Nr. 145.
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Vorwärts
Berliner Volksblatt.
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Telegramm Adresse: Bocialdemokrat Berlin
Redaktion: SW. 19, Beuth- Straße 2.
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Fernsprecher: Amt I, Nr. 1508.
Spinner und Weber.
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Mittwoch, den 25. Juni 1902.
Expedition: SW. 19, Beuth- Straße 3. Fernsprecher: Amt I, Nr. 5121.
deutsche von der englischen Spinnerei nicht zu erwarten. Was Nr. 441 zwei und mehrdrähtig, einmal gezwirnt, gebleicht, ge
färbt, bedruckt
Boll des zwei- und mehrdrähtigen einmal geztviruten rohen Garns +10 M.
Schlumberger begründet in heftigster Rede seine Anträge, die
habe die Regierung für Ursache, unter solchen Umständen den Spinnern höhere Zölle zu gewähren? Die weit überwiegende AusDie Baumwollgarne spielen in der Textilindustrie Deutschlands weberei werde geschädigt, besonders aber die fächsische Gardinen fuhr rechtfertige den Zoll auch nicht. Aber die gesamte Baumwvolleine so bedeutende Rolle, daß ihre Bollfreiheit als ein Gebot volls- weberei im Vogtlande und die Strumpf- und Handschuh- Wirkerei wirtschaftlicher Notwendigkeit und um einmal diesen Ausdruck zu in Chemnitz , Limbach und dem ganzen Erzgebirge , wo die Arbeiter der Spinnerei hohe Bölle gewähren wollen. Redner behauptet, gebrauchen nationaler Selbsterhaltung erscheinen muß. Der in so wie so gedrückte Löhne haben. Von einem Schutz der Arbeiter ist seine Anträge dienten den Arbeitern. Diese Behauptung findet der Zolltarif- Kommiffion auf 8ollfreiheit gerichtete Antrag also nicht die Rede, vielmehr schädigt sie der Boll. Der inländische starken Widerspruch bei den Socialdemokraten. Redner wendet sich der Socialdemokraten stellt sich darum als das beste Mittel Konsum von Webwaren nimmt kaum die Hälfte der Produktion auf, scharf gegen Münch- Ferber, der zu viel habe beweisen wollen, damit zur Förderung der Baumwollbranche dar, obwohl es einzelne der übrige Teil wird exportiert. Da müßte die Regierung aber nichts bewiesen habe; er ironisiert die Klagen der„ armen berbohrte, nur an augenblidliche Gewinnmacherei denkende Unter- amerikanische Industrie fich weiter entwidelt, werden sich die Zölle die Spinnereibefizer mit ihren Bollforderungen abweisen. Wenn die Webereibefizer". Geheimrat Leyendecker, nehmer giebt, die von einer gollauflage sich größeren Profit ver- als ein Hemmnis der Entwicklung und Konkurrenzfähigkeit der Lothringen , wendet sich gegen einige Bemerkungen Schlumbergers Regierungsvertreter für Elsaßsprechen und darum für die Beibehaltung hoher Zölle find. Aber die gesamte deutschen Industrie erweisen, dann wird man früher oder später die über die elsaß - lothringischen Verhältnisse. Die weitgehenden ErWeberei wünscht starke Her absehung resp. Beseitigung 8ölle beiseite werfen müſſen. Deshalb sollte man jetzt bei der mäßigungen in den Anträgen Münch Ferber könne er nicht der Garnzölle. Der Kampf zwischen Spinnerei und Prosperität der deutschen Spinnerei die 8ölle aufheben.( Bravo !) empfehlen, nachdem die Regierung die Zölle schon herabgesetzt habe. Weberei- Unternehmern tobte heute in der Kommission. MünchSpahn wünscht, daß die Erklärungen der Regierungsvertreter Ferber vertrat die Weberei, sein Fraktionsfollege Schlumberger die Protokoll gegeben werden. Das wird zugefagt. Spinnerei. Ersterer gab hübsche Beweise von der Profitmacherei der Die Debatte wird vertagt. Spinnereiunternehmer, die im Golde schwämmen. Ueberhaupt wurde der Intereffenkampf zwischen den Unternehmern in heutiger Sigung scharf gekennzeichnet.
