Mr. 193.
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Erscheint täglich außer Montags.
Vorwärts
Berliner Volksblatt.
18. Jahrg.
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Telegramm Adresse: Bocialdemokrat Berlin"
Redaktion: SW. 19, Beuth- Straße 2. Fernsprecher: Amt I, Nr. 1508.
Dienstag, den 20. August 1901.
Expedition: SW. 19, Beuth- Straße 3.
Fernsprecher: Amt I, Nr. 5121.
Unterschreibt die Petitionen gegen den Zollwncher!
Eine deutsche Kolonialarmee.
Daß dem deutschen Volke zu all seinen sonstigen Lasten auch noch eine ständige Kolonialarmee aufgehängt werden wird, ist gewiß. Kürzlich wurden noch einige offiziöse Beschwichtigungsversuche unternommen, jetzt bestätigt die Waldersee- Bresse jene Absicht und die Berl. Neuesten Nachrichten" bedauern nur noch den„ Mißbrauch des Wortes Kolonial Armee", da ja bloß Formationen geringen Um fanges in Frage kommen werden.
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Vorläufig haben wir ja die o st asiatische Brigade, den kräftigen Rest des chinesischen Expeditions corps. Graf Bülows bewährte Verfassungstreue wird jedoch dafür sorgen, daß die Verfassungswidrigkeit dieser Truppe durch Schaffung einer verfassungsmäßig bewilligten Kolonialarmee bald beseitigt
werde.
Warum soll das weltpolitische Deutschland sich nicht auch zur Abwechslung eine Kolonialarmee zulegen? Frankreich hat eine Kolonialarmee, ebenso England, und da muß doch das Deutsche Reich ebenfalls eine solche besitzen. Das verlangt schon die ,, nationale Würde"!
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folchen Dingen nicht. Und wenn auch nur die, ostasiatischel Die Post" giebt heute eine dankenswerte Aufklärung über Besazungsbrigade" als Kolonialarmee vorgesehen ist, so den Sinn der verrückten Zollforderungen, die der Landwirtschaftsrat erwachsen jährlich doch etwa 11 Millionen Mehrausgaben, und der Bund der Landwirte erhoben haben und die noch weit die nicht die geringste Notwendigkeit haben. hinaus gehen über die Vorschläge im Regierungsentwurf. Es handelt sich da nur, wie wir es stets aufgefaßt haben, um Die" Post" Aufschläge, wie sie im Schachergeschäft üblich sind. meint:
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,... Die freihändlerische Bresse von den Organen der Tiergartenstraße bis zum Vorwärts" haben angesichts ihrer scharfent Agitationen gegen den Zolltarif- Entwurf am wenigsten das Recht, fich darüber zu beschweren, daß die Agrarier ihrem Beispiele folgen. Je lauter ihr Geschrei gegen die Agrarzölle ist, um so eindringlicher und lauter wird auch die agrarische Gegenaktion werden. Das liegt in der Natur der Sache und ist sogar notwendig, damit die Freihändler nicht im Trüben fischen können."
