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Nr. 79.

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Vorwärts

Berliner Volksblatt.

16. Jahrg.

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Centralorgan der socialdemokratischen Partet Deutschlands .

Redaktion: SW. 19, Beuth- Straße 2.

Mittwoch, den 5. April 1899.

Expedition: SW. 19, Beuth- Straße 3.

Die Enthüllungen der Revisionsenquete. Abjigt zuwider den hochgestellten Werbrechern das Spiel des Verluftes an Material und auf Ersatz verfallener

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Paris , 3. April.

berdorben.

Cavaignac auch mit der Disciplinaraltion gegen Esterhazy - seiner den Ersatz der laufenden Generalunkosten, Gehalte und Löhne, Absicht Konventionalstrafen. Wie ein Blizz aus heitrem Himmel, hat die Veröffentlichung der Die Disciplinaraltion hat, von Esterhazys späterer Rache ab Es dauerte kaum 34 Jahr; am 7. Juli 1898 beschloß Revisionsenquete in die Reihen der Generalstabsparteien ein- gefehen, sofort Cavaignacs Better, den Oberst Du Path das Gründungskomitee die Auflösung der Gesellschaft, geschlagen. Ihr Himmel hatte sich ja in der letzten Zeit wieder so be Clam, militäramtlich entlarbt als den nächsten Urheber der Er- Warum? Das erfuhr die Oeffentlichkeit nicht. Die Gründe Du Bath aber suchte fchön aufgeheitert. An Stelle der dem Generalstab verdächtigen, weil preffungskampagne gegen den Präsidenten. Du Bath aber suchte pflichttreuen Kriminalkammer wurde das Gelegenheits- Revisions- feinerseits Rückendeckung hinter den höheren Chefs, den Generälen werden dargelegt in dem der Generalversammlung des gericht des gesamten Kassationsgerichtshofes eingesetzt. Und der Gonse und Boisdeffre, dem Unterchef und dem Chef des Bundes der Industriellen für das Geschäftsjahr 1897/98 bor erste Beschluß des Gelegenheitsgerichts, die Zulassung der drei Generalstabes. Da erlahmte der unbeugfame" Arm Cavaignacs. gelegten Jahresbericht, der kürzlich im Druck erschienen ist. gegen die Revision boreingenommenen Kaffationsräthe, schien die Uebrigens schonte er in Du Paty auch seinen Verwandten. Ersatz der Verluste durch Streits wäre wohl allen Unter endgiltige Rettung der militärischen Verbrecher verbürgen zu Erst sein Nachfolger, General Burlinden , verfügte auf das Drängen nehmern angenehm gewesen, aber kosten wollten sie es sich sollen. des Kabinetts Brisson die Versegung Du Patys zur Disposition". Die Veröffentlichung der gesamten Revisionsenquete, die Dem Verlangen des Kabinetts aber nach Verweisung Du Paths nichts lassen; namentlich die größten, die am meisten hätten jezt im Figaro" Tag für Tag nach den authentischen Untersuchungs- mindestens vor ein Disciplinargericht widersetzte sich auch Zurlinden, zahlen müssen, wollten nicht anbeißen. Der genannte Bericht fagt darüber: atten der Kriminalfammer vor sich geht und, trotz der angeordneten und zwar mit Erfolg. gerichtlichen Verfolgung, zu Ende geführt werden wird, stellt die In seiner Aussage vor der Kriminalfammer belehrt uns fchönen Hoffnungen der Generalstäbler ernstlich in Frage. Der Du Path über die Gründe dieser Nachficht. Er nannte ausdrücklich Hauptzweck des Ausnahmegesezes gegen die Revision ist bereits den General Gonse und indirekt, aber deutlich, den General bereitelt: die gefährliche Enquete ist nicht mehr zu verheimlichen oder de Boisdeffre als seine Hintermänner. Zugleich warnt er gleichsam zu verfälschen. Und der Umstand, daß sie vor den Revisions- feine Chefs vor etwaigen Gelüften, ihn zum Sündenbock zu machen. verhandlungen des Kaffationshofes dem Publikum bekannt wird, ist ganz Nicht nur Esterhazy , auch er ist im Befiße von kompromittierenden besonders geeignet, ein rechtswidriges Urteil zu verhindern. Die Papieren: er hat nämlich einen ihm von Gonse zu Händen Tézenas, Gelegenheitsrichter werden sich zweimal besinnen, ehe sie die auf des Vertheidigers Esterhazys, anvertrauten Artikel, der in die Presse geflärte Oeffentlichkeit herausfordern. lancirt werden sollte, einfach in der Tasche behalten. Er war gerade, so erzählt er unschuldsvoll, durch Unwohlsein verhindert", den Artikel zu übermitteln. Aber der Artikel existiert noch, und ich brauche nicht anzudeuten, wo ich ihn unterbringen zu sollen geglaubt habe"!... Der Artikel befindet sich nach den Ermittelungen der

