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Nr. 93.

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Vorwärts

Berliner Dolksblatt.

19. Jahrg.

Die Insertions- Gebaye beträgt für die fechsgespaltene Kolonets geile oder beren Naum 40 Pig., für politische und gewerkschaftliche Vereins­und Bersammlungs- Anzeigen 20 Bfg. Kleine Anzeigen" jebes Wort 5 fg. ( nur das erste Wort fett). Inferate für die nächste Nummer müssen bis 4 Uhr nachmittags in der@ rpedition abgegeben werden. Die Expedition ist an Wochen­tagen bis 7 Uhr abends, an Sonn- und Festtagen bis 8 Uhr vormittags geöffnet

Telegramm Adresse: Socialdemokrat Berlin"

Centralorgan der socialdemokratischen Partei Deutschlands .

Redaktion: SW. 19, Bently- Straße 2. Fernsprecher: Amt I, Nr. 1508.

Waffenstillstand.

Die Beendigung des Generalstreiks. Der Generalftreit ist beendet! thi

Der Generalrat der Arbeiterpartei hat am Sonntag nach vierstündiger Beratung mit 24 gegen eine Stimme und 2 Ent­haltungen beschlossen, bie Arbeiterschaft zur Wiederaufnahme der Arbeit aufzufordern. Ein am Sonntagabend erschienenes Manifest richtet im Sinne dieses Beschlusses eine Mahnung an die Arbeiter. Das Manifest lautet:

Arbeiter!

Seit acht Tagen gebt Ihr unsrem Lande und der ganzen Welt ein unvergeßliches Beispiel.

Auf den ersten Ruf der Arbeiterpartei habt Ihr die Arbeit verlassen, auf Lohn verzichtet, Euer Brot geopfert, um Euer Recht zu gewinnen.

Dienstag, den 22. April 1902.

Expedition: SW. 19, Beuth- Straße 3. Fernsprecher: Amt I, Nr. 5121.

