man darunter? Hört man ostelbische Groß- nöthig sind. Wo sollen da für alle Streise und alle Versammlungen Wählerliſten zu bestimmen haben, die in dem Bezirk der be­grundbesitzer sich vertraulich aussprechen, so werden sie sagen, die bekannten", die zugkräftigen" Redner herkommen? Niemand treffenden Gemeinde liegen. daß sich alles noch ertragen ließe, sogar die niedrigen Ge- fann sich viertheilen, und einige unserer Genossen müßten sich ver­treidepreise", nur die Leutenoth" müsse aufhören. Die ,, Kerle" hundertfachen, wollten sie allen Einladungen folgen. Das sieht jeder wollen sich nicht nur nicht mehr dußen und prügeln Genosse ein, der sich die Sache überlegt. Da mum Ver- die Tassen, sondern auch mehr Geld haben!! Wenn sie sammlungen nicht zu entbehren sind, so wird man sich in den noch für 30 Pf. den Tag arbeiten wollten, wären die meisten Fällen entschließen müssen, die Versammlungen mit den Getreidepreise schon auszuhalten, aber die Löhne an viele das denn ein Unglüd? Die Genossen mögen nur einen Blick in die einheimischen, am Ort vorhandenen Kräften abzuhalten. Und ist Arbeiter fcheffeln" zu sehr. Und haut man einem Bergangenheit thun in die Zeiten des Bismarck'schen solchen Menschen auch nur den kleinsten Backenzahn ein, so Schandgesezes das 1878 erlaffen ward, um den gemein zicht er gleich nach Berlin oder in den rheinisch west gefährlichen Bestrebungen der reaktionären Umstürzler und junker­fälischen Industriebezirk und wird Sozialdemokrat. Eine lichen Großkornwucher Vorschub zu leisten, derselben Herren, die verfluchte Wirthschaft! so denkt jeder Röckeriz. Bis jetzt durch die jetzigen Wahlen obenauf kommen wollen. Damals durften war alles so schön eingerichtet; fam der Landarbeiter wir lange Zeit so gut wie feine öffentlichen Volks- oder Wähler­zum Militär, so traf er in Berlin seinen gnädigen jungen versammlungen abhalten. Und doch haben wir agitirt. Und um die Anfechtbarkeit der Wahl in seinem Kreise verdient gemacht. Herrn" als Lieutenant wieder. Dann kehrten beide in die doch haben wir gefiegt. Und doch sind wir unter der Herrschaft Das Oberbarnimer Kreisblatt" veröffentlicht den folgenden Erlaß: Heimath zurück, der eine als Instmann und der andere als und nach Caprivi's befanter Aeußerung ausschlaggebende des Bismarck 'schen Schandgesezes die stärkste Partei Deutschlands Freienwalde a. D., den 12. Mai 1898. Majoratsbesizer, und der militärische Gehorsam" hielt vor Partei geworden. Wodurch? Nicht durch Versammlungen und Die Schnitter, welche sich jetzt in einzelnen Ortschaften des Kreises zur Arbeit aufhalten und zum Herbst in ihre Heimath bis an beider seliges Ende. Jetzt aber bleibt das Arbeiter Versammlungsreden, denn das Versammlungsrecht war für uns auf- zurückkehren, haben hier keinen Wohnsitz und sind daher nicht in pack" in Berlin ... Kerle wollen mehr verdienen, Bier faufen, gehoben. Durch die Organisation durch die planmäßige die Reichstags- Wählerlisten aufzunehmen. Ist dies schon geschehen, Sonntags mit Familie Kaffeekochen gehen, und begegnet und vollständig durchgeführte Bertheilung der Stimmzettel, Wahl- so sind sie unter Angabe des Grundes wieder zu streichen. ihnen Herr Baron , zwinkern sie stolz mit den Augen und aufrufe und Flugblätter. Diese Organisation ist die denken frivol: Gnädiger Herr kann mir Pudel runter auptfache. Auf sie ist vor allem das Augenmerk zu richten. rutschen". Standal! Revolution! Weltuntergang! hier gilt es prüfenden Auges zu forschen, ob alles flappt, und mit Aber im Osten blinkt die Morgenröthe. sorgsamer Hand den Mängeln abzuhelfen, Schäden zu bessern und Kleiner güden auszufüllen. Kommunist von 48" wird schon für seine Agrarier sorgen; Wir unterschätzen gelviß nicht den Werth einer gedankenreichen, es ist bestimmt in Miquel's Nath, daß hier auch Wandel zündenden, begeisternden Rede. Allein ein gut bertheiltes, geschaffen werde. Von ihm inspirirt, trat Herr v. Hammer- das heißt allen wählern zugänglich gemachtes dort eingetragen werden muß, wo er zur Zeit der Aufstellung der stein als Gärtner auf den Plan, um die Auswüchse der Flugbatt ist besser als die beste Rede, die Wählerlisten wohnt? Ein Studium der Aften der Wahlprüfungs­Freizügigkeit zu beseitigen. Das ist jetzt des agra- günstigsten alles nur von einem vergleichsweise Kommission des Reichstages wäre den Herren sehr zu empfehlen.­rischen Pudels" wahrer, Kern", von diesem Punkte einen Theile der Wähler gehört werden kann. aus gedenkt man die Junkernoth an erster Stelle zu furiren. Das sagt jedem der gesunde Menschenverstand.

