Nr. 177.
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Vorwürts
Berliner Volksblatt.
18. Jahrg.
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Telegramm Abrene: Socialdemokrat Berlin
Redaktion: SW. 19, Beuth- Straße 2.
Fernsprecher: Amt I, Nr. 1508.
Die Junker als Nationalhelden. Das Compagniegefchäft in der Ausbeutung des Volks bringt es mit sich, daß die raschen Emporkömmlinge des Industriefeudalismus, als ob sie selbst über„ Ahnen" verfügten, die alten Adelsgeschlechter Oftelbiens verherrlichen:„ Ehrst Du meinen Briefadel, so beuge ich mich demütig vor Deinem Grundadel!"
So wendet sich das Kruppsche Kanonenblatt, die„ Berl. Neuesten Nachrichten", heute gegen die Kölnische Zeitung ", die etliche ironische Bemerkungen über das Ostelbiertum aus Theodor Fontanes Teztem Roman Stechlin" abgedruckt hatte, mit folgender Junker= berherrlichung:
vollziehen braucht."
Das ist das alte Lied, nur daß es jetzt nicht bloß die Junker selbst durch ihre Organe künden, sondern daß es auch die Ritter von der Judustrie nachpfeifen. Herr v. Miquel, auch ein durch den Kapitalismus zum Adel gediehener Emporfömmling, entwickelt gern den gleichen Adelsstolz über unsre Ahnen".
Donnerstag, den 1. August 1901.
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Wäscherin.
Expedition: SW. 19, Beuth- Straße 3.
Fernsprecher: Amt I, Nr. 5121.
preußische Dienste. Gneisenau ist der Sohn eines östreichischen So entschied das Reichsgericht am 4. Februar 1901. Hauptmanns und war ursprünglich öftreichischer Husar. Hiernach hat auch die Dresdener Amtshauptmannschaft tein; Scharnhorst war ein Hannoveraner und diente bis zur te cht, das Streitpostenstehen zu verbieten. So lange die StreitOberstlieutenantscharge in der hannoverschen Armee. York posten sich keiner Uebertretung eines Gesetzes schuldig machen, dürfen war allerdings ein Preuße, aber keiner von den edelsten und Besten, sie ihre für die Durchführung eines Streits notwendige Thätigkeit sondern das Kind einer ungehindert ausüben. Ob derartige Uebertretungen vorkommen, ob Wenn man der Periode unmittelbar vor und während der die öffentliche Ruhe und Sicherheit durch Streikposten gestört, ob Befreiungstriege gedenkt, so ist es unmöglich, den Freiherrn das Publikum durch Streikposten beunruhigt und belästigt wird, das v. Stein, mag er auch fein Soldat gewesen sein, zu vergessen. hat die Polizei erst abzuwarten, und wenn derartige Ausschreitungen Auch er stammte nicht aus dem Streise der Junker, ja nicht einmal verübt werden, dann kann sie gegen die Frevler vorgehen. Das aus Preußen, sondern war von Geburt ein Nassauer. Streitpostenstehen aber von vornherein verbieten, das ist un-! gesetzlich.
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sein, außer vielleicht der Herr Amtshauptmann selber. Da aber
In der Wirkung läuft das Verbot auf eine Schädigung der Streitenden und auf eine Begünstigung der Unternehmer hinaus. Der Geist des Zuchthausgesetzes spukt eben immer noch herum, ganz besonders in Sachsen .
Bosse.
