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Nr. 228.

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Vorwärts

Berliner Volksblatt.

18. Jahrg.

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Zelegramm- Abrenes Socialdemokrat Berlin"

Centralorgan der socialdemokratischen Partei Deutschlands .

Redaktion: SW. 19, Beuth- Straße 2. Fernsprecher: Amt I, Nr. 1508.

Der Ertrag.

Am Sonnabendnachmittag ist nach einer Woche Harter Arbeit,

nach erregten Stürmen und fruchtbaren Entschlüssen der Lübecker Parteitag der deutschen Socialdemokratie beendigt. Die Kampf­gefährten gingen in Frieden und Einheit, hochgemut und zukunfts­stolz, auseinander, um, jeder an seinem Teil, weiter zu schaffen an dem Gedeihen der Partei, die im Verein mit den Brüdern der civilisierten Erde, die Gesellschaft neu gestalten wird. Auf festem Boden stehend, Menschen nur, die auch menschlich fehlen und irren, teine Arbeit verschmähend, auch die geringste nicht, feinem Stampf ausweichend, und wäre er noch so schwer so läßt doch die große Sache diese winzigen Menschen gewaltig empor wachsen zu Trägern einer geschichtlichen Mission. Mögen die Feinde draußen zetern und rafen, mögen sie uns tot zu schlagen oder tot zu schwagen suchen, verlästern oder verhöhnen, was schiert das uns! Wir treiben unsre Sache, so wie wir unter dem ehernen Zwang unsrer Erkenntnis und Einsicht handeln müssen.

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Vielleicht flarer wie jeder frühere Parteitag bewies der von Lübec, welchen großen fachlichen Wert unsre Kongresse für die Weiterentwicklung der Partei haben. Während die ähnlichen Veranstaltungen der bürgerlichen Parteien bloße nuglofe Schaufstellungen sind, werden hier wirkliche ernste Aufgaben bewältigt, Schwierigkeiten gelöst, Erkenntnisse geklärt und Erfahrungen fruchtbar gemacht. Was das Jahr über von Zeitung zu Zeitung, in Bersammlungen und Organisationen an Diskussionsstoff in ganz Deutschland zusammengetragen ist, was an Problemen und Meinungsverschiedenheiten aufgetaucht, das findet in der persönlicher Aussprache der erwählten Vertreter der Gesamtpartei Erledigung und Ausgleich. Innere Parteidiskussionen entstehen nicht nur, wenn die Anschauungen auseinandergehen, sondern ebenso werden durch die Diskussionen erst Differenzen geschaffen. Jm Ungestüm des täglichen Kampfes, in der Erregung des Augenblicks, die Ungeduld und Mißverständnis der Stürmer und Dränger leicht verschärfen, und bei der Vereinzelung der Beteiligten geschieht es nur zu oft, daß die Debatte die Fragen nicht zur Erledigung, sondern zur Verwirrung bringt, daß die Differenzen wachsen, der unbeträchtliche Riß scheinbar zum flaffenden Spalt wird. Auf dem Parteitag löst sich dann wohl zunächst die Spannung in jenen leidenschaftlichen Auseinandersetzungen aus, für die unsre Gegner so gar kein Verständnis zeigen wollen, und, ist das Gewitter vorüber, so zeigt es sich plöglich, daß die Gegenfäge weit geringfügiger gewesen als man wähnte, und daß es leicht sei, sie völlig zu berföhnen. Und die Entscheidungen, in denen man sich einigt, bedeuten dann fast immer einen inneren Fortschritt der Partei. Gerade in Lübed, wo die Köpfe und Temperamente nicht selten mit übergroßer Leidenschaft aneinander gerieten, war schließlich der bedeutsame Ertrag, daß alle wichtigen Beschlüsse mit überwältigend großen Majoritäten gefaßt wurden. Links und rechts gelegentlich ein paar Diffidenten, im ganzen aber eine feste und kraftvolle Ein­heit in Princip und Taktik.

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Sonntag, den 29. September 1901.

Der Lübecker Tag ist zu Ende! Sein Ertrag ist, daß er die Partei, durch die glückliche Lösung zeitlicher Schwierigkeiten, gefräftigt entläßt zu neuer, rüstiger Arbeit!