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Die Vertheilung der Flugblätter ist aber Sache der Organi fation.

Die Junker würden ja ganz zufrieden sein, wenn sie statt der abziehenden Leute billige polnisch russische Landarbeiter Und wenn der österreichische Feldmarschall vom Krieg sagte: bekommen könnten, aber in diesem Punkte zeigt sich die Regie- was wir brauchen, ist erstens Gelb, und zweitens Geld, und rung unnachgiebig. Sie will den Agrariern gerne alles drittens Geld, so fagen wir vom Wahlkampf: geben, was Elvira dem Geliebten geben kann, aber dieses Was wir brauchen, ist erstens Organisation, und zweitens Eine nicht. Statt dessen wollen Miquel und Hammerstein Organisation, und drittens Organisation. gerne helfen, die jetzigen deutschen Landarbeiter an die Scholle zu feffeln, fie der Junker- Kandare zu erhalten. Aber Organisation haben, dann haben wir auch Geld. die Ausführung zeigt sich etwas schwierig.

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Der Landrath des Kreises Oberbarnim hat sich in gleicher Weise

Sollten Einwendungen der bezeichneten Art gegen ihre Fort­laffung aus den Wählerlisten erhoben werden, so sind mir solche nach Vorschrift meiner Verfügung vom 26. v. M., Nr. 98 des Kreisblatts, aus den ländlichen Ortschaften zur Entscheidung ein­zureichen.

Der Landrath. b. Oppen.

Wissen die Herren Landräthe noch inuner nicht, daß jeder Wähler

Zunahme der Wählerzahl.

In fast allen städtischen Wahlkreisen wird sich im Vergleich zur Wahl vom Jhre 1893 eine erhebliche Vermehrung der Zahl ber eingeschriebenen Wähler bei Aufstellung der Wählerlisten er­geben. So soll in der Stadt Frankfurt a. M. ohne Bockenheim in den letzten fünf Jahren die Zahl der Wahlberechtigten von 44 691 auf ca. 60 000 gestiegen sein. Die Stadt ist nunmehr in 73 Wahl­bezirke eingetheilt, 1893 begnügte man sich mit 62. Bündlerisches Wahlmanöver. Das Wahlrecht ist in Gefahr bies weiß jetzt das deutsche Volt. Die Presse, welche das Wahlrecht schützen will gegen auf diese dringliche Gefahr hingewiesen hat. seine Feinde, hat sich ein Verdienst erworben, indem sie eindringlich