Wer war ferner der Schlachtenlenter 1866 und 1870? Vielleicht ein preußischer Junker? Nein, denn Herr v. Moltke hat ebenso Aber die Amtshauptmannschaft geht noch weiter. Sie ver „ Die Anerkennung( für die nicht oſtelbische Familie Hohenlohe) wie Blücher in Mecklenburg das Licht der Welt erblickt. bietet auch im Voraus je de dem Streitposten stehen braucht sich nicht auf Kosten der„ oſtelbiſchen" Adelsfamilien und ebenso wie Derfflinger, Keith, Blücher , Gneisenau, Scharnhorst ähnliche Handlung. Ja, welche Handlungen find denn dem zu vollziehen, die seit dem Großen Kurfürsten die begann er seine militärische Laufbahn nicht in der preußischen Armee, Streitpofstenstehen ähnlich? Darüber dürfte wohl niemand im Klaren Schlachten von Brandenburg und Preußen gefondern in einer andren, nämlich in der dänischen. schlagen und die 1813, als der mittel- und süddeutsche Wir haben im Vorstehenden gewiß die bekanntesten und be- dieser Herr den dunklen Sinn der betreffenden Worte nicht näher Adel zum großen Teil unter Rheinbundsfahnen stand," da waren, deutensten der preußischen Generäle erwähnt. Wo bleiben nun die erläutert hat, so bleibt es jedem beliebigen Polizisten überlassen, als Not am Mann war", die Erhebung Ostpreußens großen Feldherren aus den Reihen der ostelbischen Junkerschaft? irgend etwas, was irgend ein Streitender thut, als eine dem Streif mit hochherzigem Beispiel und unter größten Durchschnitts Generäle hat sie dank der bekannten Be- poſtenstehen ähnliche Handlung anzusehen und den Betreffenden zur persönlichen Opfern in die Wege leiteten, nicht bloß auf vorzugung, die in Preußen der Geburtsadel genießt, allerdings genug Anzeige zu bringen. mudten", sondern als wirklich Vornehme nicht einem Machthaber, geliefert, aber bei diesen Herren wurden die Verdienste jener, die Obgleich das bezeichnete Verbot gesetzlich durchaus unhaltbar sondern dem Gefühl ihrer Pflicht gehorchten", gegen den ihrem Posten gewachsen waren, durch die Dummheiten der andern, ist, so werden doch jedenfalls auf Grund desselben die streikenden Willen des Königs. Die Verdienste des Fürsten Hohenlohe stehen die ihre Aufgaben nicht erfüllen konnten, reichlich ausgeglichen. Glasarbeiter mancherlei Unannehmlichkeiten und Mishelligkeiten geschichtlich so fest, daß ihre Anerkennung sich nicht unter VerZum Schlusse noch einen Beweis dafür, daß die verehrlichen auszustehen haben, bevor das von der Amtshauptmannschaft erunglimpfung der alten Schwertträger Brandenburg- Preußens zu Herren Junter sogar in einer Zeit, wo die preußische Armee noch lassene Verbot durch gerichtliches Urteil als nicht mit dem Gesetz in unter dem Eindruck vor kurzem erfochtener Siege stand und man Einklang stehend bezeichnet wird. daher gerade bei den Offizieren erhöhten Diensteifer hätte erwarten sollen, manchmal nur mit Mühe zur Erfüllung ihrer Pflichten zu bewegen waren. Am 14. Mai 1750, alfo 5 Jahre nach der sieg reichen Beendigung des 2. schlesischen Krieges, jah sich Friedrich II . genötigt, den Capitaines und Staabs- Capitaines" vom. ersten Noch furz vor seinem Sturze hat er noch eine leine Separat Bataillon Garde, somit Offizieren, die sich aus den ersten vorstellung als erster aller politischen Schlangenmenschen gegeben, untergeschlechtern rekrutierten, eine gewaltige schriftliche Nase zu Der frühere preußische Kultusminister Besse ist am Mittwoch, indem er anläßlich eines Interviews zu gleicher Zeit ein tiefes erteilen, in der folgende charakteristische Stellen vorkamen: 69 Jahre alt, einem schweren Leiden