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Schon die bisher im Figaro" veröffentlichten Aftenstüde sind ein töblicher Schlag für den Generalstab. Das trifft in gewissem Sinne felbst auf die Aussagen Cavaignac's , des Mundstüdes der Ver­brecher, zu.

Die Auflösung der Industria" mußte vor allem deswegen erfolgen, weil, je mehr Zeit über die Gründung berging, dem Gründungskomitee desto deutlicher wurde, daß man sich in dem Interesse des Solidaritätsgefühls der Arbeitgeber unter einander getäuscht hatte. Von Woche zu Woche, von Monat zu Monat fuchte man mit immer neuen Anstrengungen das Interesse der Arbeitgeberschaft zu gewinnen, man scheute nicht vor ausgedehnten Reisen und Besuchen bei einzelnen großen Industriellen und den ber schiedensten industriellen Verbänden zurück; an vielen Stellen empfing man wohl die Ausdrücke der Sympathie, an den wenigsten aber eine thatkräftige Mitwirtung und Unterstüßung. Unter diesen Umständen sah die Mehrheit des Gründungskomitees ein weiteres gedeihliches Wirken nicht mehr voraus, und mußte zur Auflösung der Gesellschaft schreiten.

Es ist nicht etwa die Kriminalfammer, sondern das militärische Kriminalfammer in sicherem Gewahrsam in Brüssel . Aus dem Bericht erfahren wir übrigens auch die inter­Disciplinargericht in Sachen Esterhazy( Ende August 1898), das in Deshalb bleibt Du Paty bis heute auf freiem Fuß und Officier z.D., feinem Verhandlungsprotokoll den Beweis liefert 1. für die ver- was selbst den rabiaten Armeeverehrer Cassagnac, den Chefredacteur essante Thatsache, daß die töniglich preußische Re. brecherische, mit verbrecherischen und infamen Mitteln betriebene der bonapartistischen Autorité" mit Entrüstung erfüllt. Er schreibt gierung bei dieser Gründung die Hand im Rettungsattion des Generalstabes zu Gunsten Esterhazys, und 2. für zu den Enthüllungen des Figaro" u. a.:" Wenn der Kriegsminister Spiele hatte. Daher kann es auch nicht verwundern, die Furcht des Generalstabes vor Esterhazy. Und was im feine Pflicht thäte, wäre Du Path heute Abend im Gefängniß." wenn in dem heute bei uns so beliebten Euphemismus das Protokoll, das vorsichtiger Weise teine stenographische Auf- Gewiß, aber mit ihm müßten die Chefs" ins Gefängniß wandern Unternehmen von seinen Vätern so bezeichnet wird, daß es nahme der Verhandlungen Verhandlungen ist, dunkel bleibt, das wird das ist der Haken! aufgehellt durch die stenographische, vom Zeugen selbst diftierte und unterzeichnete Aussage Du Path de Clams vor der Kriminal­tammer. Die neulichen Enthüllungen Esterhazys find damit militäramtlich bestätigt, wenigstens in allen wesentlichen Punkten, und darüber hinaus werden neue blendende Lichtstrahlen auf den Schmutz und die Fäulnis des Militärklüngels geworfen.

