Nr. 105.
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16. Jahrg.
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Redaktion: SW. 19, Beuth- Straße 2.
Der Gewerkschaftskongreß.
Sonnabend, den 6. Mai 1899.
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Expedition: SW. 19, Benth- Straße 3.
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Anstellung von zwei befoldeten Beamten, Einschätzung der bürgerlichen Feiglinge von vornherein beschlossen, cines besonderen Redacteurs für das„ Korrespondenzblatt", feinen Antrag auf sofortige Beratung der Interpellationen zu stellen, sowie der Antrag auf weitere Ausgestaltung dieses Blattes. da dies der Regierung einen leichten Sieg und damit die Möglichkeit Es wird sodann jährlich die Herausgabe eines Handbuchs verschafft hätte, auf den Staffationshof einen verstärkten Druck auszuüben. Unter eigenartigen politischen Verhältnissen tritt der verlangt, das zu einer Art Nachschlagebuch für das gesammelte deutsche Gewerkschaftsfongreß am Montag in Frankfurt a. M. socialpolitische Material ausgestaltet werden soll. Ferner wird zusammen. Umtost vom Geschrei der Arbeiterfeinde, die die Errichtung eines Korrespondenzbureaus" für drohend die Hand erhoben haben, um die Gewerkschafts - die Gewerkschaftspresse verlangt. Den Blättern will man bebewegung ihres wichtigsten Rechtes zu berauben, finden sonders auf dem Gebiete der Arbeiterversicherung das Material sich die Vertreter der deutschen Arbeiter zusammen, in fertiger Bearbeitung zugänglich machen. gewillt, in ernster Arbeit über eine Reihe bedeut Ein sehr wichtiger Antrag der Generalfommission, der samer Fragen des Gewerkschaftswesens zu beraten. sicher auf Annahme rechnen darf, bezweckt die Aufnahme einer Den Anschlägen des Zuchthauskurses tritt die deutsche Arbeiter- Streit statistit, die zu einer Kontrolle der amtlichen schaft gerüstet entgegen. Sie wird einmütigen Protest erheben Statistik dienen könnte, wenn die Organisationen sich eifrig der gegen Vergewaltigung und Unterdrückung. Sie verlangt freie Durchführung dieser Aufgabe annehmen würden. Leider hat Bahn für die Entwicklung der Gewerkschaften, der Notwaffe bisher die Generalfommission, was ihre statistische Aufnahmen im Streite wider das ausbeuterische Kapital. anbetrifft, immer über ungenügende Unterstützung Klage führen müssen.
Erheblich ist der Fortschritt der Gewerkschaftsbewegung im legten Jahrzehnt, wie der Bericht, den die Generalkommission dem Kongreß vorlegt, zeigt. Im Jahre 1891 betrug die Zahl der in den Gewerkschaften organisierten Arbeiter 287 659, bis 1898 wuchs sie auf 507 747. Den größten Zuwachs in der Mitgliederzahl weisen die Maurer und Metallarbeiter auf. Die Maurer erhöhten ihre Mitgliederzahl im Centralverband von 11 842 im Jahre 1892 auf 60 175 im Jahre 1898. In demselben Zeitraum stieg die Mitgliederzahl des Metallarbeiter Verbandes von 26 121 auf 75 431. Unzweifelhaft hat der wirtschaftliche Aufschwung dieses Resultat günstig beeinflußt und es wird nun mehr Aufgabe der Organisationen sein, das Errungene zu befeftigen, um Verlusten vorzubeugen, wenn ungünstige Zeiten tommen sollten.
