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Nr. 232.

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Vorwärts

Berliner Volksblatt.

18. Jahrg.

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Zelegramm Adresse: Socialdemokrat Berlin"

Centralorgan der socialdemokratischen Partei Deutschlands .

Redaktion: SW. 19, Beuth- Straße 2. Fernsprecher: Amt I, Nr. 1508.

Im Hause der Frechen .

Freitag, den 4. Oftober 1901.

Expedition: SW. 19, Beuth- Straße 3.

Fernsprecher: Amt I, Nr. 5121.

Während der Rede Singers war der Oberbürgermeister Kirschner Antrag, betonte, daß hier die Rechtsfrage durchzukämpfen sei und sichtlich in Erregung geraten. Er empfand offenbar allzu deutlich wies auf die falschen Angaben der bürgerlichen Presse über die legte das Unerträgliche seiner Situation; erinnerte ihn doch der leere Sitzung der Kunstdeputation hin: diese hat einmütig beschlossen, an Zweite- Bürgermeister- Stuhl an feiner Seite unablässig an den Fall den Entwürfen festzuhalten und das Recht nöfigenfalls im Prozeß­Wer verstehen will, warum es dem Bürgertum in Deutschland Kauffmann und an seine eigne Wartezeit. Aus dieser Nervosität wege zu wahren. Mit guter Laune unter großer Heiterkeit bemerkte Singer, daß niemals gelungen ist, zur politischen Macht zu gelangen, der muß erklärt sich wohl die große Ungeschicklichkeit, mit der Herr Kirschner den Liberalismus dort studieren, wo er dank einer prähistorischen gegen Singer statt gegen die verantwortlichen Personen vor- ging. man sich ja die künstlerischen Anregungen des Kaisers gefallen lassen Gesetzgebung ohne eigenes Buthun Macht erhalten hat: in den frei wir zweifeln nicht im mindesten, daß der Oberbürgermeister von fönne, aber doch nur unter der Voraussetzung, daß er in der Kunst­finnig verwalteten Gemeinden. Hier entblößt sich jene Charakter- einem unauslöschlichen monarchischen Gefühl durchglüht ist deputation erscheint und mitarbeitet. Was würde man wohl oben losigkeit, die nur übertroffen wird durch eine politische Unfähigkeit, aber die augenblickliche Lage scheint uns auch für einen sagen, wenn sich die Stadt herausgenommen hätte, gegen die die selbst die einfachste Situation nicht zu begreifen vermag, niemals Monarchisten nicht gerade geeignet zu fein, gegenüber den Statuen auf der Siegesallee fritischen Einspruch zu erheben? mant der Stadt das Recht, nach eigner Freiheit die unvermeidlichen Konsequenzen zieht und in der Wahl der Republikanern" seine unterthänigste Monarchen- Ehrfurcht zu betonen. Nehme Mittel die lächerlichsten Dummheiten begeht. Der deutschen Bour- Kirschner hätte sich wahrhaftig nichts vergeben, wenn er etwa erklärt für die künstlerische Ausschmückung zu sorgen, so müßte man geoiste höchster Ehrgeiz ist es, den staatsmännischen Ge- hätte: Ich bin zwar Monarchist, aber ich bekenne es ist zum eben fünftig überhaupt auf solche Thätigkeit verzichten und sie der berden der feudalen Lehrmeister nachzustümpern, und mit Republikanisch- Werden! Aber der freisinnige Oberbürgermeister ist Krone überlassen. Der Oberbürgermeister bestätigte die Angaben Singers latirtem Lächeln die Streiche zu parieren, die sie empfängt. in der mehr als ein Jahr dauernden Quarantäne, der er sich seiner Ihre Macht benutzt sie nur, um dem Proletariat die Er- Zeit unterziehen mußte, so völlig feuchenfrei geworden, daß kein über den Verlauf der Kunstdeputations- Sizung. Er teilte die pikante ringung auch nur der billigsten Reformen brutal zu versagen. Bort trogigen Widerspruchs mehr sich hervorwagt. Daß es aus- Thatsache mit, daß er die Beanstandung der Märchenbrunnen früher Ihren absolutistischen Widersachern aber beugt sie den Rücken und sichtslos sei, den Einspruch auf dem Prozeßwege anzufechten, das aus der Preise als amtlich erfahren habe. Der amtliche Bescheid am 27. September geworden. Danach will sucht in geduldigem Kriechen staatsmännisch ihre Interessen zu ergab er Singer zu. Dennoch sprach er, indem er mahute, statt sei ihm erst schleichen. Es sind traurige Helden, diese Männlein von der bürger Streit und Zwietracht Frieden und Eintracht zu suchen, der der Kaiser, daß die Märchengestalten in einzelnen Gruppen verstrent, lichen Opposition, nicht trozig, aber auch nicht tüchtig, und dabei von Resolution seine Sympathie aus, die er als ein Manifest der Hoff- und ihre Ausführung dazu geeigneten Künstlern übertragen werde. einer politischen Einfalt, die ihnen wirklich von der Polizei verboten mung auffaßte, daß sich noch alles durch die Macht der Thatsachen Begas!" rief man bei dieser Mitteilung verständnisinnig dazwischen. Da das Aftenmaterial noch nicht gedruckt vorliegt und der werden sollte... zum Guten wenden möge. Diese Hoffnung ist das einzige rief Am Donnerstag tamen in der Berliner Stadtverorder mit ungewollter Komik aus. Die Socialdemokraten erhoben ein Magistrat sich mit der Angelegenheit bisher nicht befassen konnte, neten Versammlung, die Schmeichler der Bourgeoisie oben als spottendes Gelächter, die Freifinnigen erleichterten sich von ihrem wurde unter allgemeiner Zustimmung beschlossen, die Besprechung ein Haus der Frechen und Unbotmäßigen wider die Wahrheit geschildert gefährlichen Mannesmut, indem sie ihrem Oberbürgermeister auf- auf die nächste Woche zu verschieben. haben, die neuesten Eingriffe in die kommunale Selbstverwaltung munternden, künstlich empor getriebenen Beifall spendeten. zur Erörterung, die auch dem lammfrommsten Philister das Blut heißer durch die sonst so schlaffen Adern trieben. Die Straßenbahn Unter den Linden und die Märchenbrunnen standen auf der Tages ordnung.