gischen Genossen nunmehr befolgen, ist keine andere, als Verkoppelung mit den Serbisklassen beibehalten worden ist. diejenige der deutschen Socialdemokratie, über deren Die Servisvorlage regelt die Entschädigung für die Ein­drohende Erfolge unsre Reaktionäre doch täglich burch quartierungslasten und sieht dabei eine bestimmte Klassen­wütendes Scharfmachergeschrei quittieren. Zu den Kampf- einteilung der Orte vor. Nach dieser Einteilung soll sich nach mitteln der deutschen Socialdemokratie hat der General wie vor der Wohnungsgeldzuschuß regeln, von dessen Er­streit nie gehört. Gerade die deutschen Delegierten haben auf höhung nicht die Rede ist. Eine Verbesserung ist mur internationalen Kongressen immer wieder dies politische Instrument als insofern vorgesehen, als die niedrigste Servisklasse be­ein unbrauchbares und überflüssiges bezeichnet. Die deutsche Social feitigt wird und eine Reihe von Orten in höhere Klassen demokratie hat seit jeher die politische Schulung und erhoben werden. Dabei sind aber nicht einmal die die Organisation der Arbeiterklasse für die einzige ziele nächsten Vororte von Berlin mit Berlin gleichgestellt sichere Vorbereitung zur Eroberung der politischen Gewalt erklärt, sie und große Städte wie Köln , Leipzig und Breslau sind nicht hat stets betont, daß diese ruhige und unermüdliche Aufklärungs- und der ersten Servisklasse eingereiht worden. Das Bedenklichste Disciplinierungsarbeit, diese Gesetzmäßigkeit den Stapitalismus tötet. aber ist, daß die Regierung diese Neuregelung für so vor­Die belgischen Genossen, die durch gewaltige Demonstrationen der trefflich hält, daß sie sie zehn Jahre lang in Kraft erhalten herrschenden Klaffe das Wahlrecht früher abzutrogen glaubten, haben will, während der Reichstag schon 1897 eine Revision der sich in der Wirkung dieser Demonstrationen für den Augenblick ge- Serviseinteilung für erforderlich erklärte. ismicis täuscht. Aber sie erblicken, und mit Recht, hierin nicht den mindesten Selbst der nationalliberale Redner, Herr Hofmann­Anlaß, Kleinmütig auf den weiteren Kampf zu verzichten: im Dillenburg , und der Redner der Konservativen, Graf No on, Gegenteil, der brutale Widerstand, der hinter die Macht der wendeten sich gegen die Verquickung von Wohnungsgeld­Von nun an wird die Verfassungsrevision mit Gewißheit er- Bayonnette sich verschanzenden Klerikalen, die sich nicht scheuten, Buschuß und Servisklasseneinteilung. Lebhaft trat Genosse reicht werden. zur Aufrechterhaltung ihrer Privilegien Ströme Bürgerblutes Singer für eine durchgreifende Erhöhung des Wohnungs­Die Regierung kann sich dieser Notwendigkeit nicht verschließen. zu vergießen, ist ihnen nur ein immer fräftigerer Ausporn, geld- Zuschusses im Interesse der unteren und mittleren Herr Woeste muß sich für eine nahe Zukunft mit dieser That die Gehirne zu revolutionieren, die Massen noch straffer zu Beamten ein, die jetzt geradezu gezwungen sind, Schlaf fache abfinden. Alle Parteien der Opposition dringen auf dieses organisieren, als bisher. Der Jubel der deutschen Reaktionäre hätte burschen aufzunehmen. Aber für solche Kulturforderungen ist Biel . nur dann einen Sinn, wenn das belgische Proletariat den Höhe eben kein Geld da. Schatzsekretär v. Thielmann jammerte Die Arbeiterklasse und der fortgeschrittenfte Teil der Bour- punkt seiner Macht, seiner politischen Expansion über die schlechte Finanzlage, die im nächsten Jahre noch geoisie sind mehr denn je einig zur Eroberung des allgemeinen bereits erreicht hätte, wenn die politischen Machtverhält- schlimmer sein würde, und Graf Posadowsky wartete gleichen Wahlrechts. nisse des Augenblicks auch die aller Zukunft bleiben würden. Aber mit dem Rate auf, der Reichstag möge mehr Geld in den der Socialismus marschiert, er gewinnt immer neue Anhänger, er Reichsbeutel thun. Wenn für Militär und Marine nicht so schwächt unausgesetzt die Position der Klerikalen, so daß eine Ber - viel herausgenommen würde, wäre schon genug darin, um tagung der Entscheidung nur die spätere Wiederaufnahme des besser für die Beamten zu sorgen, denen die Regierung mit Stampfes unter günstigeren Bedingungen bedeutet! Hilfe des Zolltarifs den Brotkorb noch höher hängen will.

Jezt glaubt die Reaktion gestegt zu haben; es ist nur Schein. In Wirklichkeit ist sie besiegt.

Indem die klerikale Partei die Revision zurückweist, zerreißt fie selbst alle Beziehungen zu demjenigen Teil der Arbeiterschaft, den katholische Frömmigkeit noch an sie fesselte.

Indem die tleritale Partei durch unsühnbare Metzelei und durch niederträchtige Verurteilungen die Unruhen unterdrückt, die aus ihrem blinden Widerstand entstanden, empört sie das öffent­liche Gewissen gegen sich.

Nachdem fie Eure Brüder ermordet hat, hofft sie Euch nieder­zuiverfen durch den Hunger, das Elend, die Verzweiflung. Genossen!

Ihr werdet diese Rechnung vereiteln! Geschlossen habt Ihr die Arbeit verlassen, geschlossen werdet Ihr sie wieder aufnehmen. Der Streit sei beendet, doch der Kampf werde fortgeführt, hartnäckiger und begeisterter als je!