Politiste Mebericht.

Expedition: SW. 19, Benfl- Straße 3. Fernsprecher: Amt I, Nr. 5121.

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Die

Auch das schier unfaßbare Urteil der Gumbinner Militärjusti a tönnen. Zweitens muß es uns zur Genugthnung gereichen wurde vor dem Gericht dieser freien Voltsvertretung in schlichten, den Gegnern, die die Situation so gestaltet haben, keine Ruhe zu appen Worten verworfen. Daß dieses Urteil der Gerechtigkeit laffent. Sie müssen bis zur Abgeordnetenwahl aufgescheucht und nicht ungehört verhallen möge! einem fortdauernden Spießrutenlauf überantwortet werden. veränderte Situation erfordert neue Mittel wir müssen uns in die neuen Verhältnisse hineinleben. Das Facit der sächsischen Wahlmänner- Wahlen ist also das folgende: Die socialdemokratischen Mandate gehen verloren, der nächste Landtag wird keinen socialdemokratischen Abgeordneten haben. Die Konservativen, die ihre nationalliberalen Kartellbrüder übers Ohr schlugen, haben nun die überwiegende Majorität im Landtag und können ihre Naubpolitik, ohne Widerspruch im Landtag zu finden, fortsetzen. Dafür hat die Socialdemokratie den großen moralischen Erfolg errungen, daß die gewählten Abgeordneten gebrandmarkt find mit dem Schandmal, Vertreter nur der geringen Bahl von Wohlhabenden und Reichen zu sein, nicht aber Anspruch haben, sich Boltsvertreter zu nennen. Das Volk der dritten Wählerklasse, die überwiegende Mehrheit der Wähler, spricht in stets schärferem Protest sein Urteil gegen das Dreillassen- Wahlverbrechen, gegen die Parteien und die Regierung, die sich dieses politischen Ver­brechens schuldig machen.-

asdod

Berlin , den 28. September. Die fächsischen Wahlen. Aus Sachsen wird uns geschrieben: Trotz des verzweifelnden Grolles vieler Wähler gegen das Drei­flaffen- Wahlsystem hat doch das Gros der Wählerschaft 3. Klaffe seine Pflicht gethan und die Wahl zu einem gewichtigen Protest gegen die Regierung und die wahlrechtsräuberischen Startell­parteien gestaltet. Wenn unter den gegebenen Umständen 50 Proz. der Wähler 3. Klasse an die Wahlurne treten, obwohl die Menge weiß, daß sie von den Geldsacks wählern 1. und 2. Klasse überstimmt wird, so ist das geradezu a Is eine heroische Willenstundgebung zu betrachten, tein Mittel unversucht zu lassen, das die Bewegung gegen die Ver gewaltigungs- und Ausbeuterpolitik der herrschenden Klassen in Fluß erhält. Traten doch unter dem früheren Wahlsystem oft weit weniger als 50 Proz. der Wähler an die Wahlurne. Desto bedeutsamer ist die jetzige Beteiligungsziffer. Charakteristisch ist die an manchen Orten zu Tage getretene Furcht der Gegner, es könnte der Socialdemokratie gelingen, die 2. Wähler­flasse zu erobern. In einzelnen Orten ist das ja erfreulicherweise der Fall gewesen, aber ein Mandat war nicht zu erringen.

Es sei hier bemerkt, daß alle zwei Jahre ein Drittel der Abgeord­neten der 2. Stammer gewählt wird und das diesmal zur Wahl stehende Drittel der Wahlkreise von je das ungünstigste für die Social demokratie war, abgesehen von einigen Wahlkreisen, wie Leipzig IV, Chemniz Il und Dresden Land, links der Elbe . Auch unter dem früheren Wahlrecht mußte die Partei schwer um dieses Drittel tämpfen.

Zum Schweigen verurteilt!

