Mr. 287.
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Vorwärts
Berliner Volksblatt.
18. Jahrg.
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Telegramm Adresse: Socialdemokrat Berlin"
Redaktion: SW. 19, Benth- Straße 2. Fernsprecher: Amt I, Nr. 1508.
Polizeiliche Notstandsarbeiten.
Eine Spielgeschichte.
Die Berliner Polizei befolgt doch nicht ganz die gestrengen Grundsäße ihres Präsidenten, der im Oktober erklärte:„ Eine große Arbeislosigkeit giebt es gar nicht. Ich will vor allen Dingen die Berliner Straßen rein haben." Die Polizei erkennt nicht nur die große Arbeitslosigkeit an, sondern sie ist sogar bemüht, den Notstand durch eigne Aufträge zu mildern.
Freilich sind diese polizeilichen Notstandsarbeiten eigentümlicher Natur. Sie benutzt nämlich die Konjunktur, um die Armee ihrer- Spiel zu vermehren. Sie gewährt den durch die Arbeitslosigkeit betroffenen Eristenzen Pensionen", sofern sie nur gewillt find, Verräterci zu treiben, Spigelarbeit zu verrichten.
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Sonntag, den 8. Dezember 1901.
sauberen Offerten. Es gelang Wasewitz, den Spigel so lange hinzuziehen, bis der heimlich herbeigerufene Vertrauensmann des Ostens, Genosse Otto Franke , im Nebenzimmer ungesehen Bosto gefaßt hatte. Und mun entwickelte sich die folgende dramatische Scene: Nr. 1: Na, Du weißt ja, um was es sich handelt, es sind ja so viel andre, die das thun, warum solltest Du so dumm sein und das Geld nicht nehmen.
Wasewig: Das schon, aber ich muß doch wenigstens wissen, mit wem ich es zu thun und an wen ich mich zu halten habe.. Nr. 1( prüfend): Aber Du meinst es doch ehrlich, und machst uns feine Geschichten? Wasewig: Aber natürlich. Wenn ich etwas gesagt habe, halte ich Wort.
Nr. 1: Also, Du wirst in acht Tagen mit meinem Vorgesetzten zusammenkommen und der wird Dir alles noch näher auseinander
fezzen.
In einem Falle ist es vor einigen Tagen gelungen, einen dieser polizeilichen Notstandsagenten und Arbeitsvermittler ding Wase wit: Aber wie ist es nun, wenn ich Berichte geliefert fest zu machen, und dennoch weiter zu verfolgenden habe und Ihr mir kein Geld gebt. Ich habe doch nichts in Händen. Beweis zu führen, daß die Polizei sich in der That Ich muß doch mindestens etwas schwarz auf weiß haben. nicht scheut, ehrliche Arbeiter und Parteigenossen mit Nr. 1: Na, so schlimm ist das nicht. Du sendest die Berichte dem schmutzigen Anfinnen zu beleidigen, daß sie für ein Judasgeld schriftlich ein und erhältst dafür monatlich 60 Mart, später 70 Mark. die Socialdemokratie an die Polizei verraten. Es ist ja wunderbar, Ich zahle Dir alle vierzehn Tage Sonnabends 30 M. aus. Ich daß die Nichtgentlemen sich so viel Mühe und Geldopfer auferlegen, komme aber nicht hierher, das würde auffallen, sondern zahle Dir um hinter die Geheimnisse" der Socialdemokratie zu gelangen. wo anders. Denn wir haben gar keine Geheimnisse, die Partei thut nichts, was nicht jeder erfahren kann. Wenn trotzdem die Polizei es nicht läßt, sich immer und immer wieder als Versucher an Parteigenossen heranzudrängen, ja fogar bisweilen eigne Beamte in unfre Organisationen zu entfenden so muß die Spioniersucht geradezu zu einem krankhaften Spitzel sport geworden sein.
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In dem Fall, von dem wir erzählen wollen, ist freilich dem würdigen Vertreter der Polizei mitgespielt worden.