Von der Kammer der Privilegierten appellieren wir an die Privilegierten selbst und wir sprechen die Ueberzeugung aus, daß die Auflösung des Parlaments tommen muß. Was auch immer geschehen mag, in der Zuversicht, daß die Arbeiterpartei stärker ist als sie je gewesen, rufen wir der Arbeiterklasse zu: Die Revision ist nahe!

Hoch das allgemeine gleiche Stimmrecht!

Der Generalrat. Die socialistischen Deputierten. Die Vertreter der Berufsverbände.

Herr Richter hat ausgerechnet, daß der Wohnungs­geldzuschuß durch die Vorlage um 1 bis 2 Proz. im Durch schnitt erhöht wird. Da die Budgetkommission, an die die Vorlage verwiesen wurde, sich auch mit der afrikanischen Centralbahn beschäftigen wird, hat sie es ja bequem, darüber zu entscheiden, ob es besser ist, eine unrentable Bahn in Afrika sorgen. Uebrigens steht der Kommission eine gewaltige Arbeit bevor, die sich beinahe mit der der Zollkommission messen kann. Etwa 400 Anträge auf Erhöhung der Servis­klasse für einzelne Orte liegen vor, und das Material dieser Betitionen muß, wie Herr Bachem meinte, gründlich durch beraten werden. Die zweite Lesung der Vorlage kann also noch lange auf sich warten lassen.

So viel zur Dämpfung des reaktionären Jubels. Eine andre Frage ist die, ob die führenden Genossen in Belgien während der Revisionsbewegung der letzten Wochen nicht trotz alledem Fehler gemacht haben. Die wiederholte 3 anderpolitik unsrer Ge­noffen, ihre Rücksichtnahme auf die Wünsche der ver­bündeten Liberalen, ihr, um einen nicht sehr höflichen, aber deutlichen Ausdruck zu gebrauchen, scheinbarer Bidzad zu bauen oder für die Beamten daheim ausgiebiger zu turs war wiederholt'geignet, ernste Bedenken zu erwecken. Andrerseits ist man sich in Deutschland bewußt, wie unendlich schwer es ist, aus der Ferne die Verhältnisse zu beurteilen. In Berücksichtigung dieser Schwierigkeiten unterlassen wir es auch heute, Kritik an dem Ver­halten unsrer belgischen Genossen zu üben, so sehr namentlich auch die rasche Aufeinanderfolge der Proklamierung und der Auf­hebung des Generalstreits zu kritischen Raisonnements reizen muß.

Ueber die Motive zur Aufhebung des Generalstreiks machen bürgerliche Blätter noch folgende unkontrollierbare Mitteilungen:

