Einzelbild herunterladen
 

Nr. 92.

Abonnements- Bedingungen:

Abonnements Prets pränumerando: Bierteljährl. 3,30 mt., monatl. 1,10 m., wöchentlich 28 Pfg. fret ins Haus. Einzelne Nummer 5 Pfg. Sonntagss Nummer mit Auftrierter Sonntags Beilage, Die Neue Welt" 10 Pfg. Posts Abonnement: 3,30 Mart pro Quartal. Eingetragen in der Post- Beitungss Preisliste für 1899 unter Mr. 7820. Unter Kreuzband für Deutschland und Defterreich- Ungarn 2 Mart, für das übrige Ausland 8 Mart pro Monat.

Erscheint täglich außer Montage.

Batons spriedo 16. Jahrg.

Vorwärts

Berliner Volksblatt.

dita's tim

Die Insertions- Gebühr

beträgt für die fechsgespaltene Kolonel geile oder deren Raum 40 Pfg., für polttische und gewerkschaftliche Vereins­und Versammlungs- Anzeigen, sowie Arbeitsmarkt 20 Pfg. Inferate für die nächste Nummer müssen bis 4 Uhr nachmittags in der Expedition abgegeben werden. Die Expedition ist an Wochen­tagen bis 7 Uhr abends, an Sonn- und Festtagen bis 8Uhr vormittags geöffnet. Mernsprecher: Hmt I, Mr. 1508. Telegramm Abreffe: Socialdemokrat Berlin".

Centralorgan der socialdemokratischen Partei Deutschlands .

Redaktion: SW. 19, Beuth- Straße 2.

Der Kanalfrieg.

Donnerstag, den 20. April 1899.

Expedition: SW. 19, Beuth- Straße 3.

