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Nr. 96.

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Erscheint täglich außer Montags.

hot no 16. Jahrg.

Vorwärts

Berliner Volksblatt.

Die Insertions- Gebühr

beträgt für die fechsgespaltene stolonel geile oder beren Raum 40 Pfg., für politische und gewertschaftliche Bereins­und Bersammlungs- Anzeigen, sowie Arbeitsmarkt 20 Pfg. Inserate für die nächste Nummer müssen bis 4 Uhr nachmittags in der Expedition abgegeben werden. Die Expedition ist an Wochen­tagen bis 7 Uhr abends, an Sonn- und Festtagen bis 8 Uhr vormittags geöffnet. Kernsprecher: Amt I, nr. 1508. Telegramm- Adresse: Borialdemokrat Berlin".

Centralorgan der socialdemokratischen Partei Deutschlands .

Redaktion: SW. 19, Benth- Straße 2.

Das Zuckerkartell.

Dienstag, den 25. April 1899.

Land

Großbritannien mit Jrland. Vereinig. Staaten

1870 1875 1880 1885

bis bis bis bis 1896/97 1897/98 1874 1879 1884 1889

22,6 26,4 17,6 16,8 6,7 9,2 12,0 12,2 7,8 8,5 12,0 10,7

31,3 32,6 39,05 21,8 24,5

41,42

29,50

26,90

11,4

16,2

21,49

23,64

14,5 16,2

21,59

22,15

14,90

14,07

11,9 9,8

10,47

10,47

?

?

8,6 9,5 6,1 7,6 8,5 9,4 6,7 6,4 7,8 7,8 11,91

13,71

Expedition: SW. 19, Beuth- Straße 3.

die Mutter hat Lärm geschlagen und Unrecht" geflagt, Arzt und Polizei mobil gemacht; die Presse fiel mit um so größerem Vergnügen über den Fall her, als es um eine katholische, von Ordensschwestern geleitete Anstalt sich handelte, und schließlich erhob der Staatsanwalt Anflage gegen die Schwester, die die Exekution angeordnet, und den Wärter, der sie ausgeführt hat. Das Gericht, vor dem Professor v. Bergmann das erwähnte Gutachten abgab, sprach beide frei, aber für alle edel und human denkenden" Menschen, besonders für die Presse, war die Sache damit keineswegs erledigt. Mit hoher fittlicher Entrüstung fiel man über die barbarische" Schwester Karola her, die den Bengel, als er sich losgerissen hatte, festhielt und nach Verabfolgung einer Anzahl Hiebe den grausamen" Ausspruch gethan haben soll, er habe noch nicht genug. Alles, was wir so oft über die ver­rohende Wirkung" der Prügelstraße gehört haben, wurde uns nochmals eindringlich auseinandergesetzt, und damit ja die Schwester so schwarz wie möglich gemalt werde, wurde der Wärter, der die Prügel verabreichte, als ein im Vergleich zu ihr humaner Mensch hingestellt."

