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Vorwärts

Berliner Volksblatt.

19. Jahrg.

te Insertions- Gebaye beträgt für die fechsgespaltene Kolonel geile oder beren Raum 40 Pfg., für politische und gewertschaftliche Vereins­und Bersammlungs- Anzeigen 20 Pfg. Kleine Anzeigen" jebes Wort 5 Pfg. ( nur das erste Wort fett). Inserate für bie nächste Nummer müssen bis 4 Uhr nachmittags in der Expedition abgegeben werden. Die Expedition ist an Wochen­tagen bis 7 Uhr abends, an Sonn- und Festtagen bis 8 Uhr vormittags geöffnet.

Telegramm Adresse: Socialdemokrat Berlin"

Centralorgan der socialdemokratischen Partei Deutschlands .

Redaktion: SW. 19, Beuth- Straße 2. Fernsprecher: Amt I, Nr. 1508.

Die Kartellfrage.

Sonntag, den 7. September 1902.

Expedition: SW. 19, Beuth- Straße 3.

Fernsprecher: Amt I, Nr. 5121.

Weil also der Zollschutz die Preistreiberei der Kartelle be- beurteilen wollte, in denen die Socialdemokratie Anspruch an günstigt, ist nicht das Kartell an seinen Preisfestsetzungen schuld, Mandaten erhebt, die bisher in Freisinnsbesig sind. Vor allem wird sondern der Zoll. Richtige Kartelllogit. Leider nur vermag selbst sich der Ansturm der Socialdemokratie auch auf bisher lediglich diese Leistung die Kartelle nicht weißzuwaschen denn da überall die konservativ vertretene Kreise richten müssen. Wenn in solchen Kreisen Kartelle und Syndikate ihren Einfluß für die Durchdrückung hoher auch der Liberalismus seine Schuldigkeit thut, so darf er auf den Bölle einsetzen, müssen sie selbst nach Grunzelscher Auffassung Gewinn von vielfach mehr neuen Mandaten rechnen, als er in bisher wenigstens insofern verantwortlich für ihre Preistreibereien sein, als freisinnigen Streifen, die er nur durch socialdemokratische Hilfe erhalten sie für diese die nötigen Bedingungen schaffen. fönnte, an die Socialdemokratie würde abgeben müssen.

II. Die Wirkung der Kartelle auf die Produktion.*) Herrn Profeffor Grunzel eriveist sich sein Bwed der Kartelle" als sehr nüglich; er dient ihm als Springbrett für weitere logische Kopfsprünge. Besonders zeigt sich das in dem Kapitel, in dem Grunzel die wirtschaftlichen Rückwirkungen der Kartelle auf Produktion und Konsum untersucht. Wie die meisten seiner Vorgänger spricht auch er Ebenso leicht findet sich der Verfasser mit der von den Kartellen den Kartellen eine größere Wirtschaftlichkeit der Pro- befolgten Praris ab, ihre Produkte auf den Auslandsmärkten zu viel duktion zu als den Einzelunternehmungen; denn eine kartellierte niedrigeren Preisen abzusehen, als im Inland: ein Verfahren, das Industrie produziere dadurch billiger, daß sie an Betriebs- und die Folge hat, daß deutsche Roh- und Halbstoffe im Auslande viel Frachtkosten zu sparen vermöge, eine zweckmäßigere Specialisierung billiger zu haben sind, als auf dem deutschen Markt und dadurch der Produktion vornehmen, den Zwischenhandel, wo er überflüssig der diese Stoffe weiter verarbeitende fremde Fabrikant in den sei, ausschalten, und das Kapitalsrisiko vermindern könne. Stand gesetzt wird, bedeutend billiger zu fabrizieren, als sein deutscher Diese größere Wirtschaftlichkeit fann im allgemeinen zugegeben Konkurrent. Herr Grunzel sagt einfach:

