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Nr. 57.

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Erscheint täglich außer Montags.

Vorwärts

Berliner Volksblaff.

19. Jahrg.

gte Insertions- Gebaye beträgt für die fechsgespaltene Rolonels getle ober deren Raum 40 Pfg., für politische und gewertschaftliche Vereins­und Versammlungs- Anzeigen 20 fg. Kleine Anzeigen" jedes Wort 5 Pfg. ( nur das erste Wort fett). Inferate für die nächste Nummer müssen bis 4 Uhr nachmittags in der Grpedition abgegeben werden. Die Expedition ist an Wochen­tagen bis 7 Uhr abends, an Sonn- und Festtagen bis 8 Uhr vormittags geöffnet.

Telegramm Adresse: Socialdemokrat Berlin"

Centralorgan der socialdemokratischen Partei Deutschlands .

Redaktion: SW. 19, Beuth- Straße 2. Fernsprecher: Amt I, Nr. 1508.

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Michel und Jonathan.

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Sonnabend, den 8. März 1902.

Expedition: SW. 19, Benth- Straße 3.

Fernsprecher: Amt I, Nr. 5121.

schaftsvertrag mit Preußen für Bruder Jonathan den größten Wert striktestem Widerspruch zu dieser Zolleinführung stehen gehabt hätte, nämlich während des Eristenzkampfes mit England, die häufigen Petitionen aus klein bäuerlichen Kreisen hatte Friedrich II. für diesbezügliche ihm gemachte Vorschläge nur um Ermäßigung der Frachten auf Heu und Stroh, Graf Bülow hat neuerdings entweder eine Ente in die Welt taube Ohren, um es mit England nicht zu verderben; Bravo ! insbesondere in Notstandsjahren. Dieser Zollerhöhung, welche gesezt, der um mit ihm selber zu sprechen- so rasch wie möglich wird Graf Bülow sagen. Erst als durch den Frieden von Versailles die Kleinbauernschaft und die Viehzucht empfindlich zu schä­der Hals umgedreht werden muß, oder aber er hat zu seinen( 1783) die Vereinigten Staaten in die Reihe der anerkannten Mächte digen geeignet ist, sollte durch Erhöhung des Zolles auf sonstigen hervorragenden Verdiensten das einer epochemachenden eingetreten waren, kam der preußische König auf den Einfall, Tabat von 85 auf 125 respektive 110 Mart eine Schä­wissenschaftlichen Entdeckung gefügt. Er hat nämlich in der Reichstags- daß da am Ende für seine merkantilistische Politit ein digung der Zabatindustrie folgen. Dieser fizung vom 4. März als Zweck der Prinzenreise übers große Wasser Geschäftchen zu machen sei. Im Februar 1784 trug er seinem Anschlag wurde zwar abgelehnt, aber das Gesamtresultat der festgestellt: die Aufrechterhaltung der traditionellen guten Beziehungen Gesandten im Haag, dem Herrn von Thulemeier, auf, einen Debatte läßt ersehen, daß der Tabakindustrie eine neue zwischen Deutschland und Amerika , wie sie bestehen seit den Tagen des gewissen Adams" auszuforschen, ob es möglich sei, mit Tabakstener droht. Einflußreiche Kreise im Parlament und großen Friedrich und des großen Washington ." Woran kann der Herr jenen Leuten" zu einem Einvernehmen zu gelangen. Der in den Regierungen wünschen lebhaft, der Tabak soll aber­Graf bei dieser für jeden Geschichtskundigen überraschenden Be- gewisse Adams" war amerikanischer Gesandter im Haag, nachmals mals bluten. Es ist gut, daß die Tabakarbeiter und die merkung gedacht haben? Präsident der Vereinigten Staaten , und jene Lente" waren die Tabakindustrie durch die Debatte zu einer rechtzeitigen Rüstung Der Reichskanzler spricht von Deutschland , er muß also poli- Vereinigten Staaten: ein sonderbarer Ausdruck guter Beziehungen! gegen dieses Attentat aufgerufen find. tische Beziehungen zwischen Amerika und dem zu Washingtons Zeiten Nun begann ein langwieriger Kuhhandel. Die Yankees mit ihrem noch existierenden heiligen römischen Reich deutscher Nation im Auge damals schon recht entwickelten Geschäftsfinn legten das Haupt­gehabt haben. In der That, solche sind vorhanden gewesen. Eine gewicht auf den einen Punkt, daß im Kriegsfalle amerikanische ganze Anzahl deutscher Reichsfürsten hat zur Zeit des nordamerika - Schiffe mit den von ihnen gekaperten Prisen, um den ge nischen Unabhängigkeitskrieges im ganzen 30,000 Mann Soldaten fährlichen Rückveg über den Anlantic zu vermeiden, in an England verkauft zum edlen Zweck des Kampfes gegen die preußische Häfen, das hieß damals vornehmlich in Emden , rebellischen Farmer. Es war ein Sklavenhandel, den Herder folgender- sollten einlaufen fönnen. Ob dieses bemerkenswerten An­maßen charakterisiert hat: finnens machte der alte Frig einige Sperenzien, zog es aber vor, nachzugeben, als er merkte, daß die Union sonst auf den Vertrag verzichten würde. Dies merkwürdige Zeugnis guter Beziehungen ratificierte er 1785, der amerikanische Kongreß 1786. Sandels­politisch ist der ganze Vertrag bedeutungslos, weil durch seine Freihandelsbestimmungen kein Handelsverkehr geschaffen wurde, geschweige daß ein solcher schon existiert hätte. Er war denn auch ebenso flüchtiger Natur, wie ein preußischer Minister: nach kurzer Existenz ist er unbeweint verschieden.

