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Der Volkstaat
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Organder sozialdemokratischen Arbeiterpartei und der internationalen Gewerksgenossenschaften.
I.
Sonntag, 13. Juli. spilling tu nom d
1873.
Strife, Arbeitslohn und Arbeitstag hat mit der Moral, mit der fittlichen Entrüstung nicht das beiter gegenüber an dem Standpunkte fest, daß sie eine Lohnerhö tom Standpunkte der zwei entgegengesetzten Geistesrichtungen: Winbeste zu schaffen. Jedermann hat heutzutage das Recht, hung allemal vorerst moralisch„ verdienen" müſſen, che sie sie erder verstandesmäßigen Auffassung und der ſittlichen Entrüstung*). für seine Waare einen so hohen Preis, wie nur möglich), zu erlangen, und fragt: prefsen, der Gründer, der Getreidehändler, der Hausbesizer, der Sind nun die Erhöhungen der Arbeitslöhne, welche seit vier In Nr. 14( vom 15. April) der Lindau'schen„ Gegenwart" Schnittwaarenkaufmann, der Schneider und der Arbeiter. Jahren eingetreten sind, darauf zurückzuführen, daß in diesem Zeitveröffentlicht der bekannte Stettiner Handelskammersekretär Ale- Denn in dem Verhältniß des Arbeiters zum Arbeitgeber raume die sittliche, wirthschaftliche und technische Tüchtigkeit des ander Meyer einen Artikel:„ Die Steigerung der Ar- liegt nichts weiter vor als ein ganz gewöhnlicher Kauf und Ver- Arbeiterstandes in so unglaublichem Maße gestiegen ist? In dieser 6] beitslöhne," der darum an dieser Stelle berücksichtigt zu werden kauf. Der Arbeiter verkauft seine Waare Muskelkraft" nud Form möchte wohl niemand die Frage bejahen." berdient, weil er recht anschaulich macht, wie die Logit der Bour- Hirnkraft" beides zugleich und der Arbeitgeber kauft fie. Ist auch durchaus nicht erforderlich. Doch wollen wir, um geoisökonomie und mag diese sich zeitweilig zu einem noch so mit demselben Rechte nun, wie der Arbeitgeber seine Waare dem Verfasser wenigstens einigermaßen das Unsinnige seiner fitthohen Grade von Wohlwollen und Menschenliebe emporraffen- zu möglichst hohen Preisen abgiebt, ohne sich zu fragen, ob die lichen Entrüstung flar zu machen, seinen eigenen Satz auf die marie aus den Verkehrtheiten, an die sie durch ihren Ursprung ge- Mitmenschen darunter leiden oder nicht, mit demselben Rechte darf Hausbesitzer anwenden, indem wir statt„ Arbeitslöhne" Bebannt ist, herauskommen kann. Herr Meyer schreibt: auch der Arbeiter für seine Waare erpressen soviel als er nur Miethezinse, und statt„ Arbeiterstand" Hausbesitzerstand setzen.
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„ Die nachfolgenden Betrachtungen möchte ich mit der Erzäh- tann. Stellt er seine Forderungen so hoch, daß sie ihm nicht Wie lautet dann der Satz?
