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Nr. 33.

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Vorwärts

Berliner Volksblatt.

18. Jahrg.

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Telegramm- Adresse: Socialdemokrat Berlin"

Centralorgan der socialdemokratischen Partei Deutschlands .

Redaktion: SW. 19, Beuth- Straße 2. Fernsprecher: Amt I, Nr. 1508.

Sie kennen ihn jetzt!

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Sie fennen mich ja noch gar nicht rief den Socialdemo fraten Graf Bülow im Reichstag zu, und er wollte damit offenbar nur derbere Ueberraschungen andeuten, die er, der moderne Mensch - wie ihn seine liberalen Bewunderer gern nannten noch der Welt gewähren würde. Nun, die Socialdemokratie bedurfte dieses gurufs nicht. Wir haben uns niemals Jllusionen über die Persönlichkeit des Grafen Bülow hingegeben. Wir hatten 8ug für Bug feine diplomatischen Heldenthaten auf dem Gebiet der Weltpolitit kritisiert und gegen über den liberalen, freifinnigen und demokratischen Bülow Schwärmern und Bülow- Schmeichlern verharrten wir in unsrem Urteil, daß der schönredende Graf alles machen werde, was fein Amt gerade mit sich bringen würde, daß er mit der gleichen Be­geisterung für industrielle Weltpolitik und agrarische Weltsperrpolitik eintreten würde.

Freitag, den 8. Februar 1901.

deutschen Landwirtschaft und ihrer würdigen Vertretung. Der deutsche Landwirtschaftsrat lebe hoch! Die deutsche Landwirtschaft blühe und gedeihe!"

Die ewig hoffnungsvollen Thoren des bürgerlichen Freihändler­tums werden vielleicht, wenn auch nur noch recht zaghaft, fich da­mit trösten, daß auch bei dieser Gelegenheit der Kanzler weder die Höhe des Bolliages angegeben, noch sich auf den Doppeltarif verpflichtet hat. Mögen sie sich trösten! Nachdem Graf Bülow mit dieser agrarischen Ueberschwänglichkeit gesprochen, würde ihn die Junterwut davon fegen, wenn er es wagen würde, seinen Worten nicht die That folgen zu lassen. Weit dem Trinkspruch hat sich Graf Bülow in die Sörigkeit der Agrarier begeben, und es kann höchstens als eine Irreführung über diesen Thatbestand betrachtet werden, wenn Bülow- Offiziöse, wie die Kölnische Zeitung " die agrarische Unter­werfung des Kanglers hinter einem Theaterdonner wider die extremen Forderungen des Bunds der Landwirte verschwinden zu lassen bemüht sind.

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Expedition: SW. 19, Beuth- Straße 3. Fernsprecher: Amt I, Nr. 5121.

dürfte- so würde sich der Brotberbrauch um 4 bis 6 Mark pro Kopf der Bevölkerung jährlich verteuern. Der Rebner verwies alsdann auf die Notwendigkeit der Einführung von Doppel­tarifen und führte des längeren aus, daß der Abschluß von langfristigen Handelsverträgen fich keineswegs unter allen Umständen empfehle.

Frhr. v. Wangenheim begrüßt als Korreferent das Gin­treten des Gentralverbands deutscher Industrieller für höhere Getreidegölle als einen Beweis für die Solidarität zwischen Land­wirtschaft und Industrie. Frhr. v. Wangenheim forderte zur Bea tämpfung des Handels auf. Wenn, woran ja nicht mehr zu zweifeln". der Getreidezoll eine Erhöhung erfahre, dann dürften die Land wirte noch keineswegs die Hände in den Schoßlegen, des unberechtigten Zwischenhandels auf eine normale Preisbildung sondern müßten alsdami bestrebt sein, durch möglichste Ausscheidung bedacht zu sein.