nicht aufraffen; wie viel besser könnte nicht diese Summe ber- vermittlung, Gewerbe, die künftig der Konzessionspflicht wendet werden zu Liebesgaben für die Agrarier! unterworfen werden sollen, ferner um eine Regelung der All das sind jedoch Scheingründe. Die wahren Gründe, Ha usindustrie, speciell der Wäsche- und Kleider­Nach fünftägiger Debatte hat das preußische Abgeordneten die die Agrarier leiten, hat Graf Kanik enthüllt, indem er konfektion innerhalb beschränkter Grenzen und einer Rege­Haus die erste Lesung der Kanalvorlage beendet, jenes der Befürchtung Ausdruck gab, die Landwirtschaft könne durch lung der kaufmännischen Gewerbe in Bezug auf die mit großer Mühe und großem Fleiße ausgearbeiteten Projektes, den Kanal nicht nur keinen direkten Nugen haben, sondern es Ruhezeit und die Pausen des kaufmännischen Bersonals das bestimmt ist, den Westen Preußens mit dem Often zu stehe sogar ein direkter Schaden für sie in ziemlich sicherer( Ladenschluß). In Verbindung mit der Vorlage stehen die verbinden. Selten ist dem Hause eine so wichtige Vorlage Aussicht. Und zwar soll dieser Schaden darin bestehen, daß Anträge HeyI und Genossen und Bassermann und Ge­unterbreitet worden, selten aber auch ist ein Regierungs- en Ostelbiern wieder Arbeitskräfte ent- nossen. Der erstere will ebenfalls die Regelung der Haus­entwurf auf so großen principiellen Widerstand im Hause gezogen werden. Nebenbei bemerkt ist dieser ländliche Arbeiter industrie und weiter der Arbeitszeit für Kellnerinnen stoßen und so energisch von den verschiedensten Seiten be- mangel das einzige, was während der langen Debatte über im Gastwirtsgewerbe, der Bassermannsche Antrag beschäftigt fämpft worden. Welches waren die Gründe, die die Re- die Wirkung des Kanals auf die Arbeiter gesagt wurde. sich mit einer Erweiterung der Bestimmungen der Gewerbe­gierung veranlaßt haben, die Vorlage einzubringen, und Welche Vorteile die Arbeiter sonst von dem Kanal haben, Ordnung§§ 133 und folgende, betr. die Lehrlinge, Betriebs­welches waren die Gründe, die die Gegner ins Feld führten? oder welche Nachteile ihnen möglicherweise daraus erwachsen beamten, Techniker, Werkmeister. In den Motiven heißt es: Die Staatsregierung bringt könnten, das interessiert das Bourgeoisparlament nicht. Die Antragsteller befürworten zunächst ihre Anträge, daher in dem vorstehenden Gesetzentwurf den Bau eines Kanals Nun war ja Graf Kaniz ehrlich genug, zuzugeben, daß, wobei der Abg. v. Heyl sich für eine strengere Regelung der bom Rhein bis zur Elbe in der Ueberzeugung in Vorschlag, da die meisten Erdarbeiten heute mit Waschinen bewältigt hausindustriellen Arbeit, der Abg. Bassermann außer der daß dieser Kanal im Interesse des Verkehrs werden, die Zahl der Arbeiter, die bei dem Bau des Kanals Materie, die sein Antrag behandelt, speciell für die Not­und der heimischen Gütererzeugung not. Verwendung findet, nicht allzu sehr ins Gewicht fallen wendigkeit des Schutzes des kaufmännischen Personals ber­wendig ist, und daß das allgemeine Wohl erheblichen würde. Schaden leiden würde, wenn dessen Erbauung nicht ohne allen und darin kommt das fulturfeindliche Streben der Antragsteller steptisch und ablehnend gegenüber. Er findet es Viel schwerwiegender für ihn war die Frage wendete. Graf Posadowsky steht den Ausführungen der Verzug in Angriff genommen wird." Und im Laufe der Agrarier so recht deutlich zum Ausdruck, wie der von den verbündeten Regierungen besonders weise, daß sie Debatte bezeichnete es der Eisenbahnminister sogar geradezu Arbeiterbedarf in den Industriebezirken gedeckt werden sich in ihren Vorschlägen Beschränkungen auferlegt. als ein Versäumnis, daß nicht schon längst durch den soll, wenn die Industrie des Ruhrreviers den von den Kanal- Nur langsam tommt man zum Ziel, er rate, es Ausbau der Wasserstraßen die Möglichkeit gegeben fei, freunden gewünschten und erhofften Aufschwung erfährt. Die