Immerhin sprechen deutliche Anzeichen dafür, daß die Ver öffentlichung der Revisions enquete auch auf die parlamentarischen Feiglinge Eindrud gemacht hat. Die Masse der Abgeordneten, die ja fiets mit dem Strome schwimmt, beginnt endlich einzusehen, daß die Revision unvermeidlich ist. Selbst ein offiziöses Organ Dupuys muß fonstatieren, daß es nunmehr in der Kammer eine Mehrheit die„ sich an den Gedanken der Revision gewöhnt" gebe, allerdings mit dem Hintergedanken der Verweisung des Dreyfus ein nenes Kriegsgericht, einen was bedeuten nochmaligen endgültigen Justizmord dürfte. Doch hierüber ein anderes Mal, bei der Zusammenfassung der Ergebnisse der Revisionsenquete.
Zunächst ist also das parlamentarische Terrain von DreyfusDebatten frei. Andererseits ist das Budget für 1899 von der Kammer bereits votiert und dasjenige für 1900 noch nicht eingebracht, da der Senat das diesjährige Budget noch nicht einmal in Angriff genommen hat. Schließlich hat Dupuy nach Melines Beispiel die Verlegung aller Jnterpellationen überhaupt, mit Ausnahme der jenigen über Algerien , auf den Freitag erlangt, ohne daß es zu einer Debatte über diese indirekte, aber wie die Erfahrung gezeigt sehr wirksame Schwächung des Interpellationsrechtes ge kommen wäre.
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Die Frage der Tarifgemeinschaften, die ferner zur Besprechung steht, läßt einen lebhaften Meinungsaustausch vermuten, da die Stellung der Buchdruckerorganisation zu dieser Frage nicht allgemein geteilt wird. Die Gegnerschaft ist aber in letzter Zeit immer mehr zurückgetreten. Mit dem Wachsen der Gewerkschaften, ihrem größeren Einfluß auf den Die Kammer hat nun freie Zeit für gefeggeberische Arbeitsmarkt, machte sich für die Unternehmer das Bedürfnis nach stabilen Arbeitsverhältnissen stark geltend, und auch liegt Arbeit. Sie wird sich zunächst ganz wider Erwarten mit der Abschluß solcher Vereinbarungen im Interesse der Ar der ursprünglich von den Socialisten eingebrachten Arbeiterbetreffend die Arbeits- Bebeiter. Schon jetzt haben einige Gewerkschaften ihre Bereit. Borlage, dingungen in den öffentlichen Arbeiten befassen. willigkeit erklärt, feste Vereinbarungen mit den Unternehmern Dann hat die Regierung auf das Drängen des Unternehmerzu treffen, andere sind bereits dem Beispiele der Buchdrucker tums und dessen parlamentarischen Vertreter eine baldige Vergefolgt und haben Vereinbarungen obgeschlossen. Im Principichlechterung des Haftpflicht Gesezes versprochen. wird man sich gegen Tarifvereinbarungen nicht erklären können Dieses Versprechen wird Dupuy treu einlösen. Es handelt sich am einen organisierten Widerstand Der Kassenbericht der Generalfommission schließt in Ein- und die Art des Abschlusses, die Dauer der Vereinbarung wird deg Unternehmertums gegen das Haftpflichtnahme und Ausgabe mit 202 299,15 M. ab, der Kassenbestand man füglich der Organisation selbst überlassen müssen. belief sich am 31. März d. J. auf 34 792,90 m. Unter den Auch in der Beurteilung der kommunalen bezw. gejet, das nach vollen achtzehn Jahren der Verschleppung endlich ant 1. Juni dieses Jahres in Kraft treten sollte. Ausgaben befinden sich u. a. 29 563 M. für Agitation, paritätischen Arbeitsnachweise gehen die An Der Widerstand richtet sich vor allem gegen die Bestimmungen Korrespondenzblatt" 12 660,35 m., Flugblätter 10 858,60 m, fchauungen auseinander. Während die