Landesökonomierat in delmann- Westfalen kündigte an, daß in acht Tagen die Vorstände sämtlicher deutschen Bauernvereine zu einer Kundgebung für höhere Getreidezölle zusammentreten werden. Selbst Herr v. Woedtte hat den Centralverband der Industriellen Als Vertreter von bayrischen und rheinpreußischen Bauern" einst nicht so brünstig angehimmelt wie Graf Bülow den Ausschuß traten Freiherr v. Soden und Rittergutsbesiger der Junter. Der Kanzler steht heute mit dem Junter. Bemberg für höhere Getreidezölle ein. tum in einem noch intimeren abhängigkeitev. Wangenheim eine Sympathiekundgebung für den Centralverband Der Landwirtschaftsrat nahm schließlich auf Antrag des Freiherrn verhältnis als die Posadowsky, Brefeld und deutscher Industrieller sowie die folgende Resolution einstimmig an: Woedtte mit den Bued Leuten.kisa.e Bei der gegenwärtigen Notlage der Landwirtschaft kann die selbe einen wesentlich verstärkten Zollschuh für sämtliche 8weige ihrer Produktion nicht entbehren, wenn sie wieder Sauernd existenzfähig werden und den ihr im Staatsleben obliegenden hohen jocialen und wirtschaftlichen Aufgaben gewachsen sein soll. Insbesondere muß ein erhöhter Getreidezoll auch für die fleinen Landwirte geboten erachtet werden. Der deutsche Landwirtschaftsrat giebt daher von neuem der sicheren Erwartung Ausdruck, daß durch Annahme des Systems des Doppeltarifë die derzeitigen landwirtschaftlichen Zölle im Minimaltarif, welcher nicht überschritten werden darf, in dem Maße erfolgen wird, wie es der dauernden Sicherung der landwirtschaftlichen Produktion, unter gebührender Berücksichtigung des Gesamtintecefies des Staates, unabweisbar erforderlich erscheint. Mit Berücksichti gung auf die bald zu erwartende Vorlage der neuen Zolltarif­Gesetze sieht die Boltsversammlung des deutschen Landwirtschafts­rate über einzelne Bollsäge ab und beauftragt den ständigen Aus­schuß, sobald der Entwurf eines neuen Bolltarif- Gefeßes dem Reichstage zugegangen ist, zu einer Beratung und Beschlußfassung über denselben zusammenzutreten."

Wir haben den Grafen Bülow stets gekannt, aber ein wenig tennen ihn nun auch seine Freunde von der bürgerlichen Linken. Niemals hat sich eine Partei so grob düpieren lassen, wie unfer freifinniges Bürgertum. Seit Jahren hat es sich im Schweiße seines Angesichts bemüht, endlich den Anbruch der liberalen Aera herbei zuführen. Es hat seine Grundsätze preisgegeben, es hat Konzession Die Mitglieder des Landwirtschaftsrats waren denn auch über auf Stonzession gemacht, es hat gewinfelt und gebettelt um den Ar- und Halm- Toast des Stanzlers hoch beglückt. Hatte vorher schließlich als verdienten Lohn deu Fußtritt zu gewinnen. Der Libe- der Vorsitzende Graf Schwerin- Löwig vom Kaiser gefagt, daß er ralismus hat alle Militär- und Marine- Tollheiten mitgemacht, er bei seiner hervorragenden, alles selbst erfassenden, selbst beurteilenden ist über's Wasser in die nebelhafte Weltpolitik gegondelt, er hat das und schließlich selbst entscheidenden Persönlichkeit in der ganzen chinesische Abenteuer gepriesen, und er hat selbst alle fonftitutionellen politischen Welt ein bedeutender, vielleicht politisch der be Garantien fahren laffen alles zu dem einen Zwed, sich die maße deutendste Machtfattor geworden seiso feierte Freiherr gebenden Herzen au gewinnen und endlich noch einmal vor dem v. Soden Fraunhofen den großen Vorzug, daß zum ersten Tod das Glück der Macht und des Einflusses zu genießen. mal, seitdem das Reich, seitdem der Landwirtschaftsrat bestehe, Und heute sind sie die jämmerlich Geprellten, die niemand be des Reiches Stanzler in seiner Mitte erschienen sei. und der Frei danert, weil ihre Charakterlosigkeit und ihr politischer Kretinismus Herr rechnete es dem Grafen Bülow in der gemütvollen Weise, die tein andres Los verdient hat. den Junkern eigen ist, noch zum besonderen Verdienst an, daß er just an seinem Hochzeitstage den häuslichen Herd verlassen hat, um bem agrarischen Familienfest beizuwohnen.

