Nr. 199.
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Vorwärts
Berliner Volksblatt.
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Redaktion: SW. 19, Beuth- Straße 2.
Fernsprecher: Amt I, Nr. 1508.
Der skandinavische Arbeiterkongreß.
Dienstag, den 27. August 1901.
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Fernsprecher: Amt I, Nr. 5121.
zurück in diesem Punkt. Wir Schweden sind ein ruhiges und ge- lebhaften Debatte, wird aber dann gegen 4 Stimmen angenommen. duldiges Volk. Wir unternehmen nicht gerne einen solchen Schritt, Sie hat folgenden Wortlaut: und wenn wir gleichwohl in einen allgemeinen Streit eintreten, so" Indem der Kongreß nur in der Organisation, der gewerkschaftDer standinavische Arbeiterkongreß hat in seinen folgenden soll das hier gesagt sein, wir thun es nur, ge- lichen und politischen, das einzige Mittel zur Erringung der Sigungen zu einer Reihe bedeutsamer Fragen der Arbeiter- trieben durch die harte Notwendigkeit." Menschenrechte für die Frau sieht, muß es die Hauptaufgabe der betwegung Stellung genommen, und auch die große Aktion der P. Knudsen( Dänemark ) schildert in packender Rede die Arbeiterbewegung sein, den Frauen das volle Verständnis für die schwedischen Parteigenossen für die Erringung des allgemeinen Kämpfe des schwedischen Volkes für die Erringung der staatsbürger- Notwendigkeit der Organisation beizubringen. gleichen Wahlrechts hat hier eine energische Förderung gefunden. lichen Rechte, die vielen Demonstationen, die Gründung der Wahl- Um dieses Ziel zu erreichen, empfiehlt der Kongreß den ver Den Generalstreit, der bisher nur in Frankreich und Belgien Anhänger rechts- Vereine, die Volks- Reichstage, und wie alles vergebens geschiedenen Centralorganisationen, die schriftliche wie mündliche fand, wollen die schwedischen Genossen zum erstenmal zur politischen blieben ist. Es ist nicht unsre Sache, den schwedischen Brüdern zu Agitation zu unterſtüßen und in politischer Hinsicht besonders für Demonstration benußen, ein beachtenswertes neues Moment in der sagen, was sie nun unternehmen sollen; sie müssen selbst das Mittel die Schußgesetzgebung für Frauen und Kinder zu wirken. nordischen Arbeiterbewegung, dessen Tragweite die Genossen, wie die bestimmen, und sie haben als letztes Mittel den Generalstreif Des weiteren wird die Presse der Arbeiterpartei aufgefordert, Verhandlungen ergeben, wohl zu ermessen wissen. bestimmt. Alle Streits sind wie zweischneidige Schwerter, aber überall dort, wo Veranlassung dazu vorliegt, die Mißstände, unter der Generalstreit ist noch gefährlicher. Doch, es sind zielbewußte denen die unterdrückten, unorganisierten Arbeiterinnen leiden, scharf Arbeiter, die diese Waffe anwenden wollen, und so mögen sie sie hervorzuheben. denn anwenden. Wir haben in Belgien gesehen, daß diese Waffe brauchbar ist, und darum fagen wir dänischen und norwegischen Arbeiter, daß wir den schwedischen Brüdern unsre volle und unbedingte Unterstützung zuwenden wollen. Darauf spricht der Norweger K. Jeppesen :„ Wie haben lange genug das Lied gesungen:" Bald wird es Tag, Ihr Brüder; es dämmert schon im Osten". Nun wollen wir einmal nachhelfen, daß es ein wenig schneller Tag wird, und wenn der Kampf kommt, werden wir norvegischen Arbeiter Euch die schwielige Hand reichen und sie soll nicht leer sein!"
"
Ueber die erste Sigung haben wir bereits furz berichtet, sie war ausschließlich den Schilderungen über die Frage der Arbeiterbewegung in den standinavischen Ländern gewidmet; die heutigen Beratungen wurde durch einen Vortrag P. Knudsens( Stopenhagen) über: Das Ziel der modernen Arbeiter bewegung eingeleitet. Der Vortrag, dessen Grundgedanken in der folgenden, ohne Debatte einstimmig angenommenen Resolution niedergelegt find, wurde mit großem Beifall aufgenommen. Die gewerkschaftlichen und politischen Organisationen der Arbeiter haben die gemeinsame Aufgabe, die Arbeiter zum Kampf für die vollständige Anerkennung ihrer Menschenrechte zu sammeln, die möglichst besten wirtschaftlichen Verhältnisse und die möglichst größte politische Freiheit unter den bestehenden kapitalistischen Verhältnissen zu erringen, sowie die Aufgabe, die Arbeiter über die Entwicklung und die Wirkungen der kapitalistischen Gesellschaft aufzuklären.
