Nr. 91.
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Fernsprecher: Amt I, Nr. 1508.
Nun gerade nicht!
Homburg vor der Höhe, einst das Monaco Deutschlands , ist jetzt das Lieblingsbad der kaiserlichen Familie und der englischen Hofgesellschaft. In der Nähe liegt die Saalburg , die Wilhelm II. ausbauen ließ. Im Homburger Herbstnebel verlor einst der alte Hohenlohe urplöglich seine Kauzlerschaft.
In diesem Bad des Kaisers mun giebt es zwei Bahnhöfe, die nach der Meinung des Eisenbahnministers den Verkehrsbedürfnissen nicht genügen; ja die Verhältnisse sollen nach der Versicherung der Regierung derart sein, daß jedes Jahr Unglücksfälle vorkommen und eine schwere Eisenbahn.Katastrophe leicht eintreten kann. Von der letzten Station vor Homburg , Oberursel , hat die Strecke ein starkes Gefälle; daß die Lokomotive in die Abschlußmauer des Bahnhofs hineinfärhrt, gehört zu den gewöhnlichsten Vorkomm nissen.
Auf diese Umstände berief sich der Eisenbahnminister und die Regierung verlangte vom preußischen Abgeordnetenhaus zum Bau eines Durchgangs- Bahnhofs in Homburg , dessen Gesamtkosten auf 5 400 000. veranschlagt sind, eine erste Rate von einer Million. Die preußische Junkerkammer min war heuer bei den Eisenbahnforderungen nicht knauferig. Man bewilligte so ziemlich alles, und die Herren im Often forderten noch manches mehr. Aber bei der Homburger Forderung wurden sie plöglich halsstarrig. Schon in der Kommission regte sich der Widerstand. Ein Konservativer meinte harmlos, in Insterburg sei die Betriebssicherheit noch mehr gefährdet, als in Homburg . Immerhin, die Forderung wurde mit 11 gegen 8 Stimmen von der Kommission bewilligt.
Sonnabend, den 19. April 1902.
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nische Zeitung" hat in einem unsauberen denunziatorischen nach Brüssel entsandten Korrespondenten hervorging, war man Lakaien- Artikel, in dem sie der Krone die liberale Loyalität gegen- gleichwohl von einer solchen Lösung der Frage nicht sonderlich entüber der junkerlichen Rücksichtslosigkeit anpries, die Aufmerksamkeit züdt. Und mit Recht: ein derartiges Verfahren wäre schließlich auf den Fall gelenkt. Das edle Blatt schreibt: doch nur eine Verschleppung der brennenden Angelegenheit gewesen.
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lich verrechnen. Der Generalstreit hat einen ilmfang erlangt, Wir sind freilich der Ansicht, daß die Wahlrechtsgegner sich gründ
Von dem Umfang des Generalstreiks
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Die Konservativen und Ultramontanen haben unter Führung des Grafen Limburg Stirum bei der zweiten Nun hat die Regierung die Kammer nicht aufgelöst, sondern bis Lesung des Eisenbahnetats die Forderung für den Neubau zum Dienstag vertagt. Wenn man auch die Abstandnahme der des Bahnhofes in Hamburg v. d. H. abgelehnt. Diese Ablehnung Regierung von einer Schließung der Session als Zugeständnis ansehen hat zweifellos einen scharf ausgeprägten Charakter. Sie richtet tann, so bedeutet andrerseits die, wenn auch nur kurze, Bertagung ihren Pfeil dirett gegen die Krone, und sie gewinnt deshalb eine besondere Tragweite, da es ausgeschlossen erscheint, der Kammer doch auch eine Verschleppung. Soviel scheint festdaß diesem völlig unerwarteten und unzweidentigen Vor- zustehen: Die Regierung hofft noch immer, den Sturm beschwören gehen der unentwegten konservativen Opposition die zu können. Auch König