Nr. 28.
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17. Jahrg.
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Redaktion: SW. 19, Beuth- Straße 2.
England am Scheideweg.
Sonnabend, den 3. Februar 1900.
Expedition: SW. 19, Beuth- Straße 3.
weitem mehr Geschick und Tauglichkeit haben als die Spanier, fition, fo führte er aus, tömne mit ihrem Tadel für das Bergangene noch Jahre hinaus zu führen und die Engländer zu zwingen, dieselben wie gesagt für die Weltstellung Englands daß sie ihre letzten Truppen nach Südafrika schicken, wo ganz wertlos find.
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nicht zurückhalten, aber sie sei bereit, der Regierung ihre Unterwerde oder eine Schwächung in der Weiterführung des Krieges ein tigung in der gutunft zu leihen. Der Antrag folle nicht den Wunsch ausdrücken, daß die Politit der Regierung umgekehrt treten folle. Wir sind bereit", fährt Redner fort, den Strieg bis zum Ende durchzuführen." Balfour hat versucht, den Wert der Hilfe, die wir zu leisten beabsichtigen, herabzu dem Kriege feßen und ums unterstellt, wir beabsichtigten Einhalt zu thun, sobald die Boeren aus dem britischen Gebiet vertrieben sind. Diese Annahme ist ungerechtfertigt.
Der Gang der Ereignisse in Südafrika hat für England eine Lage geschaffen, die es vor die Wahl stellt, entweder mit der Politik, welche zu dent Kriege geführt hat, vollständig zu Sturz, die Dinge stehen so: der Boerenkrieg zwingt Eng brechen, oder sich der Gefahr einer Katastrophe auszusehen, land, seine militärische Straft da zu gebrauchen, wo sie ihm in welcher das englische Weltreich zu Grunde gehen kann. nichts nüßt, und hindert es, fie da zu gebrauchen, wo sie Wenn die Haffer Englands in ihrer blinden, den Wunsch nötig ist. Das Interesse Englands erfordert demnach die Be zum Gedanken machenden Wut behaupten, Englands Weltendigung des Kriegs. Zu den politischen Erwägungen stellung sei schon jetzt erschüttert oder vernichtet, so ist das kommen noch die moralischen. Weit mehr als durch die Mein Barteigenoffe Asquith hat in einer Bersammlung er eine lächerliche Uebertreibung, die der Unkenntnis englischer militärischen Niederlagen ist das Ansehen Englands geschädigt Flagge in Pretoria und Johannesburg gehißt sei". Balfour flärt,„ ber Krieg müsse durchgeführt werden, bis die britische Verhältnisse entspringt. Was hat sich in Südafrika gezeigt? worden durch die nichtswürdigen Beweggründe dieses Kriegs unterbricht hier den Redner mit den Worten: Wenn dies die Daß England fein Militärstaat in unfrem Sinn ist. Das und durch die nichtswürdigen Mittel, mit denen er in Scene Politit der Oppofition darstellt, so habe ich nichts daran aushaben wir aber längst gewußt. Und das ist ( Beifall.) Grey fährt fort: Das Hauptziel der doch kein Nachteil. Im Gegenteil. Der Reichtum und gesetzt wurde. Doch hierüber haben wir uns schon wiederholt zusetzen. ausgesprochen. Politit, die zu dem Kriege geführt hat, war nicht, die Boeren
gefangen
hat. Die
der Fuß auf den
Nacken
vom Vorurteil
die Freiheit Englands beruhen wesentlich darauf, Was denkt man nun in England? Von einer Massen- bom britischen Gebiet zu vertreiben, denn sie befanden sich damals daß es kein Militärreich ist. Und die Thatsache, daß bewegung hat noch nichts verlautet. Die Gocial- nicht auf demselben. Die Ziele, welche ich erreicht sehen möchte und es den Engländern gelungen ist, ein Heer von ungefähr bemokraten haben den Standpunkt unfrer Partei ein- bei deren Eritrebung ich der Regierung meine äußerste Unterstützung 110 000 Mann in Südafrika zu vereinigen, wird selbst von genommen, doch sie haben die Massen noch nicht hinter sich. ben weißen in Südafrika ( Beifall) und damit meine ich, daß nie leihen werde, find hauptsächlich zwei: erstens gleiche Rechte zwischen Fachmilitärs für einen Beweis angesehen, daß die militärische Die Parlamentsverhandlungen, die am Dienstag begannen, wieder in einem Teile des britischen Machtbereiches eine Lage Leistungsfähigkeit Englands größer ist, als man erwartet hatte. haben noch keine Klärung gebracht. Die Thronrede giebt die entstehen foll, bei der einer modernen industriellen GemeinNiemals vorher hat England eine so große Armee Ansichten der Regierung wieder, bie den Krieg an- schaft bott einer Minderheit beisammen gehabt. Während des Krimfriegs überVertreter der Regierung Veralteten festhält, ant im gefegt wird, die Stieg die Truppenzahl auf dem Kriegsschauplatz zu unter- und Oberhaus beschönigen natürlich den Krieg und beherricht und von der Korruption regiert wird.