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Mr. 168.

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18, 18. Jahrg.

Vorwärts

Erscheint täglich außer Montags. dunianics

Berliner Volksblatt.

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Die Insertions- Gebaye beträgt für die sechsgespaltene Rolonet geile oder beren Raum 40 Pfg., für polittsche und gewertschaftliche Bereins und Bersammlungs- Anzeigen 20 Pfg. Kleine Anzeigen" jedes Wort 5 Pfg. ( nur das erste Wort fett). Inserate für bie nächste Nummer müssen bis 4 Uhr nachmittags in derExpedition abgegeben werden. Die Expedition ist an Wochen­tagen bis 7 Uhr abends, an Sonn- und Festtagen bis 8 Uhr vormittags geöffnet.

Telegramm- Adresse: Socialdemokrat Berlin

Centralorgan der socialdemokratischen Partei Deutschlands .

Redaktion: SW. 19, Benth- Straße 2. Fernsprecher: Amt I, Nr. 1508.

Der neue Zolltarif.

ist also die Vorlage für den Bundesrat.

Sonntag, den 21. Juli 1901.

Artikel Minimalsäge angesezt sind, die bei den Vertragsverhandlungen ganz speciell in Betracht kommen. Schon von dem bis jetzt vor=

Expedition: SW. 19, Benth- Straße 3.

"

Fernsprecher: Amt I, Nr. 5121.

Kornzoll und Socialreform. liegenden Bruchstück des Tarifs läßt sich sagen, daß es die Aussicht auf vor wenigen Tagen erft hat die Schlesische Landwirt­Die Mitteilung des Stuttgarter Beobachters" über den Ent- den Abschluß neuer Handelsverträge nach Ablauf der jetzigen fast völlig wurf des neuen Zolltarifs begegnete zuerst einer gewissen Gleich ausschließt, speciell soweit Rußland und Oestreich in Frage schaftskammer eine Petition an das preußische Kultusministerium gültigkeit. Die letzten Monate haben so viele sich gegenseitig wider- kommen. Was Rußland vorwiegend nach Deutschland liefert, sind beschlossen, in der dieses ersucht wurde, auch solche Männer sprechende Angaben über die geplanten Zollerhöhungen gebracht, die Roggen, Weizen, Gerste, Hafer, Gier, Gänse, Pferde, Schweine. auf die preußischen Lehrstühle für Nationalökonomie zu be­sich nachher als leere Kombinationen herausstellten, daß ein ge- 1898 betrug die Gesamtausfuhr Rußlands nach Deutschland allein rufen, die nicht auf seiten der Terminbörse" stehen, sondern wiffer Skepticismus gegenüber neuauftauchenden Nachrichten in diesen Artikeln ungefähr 351 Millionen Mart, 1899 infolge der bereit sind, mit vollem Herzen auf Grund ihrer wissenschaft­nur allzu erklärlich ist. Mit der Mitteilung des Mit der Mitteilung des württem- schlechten Ernte allerdings nur 244 Millionen Mart. Ebenso liefert lichen Ueberzeugung und ihrer Forschungen an der Lösung bergischen Blatts steht es aber anders; wie auch uns jetzt von Oestreich vornehmlich Gerste, Eier, Gerstenmalz. Ochsen, Kühe, der Agrarfrage im Sinne der Landwirtschaft mitzuarbeiten." genau unterrichteter Seite bestätigt wird, bilden die von diesem Pferde, Jungvieh, Schweine und Butter nach Deutschland . In 1898 Der Beschluß ist, wenn man die Haltung der Wagner Blatt genannten Zollfäge thatsächlich einen Teil des Entwurfs, der betrug der Wert dieses Exports 155, in 1899 aber 184 Millionen Paasche, Sering, v. d. Goltz, Oldenberg usw. betrachtet. am 4. und 5. Juni der unter dem Vorsitz des Grafen v. Bülow Mark commis stand aty dhe divinedit etwas unverständlich. Die Plaidoyers der Junker für erhöhte tagenden Ministerkonferenz vorgelegen hat und von dieser wenn Welches Interesse haben diese Länder noch an dem Abschluß Agrarzölle haben in den letzten Jahren von den preußischen auch teilweise in halbem Zwang-angenommen worden ist. Das eines Vertrages mit Deutschland , wenn dieses seine sämtlichen vor Lehrstühlen manche Förderung erfahren, wenn nicht aus um der spezifisch­stehenden Ausfuhrartikel mit Zollerhöhungen von 50 bis boltswirtschaftlichen Gründen, dann 300 Prozent bedenkt, und zudem noch die wichtigsten Artikel durch preußischen Staatsraison willen oder der Volkshygiene wegen, Minimalsäge bindet, die höher sind, wie die Säge des jetzigen 8. B. weil der mit den Traditionen des preußischen Herrscher­autonomen Tarifs? Es genügt, die heutigen Vertragszölle den ge- hauses eng verwachsene Landadel, wenn man ihm nicht Zoll­planten Zöllen des neuen Tarifs gegenüberzustellen, um sofort zu erhöhungen zugestände, verarmen würde und dann die erkennen, welche Zunnitung darin liegt, daß beide Länder gegen diese preußische Regierung genötigt sein könnte, den Offizier neuen Zousätze sich zu weitgehenden Zugeständnissen an die deutsche und höheren Beamtenstand aus nichtadeligen, minder­Exportindustrie bereitfinden lassen sollen. wertigen bürgerlichen Elementen zu ergänzen, oder weil der Bauernstand erhalten bleiben müsse, um seine vornehmste Aufgabe, die Lieferung der preußischen Grenadiere, erfüllen zu fönnen usw. Selbst Professor Conrad, obgleich in der agrarischen Presse als Typus professoraler Kurzsichtigkeit ber­höhnt, hält einstweilen die Beseitigung der bestehenden land, wirtschaftlichen Zölle für unthunlich" und plädiert für Zoll­erhöhungen auf Gerste, Vieh, Butter und Käse. Allerdings an Gelehrten" von der eminenten Begabung der Herren 2,008,00Dade und. Ruhland, die alles wissenschaftlich beweisen, was der

