Nr. 27.
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Zelegramm Abreffer Socialdemokrat Berlin"
Redaktion: SW. 19, Beuth- Straße 2. Fernsprecher: Amt I, Nr. 1508.
Agrarische Rechenkünfte.
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Freitag, den 1. Februar 1901.
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Expedition: SW. 19, Beuth- Straße 3. Fernsprecher: Amt I, Nr. 5121.
in
Davon 22 Broz. macht etwas über 21/8 Millionen Thiele und dem Freikonservativen Dr. Arendt über Erwerbsthätige, nicht 14 Millionen, wie die Agrar- den Fall des Steigers Rothe. Zwischendurch gab es Korrespondenz" fälschlich behauptet. Und da diesen 10,6 Millionen eine lange Oberlehrer Debatte über die deutsche RechtEs ist geradezu erstaunlich, mit welcher Unverfrorenheit die 8 292 692 in der Land- und Forstwirtschaft Thätige gegenüberstehen, schreibung, eine Schilderung der Schulzustände agrarische Presse im Vertrauen auf den Tiefstand volkswirtschaftlicher so ergiebt sich, daß nicht der neunzehnte, sondern der Mecklenburg , die ebenso idyllisch sind, wie die übrigen ZuKenntnisse in ihrem Anhang sich die absonderlichsten Rechenkünfte achte Teil der Bevölkerung in seiner Eristenz vom Export stände im Land der Obotriten. Herr Dr. Oertel trug Klagen leistet. So begründet z. B. die Klappersche, Deutsche Agrar- abhängt. über die mangelhafte Reinlichkeit in den Dampfern der Osttorrespondenz", ein Organ, aus dem mit Vorliebe die Kleinen Welche, Korrekturen" der Statistik sich der Artikelschreiber afrikalinie vor und Herr v. Wangenheim scheiterte in tonservativen Kreis- und Lokalblätter ihre nationalökonomische erlaubt hat, um das gewünschte Ergebnis zu erhalten, läßt sich dem Versuch, die Agrardebatte und die Polemit gegen Herrn Weisheit beziehen und dem zumeist auch die Deutsche nicht genau ersehen; nur zwei find deutlich zu erkennen. Erstens v. Siemens fortzusetzen, an dem Widerspruch des Präsidenten. Tageszeitung" in Ermangelung eigner Fähigkeiten ihre famosen hat er alle Beamten, Staats- wie Gemeindebeamten, ferner Genosse Thiele hatte nicht nur die Zustände im Mansfelder wissenschaftlichen" Beweise entlehnt, sogar die Notwendigkeit einer alle Angehörigen der sogenannten liberalen Be- Bergbau zu besprechen, er kritisierte auch eingehend die Erhöhung der Getreidezölle mit Deutschlands paffiver Handelsrufe, Gelehrte, Aerzte, Rechtsanwälte, Schriftsteller ze. den Per- Mängel der statistischen Tabelle, die den Fabrikinspektorenbilanz", d. h. dem Ueberwiegen der Einfuhr über die Ausfuhr. sonen zugezählt, die an Industrie und Handel kein Interesse haben. berichten beigelegt ist. Es fehlen dort unter andrem auch In ihrer Ablehnung aller volkswirtschaftlichen Lehren, die ihre Ob diese Eriverbsthätigen in Fabrik- oder Hafenstädten angestellt Angaben über den Prozentsatz der revidierten Betriebe. Hier Rückständigkeit nicht mindestens durch eine zweihundertjährige Ab- oder dort ihre Kundschaft haben alles egal, der Rechenkünstler der sagte der Staatssekretär, der