Nr. 101a.
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19. Jahrg.
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Redaktion: SW. 19, Beuth- Straße 2. Fernsprecher: Amt I, Nr. 1508.
Freitag, den 2. Mai 1902.
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Expedition: SW. 19, Beuth- Straße 3. Fernsprecher: Amt I, Nr. 5121.
rede hielt Vandervelde . Die Schulen und Gemeindebureaus der konnte, wenn man es nicht gar zu weit hatte, zu Fuß dem Ver= Die Maifeier. Vorstädte waren geschlossen. Die neutrale Zone war bewacht, die sammlungslokal, das zum Stelldichein für die einzelnen Branchen Gendarmerie konsigniert. In Gent war die Arbeitsruhe der bestimmt tvar, zueilen. Und die Masse der fonntäglich gekleideten In ihrem ratlosen Kampfe gegen die Socialdemokratie Metallindustrie vollständig. Die Stadt trug Flaggenschmuck. Am Arbeiter, die sich, den Versammlungen zuströmend, auf der Straße schwanken die Arbeiterfeinde zwischen zweierlei gleich thörichter, Vormittag fand ein Festzug statt.- In Mons feierten bewegte, drückte dem Straßenbild der Arbeiterviertel durchaus den einander gegensäglicher Taktik auf und ab; bald werden düstere 15 000 Arbeiter. Es wurden Voltsschauspiele veranstaltet, abends Charakter auf. Schon um 9 Uhr begann in den um den Tempels Schreckensbilder ausgemalt, bald wird in erheucheltem Hochmut Festversammlung im Volkshaus. Ju Charleroi war hofer Berg sich gruppierenden Straßen die Wanderung nach erklärt, es sei keine Gefahr mehr, der Höhepunkt sei überschritten". die Arbeitsruhe vollständig. Tagsüber fanden Umzüge, abends der Bock- Brauerei, 100 die Maurer und die graphischen Nicht anders auch haben die Feinde der Arbeiterklasse das Mais Fest- Versammlungen statt. In Hondeng waren die Gewerbe ihr Hauptquartier aufgeschlagen hatten. Auf den fest behandelt. Auch in diesem Jahre wieder erhoben die Scharf- Schulen geschlossen. An den Kinder- Umzügen, bei denen Boulevards der Gneisenaustraße und des Urban- Blazes macherorgane und in holdseligem Bunde mit ihnen einige schwarz umflorte rote Fahnen getragen Liberale, denen nichts widriger ist als jeglicher Liberalisnius, lauten 3000 Kinder teil. wurden, nahmen bewegte sich in immer zahlreicheren Gruppen die festtägliche Lärm wider die Staatsgefährlichfeit des Maifestes und wider das 10 000 Personen, darunter 600 Schulkinder. In Jolimont beteiligten sich am Umzuge Arbeiterschaft dem Riesensaale der Neuen Welt zu. In der HafenIn Centre fand heide verschmolzen die Gruppen zu einem ununterbrochenen Menschenungeheuerliche Verbrechen zweier Kommissionen des Reichstags, die ein Riefenfestzug statt, abends Versammlungen. Die Stadt war strome. Aber auch in der Adalbert, der Köpnider, der Andreasdiesem Fest zu Gunsten ihre Sigungen ausfallen ließen. Man sollte illuminiert. Im Lütticher Revier herrschte in den Kohlengruben und der Großen Frankfurterstraße verliehen die den Versammlungen fast denken, wir lebten schon im socialdemokratischen Zukunftsstaate Arbeitsruhe. In Antwerpen fand morgens ein großer Umzug zustrebenden Arbeiter dem Straßenbild ein festliches Gepräge; selbst unter der Präsidentschaft des Herrn Singer" heult die" Post" statt, abends eine Massenverfammlung. und die regierungsoffigiöse Münchner Allgemeine Zeitung " jammert, Zwischenfällen. Ueberall herrschte strömender Regen. Nirgends kam es