Der Doppeltarif ist beschlossene Sache. Es zeigt sich nun, wie verfehlt es war, den seit einigen Wochen durch die Presse laufenden offiziösen Nachrichten von einem Fallenlassen des Doppel­tarifs irgend welchen Wert beizumessen. Jene Nachrichten waren nichts als eine durch taktische Gründe veranlaßte bewußte Irre leitung der öffentlichen Meinung, ein ähnliches Manöver wie jenes, das gegen Schluß des vorigen Jahres der Centralverband deutscher Industrieller" aufführte, als er seinen Geschäftsführer, den als wohlthätigen Gönner des Grafen Posadowsky bekannten Herrn Bued eine Broschüre gegen das Doppeltarifsystem schreibenließ, während gleich­zeitig seine Vertreter im Wirtschaftlichen Ausschuß, die Herren Vopelius, König, Krafft, Frey, ang und Nippel für den Doppeltarif oder vielmehr für die Festsetzung von Minimal­zollsägen stimmten, natürlich, wie es bei der Profitmoral jener Weizen pro 100 kg Herren selbstverständlich ist, nicht ohne entsprechende Entschädigungen Roggen Gerste seitens der Vertreter des Junkertums.

Der damalige Coup hatte einen gewissen Erfolg. Vielfach wurde thatsächlich die Buecksche Schrift als eine Wendung des Central Verbandes gegen den Doppeltarif aufgefaßt, bis die Frankfurter Beitung" das schnöde Spiel aufdeckte. Der gelungene Streich hat die Macher der beteiligten Interesseneliquen zu einer Wiederholung ihres Täuschungsspiels veranlaßt, das leider noch größeren Erfolg gehabt hat. Obgleich die Koalition zwischen den Führern des

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119d

Bisherige Neuer Bolltarif Vertragszölle Allgemeiner Minimal Tarifiaße

02.

5,50 5,00

ij5,00

Tarif

Wr. 3,50 3,50

Wt.