( Beifall bei den keiner Zeit 30 000 Mann; und auch in den Kriegen gegen wiederholen die auch in der Thronrede enthaltene Lüge, der Ministerielen.) Das zweite Biel ist, daß nie wieder in Südafrika Napoleon war sie nie größer gewesen. Bei einem Staat ohne Strieg sei ein Verteidigungstrieg. Und die liberale Opposition, ein Arſenal oder eine Ansammlung von Kriegsmaterial unter einer Militarismus versteht es sich auch von selbst, daß zu Beginn die genauso kapitalistisch und chauvinistisch ist wie die Regierungs-( Lauter Beifall.) Wenn diese Ziele, die erreicht werden müssen, die eines großen Striegs die Armee nicht auf sofortiges Eintreten in partei, dudelt das alte Lied ab:„ ob Recht oder Unrecht, es ist Biele der Regierung sind, wird sie meine Unterstützung haben. Die die Aktion vorbereitet ist. Das zeigte sich namentlich auch in den mein Vaterland!", das heißt, das Unrecht und der Krieg muß Regierung hat leinen ungerechten rieg provoziert; auch Kriegen Englands gegen Frankreich zu Ende des vorigen fortgesetzt werden, bis das Unrecht gefiegt hat. Beiläufig erklärt ist es nicht wahr, daß in diesem Kriege die Boeren- Regierung der und zu Anfang dieses Jahrhunderts, wo die englischen der Reichsbote" diesen uns so oft vorgehaltenen Moralfatz des Kämpfer für die Freiheit sei. Streitfräfte eine sehr traurige Rolle spielten, bis aus den blöden Philister- und Geldsacks Patriotismus für innerlich gewonnenen Erfahrungen sich die Lehren ergaben, und unter unfittlich" was wir für fünftige Fälle uns merken tüchtigen Führern tüchtige Leistungen erfolgten( z. B. unter
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wollen.
andern Kontrolle als der britischen soll zu stande kommen können.
Politische Weberlicht.
Berlin , den 2. Februar. Agrarische Stimmungsbilder.
Die tonservativen und agrarischen Parteiführer sind durch
nun auch gegen
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Wellington ), die den tüchtigsten Leistungen militärischer Die liberale Gesinnungstüchtigkeit geht bloß so weit, zu Nationen an die Seite zu stellen sind. Politisch gesunde und verlangen, daß den Boeren, nach dem sie besiegt sind, die Unab durch den Militarismus nicht belastete Staaten wie England hängigkeit und ein ehrlicher Friede gnädig gewährt werde. Da die und die Vereinigten Staaten von Nordamerika entfalten begreiflicherweise in einem großen Kriege ihre mili- fiegretchen Boeren schwerlich Luft haben, den englischen Liberalen die neuen Flottenpläne in eine überaus schwierige Lage tärischen Sträfte erst während des Kriegs und sind, zu Lieb sich besiegen zu lassen, so stimmen thatsächlich die Liberalen geraten. Sie stehen seit dem vorigen Sommer in Rebellion mit den Konservativen in dem Wunsch überein: den Krieg gegen eine der Vorlagen des Kaisers" weil nicht vor dem Krieg durch die furchtbaren Kosten des und die Mezelei fortzusetzen. Die Irländer im Parlament die Flotte, der des Herrschers heißeste Wünsche gelten, bewaffneten Friedens" erschöpft, nachhaltigerer Anstrengungen sind vernünftiger und wollen, daß den Boeren der Friede an- zu rebellieren, bas wäre zu fühn, zu gefährlich. fähig als die Militärmächte. So hatten die Vereinigten Staaten geboten und der Krieg eingestellt werde; allein die Fraktion der hatten sie denn gute Miene zum Flottenspiel am Schluß des Kriegs gegen die Sklaven- Barone im vierten und Frländer hat im Parlament feinen Einfluß, und seit der brave machen versucht und waren aus nationalen Gründen" für Tezten Jahr eine sechsmal so große Armee wie in dem ersten Michael Davitt im Ekel über diesen Krieg sein Mandat nieder- bie Flottenforderungen. Jahr, und hätten Armee wie Flotte noch auf lange Zeit hinaus gelegt hat, auch keinen Einfluß auf die öffentliche Meinung in Aber allmählich regt es sich in den Kreifen der agrarischen mehr und mehr verstärken können. Zu sagen, daß England nach England. Gefährten, die nicht nach Hofgunst zu fragen haben und ihre den legten Niederlagen in Südafrika am Ende seiner militärischen So hängt jetzt alles