Mr. 281.
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Redaktion: SW. 19, Beuth- Straße 2. Fernsprecher: Amt I, Nr. 1508.
Die Zollfron.
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Sonntag, den 1. Dezember 1901.
Expedition: SW. 19, Beufl- Straße 3.
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M.
unsre jede Erwartung übersteigenden Erfolge bei den letzten Kommunal- als Preise des Großgrundbesizes pro Heftar an; 1821-30= 133 M., wahlen hinzuweisen. Unfre Stimmenzahl ist geradezu sturmflutartig 1831-40 164 9., 1841-50= 274 m. angewachsen. Und sicher ist es nicht allein unser Kommunalprogramm, Wie stand es nun in jener Zeit mit den Landarbeitslöhnen? Mit lächelndem Munde werden an diesem Montag der deutsche das die Siege bewirkt hat, zweifellos kommt auch in dieser Stimmen- Das erste Werk, das eine auf einer umfassenden Enquete Reichskanzler und seine Leute die evolution der Handels- abgabe für unsre Gemeindevertreter das Einverständnis mit der social- beruhende Busammenstellung der Löhne der preußischen Landvertrags- Politik, der„ rettenden That", begründen, die Schreckens- demokratischen Gesamthaltung und der Protest gegen die junkerliche arbeiter bietet, ist das 1849 erschienene Buch 2. v. Lengerkes herrschaft einer durch Jahrzehnte lange Gewöhnung toll ge- Bollpolitik zum Ausdruck. Nach einer bei weitem nicht vollständigen über die ländliche Arbeiterfrage". Nach seiner Berechnung wordenen Ausbeutungssucht der geneigten Sympathie eines hohen Aufstellung sind in den letzten Wochen 136 socialdemo- stellte sich 1848 der Tagelohn für den ostelbischen Landarbeiter im Hauses empfehlen. Es ist ein ingrimmiger Hohn, daß gerade eine tratische Gemeindevertreter gewählt worden. In vielen Durchschnitt auf 8 Silbergroschen; die niedrigsten Löhne hatte der Stegierung berufen ist, die folgenschwersten Entscheidungen auf sich Orten ziehen überhaupt zum erstenmal Socialdemokraten in das Gumbinner, die höchsten der Stralsunder Regierungsbezirk, wo der zu nehmen, die im Grunde ihres Herzens statt des harten, schicksal Stadthaus. Ueberall, auch wo wir noch nicht durchdrangen, erhielten Tagelohn im Jahresdurchschnitt sich auf 10 Silbergroschen belief. ernsten Kampfes nur nach den leichten Tournieren eitel- dilettierender wir eine große Steigerung der Stimmenzahl. Dazu kommt eine be- Das Ergebnis zeigte, daß, berechnet nach dem Roggenwert, der Schöngeisterei auf glänzendem Parkett strebt. Der Graf Bülow, der trächtliche Reihe noch unerledigter aussichtsvoller Wahlen und Stich- Lohn des Landarbeiters seit 1815 nicht gestiegen, Diplomat der allseitigen Versprechungen, befindet sich in der Rolle wahlen. sondern eher ein wenig gefallen war, so daß sich selbst eines eleganten Brettl- Direktors, der nur für anmutige Tändellieder Das find Vorgänge, die denn doch selbst die harmloseste Re: der bekannte konservative Volkswirt Dr. Th. Freiherr v. d. Goltz zu befähigt ist, und der nun plötzlich im lustigen Biedermeierfrack gierung der Sammlung zum Nachdenken und Einlenten veranlassen dem Zugeständnis gezwungen ficht(„ Die ländliche Arbeiterklasse", ein weltgeschichtliches Schauspiel agieren muß. Aber was thut's follten. Die Socialdemokratie aber entnimmt aus diesen Vorgängen Seite 114): Ein Brettlmann läßt sich nicht verblüffen, er hüpft mit zierlichen die bestärkte Ueberzeugung, daß sie das Mandat des weitaus größten Sprüngen auf die Bühne und beginnt das Spiel, als sei das Drama Teiles des Volkes auszuüben hat. Und ein solches Mandat ver nur eine lockere Bänkelweise. Und wird das Publikum sich nicht pflichtet! Wenn die Socialdemokratie es auch nicht wollte, sie hätte schließlich übertölpeln lassen, das Schauspiel für ein belangloses jetzt das Recht verwirkt anders zu handeln: Als Vollstrecker des Liedchen halten, und dem unwiderstehlichen Teufelskerl, der in aller Boltswillens muß die socialdemokratische Partei mit allen Mitteln Unschuld und Harmlosigkeit Ungeheuerliches vorträgt, Beifall zu- die Politik des Bollfrons zu Boden zwingen. jubeln? Giebt es denn etwas so Einfaches, Selbstverständliches, wie diesen Bolltarif des Grafen Bülow? Wer wird sich über solche
Kleinigkeiten aufregen? Bitte nur zuzugreifen, es ist lange nicht so
schlimm, wie es aussieht..