Geld ist natürlich auch von Nöthen. Doch wenn wir die Also nicht auf bekannte oder gar berühmte Redner" gebaut, sondern auf die eigene Kraft! Selbst ist der Mann! Zunächst giebt es auch unter den ostelbischen Boden Organisation, Organisation und nachmals Organi­Und magnaten widerstreitende Interessen, denn in Ostpreußen , fation! Posen und Schlesien möchte man die Sachsengängerei Die Wahlrechtsfeinde haben es uns einigermaßen leicht gemacht, Keine Wahlparole! ihre dunkelen Pläne dem Volle aufzuzeigen. Sie haben sich in berbieten, die dagegen den Zuckerbaronen an der Elbe als eine soll die Opposition in diesem Wahlkampf haben leiert die Junkers früheren Jahren zu stark hervorgewagt und einige der Frechsten von große nationale" Errungenschaft gilt. Besonders kommt in presse seit Wochen herunter. Durch Annahme der Flottenvorlage sei ihnen wagen es noch zu dieser Stunde, die Vernichtung des Reichs­betracht, daß das Zentrum von allen diesen Plänen nichts der Opposition das Konzept verdorben worden. Ist das ein schlechter tags- Wahlrechts zu predigen; man denke nur an die neulichen Aus­Oder ist An einer wissen will. Die Zentrumsherren haben sich in allen Spaß? es Blödsinn? Wahlparole lassungen der Hamburgischen Nachrichten". foll cs Aber uns fehlen! haben vir anderen Dingen den Agrariern nachgiebig gezeigt, nur in denn nicht das Diese Enthüllung der Reaktionspläne ist nun im jetzigen Wahl­theure Brot, das dieser Beziehung wollen sie sich auf nichts einlassen. Herrlich vertheuerte Brot, durch unsere Feinde tün st- tampf der Reaktion überaus peinlich. das ein mächtigerer Agitator Lieber hat erklärt, das Zentrum träte für die Freizügigkeit ist, als alle übrigen Wahlparolen der Welt? Haben wir nicht breiten. Sie suchen deshalb, einen Schleier über ihre Absichten zu ein, und das meint er ernst. Det erstens kann das das furchtbare Beispiel von Italien , das uns zeigt, wohin die, Das versucht heute wieder in einem langen Artikel die Deutsche Zentrum sich den Arbeitern nicht allzu schroff gegenüberstellen; auch in Deutschland von den Feinden des Volts verfolgte Tageszeitung". Die Bündler brauchen vorläufig noch die es hat zu viele katholische Arbeiter im Zügel, und die großen Politik führt: Die Reichen auf Kosten der Armen noch mehr zu breiten Schichten des Landvolkes als Stimmvieh. Daher erklären sie industriellen Arbeitgeber in Rheinland- Westfalen sind alle bereichern und dem Militarismus und auswärtigen Abenteuern das sich jetzt feierlich als Schiiter des Reichstags- Wahl­nationalliberal. Zweitens liegt es im Interesse des Zentrums, Mark der Nation zu opfern? Sehen wir in dem heutigen Italien rechts. Alle Vorschläge zur Ausbefferung und Abänderung des Bolt daß Ostelbien von katholisch- polnischen Arbeitern überzogen nicht Deutschlands Zukunft, wenn das deutsche Volk duldet, daß Reichstags- Wahlrechts sind entweder bedenklich oder zwecklos," sagt die Politik, welche Italien ins Verderben und in die Greuel des die Deutsche Tageszeitung". wird, denn dadurch wird der protestantische Osten allmälig Bürgerkriegs geführt hat, in Deutschland zu dauernder Herrschaft All das Gerede, erwidern wir dem Bündlerblatt, ist nußlos. katholisch werden. Also in diesem Punkte wird das Zentrum gelange? Haben wir nicht das vom Reichs- Anzeiger" abgeleugnete, Schöne Worte und Versicherungen in den Tagen der Wahlschlacht, festhalten, und das ist zur Zeit der Hauptgrund der durch die Form der Ableugnung aber zugestande Attentat auf das vor der Wahl find werthlos, wenn die ganze politischle tonservativen Abneigungen gegen das Zentrum. Wahlrecht? Haben wir nicht das von Herrn von Posadowsky an- Vergangenheit gegen diefelben Zeugniß ablegt.

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