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Nr. 68.

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Erscheint täglich außer Montags,

Vorwärts

Berliner Volksblatt.

17. Jahrg.

Die Insertions- Gebühr beträgt für die fechsgespaltene Kolonels zeile oder deren Raum 40 Pfg., für politische und gewerkschaftliche Vereins­und Versammlungs- Anzeigen 20 Pfg. Kleine Anzeigen" jedes Wort 5 Pfg. ( nur das erste Wort fett). Inserate für die nächste Nummer müssen bis 4 Uhr nachmittags in derExpedition abgegeben werden. Die Erpedition ist an Wochen­tagen bis 7 Uhr abends, an Sonn- und Fefttagen bis 8 Uhr vormittags geöffnet. Kernsprecher: Amt I, nr. 1508. Telegramm Adresse: Socialdemokrat Berlin,

Centralorgan der socialdemokratischen Partei Deutschlands .

Redaktion: SW. 19, Beuth- Straße 2.

Donnerstag, den 22. März 1900.

Unsere Postabonnenten wollen fordert hatten. Die im Gesetze vorgesehene fakultative Verlängerung

umgehend das Abonnement erneuern, damit in der Zustellung keine Unter­brechung eintritt.

der Mittagspause steht für viele verheiratete Arbeiterinnen nur auf dem Papier.

Expedition: SW. 19, Beuth- Straße 3.

Politische Meberlicht.

Berlin , den 21. März.

Der Reichstag

Mit Recht wird der fortschreitenden Verkürzung der Arbeitszeit überhaupt große Bedeutung beigelegt. Es kommen hierfür besonders Fabriken mit einer sehr vollkonimenen technischen Einrichtung in Be- fette am Mittwoch die zweite Lesung des Etats fort. tracht und ferner jene Industriezweige, welche gleichzeitig auch eine Der erste Teil der Sigung wurde durch die Beratung des größere Bahl gut organisierter Arbeiter beschäftigen und in denen Etats für Riautsch ou ausgefüllt, der entgegen den mit oder ohne Arbeitseinstellung auf dem Wege der Verhandlungen Wünschen der enragierten Kolonialschwärmer in die Budget­Abg. Eickhoff bereits in vielen Betrieben eine türzere als die gefeßlich normierte von der freisinnigen Volkspartei brachte noch einmal die eine Reduktion der Arbeitszeit herbeigeführt wird. So besteht denn kommission zurückverwiesen worden war. Gesundheitsverhältnisse in Deutsch China zur elfstündige Arbeitszeit und zwar bis zu 91/2 Stunden herunter. Die Nachteile der Beschäftigung verheirateter Sprache; soviel ergab sich trotz aller Schönfärbereien des Der soeben für das Jahr 1899 erschienene Bericht der badischen Frauen in den Fabriken liegen, so wird im Bericht aus- Staatssekretärs Tirpitz und des Professors affe, daß Fabrikinspektion enthält eine 16 Seiten umfassende Darstellung der geführt, ganz vorzugsweise und zwar für die Arbeiterinnen aller dieselben viel zu wünschen übrig lassen, und daß das dortige Fabritarbeit der verheirateten Frauen in Baden, die in mehrfacher Industriezweige, mit Ausnahme der Cigarrenindustrie, auf dem Klima zahlreiche Opfer gefordert hat. Beziehung fociales Interesse bietet. Die bezüglichen Erhebungen Gebiet des wirtschaftlichen und des Familienlebens.

Die Fabrikarbeit verheirateter Frauen in Baden.

( 27,05 Proz.)

weniger bis herunter zu drei im Baugewerbe.