zu in so, belebten Straßenzügen, wie die Stalizer- und die Oranienstraße, mußte auch dem Arglosen die Menge feiernder Arbeiter auf,, eine solche Schwäche gegenüber einer starken socialdemokratischen fallen. Herausforderung erscheint faum begreiflich". Besser nach der Meinung Im Alexander Balast in London fand ein Riesenmeeting statt, Die großen Versammlungslokale waren, dieser jämmerlichen Gesellen, die durch Gewalt und Brutalität das Arbeiterweltfest erschwert und gehindert wissen wollen, verfährt der an dem 4000 Personen teilnahmen. Die hervorragendsten Führer persönlich davon überzeugten, sämtlich überfüllt, Kellers Festfäle Staat, die Regierung, die Polizei. Ueberall wurde wieder Polizei- der Gewerkschaften und der beiden socialistischen Parteien waren und der Feenpalast nicht minder wie die Bockbrauerei und die Neue anwesend. Es sprachen Steadmann, Curran Snowden Welt. Und als sich gegen Mittag die Versammlungslokale entleerten, gewalt in Menge aufgeboten, als sei Tumult und Ruheſtörung zu und Hyndman. Die Versammlung faßte Resolutionen, in denen überfluteten die Maidemonstranten im Norden ebenso massenhaft die erwarten, als stehe der Umsturz der Staatsordnung bevor, während doch die Feiernden des Mai es sind, welche die Menschheit aus dem der Achtstundentag und das allgemeine Wahlrecht gefordert und dem Straßen, wie wir das vor Beginn der Versammlungen im Südwesten Tumult dieses fapitalistischen Zeitalters zu einer höheren Ordnung mittelt wurden. internationalen Proletariat Brudergrüße über- im Osten beobachtet hatten. emporführen. Ueberall fast wurden die Festumzüge polizeilich verboten, überall wurde bekundet, daß man Furcht empfindet vor der Schweiz . Propaganda des proletarischen Maigedankens. Wo aber in einzelnen deutschen Gebieten, wie in Hamburg , Festumzüge gestattet waren, da verliefen sie, wie sich versteht, in imposanter Friedlichkeit.
England.
foiveit wir uns
Der Verlauf der Maifeier scheint uns also auch diesmal ein äußerst erfreulicher und imposanter gewesen zu sein. Trotzdem auch in der Schweiz die kalte regnerische Witterung Die Krije, die den Arbeitgebern ja die Macht giebt, die Fuchtel des borherrschte, hat diesmal an zahlreicheren Orten eine Maifeier Unternehmer- Absolutismus besonders unverfroren über den Arbeitern stattgefunden als früher. zu schwingen, dürfte ihr kaum irgend welchen Abbruch gethan Andre Feinde des Maifestes erprobten die Tattit hochmütiger dem sich 6000 personen, darunter 1000 Frauen, beteiligten. In Fleisch und Blut übergegangen, der Arbeiter empfindet es als ein In Zürich fand vormittags ein wundervoller Festzug statt, an haben. Der Gedanke der Maidemonstration ist dem Proletariat in Verkleinerung; schon vor dem 1. Mai erklärte so die Vossische Winterthur, Bern , Basel , Genf , Lausanne und Luzern , Ichweres Aergernis, als eine Schmach, am 1. Mai nicht als freier, Beitung", Maifeft habe keine Zeitung", das Maifest habe keine politische Bedeutung mehr, es sei überall ist die Feier höchst befriedigend verlaufen. Eine Protest- der Arbeitsbürde entladener Mensch mit seinen Kameraden ist nicht weniger lächerlich als das Polizei Aufgebot und der resolution gegen die gollpolitit wurde überall einstimmig an Arbeitslose sich unter den Demonstranten befunden haben, ent
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genommen.