ab von den englischen Arnteressen durch eine fünftlich gesteigerte industrielle ExportLeiftungsfähigkeit angekommen sei, ist also sinnloses Gerede- beitern. Anfang der sechsziger Jahre waren es die englischen politit höchlichst gefährdet sehen. Die breiten Schichten ebenso finnlos wie daß England feine Weltstellung ein Arbeiter, die, obgleich sie schwer unter dem amerikanischen der größeren und mittleren Grundbesitzer auf dem Lande, gebüßt habe. An Ansehen hat es allerdings verloren; und das Ansehen ist für einen Staat, was der Kredit Bürgerkrieg zu leiden hatten, die chauvinistische Regierung die sonst ihre Interessen in den Händen der Wangenheim, Englands an der Intervention hinderten. Werden die Hahn und Dertel wohl aufgehoben glauben und sich für einen Kaufmann- auch ein Machtfaktor. Aber so englischen Arbeiter sich auch jetzt auf diese Höhe nur in den alljährlichen Cirkus Busch Vorstellungen mit wenig ein zahlungsfähiger Geschäftsmann bankrott wird, der echten internationalen Weltpolitit empor- fräftig dröhnendem Schritt bemerkbar machen, sie beweil aus dem einen oder andern Grund sei Kredit momentan erschüttert ward, so wenig geht ein lebens- schwingen und im Namen der Menschlichkeit, der Ge- ginnen sich allgemach zu rühren und die wenig diplomatisch rechtigkeit und der Civilisation Protest erheben gegen einen gedrechselte Sprache, die sie führen, dürfte nicht nur den fähiger Staat zu Grunde, dessen Ansehen durch irgend einen, schmachvollen Strieg, mit dem das englische Volt nichts zu Flottenparteien, sondern vor allem den konservativen Verdie Wurzeln feiner Straft nicht zerstörenden Schlag in seinem thun hat, und die Schuldigen zur Strafe ziehen, welche dieses tretern der Landwirtschaft" arge Verlegenheiten bereiten. Ansehen gelitten hat. Und die Wurzeln der englischen Kraft sind durch die ungeheure Verbrechen begangen haben? Wird das englische Proletariat der Aufgabe geNiederlagen im Boerenkrieg nicht angegriffen. Bis jetzt uicht. Die Zukunft Englands hängt davon ab.
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Aus dem englischen Unterhand.
Wenn aber der Krieg fortgefegt wird, dann wachsen sein? find sie unzweifelhaft bedroht. Bisher hat der Erbseind Englands, die einzige Macht, melche ein Interesse, ja geradezu ein Lebensinteresse daran hat, England zu befämpfen und zu Fall zu bringen, Rußland , nichts Die Besprechung der füdafrikanischen Politik der Regierung ist Ernsthaftes gegen den Nebenbuhler zu unternehmen gewagt. auch am Donnerstag noch nicht zu Ende gekommen. Üeber den Das ist jedoch keine dauernde Stimmung, auf die man sich Anfang der Sigung haben wir bereits in der vorigen Nummer berichtet. Nach den Worten Balfours führte der Oppositionelle Dilke berlassen könnte. Rußland ist in schlimmsten Finanz aus: Der gegenwärtige Strieg wird noch schmachvoller geführt nöten, der Haager Friedens Konferenz Schwindel als der Kerimtrieg. Den einzigen Troft bildet der persönliche Mut war nur Reflame für einen Riesenpump, und diesen und die Tapferteit ber Offiziere und Mannschaften. Die Regierung erhofft Rußland von oder durch England. Ueberdies herrscht ist sich noch jetzt nicht einmal flar über den Ernst des Krieges und die Hungersnot in gut einem Viertel des europäischen Ruß das Gewicht ihrer Verantwortlichkeit. Ich kann keine Entschuldigung lands und ist infolge der notorischen Gemütskrankheit des dafür finden, daß die Regierung die Stärke der Boeren unterschät Baren die ohnehin schlecht funktionierende Regierungsmaschine und die Haltung des Cranje Freistaats falsch beurteilt hat. Die in ärgster Unordnung. Allein die Kake läßt das Maufen Berantwortlichkeit hierfür fällt nicht auf das Nachrichtenbureau, nicht. In Afghanistan , in Persien und namentlich in China nein, fie muß dem Kabinett zugeschoben werden.