Viel schweigsamer ist Du Paths Aussage über die Gründe, dem Schuße der Arbeitswilligen" dienen sollte. Die braven warum gerade er, der er nicht zum Informationsbureau des General Arbeitswilligen scheinen den Industriemagnaten aber doch stabes gehörte, zum thätigsten Vermittler zwischen Esterhazy und nicht allzu viel wert zu sein; jedenfalls mochten sie es sich dem Generalstab auserwählt wurde. Sollte seine Eigenschaft als fein Gelb foften lassen; wohl in der sicheren Erwartung, daß Untersuchungsrichter im Dreyfus- Prozeß die Wahl bestimmt haben? fie ihr Ziel unter dem Zuchthauskurse billiger erreichen Sollte der Wunsch maßgebend gewesen sein, Henry, dem alten könnten. zwanzigjährigen Freund" Estethazy's, eine weitere schwere Kompro- Wenn sich die unbemittelten Arbeiter aus eigener Kraft Wir wollen hier nur das Neue Herausgreifen. mittierung zu ersparen? Du Path äußerte sich hierüber geheimniß- Versicherungen gegen Arbeitslosigkeit geschaffen haben, so, Esterhazy wurde vor dem Disciplinargericht überführt, sich voll: Meine Chefs handelten nach Gründen, die ich nicht kenne. follte man meinen, würde es auch den Unternehmern ge­sollte man meinen, würde es auch den Unternehmern ge­finanziell an einem Kupplerinnen Geschäft be- Ich wiederhole, ich glaube nicht, hier die Gründe höherer lingen, sich gegen Arbeiterlosigkeit zu versichern. Indessen die teiligt zu haben. Außerdem bediente er sich der Vorsteherin dieses Ordnung würdigen zu sollen, denen ich gehorcht habe." Geschäfts, um seinem Neffen Christian eine reiche Heirat zu verschaffen. Hingegen entschlüpfte ihm vor dem Disziplinargericht das Ge- Großindustriellen empfehlen nach dem Junkerrezept- die Es genügte ihm nicht, denselben Neffen um 40000 Fr. betrogen zu haben. ständniß, daß die zuvorkommende Rettungsattion zu Gunsten Efter- Selbsthilfe nur den Schwachen, für die sie Staatshilfe un­Er wollte ihn auch noch an eine mur mit Hilfe einer Supplerin hazy's( im Oftober und Anfangs November 1897) dem Wunsche ent- moralisch finden. Für sich selbst aber halten sie die Selbsthilfe unter die Haube zu bringende Frauensperson verschachern, um von sprang, Esterhazy vor den Wirkungen einer unerwarteten öffentlichen unmoralisch- kostspielig und laufen lieber zum befreundeten der reichen Mitgift zu profitieren. Der militärische Berichterstatter Verrathsbeschuldigung zu behüten. Du Path sagte wörtlich:" Das Ministerium, um von der geseggeberischen Macht ihre Inter­zitiert die Instruktion Esterhazys an die Supplerin, worin betreffs der bedeutete für Esterhazy Selbstmord oder Flucht, essen fördern zu lassen, für sie ist Staatshilfe gleichbedeutend mit Braut die Bereitschaft erklärt wird, über alle möglichen skandalösen und es galt, beides zu verhüten!".. Man kann nicht der Aufrechterhaltung der gegenwärtigen Gesellschaftsordnung. Dinge hinwegzusehen, wenn sie nur nicht aller Welt in die Augen deutlicher eingestehen, daß der Generalstab von Anfang an wiſſent- Die Herren lassen sich ja auch ihren Militär- und Marine lich einen Landesverräter in Schutz genommen hat. Und doch hat das Disciplinargericht Esterhazy , von der Anklage Aus der sehr latonischen Aussage Dupuys ist das Ge- patriotismus wohlweislich von anderen bezahlen. So ist der Verstöße gegen die Ehre" mit vier gegen eine Stimme frei- ständnis hervorzuheben, daß er in den Wandelhallen der Kammer es nicht verwunderlich, wenn sie die ihnen obliegende Auf­gesprochen! Man kann gern annehmen, daß die disciplinargericht- in einem Gespräch mit einigen Abgeordneten über die Fälschungen gabe, die durch ihren eigenen socialpolitischen einsichtslosen lichen Vertreter der Armee- Chre" diese Infamie nicht begangen Henrys, Esterhazys und Du Paths, sowie über die Urheberschaft Egoismus entstandenen Schädigungen selbst auszugleichen, hätten, wenn fie die Veröffentlichung des Protokolls befürchtet des Bordereaus sich wie folgt geäußert hat: 3 frage liegt dem Staat ansinnen. Die Zuchthausvorlage erscheint mich, ob hätten. Das macht aber ihr Votum noch niederträchtiger. ( als wir nicht 1894 Ministerpräsident damit in der Tendenz der Großindustriellen als eine staat. Ferner wurde Esterhazy einstimmig von der Anklage eines zur Dreyfus Prozesses war) Opfer schweren Verstoßes gegen die Disciplin" freigesprochen. Außer den einer Mystifitation gewesen sind". Das hindert ihn liche Versicherung der Unternehmer gegen Streif Hezartikeln Esterhazys in der Libre Parole" lagen dieser Anklage freilich nicht, die Urheber der Mystifikation", wie er zart das Justiz- schäden. zu Grunde namentlich deffen Drohbriefe an den Präfiberbrechen nennt, mit den strupellosesten Mitteln vor der verdienten Grober Unfug der Himmelsrichtung. denten Felig Faure, deren gwed war, den Präsidenten zur Strafe zu retten. thätigen Mithilfe an der Rettungsaktion des Generalstabes zu Gunsten Cabaignacs Aussage ist eine getreue Ableierung der Das Berliner königliche Polizei- Präsidium, Abteilung Esterhazys zu zwingen. ihm von seinen Untergebenen", dessen Werkzeug er war, eingetrich für Uebertretungen, hat eine Strafverfügung von 5 Mark Wohlgemerkt, die Briefe datieren aus einer Zeit, wo die öffent- terten Lettion. Sie ist vor allem ein weiterer Beweis der unsäg- gegen einen Arbeiter erlassen, der am 18. März einen Kranz liche Berratsbeschuldigung gegen Esterhazh noch nicht erfolgt war! lichen Berbohrtheit des Mannes, der den plumpen Fälschungen Henrys In dem Briefe vom 29. Oftober 1897 wird dem Präsidenten auf den Leim gegangen war. Mit seinen Schuldbeweisen gegen Dreyfus mit roter Schleife auf der Straße getragen hat. Das Delitt gedroht mit der Einmischung des deutschen Kaisers. In dem Briefe vom hat er viel zu viel bewiesen. Die logische Folge aus seinen Aus- des groben Unfugs wurde darin erblickt, daß er den Kranz 31. Oftober 1897 benutzt Esterhazy das ihm vom General- führungen ist nur, daß der Verfasser des Bordereaus einen nicht direkt nach seinem Bestimmungsort, dem Friedhof am stabe ausgelieferte allergeheimste" Dokument Mitsuldigen im Generalstabe haben müßte. Diese Friedrichshain , getragen hat, sondern in entgegengesetter ( ce canaille de D.), um dem Präsidenten mit der Veröffentlichung Schlußfolgerung drängt sich seit langem jedem Klarsehenden auf. Richtung.