Das Publikum war äußerst zahlreich erschienen, um des großen Augenblids Zeuge zu sein, da endlich die gewählten Vertreter der Stadt Berlin ihr Recht würdig und kraftvoll proklamieren würden. Wer aber eine aufrüttelnde Fanfare erwartet hatte, der wurde schlimm durch die Chamade enttäuscht, die herauskam und die ein jämmerliches Rückzugssignal darstellt, mochte es auch mit Lärm pofaunen geblasen sein. Und wenn die Zuschauer auf den Tribünen int Saale unten gelegentlich Funken sprühen saben, so verdankten sie dieses Schauspiel dem Zusammenstoß der ehrlichen Aussprache dessen, was ist, wie sie der socialdemokratische Redner unternahm, mit der nervösen Unterwürfigkeit unheilbarer Charakterschwäche, die der Liberalismus hinter künstlich aufgepeitschten Mannesworten" vergeblich zu verbergen suchte.

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Herr Caffel fühlte gegenüber der wehleidigen Ansprache Kirschners denn doch das Bedürfnis, ein wenig den Bürgerstolz vor Königsthronen zu mimen. Den Gedanken eines Kotau lehnt er mit Entrüstung ab. Er drohte sogar mit einer Erörterung im Aber der Protest war nur Abgeordnetenhaus. ein Wind von Worten. Der Freisimm hofft, aber er handelt nicht; der Wider stand existiert nur äußerlich, in der Phrase. Die Casselaner wollen allerdings mit Festigkeit die Sache weiter treiben, aber und das ist die Hauptsache ohne jede unnüße Zuspigung. Theoder Thomas Heine hat einmal im Simplicissimus" den Hosenbefund nach solcher Oppositionsrede schön illustriert.