sich sonst nur mit furzen Belagerung erwiesen haben, ist die" Agrar- Korrespondenz" noch immer Agrar- Korrespondenz" rechnet sie einfach zur agrarisch- interessierten merkungen an der Debatte zu beteiligen hatte, Abhilfe zu. nicht über den alten Glaubensfaz der frühmerkantistischen Anschauung Masse. Freitag wird die Diskussion fortgesetzt. hinausgelangt, daß eine sogen. passive Handelsbilanz notwendig Doch das genügt ihm noch nicht, auch alle Dienst zum Ruin eines Lands führen nuuß. Die feitdem erfolgten boten nimmt er für die Agrarier in Anspruch, theoretischen Widerlegungen existieren für sie ebenso wenig wie die obgleich nach der. Statistik von 1895 die Erwerbsthätigen der LandThatsache, daß England feit über einem halben Jahrhundert eine wirtschaft nur 374 697 Dienstboten für häusliche Dienste hielten, da fast von Jahr zu Jahr steigende passive Handelsbilanz aufweist und gegen die Erwerbsthätigen der Industrie und des Handels 604 111. sich unter diesem, angeblich allen Wohlstand vernichtenden System be- Solche Witze und Korrekturen" gehören nun einmal zur tanntlich zum reichsten Land der Welt entwickelt hat. Auch Deutsch - Agrarier- Arithmetik. land, Frankreich , Belgien , Holland , die Schweiz haben seit langen Jahren eine sog. Unterbilanz und zählen doch zu den reichsten Ländern, während Rußland und Oestreich, die eine attive Bilanz haben, bekanntlich nichts weniger als wirtschaftlich prosperieren, befonders nicht Rußland , das nach den agrarischen Doktrinen das wirtschaftlich am günstigsten fituierte Land Europas sein müßte, thatfächlich aber alle paar Jahre von verheerenden Hungersnöten heimgesucht wird.
Indes mit dieser lächerlichen Behauptung, die längst durch die wirtschaftliche Entwickelung abgethan ist, giebt sich die AgrarKorrespondenz" nicht zufrieden; ihre Ausflüge auf das Gebiet der volkswirtschaftlichen Theorien haben noch ein andres E.gebnis gezeitigt. Sie fährt fort:
Nebenbei bemerkt: selbst wenn diese Rechenfehler und statistischen Verdrehungen nicht vorlägen, wäre die Berechnung eine absurde. Denn auf diese Weise das Juteresse der Nation am Export und überhaupt am Außenhandel feststellen zu wollen, das kann nur jemand versuchen, dessen Einsicht in das wirtschaftliche Getriebe der eines hinterpommerschen Schäfers oder, was in diesem Fall so ziemlich dasselbe ist, eines Redacteurs der Deutschen Tageszeitung" entspricht.
Die Regierung gegen die Verfaffung. zunächst den Rest des Etats der landwirtschaftlichen VerDas preußische Abgeordnetenhaus hat am Donnerstag waltung genehmigt. Von Interesse war es, wie die Junker im zunächst den Rest des Etats der landwirtschaftlichen VerBerein mit der Regierung sich für die Erhöhung des Dispositionsfonds zu Prämien für Pferderennen ins Zeug legten. Die Forderung, die nur einen Ersatz für den Ausfall der Rennbahnen infolge der Erhöhung des Totalisatorenstempels ist, beantragte Dr. Wiemer( frf. Bp.) zu streichen, aber vergebens. Die Position wurde gegen die Stimmen der Freisinnigen bewilligt.