erlegen. Kompliment vor dem Kanal und den Junkern machte. Er meinte, „ Die Capitaines vom ersten Bataillon haben ihr Devoir Als er im März 1892 den Vater des allerchristlichsten Volksder von ihm hintertriebene Stanal sei ein Gebot der Vernunft", als Commandeurs der Compagnien bisher nicht so observieret, schulgesetzes, den Freiherrn v. Bedliy- Trüßschler ablöste, setzte mant aber er könne nicht gegen den Willen der Junker gebaut werden, als es von accuraten Offiziers gefordert wird.... Es ist nicht einige Hoffnung auf ihn. Er war bekannt geworden durch eine weil diese die preußischen Schlachten geschlagen genug, daß der Capitaine die Offiziers und Gemeinen seiner scharfe Rede gegen das studentische Corpsunivesen und die daraus hätten. Compagnie bei Nahmen kennet, sondern er muß ihre Conduite aus folgernde mangelhafte Vorbildung unserer Staatsbeamten. Diese Behauptung, daß die preußischen Junker die preußischen wendig wissen und muß sich also mehr mit seiner Compagnie zu Nachdem er aber einmal Minister geworden, war an ihm von Siege erfochten hätten, wird fast stets als eine Entschuldigung für thun machen, wie es bisher geschehen ist.... GEs ist liberalen Neigungen nichts zu merken. Während der sieben Jahre, die staatliche Bevorzugung der Jtelschnige 2c. angeführt, und eine Schande, da die Capitaines die die schönste Com die er im Amt bleiben durfte, erwies er sich durchaus als der Wuchertarif wird nicht zum mindesten mit dem Hinweis gerecht- pagnien von der Armee zu commandieren haben, wozu der Minister des Kultus, nicht der Kultur. Auch war er ein fertigt, daß es unbedingt notwendig sei, die köstlichste aller Menschen- König die Leuthe mit vielem Fleiß und Untosten zusammen- fehr frommer Mann, der auf dem Verwaltungswege er rassen, eben das Ostelbiertum, dem Bolte und der Menschheit zu bringen muß, daß die Offiziers nicht das geringste Attache- reichte, was sein Vorgänger gesetzlich festlegen wollte. Besonders ment vor die Leuthe haben, sondern bey einigen Gelegen- litt unter ihm das Universitätswesen. Er übte scharfe Kontrolle und heiten gar zu brutal und bey anderen gar zu indulgent mit ihnen duldete keine Irrlehren". Unter ihm blühte das System der„ Straffind. Wann es auch die schlechtesten Compagnien von der Armee profeffuren", das darin bestand, verdächtigen Universitätslehrern von wären, so müssen sie nach ihrer Schuldigkeit doch vor die Leuthe Staatswegen einwandfreie" Kollegen zwangsweise auf den Hals sorgen, aber fie Kosten ihnen nichts, also fragen sie auch gar zu setzen. Verschiedentlich versuchte er, Professoren, die allzu freie nichts darnach." Meinungsäußerungen gewagt hatten, disciplinarisch zu drangfalieren. Denn Bosse war immer nur für thunlich ste" Freiheit der Wissenschaft und er war stets bereit, dem Stummschen oder Kanizschen Verlangen nach Männern der Pragis" auf dem Ratheder zu willfahren; unter Männern der Praxis verstanden sie. Personen, die unbeschwert durch wissenschaftliche Ueberzeugung geneigt wären, die Ausbeutung als nötig und nützlich zu beweisen.
erhalten.
Das ist die Dichtung. Wie aber lautet die Wahrheit? Es ist eine eigentümliche Erscheinung der preußischen Armee, daß die weitaus überwiegende Mehrzahl ihrer bedeutenden Generäle überhaupt keine Preußen, also auch keine preußischen Junker waren, sondern erst von aus wärts in das preußische Heer importiert wurden.
Solchermaßen mußte Friedrich II . die hochadeligen Herren„ Capitaines" vom ersten Bataillon Garde an ihre Pflichten mahnen. So sehen die ostelbischen Nationalhelden aus!