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werden, wenn sich auch die genannten verschiedenen Arten einer Aber auch hier ist die Ursache der Preisdifferenz zwischen den Reduktion der Produktionskosten nur ausnahmsweise in einem Kartell Inlands- und Auslandslieferungen nicht das Kartell, sondern der beisammen finden, und die Kosten für die Unterhaltung besonderer 3o. Das Kartell kann im Auslande mur verkaufen, wenn Berkaufs- und Berechnungscentralen sowie der Unterbietungstampf es sich den Weltmarkts Preis zur Richtschnur nimmt, gegen die außerhalb des Kartells gebliebenen Fachunternehmungen, muß aber häufig sogar mit Verlust im Auslande verkaufen, damit die sogenannten Outsiders"( Außerhalbstehenden), den Ueberschuß die vereinigten Fabriken oder Werke ihre volle Produktion aufrecht an Wirtschaftlichkeit oft beträchtlich zusammenschrumpfen lassen. erhalten können. Bom Standpunkt des Sartells ist Nur vergißt Professor Grunzel zu beachten, daß, wenn unter der diese Preispolitik vollkommen begreiflich und freien Konkurrenz fich die Produktions- und Vertriebskosten reduzieren, gerechtfertigt. Ebenso unleugbar ist aber die daraus für die dann die Preise des Produkts fallen und dadurch der Vorteil der weiterverarbeitenden Industrien entstehende Härte. Nachdem nun diese größeren Wirtschaftlichkeit der Gesamtheit zu gute kommt; die Härte eigentlich in der Zollpolitik wurzelt, so muß auch diese auf größere Wirtschaftlichkeit des Kartells führt dagegen nicht zur Preis- das Mittel zur Milderung oder Beseitigung derselben hinführen, ermäßigung von speciellen Ausnahmen abgesehen sie hat und thatsächlich finden wir eine Analogie in der Steuer- und Zoll­nur die Wirkung, die Spannung zwischen den institution. Dem Produkt, welches entweder im Inlande durch eine eignen Produktionskosten der kartellierten Behohe Verbrauchssteuer belastet oder bei der Einfuhr aus dem Auslande triebe und den von ihnen erzielten Verkaufs- mit einem erheblichen Zoll belastet ist, wird bei der Ausfuhr in ver­preifen au erweitern, d. h. den betreffenden Unternehmern arbeitetem Zustande der darauf entfallende Steuer- oder Zollbetrag größere Profite abzuwerfen. rückvergütet. Auch die Kartelle haben die Pflicht, die Differenz zwischen Auslandspreis und Jnlandspreis jenen Erzeugnissen, die sie den weiter verarbeitenden Industrien nicht für den Inlandskonsum, sondern für den Export liefern, in Form einer Prämie zurückvergüten oder bei entsprechender Kontrolle gleich nachzulaffen."

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Zu der engeren Frage des Schicksals der bisher freisinnigen Wahltreise schrieb dieser Tage die freifinnige" Breslauer Beitung" in einem Leitartikel" Socialdemokratie und Landtags­

wahlen":

Die grundsägliche Geneigtheit, der Social­demokratie zu einer Bertretung im preußischen Abgeordnetenhause zu verhelfen, ist in weiten Kreisen der Linken, bis in die National­liberalen hinein, vorhanden; aber ob diese Geneigtheit im tontreten Fall auch in die That umgesetzt werden tann, das ist doch sehr die Frage, denn es kommit dabei weniger auf die Führer, als auf die Wähler selbst an, die sich an Parteiparolen nicht immer kehren. Es ist leicht gesagt, die Liberalen sollten nur solche Wahlmänner aufstellen, die geneigt sind, öffentlich einen Socialdemokraten zu wählen. Aber es wird doch viele Leute geben, die es ablehnen, einen Socialdemokraten zu wählen, so lange die Socialdemokratie durch ihre Agitatoren und ihre Presse, vor allem durch ihr Central­organ in Berlin , die Freisimmigen bei jeder Gelegenheit in der schofelsten Weise beschimpfen und verunglimpfen und ihre Thätigkeit nach Kräften verkleinern. Die dadurch hervorgerufene Stimmung darf nicht unterschätzt werden und sie läßt sich nicht im gegebenen Augenblick durch eine Parole beseitigen. Sie wird zweifellos in vielen, wenn auch nicht in allen Wahlkreisen ein Zus sammengehen der Liberalen mit den Socialdemokraten bei den Abgeordnetenwahlen vereiteln."