Ausgesetzt wurde die Beratung der Anträge der Budgetkommission, betr. die staatliche Aufsicht über die Hypothekenbanten, damit die Parteien und die Regierung zu einem in letter Stunde eingegangenen konservativen Antrag, der eine noch schärfere Nicht besser steht es um den Gehalt der Bemerkung: Daß durch eine auch nur mäßige Steigerung der Kauftraft des Inlands- Aufsicht wünscht, vorher Stellung nehmen können. In der Beratung des Justiz etats, die sodann begonnen marktes auch das Jutereffe dieses Bruchteils am Export wesentlich wurde, forderte Abg. Noelle( nt.) einen Gefeßentwurfs, der eine rerringert würde, liegt auf der Hand." Wie es scheint, soll dieses Serabsetzung der Gerichtstoften bezweckt Einer Antwort würdigte Geschwätz von der Steigerung der Kauffraft zum Schlagivort werden, ihn der Justisminister nicht. Dagegen verbreitete sich Herr SchönAm Exporte sind fast gar nicht, wohl aber überwiegend durch das man den Arbeiter und vor allem den Kleingewerbe- it e dt sehr eingehend über die Grundfäße, nach denen in seinem am inländischen Martte interessiert die 2andwirte, treibenden für die agrarischen Zollforderungen einzufangen hofft. Reffort die Ernennung zu Notaren erfolgt. Der Abg. Peltasohn Handwerker und Kleingewerbetreibenden. Der Auch die Berliner Politischen Nachrichten" führen in( fr. g.) hatte sich darüber beschwert, daß die jüdischen RechtsGesamtwert der deutschen industriellen Produktion beträgt ihrer Nummer vom 29. ds., im Anschluß an die Handelsbewegung anwalte viel später zu Notaren ernannt werden als die christlichen. 834 Milliarden Mark, wovon noch nicht 2 Milliarden, im letzten Jahre aus: Minister Schönstedt gab das unumivunden zu, verteidigte aber also etwa 22 Proz. auf die Exportindustrie entfallen. Es haben fonach 78 Proz. der Industrie und des Handels ein überwiegendes Interesse am inländischen Markte und nur 22 Broz. ein überwiegendes Interesse an der Ausfuhr. Von den über 22 Millionen überhaupt Erwerbsthätigen haben sonach nur rund 11/4 Millionen, also der 19. Teil der Bevölkerung ein überwiegendes Interesse am Erport. Daß durch eine auch nur mäßige Steigerung der Kaufkraft des Inlandsmarkts auch das Interesse dieses Bruchteils am Erport wesentlich verringert würde, liegt auf der Hand. Aus dem Gesagten folgt, daß der Inlandsmartt fast zwanzigmal bedeut samer ist, als die Exportindustrie."
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Von einem
So liefert die jüngste Vergangenheit einen nenen schlagenden sein Vorgehen mit dem Hinweis darauf, daß die Zahl der jüdischen Beweis dafür, daß für das Gedeihen der deutschen Industrie und Rechtsanwalte eine verhältnismäßig zu große sei, und daß man demzufolge für Arbeitsgelegenheit und Arbeits- doch der christlichen Bevölkerung nicht zumuten könne, sich verdienst der deutschen Arbeiter vor allem die bei einem jüdischen Notar Nats zu holen. Ganz so, Kauftraft des Inlands entscheidend ist und daß nur etwas schwungvoller hätte Graf Bückler auch sprechen demzufolge auch für die Arbeiter am besten durch eine Wirtschafts- tönnen. Erst verschließt man den jüdischen Juristen die Richterpolitit gesorgt wird, welche durch den gleichmäßigen Schutz aller laufbahn und zwingt sie, sich als Anwalte niederzulassen, und dann Zweige der nationalen Arbeit auf die Erhaltung und hindert man sie noch in ihrem weiteren Fortkommen. Ob auch andre Stärkung der kauftraft des Inlands hinwirkt." Gründe, z. B. die politische Gesinmung, bei der Ernennung der Was hat denn die nationale Steigerung oder Stärkung Rotare mitspielen, darüber äußerte sich der Minister nicht. Das Verder Kauftraft mit den Getreidezöllen zu thun? Vermögen