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Nr. 70.

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Telegramm Adresse: Socialdemokrat Berlin"

Centralorgan der socialdemokratischen Partei Deutschlands .

Redaktion: SW. 19, Beuth- Straße 2. Fernsprecher: Amt I, Nr. 1508.

Eine Wendung.

Paris , 21. März.

Die fortdauernden Streits in Montcean- les- Mines und in

Marseille scheinen an einem ernsten Wendepunkt angelangt zu sein, Marseille scheinen an einem ernſten Wendepunkt angelangt zu fein, der auch auf die allgemeine politische Lage rückwirken dürfte. givet mit einander verknüpfte Umstände haben die Situation verändert. Einerseits der Verlauf der Streitbewegung, und andrer­seits die ordnungsretterische Nervosität der Regierung.

Sonnabend, den 23. März 1901.

Zadusibirof

Expedition: SW. 19, Beuth- Straße 3.

Fernsprecher: Amt I, Nr. 5121.

Uniform aufgefordert werden, nicht auf ihre Brüder in der Arbeits- Erst wenn die agrarischen Wünsche befriedigt seien, könne es möglich sein, daß die Konservativen über den Mittellandkanal wohlwollender jade zu schießen. Einer der letzten Aufrufe lautet: dächten. Daher trieben die Stüßen der Krone jene unverschämte Kameraden, Soldaten!( Arbeiter von gestern, wirst Du es Obstruktion gegen die Kanalvorlage, darum vertröbelten sie Woche morgen sein.) Diejenigen, die vor Euch hier waren, find auf um Woche in der Kanalkommission und haben es bisher kunstvoll höheren Befehl ersetzt worden. Warum? Weil Gure Chefs ahnten, verhindert, daß der kritische Teil der großen Kanalvorlage, das baß jene teine Mörder sein wollen, bereit, auf die um einen höheren Hauptstück, der Mittellandkanal bis jept überhaupt zur Beratung ohn streifenden Kohlenarbeiter zu schießen. Ihr, in Montceau gestellt werbe,