6,50 16,00

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" 1

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Hafer

2,80

6,00

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Stiere und Kühe pro Stück Jungvich Schweine Gänse Schweinefleisch pro 100 kg Andres Fleisch

9,00

25,00

0330

5,00

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15.00

5,00

10,00

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frei

0,70

17,00

30,00

15,00

30,00

"

13,00

35,00

2,00

$ 6,00

13,00

45,00

16,00 15,00

30,00

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30,00

Bund der Landwirte verlangt, ist vorläufig noch immer Mangel an den Universitäten. Eine gewisse Rücksicht auf wissenschaftliche Reputation hält trotz aller Vorliebe für das Agrariertum die Herren noch zurück, die letzten Leitsätze der Agrar- Logik zu acceptieren.

Den Professoren, die wohl die landwirtschaftlichen Zoll­bestrebungen unterstüßen möchten, die es in ihrer Rücksicht auf eine gewisse Wissenschaftlichkeit" aber doch nur zu halben, hinter den Ruhlandschen Leistungen weit zurückbleibenden Ver­fuchen bringen, hat sich nun auch Dr. Karl Diehl, Pro­feffor der Staatswissenschaften an der Universität Königsberg, mit einer Broschüre Korngoll und Socialreform" ( 57 S., Verlag von Gustav Fischer, Jena ) angeschlossen. Er wählt dazu die Form einer Polemik gegen die gleichnamige Schrift des Professors Diesel in Bonn .