Sie sind in ihrer Herren Dienst

So hündisch treu, sie lassen willig sich Zumi Mississippi und Ohiostrom,

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Nach Kanada und nach dem Mohrenfeld Verkaufen. Stirbt der Sklave, streicht der Herr Den Sold ein, doch die Witwe darbt, Die Waisen ziehn den Pflug und hungern. Nun, Das schadet nicht, der Fürst braucht einen Schatz." Da indessen die weltpolitische Wirksamkeit dieser sogenannten " Herren" bei den Yankees einen langwährenden Haß gegen den deutschen Namen hinterließ, so wird Graf Bülow diese Beziehungen zwischen Deutschland und Amerika kaum zu den traditionellen guten" rechnen.

daß man in der Welt

daß

"

Damit ist es also auch nichts. Man steht demnach ratlos da. Doch nein, das Ei des Kolumbus ist entdeckt! Als litteraturfundiger Mitteleuropäer hat Graf Bülow nicht an das heilige römische Reich, auch nicht an den preußischen Staat gedacht, sondern an die deutsche Nation, speciell an die deutsche Nationallitteratur. Da gelangen thatsächlich die guten Beziehungen zu Amerita wiederholentlich zum Ausdrud. Hervorzuheben ist Goethes zahme Xenie, die" Den Ver­ einigten Staaten " gewidmet ist und in ihrem Hauptteil also lautet: Amerika , du hast es besser,

Als unser Kontinent, der alte, Sast teine verfallente Schlösser Und feine Basalte.

Dich stört nicht im Innern

Zu lebendiger Zeit Unnüßes Erinnern

Und vergeblicher Streit."

Diesem Amerika feiernden Protest gegen die lebendige Mumie bes Junkertums hat Graf Bülow seinen Beifall aussprechen wollen und dann einer dem Jahre 1783 angehörenden Ode der Berliner Monatsschrift" auf das glückliche Ende des amerikanischen Un­abhängigkeitskrieges, wo der Schluß lautet:

Und du, Europa , hebe das Haupt empor! Einst glängt auch dir der Tag, da die Kette bricht, Du, Edle, frei wirst, deine Fürsten

Scheuchst und ein glücklicher Voltsstaat grünet."

frage.

Die nächste Sigung findet am Dienstag um 9 Uhr statt. Die Kommission verhandelte heute zunächst über die Ferien­Staatssekretär Graf Posadowsky erklärte, er habe persönlich die Auffassung, daß seitens der Regierungen Bedenken dagegen nicht obwalten würden, den Kommissionsmitgliedern während der Ver­tagung des Reichstags eine entsprechende Entschädigung für die Fortsetzung ihres Aufenthalts in Berlin zu gewähren.