Wo

Die Kommission Die Ber hatte eine Resolution eingebracht, wonach thunlich st"

"

Ohne Zwischenfälle wurde der Etat des Reichs­

ab

Zwischenkredit bei Rentengutsgründungen.

find bekanntlich veranlaßt worden durch den Reichstagsbeschluß vom pflichtungen einer verheirateten Arbeiterfrau mit einer nur mäßigen nur Freiwillige für den Dienst der Schutztruppe in 22. Januar 1898, wonach der Reichskanzler eine eingehende Bericht- Anzahl von Kindern sind außerordentlich große, wenn das Haus- Riautschou verwendet werden sollen. Bebe I beantragte, das erstattung über die Beschäftigung verheirateter Frauen in Fabriken: wesen nur einigermaßen in Ordnung gehalten werden soll. Muß fleine, aber bedeutungsvolle Wörtlein thunlichst" zu streichen, Umfang. Gründe und Gefahren der Beschäftigung, Möglichkeit, fie aber in die Fabrik gehen, so leidet der ganze Haushalt, ins- das dem Mißbrauch Thor und Thür öffnet: erklärten doch Zweckmäßigkeit und Wege der Beschränkung 2c. in den nächsten besondere auch die Ernährung der Familie darunter, da die Zeit zur die Redner der Rechten unumwunden, daß sie die beliebige Jahresberichten der Gewerbe- Aufsichtsbeamten veranlassen sollte. Nach einer Aufstellung des Berichts hat sich die Zahl der ver- ordentlichen Zubereitung der Speisen fehlt. Aber auch für die Verwendung der Land- und Seetruppen im Heirateten Arbeiterinnen seit 1894 sowohl absolut als auch im Ver- Beit übrig haben. Man tann sich wenigstens über Ver- Kriegsherrn" betrachten. Das Centrum ließ aber, trotzdem Heirateten Arbeiterinnen seit 1894 sowohl absolut als auch im Ver- Erziehung der Kinder sollte sie doch noch etwas Auslande als ein unantastbares Hoheitsrecht des obersten hältnis zur Zahl der erwachsenen Arbeiterinnen überhaupt ständig vermehrt und beträgt jetzt 15 046( 31,27 Proz.) gegen 10 878 lagen, als beide Eltern zur Arbeit gehen müssen stellte, nach alter, aber unlöblicher Gewohnheit die Linke im ständig vermehrt und beträgt jetzt 15 046( 31,27 Proz.) gegen 10 878 hung der Jugend so lange nicht mit Recht bees sich principiell auf den von Bebel vertretenen Standpunkt wild aufwachsen. Die An- für Die meisten verheirateten Frauen, nämlich 7726, find nach der nahme ist auch nicht ausgeschlossen, daß dieses wilde Aufwachsen den Antrag Bebel. Derselbe wurde abgelehnt und die Reso­vorliegenden neuesten Statistik, in der Nahrungs- und Genußmittel- vieler Arbeiterkinder mit dazu beiträgt, daß die im jugendlichen lution gegen die Stimmen der Linken angenommen. Industrie, speciell in der Zigarren- Industrie beschäftigt, sodann 3958 in Alter begangenen Vergehen und Verbrechen in der Zunahme be­der Textil- Industrie, 1581 in der Metall- Industrie, besonders in der griffen sind." Bornierte Straut- und Schlotjunker scheuen sich nicht, ich a ya mts, der gestern zurückgestellt worden war, erledigt. Pforzheimer Bijouterie Industrie. In allen übrigen Induſtrien die Socialdemokratie für die Verrohung der Jugend verantwortlich Dagegen benutten Arendt, Hahn, b. Staudy, - Ueber die Gründe für die Fabritarbeit berzu machen, an der übrigens, wie bekannt, auch die harmloje Jugend a ab den Etat der Reichsbank, um durch langweilige Währungsreden die wenigen anwesenden Abgeordneten zum heirateter Frauen sagt der Bericht sehr richtig, daß sie im der Wohlhabenden ihren nicht geringen Anteil hat. Ueber die gesundheitlichen Nachteile der ausgedehnten Saale herauszutreiben. Leider that ihnen der Reichsbank­wesentlichen keine andern find als diejenigen für die Fabrikarbeit Arbeitszeit in den Fabriken für alle, nicht nur für die verheirateten Präsident Stoch die Ehre