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Nr. 225.

Abonnements- Bedingungen: Abonnements Preis pränumerando: Vierteljährl. 3,30 Mt., monatl. 1,10 Mr., wöchentlich 28 Pfg. fret ins Haus. Einzelne Nummer 5 Pfg. Sonntags. Nummer mit tuftrierter Sonntages Beilage ,, Die Neue Welt" 10 Pfg. Pofts Wbonnement: 1,10 Mart pro Monat, Eingetragen in der Post Zeitungss Preisliste für 1902 unter Mr. 7878. Unter Kreuzband für Deutschland und Desterreich- Ungarn 2 Mart, für das übrige Ausland 3 Mart pro Monat.

Erscheint fäglich außer Montags,

Vorwärts

Berliner Volksblatt.

19. Jahrg.

te Insertions- Gebnye beträgt für die fechsgespaltene Rotonet getle oder deren Raum 40 fg., für polittsche und gewertschaftliche Vereins­und Bersammlungs- Anzeigen 20 Pig. Bleine Anzeigen" jedes Wort 5 Pfg. ( nur das erste Wort fett). Inferate für bte nächste Nummer müssen bis 4 Uhr nachmittags in derExpedition abgegeben werden. Die Erpcdition ist an Wochen­tagen bis 7 Uhr abends, an Sonn- und Befttagen bis 8 Uhr vormittags geöffnet.

Telegramm: Adresse: " Bortaldemokrat Berlin"

Centralorgan der socialdemokratischen Partei Deutschlands .

Redaktion: SW. 19, Beuth- Straße 2. Fernsprecher: Amt 1. Nr. 1508.

Genossen! Genoffinnen!

Freitag, den 26. September 1902.

Fleischteuerung und Viehzölle.

II.

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Expedition: SW. 19, Beuth- Straße 3. Fernsprecher: Amt 1. Nr. 5121.