Schreckensalarm der Scharfmacher. Daß das Maifest nicht belang= Italien . Los ist, das hat die gestrige Feier bewiesen. Wenn die Feinde der Arbeiterbewegung die Bedeutung des Maifestes nicht schaften hielten gestern anläßlich der Maifeier Meetings ab und Mailand , 2. Mai. ( B. H. ) Die Arbeiter sämtlicher Gewert sehen oder nicht sehen wollen, so besteht sie nichts desto sehen oder nicht sehen wollen, so besteht sie nichts desto organisierten Umzüge. Der Gemeinderat hatte die Arbeitseinstellung weniger. Im Maifest erneuert sich und wächst von Jahr zu Jahr ge- von 2 Uhr nachmittags ab für die städtischen Arbeiter erlaubt. waltiger an das große Befreiungsstreben der unterdrückten Millionen! Im Maifest gewinnen neues und stets reicheres Leben die Ideale der vorwärts ringenden Arbeiterschaft! Jm Maifest ist ein Symbol geworden für alle höchsten Forderungen der menschheitlichen Stultur! Mag der Feind schmähen, mag er hoffährtige Spöttelei aur Schau tragen das Maifest marschiert!
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Alle Nachrichten, die bisher eingelaufen, zeigen, daß die Arbeiter aller Länder treu ihr selbstgeschaffenes Fest bewahren. Und in jedem Lande ist die Maifeier, neben den allgemeinsamen Ideen des Achtstundentags, des Völkerfriedens und des Socialismus, zu besonderer Demonstration für die Forderungen geworden, die gerade das öffentliche Leben beherrschen. So demonstrierten die Socialisten in London gegen den Jingoismus des Boerenkriegs, so unsre belgischen Genoffen für das Wahlrecht, zu dessen Eroberung sie, trotz aller Wechselfälle ungebeugt, neue Kämpfe rüsten.
für jeine Ideale Ideale demonstrieren
fönnen. Wie viel
zieht sich natürlich unsrer Beurteilung, allein Aussehen und daß sie weitaus in ihrer Mehrzahl das Opfer eines Tagelohns Saltung der Versammlungsbesucher schien uns doch zu beweisen, gebracht hatten, um sich mit ihren Gefimungsgenoffen, in ernſter Feftfeier zu vereinigen. Der heilige Ernst der Feier spiegelte sich in den Mienen der Versammelten, die den schlicht beredten, anfeuernden Worten der Redner lauschten. Die gleiche sinnende Andacht lagerte auf dem Antlig der ergrauten Veteranen der Arbeit und auf den jugendlich- kecken Zügen der Rekruten der Arbeiterbewegung.
Freilich sahen wir auch manchen Proletarier, der an der Feier Während der Nacht war ein leise rieselnder Regen niedergegangen. nicht teilnahm. Wir sahen manch verwitterte, in der Kleidung Erst gegen Morgen verstummte der monotone Tropfenfall, der heruntergekommene Gestalt, die in dumpfer Gleichgültigkeit dahinmanchem nach werktäglicher Gewohnheit früh erwachten Arbeiter schlich. Kein Schimmer bon Festesfrende lag auf dieseit einen Ausruf der Verwünschung entlockt haben mag. Als wir uns durchsurchten, stumpfen Zügen, keine Maienhoffnung belebte den nach 9 Uhr aufmachten, um durch Rundfahrt durch die Stadt den stieren Blick. Dem einen oder andren hatte dafür das alkoholische Eindruck des festtäglich veränderten Straßenbildes in uns aufzus Laster seinen etlen Stempel aufgedrückt. Der Honette Bürgersmaint nehmen, sah der Himmel noch immer mürrisch genug drein. Aber geht diesen Gestalten in weitem Bogen aus dem Wege, er hat nur allmählich glätteten sich immer mehr seine Nunzeln, bald brach das Gefühl der tiefsten Verachtung für dies Lumpenproletariat". die Sonne durch und badete Straßen und Menschen in einer Flut und in