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Nr. 175.

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Vorwärts

Berliner Volksblatt.

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19. Jahrg.

Die Insertions- Gebnye beträgt für die fechsgespaltene kolonele zeile oder deren Raum 40 Pfg., für polittsche und gewertschaftliche Vereins­und Versammlungs- Anzeigen 20 Pfg.

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Telegramm- Adresse: Socialdemokrat Berlin"

Centralorgan der socialdemokratischen Partei Deutschlands .

Redaktion: SW. 19, Beuth- Straße 2.

Fernsprecher: Amt I, Nr. 1508.

Parforcemärsche.

Ein militärischer Fachmann schreibt uns:

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Mittwoch, den 30. Juli 1902.

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Expedition: SW. 19, Beutly- Straße 3.

Fernsprecher: Amt I, Nr. 5121.

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Heute

gleich der deutschen und chinesischen Verluste lehrt zur Genüge, daß v. Behr führte damals aus: So lange ein deutsches Schiff die Kämpfe" in China eigentlich nur Treibjagden auf die Chinesen unsre Ostsee befährt, so lange wir in den Provinzen waren. Und ferner bestand das deutsche Expeditionscorps nur aus an der Ostsee , wo wir kein Eisen herausgraben, sondern In Nr. 168 des Vorwärts" war die Mitteilung zu lesen, daß während in einem europäischen Krieg das deutsche mobile zu aktiven Mannschaften und etlichen durchwegs gesunden Reservisten, sehr viel Eisen hineingraben müssen, um Ernte um eine haben, haben, so lange dort der Landmann der Bielefelder General Anzeiger" von übermenschlichen An- Heer sich zum überwiegenden Teil aus Landwehrleuten und seinen Boden zu bestellen haben wird, strengungen berichte, denen das Reserve- Infanterieregiment Nr. 55 Reservisten zusammensetzt, von denen natürlich viele nicht mehr so lange werden wir( die Konservativen) das freie im Truppenlager bei Paderborn ausgefeßt worden sei. An einem im Truppenlager bei Paderborn ausgesetzt worden sei. An einem so beweglich und widerstandsfähig sind, wie die tropendiensttaug- Eisen verlangen... Nehmen Sie die Versicherung ent­Tage soll der Dienst von nachts 1 Uhr bis mittags 12 Uhr ge- lichen Chinakrieger es waren. dauert haben, an einem andern wurde ein sehr anstrengender Marsch gegen, daß mir nichts ferner liegt, als Ihnen die Not­schon um 22 Uhr morgens begonnen. Es kann also trog der Erfahrungen des Chinazuges feinem wendigkeit der Aufhebung der Eisenzölle beweisen zu Zweifel unterliegen, daß die feit einigen Jahren beliebte Ueber- wollen. Ariome beweist man nicht. Ich meine, daß der Wer die allerneneste, seit ungefähr acht Jahren beliebte Aus- weifel unterliegen, daß die seit einigen Jahren beliebte Ueber- wollen. Wer die allerneneste, ſeit ungefähr acht Jahren beliebte Aus­bildungsmethode der deutschen Armee kennt, wird den Inhalt dieser anstrengung der deutschen Truppen für den Krieg wertlos ist, im Satz das Eisen muß zollfrei sein" in den bildungsmethode der deutschen Armee kennt, wird den Inhalt dieser Gegenteil den Führern nur falsche Vorstellungen über das, was sie weitesten Streifen des Baterlandes ein Ariom geworden ist." Mitteilungen für richtig halten, denn den Beginn der Märsche in im Kriege von ihren Untergebenen verlangen können, beibringen So der konservative Abgeordnete im Jahre 1873 die Nacht oder wenigstens lauf den frühesten Morgen zu müssen. Daher müßte eigentlich erwartet werden, daß im Reichs- gegen den 50 Pfennig- Eisenzoll. Aehnlich v. We all ind­verlegen, ist allmählich sehr beliebt geworden, ganz im Gegensatz tag endlich einmal, auch von andren Parteien als der Social- rodt und Windthorst vom Centrum. zu der Vergangenheit, wo man vom frühzeitigen Abmarschieren nicht demokratie, ein energischer Protest gegen die jezige Pragis Centrum und Konservative fast geschlossen für den 1 Mark­viel hielt. Das frühe Aufbrechen bietet ja einen gewissen Vorteil insofern, als es wenigstens bei nicht zu langen Märschen ein Vermeiden erhoben würde. Vor allem hätten jene bürgerlichen Parteien, die an- Gifenzoll. der Mittagshize gestattet. Aber diesem Vorteil stehen schwere Nach Befferung zu fordern. geblich das Interesse der Bauern vertreten, alle Ursache, hier Woher dieser Umschwung? Nicht aus fachlichen Gründen, teile gegenüber. Man braucht nur die Lage der Mannschaften und Dinge zu thun. Das Centrum z. B. muß Flottenvorlagen bewilligen fräftigen Roheisenleuten Bundesgenossen für Aber diese Herrschaften haben wichtigere fondern lediglich aus dem Bestreben, in den kapital­die zu Unteroffiziere bei sehr frühen Abmarschzeiten zu kennen, um dies und der Bund der Landwirte sowie die Herren Junker müssen den Gunsten der Großgrundbesizer sofort einzusehen. Gesetzt, ein Infanterie- Regiment ist um 3 Uhr Bauer für den Brotwucher einfangen. Da bleibt für so kleinig zölle zu erhalten. Getreide­erstrebten morgens zum Abmarsch bereit, so stehen die Bataillone um 2 Uhr feiten, wie der Schutz der in der Kaserne steckenden Bauernföhne es einen Boll anzuführen, mißlangen kläglich. Die Versuche, fachliche Gründe für 45 Minuten, die Compagnien spätestens um 2 Uhr 35 Minuten ist, feine Zeit. Außerdem würde ein solches Vorgehen die hohe denn Graf von Kaniz nach einem mißglückten Versuch, die marschbereit. Die Korporalschaften stellen sich um ungefähr 2 Uhr Obrigkeit verschnupfen und so etwas vermeidet ein richtiger Bolts- geographischen Verhältnisse Kanadas zu revolutionieren, 20 Minuten auf, und die Mannschaften und Unteroffiziere gehen schon um 2 11hr daran, sich auszurüsten.( Tornister auf nehmen, Patronentaschen umschnallen 2c.) Da sie sich vorher antleiden, die Betten machen, frühstücken, oder im Bivouak das Frühstüd kochen müssen, so müssen die Leute mindestens um 1 Uhr aufstehen. Was bleibt ihnen da für eine Nachtruhe? Auf dem Papier kann man ihnen allerdings eine ziemlich auskömm liche gewähren, indem man z. B. befiehlt, daß die Kantinen schon um 8 Uhr abends zu schließen seien, die Unteroffiziere und Mann­schaften sich um die gleiche Zeit niederzulegen und sich ruhig zu ver­halten haben. Leider aber fönnen Sie deswegen noch lange nicht schlafen, dieweilen die Natur sich sogar im wohlgedrillten deutschen Reiche nicht kommandieren läßt.