Agrariertums und des Centralverbands fortbestand, und es ganz Wurst zweifellos ist, daß ihnen die Ergebnisse der Ministerkonferenz, speciell Butter so weit sie sich auf den Doppeltarif bezogen, genau bekannt waren, Räje. mußte noch am selben Tage, an dem die Ministerkonferenz endete, werden diese Zollsäge Gesez, dann ist der 3olltrieg das bekannte Organ des Schlotjunker- Klingels, die Berliner mit den Vereinigten Staaten sicher. Die Zoll Neuesten Nachrichten", eine Meldung bringen, in der es hieß: Seit dem Rücktritt des Ministers v. Miquel find die Doppel- erhöhungen auf Weizen, Fleisch, Speck, Burst richten fich in erster Seit dem Rücktritt des Ministers v. Miquel find die Doppel- Linie gegen ihren Export nach Deutschland . Anzunehmen, daß die tarifbestrebungen in den maßgebenden Kreisen in den Hintergrund getreten. Man verspricht Bereinigten Staaten diese Bollbelastungen mit aller Gemütsruhe sich davon nicht mehr die Vorteile, die man früher einstecken werden, heißt annehmen, daß die Amerikaner schwach­Nach der kassischen englischen Nationalökonomie, speciell zu erreichen glaubte. Im Gegensatz hierzu ist die Neigung zum finnig sind. Sie werden unbedingt mit Repreſſivmaßregeln ant Adam Smith und Nicardo, besteht zwischen den Getreide­Einheitstarif stark gewachsen, und es ist zu erwarten, daß auch warten, und sie sind im Vorteil; die von Deutschland bezogenen bezw. Brotpreisen und der Lohnhöhe eine Parallelität. die Regierungen der größeren deutschen Bundesstaaten dieselbe Industriewaren tönnen ihnen auch England, Frankreich , Belgien Stellung einnehmen werden." entsprechen niedrige Löhne, nd liefern; dagegen ist die deutsche Industrie auf die amerikanischen Niedrigen Getreidepreisen hohe hohen Getreidepreisen Löhne; denn, so sagt. Die Mitteilung fand, was bei den nahen Beziehungen der Leiter Rohstoffe, vornehmlich Baumwolle, Stupfer, feine Hölzer, angewiesen. Ricardo, der Marktpreis der Arbeitskraft grabitiert. der Koalition zu nationalliberalen und fonservativen Blättern nicht zudem befizen sie in dem Gesetz vom 30. Juni 1864 eine schneidige die der Arbeiter gewohn­Wunder nehmen kann, so bercitwillige Aufnahme, daß schon am Waffe gegen die deutsche Schiffahrt. Eine Belegung der auf deutschen um die Unterhaltungskosten, 12. Juni der Hamb . Correfpendent" für nötig fand, im Anschluß Schiffen eingehenden Waren, auch der nicht aus Deutschland heitsmäßig für sich und seine Familie gebraucht, und an einen Berliner Artikel der Südd. Reichstorrespondenz vor allzu stammenden, mit Zuschlagszöllen, würde sofort die Hamburger und da unter allen Bedürfnissen des Arbeiterhaushalts das Brot großer Vertrauensseligkeit zu warnen, doch hielt auch dieses Blatt Bremer Schiffahrt zum großen Teil lahm legen. illum das wichtigste ist, so ist auch die Höhe des Brotpreises im damals noch den Doppeltarifgedanken für eine gefallene Größe". Es ist eine für unsre politischen Verhältnisse recht bezeichnende wesentlichen entscheidend für die Höhe des Arbeitslohns. Dieser Doch schon am 15. Juni hieß es in einem vom Vorwärts" sofort Fronie, die speciell den für das sociale Kaisertum schwärmenden Lehre, der sog. Parallel- Theorie, steht eine andre, die Konträr­zum größten Teil reproduzierten Warnungsruf" desselben Nationalsocialen zu denken geben sollte, daß während der Kaiser sich Theorie, gegenüber, die besagt, daß Getreidepreis und Lohnhöhe Organs, der ersichtlich von einem in den Gang der Zollverhandlungen für Schiffahrt und Weltpolitik begeistert, den Hanseatischen Geist in umgekehrtem Verhältnis zu einander stehen. Hohe Getreide­Eingeweihten herrührte: preist und die Maxime verkündet: Deutschlands Zukunft liegt auf preise bedingen niedrige Arbeitslöhne, niedrige Getreidepreise " Ich möchte mir aber gestatten, noch auf eine weitere Folge den Wasser, das Ministerium einen Zolltarif vorbereitet, der die dagegen hohe Löhne. Der Gedankengang ist furz stizziert, dieser Geheimniskrämerei hinzuweisen, die mir nicht minder ver Welt- Wasserpolitik rücksichtslos dementiert und der Entfaltung der etwa folgender: Wenn der Arbeiter von seinem Lohn einen derblich erscheint. Bei dem abfoluten Stillschweigen", das sich Schiffahrt und des Außenhandels die Grundlagen entzieht, ist größeren Teil für Brot aufwenden muß, als bisher, dann die Teilnehmer an der Konferenz auferlegt haben, ist der Jagd nach Schiffahrt und des Außenhandels die Grundlagen entzieht. Mutmaßungen Thür und Thor geöffnet. Es ist nun bezeichnend, und während einerseits der neue Tarif heftige Zollfriege mit muß er notwendig seine Ausgaben für andre Bedürfnisse ein­daß mit wenigen Ausnahmen lauter Meldungen auftauchten, die ihrem Gefolge von Arbeitslosigkeit und Lohndrud in Aussicht stellt, schränken, daraus ergiebt sich ein verminderter Konsum der angeblich günstig für die Handelsverträge lauteten. Der Doppel- legt er andrerseits