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Schluß 2 Uhr. Nächste Sizung: Mittwoch 9 Uhr.
Die neue Marinevorlage.
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Münch- Ferber erklärt, in Kreisen der heimischen Weberei habe die Tarifvorlage einen lähmenden und heillosen Schrecken hervorzu gerufen; die Webereil werde durch die Begünstigung der Spinnerei bewährend die Weberei aus Kleinem hervorgehe. Und die großnachteiligt. Die Spinnerei sei ein großfapitalistisches Unternehmen, fapitalistischen Spinmmer wüßten ihre Vorteile zu wahren. Falsche Beitungsnachrichten über den angeblich schlechten Stand der Spinnerei Bei der Abstimmung dokumentierten fich sowohl die Interessen- und die angebliche Prosperität der Weberei hielten Großkapitalisten gegenfäße der einzelnen Gruppen, als auch die Differenzen in den ab, fich der Spinnerei zuzuwenden, aber sie wendeten sich der handelspolitischen Anschauungen, die natürlich auch wieder auf Sonder- Weberei zu und vermehrten die Konkurrenz. Hundert Prozent Geinteressen der einzelnen Gruppen zugespitzt sind. Die Agrarier winn bedeute der Zollschutz für den Spinnerei- Ertrag, während die Weberei niedergehe. Zahlen über die Lage in Hof in Bayern beSeitdem der Vorwärts" den Geheim- Erlaß des Herrn Kanik und Hahn stimmten z. B. aus Haß gegen England für die weisen das. Die Neue Spinnerei in Hof zahlte im letzten Jahrzehnt v. Tirpitz veröffentlicht hat, weiß man, daß die Regierung Resolution Baudert, die die englische Garn- Numerierung durch die Dividenden von 12, 15, 12, 12, 20, 17, 16, 17, 15 und 12 Prozent. abermals eine Durchbrechung des Flottenplans beabsichtigt. metrische ersetzt haben will. Nachdem im Jahre 1900 die Neue Spinnerei sich mit der Aftien- Man weiß, daß eine neue große Marinevorlage bevorsteht, weberei fufioniert hatte, fiel die Dividende 1901 auf 6 Proz., weil in der zum mindesten die seiner Zeit abgelehnten Ehe man in die Beratung der Garnzölle eintritt, findet ein eben die Weberei nicht prosperiert. Im Wirtschaftlichen Ausschuß Auslandskreuzer nachgefordert, und in der auch die bei der Vorschlag Bauderts Annahme, zunächst über seinen Antrag, die feien vier Spinner, kein Vertreter der Baumwollweberei gehört Durchbugsierung metrische Garnnumerierung nach den Beschlüssen der internationalen worden. Vogel- Chemnitz interessiere sich nicht für die Baumwolldes Flottengesetzes vorsichtig berGarnnumerierungs- Kongreffe in Wien , Briiffel, Turin und Paris weberei.( Bröme I ruft: So wird's gemacht![ Seiterkeit.]) Ferner chwiegenen Kosten der gesteigerten Indiensthaltungen in einzuführen", zu beraten. Schlumberger, der den gleichen An- hat man der Regierung falsche Angaben über die Spinnerei ge- ihrer wirklichen Größe erscheinen werden. 199 trag gestellt hat, tritt für die Annahme desselben ein. Geheimrat macht, ich habe darum diese Mätzchen hier aufgedeckt. Redner wendet Der Umstand nun, daß der Kaiser lehthin wieder eine Wermuth bittet, die Angelegenheit nicht mit dem Bolltarif zu ver- sich weiter scharf gegen die Garnzölle. In Hof hat ein Spinnerei- Flottenrede gehalten, und daß die Mitglieder der Budgetquicken und den interuationalen Unterhandlungen zwischen den Ne- Unternehmen große Grundstücke getauft, nur um den Gewinn nicht fommission, die Abgg. Graf v. Arnim, Dr. Bachem, Bassergierungen nicht vorzugreifen. Die deutsche Regierung stehe der verteilen zu müffen, die Spinner schwimmen im Golde. Redner mann, Eickhoff( freif.), Müller- Fulda, Graf v. Oriola, Dr. Frage wohlwollend gegenüber, aber es dürfe nicht den Anschein ge- empfiehlt die Anträge Brömel, die lauten: winnen, als ob der Zollschutz davon berührt werden solle. Paasche, Speck, Graf zu Stolberg- Wernigerode und v. TiedeNr. 488 eindrähtig, roh: mann von Herrn v. Tirpit zu einer Flottensch au geladen worden sind, die in diesen Tagen stattfindet- hat die Bossische Zeitung" veranlaßt, den bereits befannten Plan als eine Neuigkeit zu vermelden.