ausbeutet.
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" Für die Mitte des Jahrhunderts wurde oben der durchschnittliche Mannes Taglohn in den östlichen Provinzen auf 0,80 M., nach Roggenwert auf 13/2 Pfd. Roggen ermittelt und dabei festgestellt, daß nach Roggenwert der Tagelohn von 1815 bis 1848 nicht gestiegen, von 1840 ab fogar eher noch etwas ge= funken ist."
Dabei muß berücksichtigt werden, daß die Berechnung nach Roggenwert noch die relativ günstigste ist; legt man den Weizen
Getreidepreise und Landarbeitslöhne. Getreidepreise und Landarbeitslöhne.wert oder die Fleischpreise der Berechnung zu Grunde, ergiebt sich Bu den beliebtesten Vorspiegelungen, durch die das agrarische eine bedeutende Verschlechterung der Landarbeiter- Lage. Bur Er Jäh aber wird der Sturm losbrechen, und der spielerische Mann Bündlertum die in ländlichen Kreisen bei den Wahlen häufig aus- nährung einer Familie reichte selbst bei miserabelſter Lebensweise wird entsetzt gewahren, daß man nicht auf parlamentarischen Abenden und mit füßlichen Privat- lleberredungen eine Bolitit erschmeicheln schlaggebende Landarbeiterschaft für ihre Bollerhöhungsbestrebungen der Lohn des Mannes nicht aus, denn v. Lengerke berechnet den kann, die es unternimmt, ein ganzes arbeitsbedrücktes, in Not müh einzufangen sucht, gehört die Versicherung, daß der Land- allernotwendigsten Unterhaltsbedarf für eine fünftöpfige Familie mann gerne feinen Arbeitern höhere Löhne zahlen würde, nach den damaligen niedrigsten Preisen auf 111 Thaler. selig ringendes Bolt an eine kleine herrschende Sippe zu verraten, tönnte; doch bei den jetzigen Getreidepreisen Um also bei 800 Arbeitstagen den Betrag erschwingen zu die den Staat für ihre niedrigsten und selbstsüchtigsten Interessen wäre er nicht dazu im stande. Hohe Löhne bedingten hohe tönnen, hätte der Arbeiter mindestens 1,11 m. verdienen müssen, Von der Politik der Sammlung, der mittleren Linie, der aus Kornpreise, und deshalb läge es nicht weniger im Interesse der während er es höchstens auf 80 Pf. brachte. Der Fehlbetrag mußte gleichenden Gerechtigkeit hat seit jeher eine unfähige Staatsmannskunst andarbeiter als ihrer Arbeitgeber, für Bollerhöhungen einzutreten, durch Arbeiten der Frau und der Kinder gedeckt werden. denn der größere Teil der durch die Preissteigerungen gewonnenen Mit den fünfziger Jahren, nach dem Fall der englischen Korne geredet, die sich dem durch die geschichtliche Notwendigkeit verhängten Mehreinnahmen würde den Arbeitern in Gestalt von Lohnerhöhungen gefeße, beginnt die Blütezeit der preußischen Grundbefizer. Der Zod dadurch zu entziehen sucht, daß sie den noch an der Herrschaft zufließen. englische Markt erivies fich in ungeahntem Maße aufnahmefähig. Schon befindlichen lassen ohne Wahl und Muß jegliches Privilegium zuDiese Beweisführung hat auf den ersten Blick etwas Bestechendes, 1850 bezog England aus Deutschland ungefähr 5,3 Mill. Ctr. Weizen und schanzt. Die aus der Arbeit der Massen erpreßte Beute an und thatsächlich finden wir unter den englischen Nationalökonomen 1,4 Millionen Centner Gerste. Dazu begann sich ein bedeutender die um den größeren Anteil Hadernden zu verteilendas des siebzehnten und achtzehnten Jahrhunderts eine ganze Anzahl, Bieherport zu