In der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts sehen wir an der Spitze des turbrandenburgischen Heeres den Generalfeldmarschall Derfflinger. Er war aber fein Preuße, sondern nach der einen Angabe im öftreichischen Dorfe Neuhofen , nach der andern in einem böhmischen Dorfe geboren. Erst mit 48 Jahren, nachdem er den 30 jährigen Krieg unter den schwedischen Fahnen mitPolitische Ueberlicht. gemacht hatte, trat er in preußische Dienste. Zu Beginn des 18. JahrBerlin, den 31. Juli. hunderts ist Leopold von Deffan, den gewiß auch niemand zu den preußischen Junkern zählen kann, der erste der preußischen Generäle. Das verbotene Koalitionsrecht. In der Kriegsperiode Friedrichs II. sticht besonders Seydlik, der Amtshauptmannschaft Dresden- Altstadt dem König manche Schlacht gewann, hervor. Auch Seydlig gehörte hat, wie wir schon gestern berichteten, mit echt sächsischen Polizeinicht zu den ostelbischen Strautjunkern, seine Wiege stand vielmehr maßnahmen in den Streit der Glasarbeiter eingegriffen, indem fie am Rhein , im damaligen Herzogtum Kleve . Ebenfalls vorzügliche den streikenden Ausländern Ausweisungs befehle zuſtellte. Aber Dienste leistete dem König der Feldmarschall Keith, die fürsorgliche Amtshauptmannschaft ließ es nicht bei dem Vorgehen der aber ein geborener Schotte und erst aus der russischen gegen die ausländischen Arbeiter bewenden, sondern sie hat sich auch Armee in die preußische getreten war. Und sieht man genau zu, so für befugt erachtet, in das gefeßlich gewährleistete Soalitions ist auch Friedrich II . fein Vollblutpreuße. Wie es bei allen recht der einheimischen Arbeiter einzugreifen und das durch kein Mitgliedern regierender Häuser der Fall ist, war auch sein Gesetz untersagte Streitposten stehen rundweg zu ver Stammbaum in der Linie der weiblichen Ahnen ziemlich inter - bieten! national. Seine Mutter und Großmutter waren Hannoveranerinnen, feine Urgroßmutter eine Oranierin.
Die Sächsische Arbeiterzeitung" veröffentlicht eine von der Amtshauptmannschaft erlassene Bekanntmachung. Sie lautet:
In aller Erinnerung ist noch, daß er eigens ein besonderes Maulkorbgesetz für Privatdocenten schuf, nur um das Mittel in die Hand zu bekommen, unsren Genossen Arons aus der Universität zu entfernen, wo er Physik lehrte. Dieses Gesez ist ihm denn auch geglückt.
Bosse ist im Jahre 1899 über den Mittelland- Kanal gestürzt. Er hatte seinen Hilfsarbeiter Irmer wegen seiner Ablehnung des stanals gemaßregelt. Darob wurde der Minister gesellschaftlich boykottiert, und schießlich der Wut der rebellierenden Junker geopfert. Alles in allem; auch Bosse stammte aus jenem Geschlechte preußischer Kultusminister, dem die Wöllner und Mühler angehörten. Auch er war ein Minister gegen den Geist.
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Herr Bachem und die Crefelder Handelskammer. Während Das sogenannte Streitposten stehen bei Arbeitsausständen und jede dem ähnliche Handlung, die dazu bestimmt die Rede Bachems, in welcher er sich für den Doppeltarif und die und geeignet ist, Arbeitswillige von der Arbeit abzuhalten oder Erhöhung der Zölle ausspricht, noch die Nunde durch die Presse einzuschüchtern, wird, weil dadurch die öffentliche Ordnung macht, verläßt der Bericht der Crefelder Handelskammer die Druderei. und Sicherheit gestört, auch über die Kreise der Arbeit. Dieser Bericht spricht sich ganz entschieden gegen den Doppeltarif geber und Arbeiter hinaus das Bublikum beunruhigt und für langfristige Handelsverträge aus. und belästigt wird, hiermit noch ausdrücklich verboten In dem Bericht heißt es, nachdem die rückläufige Konjunktur und, falls nicht gerichtliche Bestrafung nach§ 158 der fonstatiert ist: Reichs- Gewerbe- Ordnung oder polizeiliche Bestrafung nach§1 der Verordnung, den Verkehr auf öffentlichen Wegen betreffend, vom 9. Juli 1872 eintritt, nach Befinden auf Grund von§ 360 Ziffer 11 des Reichs- Strafgesetzbuchs mit Geldstrafe bis zu 150 M. oder mit Haft bis zu 14 Tagen bestraft werden. Dresden , am 27. Juli 1901.