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Baudert ist andrer Ansicht und tritt dem Vorredner entgegen. Auf allen seit 1873 stattgefundenen Garn- Numerierungs- Kongressen sei die metrische Numerierung als nötig erkannt und beschlossen worden. Redner erklärt die zolltechnische und fachliche Notwendig feit ihrer Einführung, die viele Nachteile für die Weberei, aber auch für die Klein Konsumenten aufhebe. Handelspolitische Differenzen entstünden dabei nicht. Es handle sich darum, den legten Schritt zu einer lange vorbereiteten nötigen Aenderung zu thun. Die bisherige Berechnung der Garnnummern wirft verwirrend und schädigt das kaufende Publikum; es giebt 64 verschiedene Berechnungsarten- Redner erklärt einen Teil derselben. Die Einrichtungen der englischen Spinnerei gestatten sehr wohl die Aenderung. England sollte darum dringend angegangen werden, den Schritt mit zu thun. Die Arbeiter der Branche, die fich beruflich ausbilden wollen, wünschen schon aus diesen Gründen die Aenderung; aber es kommt ihre Lohnberechnung ebenfalls in Betracht, deshalb beschloß der Internationale Textilarbeiter- Kongreß, dem Beschluß der Industriellen beizutreten. Beweis, welche Wichtigkeit die Aenderung hat!
bis Nr. 22 englisch über Nr. 22 bis Nr. 32 englisch über Nr. 32 bis Nr. 47 englisch über Nr. 47 bis Nr. 63 englisch über Nr. 63 bis Nr. 83 englisch über Nr. 83 englisch
Nr. 439 eindrähtig, gebleicht, gefärbt, bedruckt
Nr. 440 zweidrähtig, einmal gezwirnt: roh
gebleicht, gefärbt, bedruckt
3,- M.
6,- M.
9,- M.
12,- M. 15,- M. 18,- M.
Boll des eindrähtigen rohen Garns+9 m. Zoll des eindrähtigen
rohen Garns+ 3 M. Boll des eindrähtigen rohen Garus+9 M.
Nr. 441 brei oder mehrdrähtig, einmal gezivirnt roh 30,-. gebleicht, gefärbt, bedruckt 36, M. Nr. 442 zwei- oder mehrdrähtig, wiederholt gezwirnt roh 36,- M. gebleicht, gefärbt, bedruckt 42,- M.
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Allerdings behauptet die Boss. 3tg.", daß nicht die Auslandskreuzer, sondern ein Auslandsgeschwader von Linienfchiffen gefordert werden würde. Die„ Norddeutsche Allgemeine Zeitung" beeilt sich ihrerseits, die Nachricht durch ein Scheindementi zu bestätigen, indem sie schreibt:
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Es ist allgemein bekannt und bei den Verhandlungen gelegentlich des Flottengesetzes 1900 ausdrücklich betont, daß vom Jahre 1906 ab eine Vermehrung der Auslandsflotte beabsichtigt sei. Die gesegliche Festlegung dieser Bermehrung ist damals unter Einvers ständnis der verbündeten Regierungen vertagt worden und wird nach der Erklärung des Staatssekretärs des Reichs- Marine- Amts gelegentlich der Reichstags- Sigung vom 7. Febritar 1902 vorausftchtlich in der Session 1904/05 erneut beantragt werden. Ueber die Art einer solchen Vorlage schon jetzt Mutmaßungen auzustellen, ist nach unsrer Ansicht recht überflüssig, da felbstverständlich nach dieser Richtung hin noch keinerlei Entschlüsse au den maßgebenden Stellen gefaßt sein können."