Spahn betonte, daß die so gewährte Vergütung kein Präjudiz bieten dürfe für die grundsägliche Forderung des Reichstags auf Einführung von Diäten.

Schrader( frs. Vg.) erachtet es für die patriotische Verpflichtung der Konmmission, ohne jede Entschädigung weiter zu tagen. dem Plenum Schluß mache, aber etwas früher anfange.- Müller: Stadthagen ( Soc) wünschte, daß die Kommission zugleich mit

a g'an( frf. Bp.) erklärte sich damit einverstanden, daß die Kom mission am 8. April wieder zusammentrete, erachtete aber baldige Ferien für notwendig, um die auf gewisser Seite herrschende nervöse Gereiztheit zu überwinden.

Frh. v. Wangenheim( f.) wünschte aus Rücksicht auf die Ab­geordneten des preußischen Landtags die Kommission bis zum 21. März zusammenzuhalten.

geordneten müßten im Interesse der übrigen das peinliche Gefühl, Gamp( Np.) entguete dem Abg. Schrader, die Berliner Ab­Diäten zu erhalten, überwinden. Die Kommission solle höchstens 14 Tage Ferien machen.

Spahn( C.) weist darauf hin, daß die Kommission bis tief in den Juli werde sizzen müssen; das sei ohne Diäten unmöglich. Gäbel( Ant.) und Müller- Fulda( C.) plädierten dafür, mit dem Plenum zu schließen und lieber etwas früher zu beginnen.

Nach weiterer Diskussiou beschloß die Kommission, mit dem Plenum in die Ferien zu gehen und die Beratungen am 8. April wieder aufzunehmen.

Die fachliche Beratung beginnt bei Position 27: Grün- und Nauhfutter.

Frhr. v. Wangenheim( t.) beantragt: a) Grünfutter, Hen, auch getrockneten Slee und anderweit nicht genannte getrocknete Futter­gewächse mit 1 m. 3oll zu belegen( auftatt zollfrei nach der Vorlage); b) Stroh und Spreu( Staff), auch Schaber und Häckerling ( Häcksel)[ statt zollfrei] mit i m. Zoll zu belegen; c) Torfstreu mit 0,50 m. Boll zu belegen( statt zollfrei). Er begründet seinen Antrag mit Hinweis auf die Bedeutung des Heu- resp. Torfverkaufs für einzelne Gegenden.