Einen andren Weg ist das Junkertum gegangen. Es hat höhnend der Regierung ihre Lieblingsvorlagen vor die Füße ge­worfen, es hat getroẞt und allen Autoritäten den Strieg erklärt, es hat sich vor keiner Drohung gebeugt und heute liegt die Ne­gierung ihm zu Füßen und bittet um Gnade:" Verzeiht uns. Ihr Edelsten, daß Ihr uns so arg mißhandelt habt. Wir wollen niemals wieder thun, was Euren Born erweckt. Gewährt uns Indemnität für die Prügel, die wir von Euch empfangen!"

Und Graf Bülow, der moderne Mensch, der gen Westen schaut, ist der östlichen Agrarier Oberster. Sie fannten ihn wirklich gar nicht, die freifinnigen Bülow- Manen. Ob fie ihn jetzt ganz und gründlich kennen?

Beim Festessen des Landwirtschaftsrats, der nichts ist als ein bornehmer Ausschuß der Konservativen und des Bunds der Landwirte, war Graf Bülow zugegen und hat bei dieser Gelegenheit den schmausenden Feudalherren das Wort gekündet: ,, Auch ich bin ein Agrarier!" Wir haben einen Auszug der Rede bereits gestern mitgeteilt nachstehend der vollständige Wortlaut:

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Nicht ganz auf den Ton des Grafen Bülow war eine Ansprache des Landwirtschaftsministers Frhru. v. Hammerstein gestimmt, der doch Besorgnisse äußerte, ob der Eroberungskrieg der Agrarier so glatt verlaufen würde:

Politische Ueberlicht.

Berlin , den 7. Februar. Der Reichstag

Bielleicht kommen in furzer Zeit tritische Tage auch für die Landwirtschaft, und für die Ueberwindung solcher kritischen Tage, glaube ich, ist es von größter Bedeutung, daß man weiß, daß dann die Vertretung der Landwirtschaft in einer fo rubigen, so objektiven und gewissenhaften Sand der Reichs- und Staatsregierung sich be findet, wie das, Gott sei Dant, jeht der Fall fette am Donnerstag in einer Dauerfizung die Beratung des ist. So habe ich die Ueberzeugung und Hoffnung, daß mit Ihrer Reichs- Justiz- Etats fort. Hilfe und dem ehrlichen guten Willen der Reichs- und Staats­regierung auch die kritische Zeit, die vor und steht, glücklich

wird überwunden werden können."

Es ist bezeichnend, daß ein Minister, der auch bereits unter Hohenlohe amtiert hat, bemerkt, daß jetzt die agrarischen Interessen bei der Regierung wohl aufgehoben seien.

Unter Caprivi und Hohenlohe war das also zugestandenermaßen nicht der Fall!