denn diese halten des Herrn Schönstedt nimmt uns nicht Wunder. Zölle neue Güter, neue Werte zu schaffen? Sie erhöhen nur die manne, der den Assessoren- Baragraphen eingebracht und den GrundZunächst beruht die Angabe, die deutsche industrielle Produktion Getreidepreise, aber was der Arbeiter, der Handwerker, der Be- faz aufgestellt hat:„ Wenn zwei dasselbe thun, ist es nicht dasselbe". hätte einen Jahreswert von 834 Milliarden Mark, lediglich amte usw. für Mehl und Brot mehr ausgiebt, das muß er not- tann man nichts andres erwarten. Auf den vom Abg. Barth( fri. auf Schäzung. Der Versuch einer Produktionsstatistik ist so wendig an andren Ausgaben abknapsen. Hat der Arbeiter bisher g.) gegen ihn in scharfer Form erhobenen Vorwurf, daß sein Vorunvollständig geblieben, und seine Teilergebnisse sind so jährlich 1000 Mark verdient und bisher 160 Mark für Mehl und gehen mit der Verfassung, welche die Gleichheit aller oberflächlich, daß die Angaben nicht den geringsten An- Brot ausgegeben, so muß er, sobald er für dieje Nahrungs- Staatsbürger ohne Unterschied der Konfession. spruch auf wissenschaftlichen Wert haben. Aber selbst angenommen, mittel 200 Mart aufwenden muß, feine Ausgaben für andre garantiert, in Widerspruch stehe, antwortete der Minister nicht. das obige Zahlenverhältnis wäre richtig, so folgt daraus doch nur, Gegenstände, für Kleidung, Wäsche, Fleisch, Bier usw. um 40 M. ein- Die weitere Beratung wurde vertagt. daß wenn der Export von Industriewaren verhindert würde, also schränken. Es hat also keine Steigerung, sondern nur eine VerIn der nächsten Sigung, die erst Montag stattfindet, kommt die Konsumtionsfähigkeit der in der Industrie und im Handel thätigen schiebung in der Kauftraft stattgefunden. Der Großbefizer, der nun die Stan alvorlage zur ersten Lesung; wenigstens steht sie als Personen um 22 Broz. eingeschränkt würde, dies notwendigerweise statt 20 000 vielleicht 25 000 M. Gewinn hat, kann allerdings mehr einziger Punkt auf der Tagesordnung. - eine allgemeine Unterkonsumtion, auch in Bezug auf landwirt- ausgeben; er ist demnach taufträftiger" geworden; dafür schaftliche Produkte, zur Folge haben müßte. Außerdem aber muß der Arbeiter und der fleine Mann sich entsprechend einaber tommt aut den 22 Prozent noch hinzu, vas an schränken, verliert also an„ Kaufkraft". Handelsgewinn, Frachten 2c. beim Verkauf und beim Transport Uebrigens geben beide Organe mit ihrem Gerede von der der Exportwaren nach dem Ausland verdient" wird. Wie selbst Steigerung der Kaufkraft zu, daß die Zölle die Getreidepreise erden Gelehrten der„ Agrar- Korrespondenz" nicht ganz unbekannt ge- höben; oder wie denken fie fich im andern Fall das Steigen der blieben sein dürfte, haben die Exporteure die Angewohnheit, die Kaufkraft?
=
Höhe
事
Gesamtumfang eine Entgleifung aus den Bahnen des Wissens und Fürst Herbert Bismards politisches Thun bedeutet in seinem Dentens, aber ein Fall besonderer diplomatischer Größe des Sohnes Waren teurer an das Ausland zu verkaufen, als sie dieselben im Sonst aber behaupten die Herren in ihrer Spekulation auf die seines Vaters verdient dennoch besonders festgehalten zu werden. Inland einkaufen. Und auch z. B. die Reeder, die Waren nach dem Unkenntnis der Masse immer, das Ausland trage den Zoll und die Fürst Herbert hat sich bei den Debatten zum Reichsamt des Ausland befördern, pflegen dafür Frachten zu berechnen, die das Breise stiegen nicht: eine Behauptung, die sie freilich nicht davon Innern als ein eifriger Verfechter des vermehrten Brotwuchers aufAusland in den Breisen, mit welchen in ihm die betreffenden Waren abhält, das nächste Mal wieder zu erklären, die