Welcher Wert der Bedauern- Resolution beizumessen ist, beweist die eine Thatsache, daß selbst Herr Mommsen sich für sie aussprach; auch er hoffte".

Herr Nathan von der neuen Linken sprach vom Lübecker Barteitag, vom Gothaer Einigungstongreß alles zu dem Zweck, um zu zeigen, daß die wahre Staatsmannstunst darin bestehe, Opfer des Intellekts zu bringeu. Damit war denn wider Willen die Resolution treffend gekennzeichnet: ein Opfer des Intellekt und des Charakters obendrein.

Wird sich dann der bürgerliche Freisinn zu einiger Höhe zit Sie wollen nicht im erheben wissen? Wir glauben es nicht. mindesten Konvent spielen, und das Haus der Frechen und Unbot­mäßigen ist in Wahrheit, so weit das Bürgertum in Betracht kommt, eine Versammlung ängstlicher und politisch urteilsloser Philister, denen der staatsmännische" Servilismas das Mark verdorben hat.

Politische Uebersicht.

Berlin , den 3. Oftober.

Das Geständnis des Hunuentums. Der Kriegsminister hat vor mehreren Monaten Straf­antrag gegen den Vorwärts" und andre socialdemokratische Blätter gestellt wegen Veröffentlichung von Hunnenbriefen und wegen der am Chinafeldzug geübten Kritit.

Und

Jegt ist eine schlimmere moralische Verivahrlosung im China­feldzuge festgestellt worden, als je von uns behauptet wurde. diese Feststellung geht aus von der Regierung, deren Mitglied der Kriegsminister ist.

Wir hatten Abscheulichkeiten gebrandmarkt, die von einzelnen Untergeordneten verübt worden waren. Jetzt ist die Heeres= Singer mahute noch einmal zur Festigkeit. Durch Nachleitung selbst durch die Regierung aufs schwerste bezichtigt giebigkeit erreiche man nichts. Er erinnerte an die Konfliktszeit, worden, indem zugestanden ist, daß die astronomischen Instrumente Durch die Politik der Demut werden die Interessen der Stadt ge- der Befinger Sternwarte, wertvollstes chinesisches Eigentum, wider­rechtlich aus China entführt worden sind. schädigt.

Zur Erledigung der Straßenbahnaffaire hatten sich die freisinnigen Stadt- Fraktionen zu einer bescheidenen Resolution ein­trächtiglich zusammengefunden, die das Vedauern der Körperschaft darüber ausspricht, daß die Ueberführung der Straßenbahn über die Straße Unter den Linden verweigert worden sei, und die ferner den Magistrat auffordert, sein Möglichstes zu thun, um eine Be­seitigung des Hindernisses zu erwirken. Von Langerhans bis Cassel Für die Vergehen der Soldaten, die aus den Humenbriefen be­und selbst bis zu Herrn Mommsen stand man heldenhaft zu diesem Diese Bemerkung mißverstand Herr Kirschner als einen herrlichen Zeugnis ungebrochenen Mannesmutes des freigesinnten direkten Vorwurf gegen sich und sehr erregt verlangte er Beweise, fannt wurden, fanden sich gewisse mildernde Umstände in jenem Bürgertums. Wäre Genosse Singer den Leutchen nicht gehörig in daß er durch seine Amtsführung die Intereffen der Stadt Rachegeist, der die ausziehenden Truppen in den Wahn verfekte, daß Für den Oberbürgermeister ist alles, in China alles erlaubt sein werde. Für die jetzt festgestellte völker­die Parade gefahren, sie wären vielleicht in dem Bewußtsein geschädigt habe. nach Hause gegangen, daß ihnen das furchtbare Löwenfell natürlich was seit Jahren die Stadt hat über sich ergehen lassen, immer noch rechtswidrige Eigentums" Fortführung" ist kein Milderungsgrund und fest angewachsen sei. nichts! Es sind noch Beweise von Nöten! Herr Kirschner meinte auffindbar. Wir dürfen daher erwartungsvoll den Erklärungen des auch, daß die Stadt stets ihren höfischen Verpflichtungen nach Kriegsministers entgegensehen, wie er die socialdemokratische Kritik gekommen sei, und er weiß nicht einmal aus der kommunalen Geschichte, dem Staatsanwalt überliefern konnte, während seine Regierung daß 1868 die Stadtverordneten von Berlin beschlossen haben, alle gegen die oberste Heeresleitung in China eine Anflage des Hummen­Adressen und Deputationen an das königliche Haus zu unterlassen. Und ums erhebt, gegen deren Gewicht alles, was je von uns behauptet damals handelte es sich nicht einmal um die Abwehr direkter Eingriffe wurde, geringfügig ist. in die kommunale Selbstverwaltung, sondern um eine politische Demonstration gegen die Preßordonnanz", durch welche die Preß­freiheit aufgehoben war.