Die ganze Situation ist auch gar nicht zum Schlafen angethan. Da Märsche mit frühen Aufbruchszeiten nur im Sommer stattfinden, so ist es um die Zeit, wo die Mannschaften schlafen sollen, noch hell, außerdem zumeist sehr warm. So wird sich der Mann ein bis zwei Stunden fchlaflos auf seinem Lager herumwälzen und gewöhn­lich erst gegen 10 Uhr zum Einschlafen kommen. Nach drei Stunden aber wird er schon wieder geweckt, trotzdem ihm ein äußerst be­schwerlicher Tag bevorsteht. Die Folge ist, daß der Mann den Marsch überhaupt nicht mit frischen Kräften antritt und von vorn­herein nicht vollkommen leistungsfähig ist. Demgegenüber aber ist der Vorteil, daß man bei nicht zu langen Märschen die größte Tageshize wenigstens teilweise vermeiden kann ganz wird es bei den heutigen Dauermärschen nur selten möglich sein, zu gering. Der Mann, der eine hinreichende Nachtruhe hatte, wird, ein ver­nünftiges Marschieren vorausgesetzt, die Mittagshige überwinden, während ein Mann, der in der Nacht nur ein paar Stunden ge= schlafen hat, sehr leicht schon der Hochsommer- Temperatur, wie sie an schönen Tagen um 10 Uhr morgens herrscht, zum Opfer fällt.