entwickeln, ferner versorgte Preußen vornehmlich den heißt und bedeutet die Politit der Sammlung, der mittleren Linie, die eine gewisse Parallelität zwischen dem Lohnniveau und der Höhe englischen Markt mit Flachs( 1855 bereits für über 47 Millionen der ausgleichenden Gerechtigkeit. Auch dieſe Miſſionare des der Kornpreise annahmen; selbst Ricardo behauptete noch eine solche Mart), Talg( 1855= 37 Millionen Mark), Hanf( 1855= 15½ Will. Plünderns verstehen sich auf die geistlichen, heiligenden Worte. Beziehung zwischen beiden. Und wenn auch die damaligen Lohn- Mart) usw. Die goldene Zeit des preußischen Junkertums begann. Als Man weiht die Beute mit frommer Nede, und das Maßlose ge- und Kornpreis- Statistiken beweisen, daß noch andre wirt- Grandseigneurs nach dem Vorbild des alten französischen Adels lebten berdet sich als liebevolle, weise und gleiche Verteilung von Licht und schaftliche Umstände bei der Bestimmung der Lohnhöhe sie auf ihren Schlössern, hielten große Jagden ab, luden sich gegenseitig zu Schatten. mitsprachen, als nur die Getreidepreis Schwankungen, läßt fidelen Trinkfesten ein, gestatteten sich die nobelsten Baffionen oder Aber die heuchlerische Politik der Sammlung hat in der That fich doch eine gewisse Abhängigkeit der Löhne von letzteren unternahmen teure Reisen. Die Einfünfte gestatteten es; die Weizeneine Sammlung veranlaßt, eine Sammlung der Bolts nicht verkennen. Damals war eben die landwirtschaftliche Produktion preise stiegen und erreichten im Durchschnitt der Jahre 1871-75 kraft. Und das ist das Verdienst der Agenten des Bollwuchers! noch die weitaus wichtigste und für das nationale Wirtschaftsleben den hohen Stand von beinahe 249 M. pro Tonne, die Roggenpreise Wem Zuchthausvorlagen und Umsturzgesetze, Heer- und Flotten- allein ausschlaggebende, und die Landwirtschaft wieder war in erster stiegen auf über. 179 M., und im gleichen Verhältnis schnellten die pläne, Hunnentum und Byzantinerwesen noch nicht die Augen Linie abhängig vom Ertrag des Getreidebaues. Biehpreise empor. Güter, die 1850 noch 200 000 m. gekostet hatten, zu öffnen vermocht haben, der wird jezt sehend gemacht durch Heute liegen die Verhältnisse ganz anders. Wie erst fürzlich galten jett 600 000 m. Die Pachtpreise in den preußischen Provinzen einen Gefeßentwurf, mittels dessen die politische Diktatur des Junker- wieder die statistischen Aufnahmen des konservativ agrarischen östlich der Elbe stiegen beispielsweise von 1849-1869 pro tums ihre materiellen Herrschaftsbedingungen erzwingen will. Der Bolltarif des Grafen Bülow ist der Jubegriff und das Schlußglied" Deutschen Landwirtschaftsrats" bestätigt haben, hat in der Beltar um 125, bon 1849-1879 um etwa 156 Pro 3. Es war eine herrliche Zeit, aber nur für die Junker, nicht für jener jahrzehntelangen Reaktion, die auf Deutschland lastet, er ist deutschen Landwirtschaft die Viehzucht längft den Getreidebau an Wichtigkeit überholt; denn nach dieser gewiß unverdächtigen ihre Arbeiter. Die Landarbeitslöhne steigen in den fünfziger, sechziger aber auch zu dem Weckruf geworden, der den Freiheitskampf entfeffeln Statistik trugen zu den Brutto- Einnahmen von 1524 großen und Jahren nur außerordentlich mäßig, lange nicht in dem Maße wie muß. Der Zolltarif