Einen an dem Be- des Gesetzes, wonach bei Unfällen mit tödlichem Ausgang der Ehefür das Gewerkschaftsorgan der italienischen Arbeiter 1853,20 m., schluß des letzten Gewerkschaftsfongresses festhalten, der diese hälfte und den Kindern des Opfers eine lebenslängliche bezw. bis für Gehälter 14 919,90 M., Delegationen zu Kongressen Organisationen ablehnt, fordern die Anderen die Unterstützung zum sechzehnten Altersjahr fortdauernde Jahresrente zuerkannt wird, 3153,85 M., Verwaltungskosten 3990,05 M., Kosten der pritätischer Arbeitsnachweise, weil die Gewerkschaften bisher welche insgesamt höchstens( bei 4 oder mehr Kindern) drei Fünftet Broschüre„ Das Roalitionsrecht in Theorie und Praxis" einen großen Einfluß auf die Arbeitsvermittelung nicht des Vohnes beträgt. Andererseits fällt im Intereffe der Unter5996 M., Darlehen an Verbände 52 830 m. Ueber die Bei- ausüben fonnten. So viel ist sicher, daß der Beschluß nehnter das Entschädigungsrecht von Angehörigen ausländischer tragszahlungen der Gewerkschaften berichtet die General des legten Kongresses von den organisierten Arbeitern Arbeiter weg. falls die letzteren zur Zeit des Unfalls im Auslande kommission, daß dieselben seit dem letzten Stongreß regel- bereits vielfach durchbrochen worden ist. Ob bei der wohnhaft waren, was nur auf eine beschränkte Zahl von an der mäßiger eingelaufen sind. Die Agitation wurde besonders schroff ablehnenden Haltung zahlreicher Unternehmer Organi Arbeiter, die nach dem llufall das französische Gebiet verlassen, lebhaft in den Ostprovinzen getrieben. In Beuthen unterhält fationen die paritätischen Arbeitsnachweise große Aussicht auf lediglich mit dem dreifachen Betrag der Jahresrente abgefunden die Generalfommission ein Bureau und hat an diesem Ort Erweiterung ihres Wirkungskreises haben, ob es ihnen gelingen werden. und in Bilschowitz Versammlungslokale gemietet. wird, einen bedeutenden Teil der Arbeitsvermittelung an sich zu Die ebenso patriotischen wie arbeiterfeindlichen Unternehmer Zu den Kundgebungen, die von der Generalfommiffion bringen, erscheint sehr fraglich. Vor allen Dingen werden die drohen mun, im Interesse des heiligen Profits die Entvölkerung lebhaft unterstügt wurden, gehören die Massenversammlungen Arbeiter gut thun, nicht ohne Not ihre Arbeitsvermittelung Frankreichs und die Verdrängung der vaterländischen Arbeiter zu fördern. Sie wollen fortan, soweit angängig, imverheirateten und nach der Deynhauser Rede des Kaisers und die Verbreitung aufzugeben, und es dürfte sich empfehlen, von Fall zu Fall underlosen, sowie – noch mehr als bisher- ausländischen Arbeitern eines Flugblattes zur Verteidigung des Koalitionsrechtes. die Entscheidung zu treffen. den Vorzug geben!
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Ueber die Mißstände im Baugewerbe wurde eine Enquete auf- Die Arbeiterfetretariate, über die auch beraten genommen und das Resultat derselben in einer Broschüre der werden soll, werden gewiß eine einmütige günstige BeDeffentlichkeit übergeben. Eine weitere Enquete betraf die urteilung finden, dasselbe läßt sich nicht von den Gewerk Lage der Arbeiterinnen im graphischen Gewerbe. In fünf fchaftskartellen fagen, für die von einigen Seiten eine Hauptsitzen dieser Industrie wurden Erhebungen veranstaltet, Beschränkung der Machtbefugnisse verlangt wird. und werden die Ergebnisse in nächster Zeit bekannt gegeben werden.