wie die Regierungen machen und Selbst beschränkung Angebot und Bedarf zwischen Osten und Westen zu Agrarier fürchten, daß dem Osten noch mehr Arbeiter ent- zu üben. billigen Preisen auszugleichen, und sowohl auf den zogen werden, daß Lohnerhöhungen die Folge sind und daß Nach Graf Posadowsky erhielt Herr v. Stumm das heimischen wie auf den fremden Märkten mit Erfolg fie sich dann vielleicht, um ihre Arbeiter in den seligen Ge- Wort, der an der Regierungsvorlage im wesentlichen nur gegen das Ausland zu konkurrieren. Ganz unverhohlen filden Ostelbiens zurückhalten zu können, ebenfalls zu Lohn- Gutes entdeckt, dagegen an dem Antrag Heyl nur Wider­gab der Minister seiner seiner Ansicht dahin Ausdruck, erhöhungen und zu einer menschenwürdigen Behandlung der sprechendes und Unausführbares. Den armen National­daß die Eisenbahnen im Westen, namentlich im Ruhrrevier, Arbeiter entschließen müssen. liberalen wurde ganz bange, daß sie plötzlich so böse Oppo­an der Grenze ihrer Leistungsfähigkeit angelangt seien und daß die Verwaltung alle Ursache habe, auf eine Entlastung auf dem Wasserwege noch mehr ausländisches Getreide, Fleisch, Ein weiteres Bedenken der Agrarier besteht darin, daß fitionelle geworden sein sollten. Stumim folgte Genosse Pfannkuch, der von vornherein der Eisenbahnen Bedacht zu nehmen. Man blicke mit schwerer Vich und sonstige landwirtschaftliche Produkte in das Land erklärte, die Selbstgenügsamkeit, die der Vorredner und Graf Sorge in die Zukunft, wo die Verkehrszunahme in einzelnen dringen und daß dann die heimische Landwirtschaft für ihre Posadowsky dem Hause empfehle, nicht zu befolgen. Hätte Revieren es der Eisenbahn unmöglich machen werden, den Erzeugnisse zu niedrige Preise erhält. Ja, wenn sie sich völlig man früher gründlich gearbeitet, so wäre die fortwährende Verkehr allein zu bewältigen. Das besorgnis erregende Ge- gegen das Ausland abschließen, wenn sie mit Hilfe der Gesetz Gesezesflickerei nicht nötig. Redner erklärt sich gegen die dränge im Eisenbahnverkehr habe Erscheinungen gezeitigt, die gebung es erreichen könnten, daß die Bevölkerung gezwungen Heimarbeit, als eine der bedenklichsten Produktionsformen in bom Lande schwer empfunden worden sind; eine wirksame würde, nur einheimische Produkte zu verzehren, dann würden der gegenwärtigen Gesellschaftsordnung, für die allgemeine Hilfe könne nur dadurch geschaffen werden, daß ein Teil des fie um diesen Preis sich vielleicht herbeilassen, den Kanal zu Einführung der Gewerbe- Aufsicht und des Berkehrs von den Eisenbahnen auf eine andere, mit ihr nicht bewilligen; denn dann hätten sie ja die Möglichkeit, das Volt nach Arbeitsnachweises, deren Organisation bereits in zusammenhängende Straße, den Kanal, abgewälzt wird, dem Kräften auszupumpen und den höheren Arbeitslohn, den der dem in den achtziger Jahren von der socialdemokratischen die Transporte tunlichst schon von den Produktionsstätten ab Arbeiter infolge des industriellen Aufschwungs erhält, in ihre Fraktion eingebrachten Arbeiterschutz- Gefeßentwurf vorgezeichnet zugeführt werden. Taschen fließen zu lassen. Thatsächlich sind aber diese Befürchtungen worden sei. Mit der geplanten Konzessionierung der Gesinde­Es handelt sich also bei der Kanalfrage lediglich darum, der Agrarier, wie aus den Ausführungen des Landwirtschafts- vermieter und Stellenvermittler sei die Partei nicht ein­ob wirklich die Verkehrssteigerung so gewaltig ist, daß die ministers und einiger ehrlicher Landräte hervorgeht, hinfällig. verstanden, sie habe keine Neigung, die Gewalt der Polizei Eisenbahn nicht mehr im stande ist, in absehbarer Zeit dem Wie kann man auch nach den bisherigen Erfahrungen über Eriſtenzen zu verstärken. Das gleiche gelte mit einer Bedürfnis gerecht zu werden. Ist dies der Fall, so muß glauben, daß eine Vorlage, die die Unterschriften v. Miquel gewissen Einschränkung für die Pfandverleiher. In Bezug