Dazu ist zu bedenken, daß die Schießleistungen von Leuten, die fast die ganze Nacht durchwachen mußten, nicht gut sein können, da das Auge unter dem Mangel an Schlaf sehr leidet. Im Frieden ist dies freilich belanglos, aber im Kriege wird es in die Wagschale fallen. Der Anfang des Boerenkriegs hat ja gezeigt, wie unendlich wichtig das Präzisionsschießen heutzutage im Felde ist und was man mit gutemt und genauem Schießen auch auf größeren Entfernungen erreichen kann. Wie soll aber ein Mann, dessen Augen brennen und dessen Sehkraft momentan sehr herabgesetzt ist, genau schießen? Namentlich auf größere Entfernungen wird ihm dies unmöglich sein. So büßt der Mann durch das frühe Aufstehen in jeder Beziehung an seiner Leistungsfähigkeit ein, was ja auch ganz

selbstverständlich ist.

vertreter".

wir um Aufnahme folgender Bestätigung ersucht: Unter Berufung auf den Berichtigungsparagraphen 11 werden

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Da erklärte

schlankweg: ich stimme heute für den Eisenzoll, in der Hoff­nung, daß auch das Getreide einen hohen Schutzzoll erhält wie ich später stimmen werde, mache ich von der Gestaltung der Getreidezölle abhängig. Die umgekehrte Methode Kuh­Die Uebungszeit des Reserve- Regiments, welches sich aus händlerei eignete der Vorsitzende des Bundes der Landwirte, Reservisten und Wehrleuten in der Bollkraft der Jahre zusammen- Dr. Hahn, sich an: Ich stimme heute gegen die Eisen­fette, war zwar eine anstrengende, stellte aber feinesfalls un­gebührliche Anforderungen an die Mannschaften. Im besonderen zölle und werde, falls die Eisenleute uns Getreidezölle war eine Erprobung der körperlichen Leistungsfähigkeit der letzteren in hinreichender Höhe bewilligt haben werden, für den weder beabsichtigt, noch hat dieselbe stattgefunden. Zu der bei der Eisenzoll stimmen, war sein Votum. Dem Wortführer der Uebung verfolgten friegsmäßigen Ausbildung gehörte in erster Mehrheit des Centrums, Abg. Her old, war es vorbehalten, Linie Wiederherstellung der Marschfähigkeit. Es wurden täglich sogar die gemeingefährlichsten Folgen des Kartells gutzu­Marschübungen abgehalten, wobei die Anforderungen, von geringen heißen, um die Großindustriellen für die Getreidezölle zu Entfernungen beginnend, allmählich bis zu 28 Kilometer gesteigert bewegen. worden sind. Massenerkrankungen, wie sie die Zeitungsnotiz an­führt, find während der Uebung nicht vorgekommen, ebenso wenig her war als möglicher Beschluß der Mehrheitskommission Flugs wurde dann Schluß der Debatte beantragt. Vor­ein Todesfall. Am 16. Juli starb ein Mann an Lungen­entzündung, welcher unmittelbar nach dem Zusammentritt des Re- angedeutet, in zweiter Lesung nur noch die Punkte zur Lesung giments in das Lazarett Paderborn aufgenommen worden war. zu bringen, in denen ein Kuhhandel noch mit den Regierungen An einem Tage traten Durchfallerscheinungen in größerem Um zu schließen ist. Hoffentlich wird im Plenum den Kuhhändlern fange auf, welche die Leistungen vieler Leute herabminderten. klar gemacht werden, daß die Mehrheit des Volkes, die hinter Sie waren jedoch eine Folge der Witterungsverhältnisse und nicht der Opposition gegen den Buchertarif steht, es sich nicht ge­übermäßiger Anstrengungen.