15 Millionen Centner betrug, so würde allein in diesem Jahre den Zuckerfabriken ein Nußen von 14,25 Millionen Mart zu­Schon seit Jahren sind lebhafte Bestrebungen im Gange, fallen. Da der Verbrauch des Zuckers lediglich vom Preise den Zuckerverbrauch in Deutschland zu heben. Gerade die desselben abhängt, so ist es klar, daß eine Berteuerung nicht Zuckerindustriellen selbst waren es, die sogar besondere Geld- dazu beitragen wird, den Zuckerverbrauch irgendwie zu heben. mittel dafür auswarfen, um auf einen höheren Zuckerverbrauch Schon heute ist der Zuckerverbrauch in Deutschland im Ver­im Inlande hinzuarbeiten. Als bei der Beratung des Etats gleich mit anderen Ländern noch recht bescheiden. Es betrug nämlich der jährliche Zuckerverbruch pro Kopf für das Jahr 1898 der Staatssekretär des Reichsschaamtes im Reichstage die Ansicht aussprach, daß zu einer wesentlichen der Bevölkerung in Kilogramm: Hebung des Zuckerverbrauchs in Deutschland keine Aussicht vorhanden sei, da Deutschland im Gegensatz zu England, wo biel Thee getrunken und daher viel Zucker verbraucht werde, in erster Linie ein Bier konsumierendes Land sei, erhob sich gerade in den Streifen der Zuckerinteressenten starker Widerspruch. Man führte damals und seitdem aus, Zucker sei ein Nahrungsmittel, tein Lurusartikel. Die Verdaulichkeit desselben sei absolut, während Mehl z. B. nur eine Verdaulichkeit von 60 Pro3. befize. Der Zuckergenuß würde den Gesundheits- und Er Schweiz . Daß sich die Köln . Volkszeitung" auf das Gutachten nährungszustand der Arbeiter wesentlich fördern und diese Dänemark . des Professor v. Bergmann beruft, zeigt, wie sehr sie von widerstandsfähiger machen. Es sei höchst bedauerlich, daß der Frankreich allen guten Geistern verlassen ist. Sie hätte ehrlicherweise Zuckerverbrauch erst bei demjenigen Teil der Bevölkerung an- Niederlande auch gleich den zweiten Sachverständigen, dessen Anschauungen fange, der gegen 3000 m. und mehr zu verzehren habe, Schweden im Prozesse eine Rolle spielten, nennen sollen, den jüdisch­während die Arbeiterfamilie in der Stadt wegen des hohen Deutschland italienischen Heiden Lombroso, dessen Lehre vom geborenen Preises wenig oder gar keinen Zucker verbrauchen könne. Die Aus dieser Tabelle geht hervor, daß in der Schweiz , aber Verbrecher freilich nicht das Prügeln, sondern die Beseitigung große Masse der Arbeiterbevölkerung auf dem Lande ver- auch in andern Ländern der Zuckerverbrauch pro Stopf der der Strafe begründen soll. brauche erst recht keinen Zucker, sondern halte sich an Schnaps, Bevölkerung viel rascher und erheblicher gewachsen ist als in Dann will die Köln . Volkszeitung" der Welt einreden, im günstigsten Falle an Bier. Speisen und Kaffee genießen Deutschland . Erst in in den letzten Jahren, in denen daß man sich über die Rohheit nur aufgeregt hat, weil es sich ſie ſtets ohne Zucker, weil lekterer zu teuer fei. Mit allem der Zuckerpreis bedeutend fiel, fing die Bevölkerung auch um eine Anstalt katholischer Schwestern handelt. In städti­Ernste wurde gefordert, daß die Regierung die Verbrauchs in Deutschland an, mehr sich dem Zuckerkonsum zuzuwenden. schen Schulen werde auch nicht selten das Züchtigungsrecht abgabe, die den Buder um mehr als 100 Proz. des Wertes Da kommt mun auf einmal das neu gebildete Zuckerfartell überschritten: belaste, aufhebe; denn es sei eine Härte gegen den un- und macht dieser Entwickelung dadurch ein Ende, daß es" Daß in den städtischen Waisenanstalten nicht geprügelt bemittelten Mann, ihm ein treffliches Nahrungsmittel vor einen Inland- Normalpreis aufstellt, der die Zuckerpreise in werde, glauben die entrüsteten Stadtväter doch wohl auch zuenthalten. Durch eine solche Aufhebung würde der Konsum- Deutschland auf eine solche Höhe stellt, wie sie nirgends selbst nicht, und daß es dabei immer so zart und human zucker nur 10-11 Pfennig das Pfund kosten und man werde dauernd bestehen. In England kostet heute schon im Klein- hergehe, wie es von der katholischen Anstalt verlangt wird, die Erfahrung machen, daß der Verbrauch auf das Doppelte verkauf das Pfund Zuder etwa 10 Pf., in Deutschland da wäre eine naive Voraussetzung." und Dreifache steige zum Wohlbefinden der Bevölkerung und gegen 27 Pf. Rechnet man dazu, daß der englische Arbeiter So wörtlich in der Köln . Volfsztg." zu lesen. Für ihre zum Segen der Landwirtschaft. Das waren damals die etwa 25 Proz. Lohn mehr bezieht als der deutsche, so ist das Beschuldigung der städtischen Waisenanstalt wird sie wohl das Ausführungen und Bestrebungen der deutschen Zucker Verhältnis wie 1 zu 4, d. h. der Zucker ist in Deutschland nötige Wiaterial beibringen, um der Stadtverwaltung Gelegen­Industriellen. Man bot den Konsumenten