Wir sind aber schon daran gewöhnt, daß der gegenwärtige Untersteuermann in der Firigkeit mehr leistet, als in der Richtigkeit. Es wird also am Ende ein kleiner Rollentausch vorliegen und an statt Deutschland Preußen gemeint sein. Er hat jedenfalls an Friedrichs des Großen Stellung zu dem rentablen Menschenfleisch­Handel seiner Kollegen in der göttlichen Gnade gedacht. Die war aber leider bei weitem nicht so heroisch, wie in den Schulbüchern zu lesen steht. Daß der alte Friz erklärt habe, er würde von den sein Gebiet berührenden verkauften Truppen Viehzölle erheben lassen, weil hier vernünftige Menschen als Tiere verschachert seien, ist eine Hohenzollern- Legende, eine Ente, der der Hals um gedreht werden muß. Wahr ist dagegen, daß Friedrich II. im Ot tober 1777 vorübergehend etlichen verkauften Truppenkontingenten deutscher Potentaten den Durchzug durch sein Gebiet versagt hat. Den Grund für dies Verhalten bildete aber durchaus nicht Sympathie mit den amerikanischen Freiheitskämpfern und Entrüstung über die Schmach des Soldatenhandels. Er selbst spricht es in den, Mémoires de 1774 jusqu á 1778" mit der ihm eignen schlichten Nüchternheit in dürren Worten aus, daß es sich bloß um eine Chitane Ministerialdirektor Wermuth macht geltend, daß Torfstreu doch gegen England" handelte, das ihn 1762 in der dicken Tinte Wir begrüßen also im Grafen Bülow einen bisher verkappten kein Futtermittel sei. Der Antrag Wangenheim unter c gehöre unter des fiebenjährigen Krieges hatte fizzen lassen und ihm eben erst Mitkämpfer für die republikanischen Ideale, dem brüderliche Dar- Nr. 95 des Tarifs, wo von Torfstren die Rede sei. Die Heu- Einfuhr, wieder in seinen Annegionsgelüften auf Danzig Steine in den Weg reichung der biederen Rechten gebührt. Sollte er aber unverhoffter- die sich auf rund 50 000 Tons beziffere, sei verschwindend gegenüber gewälzt hatte. Er sagt wörtlich: Es war nur eine kleine Nache weise auf den warmen Flossendruck verzichten, ja so müßte wohl dem der gesamten heimischen Hen- Erzeugung, die sich auf 18 Millionen für das häßliche Vorgehen des Londoner Hofs hinsichtlich der Stadt orakelnden Gehege seiner Diplomaten- Zähne eine fette Ente ent- Tone, in guten Jahren bis auf 22 Willionen Tous belaufe. Müller- Sagan( fri. Vp.): Es sei doch bezeichnend für die und des Hafens Danzig ; indessen wollte der König die Sache nicht flattert sein, der so rasch als möglich der Hals umzudrehen ist". zu weit treiben; eine lange Erfahrung hatte ihn gelehrt Im Ernst: Für die Socialdemokratie ist von nicht un- Tendenzen der Landbündler, daß fie selbst für so wichtige landwirt­schaftliche Meliorationsmittel wie Torfstreu und so unentbehrliche Menge Feinde findet, und wesentlichem Interesse, der mit historischen Erinnerungen geschmückten Futtermittel wie Heu eine Bollbelastung beanspruchen. In Notjahren man sich nicht selbst leichten Herzens welche schaffen Rhetorik der Staatsmänner auf den Grund zu gehen und liege die Einfuhr im dringendsten Interesse namentlich der kleinen muß." So ließ er denn auch wenige Monate später, als die unsägliche täuschende Leere dieser Politik zu enthüllen. Gerade Landwirte. er wegen des bayrischen Erbfolgekrieges sich mit England und die Socialdemokratie, der es Ernst ist um eine friedliche inter v. Kardorff( Rp.) erkennt an, daß nur wenige beschränkte Seffen- Kaffel gut stellen wollte, das Kanonenfutter für nationale Stulturpolitit, um eine wirkliche Verständigung der Bezirke an dem Heuzoll interessiert seien. Aber jedes, auch das Amerika nicht nur ohne Hindernisse, sondern unter den freund Völker, muß sich gegen diese oberflächliche Diplomatie haltloser fleinste Totale landwirtschaftliche Interesse verdiene Berücksichtigung lichsten Worten sein Gebiet passieren. Bei derartig Phrasen und historischer Märchen wenden, die nur dazu führt, die so mehr beim Heu, als dies auch Träger von Infektions­realpolitischen Anschauungen zog selbstverständlich eine amerita Bölfer von Ihren wahren Interessen abzulenten und ihnen Schaumstoffen fei nische Gesandtschaft, die um eben diese Zeit Friedrichs statt Brot au reichen. Nichts ist gefährlicher als diese Politik thätiges Einschreiten gegen den tollen Skandal des Soldaten- oratorischer Blendung, in der die Worte nur die Ohnmacht der That