Leopold hält das Abwarten vorläufig entsprechende Gegenaktion fehlen wird. Die fachlichen für das flügste. Er spekuliert wohl gleich den Klerikalen darauf, daß Gründe, die Graf Limburg- Stirum für die Ablehnung vor die Wasser sich doch noch verlaufen, daß der Hunger die Streitenden brachte, sind zu fadenscheinig, als daß sie irgendeinen Eindruck zur Wiederaufnahme der Arbeit zwingt und das Ganze ausläuft machen könnten... Der Kaiser hat bei dem wiederholten Aufenthalte, wie das Hornberger Schießen! den er in den letzten Jahren aus traurigem Anlasse in Homburg hatte nehmen müssen, die unerträglichkeit und Gefährlichkeit des Zustandes, die übrigens in der ganzen Gegend sprichwörtlich geworden ist, vollauf tennen gelernt, und mit dem ihm eignen daß seine Wirkung sich in kürzester Zeit auch für die besigende Klasse fachlichen Eifer und ernstem Nachdruck hat er eine Verständigung des Landes in der verheerendsten Weise geltend machen muß. Und aller Beteiligten im Sinne der raschen Beseitigung des völlig schließlich könnte der Hunger die Hunderttausende von Proletariern, unhaltbaren Zustandes aufs erfolgreichste betrieben. Man statt sie zu entnerven und zur bedingungslosen Unterwerfung zu muß ihm hierfür um so dankbarer sein, als der Zustand veranlassen, auch zum Aeußersten treiben. des Bahnhofs nur geeignet ist, das Ansehen der staatlichen Eisenbahn- Verwaltung bei all den Ausländern, die das vornehme Bad zu besuchen pflegen und für den Wohlstand der giebt der folgende Artikel der Arbeitsmarkt- Korrespondenz" einen dortigen Gegend von besonderer Bedeutung sind, schwer zu Begriff: schädigen. Es ist für jeden Kenner unsrer politischen Verhältnisse Der Generalstreik in Belgien dürfte der größte Ausstand sein, bezeichnend, daß gerade der erbittertste Führer der konservativen der jemals stattgefunden hat." Es ist von Interesse, einen Ueberblick Opposition es ist, der die Aufrechterhaltung dieses traurigen Zu- darüber zu gewinnen, in welchem Umfang die Bewegung zu der standes, der im Westen allzu bekannt ist, mit Aufbietung un- 8ahl der Arbeiter überhaupt steht. Die Gesamtgewöhnlicher Kraftanstrengung die der Regierungsforderung bevölkerung des Königreichs ist für Ende 1900 auf 6 815 054 zustimmenden Fraktionen standen geradezu vor einer Ueber- ermittelt; es ist der dichtbevölkertste Staat der Erde( 231 Einwohner rumpelung der tonservativ ultramontanen Mehrheit durchzu- auf 1 Quadrat- Kilometer). Die belgische Berufs- und Gewerbezählung setzen bemüht ist." vom 31. Oftober 1896 hat sich zivar in ihrem ersten Material als lückenhaft erwiesen, ist aber dann durch Auskünfte von Arbeitgebern und Arbeitnehmern, sowie durch amtliche Vergleichung derselben so umfaffend vervollständigt worden, daß die nachträgliche Veröffentlichung in fünf umfangreichen Quartbänden sich ein hohes wissenschaftliches 822 976 gewerblichen Arbeitern und Arbeiterinnen Ansehen erworben hat. Man kann die hier gewonnene Zahl von als ziemlich zuverlässig ansehen. Von diesen entfällt ungefähr die Hälfte auf das Kleingewerbe und nur die andre Hälfte auf die vom Streit ergriffene Großindustrie. Die größte Bahl von Arbeitern vereinigt in sich das Textilgewerbe mit 60525 Betrieben, die 63222 ArNachdem dann der Abgeordnete von Homburg für die Forderung beiter und 95507 Arbeiterinnen beschäftigen. Der größere Teil der im lebhaft eingetreten war, erhob sich Graf Limburg Stirum , Textilgewerbe Beschäftigten