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alt

Frankreich , die Schweiz , Italien und den Vereinigten Staaten von Amerifa." Das ist eitel Spiegelfechterei. Lebende Schweine dürfen nur aus Rußland und unter besonderen Bedingungen Don Holland in einige westliche Grenzorte Diese Zunahme der Einfuhr von frischem und einfach zu eingeführt werden; die Zahl ist jedoch beschränkt. Für Die bevorstehende Vierteljahreswende bringt eine grundlegende bereitetem Fleisch, die im Jahre 1891 nur 195 455 Doppelcentner im Neuerung im geschäftlichen Betriebe des Vorwärts". Unser Blatt Berte von 18,3 Millionen Mark und in 1892 277 022 Doppelcentner Rußland ist ein Kontingent von 70 000 Stück festgesetzt, und die siedelt in das neue Haus, in den eignen Druderei im Werte von 23,4 Millionen Mark betragen hatte, war natürlich Einfuhr in die reichsländischen Bezirke beträgt nur wenige Tausend; betrieb, den die Berliner Partei- Gewerkschafts- den Agrariern höchst unbequem, drohte doch diese Fleischeinfuhr die außerdem aber müssen diese Schweine sofort nach bestimmten genoffen sich selbst errichteten. Bielerlei Mühewaltung wurde Borteile, die ihnen die Erschwerung der Vieheinfuhr brachte, teil- Schlachthöfen überführt und dort abgeschlachtet werden. Aus Dest­aufgewandt, um dieses Werk zu schaffen. Nicht durch Unter- weise wieder auszugleichen. Auf ihre Agitationen ging im Februar reich dürfen nur geschlachtete Schweine unter dem im Fleischbeschau­nehmer- Kapital, nicht durch den Befehl des Kapitalisten 1899 von der Regierung dem Reichstage der Entwurf eines Gefeges über Gesez genannten Bedingungen importiert werden. Rinder können aus wurde es geschaffen, das neue Heim ist die Schöpfung Schlachtvieh- und Fleischbeschau zu, der nach verschiedenen Abänderungen Oestreich- Ungarn lebend eingeführt werden; müssen aber ebenfalls des treuen, brüderlichen Zusammenwirtens der weitesten Kreise im Mai 1900 Annahme fand. Dadurch wurde die Einfuhr von Würsten direkt nach den städtischen Schlachthäusern verfandt und dort inner­der Berliner Arbeiterschaft. Zehntausende gaben ihr Scherflein, und Büchsenfleisch sowie die Einfuhr von Pökelfleisch in Stücken von halb 2-5 Tagen- jetzt ist die Frist meist auf 5-7 Tage verlängert- um ihrem Kampfblatte die würdige Stätte zu bereiten; zahlreiche unter acht Pfund gänzlich verboten und ferner bestimmt, daß frisches abgeschlachtet werden. Dänisches Rindvich unterliegt dagegen einer Genossen und Genoffinnen nahmen teil an den Vorberatungen und und derart zubereitetes Fleisch, das die Eigenschaft frischen Fleisches zehntägigen Quarantäne und einer Impfung mit Tuberkulin. Es braucht Vorbereitungen. Das Werk, das nun seiner Vollendung entgegen im wesentlichen behalten hat", nur in ganzen Tierförpern, die bei nicht erst hervorgehoben zu werden, daß alle diese Maßregeln geht, ist ein Stüd genossenschaftlicher und demokratischer Arbeit, und sindvich( ausschließlich der Kälber) und bei Schweinen in Hälften denen natürlich noch als preissteigernd die Bollabgaben hinzuzurechnen wir sind zuversichtlich überzeugt, dieses Wert wird die Berliner Ar- zerlegt sein fönnen, eingeführt werden dürfen, vorausgesetzt, daß sind die Einfuhr wesentlich vertentern. Das bereits geschlachtete Ar- zerlegt beiterschaft mit freudigem und dauerndem Stolz erfüllen. mit diesen Brust- und Bauchfell, Lunge, Herz, Nieren usw. in natür- Vieh verdirbt auf dem Transport sehr leicht und muß sofort nac Nachdem so der eigne Betrieb geschaffen ist, erheben sich nun neue lichem Zusammenhang verbunden bleiben. Neben der Beschränkung Aufgaben, neue Verpflichtungen für unsre Genossen und Genossinnen. der Wieheinfuhr wurde dadurch eine Beschränkung der Fleisch- und die Bestimmung, daß das Nindvich direkt nach bestimmten Der Zweck der Neuschöpfung ist gewesen, die geschäftliche Grundlage einfuhr geschaffen, die sich namentlich gegen sogenanntes einfach zu Schlachthäusern transportiert und dort innerhalb weniger Tage ab­zu schaffen, von der aus der Vorwärte" eine noch weit bereitetes Fleisch richtete und zur Folge hatte, daß dessen Einfuhr, geschlachtet werden muß, verhindert ebenfalls einen billigeren Massen­größere Verbreitung in der Bevölkerung Berlins die in 1898 einen Wert von 46 Millionen Mark erreicht hatte, im bezug, von den Erschwerungen der Einfuhr durch die Quarantäne und der Berliner Vororte erringen soll als er bisher hatte, legten Jahre( 1901) auf 21,4 Millionen Mark zurückging. und Tuberkulin- Impfung ganz zu fchweigen. eine Verbreitung, wie dem Blatt derjenigen( politischen Partei ge­Aber das Flugblatt hat noch einen andern Beweis für die Von ungefähr der Mitte des Jahres 1900 beginnt mit dem bührt, deren Haupt- und Residenzstadt Berlin ist. Nachlassen des Auftriebes von Schweinen auch für diese wieder eine Nuglosigkeit der Aufhebung der jetzigen Einfuhrbeschränkungen. 3 Die Umgestaltung des geschäftlichen Betriebes fällt in eine Beit Preissteigerung. Für das dritte Quartal stellte sich der Durch: behauptet, die Viehpreise des Auslandes seien gar nicht viel höher wichtigster politischer Entscheidungen. Bald nachdem schnittspreis in Berlin bereits auf 101,6 M., für das vierte Quartal wie die deutschen , und beweist dies nicht etwa damit, daß es die wir Einzug in das neue Haus gehalten, wird der große Bollkampf in auf 104,1 m. pro Doppelcentner Lebendgewicht( die Preise verstehen Notierungen der größeren holländischen, dänischen, östreichischen Vich ganzer Schärfe entfesselt werden und das deutsche Volk geht einem sich immer für zweite Qualität). Und diese Preisbewegung sett märkte zc. den betreffenden deutschen Notierungen gegenüberstellt, Wahljahr entgegen, in dem sich die Zukunft Deutschlands ent- im nächsten Jahr, nachdem sich die Wirkung des oben erwähnten sondern in dem es die Rotierungen eines einzigen Tages, des scheidet, ob es das Land der Junker und Kapitalisten, des Unrechts 23. August, für fette Ochsen auf den Viehmärkten von München Gesezes geltend au machen beginnt, ihren Aufstieg fort; und der Bedrückung bleiben soll, oder ob die Bahn eröffnet werde im dritten Quartal 1901 erreicht der Preis den Stand von 115,4 m. und Berlin vergleicht und dann aus der einige Mark höheren der Volkswohlfahrt, der Gerechtigkeit, der Freiheit, dem Socialismus. und im vierten Quartal stellt er sich auf 120,7 m. pro Doppel- Münchener Notierung die Folgerung steht, wenn Berlin aus Oestreich In diesen großen Kämpfen soll der Vorwärts" die Scharen der centner. Gleichzeitig ziehen auch die Preise für Mindvieh ement an: Ochsen bezöge, würde sich in Berlin der Preis für die öftreichischen vorwärts stürmenden Arbeiterklasse beraten, belehren, anfeuern, zum in Berlin beträgt der Preis für Ochsen zweiter Qualität im dritten chien infolge der größeren Fracht noch höher stellen, als in Siege führen.