Wo will man denn nun eigentlich eine deutsche Kolonialarmee garnisonieren lassen? Momentan ist dies allerdings in China möglich, aber auf die Dauer dürfte es doch nicht angehen. Wohin aber, wenn China geräumt werden muß? Soll dann die Kolonialarmee vielleicht nach Siautschou oder in unsren afrikanischen Besizungen verlegt oder auf alle diese Kolonien verteilt werden? Derartiges wäre einfach lächerlich, denn um die nahezu wehrlosen Volksstämme, die Deutschland in seinen Kolonien unterjocht hat, im Baume zu halten, sind nicht Tausende von Soldaten nötig. Dies scheinen auch begeisterte Kolonialschwärmer schon eingesehen zu haben, wenigstens geht aus verschiedenen ihrer Vorschläge hervor, daß sie sich Man weiß also, warum die Bündler zollpolitisch Verrücktheit die deutsche Kolonialarmee in Deutschland selbst garnisonierend Heucheln. Man erklärt die von der Regierung vorgeschlagenen Zolldenken. Von da aus soll sie dann zur Ehre des teutschen Namens förm- fäße als viel zu niedrig, damit der Volksprotest nicht eine Herabliche Ausfälle über das Meer machen. Auch Herr v. Wißmann fegung derselben erzwinge. So soll die Täuschung erweckt werden, z. B. wünscht als Garnisonierungsort für die von ihm befürwortete als ob die tollen Forderungen des Regierungsentwurfs eigentlich Kolonialarmee eine deutsche Stadt, die in möglichster Nähe eines eine wahre Gnadengabe an das Volk bedeuten. Diese dummdreiste Seehafens liegt. Schachertaktit wird allerdings ihr Ziel nicht erreichen. Das Volk Leider aber wird diese neueste Laune deutscher Staatskunst sehr Damit aber, daß der Gedanke, die deutsche Kolonialarmee nach wendet sich nicht gegen die agrarische Puppe, sondern gegen den viel Geld fosten. Kolonialarmeen sind wesentlich teurer als ge- Deutschland selbst zu verlegen, überhaupt hervortreten kann, wirklichen Feind, gegen den Wuchertarif, den die Reichsregierung aufwöhnliche Truppen, obwohl diese auch große Summen verschlingen. ist der ganze Rummel vortrefflich charakterisiert. Die deutsche gestellt hat und zu dem im allgemeinen sich die Mehrheit der SchutzVor allem fordert das Personal einen bedeutenderen Aufwand. In Kolonialarmee wäre nicht ein Produkt der Notwendigkeit, fie wäre zollparteien bekennt. der deutschen( inländischen) Armee treffen z. B. für das Jahr 1901 nicht etwa hervorgegangen aus der Gefährlichkeit der eingeborenen auf jeden Kopf des Heeres, alles in allem genommen, durchschnittlich Volksstämme in den Kolonien, sondern nur ein Werkzeug der Höllische Angst erfaßt die Agrarier in der Ahnung dessen, was 1114 Mark Kosten.( Gesamtkopfstärke 604'168, Gesamtkosten phantastischen Allerweltspolitik, die überall mit dabei sein" will, fie die Obstruktion" der Oppositionsparteien nennen. Sie 673 124 690 M.), und dies, obwohl der deutsche Soldat sehr färglich die trotz aller Beteuerungen der eignen Friedensliebe in Verzückung können sich nicht verhehlen, daß der neue Tarif nicht zu stande verpflegt und gelöhnt ist. Mit einer Löhnung von 6 M. 60 Pf. gerät, wenn sie ihre Soldaten mit möglichst großem Spektakel über kommen fann, wenn die Linke von dem ihr zustehenden parlamenpro Monat, wie sie der deutsche Soldat auf die Hand erhält, mit die weiten Meere nach fernen Ländern schicken und bei ihrer Rückkehr tarischen Rechte Gebrauch macht. Es tönt daher bereits jetzt dem bißchen Fleisch und Gemüse, das er bekommt, ist natürlich rauschende Triumphfeste feiern kann, mögen auch Siege, die diesen wieder das von den Heinzetagen übliche Gelärm über Herabsetzung eine Kolonialarmee, die sich nur aus Angeworbenen zusammen- Namen verdienen, gar nicht erfochten worden sein. des Parlaments und Selbstvernichtung des Reichstags. Dabei ist es setzen kann, nicht zu begründen und zu erhalten. höchst amüsant, daß die Agrarier selbst so viele Anträge zum Zollgesetz in Aussicht gestellt haben, daß es überhaupt keiner Anträge der Linken mehr bedürfen würde, um die Reichstags- Beratungen ins Endlose zu ziehen. Die Herren wollen offenbar die Obstruktion" für uns besorgen.