Am 14. Juli wurde das Regiment besichtigt. Der Kranken- fallen läßt, aus ihrer Haut Riemen zu Gunsten einer kleinen bestand an diesem Tage war nicht größer, als bei Linien- Truppen- Bahl Ausbeuter zu scheiden. Die Klaffenkampfnatur des Zoll­bestand an diesem Tage war nicht größer, als bei Linien- Truppen- tarifs kann sich besser als in dieser unverhüllten Schacherei und teilen in der Zeit der größeren llebungen. Da ein beißer Tag zu

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Der fommandierende General. Frhr . von Bissing.

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Englands auswärtige Beziehungen.

Dagegen ist man in England um den status quo im

erwarten war, wurde frühzeitig( 330 morgens) ausgerüdt; infolge Bucherei der Mehrheitsparteien kaum offenbaren. der später eintretenden Hize blieb beim Aumarsch zum Gefecht und demnächst beim Marsch zum Abkochen eine Anzahl von Leuten liegen. Dieselben wurden auf Wagen, welche auf Befehl des London , 26. Juli. ( Eig. Ber.) Generalkommandos zur Stelle waren, nach dem Lager geschafft.n Ernste Erkrankungen sind nicht vorgekommen. Das Schießen be Die öffentlichen Auseinandersetzungen über auswärtige Politik gann nicht 11/2, sondern nur 1/2 Stunde später, und zwar weil die drehen sich hauptsächlich um Italien . Seit der parlamentarischen Mannschaften mit Essen noch nicht fertig waren. Der Aufschub Debatte bom 3. d. M. über den Antrag Diltes auf war demnach nicht durch Rücksichten auf die erkrankten Mann- einen Abstrich im auswärtigen Etat steht das Verhältnis zu schaften begründet, welche bedeutend früher die Truppe beziehungsweise Stalien im Vordergrunde der politischen Betrachtungen. Man das Lager erreicht hatten." hält hier offenbar die Lage um das Mittelmeer für viel unsicherer als den fernen Osten. Das Bündnis mit Japan , Bemerkung der Red. Die Berichtigung unterscheidet sich die Uebereinstimmung mit den Vereinigten Staaten geben der eng­im wesentlichen nur dadurch von den Schilderungen der westfälischen lischen Diplomatie eine gewiffe Garantie gegen akute Krisen. Japans Blätter, daß sie unbestimmte Zahlenangaben eine An- Einfluß in China ist im Wachsen begriffen, und die Wirkungen des zahl" statt der genauen Ziffern giebt. Der eine Todesfall soll europäischen Hunnenzuges gegen die gelbe Rasse werden nur nicht auf die Marschübungen zurückzuführen sein; es wird versichert tapitalistische sein, zu kolonialen Gründungen wird es dort nicht woran niemand gezweifelt hat daß die besten Absichten bei tommen. der Leitung obgewaltet hätten; der Abmarsch am 14. Juli wird um eine Stunde später angegeben und die Verzögerung der Schieß­übungen soll eine halbe, nicht 11/2 Stunden gedauert haben; das nahen Osten und in Ostafrika ziemlich besorgt. Trotzdem iſt eine Schlappwerden wird an einem Tage auf die Witterungsverhältnisse planmäßige und voraussehende auswärtige Politik hier nicht zu Früher sah man dies, wie eingangs erwähnt, auch ein und da- und Durchfall zurückgeführt. Das sind aber alles kleine Ab- entdecken. Der bloße Grundsatz der Erhaltung des status quo fann Her waren bis zu Beginn der 90er Jahre so frühe Abmarschzeiten weichungen, die nichts an dem Gesamteindruck ändern, daß hier durchaus nicht genügen. Es ist wohl begreiflich, daß England bei eine Seltenheit. Aber nachdem inzwischen die Ueberschneidigkeit wieder einmal Marschübungen vorgenommen wurden, wie sie oben feiner beispiellosen kolonialen Ausdehnung den Stillstand der Welt­Trumpf geworden ist, hat sich auch das geändert. Man glaubt jetzt von einem Sachverständigen kritisiert worden sind. Nicht bestritten geschichte wünscht. Es wird hier allgemein angenommen, daß der überhaupt, daß im Frieden von den Soldaten gar nicht genug ver- wird, daß an einem Tage der Dienst von nachts 1 Uhr bis mittags füdafrikanische Feldzug der lezte britische Eroberungszug, oder langt werden könne. So galten z. B. früher 22 Kilometer 12 11hr und nach einer nur teilweise zum Ruhen ausgenügten wie John Burns mir neulich im Unterhause sagte: the last als durchschnittliche tägliche Mittagspause von 31/ 2-6 Uhr gedauert hat. iägliche Marschleistung der Infanterie; jezt aber soll der Fußsoldat im Tage 40 Kilometer auf längere Zeit hindurch zurücklegen können. Im Frieden läßt sich so etwas aus den Mannschaften allenfalls herausholen, wenn auch nicht selten. auf Kosten ihres Gesundheitszustandes. Daran aber, daß solche Leistungen auch im Kriege möglich sind, ist gar nicht zu denken. Im Frieden hat der Mann seine regelmäßige Verpflegung, es ist Der Kuhhandel zwischen den Mehrheits- In erster Reihe kommt im gegenwärtigen Augenblicke Italien auch die Kantine stets im Kantonnement oder am Biwafplatz, so daß parteien über Annahme des Zolltarifs ist in Betracht. Das einzige Motiv, das Jtalien in die Arme Englands er sich, das nötige Kleingeld vorausgesetzt, Erfrischungen taufen fertig. Das ging flar aus der Debatte und der Ab- und des Dreibundes führte, war die italienische Rivalität gegen kann. Dazu sind die Gefechte nur Schein. Im Kriege aber muß ftimmung über den oheisen- 3011 hervor. Hand wird Frankreich um den Befiz Nordafrikas . Es hat aber während der der Soldat harte Entbehrungen ertragen und außerdem ist er in nur von Hand gewaschen, wenn du nehmen willst, so gieb" letzten zwanzig Jahre ruhig zusehen müssen, wie England auf Kosten steter Lebensgefahr. Besonders sind die Eindrücke des modernen war das Motto der Neden der Mehrheitsparteien, mit dem Italiens an Frankreich Konzeffionen machte. Auch sein Verhältnis Gefechtes infolge der durch das rauchlose Pulver verursachten Un- sie dem die Landwirtschaft und die Eisen verarbeitenden zum Dreibunde war fruchtlos. Daß nun Italien seine auswärtige fichtbarkeit" des Gegners tief erschütternd. Dies alles fezt natürlich Industrien mit ihren mehr als einer Million Arbeitern schwer Politit revidiert und sich auf Frankreich stüßen will, kann ihm die Leistungsfähigkeit des Mannes sehr herab. schädigenden Roheisen- 3011 zustimmten. Im nicht verargt werden. An der Seite Frankreichs hat es