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Das freisinnige Blatt stefft, gleich der Voss. 8tg.", den frei­finnigen Wählern und Wahlmännern ein hervorragend jämmerliches Beugnis aus. Weil die Socialdemokratie den Freifinn bekämpft Das ist ein wesentlicher Unterschied, der fast durchweg von den wie der Freisimm die Socialdemokratie bekämpft, darum sollen die Befürwortern der Kartelle übersehen wird meist wohl mit freisinnigen Anhänger der Führerparole untreu werden und Social­Abficht. Doch wenn auch die Kartellproduktion etwas wirtschaft demokraten nicht wählen wollen. Socialdemokraten find politisch reif licher" ist als die der einzelnen gegen einander tonfurrierenden genug, Freisinnige, welche die Socialdemokratie um in der Sprache Unternehmer, so bleibt sie noch immer, wie schon Prof. Bücher Grunzel verwechselt in seiner Kartellbegeisterung auch hier des Breslauer Blattes zu sprechen- in der schofelsten Weise beschimpfen hervorgehoben hat, eine recht teure, besonders im Vergleich zur wieder den von ihm behaupteten allgemeinen voltswirtschaftlichen und verunglimpfen", zu wählen, sobald es gilt, das schwerere Uebel focialistischen, die gegebenen Arbeitsmittel voll ausnutzenden Pro- Nußen der Kartelle mit dem privaten Nutzen der fartellierten der konservativ- junkerlichen Barbarei zu bekämpfen. Aber Freisinnige duktion. Stellen Sie sich," sagt Bücher, eine Industrie vor, wie Unternehmer. Daß von deren Juteressenstandpunkt die Preispolitik haben nach dem Zeugnis des freifinnigen Breslauer Blattes fie uns Herr Wittgenstein schildert, in welcher die Produktionsfähigkeit vonkommen begreiflich und gerechtfertigt" ist, mag schon sein; in nicht die gleiche politische Reife. den vorhandenen Bedarf um das Doppelte übersteigt. Wäre es hier wiefern folgt aber daraus, daß diese Politik auch im Allgemeininteresse Es steht nebenbei bemerkt nicht wirtschaftlicher, den überflüssigen Teil der Werke still zu stellen liegt? Ueberdies aber find es gerade die Kartelle und Syndikate, die übel an, den politischen Knigge gegenüber der Socialdemokratie zu und die Produktionsfähigkeit der übrigen voll auszunuzen?" Grunzel antwortet darauf mit dem Einwand, daß eine solche am schärften die Rückvergütung des Bolles auf eingeführte Roh- und spielen, nachdem gerade in neuerer Zeit die Freisinnspresse sich Grunzel antwortet darauf mit dem Einwand, daß eine solche Halbstoffe bekämpfen, da die solche Stoffe verarbeitenden Fabrikanten, vielfach der gehäffigsten Ausfälle gegen die Socialdemokratie völlige Brachlegung eines Teils der Fabriken zu einem Verlust des falls sie auf die aus dem Auslande eingeführten Materialien schuldig gemacht hat. Wir erinnern nur an die niedrigen Be­in den Maschinen usw. angelegten Kapitals führen würde, und daß den Zoll zurückerstattet erhalten, natürlich die fremden schimpfungen gegen unfre Parteigenossen in der Zollkommission andrerseits die bisher in diesen Fabriken beschäftigten Arbeiter ihre den inländischen Artikeln vorziehen. Gegen allgemeine Zoll- jeitens freifinniger Organe.

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freifinnigen Blättern äußerst

The Verfolgte Sunnenankläger.