gegen die Re- viermal so teuer als in England. Dies Verhältnis wird sich heit zu geben, mit eisernem Besen den Unrat auszukehren, gierung auf. noch ungünstiger gestalten, da das Zucersyndikat die Absicht der nach der Behauptung des Centrumsblattes dort zu Denn die Waisenkinder in den städtischen An­Diese nämlichen Kreise nun haben es so gut mit den hat, auf Stoften des inländischen Publikums den Zucker- finden ist. Interessen der deutschen Bevölkerung gemeint, daß fie soeben erport möglichst zu fördern. Gelingt die Absicht des stalten müßten ja wahren Bestien ausgeliefert sein, wenn es aus eigener Initiative ein Zuckerfyndikat gebildet haben, Buderfartells, seine Preise in Deutschland durchzuführen, dort noch nicht einmal so zart und human" hergeht wie durch das der Zuckerverbraucher, durch das die inländische so sind die Rohzuckerfabriken in den Stand gejekt, in den Reich der zarten und humanen Schwester Starola. Bevölkerung in noch viel höherem Grade vom Zuckerkonsum noch zu viel billigeren Preisen, als es bisher schon der Fall Wenn die Kölnische Volksztg." den Beweis nicht erbringt, abgehalten werden muß, als es bisher schon der Fall war. war, nach dem Auslande zu exportieren. Da die Rohzucker- so hat sie sich einer nichtswürdigen Verleumdung schuldig ge­Denn nicht nur, daß die Verbrauchsabgabe auf Buder nicht fabriken für den exportierten Zuder außerdem besondere macht, wie es ja auch eine Behauptung wider besseres Wissen ist, abgeschafft wird, kommt jezt auch noch hinzu, daß die Zucker- Exportprämien beziehen, im Inlande einen exorbitant hohen daß man sich über das Prügeln in städtischen Volksschulen industriellen durch eine Kontingentierung der Zuckerproduktion Breis garantiert erhalten, so sind sie in einer Weise für den nicht empört habe. Das Kölnische Centrumsblatt weiß sehr den natürlichen Zuckerpreis künstlich in die Höhe treiben. Dies Grport bevorzugt, wie in feinem anderen Lande. Diese Be- wohl, daß der Schöneberger Schülermißhandlungsprozeß eine wird sofort klar, wenn man sich die Absichten des Zucker- vorzugung wird allein dadurch aufrecht erhalten, daß die nicht minder herbe Verurteilung in der öffentlichen Meinung fartells bergegenwärtigt. Spiritusring fonſtituiert wurde, folgt fast unmittelbar danach industriellen selbst bisher eintraten, in ganz empfindlicher Weise Einrichtung, wie die Köln . Volksztg." schwindelt, sondern einzig Nachdem vor kurzem erst der deutsche Bevölkerung, für deren Zuckerverbrauch doch die Zucker- erfahren hat, als die zarte Humanität der Schwester Karola. Die allgemeine Entrüstung gilt nicht der katholischen die Bildung des Zuckerkartells. Es handelt sich um zwei von geschädigt wird. einander getrennte Syndikate. Das eine umfaßt die Roh- Bekanntlich besteht auch in Oestreich Ungarn ein ähn- der barbarischen Züchtigung, die principiell zu verurteilen ist, zuckerfabriken, das andere die Zuckerraffinerien. Diese beiden liches Syndikat, wie das jetzt von der deutschen Zuckerindustrie gleichgültig, wie und wo sie begangen wird. Syndikate sind als Gesellschaften mit beschränkter Haftung gebildete. Auch dort hat sich unmittelbar nach seiner umgefehrt liegt die Sache. Die Kölnische Voltszeitung" einzelnen Verfehlung vor einiger Zeit gebildet worden und haben jetzt einen Bildung herausgestellt, daß der inländische Zuckerkonsument ist gegenseitigen Vertrag abgeschlossen, auf Grund dessen die schutz- und wehrlos von dem Startell ausgebeutet werden katholische Angelegenheit macht, die durch ihre Verhöhnung der Kontingentirung der Zuckerproduktion für den Inlandsverbrauch sollte. Die Regierung fühlte sich daher bewogen, der kon- mit Recht Empörten den Anschein erweckt, festgestellt wird. Die Raffinerien zahlen für jeden Centner im fumierenden Bevölkerung sich anzunehmen und einen be- Handlungsweise der Schwester Starola untrennbar mit einem Inlande verkaufter Raffinade an die Rohzuckerfabriken für fonderen Gesezentwurf zur Kontrollierung der Kartelle aus- fatholischen Institut verbunden sei. den: benötigten Rohzuder einen Preis, der 12,75 M. bei zuarbeiten, der Leiber zu einem gesetzgeberischen Abschlusse fämpferische Tendenzen für verwerflich und lächerlich, das 88 Proz. Rendement pro Centner beträgt. Dieser Preis nicht gelangt ist. Immerhin ist durch das Vorgehen der katholische Blatt aber ist mit größtem Erfolg bemüht, die bildet den Inlands- Normalpreis für Rohzucker. Sinkt die öftreichischen Regierung Deutschland der Weg gezeigt, sich der Notwendigkeit und Nüglichkeit des Kulturkampfes nachzuweisen. Der Artikel der Köln . Volksztg." ist jedoch nicht nur roh Weltmarktnotiz unter 12,75 M., so vergüten die Raffinerien ausschweifenden Preispolitik der Kartelle zu erwehren. Nicht