Wie maßlos und gewissenlos das Unternehmertum die Bedeutung der erwähnten Bestimmungen übertreibt, ersieht man schon daraus, daß die Versicherungsgesellschaften sich materiell außer stande erflären, für verheiratete und finderreiche Arbeiter höhere Prämien zu verlangen. Dazu fehlen nämlich die statistischen Unterlagen und die An umfangreicher und schwieriger Arbeit wird es also Möglichkeit der Kontrolle. Die Unternehmer brauchen sich also nur dem Kongreß in Frankfurt nicht fehlen. Mögen die Gewerf 3 versichern( die obligatorische Versicherung ist als socialistisch" schaften aus den bevorstehenden Beratungen neue Anregung aus dem Gesetze ausgemerzt), um jenen schredlichen Bestimmungen zu entgehen. schöpfen zu weiterer Fortbildung und größerer Machtentfaltung, In Wirklichkeit wollen die Unternehmer von dem Haftpflicht
Glückauf den deutschen Gewerkschaften!
An Broschüren sind in der verflossenen Geschäftsperiode im Verlag der Generalfommission erschienen: Protokoll des zweiten Stongresses der Gewerkschaften in 10 000 Exemplaren, damit sie innerlich geeint und gekräftigt den Kampf gegen Mißstände im Baugewerbe in 6000 Exemplaren, Ein Beitrag ihre Widersacher fortführen. zur Geschichte der baugewerblichen Arbeiterschutz - Gesetzgebung in 2000 Exemplaren, Der Streit der Hafenarbeiter und Seeleute in Hamburg in 16 000 Exemplaren, Die Arbeiterinnen im Klassenkampfe in 10 000 Exemplaren und Das Koalitions recht der deutschen Arbeiter in Theorie und Praxis in 30 000 Exemplaren.
Die Beteiligung an den Konferenzen der Vertreter der Arbeitsnachweise am 13. September 1897 in Karlsruhe und am 27. September 1898 in München , lehnte die General fommission mit der Motivierung ab, daß sie sich nicht an Unternehmungen beteiligen könne, die entgegen des Beschlusses des Gewerkschaftskongresses von 1896 eine Stärkung der kommunalen Arbeitsnachweise bezwecken. Ferner lehnte die General kommission die Beteiligung an der Arbeiterschußkonferenz ab, die vom Freiherrn v. Berlepsch nach Berlin einberufen wurde. Diese Ablehnung wurde damit begründet, daß die Gewerkschaften sich in Deutschland an solchen Unternehmungen nicht be teiligen können, weil darin ein Verstoß gegen das Vereins gesetz erblickt werden könnte.
Zur Wiedereröffnung der Kammer. mehrheit und die Revision.
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gefeß überhaupt nichts wissen. Unter den Kundgebungen der Unternehmer- Organisationen und der Handelskammern findet man übrigens auch ungeheuchelte Proteste gegen das ganze Haftpflichtgefez. Die gemeinsame Losung der Unternehmer heißt: Vertagung des Gesezes!" Dabei haben die Herren 14 Monate und mehr Zeit gehabt, um ihre Vorkehrungen zu treffen, da das Gesez, von der Kammer Ende Oktober 1897 votiert, am 9. April 1898 veröffentlicht wurde. Bedenkt man ferner, daß das Gesetz unter dem Kabinet Meline, dem kapitalistenfreundlichsten Ministerium der Paris , 4. Mai. Republik , zu stande kam, so kann man sich leicht vorstellen, wie wenig Das Ministeriumt, die Kammer: berechtigt selbst vom nackten Standpunkt des Bertagung der Dreyfus- Interpellationen. Profits das Unternehmer- Geschrei ist. Es sei noch erwähnt, daß das Kampf der Unternehmer gegen das Haftpflicht- Gesetz Gesetz in der Kammer einstimmig und im Senat mit großer Sonst pflegt das Ende der Parlamentsferien in Frankreich von Mehrheit votiert wurde. Selbst die hartgesottensten kapitalistischen Und nun trotz alledem miniſterſtürzenden Stimmungen und Betrachtungen begleitet zu sein. Parteigänger hatten so etwas wie Scham empfunden ob der achtDiesmal merkt man davon nichts. Die endlos fortdauernde Dreyfus zehnjährigen Verschleppung des Gesetzes. Affaire hat die Miniſterherrlichkeit in den Augen der„ regierungs- eine Auflehnung der ganzen Unternehmerklasse, die ihr Gegenstück fähigen" Persönlichkeiten aller Reize entkleidet. Die Minister nicht einmal in dem Entrüstungssturm der französischen Bourgeoisie Denn damals handelte es sich kandidaten gönnen den derzeitigen Ministern von ganzem Herzen gegen die Einkommensteuer findet. die schmußige Rettungsarbeit im Dienste der Hocharmee. Und sollte iminerhin um einen Reform entwurf, jezt aber um ein rechtAuch ein Beitrag zur das Ministerium unter der Peitsche des ehrlichen Teiles der Deffent- mäßig in Kraft treten sollendes Gesetz.. lichkeit zu etwelchen Maßregeln gegen die schlechterdings nicht mehr Kennzeichnung der socialpolitischen Einsicht der Kapitalisten am Jahrzu rettenden Militärs getrieben werden, dann verliert die Minister- hundertsende! herrlichkeit erst recht jede Anziehungskraft.