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lung einer kleinen Anekdote beginnen, deren Wahrheit ich verbür- bewilligt werden können und er schließlich im Kampf erliegen Sind nun die Erhöhungen der Miethszinse, welche seit vier aufgen kann, da sie sich gewissermaßen unter meinen Augen zugetra- muß, so ist das nur sein Privatmalheur wie es des Shlips- Jahren eingetreten sind, darauf zurückzuführen, daß in diesem Zeitgen, und die mir in hohem Grade charakteristisch scheint für die händlers Privatmalheur ist, wenn ihm die übertheuerten 12 Gr. raume die fittliche, wirthschaftliche und technische Tüchtigkeit des ozialen Zustände, in denen wir augenblicklich leben. Eine Frau 6 Pf.- Shlipse auf dem Halse bleiben und von den Motten zer- Hausbesitzerstandes in so unglaublichem Maße gestiegen ist? In 8. aus den arbeitenden Boltsklassen war nach dem Tode ihres Man- fressen werden aber es ist weber„ frech", noch unverschämt", dieser Form möchte wohl niemand die Frage bejahen!" nes genöthigt, sich wiederum als Magd zu verdingen und in noch unsittlich", noch" unrecht", noch ungerecht", noch unbil- Die Moral von der Geschicht'" ist also: Bei der Kritik soFolge dessen ihren Hausstand aufzulösen. Sie ließ ihr Mobiliar lig" weber seitens des Arbeiters, noch seitens des Shlips- zialer Beziehungen muß man, wenn man zur Beurtheilung berversteigern und sah dem Resultate dieses Geschäfts nicht ohne er- händlers; entweder muß die freie Konkurrenz" im Erpressen selben moralische Elemente heranziehen will, entweder alle jene lärliche Besorguiffe entgegen. Es ergab sich indessen, daß sie eine für Alle gelten, oder für Niemand. So lange hat man Beziehungen an den gleichen Elementen messen, oder diese gänzlich offen rößere Summe löfte, als sie vor etwa 6 Jahren für die An- dem Arbeiter zugerufen:" Selbsthilfe"," freie Konkurrenz"; jest aus dem Spiele laffen. D. H. entweder verlange: Die Arbeiter mittelst des Strikes aus Euren Phrasen theilweise und die Hausbesitzer 2c. c. müssen sich, wenn sie Preiserhöhungen chaffung der Sachen erlegt hatte, und zwar kam diese Steigerung ebenso wie für die Gesammtsumme für jedes einzelne Stück zum Ernst machen, und Ihr zieht die Miene der ſittlichen Entrüstung haben wollen, vorher erst sittlich, wirthschaftlich und technisch" Ausbruck; des Beispiels halber erwähne ich, daß ein Sopha, wel- auf ob solcher Unbilligkeit" vertüchtigen, oder aber laß die Arbeiter ebenso in Ruhe wie febes vor 6 Jahren mit 8 Thalern bezahlt worden war, und wel-„ Auch die offenbarste Unbilligkeit(!) in den Forderungen die Nichtarbeiter. Sozialistischerseits ist beiläufig nie behauptet dishes seitdem regelmäßig als Schlafstelle gedient hatte, für 12 Tha- der Arbeiter( ſagt oben der Verfasser) darf den Arbeitgeber nie worden, daß im Arbeiterstand in den letzten 4 Jahren die fitter verkauft wurde. In dieser enormen Preissteigerung spiegeln verleiten, es auf einen Strike ankommen zu lassen, wenn er vor- liche, wirthschaftliche und technische Tüchtigkeit in unglaublichem unssich die Erhöhungen der Arbeitslöhne wieder, bie seit Jahr und bersehen muß, daß er diese Forderungen troß ihrer Unbilligkeit(!!) Maße gestiegen" fei; wir besigen einfach das Material zur Begesag in allen Zweigen gewerblicher Thätigkeit stattgefunden haben. Bei der„ Machtfrage" hängt das Urtheil vom Resultat ab. eine viel zu kurze Spanne Zeit in der sozialen Entwickelung, um gesag in allen Zweigen gewerblicher Thätigkeit stattgefunden haben. schließlich doch wird gewähren müſſen." Welche Widersprüche! gründung einer solchen Behauptung nicht. Zudem sind 4 Jahre Die Lohnerhöhungen sind zum Theil als Folgen durchgeführ- Wenn nun die Forderungen der Arbeiter in einem bestimmten ein berartiges Resultat, wie es der Verfasser verlangt, dem AuSoler Arbeitseinstellungen, zum Theil zur Vermeidung brohender chenrbeitseinstellungen bewilligt worden. Ein Arbeitgeber, der sich Falle derart sind, daß man sie schließlich doch wird gewähren genschein hervorzubringen.