Wenn man die bürgerliche Presse in diesen Tagen liest, so muß man erstaunen, wie besorgt sie insgesamt um die Socialdemokratie ist. Nichts ist ihr offenbar wichtiger und heiliger, als die Aufgabe, dafür zu sorgen, daß ja unfre Partei nichts von ihrer geistigen und sittlichen Größe einbüße. Darum klagen sie so wehleidig darüber, daß durch das Lübecker Keßergericht die Freiheit der Kritik und der Wissen­schaft in der Socialdemokratie vernichtet sei. Was für ein unfägliches Wohlwollen für uns! Man will uns davor be­wahren, daß die Grundlage jede registenzberechtigten Partei, die Freiheit des Forschens und Denkens, erschüttert werde. Wir danken mit Thränen der Rührung für so viel zärtliche Liebe.

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und

In denselben Tagen aber zeigt es sich, daß fast die ge­famte bürgerliche Presse stillschweigend sich darein fügt, nicht nur die Kritik; sondern auch die bloße Erwähnung von That­sachen zu unterlassen. Wir nehmen an, daß sich doch auch Errangen wir jetzt in diesem Drittel überwiegende Stimmen in der bürgerlichen Presse ein paar anständige Leute finden, zahlen, so ist dies ein Maßstab für das Vordringen der Partei. Speciell die das Bedürfnis fühlen, ihren Beruf vor dem Verdacht die in der 2. Wählerklasse für uns abgegebenen Stimmen geben zu schützen, daß er durchweg den Dresdner Redacteurs­einen Einblick, wie unsre Anhängerzahl auch in den Kreisen sitten huldige. Aber kein Verleger gestattet eine der­dieser Wähler wächst. So haben wir z. B. im 4. Leipziger Wahl- artige Meinungsäußerung. Ist der Journalist ehrlich, so kann treise ein Viertel aller abgegebenen Stimmen der 2. Wählerklasse er natürlich nicht die ,, Dresdner Ausnahmefälle" damit abthun, erhalten. Dieses Resultat ist in Anbetracht des Umstandes, daß daß er pharifäisch die Tugend der Unternehmer preift, die gerade in Leipzig der Groll gegen die Wahlbeteiligung immer noch diese, Gott lob feltene, Korruption sofort mit Stumpf und nachwirkt und jetzt zum erstenmal unter dem Dreiflafsensystem ge- Stil ausrotteten. Nein, er müßte vielmehr zugestehen, wählt wurde, gewiß günstig für uns. Es unterliegt leinem Zweifel, daß schon auf Grund des amtlichen Materials der Börsen­daß in solchen Krcisen später ein Mandat für uns zu haben enqute- Kommission stünde dies fest leider das Uebel weit­Die Bernstein Debatten, über die wir bereits das Not- ist. Uebrigens haben die Leipziger Genossen brav gewirkt und den verbreitet sei und tief darin wurzle, daß die Presse ein wendige gefagt haben, geben in ihrem glücklichen Ausgang denen Spalt zwischen ihnen und den Befürwortern der Wahlbeteiligung bloßes Geldgeschäft geworden sei. Das aber erlaubt der recht, die von Anfang an, unbeirrt durch die litterarischen Zu- überbrückt. Verleger nicht, der es nicht dulden kann, daß das spigungen, die Meinung hatten, daß ihre Bedeutung bei weitem nicht Ferner dürfen wir mit großer Befriedigung auf den Ausfall der abonnierende und inserierende Publikum kopfschen gemacht so groß wäre, als daß sie notwendig zu ernstlichen Differenzen führen Wahl im Wahlkreise Krimmitschau- Werdau blicken, wo ein wird, so müssen sich sich auch die ehrenwerten müßten. Jetzt ist der Frieden geschlossen, den Schwarzseher eben noch lebergewicht der socialdemokratischen Stimmen in der 3. Wähler- Journalisten, die ein hartes Geschid in die Stnochen­Die Kritik wird und soll weiter tlaffe erzielt wurde, das die frühere Wahlenthaltung als verfehlt er- mühle der kapitalistischen Zeitungsmacherei verbannte, seufzend gehen, aber sie wird in einer Weise geführt werden, daß sie scheinen läßt. Und in Chemnitz wie Chemnitz - Land