wird entscheidend für die deutsche Zukunft mittleren Landwirtschaftsbetrieben mit einem durchschnittlichen Arenal die Lebensmittel; erst nach 1866, besonders aber nach 1871 macht sich Entweder siegt die Reaktion, und dann hat ihre Herrschaft abermals von 177/2 Hektaren der Erlös aus dem Anbau von Getreide infolge des industriellen Aufschwunges, der eine vermehrte Nachfrage nach eine allzu lange Galgenfrist erwirkt, oder das Proletariat fiegt aller Art unr 26,4 Proz., aus Zuckerrüben, Kartoffeln, Arbeitskräften hervorruft, eine Lohnsteigerung bemerkbar. Diesen und damit wird die Bahn frei für eine fruchtbare und glück- Raps 2C. 16,3 Proz., aud Vich und tierischen Zeitpunkt nimmt der Kongreß deutscher Landwirte wahr, um in 1878, lichere Entwicklung. In der Niederwerfung des Junkers Produkten aber 40,6 Proz. bei. Vor allem aber dem Jahr des Milliardensegens, eine neue Erhebung über die Lage aufstands der Zollwucherer liegt mehr als bloß die Aussicht ist neben der Landwirtschaft eine ausgedehnte Industrie entstanden, der ländlichen Arbeiter zu veranstalten. Und was ergeben diese Era nüßlicher Handelsverträge, fie erschließt die Möglichkeit einer die heute weit mehr als die Landwirthschaft für das wirtschaftliche bebungen? Sie zeigen, daß zu dieser Zeit der höchsten Wendung der Gesamtpolitik. Mit der gesteigerten Bollfron, Leben der Nation maßgebend ist und deren Arbeitsmartt, indem er 28 irtschaftsblüte die Landarbeiter Ostelbiens es glücklich auf unter die das Junkertum mittels der gefügigen Regierung und der die fähigeren Teile der Landarbeiterschaft an sich zieht und einen Durchschnitts- Tagelohn von 1 Mark 17½ Pfennig ge Barlamentsmehrheit das Volk bringen will, wird auch das Joch der gegen 80 Bf. in 1848. Demnach ivar damit aufs stärkste das Angebot ländlicher Arbeitskräfte bracht hatten politisch- socialen Leibeigenschaft fester auf das Proletariat gelegt. beeinflußt, augleich über die Höhe 11117 Geldlohn 46 Proz. in den letzten der Landarbeitslöhne allerdings Nicht nur die wucherische Verteuerung des Brotes und des Fleisches mit bestimmt. So ist es denn eine Thatsache geworden, daß 25 Jahren gestiegen, aber eine Besserung der Lebenshaltung nicht erist zu befürchten, nicht nur die Zerrüttung der Industrie und des in Deutschland während des letzten Jahrhunderts gerade jene zielt, denn nahezu in gleichem Verhältnis waren die Getreide-, die Handels droht, auch die politischen Lebensinteressen des Prole perioden, in denen die Landwirtschaft florierte, die Getreide- und Fleisch, Butterpreise zc. in die Höhe geschossen. Nach Roggenwert tariats find schwer gefährdet, wenn es dem Junkertum gelingt, zu Grundstückpreise stetig stiegen und auf den Schlössern der Landjunker berechnet beträgt die Lohnzunahme z. B. nur 12 Proz., nach den triumphieren. ein Fest das andre jagte, die Löhne der Landarbeiter Fleischpreisen berechnet, ergiebt sich sogar nur eine Zunahme von Das hat das deutsche Bolt begriffen und zum entschiedenen Wider- bie allertraurigsten waren, während in den Zeiten der etwa 8 bis 5 Broz. Das war das Eudrefultat der Blütenperiode stand gesammelt. Nicht umsonst war die agitatorische Aufklärungs- sinkenden Getreidepreise die Landarbeiter- Löhne stiegen; ja daß der Landwirtschaft: für den