- Schließlich aber ist die Frage unverautburch einen Strife zu einer Lohnerhöhung zwingen läßt, verbient müffen",-wieso sind sie da„ unbillig"? Wenn der Ar- meidlich: Wenn die Arbeiter wie ihr positiv behauptet votete den schwersten Tadel, nicht dafür, daß er die Lohnerhöhung beiter selbst auf das verzichten sollte, wozu er bas Recht und die nicht fittlich, wirthschaftlich und technisch" vorgeschritten sind, wer anbewilligt, sondern dafür, daß er es zur Arbeitseinstellung kommen" Macht" hat wo fängt dann die„ Billigkeit" an und wo hört anders daran ist Schuld als Ihr, die Ihr, das Geld und die läßt und ihr nicht durch freiwillige Bewilligungen vorbeugte. Ein die„ Unbilligkeit" auf? Schulen im Alleinbesiz habt, also die beiden unerläßlichen BedinStrife ist, wie ein Krieg, eine Machtfrage. Eine Strite läßt, Ein Kleinbourgeois hat einen Sohn, der bei einem Groß- gungen, um fittlich, wirthschaftlich und technisch" weiterzukomh. wie ein Krieg, sich dadurch vermeiden, daß jebe Partei den Um- bourgeois in Kondition ist. Eines Tages überrascht der Hoff- men? Wer anders ist Schuld als 3hr, die Ihr dem Arbeiter die bon ang der gegnerischen Wachtmittel, wie den der ihrigen, genau ab- nungsvolle den Vater mit der Mittheilung, daß er seinem Chef Möglichkeit, sich zu gedachten Zwecken auszubilden, genommen bonfang der gegnerischen Wachtmittel, wie den der ihrigen, genau ab- das schriftliche Ultimatum gestellt, ihm 1100 Thlr. ftatt 1000 zu habt? Oder glaubt Ihr, er hätte stets die Mittel zur Berartaißt. Den Arbeitern, als der wirthschaftlich weniger entwickelten miBartei, kann es verziehen werden, wenn sie über den Umfang ihrer geben, und seine Forderung auch wirklich durchgesetzt habe. Wird fügung gehabt, die für eine sittliche, wirthschaftliche und technimartei, kann es verziehen werden, wenn sie über den Umfang ihrer der Alte in diesem Falle auch sagen:„ Unbilligkeit"!" Sohn, gieb' sche Tüchtigkeit" Vorbedingung sind? Unser Verfasser ist in diesilacht sich täuschen; den Arbeitgebern ist es nicht zu verzeihen. Deinem Chef sofort die 100 Thlr. zurück"!? Oder wird er sagen: fem Punkte etwas ehrlicher als die sonstigen Bourgeoisdienstb. Der Arbeitgeber muß, wenn er es zu einer Arbeitseinstellung tomen läßt, entschlossen sein, sein Geschäft aufzugeben, wenn er nicht Junge, Du machst mir Freude!"? schreiber, seine Mit- ,, Volkswirthe"; er sagt zur Erörterung der verschiedenen Umstände, welche in den letzten Jahren den Arbeitslohn erhöhten, Folgendes: „ Zunächst darf nicht bezweifelt werden, daß Jahre lang aber schlimmer ist, daß jeder gelungene Strife die Ur- das Unverständige der" sittlichen Entrüftung" deutlich gesehen. Die Arbeitslöhne in ungerechtfertigter Weise zurückgeache zu neuen Arbeitseinstellungen wird, weil er das wir werden noch mehr davon erfahren. Die sittliche Entrüstung blieben sind. Der Grund dieser beklagenswerthen Erscheinung Butrauen in die Kraft dieses Mittels vermehrt. Auch ist die allerunphilosophischste Geistesrichtung, die man sich lag in den Koalitionsverboten, welche in dem Prozesse von An( 66te offenbarste Unbilligkeit(!) in den Forderungen der Arbeiter nur denken kann; sie macht denkfaul wenn nicht gar dent- gebot und Nachfrage den Arbeiter ungerecht benachtheiligten. Nach
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megt. Hanbelt er anders, so ladet er einen doppelten Vorwurf usuf sich. Er trägt die Verantwortlichkeit für die Kapitalszerstöung, welche die unvermeidliche Begleiterin eines jeden Strife ist;
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II. An dem Einen Beispiele der Strikes also hätten wir bereits