Beschäftigung berlören. Das ist richtig; beweist aber nichts ausfuhrvergütungen ohne Rücksicht auf die Herkunft der Richtig ist es aber, daß eine im gegebenen Augenblick ergehende gegen die Büchersche Behauptung, auch die Wirtschaftlichkeit" berarbeiteten Noh- und Halbstoffe haben die Kartelle allerdings Barole" in diesen Dingen nichts ändern kann. Wir haben deshalb der Kartelle sei noch lange keine volle Ausnüßung der Produktions- nichts einzuwenden; aber derartige Ausfuhrprämien bedeuten erstens ausdrücklich betont, daß die freisinnige Presse schon heute, ohne fähigkeit, sondern, soweit von einer Regelung der Erzeugung ge- nichts andres als eine Subventionierung der Kartelle eine Minute zu verlieren, Aufklärung darüber in den Köpfen ihrer sprochen werden könne, würde diese meist durch einen Berzicht auf auf Boltskosten, und zweitens fordern sie die andren Staaten zu Leute zu schaffen suchen" müsse. die volle Ausnügung erreicht. Was Grunzel höchstenfalls beweist, ist, Gegenmaßnahmen heraus. Nun ist zwar richtig, daß einzelne Wenn die Breslauer 3tg." ferner beklagt, die Folge des festen daß unter den heutigen Verhältnissen noch andre Wirkungen als mir Startelle den Fabrikanten, die von ihnen Noh- und Halbstoffe und zielbewußten Auftretens der Socialdemokratie werde sein, daß der Effekt auf die Produktion in Betracht kommen, z. B. die Wirkung bezogen und zu Exportartikeln verarbeitet haben, bei der bann überhaupt kein Socialdemokrat in den Landtag einzieht und auf den Besizwert der Fabrikanten und die sociale Lage der Arbeiter. Ausfuhr Prämien zahlen; aber in keinem Fall gleichen diese die liberale Opposition noch mehr zusammenschrumpft, als sie es Von diesem Standpunkt aus stellt sich aber überhaupt das Problem Prämien die Differenz zwischen den Inland- und Auslandspreisen der ohnehin schon ist", so glauben wir unter Hinweis auf frühere Aus­sofort ganz anders dar. Auch die Beschränkung des Zwischenhandels Startelle aus, und außerdem ist ihre Zuerkennung an schwierige führungen erklären zu dürfen: die Socialdemokratie tann auch und die Reduktion der Frachtkosten durch Einschränkung der Transporte Nachweise und harte Bedingungen geknüpft, so daß nur ein kleiner diesem allerungünstigsten Ausfall mit ruhigem Ernst entgegensehen; führt z. B. zur Schmälerung des Einkommens und zur Arbeits- Teil der Fabrikanten die Rückvergütung zu erlangen vermag. für den Freifinn in Preußen würde es den Tod bedeuten, den der losigkeit der im Transportdienst Angestellten. Hier aber, wo es Was aber bleibt hiernach von der angeblichen Nüglichkeit der fächsische Fortschritt" längst erlitten. Grunzel in seine Verherrlichung der Kartelle past, ist für ihn allein Startelle noch übrig? Ihre Regelung der Produktion erfolgt ledig­die größere Wirtschaftlichkeit" entscheidend. lich zum Zweck der Profitsteigerung und vermag lleberproduktion und Bequem ist es allerdings, Fragen und Thatsachen, die nicht zu risen nicht zu verhindern; ihre größere Wirtschaftlichkeit kommt Ueber die amerikanischen Bestialitäten auf den Philippinen läßt dem Behaupteten passen, einfach zu ignorieren. Bergebens sucht nicht der Gesamtheit, sondern ebenfalls nur den kartellierten Unter- sich die Kreuz- Zeitung " auffallend gut auf dem Laufenden man im ganzen Buch Ausführungen darüber, wie sich die Kartelle nehmern zu gute. Die Vorteile der Kartelle fallen also sämtlich den erhalten. Das Blatt scheint wenigstens auf dem Gebiete der aus­beim Hereinbruch der jetzigen Krise verhalten haben, in- Unternehmern zu, dafür aber belastet ihre Preispolitik den Konjum ländischen Weltpolitik das wieder gut machen zu wollen, was es bei wieweit ihre Politik zur Verminderung oder Verschärfung und beeinträchtigt die Fabrikation und den Export sogenannter der deutschen Weltpolitit in Ostasien positiv und negativ gesündigt der durch die Krise heraufbeschworenen wirtschaftlichen De Fertigwaren. hat. Der Korrespondent der Kreuz- Zeitung " meldet entrüstet, daß pression beigetragen hat, welchen Einfluß die Kartellthätigkeit auf sich die Wut in Amerita st att gegen die kolonialrebellen den Arbeitsmarkt gehabt hat usw. In wohlweiser Genügsamfeit be felbst gegen die Leute wende, welche die Brutalitäten schränkt Herr Grunzel