Wase wit: Ja, aber womit beweise ich, daß ich das zu fordern habe?
Nr. 1: Wenn Du das dentst, so werde ich Dir die ersten 30 M. gleich zahlen, und wenn Du dann mit dem Kommissarius zusammenkommst, bittest Du ihn um eine Unterstützung von 40 bis 50 M. Hast Du Tinte und Feder?
Wafewiß: Jawohl. Auch Papier? Nr. 1: Nein, das habe ich.
Damit holte Nr. 1 eine Quittung hervor, die bis auf Datum und Unterschrift bereits fertig geschrieben war. Wasewitz sollte die Quittung mit dem Namen„ Lorenz" unterschreiben. Das that denn auch unser Genosse;" Lorenz" unterschrieb den Empfang von 30 M. für vertrauliche Berichte".
Jm Juli d. J. übernahm unser langjähriger Parteigenosse Wase wig eine Gastwirtschaft in der Friedrichsbergerstraße. Bald darauf erschien eines Morgens in dem Lokal ein Gast, that sehr vertraut und stellte sich als alten Bekannten und Parteigenossen vor. Wasewitz stellte einige prüfende Fragen. Der Mann bezeichnete den zweiten Berliner Wahlkreis als Schauplatz seiner Thätigkeit und er- Als aber nun Nr. 1 das Papier wieder an sich nehmen wollte, vies sich als sehr bewandert in Personenfragen und dergleichen. Im übrigen stellte sich der Gast als Nähmaschinen- Reisender vor.
Acht Tage darauf kam ein andrer Herr, ein sehr jovialer Herr, der mit einem Morgen, Albert" sich einführte. Auch er wollte ein Reisender sein und behauptete, unsren Genossen seit Jahren zu
tennen.
faltete es Wafewitz schnell zusammen, brachte das interessante Dokument preußischer Polizeiwirtschaft in Sicherheit und sprang zur Thür des Nebenzimmers.
Franke spazierte herein. Nr. 1 erstarrte bei diesem Anblick, dann warf er 2 M. auf den Ladentischer hatte einiges getrunken, er wollte edelmütigerweise nicht als Bechpreller erscheinen Ein paar Wochen später erschienen plöglich beide Reisende: und versuchte, eiligst zu verduften. Zu spät. Wasewiß hielt den der erste tam von vorn ins Lokal, der andre fünf Minuten später Herrn fest und erklärt ihm, er werde ihn zur Polizeiwache bringen, von hinten. Große Freude über das unerwartete Zusammentreffen. um festzustellen, wer er sei; denn er könne nicht annehmen, daß er Man plaudert, spricht besonders über den Organisationsstreit im Kriminalpolizist sei und vermute, daß er unsre Polizei nur blamieren sechsten Wahlkreis und kam auf die Organisation im vierten zu wolle. sprechen. Bei dieser die beiden Gäste offenbar lebhaft interessierenden Nr. 1 sträubte sich mit aller Kraft, sagte, er sei Beamter Unterhaltung schöpfte Wasewitz Verdacht. Die Aukunft eines Milch- und forderte, daß man ihn losließe. Vergebens, Nr. 1 mußte mit: händlers brachte das Gespräch auf den Milchring, und Reisender Franke voran, denn Nr. 1, dahinter Wasewitz so ordnete sich der Nr. 1 unterließ es nicht, weiblich auf die Milchagrarier, die Bug. Kaum jedoch war Nr. 1 im Freien, da that er, was wohl Junker und die Kornzölle zu schimpfen. Dann verfluchte noch niemals ein Polizeibeamter gethan hat, sondern nur die von aber in ihnen Festgenommenen gelegentlich unternehmen: Er machte einen energischen Fluchtversuch. Mit fester Faust holte ihn aber unser Genosse zurück, und jetzt ging der Arrestant ruhig mit.
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auch die Frömmigkeit, den Kapitalismus so wilder, plumper Weise, daß er das Mißtrauen nur verstärkte. Als sie weggingen, war unser Genosse überzeugt, daß die beiden guten Freunde givet Spigel waren.