Man darf sich hier durch die Leichtigkeit, mit der das Deutsche Reich im vorigen Jahre das Expeditionscorps gegen China aufbrachte, nicht zu Trugschlüssen verleiten lassen, denn damals handelte es sich zum überwiegenden Teil um attive Mannschaften, die durch
Kolonialarmee zu verzeichnen sind.
Der Zollwucher.
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erklären,
ihre Meldung zum Khakizug den Unannehmlichkeiten des Kasernen- In der großen und ernsten Auseinandersetzung zwischen den Noch peinlicher als die„ Obstruktion" ist den Zollvucherern der lebens zu entrinnen hofften. Wesentlich schwieriger aber wird die Wucherparteien und dem Volt, das sich gegen den Wucher wehrt, Gedanke an eine Reichstags Auflösung. Ein nationalliberales Sache, wenn Leute angeworben werden sollen, die ihrer aktiven finden sich auch einige Episoden, die der Heiterkeit nicht entbehren. Blatt meinte dieser Tage, es sei angemessen, daß die Regierung über Dienstzeit schon gerägt haben. Hier müssen reichliche Verpflegung Go wirkt einigermaßen belustigend die schwankende Hilflosigkeit, in diese wichtige Frage des Zolltarifs die Wähler befrage, und hoher Sold als Lockmittel dienen. Einen kleinen Vorgeschmack der das führende Organ der Konservativen, die„ Kreuz- 8eitung" aber die Deutsche Tageszeitung" und die„ Kreuz- Zeitung " und diese Aussicht davon, was eine Kolonialarmee allein in dieser Hinsicht kostet, geben um sich tastet. Im Rundschauleiter ihrer Sonntagsnummer bespricht sträuben sich entsetzt gegen die beiden Vorschläge, die bisher zur Aufstellung einer deutschen das Blatt scharf und erregt die Situation, die im schutzöllnerischen auch der gegenwärtige Reichstag sei schon unter dem Zeichen der Lager durch die Erklärung des Centralverbandes gegen den Mindest Bollrevision gewählt worden und könne daher als wirklicher und Der erste stammt vom Herrn v. Wißmann. Dieser wünscht tarif geschaffen ist. Sie müsse bekennen, daß„ durch die Kundgebung wahrhafter Ausdruck des Volkswillens" gelten. Diese Beängstigung die deutsche Kolonialarmee aus lauter Musterknaben zusammen des Direktoriums die Zolltariffrage in ein neues, ernst es vor einer Reichstags- Neuwahl ist nur allzu berechtigt, denn 1898 zu setzen, von denen jeder nicht nur ein Soldat, sondern auch ein Stadium getreten ist"; der Verzicht auf die Minimalzölle sei spielte die Frage der Erneuerung der Handelsverträge zwar schon Baumeister, Gärtner, Metzger, Bäder, Koch, Zoologe, Botaniker und für die Landwirtschaft„ absolut unannehmbar". Die Kreuz- 8tg." in den Wahlkampf hinein, aber Massen von Wählern Meteorologe sein soll. Die Leute, meint Herr v. Wißmann, müßten versucht dann die Mitglieder des Centralverbands gegen sein glaubten noch nicht an den ungeheuerlichen Zollspuk, den natürlich so gut bezahlt werden, wie dies in der englischen Kolonial jetzt Agrariertum und seine Regierung über uns losgelassen. armee der Fall ist. Dies würde unsres Wissens pro Tag die Auflösung des Reichstags und Neuwahlen das wäre Kleinigkeit von 5 M. Löhnung betragen. das erlösende Wort in diesen Kämpfen gegen die agrarische Aushungerung des Volkes.