entfällt auf die Leinenindustrie, der der Stratege und Generalissimus der Kanalrevolte, und erklärte mit übrige auf das Wollen- und Baumwollen- Gewerbe. Der Wert der ein paar schneidenden Worten, daß die Zustände in Homburg zwar geführt sein müßte? Produktion der verschiedenen Zweige des Textilgewerbes beziffert nicht ideal, aber auch nicht unerträglich seien, und daß Wenn aber die Kölnische Zeitung " das Verhalten der Junker stärkste Arbeiterschicht umfaßt der Steinkohlen- Bergbau fich auf mehr als 300 Millionen Frank jährlich. Die nächſtangesichts der schlechten Finanzlage die fünf Millionen mit dem des- Berliner Kommunalfreisinns vergleicht. Die Bahl der Arbeiter in diesem Produktionszweige be lieber für andre, notwendigere Bahnen verwendet werden so beleidigt sie die Konservativen und thut den„ Vollen und Ganzen" giffert sich auf rund 122 000. 1890 betrug fie erst 97 751. Roch sollten; die Mehrzahl seiner Freunde stimme also gegen Berlins bitter Unrecht. Bereits stellt die Freisiunige Beitung" ent- schneller als die Zahl der Belegschaft ist der Wert der Bergbans die Forderung. Dabei gab sich der Graf keine sonderliche Mühe, rüstet fest, daß die Berliner Freisinnigen ja den Lindemumbau Produktion gestiegen. Er betrug im Jahre 1890 rund 156, Gegengründe gegen den verlangten Bahnhofsbau beizubringen; im prompt bewilligt haben. im Jahre 1899 dagegen 274 Millionen Frant. Ueber Gegenteil, er leistete sich den Spaß, das Anfinnen gehörig zu ver So ist es. Der Berliner Kommunalfreifinn hat alles be- 58 000 Arbeiter, darunter mehr als 50 000 weibliche, zählt das Beulfen, indem er beispielsweise berechnete, daß der jährliche Personen- willigt, was die Strone verlangte, nachdem er sich erst gesperrt und Kleidungsgewerbe. Die Industrie der Holz- und Schnitzstoffe umfaßt verkehr 309 000 Personen betrage, einen täglichen damit bewiesen hatte, daß er von der Notwendigkeit der Forde- 20 000 Arbeiter zählen auch die keramische Industrie( Glas), das rund 50 000, die Steinbruch- Industrie etwa 36 000 Arbeiter. Ueber Durchschnittsverkehr von 806 Personen ergebe eine ganz unfinnige rungen nicht überzeugt war. Man hat die Umgestaltung der Eifengewerbe und die Zuckerfabrikation. Die Produktion in den aufRechnung, da sich in einem Bad wie Homburg der Berkehr natürlich Linden bewilligt, den Märchenbrunnen nach kaiserlichen Kunstgeführten Zweigen des Großgewerbes wird auf rund 21/4 Milliarden im wesentlichen auf ein paar Sommermonate fonzentriert und der anregungen gemodelt und die Erkrankung des Stadtrats Kauffmann Frant jährlich oder 8,3 Millionen arbeitstäglich geschäßt. Die Zahl der Bahnhof dieſem sommerlichen Berkehr angepaßt werden müßte. benutzt, um schleunigst sich von ihm loszusagen. Ausständigen wurde am Mittwoch in der Hauptstadt Brüssel auf 60 000 und in dem Grubengebiet von Charleroi auf 50 000 geschätzt, in den andren Ausstandsgebieten( Baffin du centre, Borinage, Lüttich , Ber wiers) auf etwa 110-120 000 Mam. Danach hätte man es mit einer belgische Großindustrie würde im Streit stehen! An den Pro= Biertelmillion streikender Arbeiter zu thun, d. H. die halbe duktionsziffern der oben genannten Gewerbe ist zum Teil auch das von dem Streit verschont gebliebene I ein gewerbe beteiligt. Aber selbst unter angemessener Berücksichtigung dieses Umstandes wird der Produktionsausfall Belgiens auf mindestens 3 Millionen Frank für jeden Tag des Ausstandes geschätzt.