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neu angekommen, die Situation nicht tennend, dürfet nicht zu Mit- Jetzt aber fürchten die Herren, daß sie sich in eigener Schlinge ge­Bunächst in Montceau- les- Mines . Die so schwer aufchuldigen derjenigen werden, die ein blutiges Gemeyel vorbereiten. fangen haben, daß die Regierung ihnen ihre geriffene Taktik abgelauscht Soldaten, rötet Euch nicht die Hände mit Arbeiterblut! hatte. Verhandeln die Konservativen unabsehbare Zeit über den stande gekommtenen Unterhandlungen zwischen der Gewerkschaft Kameraden, wenn man Euch zu fenern befiehlt, schießt nicht! och längst spruchreifen Kanal nun, fönnen die Regierungen noch und der Grubenverwaltung find abgebrochen und awar die Brüderlichkeit!" länger über den Zolltarif Beratungen pflegen und sie geben ihrer­durch die Schuld der letzteren. Die Ausständigen erklärten Die bereits erwähnte Delegation der socialistischen Kammer- feits bie umgekehrte 8edligsche Losing aus: Erst den Kanal, und sich bereit, die ungenügenden Lohnzugeständnisse anzunehmen, aber unter der ja selbstverständlichen Bedingung der Wieber- fraktion hat gegen die Entfaltung der Truppenmacht proteftiert. Die bann werden wir sehen, wie weit die agrarischen Bollwünsche be­anftellung fämtlicher Arbeiter. Man erinnere sich, daß für Wirkung dieses Protestes bleibt abzuwarten. Der Ministerpräsident friedigt werden können". Bornvoll bang weist die Deutsche Tageszeitung" die eigentlichen Kohlengräber, 4800 Mann, der Streit von Anfang hat jedenfalls teine Abhilfe versprochen. Es sei noch erwähnt, daß der Abg. Létang( Blanquist) von darauf hin, daß Herr v. Thielmann bereits am 11. Februar erklärt an lediglich ein Solidaritätstampf war zu gunsten der im Lohn benachteiligten Arbeiter über Tage beziv. der Hilfsarbeiter, Montceau aus die socialistische Fraktion telephonisch gebeten hatte, habe, die Arbeiten des Reichsschazamts über den Bolltarif ständen und man wird begreifen, daß die Streifenden in diesem Falle wegen der militärischen Maßnahmen eine Interpellation einzubringen. unmittelbar vor dem Abschluß, und jetzt am legten Donnerstag- Die Frattion ließ es leider bei der Delegation bewenden. som babe derselbe Herr v. Thielmann, dessen Bruder Herr Stöder so weniger denn je in die ihnen von der Grubenverwaltung zugemutete Dieselbe Delegation hatte auch gegen die übermäßige Entfchiver tompromittiert hat, den Abschluß wieder ins Ungewiffe Entlaffung von 450, überflüffigen" Arbeitern einwilligen konnten. Die Grubenverwaltung beruft sich darauf, daß eine gewisse Anzahl Arbeiter faltung von Truppen in Marseille und deren Einquartierung in hinausverschoben. Und drohend schreibt das Blatt: überhaupt überflüffig wären, und daß ferner der zweimonatliche Streit den Schulgebäuden" zu protestieren. Demgegenüber beschränkte fich aus technisch- kommerziellen Gründen eine volle Wiederaufnahme des Walded- Rousseau auf das Versprechen, die Truppen in den Kasernen Betriebs unmöglich mache. Mag fein! Die frühere, politische einquartieren zu laffen. Swede verfolgende Verwaltung hatte allerdings unrentable Neben betriebe eingerichtet, um dadurch die Zahl der Arbeiter, b. H. ber Werkzeuge ihrer flerital- reaktionären Bolitit, zu vermehren. Auch bie technisch- kommerziellen Gründe mögen ihre Richtigkeit haben, Sollten aber deswegen die Arbeiter gerade nach einem zweimonat lichen Kampfe für die reaktionären Machenschaften der alten Wer waltung büßen? Budem giebt es einen Ausweg, der jedenfalls die brutale Entlaffung von 450 Proletariern vermeiden läßt, ohne daß irgend welche Gründe dagegen ins Feld geführt werden könnten. Erstens giebt es eine Anzahl alter Kohlengräber, die das Pensions­alter erreicht haben- und also ordnungsmäßig entlassen werden könnten. Zweitens ließe sich, wie die Delegation der socialistischen Kammerfrattion beim Ministerpräsidenten in Borschlag gebracht hat, für die nächste Beit ein Schichtwechsel unter den Arbeitern einführen, damit die verfügbare Arbeit unter allen verteilt wird, bis der Betrieb wieder in bollen Gang geſetzt ist. Zu diesem Auskunftsmittel greifen übrigens die Grubenverwaltungen regelmäßig bei ungünftiger Geschäftslage.

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Aber auch sonst verschärft die Regierung in Marseille ihre ordnungsretterischen Allüren, man möchte fast fagen in dem Maße, wie die Halsstarrigkeit der Unternehmer wächst, die überhaupt jede Unterhandlung mit der internationalen Gewerkschaft" rundweg verweigern. Vorige Woche wurden zwei italienische Streitführer ausgewiesen. Dabei muß man wissen, daß auch die Unternehmer in Marseille zahlreiche Italiener und andre Ausländer in ihren Reihen zählen. Warum hört man aber nichts von einer Ausweisung Der ausländischen Unternehmer, die durch ihre Halsstarrigkeit den Streit verhängen und so einen französischen Hafen zu Gunsten des Auslands ruinieren?