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arf den Arbeitgeber nie verleiten, es auf einen Strife ankommen unfähig; intolerant bis zum Verfolgungswahnsinn; sie verdummt, dem die deutsche Gewerbeordnung dieselben aufgehoben, wurde matelassen, wenn er vorhersehen muß, daß er diese Forderungen anstatt aufzuklären. Es braucht nicht verschwiegen zu werden, nachgeholt, was versäumt worden war. Bis auf einen gewissen ation to ihrer Unbilligkeit schließlich doch wird gewähren müssen." daß auch in unserm eignen Parteilager noch viel zu viel in fitt- Punkt(?!) war die Bewegung für höhere Arbeitslöhne eine durchHeine sagte einmal von einem bekannten Fürsten, der später licher Entrüstung gemacht wird, namentlich seitens derjenigen, aus berechtigte. Von einer Erneuerung der Koalitionsverbote m Säuferwahnsinn gestorben ist, daß derselbe„ nicht vumm und welche verächtlich auf die nüchterne, kritische Betrachtungsweise kann unter besonnenen Leuten nimmermehr die Rede sein; zu be= idsicht gefcheidte" war. Auf das Vorstehende läßt sich dieses Prä- herabblicken und statt ihrer das Sturm- und Drang- Pathos, zeit- dauern ist nicht, daß dieselben abgeschafft sind, sondern daß ihre auch, jedoch nur mit der Begrenzung anwenden, daß das weilig durch etwas Sentimentalität versüßt, empfehlen. Gänzlich Abschaffung nicht um mehrere Jahre früher erfolgte, denn nur nicht dumm" von demjenigen Theile der Erörterungen gilt, entziehen zwar kann sich auf die Dauer keine gut geartete Na- die unweise Hemmung der Bewegung hat derselben eine uner.elcher fachlich gehalten ist, dagegen das nicht gescheidte" von tur der sittlichen Entrüftung; es soll ihr auch durch Borstehendes wünschte Heftigkeit verliehen. mjenigen, welcher in moralibus macht, d. h. den drei Schluß- keineswegs alles und jedes Heimathsrecht im menschlichen Busen" Ein zweiter Anlaß für die Erhöhung der Arbeitslöhne lag fangen, die das ökonomische Gebiet auf das der sittlichen Entrüstung abgesprochen werden; dagegen nur wollen diese Zeilen sich erklä- in der Entwerthung des Geldes( besonders durch den Zufluß der erlegen. Nachstehendes sei der Beweis: Der Verfasser anerkennt ren, daß man der sittlichen Entrüstung die Oberherrschaft über franzöfifchen Milliarden!) oder, was dasselbe sagen will, in der en hochwichtigen, grundlegenden Satz:„ Ein Strike ist, wie ein den Verstand anvertraue. Wie lächerlich nimmt sich z. B. von allgemeinen Steigerung aller Lebensbedürfnisse, wie sie seit Beenrieg, eine Machtfrage." Aus diesem Satz nun – sollte man solchem Gesichtspunkte das Nachstehende aus: digung des französischen Krieges eintrat. Soweit die Lohnerhöody meinen müßte sich alles Weitere in logiſcher Entwickelung" Lohnerhöhungen können für das Gesammtwohl ein Glück hungen diese Wirkung kompensirten( ausglichen), brachten sie den on selbst ergeben. Nämlich: Wenn der Strife nur eine soziale oder ein Unglück sein. Kein größeres Glück gibt es für ein Land, Arbeitern keinen positiven Nutzen, sondern bewahrten sie nur vor Machtfrage" ist, Jedermann aber das unbestrittene Recht hat, als wenn Erhöhungen des Arbeitslohnes dadurch eintreten, daß dem Schaden, der sie sonst unvermeidlich getroffen hätte. höglich sich zu erwerben, ber freien Konkurrenz"-Gesellschaft so viel" Macht" als nur die Arbeiter durch vermehrte Tüchtigkeit eines höheren Lohnes sich ,, Nun aber kam ein dritter Umstand hinzu, der als eine günso ist das Recht zum Striken würdig machen; dagegen pflegen Lohnerhöhungen, die von dem stige Konjunktur zu bezeichnen ist, welche sich dem Arbeiterstande Aber nein; der Verfasser begiebt sich dieser Arbeiter nicht verdient worden sind, nicht allein dem Gesammit- eröffnete. Dies ist der plötzlich erwachte Unternehmungsgeist, weleinen Mühe, aus seinem Fundamentalsaß folgerichtige Schlüsse wohl zum Unglück zu gereichen, sondern dem Arbeiterstande selbst cher eine starke Nachfrage nach Arbeitskräften hervorrief. Ueberall ziehen und unternimmt statt dessen lieber einen Streifzug auf verhängnißvoll zu werden." fehlt es an Arbeitern. So weit meine Erfahrungen reichen, ist