Auch die katholische, Germania "- das Centrum ist natürlich wieder führend in der Flottenmogelei bestätigt ganz nach Art der Offiziösen, indem sie scheinbar berichtigt. Sie ist in der Lage,
,, aus gut informierter Quelle mitteilen zu können, daß im ReichsMarine- Amit an eine neue Flottenvorlage nicht gedacht wird, am allerwenigsten an die Forderung eines LinienschiffGeschwaders. Es ist allerdings nicht ausgeschloffen, daß in etwa drei Jahren noch eine Ergänzung der Auslandsflotte angefordert wird, deren Ausführung sich jedoch auf die Jahre 1906-1911 erstrecken würde, also auf noch sehr fernliegende Zeiten. Ob man fünftig statt großer Kreuzer auch für den Auslandsdienst Schlachtschiffe einführen wird, ist ziemlich belanglos, da die Kosten beider Schiffstypen sich mit der Zeit immer mehr genähert haben."
Graf Kanik stellt sich als principiellen Anhänger der metrischen Geheinirat Wermuth erklärt, es sei der Regierung unangenehm, Garn Numerierung vor, es müsse der alte Zopf der englischen in den Streit zwischen Spinnerei und Weberei eingreifen zu müssen, Numerierung beseitigt werden, das werde sogar die Einführung aber er betone, daß die Weberei gegenüber der Spinnerei nicht englischer Garne fördern. benachteiligt sei.( Widerspruch.) Im Wirtschaftlichen Ausschuß sei Stactssekretär v. Fischer erklärt den Antrag Schlumberger, die die Vertretung eine gleichmäßige gewesen, er weise es zurück, daß metrische neben der englischen Garn- Numerierung einzuführen, für die Weberei nicht vertreten gewesen sei. Er sei erstaunt, daß die undurchführbar. Weberei durch den Tarif in lähmenden Schrecken versetzt Münch- Ferber meint, für die deutsche Weberei werde die sofortige worden fei, denn die Zollergebnisse des Tarife laffen Einführung der metrischen Numerierung eine heillose Verwirrung teine Belastung der Weberei erkennen. Redner hat eine bringen. Müller- Fulda schließt sich den Ausführungen des Geheimrats genügende Erklärung Münch Ferbers über seine Anträge vermißt Wermuth an. Lebhafter Widerspruch wird ihm zu teil, als Redner und sucht deren Bedeutung zu erklären. Abg. Grünberg habe erflärt, die Weber finden sich sehr schnell und gut in die Um- mit Recht auf die Entwicklung der amerikanischen Industrie hinrechnung der englischen zur metrischen Numerierung.( Grünberg gewiesen. Aber wenn die Garnzölle aufgehoben würden, sei eine ruft: Der Weber fümmert sich gar nicht darum 1) Geheimrat übermächtige Konkurrenz durch englische Garne zu befürchten. Leydecker bezeichnet die Ausführungen des Vorrei ners als unrichtige Bayrischer Bundesratsbevollmächtigter v. Genger betont, daß und weist dies nach. Brömel warnt die Socialdemokraten vor der Bayern start interessiert ist an dieser Frage; er wünscht, daß die Bundesgenossenschaft Schlumbergers. Baudert hat keine Besorgnis Rommission der Vorlage zustimmen möge. Die Brömelschen Anvor dem Zusammengehen mit Schlumberger und den Groß- träge 2c. bedeuteten eine unzulässige Begünstigung der Weberei. In industriellen in dieser Frage, wenn auch beide Gruppen Bayern lägen die Arbeiterverhältnisse insofern ungünstig, als Arbeiter aus andern Gründen oder Interessen zum gleichen Be- schwer zu erhalten seien.( Burufe: Man nimmt italienische Arbeiter Das Centrum, das noch bei den Beratungen über den schluß gekommen seien, Redner polemisiert dann eingehend wegen der Schundlöhne!) So günstig, wie es geschildert worden. Tirpit- Erlaß so that, als dente es nicht daran, die Neugegen die gemachten Einwendungen und meint, es sei eine Nedensart stehe die Spinnerei nicht. vein jemand sage: ohne England ist nichts zu machen.