Jr. 283.
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dande sch17. Jahrg.
Norwärts
Berliner Volksblatt.
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Mittwoch, den 5. Dezember 1900.
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Abg. Singer die Heeresverwaltung um genaue Aufklärung über von dort zu erfahren, ob von dort derartige Befehle ergangen die Verpflegung des ostasiatischen Corps. Es liegen mir Nachrichten find. Abg. Eidhoff( frs. Wp.) weist auf den in Beitungen abge vor, wonach direkt Mangel geherrscht hat und die Verpflegung der brudten Garnisonbefehl aus Tientsin gea. v. Kettler hin, der jenes Truppen im allgemeinen schlecht war." Generalmajor v. Heeringen Verbot ausspreche. Der Kriegsminister erklärt, auch davon wurde am Dienstag in einer Doppelfizung der Budgetkommission erwidert: Die Berichte, die wir erhalten haben, lauten durchaus günstig. amtlich nichts zu wissen. Abg. Richter erklärt, es handle fich doch beraten. Die Beratung entbehrte jeder besonderen Spannung, da Auf der Fahrt nach China war die Verpflegung an die Schiffahrtsgesell- um gewisse bestimmte Vorgänge, wie z. B. daß reihenweise das Schicksal der Vorlage bis in ihre Einzelheiten völlig entschieden schaften übertragen. Diese waren verpflichtet für 150 Tage Ver- 50 Chinesen erschossen worden sind. Das jeten Dinge, die sich ist. Das Centrum, das im vorigen Winter bei der Beratung des pflegung mit zu führen. Für China waren für jeden einzelnen Mann feststellen lassen müßten. Der Kriegsminister vermist vorgesehen: drei eiserne Portionen, ferner Verpflegung für in jenen Briefen genaue Verpflegung für in jenen Briefen genaue Datum und Ortsangaben, sodaß großen Marineprogramms wenigstens noch zeitweilig den Schein einer 4 Monate, Konserven und Dauerfleisch, so dann Buthaten, es unmöglich sei, festzustellen, um welchen Aft es fich eigenen Meinung vorzutäuschen versuchte, ist nun völlig Handlanger Bucker, Chokolade usw. Jede Compagnie führt mindestens handle. Er glaube nicht, daß derartige Dinge vorgekommen sein und Mitsünder der weltpolitischen Reaktion. Auch die Opposition einen Wasser Kochapparat zur Reinigung des verseuchten fönnen. In seinen Berichten jei allenthalben erflärt, daß nur nach der freisinnigen Volkspartei ist trop einiger Nichterscher Wassers mit sich. behielt der Kommandeur dem Gefeß verfahren werde. Staatssekretär bes Reichs- Marine- Amts Abänderungs- und Abschwächungsanträge zur Lächerlichkeit geworden. freie Hand, zu und wirtschaften, besorgte vielfach Admiral v. Tirpiz giebt die gleiche Erklärung für die SeeDie meisten Kapitel des China Etats wurden debattelos ge- frisches Fleisch. Kriegsminister v. Go ßler fügt hinzu, es sei aus- bataillone ab. Abg. Bebel: Es sei fein Zweifel, daß Erceffe begangen billigt und die Regierung ist ihrer ersten Chinarate sicher. geschlossen, daß Not bestanden habe. Es mag an einigen Tagen die wurden und die Frage ist nur, wie weit einzelne Personen, Offiziere ver Verpflegung weniger gut gewesen sein, das sei unter solchen Um- antwortlich zu machen seien. Der bekannte" Tafu Brief" existiert, Auch die Anregungen Richters, wenigstens jetzt endlich eine, wenn ständen nicht zu verbiten. Abg. Bebel: Sicherlich ist alles ge- in dem es heißt, daß Weiber, Kinder usw. wiedergemacht worden auch nur mäßige Schwenkung zur Vermmft in der Chinapolitik durch schehen, um die Verpflegung so gut wie möglich zu machen, denn das sind, und daß die Soldaten damit die Parole des Staiſers befolgt Burückziehung des nicht nur gänzlich