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Meine verehrten Herren! Ich sage Ihnen herzlichen Dank für Ihre gütigen und beredten Worte, für die freundliche Auf­nahme und Anerkennung, die ich ja gar nicht in dem Maße für mich in Anspruch nehmen fann. Eins aber ist richtig: In der That ist die jetzige Handelspolitik der Regierung ein daß ich hoch erfreut bin, in Ihrer Mitte weilen zu schroffer Bruch mit allen Traditionen der Vergangenheit. Die tönnen, daß ich glücklich bin, mit Ihnen in nähere rettende That" von 1892 wirb jetzt als ein schwerer Irrtum preis­Beziehung zu treten, und aufrichtig dankbar für die heutige gegeben. Die Regierung ist immer nur jest" ruhig, objektiv, Gelegenheit dazu. Denn ich begrüße in Ihnen, meine gewissenhaft und ehrlich. Die Herren Amtsvorgänger aber haben Herren, die geordnete Vertretung aller deutschen Landwirte im nichts als Unfug getrieben. ganzen Deutschen Reich, aus dem Norden, aus dem Süden, von Mit der Bülowschen 8ollsammelpolitit bat die der ruffischen bis zur franzöfifchen Grenze. Ich weiß mich aber preußisch- deutsche Politik den Höhepunkt des reaktionären Geistes auch eine mit Ihnen in dem Bestreben, in dem ehrlichen, erreicht. Der schwache Versuch, an den Junkerketten zu rütteln, den ordentlichen und eifrigen Bestreben, mit allen Kräften die des Grafen Bülow Vorgänger wagten, ist wieder völlig aufgegeben. Intereffen der deutschen Landwirtschaft zu fördern, die fich Das Juntertum ist wieder das höchste Gefes im feit einer langen Reihe von Jahren in schwierigen, fehr Reiche. Dem Buchthaus-, Flotten- und Hunnenkurs folgt würdig schwierigen Verhältnissen befindet.( Bravo 1) Indem ich der die era des Brotwuchers! deutschen Landwirtschaft zu helfen trachte, erfülle ich, nach Jezt ist es an den Massen, zu beweisen, daß Graf Bülow meiner Auffassung, lediglich meine Pflicht. Ich habe als Reichs- ihren Willen tennen lerne. fanzler die Pflicht, für einen Beruf zu sorgen, dem ein so großer Teil unsrer Bevölkerung Leben und Unterhalt verdankt, der von so vitaler Bedeutung ist für die Selbständigkeit und Un­abhängigkeit des Vaterlands nach außen wie für die über die Gesundheit und Wohlfahrt des Volks nach innen.( Beifall.) Meine Herren! So lange ich auf meinem Poften stehe,

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Zu Anfang der Sitzung erlebte das Haus das zweifel­hafte Vergnügen, Herrn Stebermann b. Sonnenberg über Konty im schönsten Bückler - Stil sprechen zu hören.

Stadthagen erwiderte ihm, indem er mit Recht die Konizer Vorfälle auf den socialen Tiefstand der dortigen Bevölkerung zurückführte. Die Art und Weise, wie Stadthagen und nach ihm eine dem Antisemitismus mit principieller Schärfe entgegentraten, stach vorteil­haft ab von des freisinnigen Bech- Koburg Methode, durch Aeußerungen hochgestellter Personen der Rassenheze entgegen zu treten.

Darauf nahm der Centrumsjurist und Reichsgerichtsrat Spahn energisch die bekannte Reichsgerichts- Entscheidung in Sachen des Streitposten stehens gegen die Angriffe der Hamburger Nachrichten" und andrer Scharfmacherblätter in Schutz und vertrat nachdrücklich gegenüber dem Staats­sekretär Nieberding das Recht des Reichstags, Gerichts­urteile einer Stritik zu unterziehen.