können sich die in das Schweigen schicken, das auch sie zu Mitschuldigen der nicht durch Unklarheiten, verfrühte, halb ausgereifte Zweifeleien und Genossen rühmen, durch den erzielten Erfolg in einigen Land- Korruption macht. In ihrer moralischen Not schmieren sie persönliche Herabsetzungen das theoretische Interesse ersticken und bezirken fielen uns die Wahlmänner der 2. Klaffe zu dem Drei- denn über das Lübecker Rezergericht, das in der Social­statt Förderung Verwirrung stiften. Daß Bebel eine Revision des Klassensystem einen schweren Stoß versetzt zu haben. demokratie die Freiheit der Meinungsäußerung ausgerottet Erfurter Programms anfündigte, ist die schlagendste Widerlegung Der Ausgang der Wahlmännerwahlen beweist also, daß die habe! des Geredes, daß die Socialdemokratrie in Dogmen erstarrt sei. Socialdemokratie selbst bei der gegenwärtigen Unmöglichkeit, ein Der glückliche Kapitalismus! Er bedarf nicht einmal der Freilich sind die guten Leute sehr im Irrtum, die bei einer solchen Mandat zu erringen, die Wahlbewegung agitatorisch ausnüßen und Mühewaltung, ein Keßergericht einzusetzen. Die von ihnen Revision auf eine Verwässerung des Socialismus hoffen. Das der Regierung mitsamt ihrem Startelltroß schwere Verlegenheiten ausgehaltenen Meinungs- Automaten spärliche Ausnahmen Gegenteil wird der Fall sein. Die Socialdemokratie bildet sich fort, bereiten fann. Die Regierung sieht zu ihrem Leidwesen die Massen abgerechnet funktionieren von selbst; wohl wissend, was weil sie lebt. in gährender Bewegung und selbst bürgerliche Kreise im Widerstand sich ziemt, enthalten sie sich instinktiv jeder gefährlichen Daß die Partei über gelegentliche Abirrungen von unsren er- gegen die Regierungspolitik immer schärfer hervortreten. Meinung, die dem Geschäftsinteresse des Unternehmertums probten Grundfäßen schnell und leicht hinwegkommt, zeigt der Aus- Aber mit den Wahlmännerwahlen ist die Wahlbewegun noch nicht widerspricht. gang der Debatte über die Badenser Budgetbewilligung. Genau zu Ende. Nun treten die Wahlmänner in Aktion. Ist es auch Ist es auch and Die Verurteilung zum Schweigen ist die grausamste in der Richtung, die wir vor acht Tagen hier andeuteten, kam der schwer oder unmöglich, die Wahlmänner ber Gegner Strafe, die selbst der religiöse Fanatismus zu ersinnen wußte. Parteitag fast einstimmig zu einem Beschluß, der die Pflicht grund- ihren Parteien abtrünnig zu machen, so hat unsre Partei nunmehr sätzlicher Budgetverweigerung feststellt, indem er zugleich für Zwangs- die Aufgabe, diese Handlanger der herrschenden Klassen den ent­lagen den notwendigen Spielraum zuläßt. Dieser Beschluß beweist, rechteten Massen im rechten Lichte zu zeigen. Sie sind die Stüzen daß die Socialdemokratie durchaus nicht Gegenfäße verkleistert. Wo der reaktionären Macher, die erst die Ungerechtigkeit des Wahlrechts- Ein niedergeschlagener Hunnenprozeß?. Die Köln . 8tg." wirklich ein Verstoß gegen unsre Principien greifbar ist, da wird raubes und der Rechtlosmachung der Bevölkerungsmehrheit voll- eifert zornmutig gegen die württembergische Regierung, weil die­deutliches Wort gesprochen, und dem Appell au ziehen müffen. Und darunter befinden sich viele, die in ihrer Existenz unter ihre schirmenden Fittige genommen habe. Das Blatt erzählt: felbe einen argen Preßbeleidiger unsres China - Expeditionstorps die vernünftige Einsicht entzieht sich niemand. Was in Frankfurt lediglich von den Massen abhängen. Heute hat eben die Wahl Man hat es daher in Württemberg als eine wahre Erlösung formell unabgeschlossen blieb, ist in Lübeck endgültig erledigt: in einen andren Charakter, als unter dem früheren