der That, man braucht keine Studienreise nach dem Ostend goldigen Lichtes. Die Bäume und Sträucher der die von London anzutreten, um die traurigsten Typen des Lumpenbreiten Ringstraßen und Plätze zierenden Anlagen hatten proletariats kennen zu lernen. Auch in Berlin begegnet man häufig In Frankreich scheint das Fest durch Ungunst der Witterung sich ja schon jeit einer Woche für einen würdigen genug Gestalten, die dem fühlenden Nebenmenschen das schauerlichste sowie inmitten der Erregungen des Wahlkampfes weniger umfassend Empfang der Mai- Sonne vorbereitet, die zitternden Sonnenlichter witleid einflößen müssen. So sieht Dein Nächster aus, den das begangen worden zu sein. Um so erfolgreicher scheint, nach den umspielten das prächtigste Maigrün. Woher auf einmal dieser so Christentum Dich als Bruder lieben lehrt! Der feiste Börseaner, der in vorliegenden Nachrichten aus Genua und Rom , die in großem Auf- überraschende Witterungsumschlag, der sich doch eher für den elegantem Gefährt vorüberrollt und dem das menschliche Jammerstieg sich entfaltende Arbeiterpartei Italiens den 1. Mai gefeiert lamischen April geziemt hätte? Wir konnten uns das Phänomen bild ins Auge fict, läßt sich freilich seinen Appetit dadurch nicht zu haben. Auch aus Oestreich kommen bereits erfreuliche Nach anfangs gar nicht erklären. Zwar war uns schon eine Masse stören. richten. Militär begegnet, ganze Regimenter Artillerie und Schivadronen Wie viele dieser Lumpenproletarier mögen noch vor Jahr und Freudig aber dürfen wir feststellen, daß die deutsche Mai Stavallerie, die so sauber und blank ladiert aussahen, wie nach frischem Tag arbeitsame, felbstbewußte Männer gewesen sein! Die Strise hat feier teinem einzigen andrem Lande nachsteht. Berlin hat Lack duftendes Spielzeug, das man soeben aus der Schachtel ge- fie aufs Straßenpflaster geworfen. Neue Arbeit, wenigstens dauernde, fich als Hauptstadt der Socialdemokratie bewährt; hier waren nonmen. Aber wir wußten dafür keine Deutung. Galt das vielleicht dem haben sie nicht mehr gefunden. Ihr Mobiliar wanderte mit dem die zahlreichen Vormittagsversammlungen mehr denn je besucht und roten ersten Mai? Möglich, nach den aufregenden Vorgängen in Sonntagsanzug auf Nimmerwiedersehen ins Leihhaus. Schmuzig fie verliefen ausnahmslos in schöner, eindrucksreicher Begeisterung. Belgien hatte man schon alle Ursache, auf der Hut zu sein, und zerlumpt schleicht nun der Ausgestoßene durch die Straßen. Der überaus bedeutsame Verlauf dieser Versammlungen, die den zumal ja die Deutschen , falls sie erst einmal eine Revolution Das lebermaß des Elends und der Erniedrigung hat ihn stumpf wichtigsten Att des Maifestes bilden, da sie ein Zeugnis zugleich für machen sollten, bei ihrer berühmten Gründlichkeit leicht noch ungemacht. Der Alkohol ist sein einziger Sorgenfcheucher, alles die Zahl der wirklich Feiernden geben, läßt gern übersehen, daß angenehmer werden könnten, als ihre belgischen Gesinnungs - andre ist unter den Horizont seines Bewußtseins hinabdie Festlichkeiten in den späteren Tages- und Abendstunden hie und genossen. Als wir dann aber wahrnahmen, daß die Polizei vor den gesunken. Auch der Kampfesschwur, eine Gesellschaft aufda durch die ungünstige Witterung etwas beeinträchtigt wurden; Bersammlungslokalen diesmal nur in ungewöhnlich geringer Bahl richten zu helfen, die kein Proletariat und erst recht kein doch