jeder, der nicht dem wirtschaftlichen Aufschwung ein gewalt und Frhr. v. Hammerstein trägt, den Agrariern Schaden auf die Bestimmung für die kaufmmännisch Beschäftigten, er james Halt gebieten will, vorausgesetzt, daß nicht andere bringt! flärt sich der Redner für Beschränkung der Arbeitszeit durch schwerwiegende Momente gegen den Kanalbau vorliegen, dem Von einem anderen Standpunkt aus verhalten sich die Gesez, desgleichen für die Beschränkung der Arbeitszeit der Entwurf zustimmen. Politische Erwägungen haben hier völlig meisten schlesischen Abgeordneten der Vorlage gegenüber ab im Gastwirtsgewerbe Beschäftigten. Schließlich spricht er fich auszuscheiden. Ebensowenig aber darf man sich von Sonder lehnend. Nach ihrer Meinung wird dadurch, daß es dem für die volle Gleichberechtigung der Arbeiter intereffen einzelner Landesteile beeinflussen lassen oder, wie Ruhrfohlenrevier ermöglicht wird, seine Produkte auf billige mit den Unternehmern in der zur Wahrung ihrer einige Redner aus Zorn, daß nach ihrer Meinung nur die und bequeme Weise dem Osten zuzuführen, die schlesische Interessen zu schaffenden Organisationen aus. Industrie von dem Kanal Vorteil habe, nicht aber auch die Industrie schwer geschädigt. Ganz unbegründet ist dieses Landwirtschaft, das Projekt ablehnen wollen. Argument nicht. Wem aber das Wohl der Gesamtheit am Leider hat man sich in Preußen längst daran gewöhnt, Herzen liegt, der darf sich durch den Schaden, den einzelne alle wichtigen Fragen aus dem Winkel agrarischer Engherzig Interessentengruppen vorübergehend vielleicht erleiden könnten, feit und Selbstjucht zu beurteilen. Herr v. Miquel, der Lieb nicht abhalten lassen, das zu thun, was der Gesamtheit nüßt. ling der Agrarier, hat vor kurzem den Satz ausgesprochen: Ob die Regierung den Schlesiern die von ihnen für den Die nächsten 20 Jahre sollen der Landwirtschaft gehören," Kanalbau geforderten Kompensationen gewähren wird oder Das Abgeordnetenhaus hatte heute einen Schwerinstag. und pochend auf diesen Ausspruch ihres Special- Staatsmannes nicht, darf die principielle Haltung der Abgeordneten nicht 8ur Beratung stand der freikonservative Antrag, die Regierung auf widersehen sich die Agrarier allen Plänen, von denen sie beeinflussen. zufordern, spätestens in der nächsten Session eine Neuregelung der feinen direkten Nugen haben. Das Wohl des Landes gilt ihnen nichts, die einseitige Interessenpolitik ist ihr einziges heute noch nichts Bestimmtes sagen. Ueber die Aussichten des Regierungsentwurfs läßt sich Berpflichtung zur Unterhaltung der öffentlichen Bolts. Jedenfalls vird hulen dahin herbeizuführen, daß gemäß Art. 25 der Verfassung Gesetz, und so haben sie auch die Stanalvorlage betrachtet und hinter den Coulissen ausgiebig verhandelt werden. Die diese Verpflichtung allgemein den bürgerlichen Gemeinden und Guts­find vorläufig zu ihrer Ablehnung gekommen. Es ist charakteristisch, daß dieselben Herren, denen im lage gefallen fei, und daß es sich nur noch darum handele, der bestehenden Härten die äußeren Verhältnisse der Volksschule, Bündler und ihre Genossen frohlocken bereits, daß die Vor- bezirken auferlegt wird. Dasselbe Ziel erstrebte ein konservativer Antrag, welcher einen Geseßentwurf verlangt, der zur Beseitigung Reiche für Militarismus, Marinismus und abenteuerliche ob ihr ein Begräbnis erster oder zweiter Klasse zu teil werde. insbesondere deren Unterhaltungslast in gerechter Weise regelt, aber Kolonialpolitik teine Ausgabe zu groß ist, sich trotz der durch- Möglich aber, daß die agrarische Hartnädigkeit nicht aus zugleich den tonfessionellen Charakter der Volksschule, schlagenden Argumente der Regierung der Vollendung eines der Abneigung gegen den Kanal zu erflären ist, sondern daß sowie die Rechte der Eltern und Gemeinden aufrecht erhält und Stulturwerkes in Preußen so heftig widersehen. Und aus die Angelegenheit auf eine kleine agrarische