Heine wandte sich gegen die neuliche Erklärung des preußischen Justisministers im Abgeordnetenhause und berlangte Gleichheit der Konfession und Parteien vor dem Gesez. Der Lärm der Rechten bewies, daß die Junker nicht die einfachsten Grundsätze des Rechtsstaats anerkennen. Ferner unterzog Heine eine Anzahl Am Donnerstag verhandelte der Landwirtschaftsrat in Majestätsbeleidigungs- Klagen ergangener Urteile einer scharfen Stritit, beleuchtete unter anderm auch Neuregelung der deutschen Handelsvertragspolitik. die verschiedenen Prozesse gegen Maximilian Harden , Graf Kaniz referierte. Er führte aus: und zeigte, wie es um die so viel gepriesene Unabhängig­Angesichts des Umstandes, daß während alle andren Verbrauchs- teit der Gerichte in gewissen Fällen bestellt ist. wird es für mich in der inneren wie äußeren Politit nur eine gegenstände im Preise gestiegen seien und noch steigen, die Getreide- Abg. Rickert hielt es für nötig, auf die groben An­Nichtschnur geben: das öffentliche Wohl. Dieses öffent- preise aber diefelben geblieben feien, sei es doch gewiß nur eine zapfungen Liebermanns von Sonnenberg zu antworten und liche Wohl, das Wohl des Ganzen, macht es mir zur Pflicht, Forderung der Gerechtigkeit, wenn die Landwirte bei dem bevor entfesselt durch seine Erwiderung solches Toben der Rechten, die großen produttiven Stände, Industrie, Land- stehenden Abschluß der neuen Handelsverträge einen höheren Zollschutz wirtschaft und Handel, gleichmäßig zu schützen. für ihre Erzeugnisse verlangen. Die Landwirte haben während der daß sich Präsident Graf Ballestrem zu einem energischen Sodann widerlegte Genosse Ich werde mich nie verleiten laffen, die Wage zu Geltungsdauer der vor 9 Jahren abgeschlossenen Handelsverträge die Einschreiten veranlaßt fah. Gunsten des einen oder des andren sich heben ihnen gewordene Benachteiligung mit einer geradezu bewun Dr. Herzfeld die gegen seine Auffassung erhobenen bernswerten Ruhe und Geduld ertragen. Allein jetzt, Einwendungen des Güstrower Meineidsprozesses Holft. Den ober fenten zu lassen. Die Fürsorge für die Landwirt wo man wiederum vor dem Abschluß neuer Handelsverträge stehe, sei es schweren Druck, burch den Gesetzgebung, Gerichte und schaft ist aber, wenn ich so sagen darf, nicht nur Pflicht weines Pflicht der deutschen Landwirte, zu verlangen, daß es ihnen namentlich Polizei die Landarbeiter in Ostelbien Amtes, sondern auch Bedürfnis meines Herzens.( Bravo.) möglich fet, durch höheren Zollschuh bessere Preise für ihre niederhalten, schilderte in trefflichen Ausführungen Genosse Sie dürfen versichert sein, daß ich stets mit meinem Erzeugnisse zu erhalten. Höchft erfreulich sei es, daß in Haafe. Herzen für die Landwirtschaft eintreten werde. den Kreisen der Industrie diese Erkenntnis fich Bahn zu brechen Darauf mußte das ermüdete Haus noch zwei Blutmord­( Beifall.) Dafür bürgt schon mein Name, dessen Träger schon beginue. Er erinnere an die jüngsten Beschlüsse des Centralverbands feit Jahrhunderten die deutsche Scholle gebaut haben. Deutscher Industrieller. Ja selbst im Reichstag sei die Mehrheit reden der Herren Liebermann und Bindewald ertragen. Ich bin Ihnen dankbar, meine Herren, daß Sie meinen Be bereits für einen höheren Getreidezoll gewonnen. Viel wichtiger Mit der Bewilligung des Gehalts des Staatssekretärs Ich bin Ihnen dankbar, meine Herren, daß Sie meinen Be­strebungen Ihren fachverständigen Rat leihen wollen und ich bin als dies sei es, dem Märchen von der Brotverteuerung des Reichs- Justizamts schloß um 1/28 Uhr die Sizung. entgegenzutreten. Die westfälische Landwirtschaftskammer habe das Freitag: Erste Lesung der Schaumweinsteuer­überzeugt, daß unserem gemeinsamen Streben mit Gottes unschäzbare Berdienst, festgestellt zu haben, daß selbst wenn der Vorlage und des Weingesetzes. Hilfe der Erfolg schließlich nicht versagt bleiben wird. In Getrei ezoll auf 8 Mark erhöht werde ein Zollsag, den man dieser festen Hoffnung erhebe ich mein Glas auf das Wohl der trotz allen Entgegenkommens der Reichsregierung taum erreichen

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