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So wandelt sich im heutigen Polizeistaat die Tugend 5. November 1897 wird die angebliche Tragweite dieser Drohung sprechen, daß selbst wenn mir bewiesen würde, daß das Bordereau in Verbrechen, je nachdem einer links oder rechts um die dem Präsidenten auseinandergefeßt: Das Dokument ist eine Ge- materiell von Esterhazy geschrieben wurde, ich nichtsdestoweniger Ede biegt. Wäre der Unglückliche geradenwegs nach dem fahr für mein Vaterland, weil beffen Veröffentlichung nebst dem erfären würde, daß es in meinen Augen unmöglich sei, daß Esterhazy Friedhof gewandert, anstatt erst nach der Arbeitsstätte zu Facsimile der Handschrift Frankreich zwingen wird, sich die im Bordereau enthaltenen Informationen geliefert haben soll"!. zu demütigen oder den Krieg zu erklären". Dabei find Cavaignacs militärtechnische Beweise, insofern sie gehen, um von dort Kollegen abzuholen, so wäre er dem In diesen Drohungen, in dieser Erpressungskampagne eines Esterhazy entlasten sollen, schon im Prozeß Bola als haltlos er Verbrechen des groben Unfugs nicht verfallen. Die Huldigung für die Märzgefallenen ist kein grober attiven franzöfifchen Offiziers gegen den Präsidenten der Republik, wiesen worden. Die Polizei hält darüber Wacht, den verfassungsmäßigen Oberherrn der Armee, hat das Disciplinar Die weiteren Dokumente der Revisionsenquete können nur den Unfug, im Gegenteil. gericht einstimmig feinen schweren Verstoß gegen die Disciplin" Nachweis verstärken, daß der Landesverräter, Fälscher, Gauner, Bu- daß fie so frühzeitig wie möglich erfolge und ja nicht auf erkannt. Das ist die unvermeidliche Folge des erwiesenen Um- hälter und Kuppler, Major und Graf Esterhazy , Mitschuldige im Um- und Abwegen. standes, daß die Erpressungstampagne durchweg vom Generalftabe Generalstabe hatte, Mitschuldige, die so oder anders bis zum früheren aus geleitet wurde. Esterhazy hielt also vielmehr treue Disciplin, Generalstabschef de Boisdeffre hinaufreichen. in dem er auf Befehl bezw. Anweisung seiner militärischen Vor­gesetzten Kriminalverbrechen beging.