der Erwiderung an, während aus der Arbeiterinnen überhaupt. Sie liegen in der Unzuarbeiterinnen, sagt der Bericht: Eine elfstündige täglich reine dem Hauſe ihnen nur der Nationalliberale Büsing ant­länglichkeit des Verdienstes des Familienhaupts Arbeitszeit, ganz abgesehen von der zeitweisen Ueberarbeit, ist mit wortete, der sie übrigens trefflich abführte. für die notwendigen Bedürfnisse der Familie. den Wegen von und nach der Arbeitsstätte an sich schon eine ge- das heute nicht zur Erledigung gelangte Gesetz über die Donnerstag stehen kleine Etats, Rechnungssachen, sowie Bo diefe Unzulänglichkeit teine allzu große ist, oder wo sie nicht nügende Anstrengung. Kommen noch häusliche Verpflichtungen hinzu, das heute nicht zur Erledigung gelangte Gesetz über die durch eine zu zahlreiche Familie hervorgerufen wird, begnügt man so findet sich für sie kaum die Zeit, und es mag hieraus zu erklären Patentanwälte auf der Tagesordnung. sich damit, die unverheirateten weiblichen Mitglieder in die Fabrik sein, warum so viele Arbeiterinnen schon von den mittleren Jahren zu schicken. Wo aber hierdurch das Einkommen der Familie nicht an den Eindruck des Abgeheßtseins und der Abspannung machen. auf die erforderliche Höhe gebracht werden kann, muß zur Er- Ganz besonders ist dies der Fall bei den verheirateten Arbeiterinnen, Das preußische Abgeordnetenhaus beriet am gänzung dieses Einkommens auch noch die verheiratete Frau durch auf denen neben der gewerblichen Arbeit eine solche Menge Mittwoch den Gefeßentwurf betr. die Gewährung von Zwischen­regelmägige gewerbliche Arbeit, meist Fabrikarbeit, mithelfen. Die häuslicher Verpflichtungen ruhen, daß sie dieselben überhaupt tredit bei Rentengutsgründungen, eine Vorlage, die wirtschaftliche Entwicklung hat den Frauen immer mehr die Möglichkeit nicht ordnungsgemäß erfüllen fönnen. Schon das Gefühl, ihren Ver- den Landtag in der vorigen Session beschäftigt hatte. Die Vorlage entzogen, auch außer der Besorgung der eigentlichen Haushaltungspflichtungen nicht genügen zu können und der Anblick ihres immer bestimmt, daß soweit für die Errichtung von Rentengütern die Ber mittelung der Generalkommission eintritt, der zur Abstoßung der arbeiten noch durch Hausfleiß verschiedener Art für das Bestehen mehr verkommenden Haushalts ist allein, sofern diese Arbeiterinnen Schulden und Lasten der aufzuteilenden oder abzutrennenden Grund­der Familie beizutragen. Die meisten der früher selbst gefertigten nicht völlig abgeſtumpft sind, mindestens nicht gesundheitfördernd". stücke und zur erstmaligen Belegung der Rentengüter mit den Dinge können jetzt billiger durch Staufen beschafft werden. Das Neben der allgemeinen förperlichen Erschöpfung der Arbeiterinnen notwendigen Wohn- und Wirtschafts Gebäuden erforderliche Geld zum Kaufen muß aber beschafft werden und durch die fort- durch beständige Neberanstrengungen kommen noch die besondren Zwischentredit aus den Beständen des Reſervefonds der Senten schreitende Kultur sind weitere dringende Bedürfnisse entstanden, die Berufskrankheiten in Betracht, die aus dem fortwährenden Stehen banten gewährt werden kann. Dem Fonds darf hierfür ein Betrag einen vermehrten Gelderwerb nötig machen. Es ist daher die Not, welche zur Fabritarbeit auch der verheirateten indersterblichkeit 2c. oder Sizen bei der Arbeit entstehen, die dadurch bewirkte größere bis zu zehn Millionen Mark entnommen werden. Bei der vorjährigen Beratung hatte das Abgeordnetenhaus die Frau drängt. Dies geht auch daraus hervor, daß die grundlegende Bestimmung des Entwurfs dahin abgeändert, daß, so­An einen Ausschluß der