Politische Mebericht.

Mogeleins!

Berlin , den 29. Juli.

steal( der letzte Diebstahl) gewesen sei. Jezt halte es zusammen­zufassen und zu organisieren. Allein der bloße Friedenswunsch Englands kann einer Störung des status quo nicht vorbeugen. Denn im Momente, wo England die Grenze feiner imperialen Ausdehnung erreicht hat, gehen andre Mächte daran, Kolonialreiche zu gründen oder abzurunden.

Allerdings scheint man sich in der deutschen Armee der Jllufion Mai 1873 beantragten die konservativen Abgeordneten ohne Zweifel größere Vorteile zu erwarten. Die französische hinzugeben, daß dies nicht der Fall sei und zwar stügt man sich Graf v. Behr, v. Below- Salesfe, v. Wedell- Malchow, Graf Politik arbeitet jegt daran, die Führerschaft über hierbei auf die Erfahrungen des Chinazuges, wo die deutschen Dohna , Freiherr v. Frankenberg , v. Minnigerode im Verein die lateinischen Länder zu erlangen. Unter dem Truppen große Marschleistungen zu verzeichnen hatten. Es ist hier mit Abgeordneten andrer Parteien, insbesondere mit dem Schuße Rußlands wird Frankreich dieses langerfehnte Ziel auch er­schwer ernst zu bleiben, denn der Versuch, den Khakizug als wirk- Centrums Abgeordneten Windthorst: Auf- reichen. England wird sich also gewöhnen müssen, das Mittel­lichen Krieg ansehen zu wollen, reizt die Lachmustein. Ein Ber- hebung des Eiſenzolles im Interesse der Landwirtschaft. meer als einen lateinischen See zu betrachten.