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be moralische, richtiger moralisirende Gebiet, auf das der fitt- Als ob man derartige Predigten nicht ebenso gut vor dem der Mangel an ländlichen Arbeitern eine wahre Kalamität. Kein mwehen Entrüftung; er bejammert es, daß ein glücklicher Strike Börsensaal und auf dem Fabrikantentage zu Nußen und From- Gutsbesitzer kann anordnen, es solle folgenden Tages der Acker nen zweiten erzeugt, obschon das Striken doch nur die prafti- men der Arbeitgeber halten könnte! Lohnerhöhungen, die nicht bestellt oder das Korn geschnitten werden. Er muß abwarten, he Uebersetzung des theoretischen Worts„ Machtfrage" ist, verdient" sind, was heißt das? Welchen Maßstab kann uns wie viele Hände ihm am folgenden Tage zu Gebote stehen. Das obschon bas innerste wesen der freien Stonfurrenz" der Berfaſſer anempfehlen zur Beurtheilung deſſen, was„ verdient" Berhältniß des Gutsgefindes, der festen Tagelöhner im Inſtgeichts weiter als" Striken" ist.- Nehmen wir z. B. den und was nicht verdient" ist? Die Quantität und Qualität der dinge hat aufgehört. Wer gestern Erdarbeiten bei einem neuen Phlipshändler an! Ich habe mir bei diesem vor einem Jahre Arbeit? Einverstanden! Aber dann wende diesen Maßstab in Eisenbahnbau leistete, meldet sich heute zur Pflügerarbeit, um inen Shlips für 10 Sgr. gekauft. Heute will ich mir einen von allen sozialen Beziehungen an, beim Kaufmann eben so gut wie morgen in der Hauptstadt sein Glück zu versuchen oder nach Ameanschaffen; der Shlipshänd- beim Rinnſteinfeger! Wenn du auch dem Ersteren all den Profit rika zu wandern.( Weil es ihnen zu gut geht, wandern wohl die Ederlangt aber 12½ Sgr. Warum? Das braucht er mir nicht wirſt abgesprochen haben, der ihm durch soziale Konjunkturen und Leute nicht aus!) In manchen Handwerkszweigen scheinen die Arjagen. Und wenn er einen Grund sagt, kann er zehnfach er- ohne daß er eine andere Leistung als die des Apportirens zu beiter wie von der Erde verschlungen zu sein. In Berlin ist es eharrt auch dabei; was thut er anders als: striken"? sich über das verdienen“ und„ nicht verdienen" des Arbeiters beiten zu erhalten. Wem ein Tischfuß zerbricht, eine Stuhllehne gen sein. Genug: er verlangt statt 10 gr. heute 122, und Tage gefördert hätte, in die Tasche gefallen ist, dann erst läßt seit Monaten fast unmöglich, einen Tischler zu Ausbesserungsar zu halten? Niemals! Sondern wer die 2 Sgr. 6 Pf. Auf- hat, nach Möglichkeit aus den Verhältnissen Profit zu ziehen, be- Ungezählte Baugesellschaften sind entstanden, die alle( Nein; ber lag geben will, der giebt sie, und wer nicht, der läßt es blei- fizen wir darüber, ob eine gewisse Lohnerhöhung des Arbeiters größte Theil derselben baut nicht, sondern gründet" bloß!) nach Denn das gegenseitige Berhältniß zwischen Käufer und Ber-„ verdient" oder„ nicht verdient" ist, gar keinen Maßstab. Arbeitskräften fragen. Der deutschen Induſtrie eröffnen sich auf bitioufer iſt eine unvermeibliche, gesellschaftliche„ Machtfrage" und Ueberhaupt darf von„ verdienen" im moralischen Sinn bei Leu- den auswärtigen Märkten bessere Aussichten, als je, aber sie ver ) Siermit werden die in Nr. 38 abgebrochenen Kritiken und Re- ten, welche die soziale Frage zu einer freien Konkurrenz"-Frage mag die neugewonnenen Kunden nicht festzuhalten, weil sie sie auf mehrfachen Wunsch wieder aufgenommen. zugespitzt haben, nie und nimmer die Rede sein, sondern nur von aus Mangel an Arbeitskräften nicht zu befriedigen vermag. Die Der Verfaffer. der„ Macht". Der Verfasser dagegen hält einseitig dem Ar- Nachfrage überwiegt das Angebot in dem Maße, daß die Ar
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