Um in möglichst größtem Maßstab gesicherte Verbesserungen der wirtschaftlichen Existenz der Arbeiter zu erringen, sollen die gewerkschaftlichen und politischen Organisationen Einfluß auf die Gesetzgebungsarbeit auszuüben suchen, und zwar dadurch, daß sie dahin wirken, daß die Volksvertretungen sich mit der wirtschaftlichen Lage der Arbeiter beschäftigen und Gefeße gefchaffen werden, durch die die Arbeiter vor der rücksichtslosen Ausbeutung durch den Kapitalismus geschützt werden.
Infolgedessen sollten die Organisationen sich bei allen Gelegen heiten mit den Fragen befassen, die ihrer Natur nach Bedeutung für die Arbeiter haben, abgesehen davon, ob diese Fragen social- otonomischen oder politischen Charakters sind.
Der gewerkschaftliche Stampf der Arbeiter ist miter den herrschenden kapitalistischen Verhältnissen unumgänglich notwendig, um die Ueber macht des Kapitals einzuschränken und dadurch die Stellung der Arbeiter zu verbessern.
Eine begeisterte Stimmung ergreift die Versammelten; alle teilen die Empfindung, daß der bedeutsamste Moment des Kongresies gekommen ist. Durch Erheben von Plägen, unter Hurrarufen wird die folgende Resolution cinstimmig angenommen:
" Der Arbeiterklasse Schwedens fehlt vollständig das politische Mittel, das allgemeine Wahlrecht, das eine notwendige Bedingung für die friedliche Entwicklung des Gemeinlebens ist. In der Erkenntnis, daß dieser ungerechte und unerträgliche Zustand auch dem Fortschritt in den andren skandinavischen Ländern zum Schaden gereicht, beschließt der Kongreß:
Schließlich fordert der Kongreß die Vorstände der Gesamtorganisationen, sowie der einzelnen Gewerkschaften auf, die Frage der Franenorganisationen zu diskutieren, und giebt es den Vorständen anheim, zu untersuchen, welche von ihren Mitgliedern Frauen und Töchter haben, die Lohnarbeiterinnen find; ferner Beitrittsmeldungen entgegenzunehmen und diese den Fachvereinen der Arbeiterinnen zu übermitteln."
In einer Debatte über die Arbeiterpreffe wird über die mangelhafte Berichterstattung über Arbeitskonflikte geklagt und schließlich eine Resolution angenommen, in der zunächst auf die Bedeutung der Arbeiterpresse hingewiesen wird und diese an ihre Pflicht gemahnt wird, für die Verbreitung der Mitteilungen über Streits, Arbeitsverhältnisse usw. zu sorgen, und an die Pflicht der Organisationen, der Presse diese Mitteilungen zuzusenden. Legien Hamburg und Octors Brüffel erklären, daß auch sie ihrerseits für die Verbreitung solcher Nachrichten sorgen wollen. Des weiteren wurde eine Resolution, betreffend internationale Verbindungen, angenommen, durch die es den Gewerkschaften der einzelnen Länder zur Pflicht gemacht wird, gemeinsame Landesorganisationen zu bilden, durch welche dann bei großen Ausständen die Unterstützungen durch die Bruder Organisationen geregelt werden soll.