Wahlrecht. Die von schwerem Druce empfunden, daß vor einigen Monaten das den deutschen Parlamenten wird hinfort von der Einheit des social- freche Vergewaltigung seitens der Wahlrechtsräuber muß den Haß preußische Kriegsministerium Strafantrag gegen den Beobachter" demokratischen Handelns nicht mehr abgewichen werden. gegen sie verstärken und es wäre sentimentale Harmoniedujelei, stellte, weil dieser in seiner Neujahrsnummer die deutschen Truppen Fast wider Erwarten einheitlich gelang auch die Lösung der wollte man dem strupellosen Gegner, der unser Recht mit Füßen in China des Raubes, der Plünderung, des Hinmordens friedlicher heiklen Angelegenheit des Schiedsspruchs in Sachen der Ham- tritt, irgendwie Schonung angedeihen lassen. Durch ihr Eintreten Einwohner beschuldigt hatte, und weil er die Hinrichtung des Mörders burger Accordmaurer. Die entscheidende Resolution wurde mit allen gegen für die Wahlentrechtung denunzieren sich die Wahlmänner unsrer des deutschen Gesandten für eine vor der Geschichte schimpfliche drei Stimmen zum Beschluß erhoben. Den Schiedsrichtern wie der Gegner selbst vor allem Volke. Haben sie etwa Anspruch auf unsre Beobachters" Dr. Schmidt ist zugleich Abgeordneter, und Handlung erklärte. Der angeschuldigte Redacteur des Partei wurde ihr Recht, zugleich aber den Gewerkschaften wertvolle Achtung und Schomung? Wer sich zur Rechtlosmachung der werk- obgleich ihn diese Eigenschaft niemals davon abgehalten hat, Beihilfe geleistet. thätigen Bevölkerung hergiebt, ist auch fähig, mehr am Volfe verüben das Heer und den Staiser herabzusetzen und anzugreifen, so Die Erledigung der inneren Angelegenheiten beanspruchte den zu helfen. Kampf, ununterbrochener Kampf gegen diese Helfer der hat er sich doch bei Einleitung des Strafverfahrens hinter weitaus größten Teil der Zeit. Der Vorstandsbericht" gelangte Reaktion! den Schild der Abgeordneten- Immunität gesteckt, und erst am Freitagmittag zur Erledigung. So blieb für die wichtigen Unsre Wahlmänner haben sich in erster Linie dieser Aufgabe Kammer hat die Genehmigung der Strafverfolgung während andren Fragen nur eine bescheidene Zeit übrig. Dennoch gewannen anzunehmen. Sie müssen bis zum Wahltage der Ageordnetenwahl ihre der Sigung der Kammer nicht gegeben. Jetzt endlich soll diee nuch die Kundgebung zur 8ollfrage durch Bebels flammenden agitarische Fähigkeiten überall erproben und die Situtation für uns Sache zur Verhandlung kommen, allein nun bringt der Schwäbische Protest und das Referat über die Wohnungsnot in dem gehaltvoll ausnügen. Das ist die Folge des fich lange hinschleppenden Drei- württembergische Regierung geneigt sei, den Strafantrag fallen zu Drei- Merfur" am 21. September die fast unglaubliche Nachricht, daß die erschöpfenden Vortrag des Genossen Südetum den Wert eindruds- laffenwahl- Verfahrens, daß ruhelos die Agitation hingezogen wird. Lassen, wenn der Redacteur Abbitte leiste. Wenn sich dieses Gerücht reichster Manifestationen. Die Anklage Bebels gegen die Ein doppelter Vorteil für uns! Unfre eignen Kräfte werden erprobt bewahrheiten sollte, so würde hierdurch die Schwäche der württem­Wucherpolitik wird den regierenden Leuten hart in den Ohren flingen und gestählt, denn unsre Wahlmänner find nur unsre bergischen Regierung bewiesen, weil sie mit Rücksicht auf die demo- s und das bedrohte Volk zu immer wachsendem Widerstand aufrütteln. Agitatoren, die viel lernen und viel für die Partei thun tratische Partei im Lande es nicht wagt, einen der demokratischen

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Deutsches Reich.

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