überflüssigen, sondern geradezu liege ja im Interesse der Militärverwaltung felbft. Es fragt fich hätten. Der Brief ist in meinen Händen! Dutzende von schädlichen Aufgebots an Marine und Landtruppen in Ostasien zu mir, ob die Vorkehrungen genügten. Die Klagen in den Briefen haben diesen Vorgang bestätigt. Sonft war man sehr bewirken, blieben ohne jeden Erfolg. Und nachdem die Regierungs- Soldatenbriefen waren doch überaus lebhaft, auch bezüglich der Ver- empfindlich bei Vorwürfen gegenüber Militärpersonen und stellte Bei den jezigen schwerwiegenden Vorvertreter ihr übliches Sprüchlein: Wir dürfen keine Schwäche zeigen! pflegung auf der Reise. Viele Leute beschweren sich, daß sie that sofort Strafantrag. gesprochen, tuidte Herr Richter selbst um, verzichtete auf Ab- fächlich gehungert hätten. Reduer fragt weiter an, wie es mit den würfen, die in der Presse und nicht in den socialdemokratischen stimmung über seine Anregungen und wollte diese nur gegeben Liebesgaben sich verhalte. Die Mannschaften hatten wohl viel er- Blättern zuerst, fondern in bürgerlichen und Amtsblättern wartet infolge der Verichte in den Zeitungen, die viel veröffentlich worden sind, versagt der ganze Apparat. Bei alledem haben, um der Regierung Gelegenheit zu Aufklärungen zu bieten. Wesens über die Liebesgaben machten. Nun bellagen sich befinden wir uns zivar nach den Ausführungen des Kriegsministers Nur in einer Hinsicht wies die Kommission allzu dreisten die Soldaten, sie hätten nichts davon zu sehen bekommen. im Krieg, aber die rechtlichen und verfassungsmäßigen Bestimmungen Uebermut der Regierung gelinde zurück. Den nach China aus- Ginige sogar behaupten, nur die Vorgesetzten hätten bekommen, was über den Kriegsfall, betreffend Kriegserklärung, Kriegstoften 2c., marschierenden Soldaten hat eine Kabinettsordre des Kaisers für faum glaubhaft sei. Beffer wäre es gewesen, wenn die Heeres- werden vollständig außer acht gelaffen. Der Kriegsminister den Fall ihrer Invalididät und im Todesfall für die Hinterbliebenen verwaltung diefe ganze Liebesgabengeschichte sich vom Leibe gehalten wiederholt, die Beschuldigungen seien zu allgemein, als daß er etwas besondere Zuschüsse über die gesetzlich feststehenden Pensionsfäße aus hätte. Es sind nicht immer die besten Motive bei den Gebern vorhanden. unternehmen könne. Was das friegsrechtliche Verhältnis betrifft, so seien dem Dispositionsfonds augesichert. Jetzt wollte die Regierung Man sucht alte Ladenhüter anzubringen, um sich dabei ein patriotisches die eigenartigen Verhältnisse in China schuld daran, wo die Bevölkerung fich Mäntelchen umzuhängen. Der Kriegsminister erwidert: Die im Aufstande befindet, während die chinesische Gesandtschaft in dem Reichstag zumuten, jene außergewöhnliche Maßnahme Militärverwaltung hat als solche nichts mit den Liebesgaben zu Berlin verbleibe. Abg. Graf Klintowström( f) fordert Bebel nur für das laufende Etatsjahr gutzuheißen, aber für thun. Die freiwillige Strankenpflege" hatte die Sache übernommen auf, die Briefschreiber zu nennen, sonst verfolge er nur den Zwed, die Zukunft den unstatthaften Zustand zu belassen, daß und ihr war die Verteilung der Liebesgaben, die ja besonders für die Oeffentlichkeit aufzuregen. Abg. Eidhoff( frs. Bp.) verliest weiterhin der Dispositionsfonds nach Belieben der Regierung Refonvalescenten und Krante bestimmt sind, überlassen. Es mag einen Soldatenbrief aus einem amtlichen Kreisblatt, welcher genau zu jenen Zwecken benutzt werde, während eine gefeßliche fein, daß auf dem Transport in einigen