Da die unterdrückte Klasse in Schweden seit einer langen Reihe von Jahren mit Anwendung aller friedlichen Mittel wieder und wieder vergebens die Einführung des allgemeinen Wahlrechts ver Bezüglich der Heimarbeit beschließt der Kongreß, daß die langt hat, verspricht der Kongreß den Arbeitern Schwedens , ini Organisationen, die durch die Verhältnisse zu einem Kampfe für die Fall ihnen auch ferner noch das Wahlrecht versagt wird und sie Abschaffung derselben gezwungen werden, auf das kräftigste untersich infolgedessen zur Anwendung eines solch ernsten Mittels, wie es ftigt werden sollen. Aufgabe der Arbeitervertreter soll es sein, dahin eine allgemeine Arbeitsniederlegung ist, gezwungen sehen, die zu wirken, daß alle industrielle Heimarbeit unter Aufsicht der Fabrikkräftigste und energischte Unterstüßung, sowohl moralischer als auch inspektoren gestellt wird. materieller Natur durch die Arbeiterorganisationen Dänemarks und Den Landleuten Bauern, Häuslern und Landarbeitern- Norwegens . empfiehlt der Kongreß, sich au organisieren und sich in ihren Ber einigungen mit fachlichen, politischen, kommunalen und kooperativen Fragen zu befassen.
Ohne die Gewerkschaften ist es nicht möglich, den Kapitalisten einen anständigen Arbeitslohn oder eine Verkürzung der Die ganze Verantwortung für das Ungemach, das aus einer Arbeitszeit abzuzwingen. Aber durch diesen Kampf wird die Aus- allgemeinen Arbeitsniederlegung für Land und Volk hervorgeht, beutung nur gemildert, nicht abgeschafft. Die Ausbeutung fällt auf die unverständigen und reaktionären Machthaber in der Arbeiterklasse hört erst dann auf, wenn die Gesellschaft selbst Schweden ." die Produktionsmittel, die Distribution und die Verkehrsmittel in Nach einem furzen Referat Sigvalt Olsens( Dänemark ) wird Besiz nimmt. dann einstimmig die Resolution gegen den Militarismus auDarum erklärt der Kongreß in Uebereinstimmung mit den Be - genommen, in der es u. a. heißt, daß die skandinavischen Arbeiter schlüssen des internationalen socialistischen Kongresses, daß die Arbeiter fein Mittel unversucht lassen werden, um die Aufklärung über die nach Erringung der politischen Macht innerhalb der Gesellschaft streben Verderblichkeit des Militarismus für die Nation zu verbreiten und müffen, um die Socialisierung der Produktionss, Transport- und Ver- den Rüstungswahnsinn zu bekämpfen. Der Kongreß fordert ferner teilungsmittel und die Organisation der Produktion unter demokratischer die Parteileitungen in den drei skandinavischen Ländern auf, An- Nach begeistert aufgenommenen Ansprachen von Lindquist Kontrolle durch die Gesellschaft zur Durchführung zu bringen und träge auszuarbeiten, um die Propaganda für diese Sache zu die Arbeiterklasse und alle Unterdrückten von der Herrschaft des Kapitalismus zu befreien."
fördern.
Schließlich gelangt noch eine umfangreiche Resolution zur Annahme, in der bestimmte Regeln über die Anwendung der gewerkschaftlichen Kampfmittel, über das Verhalten der Organisationen bei Streiks, die sich auf mehrere Länder erstrecken, über die Behandlung von Streitbrechern, sowie über die Anwendung des Boykotts aufgestellt werden. Damit sind die Arbeiten des Kongresses beendet. Der nächste standinavische Arbeiterkongreß wird 1906 stattfinden. ( Schweden ), J. Jensen( Dänemark ), P. Knudsen und A. Pedersen( Norwegen ) wird der Kongreß mit Hochrufen auf Zur Frage der standinavischen Seegesetzgebung spricht Lindley, die internationale Arbeiterbewegung und den Socialismus geBur Frage der Organisation der Landarbeiter sprechen Sundbo der Vorsitzende des schwedischen Transportarbeiter- Verbandes. Redner schlossen. ( Esbjerg ) und H. B. Jensen( Kopenhagen ). Bezüglich der Organi - schildert die veralteten Gesetzesvorschriften, unter denen die nordischen fierung der Arbeiterinnen ist von der Arbeiterkommune Malmö die Seeleute zu leiden haben. Die Ausarbeitung von diesbezüglichen folgende Frage eingereicht worden: Welche andren Mittel als das Reformvorschlägen wurde einem Ausschuß überwiesen. Radikalmittel: die von den Männern angewandte gewerkschaftliche Auf Antrag des Fachvereins der Dienstmädchen Taltit, tann der Kongreß zur Verbesserung der Arbeits- Kopenhagens wird über die Ausnahmegesete für die bedingungen der Industrie- Arbeiterinnen im Interesse des ganzen Dienst boten verhandelt. Marie Christensen, die VorGeschlechts ausfindig machen? Einerseits zeigt es sich, daß es fizzende dieser Gewerkschaft, sowie yngste, der Vorsitzende des Die Gerüchte der letzten Tage über neue Spuren zur Entdeckung schwierig ist für die Arbeiterin, sich den gewerkschaftlichen Gedanken dänischen Arbeitsmannes Verbandes, sprechen über die menschen- des Thäters finden keinerlei Bestätigung. mutbar zu machen, andrerseits wirken viele Umstände darauf hin, unwürdigen Bestimmungen und Verhältnisse, unter denen diese Ardie Versuche, die zur Organisierung der Frauen seitens der Partei beiter und Arbeiterinnen zu leiden haben, und mehrere andre Redner gemacht worden sind, zu hemmen." Hierüber findet eine rege und Rednerinnen schließen sich dieser Kritik der bestehenden Verhält Distuffton statt, an der sich auch besonders die anwesenden Frauen nisse an. Es wurde eine Resolution angenommen, worin die Auflebhaft beteiligen. hebung dieser Geseze gefordert wird und statt dessen die Einführung humaner Schutzbestimmungen für die Dienstboten.