der gefährlichen Dokumente zu drohen. In dem letzten Briefe vom und man muß Cavaignac sein, um den unglaublichen Satz auszu­

Esterhazys Ausschluß aus dem Seere erfolgte lediglich wegen gewohnheitsmäßigen schlechten Betragens", wefsen ihn das Disciplinargericht mit drei gegen zwei Stimmen für schuldig er­fannte. Das war seitens des Gerichts ein Kompromiß zwischen dem Gehorsam gegenüber dem Generalstab und dem Gehorsam

altion.

Politische Neberlicht.

So löst sich auch das Rätsel der Nichtbestätigung des Bürgermeisters Kirschner. Er ist nicht direkt nach dem Friedrichs­ hain gegangen, sondern unschlüssig erst in entgegengesetter Richtung nach den Linden" zu gepilgert. Damit aber hat er sich bergangen".

Wie sehr hat man doch die Polizei verkannt! Man hielt fie bisher für eine Feindin der Märtyrer im Friedrichshain . Verehrung um teine Minute zu spät den Helden der seht aber hat sie bewiesen, daß sie, wenn auch wider willen, streng darüber wacht, daß der Zoll der Dankbarkeit und

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Berlin , den 4. April. Staatliche Versicherung gegen Streikschäden. gegenüber dem Kriegsminister Cabaignac, dem Urheber der Disciplinar Industriellen, die Industria". Versicherungsgesellschaft gegen Es ist bekannt, daß die Gründung des Bundes der Bemerkenswert ist noch die Saltung des Generals Verluste durch Arbeitseinstellungen bald nach der Gründung Burlinden, des bisherigen Militärgouverneurs von Paris . Er ihr durch keine Thaten beschwertes Dasein wieder aushauchte, Freiheit entrichtet werde. plädierte bei Cavaignac um Nachsicht" für Esterhazy . Er berief Am 28. Oktober 1897 erstand sie in Berlin . Auf 5000 Aktien fich dabei auf Gepflogenheiten der Armee", einen Offizier nicht à 1000 Mark gegründet, war ihr Zweck die Ge­disciplinarisch zu bestrafen, wenn er nur mit drei gegen zwei Stimmen währung von von Versicherungen gegen Verluste, welche Note Ostern. Die frömmsten Osterartikel brachte in früheren berurteilt wurde. Zum allermindesten verlangte der General die loyale" offizielle Anerkennung, daß Esterhazy , der Kuppler, nicht durch Arbeiterstreiks dem Betriebsunternehmer zugefügt Jahren die Kreuz- Zeitung ". Niemand beherrschte die Technik der waren". Sie sollte denjenigen Schaden ersetzen, den der Ver- Salbung" so blendend, wie der Frhr. v. Hammerstein. Seitdem gegen die Ehre verstoßen habe!.. Wie mit der parlamentarischen Verwertung der Fälschungen sicherte durch einen Streit erlitt und zwar auf die Dauer von Siefer Herrliche dem Berufe des frommen Festschreibers für einige Henry's, so hat der durch Ehrgeiz und Rechthaberei geblendete 4 Monaten. Die Entschädigung sollte sich u. a. erstrecken auf Zeit entzogen, fehlt dem Blatte der rechte Geist, zumal es den

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Deutsches Reich .