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Dagegen scheint die Beseitigung des fliegenden Gerichtsstandes für die Presse ohne Kommissions­beratung erledigt zu werden. Schatzsekretär Nieberding gab dem Entwurf eine höchst merkwürdige Begründung mit Der Beschluß, die Wiederaufnahme der Arbeit zu proklamieren, auf den Weg. Er stellte es so dar, als wenn die Regierung, ist den Socialdemokraten nahegelegt worden von der ohne selbst von der Notwendigkeit der Vorlage überzeugt zu progressistischen Partei Belgiens . Diese beschloß Die reaktionäre deutsche Presse ist über die Nachricht von der am Sonnabend, den König zur Intervention auf sein, nur dem Drängen des Reichstages nachgegeben und sich Beendigung des Generalstreits in einen ungeheuren Jubel auszufordern und gleichzeitig die socialdemokratische seinen Wünschen anbequemt" habe. Während das nationalliberale Gemüt des Herrn Doktor gebrochen. Sie hält die ganze Revisionsbewegung damit für ge- Partei zu ersuchen, den Generalstreit einzustellen, da sein scheitert. Selbst das liberale Mosse- Blatt läßt sich allerlei über die wed erreicht sei und das Land gesehen habe, wie start Esche dieses Entgegenkommen dankbar anerkannte und nur der Wille der Arbeiterpartei sei. Wie der Frlf. 3tg." aus in aller Bescheidenheit einige weitergehende kleine Wünsche enorme Niederlage" des belgischen Proletariats telegraphieren. Brüssel gemeldet sei, glauben Optimisten, daß den Führern vorzutragen hatte, unterwarf Genosse eine diese Vorlage Das Manifest des Generalrats atmet teineswegs den Geist der der socialdemokratischen Partei im Falle der Aufhebung einer principiellen Kritik und verfocht die Ansicht, daß die Ab­Niedergeschlagenheit. Es erklärt die Einstellung des Generalstreits des Generalstreits 8 uiicherungen von hoher Stelle gelehnung des Entwurfes das richtige sei, weil er in seiner lediglich für einen Waffenstillstand. Der Kampf um die Revision geben seien. Eine Intervention des Königs nach Auf- jezigen Form die Presse mehr schädigen, als ihr nühen werde. sei keineswegs aufgegeben, er werde mit unerschütterlicher Aus- hebung des Streits werde nicht für unmöglich ge Er bezeichnete die Auslegung des Reichsgerichtes, auf Grund dauer fortgeführt werden. Der künftige Sieg des Proletariats stehe halten. In Lüttich forderte am Sonnabend ein socialistischer Führer deren der fliegende Gerichtsstand für die Presse überhaupt erst in einer Versammlung auf, noch einige Tage ruhig zu bleiben und Auch die Mitteilungen, die der Peuple " in seiner legten Nummer eine unerwartete, aber nicht unmögliche Lösung möglich geworden ist, für ungesetzlich und hält es für falsch, diese der Krisis abzuwarten." Ungefeßlichkeit durch die Annahme der Vorlage zu sanktionieren. über die Verhandlungen des Generalrats macht, beweisen, daß die Vom Montag wird der Voff. 8tg." aus Brüssel gemeldet, daß Besser sei es, wenn auch die Presse auf diesen Fortschritt noch einige leitenden belgischen Genossen die Aufhebung des Generalstreits durch von dem für Montag einberufenen Ministerrat der Erlaß Beit warte. Man muß ja in Preußen Deutschland auf den aus nicht aus dem Gefühle der Unterlegenen heraus beschlossen haben. zur Auflösung des Parlaments erwartet wird. kleinsten Fortschritt ein Menschenalter werden. Die Redner Wenn sich auch vereinzelte Stimmen geltend machten, daß die Aufhebung Was an diesen Meldungen Wahres ist, enzieht sich, wie gesagt, der übrigen Parteien trugen nur Bedenken gegen Einzelheiten des Generalstreits zu bedauern sei, wenn sich auch Zweifel erhoben, unfrer Beurteilung. Bemerkt sei, daß eine Nachgiebigkeit der Re- vor, vor allen Dingen dagegen, daß der fliegende Gerichtsstand oh die Arbeiterschaft überall sofort der neuen Losung willig gierung auch jetzt noch insofern nicht völlig ausgeschlossen ist, als nur für die Zeitungen, nicht für die Druckschriften überhaupt folgen und die Arbeit wieder aufnehmen werde, so auch 1893 die Regierung nach den Demonstrationen erst eine gewisse beseitigt werden soll und daß zu Gunsten des Privatklägers war doch die übergroße Majorität der Genossen der Au- Austandsfrist verstreichen ließ, bevor sie dem Drängen des Volkes der fliegende Gerichtsstand beibehalten wird. sicht, daß die Genossen im Lande wohl begreifen würden, Stonzessionen machte. Dienstag wird die Debatte fortgesetzt. Außerdem steht daß die Aufhebung des Generalstreits kein Aufgeben des Kampf­Die zweite Lesung des Schaumwein Steuergefeges auf der Tagesordnung.

außer Frage.ro

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Homburg im Abgeordnetenhaus.