Auf die an triegerischen Lorbeeren so reiche Zeit Friedrichs II. folgte, wie bekannt, der speispiellose Niedergang der preußischen Armee, ein Niedergang, der alle Stufen, angefangen von der Blamage bis hinunter zur erbärmlich sten Feigheit und zum niederträchtigsten Verrat aufweist. Und hier haben die Herren Junker, wie die Geschichte Preußens im Jahre 1806 und 1807 beweist, a Ilerdings an derSpizege standen. Für die Art und Weise, wie sie wohlbewehrte Festungen meist schon der anrückenden Vorhut der Franzosen übergaben, nachdem sie einige Tage vorher noch renommiert hatten, daß sie eine Kapitulation niemals unterzeichnen würden, findet man in der Kriegsgeschichte freilich fein Beispiel mehr. Dies bleibt eine Specialität derjenigen, die die Krupp Organe und Herr v. Miquel als die preußischen Schlachtengewinner bezeichneten. In den erwähnten Tagen der Schande und Schmach blieben vor allem vier Es ist noch allgemein bekannt, daß der Senat von Lübec Männer, die auch bei der Wiedererhebung Preußens die hervor- feiner Zeit eine Verordnung erließ, welche das Streikpostenstehen ragendsten Rollen spielen sollten, aufrecht: Blücher , Gneisenau, ganz allgemein verbot, und es ist ebenso bekannt, daß diese Ver Scharnhorst, ort. Aber keiner von ihnen war ein preußi- ordnung vom Reichsgericht als rechts ungültig erklärt scher Junker.
Blücher stammte aus Mecklenburg und seine ersten Sporen verdiente er sich in der schwedischen Armee, und zwar im Kampfe gegen Preußen. Erst dadurch, daß er bei einem Streif
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wurde.
Königliche Amtshauptmannschaft Dresden- Altstadt. Dr. Schmidt.
„ Eine Verordnung, die das Streifpoftenstehen an sich( also nicht aus straßen- oder verkehrspolizeilichen Gründen) verbietet, ist nicht rechtsgültig."
zug seinen damaligen Gegnern in die Hände fiel, tam er ingen Stollifton mit§§ 152 und 158 der Reichs- Gewerbe- Ordnung
Neben dem allgemeinen Niedergang wirkten die kriegerischen Ereignisse verschlechternd auf das Geschäft, namentlich auf den Außenhandel. Der südafrikanische Krieg übte einen ungünstigen Einfluß auf den englischen Markt, und die chinesischen Wirren schädigten den Absatz nach Ostasien . Angesichts dieser Stockungen auf wirtschaftlichem Gebiete erscheint die Sicherung der vorhandenen Eine weitere erheb ausländischen Absaßmärkte um so wichtiger.
liche Erschütterung der Grundlagen für die Handels- und Industriethätigkeit unseres Baterlandes fönnte bedenklich werden. Deshalb muß als die bedeutendste wirtschafts- politische Aufgabe der Gegenwart und der nächsten Zukunft bezeichnet werden: die Schaffung eines allen billigen und gerechtfertigten Wünschen entsprechenden Bolltarifs und Aufrechterhaltung der guten Handelsbeziehungen und des wirtschaftlichen Friedens mit dem Ausland. Der Erreichung dieses Bieles werden leider feitens einzelner Parteien im Lande ebenso viele Schwierigkeiten bereitet, als sie der Durchführung der großen und bedeutsamen Kanalprojekte nun schon seit Jahren in den Weg gelegt worden