Des weitern wird dann noch über die Anwendung der gewert schaftlichen Kampfmittel, die Abschaffung der Heimarbeit und die Errichtung gewerblicher Schiedsgerichte diskutiert.
Kopenhagen , den 24. August. Die heutige Sigung begann mit einer kurzen Debatte über Normal- Arbeitstag und Mai demonstration. Die Arbeiterorganisationen in Horsens beantragten, die Demonstration für den Achtstundentag auf einen Sommertag zu verlegen, weil um die Zeit des 1. Mai mehrere Feiertage rasch auf einander folgen, neben den christlichen auch die Verfassungsfeste der Dänen und der Norweger. Der Antrag wurde, namentlich mit Rück ficht auf den Beschluß des internationalen Kongresses in Paris , abgelehnt.
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Die Vernehmung des Schußmannes Kettlig und des Handelsmannes Libsch hat am Sonnabend vor dem Kriminalinspektor Braun stattgefunden. Dieselben konnten nichts weiter als bereits von uns Berichtetes aussagen. Der Schußmann Kettlig wiederholte, daß ihm Libsch von dem Gespräch, welches er mit dem zur Schuh truppe gehörenden Soldaten gehabt hatte, nach der Verurteilung Die Arbeiterkommune" in Malmö hat beantragt, daß sich der des Marten Mitteilung machte. Libsch gab bei der Vernehmung sein Kongreß mit der Frage der torporativen UnternehGespräch mit den Soldaten getreu in dem bereits berichteten Wortmungen( Genossenschaften) befasse. Nach einleitendem Vortrag laut wieder. In Polizeitreisen neigt man der Ansicht zu, daß die von Forsell( Schweden ) und kurzer Diskussion beschließt der Soldaten dem Libsch etwas erzählt haben, woran sie selbst nicht Kongreß einstimmig wie folgt: glaubten, denn es hat sich bereits herausgestellt, daß von den UnterIndem der Kongreß ausspricht, daß die Ausrottung der Armut offizieren und Mannschaften der 4. Schwadron des 11. Dragonernur dadurch herbeigeführt werden kann, daß die Produktionsmittel regiments niemand nach der Ermordung des Rittmeisters socialisiert werden, und daß das Hauptmittel hierzu die politische b. Strofigt nach Ostasien geschickt wurde. Die Atten und gewerkschaftliche Organisation der Arbeiterklasse ist, beschließt der über die Vernehmung des Kettlig und des Libsch find Kongreß, die Gründung forporativer Unternehmungen zu empfehlen. nach Gumbinnen gesandt worden. Das Militärgericht dürfte Der Kongreß empfiehlt, daß die Frage der Errichtung neuer nun nachforschen, wer von den 11. Dragonern nach Südwestafrika forporativer Unternehmungen sowohl den örtlichen wie politischen gesandt wurde, und welche Leute des Regiments sich am 17. Juni Auf Antrag der Landesorganisation der norwegischen Geivert- als auch gewerkschaftlichen Organisationen der Arbeiterpartei zur in Berlin aufgehalten haben. schaften wurde über die Frage der Lehrlingsausbildung diskutiert Behandlung überwiesen werde, und daß solche Gründungen nur nach Ebenso wird die Meldung einer erneuten Ladung des Stobed und hierzu die folgende Resolution angenommen: genauer Untersuchung, ob das Bedürfnis dazu vorliegt und ob die für unrichtig erklärt. " Um den Lehrlingen der verschiedenen Gewerbe die möglichst nötigen Mittel dazu, ohne in ein, Abhängigkeitsverhältnis zu den beste Ausbildung zu sichern und die Ausbeutung der Arbeitskraft der Kapitalisten zu kommen, beschafft werden können, borgenommen jungen Menschen zu