Nun trat eine Pause ein. Erst am 21. November erschien Nr. 2 und unterhielt sich in Abwesenheit unsres Genossen mit dessen, von den verdächtigen früheren Besuchern unterrichtete Ehefrau.
Am 30. November vormittags stellte sich wieder Nr. 1 ein. Wasewiß war abwesend. Dafür unterhielt er sich mit der Frau. Er erkundigte sich nach dem Geschäftsgang, und als Frau Wasewitz nun erzählte, daß es nicht zum Besten ginge, weil ja die Parteigenossen selber nichts zu verzehren hätten, eröffnete er, daß ihr Wann leicht 60 bis 70 Mark monatlich verdienen könne. Er brauche mir an die Polizei die internen Angelegenheiten aus der Parteibewegung zu berichten, wie fo viele andre" es thäten; dafür bekäme er ein Anfangsgehalt von 60 Mart, das bis 75 Mart steige. Der Reisende" suchte dann der Frau plausibel zu machen, sie solle ihren Mann für das schöne Geschäft zu gewinnen suchen. In diesem Augenblick kam Genosse Wasewitz hinzu, das Gespräch wurde unter brochen und der„ Reisende" ging seiner Wege.
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Expedition: SW. 19, Benth- Straße 3. Fernsprecher: Amt I, Nr. 5121.
Notstandsarbeiten so festzustellen, daß man ihn für seine nichtsnuzige Handlung Haftbar machen kann. Es ist ausgeschlossen, daß es zu den straflosen Amtspflichten der Polizei gehören könnte, entehrende Anträge an unbescholtene Staatsbürger zu richten. Unser Parteigenosse wird deshalb die Angelegenheit weiter verfolgen. Man wird sehen, wie die Staatsgewalt die Ehre eines Mannes schützen wird, dem die denkbar schmutzigsten Zumutungen von einem Diener dieser Staatsgewalt gemacht worden sind. Das corpus delicti- die Quittung ist in seiner Hand, und für die Person des Schuldigen sind die Beamten des 44. Polizeireviers Zeugen.
Politische Webericht.
Berlin , den 7. Dezember Der Reichstag
fette ant Sonnabend nach debatteloser Erledigung mehrerer Kleinerer Vorlagen die erste Lesung des Zolltarifentivurfes fort. Das Haus war kaum besser besucht als an allergewöhnlichsten Tagen, aber auf der Bundesratsestrade vollzog sich der Aufmarsch der Excellenzen in gewohnter Weise; mur Graf Bülow fehlte.
Zunächst sprach für die Elsässer, die bisher noch nicht zum Worte gelangt waren, der Abg. Landolin Winterer , Stadtpfarrer in Mülhausen . Der geistliche Herr, der eine Reihe von Arbeiten über den modernen Socialismus veröffentlicht hat, versicherte die Arbeiter in einem flüchtigen Säßchen seines theoretischen Wohlwollens und sprach sich dann fitr eine mäßige Erhöhung" der Getreidezölle aus. Dem elsässischen Redner folgte mit der Eraktheit des neuerdings zu Ehren gekommenen landsmannschaftlichen Systems die elsässische Excellenz auf dem Fuße. Unterstaatssekretär v. Schraut hatte die Aufgabe, die schutzzöllnerischen Sympathien auch der reichsländischen Regierung in einigen schneidigen Banalitäten zum Ausdruck zu bringen.