Fällen nicht richtig verfahren Datum und Ort der von den Soldaten angeblich begangenen Grausame Regelung sowohl behufs Wahrung der Rechte der Volksvertretung worden ist. Auf einem Schiff hat der Vertreter der freiwilligen feiten angiebt. Da fönne der Kriegsminister alles erfahren, was nötig sei. als auch im Interesse der in China verwundeten Soldaten und der Krankenpflege" alles aufgeteilt, was wider die Bestimmung gewesen ist. Abg. Bebel: Ich habe die Blätter genannt, aus denen ich meine Hinterbliebenen der Getöteten unbedingtes Erfordernis ist. Troß Prinz Arenberg( C.) meint, die Liebesgaben kämen den China - Angaben entnommen habe. Sie fömiten durch einen Strafantrag soldaten doch sehr zu gute. Abg. Richter wundert sich, daß die gegen die betreffenden bürgerlichen Blätter ohne Zweifel Klars des Umfalls der regierungsfreudigen Centrumsjuristen Bach e m und Inspektion für die freiwillige Krantenpflege über die Verwendung heit schaffen, aber man habe offenbar Gründe, diese Untersuchung zu Gröber nötigte die Kommission das Reichsschazzamt zur schleunigen bisher nichts veröffentlicht hat. Daher sei das Miß fürchten. Borlegung einer Gesezesbestimmung, durch die der etatswidrige Bus trauen entstanden. Abg. BebeI: Es ist ganz neu, daß Beim Kapitel„ Verschiedene Ausgaben" erklärt Abg. stand beseitigt und die Ansprüche der China Invaliden gesichert die Liebesgaben besonders den Kranten zu gute kommen sollen. Be bel: Hier werden u. a. Summmen verlangt für Verpflegung, Warum hat man das nicht vorher bekannt gemacht? Dann wären von Kriegsgefangenen. Ein genauer Betrag ist nicht feftFerner bemühten sich die socialbemotratischen Mit die Klagen der Soldaten ausgeblieben und andrerseits wären feine gefetzt. Aber wo find denn überhaupt diefe Kriegsgefangenen. glieder der Kommission um die Klarstellung einiger Vorkommnisse unnügen Dinge gestiftet worden. Kriegsminister v. Goßler Dieser Bosten muß abgesetzt werden. Wenn überhaupt ein Straf des Chinafeldzugs, die in der Oeffentlichkeit Aufsehen und größeste erklärt, daß seines Wissens die Organisation der Liebesgaben in verfahren gegen Kriegsgefangene ordnungsmäßig stattgefunden hat, abgemacht zu sein. Erregung verursacht hatten. Singer behandelte die Frage der Singer behandelte die Frage der mehreren Beitungen publiziert worden sei. Abg. Singer bringt so scheint dies vielfach überaus furz Fall ist ja bekannt, wo man zur Sprache, daß auf der Seereise ein starker Mangel an gutem Der die Chinesen Truppenverpflegung, Bebel die auffälligen Neubestellungen Trinkwasser vorhanden gewesen ist, worunter die Leute schwer zu ihre eigenen Gräber schaufeln ließ, fie niederschoß und voit Winterkleidung grauer Farbe, bie auf die Absicht leiden hatten. Abgeordneter Müller- Fulda( C.): Die Schiff andre Chinesen Erde über sie schütten ließ. Von einem der Schaffung einer Kolonialarmee zu deuten scheinen. Der fahrtsgesellschaften werden so gut bezahlt, daß sie allerdings Gutes Verfahren nach den Regeln des Kriegsrechts hat man nicht das geKriegsminister suchte Bebels eindringliche Befragung mit der leisten sollten. Freilich seien die Soldaten bei ihrer Fahrt bis zur ringste gehört. Der Striegsminister erwidert: Gine bestimmte Wendung zu entkräften: Solche Konsequenzen sind zunächst nicht zu Einschiffung vom Bublifum so verwöhnt worden, daß nachher auf Auskunft über diesen Fall kann ich nicht geben, sicher ist ziehen! 8unächſt! den Schiffen ihnen die Verpflegung minder gut erschien. Ein allenthalben das regelrechte Verfahren beobachtet worden.