auch diese Veranstaltungen waren im allgemeinen überaus zahl anwesend war und überhaupt ihres Amtes in anerkennenswert Lumpenproletariat mehr tennt, ein Schwur, den in den Maiverreich besucht. diskreter Weise waltete, wollte das wieder nicht zu den kriegerischen sammlungen soeben unzählige Tausende ablegen, läßt sie kalt und Nicht weniger erfreulich war der Festberlauf in den übrigen Vorbereitungen passen, die unsern Busen schon vor Hochgefühl hatten gleichgültig. Großstädten Deutschlands , in allen Landesteilen. schwellen lassen. Erst als wir mittags wieder in die Nähe des Tempel- Gleichviel, die Sonne des Völker- Maies, des MenschheitsUeberall wurde der Maigedanke des menschheitlichen Neuhofer geldes gelangten, wurde uns die Ursache des blanken Aussehens frühlings, den der Socialismus heraufführen wird, wird dereinst tverdens begeisterungsvoll verkündigt und in Hundert der zahlreichen Krieger und des freundlichen Sonnenscheins flar. Auf auch diesen ausgestoßenen Parias der Gesellschaft scheinen! Und tausenden festigte sich ueu der Wille, unerschütter dem Tempelhofer Felde fand wieder einmal ein buntes Kriegsspiel diese Sonne, die alle Keime edlen Menschentums hervorlocken und lich treu zu berbleiben dem erlösenden Kulturkampf, den unter der Anwesenheit des Kaisers statt. Hohenzollern - Wetter! die Trümmier der kapitalistischen Welt mit freudig rankendem die Socialdemokratie kämpft. Das war des Rätsels Lösung! Deshalb hatte die Sonne den Grün überdecken wird, wird so sicher groß und flammend grauen Wolfenvorhang so rasch zurückgestrichen. Und deshalb rieselt emporsteigen, wie das Tagesgestiru am Morgen über die auch jezt am Nachmittag der Regen wieder so bindfadenartig vom Schatten der Finsternis triumphiert. Die Herzen der Pro= Himmel. Die Parade ist ja beendet und das Feld liegt wieder letarier schlagen dem Sonnenaufgang mit heißer Sehnsucht enteinfarbig und öde. gegen, das beweist auch die heutige Heerschau des Proletariats. Mag die alte Welt noch so emfig ihre Truppen egercieren, den Sieg des Socialismus vermag sie nicht aufzuhalten. Der Socialismus verfügt über Waffen, die noch gefährlicher, tödlicher sind, als alle Kleinkalibrigen und Magimgeschüße: über Gedanken und Ideale, die unverwundbar sind, unzerstörlich und unwiderstehlich!
Neu erwies das Maifest seine Kraft. Von neuem Thatenmut erfüllt zieht das Heer unsrer Kämpfer zu neuen Kämpfen, zu neuen Siegen!
Die Maifeier im Ausland.
ist die Maifeier außerordentlich glänzend verlaufen, ein Beweis, wie wenig sich unsre waderen Genossen durch das Fehlschlagen der Wahlrechtserhebung haben deprimieren lassen.
In Brüffel fand abends ein großer Umzug ohne Musit statt. Die Fahnen waren umflort zum Zeichen der Trauer um die Gefallenen. Nach dem Umzug fand eine Massenversammlung im Boltshause statt. Die Fest
Der alte Wettermacher Petrus scheint wirklich nicht gut auf uns zu sprechen sein, ist dies Maifest doch nicht das erste, das so schnöde verregnet. Er sollte aber wirklich endlich eingesehen haben, daß er uns durch seinen kindlichen Schabernack die Festfreude doch nicht zu verderben vermag. Und ob er sich auch mit Arthur Levyjohn verbündete, wir feiern unser internationales Fest der Völkerverbrüderung und des Achtstundentages dennoch!
Der Morgenfeier fam übrigens das Hohenzollern- Wetter" prächtig zu statten. Man brauchte nicht die Straßenwagen zu stürmen, man