Getreide gespielt und im Eifer des Gefechts ist ihm das Unglück geschehen, in den Handel kommen, mitbezahlen muß. Zudem zieht jeder preise seien zu niedrig und Zudem zieht jeder preise seien zu niedrig und müßten durch den Zoll auf auch eine Behauptung aufzustellen, die seiner wirklichen Ueberzeugung Export auch einen Import nach sich und bei diesem find eine den Produktions Stosten angemessene gebracht entspricht. Er hat, um das Treiben der Agrarier zu beschönigen, wieder die verschiedensten Erwerbstreise intereffiert. werden. Sonderbare Logik! Also der Zoll erhöht den Getreidepreis die Brotverteuerung auf die Bäcker abgeschoben. Im ParlamentsFür jeden nicht durch die agrarische Logit verwirrten normalen nicht, folglich muß, damit der Preis eine den Produktionskosten besser bericht der Deutschen Tageszeitung" war zu lesen: Ebenso steht es mit dem prachtvollen Wort: Brotwucher der Menschen sind das Selbstverständlichkeiten; nicht aber für ein echt entsprechende Höhe erreicht und der oftelbische Junker eine größere Großgrundbefizer. Wo bleiben denn bei diesem Brot agrarisches Gemüt. So berechnet denn auch die Agrar- Korrespondenz" Rauftraft" erlangt, der Zoll erhöht werden! wucher Vorwurf die Bäder?" nicht, was wenigstens noch halbwegs vernünftig wäre, den Betrag des Um diesen Widersinn vereinigen zu können, muß man wirklich Außenhandels in seinem Verhältnis zum Gesamtwaren Umfaß des auf der Stufe Dertel- Zedligscher Intelligenz angelangt sein. Inlandsmarkts, sondern sie stellt infolge einer Konfusionsrechnung, die allen Regeln Adam Rieses widerspricht, einfach die Behauptung auf, am Export hätte nur der neunzehnte Teil der Bevölkerung ein Juteresse.
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Politische Uebersicht.
Wie kommt die„ Agrar- Korrespondenz" zu diesem albernen Resultat? Das erfahren wir leider nicht; ein letzter Rest von Furcht vor Lächerlichkeit hat sie dem Anschein nach bestimmt, ihr steht jetzt bei der Beratung der einzelnen Kapitel und Titel, Erempel für sich zu behalten. Mit den Angaben der Statiftit die den Juhalt des Etats des Reichsamts des Innern ausstimmt es jedenfalls nicht; denn nach der Aufnahme von 1895 machen. War die allgemeine Debatte, oie beim Posten
finden wir:
in der Industrie
8 281 220 Griverbsthätige 2 338 511
im Handel und Verkehr Busammen 10 619 731 Erwerbsthätige
Gehalt des Staatssekretärs" geführt wurde, schon sehr mannigfaltig, so wird jezt das Bild noch bunter. Die Debatte begann heute mit der Lage der Heringsfischerei und mündete in einer Auseinandersetzung zwischen Genossen
i
Diese Abwälzung der Wucherschuld von den Junkern auf die Bäcker hat nun offenbar alsbald in den agrarischen Kreisen die Befürchtung laut werden lassen, daß die Bäcker, die fich vielfach noch als konservative Schleppenträger mißbrauchen lassen, in helle Entrüstung geraten möchten. Flugs versucht die Deutsche Tageszeitung" vorzubeugen, sie erklärt, die betreffende Stelle sei in ihrem Parlamentsbericht nicht ganz forrekt wiedergegeben worden, so daß sie mißverstanden werden könnte", und giebt folgende köst liche Ausdeutung der Bismarckschen Worte: „ Er( Fürst Bismarc) hat gemeint, daß es auch sprachlich und sachlich nicht richtig sei, den Agrariern und Landwirten Brotwucher vorwerfen wolle, da sie an der Bestimmung des Brotpreises nicht zunächst beteiligt seien. Man könnte höchstens, wenn man ihnen einen ungerechtfertigten Vorwurf machen wollte, von Korn wucher sprechen. Daraus ist dem Fürsten Bismard vom Abgeordneten Fischbeck der Vorwurf gemacht worden, daß er die Bäder des Brotwuchers be
den
doch
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man