Nachdem Abg. Schrader von der freisinnigen Veruneinigung, eine der treibenden Kräfte des Handelsvertragsvereins, die wahren Ursachen landwirtschaftlichen Mißbehagens einer kritischen Untersuchung unterzogen und die von hohen Zöllen erhofften Vorteile als illusorisch hingestellt hatte, nahm der Führer des Bundes der Landwirte, Freiherr v. WangenHeim, das Wort. Interessant war sein Zugeständnis, daß Schutzölle auch für die Landwirtschaft unliebsame Erscheinungen zeitigen können. Aber dies Bekenntnis schien nur deswegen ausgesprochen, um daran die Erklärung knüpfen zu können, daß dem Bunde auch heute noch die Verwirklichung des Antrages Kanig mehr am Herzen liegt als selbst die höchsten Getreidezölle. Herr v. Wangenheim hofft die Durchführung dieses großen Mittels" noch zu erleben. Der Appetit kommt ihm beim Essen. Die durch ministerielle Schmeicheleien genährte Rücksichtslosigkeit des Agrariertums brachte er mit aller wünschenswerten Deutlichkeit zur Geltung: erst soll ihm die Industrie die Zollforderungen des Bundes bewilligen, dann wird sich über Handelsverträge vielleicht reden lassen. Schon einmal hatte Herr v. Wangenheim im Reichstage in neidischem Unbehagen ob gewisser Gunstbezeugungen sich bitter beklagt über die Ballinsche Nebenregierung", und heute hatte er So gelangte Nr. 1 sicher und schnell in die, plötzlich von ihm neue Pfeile in seinem Köcher, die derselben Stelle gefürchteten, sonst so heimatlichen Gefilde des Polizeiamts. Auf galten. Alles oder nichts! ist seine Parole; der dem 44. Polizeirevier wurde Nr. 1 eingeliefert, und Wasewig verlangte Agrarfeudalismus möchte keinen Konkurrenten dulden an die Feststellung des Menschen, der ihn in so schwerer Weise beleidigt der fetten Krippe des höfischen Marstalls, und wenn hatte. Indeffen, vor dem Kriminalwachtmeister legitimierte sich Nr. 1 ihm Reichstag und Regierung seine extremen Getreidezölle- durch seine Marke, und die beiden auf so unerwartete und unheim- deren Höhe Herr von Wangenheim nicht nannte nicht beliche Weise zusammengetroffenen Beamten verschwanden in einem willigen, so will er alle Zölle ablehnen und in dem SchmollNebenzimmer. Nur der Kriminalwachtmeister fehrte zurück und er- winkel des Frondeurs murrend das Weitere abwarten. Es war flärte unsren Barteigenossen, er habe es nicht nötig, den Namen von bezeichnend für den Terrorismus, den der Bund der LandNr. 1 zu nennen; wenn Wasewitz etwas wollte, so solle er sich beim wirte bis weit in die Reihen des Centrums und der NationalPolizeipräsidenten beschweren. liberalen übt, daß der extrem- agrarische Redner in drohendem Tone ausrufen durfte, jene lauen, kompromißfreundlichen Abgeordneten, die sich abhandeln lassen würden von den Gefreidezöllen, würden in das Haus am Königsplatz nicht wieder einziehen. Mit fliegenden Fahnen würden seine Freunde zu den Parteien der Linken übergehen, wenn nicht alle agrarischen Blütenträume reifen sollten im Hausgarten des Herrn v. Bülow- das war das Ultimatum, das dieser Beschützer von Thron und Altar seiner monarchischen Re
Das ist die erbauliche Geschichte von dem arretierten PolizeiSpigel!...