Großgrundbefüher eine enorme Ver arbeit der Socialdemokratie, die in diesem Kampf einen Umfang man mit einer gewissen Berechtigung fagen kann, daß die mehrung seiner Einkünfte und Wertzunahme feines Besitzes, und eine Intensität annahm, wie kaum jemals zuvor. Zehntausende Perioden höchster Rentabilität zugleich jene der niedrigften für den Landarbeiter nichts. von Händen und Köpfen waren unermüdlich thätig. Allein die Löhne und elendesten Lebenshaltung der Landarbeiter waren. Auch die reaktionäre Bollreform des Jahres 1879 bringt keine beiden gegen den Zollwucher gerichteten Flugblätter des Den Beweis dafür liefern die von konservativer Seite auf Besserung der Landarbeiter- Löhne; erst in der zweiten Hälfte der Parteivorstandes sind in fünf Millionen Eremplaren ins Land achtziger Jahre vollzieht sich infolge des Zuges aus dem Osten nach hinausgegangen, gewissenhaft verbreitet und überall verständnisvoll genommenen Statistiken selbst. Nach dem hohen Stand der im wesentlichen durch die fort dem industriellen Westen ein weiteres Aufsteigen, obgleich diesmal aufgenommen. Dazu kommen zahlreiche Flugblätter, die den währenden Kriege mitbedingten Getreidepreise zu Anfang des acht die Kornpreise sogar mehr und mehr abnehmen und die Fleischlokalen Bedürfnissen angepaßt waren. Unfre Betitionen zehnten Jahrhunderts trat in den zwanziger Jahren zwar ein Preis- preise nur relativ mäßig steigen. Im Jahre 1892 stellen sich batten einen beispiellosen Erfolg. Man bedenke, was erückgang hervor, doch sezt in den dreißiger Jahren ein neuer Preis- nach der bekannten Enquete des Vereins für Social. heißt, 3 500 000 Unterschriften zu sammeln. Das ist eine aufstieg ein, der auch während der vierziger Jahre anhält. In politit" die Durchschnittslöhne für dauernd beschäftigte, in Geld weit gewaltigere und schwerere Aufgabe als eine Reichstagswahl. Preußen stellten sich damals die Durchschnittspreise pro Tonne Belohnte Arbeiter folgendermaßen: Drei Millionen fünfmalhunderttausend deutscher Bürger erklärten sich,( 20 Centner): trotz aller Abhängigkeit und trotz der Gefahr wirtschaftlicher Schädigung, offen mit vollem Namen auf socialdemokratischen Petitionslisten gegen die Bollpolitik der Regierung. Das zeigt nicht nur die tiefe Erregung, die in den Massen herrscht, es beiveist auch das Vertrauen, das die Socialdemokratie im Volfe erworben hat; die Verleumdung und Aechtung und Verfolgung unsrer Bestrebungen ist wirkungslos geworden.
Wenn es noch eines Anzeichens bedürfte, wie die Stimmung der großen Mehrheit des deutschen Volkes ist, so brauchten wir nur au
In den Jahren
Weizen Roggen
Gerste
Hafer
1821-1880
M. 121,4
M.
M.
M.
126,8
76,6
79,8
138,4
100,6
87,6
91,6
167,8
128,0
111,2
100,6
1831-1840
1841-1850
der
In Oftreußen Westpreußen Pommern
"
auf
0
pro Arbeitstag 1,24 M. 1,50
"
"
"
"
1,51" 1,39"
"
1,10
"
#
1,41
"
"
Im Durchschnitt 1,36 22.
Gleichzeitig stiegen die Bodenpreise, doch giebt es keine Statistik darüber für sämtliche östlichen Provinzen des damaligen Preußens, nur für einzelne Landesteile, und zudem ruht sie zumeist auf recht unsicheren Grundlagen. Für die Provinz Posen giebt Sarazin aber doch immerhin eine Besserung; und seitdem hat, wie bekannt
Zwar gegenüber dem Jahr 1878 mur ein mäßiger Fortschritt,