Arbeiter in Juduſtrien mit Löhnen, die für die Existenz von der Beschäftigung in den Fabriken und weit für die Errichtung von Rentengütern die Vermittlung der General den Fabriken und fommmission eintritt, der erforderliche Kredit aus den Be­einer nicht allzu großen Familie genügen, z. B. Schloffer, Schmiede, gleich zu achtenden gewerblichen Anlagen kann nicht geständen des Refervefonds der Rentenbanken gewährt werden kann. Schreiner und andre, und daß auch in Industrien mit weniger acht werden. Wo eine solche Beschäftigung wirtschaftlich nicht Diefer Fassung gegenüber machte das Herrenhaus Bedenken nötig ist, wird sie jetzt schon gemieden. Wo sie aber Frauen und dann auch ihre Töchter niemals in die Fabrik schicken. schaftliche Lage der Arbeiterfamilien geboten ist, könnte sie nicht ohne zur Verabschiedung. Die Regierung hat nun davon abgesehen, die Sie find entweder zu ſtolz dazu oder ste finden, daß ihre Frauen tiefgehende Erschütterung dieser Lage untersagt werden. Auch der allgemein gehaltene Fassung. wie sie das Abgeordnetenhaus vor­im Hause nicht entbehrt werden können, wenn die Ansprüche er- Borschlag, die Zulassung der verheirateten Frauen von besonderen des von ihn in Aussicht genommenen Kredits nicht zum Ausdruck schlug, in den Entwurf aufzunehmen, da diese Fassung den Charakter füllt werden sollen, welche jeder tüchtige Arbeiter an sein Haus- Bedingungen, z. B. von der Beibringung eines ärztlichen Zeugnisses bringt. Infolge dessen ist die nene Vorlage und auch ihre Be­wesen stellt." abhängig zu machen, wird von der badischen Fabrikinspektion ab- gründung im Wortlaut dieselbe wie die des Vorjahrs. Es wird dann noch auf andre Gründe für die Frauenarbeit gelehnt, da die Aerzte stets ein solches Zeugnis ausstellen werden, In der Debatte erklärten sich alle Redner mit dem hingewiesen, die aber für sich allein in der Regel nicht dazu führen wenn es sich nicht um ganz ausnahmsweise Gesundheitsschädigungen Entwurf einverstanden, nur Abg. Dr. Hirsch( fr. Bp.) wandte sich würden, daß die Frau in die Fabrik ginge; so auf die manuelle scharf gegen den Grundgedanken der Rentenguts- Gründungen, weit Geschicklichkeit derselben, weswegen in manchen Industriezweigen die So kommt sie denn, ganz in Uebereinstimmung mit unsrer dieselben hauptsächlich den Großgrundbesitzern zum Vorteil gereichen, Arbeiterinnen gar nicht entbehrt werden könnten und wobei wieder Auffassung, zu dem Schluffe, allgemein für alle Arbeite die auf diese Weise in die Lage kommen, ihre Güter zu hohen die verheiratete Frau von den Unternehmern der ledigen Arbeiterin rinnen die Arbeitszeit herabzusehen und an Stelle Preiſen zu veräußern. Der Finanzminister Dr. v. Miquel ver­vorgezogen wird, weil ihre Arbeitskraft wegen ihrer Seßhaftigkeit des geltenden gesetzlichen Gifftundentags den zehnstundentas Seite so energisch, daß er sich wiederholt den lebhaften Beifall mehr gesichert und angeblich auch deswegen, weil sie füg- einzuführen, während die Socialdemokraten allerdings den der Agrarier erwarb. Erwähnenswert ist noch seine Ankündigung famer fei". Vor allem aber find es die niedrigen Löhne der Arbeiterinnen, Achtstundentag fordern. Nach dem Bericht haben intelligente Unter- eines Gefezes betreffend das Fideikommißwesen für das nächste Jahr. nehmer selbst ohne weiteres erklärt, daß die Durchführung der zehn- Der Entwurf wurde keiner Kommissson überwiesen, die zweite die ihre Berwendung den Unternehmern überall erwünscht stündigen Marimalarbeitszeit bei ihnen keinem Anstand begegne Beratung findet am Donnerstag fofort im Plenum statt. erscheinen lassen, wo es möglich