Bulegt hat Walded- Rousseau zum Gaudium der Bourgeoispreffe einen Schritt gethan, um welchen ihn die Dupuy, Barthou und Weline beneiden dürfen. Auf die telegraphische Anfrage des focia listischen Bürgermeisters von Marseille , Dr. Flaissières, der nach Paris tommen wollte, um den Ministerpräsidenten über die ernste Situation aufzutlären, antwortete dieser, er habe schon dem Bräfekten die nötigen Instruktionen erteilt.... Er wies also dem Die unverföhnliche Haltung der Compagnie entbehrt also jeder socialistischen Vertreter der Marseiller Arbeiterschaft die Thür, Berechtigung. Es hat vielmehr den Anschein, daß die neue Ver- während er am gleichen Tage in Paris den Vorfizenden der waltung nach dem Beispiel der alten eine Machtprobe ausfechten Marseiller Handelskammer, einem waschechten Reaktionär, eben in will. Dazu paßt vortrefflich das progige Benehmen des Direktors Sachen des Hafenarbeiter- Streits empfing!... Die kapitalistische Presse aller Schattierungen jubelt mun dem Coste, der selbst die persönliche Entgegennahme der Antwort der สน. Nur berlangen die antiministeriellen Gewerkschaft verweigert hat. Die Antwort mußte ihm mit Ministerpräsidenten Bourgeoisblätter ein Weiteres, die Verabschiedung Millerands, der der Post zugestellt werden!... Seither, das ist seit dem 16. Mära, verharrt Coste im Schweigen. angeblichen Wurzel" des Streifübels.... Noch eins. Flaissières gehört zu den ministerfreundlichen Die brutale Abbrechung der Unterhandlungen hat die Arbeiter er­bittert. Um so mehr, als die Gelben", die Streifbrecher, eifriger Socialisten, was dem Benehmen Walded- Rousseaus noch eine be­denn je eine Wiederaufnahme der Arbeit herbeizuführen suchen. Es fondere Würze verleiht. Die Erklärungen Flaissières nach dem tam nun zu einigen bereinzelten Konflikten zwischen Gelben" und Borfall laffen deutlich erkennen, daß es mit seiner Ministerfreund­Stoten", die übrigens von der Streiforganisation, vom socialistischen lichkeit dahin ist. Bürgermeister und der Masse der Arbeiter mißbilligt werden. Das Gs mag noch ein jedenfalls symptomatisches Gerücht verzeichnet hat aber genügt, um die Regierung zur Aenderung ihres bisherigen werden, wonach Millerand und Walded- Rousseau sich überworfen haben Verhaltens zu bewegen. Das Gezeter der bourgeoisen Presse sollen. Sodann heißt es, daß die Melinisten eine neue Streitinterpellation über den Terrorismus" der Kohlengräber hat die Ne- über die letzten Konflikte in Marseille zwischen Streikenden und mit gierung nervös gemacht. Her der militärischen Gin- Arbeitswilligen vorbereiteten. Die Lage ist trübe genug, um diese Interpellation den Ur­schüchterung! Die Truppen, die bis dahin von jedem Kontakt mit den Arbeitern ferngehalten wurden, füllten auf einmal hebern verlockend erscheinen zu lassen. Um so mehr, als die Dinge die Straßen und Wege um Montceau und Umgebung. Die militärische in Marseille sich auspizen, indem die französische Gewerkschaft", die Bromenade" und die berittenen Patrouillen sollten eben wie fich immer mehr als eine gelbe" entpuppt, die Arbeit wieder auf die bourgeoisen Berichterstatter zutreffend schreiben den Streifenden nehmen will. Dagegen läßt sich einstweilen nicht sagen, ob der geigen, daß die Straße nicht ihnen allein gehört, daß die Vorschlag der Streifenden, die Zwischenunternehmer zu beseitigen, Truppenmacht imposant genug ist, um für die Freiheit der Arbeit" um direkt für die Schiffsreeder zu arbeiten, durchdringen wird. zu sorgen. Ja, im" Zemps" wird schon die Möglichkeit vorgesehen, den 50 Quadratkilometer umfaffenden Raum der Kohlengruben wirt sam durch die Militärmacht zu schützen!