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Wir haben diese Angelegenheit mit den an sich unbeträchtlichen Einzelheiten so ausführlich wiedererzählt, um einmal zu zeigen, wie unsre Polizei arbeitet, welche Mittel fie anwendet, um ehrliche Leute Von seiner Frau über das Anerbieten unterrichtet, das ihn nicht zu der schuftigsten Handlung zu verführen, die es überhaupt giebt. weiter mehr überraschte, beriet sich unser Parteigenosse mit einigen Woher nehmen Polizeibeamte das Recht und den Mut, anständige Freunden, man hielt Kriegsrat und es wurde ein Plan festgestellt, Menschen in so schwer beleidigender Weise anzugreifen. Welche gierung stellte. wie dem Burschen das Handwerk gelegt werden könnte. Vor allem Genugthnung würde wohl ein Offizier fordern, dem zugemutet Abg. Bräsicke, ostpreußischer Gutsbesitzer und Mitglied galt es, ins Nebenzimmer ein paar Genossen hineinzubringen, die bei würde, gegen Entgelt Verrat zu üben. Unfre ehrfamen Hüter des der freisinnigen Volkspartei, ist für seine agrarischen Gegner der entscheidenden Verhandlung als ungesehene Zeugen zugegen sein allerchristlichsten Staates aber schreden nicht davor zurück, ehrloseste fein angenehmer Redner. Mit der tüchtigen Sachkenntnis sollten. Handlungen zu provozieren, und sie beanspruchen noch Autorität, des Praktikus rechnete er ihnen vor, daß die vermehrten Der Reisende" hatte es sehr eilig. Schon am Dienstag, den nachdem sie sich durch die Anwendung der gemeinsten Mittel Brutto Einnahmen der Landwirtschaft die erhöhten Pro3. Dezember, früh 10 Uhr, tauchte Nr. 1 wieder auf. Wafewig war prostituiert haben. Wahrlich, wir begreifen nicht, wie ein Beamter duktionskosten reichlich decken und daß die Existenz des beim Bierabziehen, ließ sich nicht stören und den Gast ersuchen, am mit Wiffen seiner Vorgesetzten sich zu solch einem entwürdigenden auf gesunder Grundlage fundierten bäuerlichen Befiges fich Mittwoch oder Donnerstag wiederzukommen. Bei der Frau ver- Handwerk hergiebt. gegen früher bedeutend gebessert habe. gewifferte der Reisende" sich, ob Wasewig es ehrlich meinte.„ Ihr Alles dies ist ja nichts Neues, wir wissen es längst, daß die Er bekämpfte die Getreidezölle sehr scharf und verlangte stalt Mann wolle mit ihm selbst reden" war der Bescheid der Frau. Tugend unsrer geheiligten Staatsordnung eitel Heuchelei ist. Da dessen Schaffung neuer Verkehrswege und billigere EisenbahnDer Eifer des Reisenden kannte keine Grenzen mehr. Unser aber in der letzten Zeit die Fälle sich auffällig mehren, in denen tarife. Genosse glaubte, der Mann würde sich wenigstens ein paar Tage derlei Spigeleien zu unsrer Kenntnis gelangen, so sei dieser Fall Herr Herold, einer der agrarischten Centrumstente, Zeit lassen. Aber zu seiner großen lleberraschung entwickelte fich zur Warnung mitgeteilt. Es scheint in der That, als ob unsre Beit wiederholte seine schon auf dem Osnabrücker Katholikentag die Katastrophe bereits am nächsten Tage. Als am Mittwochmorgen die gegenwärtige Krisis für besonders geeignet hält, um ehrenwerte gehaltene Rede und suchte die Getreidezölle den revoltierenden Genosse Waselig früh 8 Uhr Bier nach einer Werkstatt in der Proletarier um ihre Ehre zu bringen. Diese Ausbeutung des Not- katholischen Arbeitern und Gewerkschaftern dadurch schmackFriedenstraße trug, sah er den Reisenden Nr. 2 an der Ecke Friedrichs- standes für polizeiliche Zwecke ist auch ein Zeichen für die sittlichen haft zu machen, daß er erklärte, das Centrum werde die Verwendung der Zoll Mehreinnahmen für die berger- und Friedensstraße an der Anschlagssäule stehen, wie er Grundlagen unsres kapitalistischen Polizeistaates. Da sich in unsrem Fall zu der schlimmen Abficht noch eine- Witwen- und Waisenversorgung gesetzlich sicher stellen. eifrig den Eingang zum Lokal unsres Genossen beobachtete. Eine halbe Stunde später trat Nr. 1 bei Waſewiß im Laden ein, man darf ja eigentlich nicht mehr sagen polizeiwidrige Aus der Nede des Reichsparteilers Herrn v. Tiede und 111111 entwickelte der Herr in freundlichster Weise seine Dummheit gesellt, so gelang es, den Vermittler diefer polizeilichen mann ist nur erwähnenswert, daß auch seiner Partei die
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