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die Differenz. Erreicht der Preis 12,75 M., oder geht er gegen den Gedanken der Kartellierung der Produktion über- und unwahr, er ist auch sehr unflug, sehr undiplomatisch. höher, so fällt der Kartellnuken weg und die Rohzuckerfabriken haupt haben wir uns zu wenden, sondern gegen die Möglichkeit, Die Leitung jener Anstalt hat bekanntlich Besserung ver­erhalten den Marktpreis. Für den exportierten Buder wird daß Kartelle in ausschließlich privatkapitalistischer Weise zur Aussprochen. Das Hauptorgan der Centrumspartei aber beharrt keine Preissicherheit übernommen, d. H. die Rohzuckerfabriken beutung des konsumierenden Publikums dienen können, um einer im Sündentro, es findet fein Wort entschiedener Miß­es erhalten für hn feinen unmittelbaren Zuschuß. Nun betrug handvoll Stapitalisten unverdienten und reichen Gewinn in den billigung für die Unthat, sondern lediglich für die im Jahre 1894 der Preis für 1 Centner Rohzucker 11,15 M., Schoß zu werfen. Es ist mehr als wahrscheinlich, daß gerade Blatt des Centrums den Schleier fatholischer Charitas über Kritiker der Schändlichkeiten. Wenn ein so einflußreiches im Jahre 1895 9,99 M., im Jahre 1896 11,05 M., im das Zuckerkartell in weiten Kreisen der Bevölkerung den Jahre 1897 9,70 M. und im Jahre 1898 10,39 M. Der Preis Widerstand gegen die Preispolitik der Kartelle wachrufen die Verfehlungen breitet, zugleich aber das Racheschwert über für Rohzucker ist also in den letzten Jahren durchweg niedriger wird. Denn es ist ein Mißstand, der, je länger, besto Teb- die" Humanitätsschwärmer" schwingt, darf man da noch an gewesen als der in Rechnung gestellte Normalpreis des hafter empfunden werden wird, daß wir in Deutschland , dem den Ernst jenes Besserungsgelöbnisses glauben? Die ehrliche Syndikats. Beträgt der Weltmarktpreis für Zucker 10 M., ersten Lande der Zuckerproduktion, teureren Zucker als Auskehr ist der Anfang echter Einkehr. Hier aber brät man so erhalten die Rohzuckerfabriken für jeden Gentner Rohzucker, irgendwo in der Welt verzehren müssen, während im Aus. zur höheren Ehre der Schwester Starola ergrimmt ein paar der zu Raffinade inländischen Konsums verarbeitet wird, eine lande, z. B. in England, der deutsche Zuder zu einem Spott. Steger, und mit einem heuchlerisch frohlockenden Bei Euch ist's viel schlimmer" sucht man den gerechten Zorn der Prämie von 2,75 M. Da der Konjum für 1898/99 annähernd preise verkauft wird. Oeffentlichkeit zu ersticken. Dieser Kampfesmut, wo demütiges Gestehen sich ziemte, bietet wahrlich keine Gewähr für eine Wandlung in den pädagogischen Grundsätzen katholischer Waisenanstalten.