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Marseille , 22. März. Die Gesamtzahl der Ausständigen und Beschäftigungslosen beträgt gegenwärtig 18 000. Die meisten Del fabriken haben bisher noch gearbeitet, da aber ihre Vorräte an Roh stoffen vollständig aufgebraucht sind, steht ihre Schließung unmittel

bar bevor.

Der socialistische Abgeordnete Carnaud hat den Arbeitgebern und Arbeitern vorgeschlagen, einen Schiedsspruch des Gerichts­präsidenten Magnaud anzunehmen. Die Lage verschlimmert sich mehr und mehr.

Als die einzige Gewähr für einen friedlichen Verlauf des Streits erscheint demnach die Unmöglichkeit einer teilweisen Wiederaufnahme der Arbeit infolge der geringen Zahl der Gelben". Unter den 700 Mann, die sich bei der gelben" Gewerkschaft als arbeitswillig angemeldet haben follen, giebt es nach ihrer eignen Angabe bloß 400 Koblengräber. Indes scheinen die politischen Hintermänner der Streit brecher, die fleritat tapitalistisch- nationalistischen Parteien, die den Die Angestellten der Straßenbahnen sind ebenfalls in den Aus­Gelben" bereits einen Judaslohn von 80 000 rant an Unter- stand getreten; nur einige Wagen berkehren unter dem Schutz von stüßungen zugeführt haben, alles daran zu setzen, um die Dinge zu Gendarmen. Bei der Ausfahrt der Wagen aus den Remisen tam einem blutigen Konflikt zuzuspizen. In den legten Eagen es zu einigen Thätlichkeiten. werden Gelbe" nach Montceau aus den umliegenden Orten spediert, insbesondere aus Creusot, wo der Eisenkönig Schneider ja die rote Gewerkschaft so gut wie vernichtet und die überwiegende Mehr

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Politische Ueberlicht.

Die ganze Art, wie die unbedingt notwendige schnelle Er lebigung immer und immer wieder hinausgezögert wird, muß bas lebhafteste Befremden und die tiefste Ber Stimmung hervorrufen. Der Reichskanzler hat versprochen, für die möglichste Beschleunigung zu sorgen. Sollte es vielleicht Widerstände geben, die er nicht überwinden tann?... Es ist uns mitgeteilt worden, es sei mit Bestimmtheit darauf zu rechnen, daß der Bolltarif und das Bolltarifgefeg an den Bundes­rat gelangen werde, wenn der Neichstag nach der Osterpause wieder zusammentrete. Wir hoffen das bestimmt. Sollte es tvider Erwarten nicht der Fall sein, so würde man im Reichstage etwas beutlich werden müssen."

Die Kreuz- 8eitung" wird bereits jezt sehr deutlich und, indem sie in das tiefste Innere ihres verdüsterten Gemüts bliden läßt, führt sie aus:

" So gern wir an die Obstruktionsabsichten der vielleicht wieder unter Herrn Singers Führung geeinten Minderheit glauben, so fest find wir überzeugt, daß die ernste Pflichterfüllung der Mehrheit, selbst ohne Präsenzgelder, den Bolltarif im Sommer zur Verabschiedung bringen wird, wenn er rechtzeitig borgelegt wird. Und baran war nach der Versicherung des Reichskanzlers, die Angelegenheiten werden möglichst beschleunigt werden, und nach wiederholten, noch fürzlich erfolgten Auslassungen andrer Seiten nicht zu zweifeln. Jezt mit einem Male verbreiten sie immer zuversichtlicher das Gerücht, die Vorlage werde erft die nächste Reichstags- Seffion beschäftigen.