Der zweite Vorschlag ging vom Schwäbischen Merkur" aus. Im Gegensatz zu Herrn von Wißmann forderte derselbe, daß die deutsche Kolonialarmee aus der Hefe des Voltes fich rekrutiere. Entlassene Sträflinge, verwegene Abenteurer, unsauber abgegangene Offiziere scheinen dem schwäbischen Blatt als das richtige Material. Die Vergangenheit dieser sauberen Kämpfer soll dann ebenso geheimnisvoll verhüllt werden wie Lohengrins Herkunft.„ Gewähren wir, rief der„ Merkur " aus, dieser Truppe entsprechend der hohen Gefahr ihres Dienstes sehr hohen Sold, sorgenvolle Invalidität auf Kosten des betreffenden Landes."
Hierbei übersieht die wackere Schwabenzeitung nur, daß Deutsch land den hohen Sold und die sorgenfreie Invalidität eben nicht von dem betreffenden Lande bezahlen lassen kann, dieweilen nämlich die prächtigen deutschen Kolonien überhaupt nichts eintragen, sondern jährlich einen Reichszuschuß von circa 30 Millionen fordern. Somit bliebe dem deutschen Michel nichts übrig, als den hohen Sold 2c. selbst aufzubringen.
Direktorium auszuspielen:
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„ Es wird abzuwarten sein, ob das Gros des Verbandes den Beschluß seines Direktoriums zu dem seinigen machen wird. Vor den verhängnisvollen Folgen, den ein solcher Schritt nach sich ziehen würde, werden die Industriellen wahrlich nicht die Ob es dahin kommen wird? Das Centrum wird alles aufAugen schließen können. Man wird doch auf industrieller Seite bieten, um dies ihm Entsetzlichste zu verhüten. Denn für das nicht denken, daß die agrarischen" Parteien im Reichstag so unCentrum bedeuten dem Reichstags- Wahlen unter Zeichen verantwortlich handeln könnten, daß sie wohl die Erhöhung der den AusKornzoll Erhöhung nicht weniger als industriellen Zölle durchzusetzen bereit seien, aber sich damit be- der Kornzoll- Erhöhung gnügen werden, wenn hinsichtlich der Gestaltung der landwirt - ein anderfall der Partei, in der heute noch zollschaftlichen Zölle alles beim alten bleibt.( Bekanntlich giebt wucherische Agrarier und nach billigem Brot rufende katholische Arauch der Centralverband der kolossalen Erhöhung der Getreide- beiter mühsam vereint gehalten werden. zölle, wie sie der Regierungsentwurf vorschlägt, seine Zustimmung! Das Centrum ist daher auch jetzt wieder die Partei des„ MögRed. d.„ Vorw.".) Erhöhte Industriezölle ohne ohne gleichlichen". Es legt sich nicht fest. Es ist zollwucherisch, aber Maß und zeitige Sicherung höherer Landwirtschaftszölle würden auf Grad des Wuchers behält es sich vor. Die Germania" erklärt das landwirtschaftliche Gewerbe geradezu verheerend wirken; sich heut weder für den Minimalzoll auf Getreide noch dagegen; es würde ein neues Forcieren der Industrie ins Werk gesezt
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werden, die Arbeiternot auf dem platten Lande würde sich noch es ist für die„ berechtigte Mittellinie", es ist der Bülow unter den schlimmer gestalten, und der landwirtschaftliche Ruin würde dem Parteien. neuen industriellen Aufschwunge" als Folie dienen. Besser dann tein Zolltarif als einer mit solchen Wirkungen; ja besser dann allgemeiner Freihandel als ein fümmerlicher Agrarzoll bei hohen Industriezöllen."