verhindern, beschließt der Stongreß, daß in den werden. verschiedenen Ländern dahin gewirkt wird, daß seitens der Kommunen Bei Beobachtung dieser Verhaltungsregeln sieht der Kongreß mit Unterstützung aus Staatsmitteln Fachschulen errichtet werden, in die korporativen Unternehmungen als ein gutes Hilfsmittel im Kampf denen die Lehrlinge der verschiedenen Gewerbe gratis ausgebildet für die Befreiung der Arbeiterklasse an." werden. Alle Vorschläge, die den gesetzgebenden Körperschaften dies- Ueber die Mittel zur Einschränkung der Arbeitsbezüglich gemacht werden, sollen Bestimmungen enthalten, Iosigte it wird ebenfalls fura diskutiert und eine Resolution gedie den Arbeiterorganisationen Einfluß auf diese Verhältnisse ein- faßt, in der erklärt wird, daß die Arbeitslosigkeit nur durch Abschaffung des Privateigentums an Produktionsmitteln und durch Sierauf geht der Kongreß zur Behandlung des Gegenstandes der en Socialisierung aufgehoben werden kann. Inzwischen ist es der Tagesordnung über, der von der allergrößten und weit Pflicht des Staates und der Gemeinden, durch eine entsprechende tragendsten Bedeutung ist, zur Wahlrechtsfrage der Schweden . Berteilung der öffentlichen Arbeiten jeder bevorstehenden ArbeitslofigHjalmar Branting , der einzige Vertreter der Socialdemokratie feit entgegenzuwirken. Aufgabe der Vertreter der Arbeiterschaft ist im schwedischen Reichstag, schildert das empörende Wahlunrecht, das es, für eine gradweise Verkürzung der Arbeitszeit entsprechend der drei Vierteile des schwedischen Volkes von jeder Teilnahme an der Entwicklung der Produktionsmittel zu wirken. Was im übrigen in Regierung des Landes ausschließt." Wir wollen uns nicht mit einer der Frage geschehen kann, wird den einzelnen Organisationen zur Scheinreform begnügen," sagt der Redner u. a.„ Wir fordern näheren Erwägung überwiesen.
räumen."
gleiches Recht für uns alle, und selbst wenn wir soweit gehen sollten, Die Resolution über die Organisierung der Frauen, die inDaß wir alle Arbeit einstellen, wir weichen nun teinen Schritt mehr zwischen von der Kommission ausgearbeitet wurde, führt zu einer
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Bemerkenswert find Darlegungen von militärischer Seite" im Reichsboten" über die Schußleistung desjenigen, der v. Krofigt erschossen hat, Darlegungen, die neue sehr gewichtige Anzeichen für die Nichtschuld des Verurteilten aufweisen. Der Verfasser schreibt: „ Einen wenn dieser Ausdruck überhaupt hier am Blaze ist einen Meisterschuß hat derjenige gethan, welcher den Rittmeister v. Krosigk zu Boden gestreckt hat. Denn ungünstigere Bedingungen wie auf dem die Reitbahn zum Teil uns faffenden Gange fonnten taum zur Abgabe eines Schusses vors liegen. Zwar war die Entfernung sehr gering. Aber dafür fehlte ausreichendes Licht. Draußen legten sich schon die Schatten des Abends auf die Kaserne und in der Reitbahn kämpften die spärlichen Flammen einiger Lampen mit dem fast undurchdringlichen Dunst, den namentlich im Winter sehr schnell ungeschorene, vor Anstrengung dampfende Pferde erzeugen, und in den sich vielleicht dieses Mal noch der Dampf der von dem Rittmeister mit dem Revolver zur Abstumpfung der Nerven der Stemonten abgefeuerten Plappatronen gemischt hat, vorausgesetzt natürlich, daß diese Playpatronen noch mit altem rauchstarken,