Weshalb die Gegner einer nationalen Wirtschaftspolitik das möglichst weite Hinausschieben des Termins w finschen, liegt auf der Hand. Je länger ihre oben gekennzeichnete Agitation fortgefegt werden kann, um so stärkeren Einfluß versprechen fie fich von ihr gerade an den Stellen, auf die sie berechnet ist. Träte dann gar im Herbst, so rechnen fie ferner, ein Steigen der Getreidepreise infolge einer etwaigen schlechten Ernte ein, so würde das der Agitation eine erhöhte Schwungkraft verleihen. Aber eine ganz besondre Hoffnung spielt bei dieser die Entscheidung über den 8olltarif hinhaltenden Spekulation unsrer Gegner die wichtigste Rolle.... Erft follen die Kanalverhandlungen des Landtage zu Ende zwar so, daß der Mittelland­geführt sein und Kanal schlechthin und dauernd gefallen ist, erst dann foll im Herbst dem Reichstage der 8olltarif vorgelegt werden und awar nunmehr ab irato( im gorn) gründlich zum Nach­teil ber heimischen Landwirtschaft umgestaltet!" Schließlich winkt die Kreuz- 8tg." noch mehr naiv als pfiffig mit einem möglichen Entgegenkommen in der Kanalfrage:

" Noch sind die Verhandlungen in der Kanalkommission nicht genügend weit vorgeschritten, um sicher beurteilen zu können, ob dort oder im Plenum eine Verständigung über die Ranalvorlage endgültig unmöglich ist, oder ob nicht bei gegenseitigem Entgegenkommen Regierung und Mehrheit des Abgeordnetenhauses zu einem immerhin befriedigenden Resultat gelangen werden. Dringend wünschenswert ist es aber vor allen Dingen, daß weder Regierung noch der Landtag die Förderung und Erledigung der Kanalvorlage mit der des Bolltarifs in eine bedingende Verbindung bringen."

Dieser Wunsch, die beiden Vorlagen nicht in Verbindung zu bringen, bedeutet natürlich in Wirklichkeit das Begehren, sie in der 28eise zu verbinden, daß die Regierung erst den Zoltarif vorlegt und dann wegen des Kanals das beste hofft.

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Für uns Socialdemokraten haben diese Coulissenintriguen, dieses Gedränge auf der Hintertreppe, eigentlich nur sittengeschichtlichen Wert. Wir arbeiten nicht mit persönlichen Einflüssen und gehen nicht auf diplomatischen Schleichwegen. Wir rufen gegen die Bes gehrlichkeit der Junker die Macht des Volls zum Kampf und in diesem Kampf werden uns die agrarischen Betlemmungen eher be feuern als ermatten.-

Berlin , den 22. März. heit der Arbeiter wieder in Gelbe" verwandelt hat. Sie kommen einstweilen wieder in fleinen Truppe an, um der Aufmerksamkeit 1 Agrarische Beklemmungen. der Streifenden zu entgehen und den polizeilich militärischen Schüßern In der agrarisch konservativen Bresse gewinnen neuerdings, der Arbeitsfreiheit" die Aufgabe zu erleichtern... nachdem sie eben erst den Grafen Bülow mit Schmeicheleien über Bur Kennzeichnung der Regierungsaktion ist noch zu sagen, daß schüttet, starte Besorgnisse die Oberhand, ob ihnen am Ende nicht die Truppenteile in Montceau schon ein paar Mal gewechselt wurden. doch noch die Bollbeute entrissen werden tönnte. Die Behörden und die Offiziere scheinen eine dauernde Berührung Die tonservative Taltit war seit Jahren, die Kanalvorlage, zwischen den Soldaten und den Arbeitern zu befürchten von diesen Lieblingsplan des Kaisers, so lange zu verschleppen, bis sie Die die hohen 8olltariffäße und woran ihnen vor allem lag den des Reichstags und das Präsidium des Abgeord wegen der Beeinflussung der ersteren durch die letzteren. Streifenden verbreiten nämlich unter den Soldaten umstürzlerische" Doppeltarif in Sicherheit gebracht hätten. Herr v. Bedlig hatte ja netenhauses. Ueber den Empfang des Reichstagspräsidiums Aufrufe, in denen schredlich zu sagen! die Proletarier in dieses große Geheimnis der agrarischen Tattit offen ausgeplaudert: teilt bas W. T. B." mit:

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Präsidenten- Empfang.

Der Kaiser empfing am Freitagmittag das Präsidium