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Gesezt mun, es würde in der deutschen Kolonialarmee relativ große Sparsamkeit herrschen, die Löhnungen der Soldaten und Unter- Ueber den Sonntag aber hat der konservative Jammer sich Vor der Straftammer in Bonn stand der Stationsassistent offiziere blieben weit hinter den in der englischen Kolonial wieder beruhigt und in der Nummer der Kreuz- Zeitung " vom Hugo Hosters wegen Gefährdung eines Eisenbahntransports. armee üblichen zurück, die Gehälter der Offiziere, Aerzte und Beamten Montagabend ist die Kundgebung der Centralverbandsleitung nicht hatte auf dem Bahnhof Troisdorf während des Nachtdienstes einen würden nur um 20 Proz. höher sein, als sie in der inländischen mehr eine ernste Sache von verhängnisvollen Folgen, sondern nur Güterzug in ein besetztes Geleise eingelassen, wodurch ein geringer Materialschaden entstand. Der Angeklagte erklärte, er habe schon deutschen Armee gewährt werden, jo kämen doch sehr hohe Summen noch der Eierkuchen, um den zu viel Lärm gemacht wird: in Betracht. Rechnet man auf je 1000 Mann 1 Oberst, 2 Majore, Wenn der Reichskanzler und der preußische, unserer Groß- vor längerer Zeit seiner vorgesetzten Behörde mitgeteilt, daß er dem 5 Hauptleute, 5 Oberlieutenants, 13 Lieutenants, 2 Aerzte, 1 Bahl- industrie sehr nahestehende Handelsminister einen glücklichen Aus- auf der Station Troisdorf äußerst anstrengenden Nachtdienst nicht meister und 60 Unteroffiziere; segt man weiter die Löhnung der gang neuer Handelsvertrags- Verhandlungen trotz der Bindung der mehr gewachsen sei. Ein Sachverständiger, Regierungsrat Biered, Soldaten nur auf 30 M. monatlich fest, jene der Unteroffiziere Getreidezölle für sehr wohl möglich hält, so wird dagegen bie, sich befundete: Es sei ratfam gewesen, den Angeklagten schon vor Lediglich auf freihändlerische Behauptungen stügende Autorität" längerer Zeit aus der Stellung zu versetzen. Troisdorf fei ein durchschnittlich nur auf 50 M., nimmt man an, daß die Gesamtdes Centralverbandes keinesfalls aufkommen. Die agrarische" außerordentlich schwieriger Bahnhof, auf dem innerberpflegung der Unteroffiziere und Mannschaften pro Kopf im Tage Mehrheit des Reichstags dürfte ebenfalls auf die industrielle Kund- halb 24 Stunden mehr als 200 3üge einliefen. Der äußere auf 1 M. sich beläuft, so ergiebt sich für je 1000 Mann für gebung bei weitem nicht den Wert legen, den ihr die Freihändler Dienſt werde auf beiden Seiten des Bahnhofs durch unr einen Verpflegung und Löhnung allein eine jährliche Ausgabe in ihrer Hoffnungsfreudigkeit beimessen. Es wird da viel zu viel einzigen Beamten ausgeführt, der stets hin und her springen Lärm um einen" Gierkuchen" gemacht. müsse und sich nicht aus der Hörweite der Apparate entfernen dürfe. von rund 1 Million. Nun sind aber noch Kleidung, Ausrüstung, Es sei ausgeschlossen gewesen, daß er sich auf 400 Meter vom Bahnhof Lazarett Utensilien, Munition, Unterkunft und die Invalidenbabe entfernen lönnen, was aber nötig gewesen wäre, um festzustellen, Pensionen so daß mindestens noch bestreiten, ob das Gleise frei war. Das Gericht sprach den Assistenten frei. Objektiv liege eine sehr große Fahrlässigkeit vor; andrerseits dürfe aber fein Beamter in einer derartigen Stellung gelassen werden, bei dem eine solche Fahrlässigkeit als entschuldbar gelten fönne.
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zu
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weitere
Die Kreuz- Zeitung " hat sich nun wohl zu der Hoffnung durchgerungen, daß der agrarische Bucher sich schließlich doch mit 400 000 Mark nötig werden. Wie viele Tausend Mann großindustriellem Bucher wieder vertragen werde. Darin mag fie der weltpolitische Kurs beanspruchen wird, ist dermalen aller auch recht haben! dings noch unbekannt, aber Bescheidenheit kennt er bekanntlich in