ad

objekts, teinen Verzicht auf den Siegespreis bedeute, sondern ledig- Brüffel, 21. April. ( B. H. ) Die Meldungen aus der Provinz lich nicht abzuweisenden strategischen Erwägungen entspringe. Es fiber die Lage berichten, daß nicht überall das 2ofungs­wurde nachdrücklichst betont, daß die Aufhebung des Streits wort der Socialistenführer betr. die Wiederaufnahme der schon deshalb kein Zurückweichen im Stampfe bedeute, weil Arbeit befolgt worden ist. Besonders im Mittelbeden Das Abgeordnetenhaus begann am Montag die dritte Lesung dieser Kampf ja mit aller Energie auf andrem Gebiete fort und in Charleroi sind die Arbeiter nicht mit der Beendigung des Etats und bewilligte in rascher Reihenfolge eine größere Anzahl geführt werde. Die momentane parlamentarische Niederlage Louvrière ausgepfiffen, als er vor den versammelten Streifern die von Etats ohne erhebliche Debatte. Erst beim Etat der Eisenbahn­fei nicht so schwer und so entscheidend, daß sich die Arbeiterschaft zu Wiederaufnahme der Arbeit predigte. In Verviers wurde die verwaltung wurde es lebhaft. Die konservativ- klerikale Mehrheit verzweifelten Aktionen entschließen müsse, wie sie eine Fortsetzung Rede Malempres mit den Rufen: Es lebe der Ausstand! hatte in der zweiten Lesung die Position für den Umbau des Generalstreits herbeiführen tömne. Die Ablehnung der Revision Nieder mit dem Generalrat!" begrüßt. In Jemappe wurde des Bahnhofes in Homburg gestrichen. Die National Es lebe liberalen, durch die Kammer sei nur ein momentaner Pyrrhussieg der Klerifalen, der Abgeordnete Verloz ebenfalls mit Sen Nufen: schon in wenigen Monaten werde die Frage des allgemeinen Wahl der Ausstand!" empfangen, als er den Beschluß des General rechts von neuem brennend geworden sein. Der Kampf fei nur vertagt. Der Generalstreit, wurde auch bemerkt, treffe nicht mur die Gegner, sondern auch viele Freunde der Revision, zahlreiche liberale Unternehmer, die Verbündeten im ferneren Kampfe gegent die Reaktion.

rates bekannt machte.

Politische Meberlicht.

Berlin , den 21. April.

die gern jede Gelegenheit benutzen, sich bei der Krone in empfehlende Erinnerung zu bringen, be antragten die Wiederherstellung der Position und führten in der Erwartung, daß vielleicht einige Konservative umfallen würden, die namentliche Abstimmung herbei. Aber die liberalen Mannesseelen wurden bitter enttäuscht, denn nun beharrten die Konservativen er st recht bei ihrer Ansicht, daß der Umbau des Bahnhofs durchaus Daß die deutsche reaktionäre Presse die Beweggründe unsrer nicht deshalb nötig sei, weil ihn der Kaiser wünscht, und sie belgischen Genossen verkennt und die Proklamierung des Waffen- nahm am Montag die erste Lesung der Serbis vorlage ließen sich auch durch die beweglichen Klagen der Minister stilstandes mit billigem Hohn übergießt, ist zwar verständlich, zeugt vor. Die Aufnahme, die der Entwurf fand, war nicht sehr v. Thielen und Frhr. v. Rheinbaben von ihrer Meinung aber nichtsdestoweniger von großer politischer Sturzsichtigkeit. Und freundlich. Die Redner aller Parteien bedauerten, daß die nicht abbringen. Die Kanalfronde stimmte geschloffen gegen gerade die deutschen Reaktionäre hätten sehr wenig Anlaß, einen vom Hause längst geforderte Neuregelung des Wohnungs- den Antrag der Nationalliberalen. Die Position wurde solches Freudengeheul anzustimmen. Denn die Tattit, die die bel- geldzuschusses nicht vom Grund aus erfolgt und seine in namentlicher Abstimmung mit 177 gegen 105 Stimmen endgültig

Der Reichstag