( Beifall bei der Opposition.) zeigt sich die Spur der Raubtierkrallen, und wo Der Unterstaatsfetretär des Krieges Wyndham immer auf dem Welttheater die russische Diplomatie an- verteidigt sodann eingehend die Haltung der Regierung. Dem greifend handelt, ist England der Feind. Und wenn britischen Militärsystem seien gewiffe Grenzen gezogen. Die Ne der Krieg mit den Boeren sich in die Länge zieht und gierung habe sich bemüht, in der Periode tiefen Friedens dieses Englands Kräfte an einem Punkt lahm legt, der für die System zu erweitern. Wenn die Regierung Unrecht damit gethan Weltmachtstellung des britischen Reichs gleichgültig ist haben solle, daß fie die Absendung der Truppen verzögerte, - denn wer kann glauben, daß fie irgend geschwächt würde, o entgegne er, daß er dies in der richtigen Abficht gethan habe, der Diplomatie Zeit zu lassen. Binnen furzer Zeit würden, abwenn die Boerenrepubliken die Anerkennung ihrer Unabgesehen von der achten Division und der vierten Kavallerie- Brigade, hängigkeit von England erlangten und auch Natal und die 180 000 mann Infanterie, Kavallerie und Artillerie in Südafrika Raptolonie fich von England trennten?- wenn der Krieg sich stehen mit 36 Belagerungsgeschützen, 38 Marinegefchützen, 36 fünfzehn in die Länge zieht, ist es mathematisch gewiß, daß Rußland zölligen Haubigen, 54 Kanonen der reitenden Artillerie und 234 Felddie Gelegenheit nicht vorübergehen ließe. geschützen. Er wolle an das Haus die Bitte richten, der Regierung
An eine rasche Beendigung des Krieges, außer wenn weiter Beistand zu leisten, damit das System der militärischen England ihn einstellt, ist aber nicht zu denken. Auch gefekt Berteidigung auf eine gesunde und bessere GrundIage gestellt werde. Werde der Antrag Figmaurice angenommen, den für England günstigsten Fall: es gelänge den englischen so werde das älteste Barlament der Welt dem Gelächter der ganzen Truppen, Ladysmith zu entsetzen und mit Heereskolonnen in Belt preisgegeben.( Beifall.) info
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die Hauptstädte der Schwesterrepubliken vorzubringen frei- Der Liberale Edward Grey , der danach zum Wort tam, lich ein sehr unwahrscheinlicher Fall würden die Boeren gab einige Erklärungen ab, die darauf hinausliefen, daß auch die im stande sein, den Kleinkrieg( Guerilla- Krieg), zu dem sie bei liberalen einen Eroberungstriea in Südafrika billigen. Die Oppo
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Die Deutsche Tageszeitung" sieht sich gedrängt ,,, bei der gewaltigen Wichtigkeit und Tragweite der Flottenvorlage" Stimmen aus dem Lesertreise zu veröffentlichen. Die erfte derartige Veröffentlichung, ein Artikel von H. C. Bock zu Gr.- Brüt in Mecklenburg , ist sehr charakteristisch für den reichlich angesammelten Marineverdruß der agrarischen Besizer. Aus dem ersten Stimmungsbild der„ D. T." sei einiges festgehalten:
In der Begründung der Flottenvorlage stellt sich die deutsche Reichsregierung auf den Standpunkt, daß durch die deutsche Flotte die für die Ernährung des deutschen Volks notwendige Lebenss mitteleinfuhr sichergestellt werden muß, und daß der deutsche See handel immer mehr in stetig sich steigerndem Tempo zu einem unentbehrlichen Lieferanten werde.
Wie ein Blisstrahl erhellt diese Stellungnahme der deutschen Reichsregierung bas Dunkel der augen blicklichen inneren politischen Lage und stellt die landwirtschaftsfreundlichen Redewendungen einzelner Minister im preußischen Abgeordnetenhause und im Reichstage in das ihnen gebührende Licht. Bisher wurde die Flottenfrage von der deutschen Reichsregierung vom rein nationalen Standpunkte aus behandelt und fand als nationale Frage von hoher Bedeutung auch in den Kreisen der deutschen Landwirte vielfach Zustimmung. Dadurch aber, daß die deutsche Reichsregierung beabsichtigt, die Ernährung des deutschen Volks durch die vergrößerte Flotte sicher zu stellen, hat sie die Flottenvorlage ihres nationalen Charakters entkleidet und sie zur wirtschaftspolitischen Streita frage von größter Bedeutung gemacht.
Was ist denn national"? Das hohe und herrliche Gebäude des Deutschen Reichs ist erbaut auf dem Grund stein der deutschen Landwirtschaft. Sie war und ist heute noch bis auf ein geringes die Ernährerin des deutschen Bolls. In ihr wurzelt die deutsche Wehrkraft, die Liebe zur heimatlichen Scholle, zu Fürst und Vaterland. Ist es da national, den bewährten Grundstein unsres deutschen Reichs zu unterwählen und die Ernährung des deutschen Volks durch den deutschen Ackerboden und die emfige Arbeit des deutschen Landmanns unmöglich zu machen, wie es durch die Handelsverträge geschah? Ist es national, die Ernährung des deutschen Volks den unsicheren und wandelbaren Planten einer deutschen Flotte anzubertrauen?