Katholische Prügel.

Das Centrum ist zwar in allen politischen Fragen uneinig, wenn es aber ein katholisches Interesse, ein vermeintliches oder ein wirkliches, zu verteidigen gilt, dann ist es einig, einig bis zur Besinnungslosigkeit. Jedes Vergehen, das sich ein Katholik oder eine katholische Gemeinschaft hat zu Schulden kommen lassen, wird skrupellos verteidigt. Katholische Schrift­steller rechtfertigen den Meuchelmord, wenn er durch ein katho­lisches Interesse veranlaßt ist. Man wird sich also nicht wundern, daß sich die Köln . Volkszeitung" in einer Weise mit der Prügel­schwester Karola solidarisch erklärt, daß man das Prügeln füglich für eine unantastbare katholische Kircheninstitution halten muß. Bisher fonnte man den Fall für eine vereinzelte Aus­schreitung halten, durch die Haltung der katholischen Presse wird diese Auffassung unmöglich. Die Kölnische Voltszeitung"

von

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behandelt die Angelegenheit im schönsten feuilletonistischen sie selbst würde sagen jüdischen- Wizelton: " In dem fatholischen Ordensschwestern geleiteten Für die Beratungen der Stadtverordneten- Kommission St." Josefs Waisenhause zu Potsdam ist bekanntlich ein kommt der Karola- Artikel der Köln . Volksztg." gerade recht. jugendlicher Taugenichts, der wiederholt aus der Anstalt aus Er muß denen die Mehrheit verschaffen, die trotz des gerissen war und Kameraden zum Ausreißen zu verleiten versucht hatte, Er muß denen die Mehrheit verschaffen, die - der Meinung sind, daß der Anstalt in der Weise gezüchtigt worden, wie man von alters her Freiherrn v. Mirbach nichtsnugige Bengel zu züchtigen pflegt. Ob er die städtischen Waisen so bald wie möglich zu entziehen seien. dabei vielleicht den einen oder den anderen Hieb mehr erhalten Für fromme Helden, die alle Peinigungen in Märtyrergröße hat, als unbedingt nötig gewesen wäre, fann man ja auf sich nehmen, haben wir Verständnis, aber es ist uns un­bahingestellt sein lassen; jedenfalls hat der Junge irgend welchen möglich, in den Geschöpfen Heilige zu bewundern, die das förperlichen Schaden von der Züchtigung nicht gehabt, und jelige Werk üben, anderen ein Martyrium zu bereiten. Professor v. Bergmann, der als gerichtlicher Gutachter über den Die Köln . Volksztg." scheint in ihrem Kultus der Schwester " Fall" vernommen wurde, hat ganz entrüstet Verwahrung Starola, in ihrer Verehrung katholischer Brügel, in der Dagegen eingelegt, daß man eine solche wohlverdiente Büchtigung

zu einer Mißhandlung und Körperverlegung zu stempeln versuche. Letzteren Bethätigung das Merkmal höchsten Menschentums Aber wie es in unserem humanen Zeitalter geht, der Junge anzubeten.

hat seiner Mutter in Berlin das ihm widerfahrene grausame