handels verlangte, mit ebenso langer Nafe, wie Ohm Paul vom verbergen. Deutschen Reiche ab. Daß der preußische Stönig etwas hätte thun fönnen, wußten sogar die Engländer. Im Unterhause fezte Ministerialdirektor Wermuth spricht sich im gleichen Sinne aus. Jrnham schon 1776 auseinander, die deutschen Fürsten seien Im Notjahre 1898 fei es absolut notwendig gewesen, fremde Futter­nicht befugt, solche Verträge abzuschließen. Sie feien Am Beginn der Freitagssigung gab der Staatssekretär mittel einzulassen. Futtermittel follten nach Möglichkeit im Bolltarif dem Kaiser Gehorsam schuldig und hätten keineswegs Graf v. Posadowsky auf Anfrage des Abgeordneten Dr. Spahn verschont bleiben. Gegen diese Auffassung erhebt v. Kardorff lebhaften Wider­das Recht, ihr Land einer Sache zuliebe ent. die Erklärung ab, daß zwar der Bundesrat über die Frage spruch. Die ganze Statistit über Hen- Einfuhr beweise gar nichts, völkern, die mit dem Reiche nicht das mindeste zu thun der Diätenbewilligung an die Kommissionsmitglieder einen ba Hen auch in Fuhren über die Grenze fonime. habe, dagegen das Reich in den Augen der Menschen ver- Beschluß nicht gefaßt habe, er aber seine persönliche Ansicht Der Antrag v. Wangenheim unter a und b wird mit 15 gegen ächtlich machen müsse als eine Pflanzschule von Menschen, die zur dahin abgeben könne, daß keinerlei Bedenken vorliegen, an Aufrechterhaltung der Willfür vermietet würden. Friedrichs des die Mitglieder der Kommission, soweit sie außerhalb der Bofition 28 läßt Baumwolle, roh, auch gereinigt, Flachs, Großen Motive für seine merkwürdige Sorte strifter Neutralität Tagung des Plenums Sigungen abhalten, Diäten zu zahlen. Hanf, Jute, Kokosfasern, Torfwolle und alle übrigen pflanzlichen werden ja zweifelsohne des Grafen Bülow verständnisinnige, feelen- Es wird also wohl demnächst dem Reichstag ein Gefeßentwurf Spinnstoffe, roh, gereinigt, geröstet, gebrochen, geschwungen, entleimt zollfrei. verwandte Sympathie haben, aber der Reichskanzler wird nicht be- hierüber zugehen. Die Frage, ob die Kommission während der Ueber die hierzu eingegangenen Petitionen berichtet Paasche( natt.). haupten wollen, daß Friedrich II. sich mit seiner Stellung zum Osterferien tagen wolle, wurde nach mehrfachem Hin und v. Wangenheim( t.) fündigt für die zweite Lesung einen An­Soldatenhandel unvergeßliche Verdienste um die Union erworben Her dahin entschieden: vor Ostern nicht über die Zeit hinaus trag auf Flachszolt an. habe. zu tagen, in der das Plenum tagt, die Sigungen nach Ostern Die Zollfreiheit der Vorlage für diese Position wird unverändert Da es selbstverständlich ausgeschlossen ist, daß Graf Bülow aber bereits am 8. April aufzunehmen. Nach den Erklärungen angenommen. ins Blaue hineingeredet hat, so muß er halt auf etwas andres ab- Spahns geht die Ansicht der Mehrheit dahin, daß die Position 29 legt auf Tabakblätter, unbearbeitet oder nur ge­zielen. Man verfällt also auf den rettenden, Gedanken, er habe Sommission wohl sicherlich noch nach Pfingsten gohren oder über Rauch getrocknet, auch in Büscheln, Bündeln oder Puppen den bisherigen Zolljay von 85 M. Friedrichs Handelsvertrag mit den Bereinigten bis in den Juli hinein tagen wird. Abg. Fi( natl.) nimmt den Antrag Heyl auf, den Zollfazz Staaten gemeint. Aber ach, bei der ihm eignen deutschen. In der Beratung wurde von einer knappen Mehrheit, auf Tabat auf 125 M. zu erhöhen und hebt hervor, daß die Gründlichkeit hat Graf Bülow ganz ficher längst entdeckt, die Heu und Stroh entgegen der Regierungs Tabakbauer fich gegenwärtig in einer Notlage befinden und nicht die daß mit dieser Transaktion auch kein Staat für die traditionellen vorlage mit 8oll( 1 mart) belegte, das Preise erzielen, die sie, un existieren zu können, haben müßten. guten Beziehungen" zu machen ist. Als ein Handels- und Freund- Interesse der notleidenden Bauern schwer geschädigt. In Seitdem der Verbrauch des Pfeifentabaks abgenommen habe, können

Zolltarif- Kommiſſion.

v. Wangenheim( fons.) zieht seinen Antrag unter c zurüd. Molkenbuhr( Soc.) spricht sich grundsätzlich gegen jede Ver­teuerung von Futtermitteln aus. Wenn man bei Mißernten Rotstandstarife für Futtermittel einräume, dann dirfe man doch nicht die Einfuhr derselben künstlich verteuern.

13 Stimmen angenommen.