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Der greise Langerhans, der zuerst mit ein paar Worten die einmütige Annahme der Resolution empfahl, zog sich noch leidlich aus der Affaire. Er sprach von einer unerhörten Thatsache, forderte zum Widerstand auf und riet allerdings ein nach der Rechts­lage unmögliches Mittel-zur Einleitung des Verwaltungsstreit­Verfahrens. Dann nahm Genoffe Singer das Wort, den man auf mertfam aber mit dem Unbehagen des schlechten Gewissens und des Gefühls der eignen Jämmerlichkeit zuhörte, eines Gefühls, das nur durch eine gewisse lüsterne Neugier, was der Wortführer der Social­demokratie wohl alles sagen würde, gemildert wurde. Denn im Grunde hören diese Freisinns Mattabäer furchtbar gern, daß von andren ausgesprochen wird, was selbst zu sagen, sie zu fei- nfühlig find. Hinwiederum ist es ihnen auch aus Parteiinteresse un angenehm, daß gerade ein Socialdemokrat die Worte offen aus­spricht, von denen sie wissen, daß die gesamte Bürgerschaft Berlins sie insgeheim denkt.

Singer legte zunächst den Thatbestand mit all seinen Wider­sprüchen und Unglaublichkeiten dar und wünschte die Ausfüllung gewisser Lücken in den vorgelegten Aften. Er charakterisierte die unwürdige Stellung, in die jetzt auch die verantwortlichen Stellen gedrängt feien.

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Nachdem Herr Cassel noch einmal erklärt hatte: Wir Frei­finnigen haben niemals Byzantinismus getrieben, aber wir geloben, auch fernerhin unsren byzantinischen Verpflichtungen nachzukommen, diente Singer dem Oberbürgermeister mit einigen der erbetenen Thatsachen und dabei erwähnte er auch zum erstenmal in der Stadt­verordneten- Versammlung die Alexandriner Nede, die der Ober­bürgermeister mit anhören mußte.

Herr Kirschner sah sich genötigt, Rede zu stehen. Er ent schuldigte die Alexandriner- Rede, die nicht so scharf" gelautet habe, halb und halb psychologisch, daß sie unmittelbar nach dem Bremer Attentat" gehalten sei, Er, Kirschner, sei nicht Gaft des Kaisers, sondern des Regiments gewefen. Geschmerzt habe ihn die Rede allerdings tief. Aber was sollte er machen? Das Lolal verlassen? Das wäre Wir können auf das Verlangen nicht ein- eine lächerliche Taftlosigkeit gewesen. geben, daß Unter den Linden zur geheiligten Straße erhoben werde. Man spricht von Verkehrsstörungen durch die Ueberführung der Straßenbahn. Ach, wenn wir keine weiteren Verkehrsstörungen Unter den Linden hätten als die durch die Straßenbahn, dann könnten wir uns glücklich preisen. Diese Anspielung Singers auf die Absperrungen bei Paraden und höfischen Umzügen wurde mit stürmischer Bu­stimmung begrüßt.

Wenn Herr Kirschner einmal bei einer städtischen Feier, bei der Offiziere eingeladen sind, eine Rede halten sollte, in der er von der Frechheit und rohen Unmenschlichkeit spräche, mit der die Offiziere 1848 auf wehrlose Menschen schoffen glaubt er wirklich, daß die anwesenden Offiziere es dann als eine lächerliche Taftlosigkeit empfinden würden, das Lokal zu verlassen und ruhig am Fest­schmaus teilnehmen würden?..