Ueber die auf der Tagesordnung des Frankfurter Kon Aus der gemeinsamen Schmach der bürgerlichen Parteien gegresses stehenden Fragen ist bisher in der Gewerkschafts: preffe feine erhebliche Diskussion geführt worden, und es läßt boren, hat daher das Kabinett Dupuy, diese konzentrierte" opporpresse keine erhebliche Diskussion geführt worden, und es läßt tunistisch- radikale Gesinnungslosigkeit, begründete Aussicht, bis zum sich wohl annehmen, daß im Vergleich zu seinen Vorgängern Ende der Dreyfus- Affaire fortzuleben. dieser Kongreß weniger erregte Debatten darbieten wird. Vor Damit steht nicht in Widerspruch der neuliche Verfuch Dupuys, allem dürften die Meinungsverschiedenheiten über das weitere die Revisionsarbeit gewaltsam abzukürzen. Denn wäre der Versuch Bestehen der Generalfommission nicht mehr in der gelungen, der wieder zufammentretenden Kammer die Vereitelung Echärfe hervortreten, wie auf den beiden voraufgegangenen der Revision als vollendete Thatsache darzureichen, so wäre die hoch Kongressen in Halberstadt und Berlin . Nach den vorliegenden patriotische That von der Kammermehrheit bejubelt worden. Nun der Versuch mißlungen ist, bemußt Dupuy wieder die ehrsame Fiktion Anträgen zu urteilen, ist man gewillt, den bisherigen Wirkungs der„ Trennung der Gewalten", um die Berta gung der unbequemen freis der Generalfommission zu belassen. Dreyfus nterpellationen bis nach Abschluß der Revisions Einige Anträge- es sind verhältnismäßig nur wenige Verhandlungen zu erlangen. eingelaufen wünschen eine unbedeutende Aenderung der Die Kammer ging auf diesen Wunsch gleich in der Eröffnungsbisherigen Organisation. Dazu gehört die Forderung der sigung debattelos ein. Die socialistische Fraktion hatin richtiger!
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Doch ist zu hoffen, daß das Unternehmergeschrei seinen Zweckverfehlen wird. Der Handelswenigstens in der Hauptsache- verfehlen wird. minister hat den gleich in der Eröffnungssigung der Kammer eingebrachten Bertagings"-Antrag zurückgewiesen. Auf der anderen Seite erklärte er freilich das Gesetz für„ vervollkommnungsfähig" und versprach, wie gesagt, namens der Regierung rechtzeitige Ber böserungen im Sinne der Unternehmer.
Sache der Arbeiterschaft wird es sein, die Beibehaltung des rechtskräftig gewordenen Gesetzes in seiner bisherigen Fassung zu erkämpfen. Die Unternehmer haben den Arbeitern eine eindringliche Lehre vom Klassentampfe erteilt. Die proletarischen Organisationen beginnen sich nun ihrerseits zu regen und die Verbesserung des Gesetzes zu fordern.