der großen Masse neue drückende Lasten auf. zur Deckung dieser Bedürfnisse bestimmten Artikel, der, indem tarif sei endgültig gefallen, die Agrarzölle bewegten sich in mäßigen Nehmen wir entsprechend der Reichsstatistit an, daß der Stonjum er eine Abnahme; der Produktion und der Nachfrage nach Grenzen usw. Darob große Freude in vielen vertragsfreund an Brotgetreide 200 kg pro Kopf der Bevölkerung beträgt, jo be- Arbeitskraft hervorruft, auf die Lohnhöhe drückt. lichen Blättern, als ob wir nun schon den Sieg in der Tasche deutet schon eine Getreidezollerhöhung von 3,50 auf 6 Mart Diese lettere Theorie vertritt in seiner schon erwähnten Wer aber verbürgt uns denn die Wahrheit dieser pro Doppelcentner für eine fünftöpfige Arbeiterfamilie allein eine Schrift Profeffor Diesel und kommt auf Grund derselben Gerüchte? Wer steht uns dafür, daß sie nicht mit jährliche Mehrbelastung von 25 Mart. zu der Folgerung, daß die geplante Erhöhung der Getreide­Geschick und Lift ausgestreut werden, um eine trügerische Sicherheit zu erzeugen? Ist es nicht Dazu kommen noch die Fleischzölle. Nechnen wir, daß die obige zölle mit einer Weiterführung der Socialreform unverträglich auffallend, mit welcher fühlen Ruhe die agrarischen Blätter diese Arbeiterfamilie an Fleisch täglich nur 1/2 Pfund incl. Bubrot( Spec fet, Kornzoll und Socialreform wären un­Meldungen hinnehmen, die sie doch eigentlich in helle Wut ver- und Wurst 2c.) gebraucht, so ergiebt sich, niedrig gerechnet, eine bereinbare Gegensäge. Gegen solche Folgerung fehen müßten?" weitere Mehrbelastung von 12 M. pro Jahr. wendet sich Diehl. Er sucht nachzuweisen, daß Diezel den Stampf um die Anteile am Bodenertrag auf einen Kampf zwischen Lohn und Rente reduciert, während Ricardo schon den Pächter mithineinzieht und den Kampf zwischen Lohn, Profit und Rente sich abspielen läßt, zudem aber seien auch die industriellen und kommerziellen Klassen dabei stark beteiligt". Er weist dann Es ist nötig, auf dieses frevelhafte Spiel hinzuweisen, einmal, sichtigt. weiter darauf hin, wie sowohl unter den steigenden Korn­da weitere derartige Tricks nicht unwahrscheinlich sind, und andrer- Und warum soll der deutsche Arbeiter diese Verteuerung seines preisen der fünfziger, sechziger Jahre, als unter den sinkenden feits da es die Geschäftsmoral der Macher der Koalition und die notdürftigen Lebensunterhalts auf sich nehmen, warum soll er die der letzten Jahrzehnte die Löhne gestiegen sind, und zwar Qualität ihrer Breise treffend charakterisiert. höchsten Brotwucher- Zölle in ganz Europa zahlen, höhere, nicht minder in den Ländern mit hohen Getreidezöllen, wie Vielleicht wird auch jetzt noch jene Preffe mit dem Ein wie fie der französische, der italienische, der spanische z. B. in Deutschland und Frankreich , als im Freihandelsland tommen, die Festlegung Um Minimal Arbeiter zu zahlen gezwungen ist? Anzahl einer reichen, England. Im besonderen zeigt er an der englischen Ge­bon lebenden Klasse zollsäge neben dem allgemeinen Tarif bedeute noch immer größtenteils in Lurus lebenden. Groß- Grund- treidepreis- und Lohnstatistik, daß während zu gewissen Zeiten teinen Doppeltarif, besonders, wenn die Minimaljäße nicht direkt befizern noch höhere Einkünfte zu sichern; einer Kafte, die die Löhne fast genau den Getreidepreisschwankungen folgten, in den Tarif aufgenommen würden, sondern die Regierung fich mit Berachtung auf ihn herabsicht, die seinem Streben, auch für in andren Perioden trotz großer Verschiebungen der mur zu ihrer Innehaltung durch eine für sie bindende Erklärung ver- sich und die Seinen einen etwas größeren Anteil an den Kultur- Getreidepreise die Löhne konstant blieben. Er folgert daraus, pflichte. Der äußeren Form nach mag das etwas Verschiedenes gütern zu erlangen, am liebsten mit brutaler Gewalt entgegenträte! daß es ganz unmöglich sei, über die Zusammenhänge zwischen fein; für die Verwendbarkeit des Tarifs als Basis für den Abschluß Deshalb rücksichtsloser Kampf dem neuen Getreidepreis und Arbeitslohn irgend eine feste Regel auf­austellen.. neuer Handelsverträge ist es absolut einerlei, zumal für jene Brot und Fleischwuchertarifl

Die Mahnungen des Artikels, dem eine ähnliche Warnung in der Korrespondenz des Handelsvertragsvereins" folgte, blieben jedoch, obgleich die heftigen Angriffe einiger konservativer Blätter ihn sofort als Treffer" tennzeichneten, im Ganzen unbeachtet; zu meist wurde das Doppeltarif- System für aufgegeben gehalten.

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Allein die beabsichtigten Brot- und Fleischzollerhöhungen legen also der Arbeiterfamilie einen neuen Tribut von ca. 37 M. auf, in Wirklichkeit noch um etwas mehr, da noch die Aufschläge des Mehl händlers, Bäckers, Schlächters 2c. hinzukommen. Und hierbei sind die erhöhten Ausgaben für Butter, Käse, Eier usw. noch nicht berück­ür Butter, Käse, Eier