Am legten Dienstag tam die Angelegenheit im Abgeordneten Hause zur Verhandlung. Es war eine langweilige Geschäftsfizung. Die Positionen wurden ohne wesentliche Debatte angenommen. Man achtete im Hause kaum darauf, was verhandelt wurde, als der Berichterstatter über die Homburger Bahnfrage referierte. Aber Herr Die Kölnische Zeitung " droht den störrischen Junkern mit einer v. Kröcher, der Präsident, gedachte der Eretution eine größere Feier Gegenaktion der Regierung. Das wird die Opposition nach den lichkeit zu verleihen, zumal die Konservativen und die Centrumsleute papiernen Kanonaden gegen die Kanalrebellen fürchterlich erzu Ehren dieser Position in hellen Haufen in den Saal geströmt schröcken! Die Junker verneinen eben die Bedürfnisfrage für den waren. Herr v. Kröcher schwang also die Glocke und mahnte zur Bahnhof, und da ist es ihr Recht und ihre Pflicht, die Forderung Ruhe, indem er schalthaft bemerkte: Die Sache interessiert abzulehnen. Was können sie dafür, wenn sie zufällig gerade einige Herren aus dem Hause, und die können die Aus- einen Bau für nicht notwendig halten, den der Kaiser als un führungen des Herrn Berichterstatters nicht hören, wenn es so un- aufschiebbar empfiehlt! Herr v. Thielen wird sich halt auch diesmal ruhig ist." mit dem tapferen Spruch der Hoffnung auf die Zukunft bescheiden müssen: Gebaut wird er doch! Oder wird die Gegenaktion etwa in der Einbringung der Kanalvorlage bestehen, die, wenn es nach der Meinung des Kaisers ginge, jetzt eigentlich schon aus
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Es war höchst auffällig, daß Graf Limburg Etirum, der sonst nur bei hochpolitischen Fragen das Wort nahm, bei dieser an sich gleichgültigen lokalen Bahnhofsfrage vorgefchickt wurde. Um solche Kleinigkeiten pflegt sich doch sonst der Fronde- Diplomat der Junker schaft nicht zu fümmern.
Bergebens flehte der unglückliche Minister v. Thielen um Annahme der Forderung. Er schilderte in düsteren Farben die Vertehrsunsicherheit des dortigen Betriebes und unterließ es auch nicht, sinnvoll zu erwähnen, daß„ Homburg in den letzten Jahren ziemlich regelmäßig eine Zeitlang Residenz der taiserlichen Familie und andrer hoher fürstlicher Personen gewesen."
Auch ein Regierungskommissar aus dem Finangministerium predigte tauben Ohren. Das Centrum schloß sich dem Nein der Junter an. Und es war umsonst, daß der nationalliberale Herr v. Eynern feststellte, daß von den 5 400 000 m. nur 400 000 auf die eigentlichen Stationsanlagen entfallen und nur" 70 000 auf die Fürstenzimmer. Wegen diefer 70 000 m. werden wir," fügte Herr v. Eynern als loyaler Unterthan patriotisch hinzu,„ weiter kein Wort in einem monarchischen Staat verlieren". Und Herr b. Ehnern verriet auch den Ursprung der Opposition, man hatte das Gerücht ausgesprengt, daß ein Lugusbau für bestimmte Zwede, für die Annehmlichkeiten von Fürstlichkeiten und andrer Personen errichtet werden soll".
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Das ist der Unterschied: der Berliner Kommunalfreisin hält die Wünsche der Börse für nicht gerechtfertigt und bewilligt fie doch. Die Junker aber erklären derartige Forderungen von Anfang an für sachlich nicht notwendig, und keine Macht und feine Drohung zwingt sie dann, ihr Nein aufzugeben. Die Junker sind eben Sterle, sie nügen ihre Macht bis zur äußersten Konsequenz aus, die freisinnige Bourgeoisie aber schimpft und winselt.
Die Junker laffen keine Gelegenheit vorübergehen, um zu demonstrieren, wer Herr im Lande sei. Der Freisium aber hat die Opposition nur erfunden, um den Eindruck der Erbärnilichkeit nach folgender feiger Unterwerfung zu verstärken. Deshalb lohnt es sich, von dem Homburger Bahnhofs u zu erzählen!
Die Ablehnung der Revision.