ist. Genügender Beweis unter der übrigens selbstverständlichen Voraussetzung, daß ihre Ein­hierfür ist, daß die Löhne in den Jndustriezweigen am niedrigsten führung für das ganze Reich gleichmäßig erfolge. Der Bericht find, in denen Arbeiterinnen in größerer Zahl verwendet werden. In den Reichstagsdebatten über die lex Heinze sprach Auch erregen alle Nachweise, daß da und dort die Löhne der Arbeite- schließt: Nachdem schon an vielen Orten die zehnstündige Arbeits­Arbeite- zeit rinnen denen der Arbeiter gleich oder nahezu gleich sind, stets be- bem viele Fabrikanten des In- und Auslands fie für unvermeidlich. Lande und erregte dadurch den starken Widerspruch der rinnen denen der Arbeiter gleich oder nahezu gleich sind, stets be- zeit durch einen Sieg der Arbeiter sich eingeführt hat, halten zu Genosse Bebel über die sittlichen Zustände auf dem flachen sonderes socialpolitisches Jnteresse. Man bedenkt aber nicht, daß dort nachdem so der Boden genügend vorbereitet ist, ist eine Rege fonservativen Eugendheuchler, die einfach die Zuverlässigkeit Lande und erregte dadurch den starken Widerspruch der stets das ganze Lohiniveau durch die Frauenarbeit beeinflußt ist, lung durch den Staat im Interesse seines Ansehens konservativen Tugendheuchler, die einfach die Zuverlässigkeit so daß man nur von einer Gleichheit der Hungerlöhne vorzuziehen. reden kann. Auch der Hinweis auf die bei der Accordarbeit für stets eine Anzahl rückständig gefinnter Arbeitgeber in der irrigen den evangeliſchen Pastoren verfaßte Quellenwerk als tendenziös reden kann. Auch der Hinweis auf die bei der Accordarbeit für orzuziehen. Auch für die Sache selbst wäre dies beffer, da des angeführten Materials bestritten und insbesondere das von Männer und Frauen meist gleichen Accordsäge bewirkt vielfach eine Ansicht, hieraus einen Ertragewinn erzielen zu können, freiwillig von zu diskreditieren suchten. Täuschung, denn den Frauen werden schon in großem Umfange viel der längeren Arbeitszeit nicht abgehen würden." Jeht veröffentlicht nun der Kreisphysikus Dr. Haase in fach nur die Arbeiten zugewiesen, bei denen überhaupt weniger ver- Hoffentlich verläuft diese vom Reichstag veranlaßte Erhebung Soldin in der Zeitschrift für Medizinalbeamte"( Nummer 6 nicht wieder im Sande, wie die vor drei Jahren von demselben bont 15. März 1900) Schilderungen über die Schnitter­Ueber die tägliche Arbeitszeit der verheirateten Reichstag veranlaßte Erhebung über die Gesundheitsschädlichkeit der wohnungen im Kreis Soldin, die ein geradezu grauenhaftes Bild entwerfen. Frauen in den Fabriken wird berichtet, daß sie in Maschinen- übermäßigen Dauer der täglichen Arbeitszeiten, sonst müßte man Die Schnitter, die in diesem Kreise frohnden müssen, ge­betrieben im allgemeinen 11 Stunden beträgt. Die all- annehmen, daß für das Centrum und andre bürgerliche Parteien hören zu den Ausländern, die nach der neuerlichen Ver­gemeine Durchführung der verlängerten Mittags solche Erhebungen nur Mittel feien, um auf unverfängliche Weise ordnung nur noch auf sechs Wochen über die deutsche Grenze pause tönnte nur durch gesetzlichen 3wang erreicht jeden weiteren Ausbau der Arbeiterschutzgesetzgebung zu vereiteln. in ihre Heimat zurückgejagt werden müssen, damit sie ihre ordnung nur noch auf sechs Wochen über die deutsche Grenze nationale Zusammengehörigkeit nicht vergessen. Diese

dient werden kann.

werden, den bekanntlich im Jahre 1890/91 bei der Beratung der Arbeiterschutzvorlage im Reichstag die Socialdemokraten auch ge­

handelt.

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Die Sittlichkeit auf dem Lande.