( Wider- Brömel wendet sich gegen den Geheimrat Wermuth, der forderungen zu bewilligen, ist bereits so weit vorgeschritten, spruch.) Wie die Einführung des Decimalsystems auf andern Ge- fich appellierend an die Agrarier gewandt und ihnen gedroht habe, daß es schon für gleichgültig erklärt, ob man ein Geschwader bieten möglich war, so ist es auch hier möglich. Geheimrat wenn die Industriezölle herabgesetzt würden, dann habe man von Kreuzern oder von Schlachtschiffen bewilligt. Wermuth ersucht um Ablehnung des Antrags Baudert, da dieser die teine Kompenfationsobjekte für agrarische Zölle. Wäre der Neue große Marine Ausgaben stehen also bebor. Der Einführung des metrischen Systems wünsche, noch bevor eine inter - Gedanke nicht so verflucht gefcheidt, man wär' versucht, Bollwucher, der die Notdurft der Massen besteuert, soll die nationale Vereinbarung getroffen sei. Schlumberger besteht auf ihn nicht ganz flug zu nennen"!( Große Heiterfeit.) Das Ausspielen ausgepumpte Reichskasse füllen, damit Krupp weitere Liefe seinem Antrag und meint, die Engländer würden sich schnell fügen. von Interessenten gegeneinander bringt keinen Nutzen. Seine, rungen erhalten kann. Kein Zweifel, daß das Centrum für Spahn hat zwar teine großen Bedenken bezüglich der Möglichkeit Redners, Anträge richteten sich gegen ein geseklich sanktioniertes alles zu haben sein wird. Diesmal aber hat auch Herr der Einführung im internationalen Wege, aber da Fachleute sich das Raubsystem, er freue sich, daß sie die Zustimmung der Fachmänner Eugen Richter das Anrecht, daß eines der neuen Schlachtgegen ausgesprochen hätten, sei er gegen die sofortige Einführung in finde. Deutschland . Förster- Sachsen schließt sich dem Vorredner an. Als Spahn stellt darauf einen neuen Antrag, zu dessen Gunsten schiffe feinen Namen erhält. Denn durch das freisinnige Fachmann halte er die Schwierigkeiten der einseitigen Einführung Münch- Ferber seinen Antrag zurückzieht. Der Antrag lautet; Zuckersteuer- Manöver hat er der Regierung die Mittel für für zu groß. Müller- Sagan ist für internationale Vereinbarung. Nr. 438 eindrähtig, roh: ihren Marinismus entgegen getragen.- Die Anträge Baudert und Schlumberger werden abgelehnt.
Den Antrag auf Rollfreiheit für Baumwollgarne begründet Grünberg( Soc.), der eine Darstellung der Entwicklung der Baumwollspinnerei und die mit dieser Entwicklung wechselnden Zölle giebt. Bei den Textilzöllen trete ein Stampf zwischen Spinnereiund Weberei- Unternehmern in Erscheinung, obgleich beide Gruppen auf einander angewiesen seien. Die Spinnerei- Unternehmer befänden sich in keiner ungünstigen Lage. Die englischen SpinnereiArbeiter erhalten 50 Prozent mehr Lohn als die deutschen , eine Konkurrenz wegen billiger Löhne habe also die
bis Nr. 22 englisch
über Nr. 22 bis Nr. 32 englisch über Nr. 32 bis Nr. 47 englisch über Nr. 47 bis Nr. 63 englisch über Nr. 63 bis Nr. 83 englisch über Nr. 83 bis Nr. 102 englisch über Nr. 102 englisch
Nr. 439 eindrähtig, gebleicht, gefärbt, bedruckt
4,- M. 10,- M. 14,- M. 20,- M. 30, M. 36, M. 42,-.
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Die focialdemokratischen Siege in Elsaß- Lothringen . Aus Straßburg wird uns in Ergänzung unsrer gestrigen Mitteilungen vom 23. Juni geschrieben: Einen Wahlfieg, wie er gleich glänzend in unsrer Partei nur selten zu verzeichnen ist, haben nunſere hiesigen Parteigenossen bei den gestrigen Gemeinderatswahlen( Nachwahlen) erfochten. Es gelang ihnen, zu dem Sige, den sie bereits vor acht Tagen beim ersten Wahlgang genommen, 12 weitere zu erobern, so daß sie in der zukünftigen Vertretung der Reichslandes- Hauptstadt statt der bisherigen zwei
Boll des eindrähtigen rohen Garns+ 10 M. Nr. 440 für zwei und mehrdrähtig, einmal gezwirnt, roh, erhöht sich der Zollfaz um 25 Broz.