Die Korrespondenz nimmt übrigens die Zahl der Streikenden viel zu niedrig an: statt der 250 000 dürften gegenwärtig mindestens 350 000 Arbeiter die Arbeit niedergelegt haben. Independence belge" giebt nämlich die Zahl der Streifenden allein für die Provinz Hennegan auf 144 000 an, rund 3000 Arbeiter setzten noch die Arbeit fort. Das heißt, daß in dieser Provinz 98 Proz. der Arbeiter in den Generalstreit eingetreten sind! In Verviers streiten 20 000 Mann.
In Brüssel haben nach einer Herold- Meldung die Schrift k. Brüssel , 18. April, 6 Uhr 46 Minuten eger in einer Versammlung mit 607 gegen 462 Stimmen be abends. Die Revision der Verfassung wurde schlossen, von dem Eintritt in den Ausstand abzu in der heutigen Kammerfignug mit 82 gegen sehen, da kein Anlaß dazu vorliege".(?) 64 Stimmen abgelehnt. Die nächst e Trotz der ungeheuren Zahl Ausständiger ist es in den letzten Kammerfikung findet am Dienstag statt. Tagen so gut wie nicht mehr zu Zusammenstößen gekommen. Nur in Der socialdemokratische Parteivorstand Parteivorstand beschloß Arlon fam es zu einem Zusammenstoß zwischen Ausständigen und In der That, das war der Grund der Forderung und der Fortschung des Generalstreit 8. Grund der Ablehnung seitens Seiner Majestät allergetreuefter Gendarmerie, wobei mehrere Schiffe fielen und eine Anzahl Bersonen Jumferoppofition. Der Kaiser interessierte sich besonders für den Die Spannung der politischen Situation hat sich also nicht ver- verletzt wurden, darunter ein Mitglied der Bürgerwehr, welches einen Bahnhofsban, und dieses kaiserliche Interesse war Urfache genug, mindert. Die Revision ist abgelehnt worden. Gleichwohl hat aber Messerstich ins Gesicht erhielt. In Verviers vertrieb die Polizei um die Junker zu einer besonders sorgfältigen Prüfung die Regierung die Kammer nicht zu schließen, sondern nur auf furze eine Gruppe Ausständiger, welche sich nach Dolhain begeben wollte, der Bedürfnisfrage zu veranlassen. Da sie das Bedürfnis nicht geit zu vertagen gewagt. Die Kanumer nach Ablehnung der um die dortigen Arbeitswilligen zum Eintritt in den Streit zu ver anerkannten, verweigerten sie frisch und fröhlich dem taiserlichen Revision einfach zu schließen, wäre die schärfste Brüefierung der anfaffen. In Antwerpen wurden zwei Soldaten der Wunsche die Erfüllung. Die Junter der Kanalvorlage urteilen eben Opposition gewesen, die sich denken ließe. Die Liberalen hatten eine Bürgerwehr wegen Nebellion zu je einem Tage Gefängnis auch in Bahnhofsfragen ohne Ansehen der allerhöchsten Person, Auflösung der Kammer gefordert, in der Hoffnung, daß dann und 25 Fr. Geldbuße verurteilt. streng nach dem, was sie fachliche Motive nennen. das zu Gunsten der Revision ausfallende Votum des Volks die Der hübsche Zwischenfall war in der Oeffentlichkeit unbemerkt Regierung zum Nachgeben zivingen würde. Man neigte anscheinend geblieben, obwohl sich die Konservativen alle Mühe gegeben hatten, auch in den Kreisen der belgischen Genossen zu der Ansicht, die mit Hilfe des Centrums durchgefeßte Ablehnung der Forderung daß die Regierung fich schließlich zu diesem vermittelnden Schritte in möglichst eindringlicher Form zu demonstrieren. Erst die öl bereit fluden lassen würde. Wie aus dem geftrigen Bericht unsres
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Berurteilung verhafteter Manifestanten. Vier der in dieser Woche verhafteten Manifestanten wurden heute zu fünfzehn Tagen Gefängnis verurteilt. Die Wilde der Strafe beweist, daß die Regierung die Broe volatiouen doch nicht bis zum äußersten zu treiben riskiert.