sich darauf, in zwei geilen zu erklären: Die aufgededt haben. Da der Korrespondent der Kreuz- Zeitung " ausgleichende und mildernde Wirkung der Kartelle ist gelegentlich der Zur preußischen Landtagswahlfrage. in New Yort wohnt und die deutsche Presse der verflossenen Krise von 1901 in Deutschland beobachtet worden". Zum Beweise Unser Parteigenosse Arous hat der Bossischen 8eitung" zwei Jahre wahrscheinlich nicht gelesen hat, kann man seine Ent dafür beruft er sich auf den Jahresbericht der bekanntlich völlig unter dem Einfluß der Kartelle und Syndikate stehenden Essener Handels- eine längere Darlegung zugesandt, um in Beantwortung einer rüstung über diese ihm ganz unverständliche Art, Kolonialgreuel zu kammer; die verschiedenen Handelskammern, die ein gegenteiliges von dem liberalen Blatt öffentlich an ihn gestellten Fragedie von behandeln, gleichwohl als den Ausfluß ebrlicher Entrüstung gelten ihm auf der Brandenburger Provinzialfonferenz geäußerte Ansicht lassen. Urteil abgegeben haben, existieren für ihn nicht. Ueberhaupt ist interessant zu verfolgen, wie Profeffor Grunzel näher zu begründen, daß der Freisiun auf socialdemokratische Wahl Der Korrespondent der Kreuz- Beitung" berichtet, daß man den jeden Einwand, der gegen die Nützlichkeit der Kartelle erhoben wird, hilfe nur rechnen dürfe, wenn er sich entschließe, auch die Wahl von edleir und menschenfreundlichen" Oberst Cornelius Gardener sofort auf irgend ein andres Gebiet abzulenken andres Gebiet abzulenken versucht. Socialdemokraten durch seine Wahlmänner zu sichern. Die Voss. aus Dankbarkeit für seine Mitteilungen über die Humenthaten der Gegenüber den Preistreibereien der Kartelle erklärt er einfach, die 8tg." wiederholt in ihren Bemerkungen zu der Arousschen Buschrift amerikanischen Truppen, namentlich die berühmten Wasserkuren" Unternehmer hätten doch sicherlich Anspruch auf ein, angemessenes ihre feltsame selage, daß die Socialdemokratie, wenn sie die jetzt selbst angeblicher Grausamkeiten beschuldige, auch Breisniveau", ohne natürlich angeben zu können, was unter einem Meinung des Genossen Arons teilen sollte, nur die kon diese Grausamkeiten nur darin bestanden haben sollten, daß er solchen Niveau zu verstehen ist. Zudent aber vermöge, so meint er, fein fervative Reaktion stärten würde, was doch unmöglich einmal an einem Orte die Weigerung der Filippinos, eine Municipal Startell die Preise dauernd auf ein allzu hohes Niveau" zu erhalten, ihre Absicht sein könne. Das freisinnige Blatt scheint es also wirklich verwaltung zu wählen, dadurch gebrochen habe, daß er die wahl­wenn nicht der Zolljazz den Unterschied zwischen den Produktions- für eine allzu starke Zumutung an seine Partei zu erachten, berechtigten Eingeborenen so lange in Haft gehalten habe, bis sie kosten des In- und Auslandes erheblich übersteige und dadurch die der stärksten Partei Preußens, da diese daran geht, das Dreitlassen- ihren Dorfschulzen gewählt hätten. Mit Recht fragt der Korrespondent fremde Konkurrenz ausschlösse. Ist nun der Konsum durch die wahl- Unrecht ernstlich zu bekriegen, das selbstverständliche Recht einer der Kreuz- 8tg.", ob eine solche Freiheitsberaubung denn etwa die Preishöhe des inländischen Produktes faftisch geschädigt, so liegt Bertretung im Landtage zuzubilligen. Das freisinnige Blatt schäzt Wassertur entschuldige? Viel schlimmer aber noch spielte man einem Korporal O'Brien

die Schuld nur

Politische Nebericht.

Berlin , den 6. September.

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an dem zu hohen Bolle, nicht seine Parteigenossen so erhaben ein, daß sie eher auf die eignen an dem Karte II, welches lediglich den durch den Boll ge- freisinnigen Mandate verzichten würden, als daß sie das Verbrechen mit, weil er vor dem Kriegsgericht mehrere Fälle von Grau­begingen, der Socialdemokratie ein Bruchteil ihres Rechtes zu lassen. famteiten, die amerikanische Militärs begingen, bekundet währten Schutz ausnutzt." Uebrigens erschiene es uns gänzlich verfehlt, wenn man diese hat. So erzählte er von rohem Benehmen amerikanischer iFrage lediglich aus den Verhältnissen solcher Landtags- WahlkreiselOffiziere gegen anständige Frauen, außerdem meldete

*) Siehe Nr. 205 des Bortvärts".