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Eine In noch tadeloserer Tugendreinheit zeigte sich der Kriegsminister, Regierungsvertreter erklärt, daß den Transportgesellschaften größere Bahl von Gefangenen wird allerdings nicht vorhanden ats Bebel ihm das Verbot der Soldatenbriefe und die Greuel- bem Rapitän offiziell berichtet worden ist, bestätigt, daß die Ver- befohlen, die Chinesen nach ihrer Entwaffnung in ihre Heimat au ein genauer Verpflegungszettel vorgeschrieben worden sei. Was von sein, denn man läßt sie einfach laufen. Das Oberkommando hat meldungen aus China vorhielt. Herr v. Goßler weiß von nichts. pflegung durchaus ordnungsmäßig geliefert wurde. entlaffen. Wenn sie erneut zu den Waffen greifen, so werden sie Abg. Eickhoff erinnerte an den Tientsiner Garnisonbefehl, geBei Kapitel 12 Bekleidung und Ausrüstung" weist erschossen. Abg. Bebel: Von solchen Entlassungen hat man noch zeichnet Generalmajor v. Kettler, durch den geschlossene Briefe ver- Bebel darauf hin, daß bei Fabriken Winterkleidung bestellt worden nicht viel gehört, nur von Erschießung. Es scheint also festzuboten wurden. Der Kriegsminister weiß nichts davon. Bebel verwies fei, obschon, wie auch in der Begründung der Vorlage zu lesen ist, stehen, daß Kriegsgefangene überhaupt nicht existieren. auf die übereinstimmenden Schilderungen barbarischer Kriegsführung. die in China stehenden Truppen bereits mit genügender Winterkleidung Auf Anfrage des Abg. Gröber( Centrum), was das für ges Der Kriegsminister hat davon nichts in seinen amtlichen Berichten ausgestattet worden waren. Diefe Anfertigung von doppelter heime Ausgaben find, für die eine halbe Million angefegt ist, er gelefen. Bebel fragt, warum die Regierung Verpflegungs- Kleidung scheint darauf hinzudeuten, daß man bereits für widert ein Regierungsvertreter, es handle fich zum Teil um Nach einen zweiten Winter in China Vorbereitungen richtendienst, teils um Gelder, die nötig sind, um Mandarinen gelder für Gefangene" fordere, da doch Gefangene nicht gemacht trifft. Es scheine sich also um eine definitive Einrichtung zu zu bestechen, wie es in China gang und gäbe feil( Seiterkeit.) und Bardon nicht gegeben wird, da von den Maffenerschießungen handeln. Wolle man etwa für eine fünftige Kolonialarmee von Eine lange Debatte entspinnt sich weiter über die Frage chinesischer Gefangene berichtet wird. Der Kriegsminister weiß von großem Umfang bereits jetzt Sleidung in neuen Farben her- der Pensionen" für die Verwundeten und die Annichts! Wochen und Monate hindurch empört sich das deutsche stellen lassen? Bebel beflagt ferner, daß, daß, wie ihm von gehörigen und Hinterbliebenen der getöteten China - Soldaten". Volksgewissen wo ein Gewissen bei uns noch sich regt und der Berliner Schneidern mitgeteilt worden fei, Schneider Der Staatssekretär des Reichs- Schaamts, Freiherr v. ThielEmpörung fähig ist ob der Entsetzlichkeiten, die aus China ge- selbst mur 3,50 Mark für die Anfertigung eines Mantels bekommen maun, stellte fest, daß eine Kabinettsorder ergangen sei, in der bea meldet werden. Der Kriegsminister erklärt mit vollendetem Gleich- haben, während die Militärverwaltung 5 Mart zahle, so daß der fondereẞuschüsse aus dem Dispositionsfonds, bis zu einer anderweitigen mut: Er habe jetzt Anfragen über diese Dinge an das Ober- Zwischenhändler nur für die Ausrichtung der Bestellung einen geseglichen Regelung" den nach China gehenden Truppen angefagt reinen Profit bon 1,50 Mark pro Mantel beziehe. Es fei worden sei. Bon verschiedenen Seiten aus der Kommission wird kommando in China gerichtet! wünschenswert, möglichst direkt die Aufträge zu vergeben. das Verfahren der Regierung, Summen zu bewilligen, die der Mita Die feifte Gemächlichkeit, in der eine christliche Regierung und Kriegsminister v. Goẞler erklärt, an den Ausführungen Bebels bewilligung des Reichstags unterliegen, scharf getadelt. Schließlich die Führer der Parteien für Religion, Ordnung und Sitte" die fei etwas Richtiges. Da es nötig war, die Expedition sofort beschließt die Kommission diese Materie in einem besonderen hunnischen Unthaten in China behandeln, erscheint noch beschämender auszurüften, so wurde den Soldaten schnell alles gegeben, Baragraphen des Gesetzes ordnungsmäßig zu erledigen und das als jene Unthaten selbst. alim was vorrätig war. Das war aber nur eine notdürftige Aushilfe. Gefeß nicht vor Erledigung dieser Angelegenheit