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Den bürgerlichen Zeitungen ist das offiziöse Geständnis des Sie empfinden, daß der begangenen Hurechts höchst peinlich. glorreichen Weltpolitik fein schimpflicheres Nachspiel folgen tomte. Sie fordern die Bezahlung oder die Rücksendung des fremden Eigentums für deutsche Rechnung. Nur die Germania" bekundet eine heillose Rechtsverwirrung, indem sie erflärt: Die astronomischen Instrumente sind nunmehr von Rechts wegen unsre." Selbst der gewöhnliche Diebstahl bleibt Diebstahl und wird von Amts wegen verfolgt, auch wenn der Bestohlene aus irgend welchen Gründen auf sein Eigentum verzichtet. Die Centrums­moral schaltet nicht nur diesen Grundfaz für das politische Leben und das Völkerrecht aus, sondern erklärt das Unrecht für Recht, weil die chinesische Regierung das Denkmal der Schande für alle Zeit dem deutschen Namen erhalten will.

Aber auch durch Rückgabe oder Bezahlung kann der Bruch des Völkerrechts nicht gesübut gelten. Die Schuldigen müssen zur Rechenschaft gezogen werden.

Oder sollen deutsche Soldaten, die vom wilden Khakiwahu zut Ausschreitungen verführt wurden, in vieljähriger Gefängnis- und Buchthausstrafe furchtbar büßen, während die des Völkerrechtsbruches Schuldigen ungestraft bleiben?

Noch manches ist dunkel in dieser Angelegenheit. Vor allem bedarf der Aufklärung, warum die Regierung nicht schon vor mehr als Monatsfrist, als sie durch die Presse Kunde von der un­Rechtlich allerdings könne die Stadt nichts machen. Darum Die Debatte war erschöpft. Die namentliche Abstimmung ergab rechtmäßigen Beute erhielt, den Thatbestand aufgeklärt hat, sondern sei auch die Resolution mur geeignet, Täuschungen zu erweden. 95 Stimmen für, 20 gegen die freisinnige Resolution des leeren die falsche Nachricht der Köln . 8tg.", daß die astronomischen Ju­Mit den Socialdemokraten stimmten nein drei strumente gekauft worden seien, verbreiten ließ. Es müssen starke Welche Mittel solle denn der Magistrat anwenden? Soll er im Bedauerns. feierlichen Zuge nach dem Schloß wallfahren und den Kotau machen? Mitglieder: Kyllmann und der Antisemit Bregel, weil sie ihnen zu Widerstände gewesen seien, welche die verantwortliche Regierung zu Die Socialdemokraten können nicht für die Resolution stimmen, weil antimonarchisch war, und Herr Marggraff von der neuen Linken, der überwinden hatte, bis sie die jeßige Erklärung abgeben durfte. Ja, nian es dem Magistrat zu ersparen wünsche, daß er sich weiteren Ab- die Gefühle, die der socialdemokratische Redner aussprach, seinerseits es erscheint erstaunlich, daß die Erklärung in der vorliegenden weisungen ausseẞt. Man solle den Dingen klar ins Auge sehen. zu bekunden für seine Pflicht hielt. Also doch wenigstens ein Fassung erfolgt ist; ein Berliner Blatt tabelt die Leitung der aus­wärtigen Politit, daß sie diese beschämende Antwort der chinesischen Die Verantwortung für den Schaden, den die Stadt erleidet, treffe Exemplar wirklichen Freisinns! nicht die Versammlung sondern die Stellen, die die Interessen der Zum Schluß kam dann noch die Angelegenheit der Märchen- Regierung noch an die große Glocke hängt, statt sie ruhig ein­Stadt auf ihre Weise wahren zu müssen glauben. brunnen zur Sprache. Singer begründete den socialdemokratischen zustecken und den Schleier des Amtsgeheimnisses darüber zu breiten."