Terminspekulation ſichert. welchem Grunde? Nichts als Scheingründe und Phrasen hinausläuft. Sie wünschen, das Kanalprojekt zurückzuhalten, Frage, ob die Regelung der Schulunterhaltungspflicht selbständig konnten die Ranitz, Gamp, Wangenheim und Genossen vor bis die Handelsverträge tommen. Je mehr der Termin des oder im Rahmen eines allgemeinen Volksschul- Gesezes erfolgen soll, bringen, um ihre ablehnende Haltung zu begründen. Da Ablaufe der Handelsverträge herannaht, desto größeren Wert und um diesen Punkt drehte sich auch im wesentlichen die Debatte. heißt es, die Kanäle können mit den Eisenbahnen nicht fon- gewinnt der Kanal als Rompensationsobjekt. Miquels Ueber die Notwendigkeit einer Regelung der Schulunterhaltungs­furrieren, in dem Konkurrenzkampf haben die Eisenbahnen agrarisch industrielle, west östliche kanalfeindliche Kanal- pflicht ist sich das gesamte Haus und die Regierung einig, für ein längst den Sieg davongetragen, und es wird zum Beweis verteidigung war ganz dazu angethan, dem Kanalschacher allgemeines Boltsschul- Gesez ist jedoch nur die konservativ- klerikale dafür auf außerdeutsche Länder, auf Amerika , England einen Weg zu bahnen. Mehrheit, die denn auch mit ihrer Ansicht durchdrang. Der Antrag und Frankreich hingewiesen, wo die Verhältnisse ent- Der Kapitalismus aber macht jedes Kulturwerk zu einem auf Stommissionsberatung wurde abgelehnt und der konservatie An­weder ganz anders liegen wie bei uns, oder schmuzigen Tauschobjekt zwischen begehrlich hadernden Inter- trag angenommen. wie zum Beispiel in Frankreich , noch fort und fort essenten und Spetulanten. Wenn es in dem Kanaltrieg zu Tagesordnung steht der Gesezentwurf betreffend die Stellung Die nächste Sigung findet erst am Freitag statt. Auf der größere Summen für Kanalbauten ausgegeben werden. Da einem Friedensschluß kommen sollte, wie ihn die Regierung des Kreisarztes. wird als Grund angeführt, die Kanäle tönnten im Winter wünscht, die Striegskosten bezahlt der Dritte das Volt. einige Monate zufrieren; daß auch Eisenbahnen unter dent Einfluß der Witterung zu leiden haben, scheinen die Kanal­gegner nicht zu wissen. Weiter werden finanzielle Bedenken gegen den Kanal erhoben, obwohl doch schon aus der un­gewöhnlich hohen Garantieleistung, die die beteiligten Pro­vinzen und Verbände übernommen haben, zur Genüge hervor geht, daß diese Befürchtung hinfällig ist, und obwohl der verhandelte heute die Gewerbe Ordnungs Novelle, Beitung" beginnt zwar, durch journalistischen Quellenneid gewiegte Finanzmann Miquel so vorsichtig zu Werke welche die verbündeten Regierungen vorgelegt haben. Die zu einem mühsamen Ausflug in das Gebiet stumpfer Fronie gegangen ist, daß selbst im allerungünstigsten Fall der selbe ist wieder eins der Stückwerke, wie wir sie auf diesem getrieben, einen Artikel über die Berliner Verhält in Geldüberfluß schwimmende preußische Staat 6 Millionen Gebiete alle paar Jahre wiederkehren sehen. In der Vorlage nisse" mit faden Spöttereien über den Schwindel von der jährlich zu opfern hätte. Aber 6 Millionen jährlich für handelt es sich insbesondere um eine andere gefeßliche Rege- Spree- Präfettur, fährt aber dann in unvermitteltem Wider­ein Stulturwert auszugeben, dazu können sich die Kulturfeinde lung des Gesindevermietens und der Stellen- spruch fort:

svo.

-

Politische Meberlicht.

Der Reichstag

Berlin , den 19. April.

0

Abg. Jacobs fötter spricht als Innungsbruder und Konservativer gegen Pfannkuch. Dem Abg. Jacobskötter folgt Pauli- Potsdam, der sich dem Vorredner anschließt. Morgen Fortsetzung.

Abgeordnetenhaus.

Beide Anträge unterscheiden sich also hauptsächlich durch diel

Die Bändigung Berlins wird, wie kaum noch gezweifelt werden kann, so oder so ver­sucht werden. Die Offiziösen sind eifrig beflissen, durch halbe Ablengnungen und halbe Bestätigungen die Bevölkerung all­mählich an den neuen Zustand" zu gewöhnen. Die Köln .