zu verabschieden. Es mußten Ersaßvorbereitungen getroffen werden und hierzu Hiermit erklärt sich die Regierung einverstanden. wurde eine Stofffarbe gewählt, die der Abgeordnete Bebel Bei dem Etat für die Marineabteilung fommt ein Antrag Nachfolgend unser Bericht aus der Kommission: selbst früher als richtig für den Kriegsfall befürwortet Richter zur Beratung, den Reichskanzler zu ersuchen, die vier in Die Budget- Kommission begann am Dienstagvormittag 10 Uhr hat. Große Bestellungen feien nicht gemacht worden. Es Ostasien stationierten Linienschiffe zurückzuziehen. Staatssekretär die Beratung des China - Etats. Die Gesamtsumme für die Expedition handle sich nur um Versuche für Winter- und Sommerkleider zum Freiherr v. Richthofen erklärt, auch das Auswärtige Amt wünsche nach Ostasien beträgt 152 770 000 Mart. Die Beratung Racherias für die verschiedenen Truppenteile. Generalmajor die baldige Rückkehr dieser Division, augenblicklich sei es aber nicht begann mit den mit den Einmaligen Kosten", in Summa: b. eeringin fügt hinzu, den vom Abg. Bebel bezeichneten Fall angängig. Es würde auf die chinesische Regierung übel wirken, 52 Millionen. Bei Titel 11 Ausstattung der Sanitäts- in Bezug auf die Fabritation der neuen Mäntel fenne er nicht. wenn Deutschland den Anschein erweckte, als wollte es jetzt die Sache formation" entspinnt sich eine Besprechung über die GeJedenfalls versuche die Heeresverwaltung immer, alles aus erster im Stich lassen. Abg. Prinz v. Arenberg( C.) unterstützt die sundheitsverhältnisse ber Truppen in Ostasien . Der Hand zu erhalten. Wenn eine Abweichung vorgekommen sei, so sei bas Regierung; es sei eine häßliche Sache, wenn der Reichstag die Res Seriegsminister erklärt, die ungünstigen Nachrichten Aber die infolge der Kürze der Zeit, die uns nur zur Verfügung stand, gefchehen. gierung drängen wollte, ibre Striegsmacht in Ostasien zu verringern, schlechten Gefundheitsverhältnisse feien erfreulicherweise übertrieben. Abg. Bebel erklärt, daß er die betreffenden Firmen später be- Abg. Stichter zieht hierauf seinen Antrag zurild. In Anknüpfung hieran Allerdings haben wir in Tientsin Ruhr und in Beting Typhus anzeichnen werde. Er ersucht den Kriegsminister um flare Auskunft, wird ein Antrag Richter, betreffend die Rücksendung der erst vont getroffen. Jetzt aber haben sich die Verhältnisse gebeffert. Die Ge- ob es sich um voraussichtliche spätere Bestellungen größeren Umfangs 31. August bis 7. September abgegangenen Verstärkungen, verhandelt. famtziffer der Verluste bis Ende November betrug 3 Offiziere, handle, ob also die Bildung einer Kolonialarmee zu erwarten sei. Abg. Richter meint, es täme so, daß andre Staaten uns in China Der 60 Mann. Krant waren, soweit uns Nachrichten vorliegen, im Kriegsminister v. Goßler erwidert, diese Konsequenzen feien zu die Hauptlast überlassen und sich selber zurückziehen. ganzen 591 Maun. Zur Beunruhigung ist kein Anlaß. nächst nicht zu ziehen. Hierauf tritt Frühstückspause ein. Kriegsminister erwidert, daß für die Regierung hier dieselben Bei Kapitel 18: Alle übrigen Ausgaben, 141/2 Millionen", be In der Nachmittagssigung wurde beim Stapitel" Feldpost Gegengründe maßgebend feien, die beim vorigen Antrag Staatsmängelt Abg. Richter die Größe dieses Dispositionsfonds und anstalten die Angelegenheit des Verbots von Soldaten fetretär v. Richthofen geltend gemacht habe. Abg. Richter ver verlangt Specialisierung. Ein Regierungsvertreter giebt briefen aus China zur Sprache gebracht. Es wurde angefragt, ob sichtet hierauf auf eine Abstimmung. Ein weiterer Antrag Richter eine specialisierte Aufstellung dieses Kapitels, beffen größter Betrag es richtig fei, daß die Soldaten nur noch Feldpostkarten schreiben auf Absetzung eines Postens für Beschaffung und Hinaussendung ca. 8 Millionen für die Herstellung von Unterkunftsräumen in Ost- dürften, so daß man alle ihre Mitteilungen fontrollieren tönne. von Reservemunition wird abgelehnt. Asien bestimmt ist. Der Kriegsminister erklärt: Von uns aus ist nicht Die Beratung wird hier abgebrochen, bie weiteren BerhandDie Beratung wendet sich nun den Laufenden Kosten" die geringste Anordnung in diefer Richtung ergangen. Ich lungen werden auf Donnerstagvormittag vertagt. sem Kapitel" Naturalverpflegung ersucht habe die betreffenden Beitungsmeldungen nach China geschickt, um Schluß 43/4 Uhr.
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