Quartal 1901= Schlachtgewicht.

119 M., im vierten 117,4 M. pro Doppelcentner

Ankunft verkauft werden, wenn es nicht unbrauchbar werden soll,

München .

sondern natürlich aus dem für den Bezug am

In teiner Zeit ist es dringlicher, die Agitation für den Vorwärts" Eine furiofe Beweisführung. Erstens beweist die zufällige höhere zu betreiben. Reine Zeit aber auch ist geeigneter für diese Agitation Sicherlich würde in der zweiten Hälfte des vorigen Jahres die Notierung eines Tages recht wenig zweitens ist die Qualität der auf als die nun bevorstehende, da selbst die Trägsten durch eine frevel- Breissteigerung noch eine weit größere gewesen und die jetzige dem Münchener Viehmarkt zum Verkauf gelangenden besten östreichischen hafte Wucherpolitik der herrschenden Klaffe aufgerüttelt werden und Fleischteuerung schon damals hervorgetreten sein, hätten nicht zwei Mastochsen eine bessere, wie die Qualität der in Berlin zum Verkauf da die Wahlvorbereitungen selbst die Gleichgültigsten aus dem poli- umstände dem entgegengewirkt einesteils der verminderte Konjum gelangenden Ware, drittens stecken in den Münchener Preisen tischen Schlummer erweden. Jetzt gilt es darum, mit aller der unteren Stlaffen infolge weiterer Verschärfung der Krise, neben dem Zoll die durch die Einfuhrerschwerungen bewirkten Begeisterung und mit unermüdlicher Luft für das Arbeiterblatt unter andernteils der Futtermangel. Wohl brachte das vorige Jahr eine Preisberteuerungen; und viertens würden selbstverständlich die den Arbeitern zu werben! Jetzt gilt es, zahlreiche neue Leser dem gute Kartoffelernte; aber die Roggen-, Weizen- und Hen- Ernte, sowie Berliner Händler und Schlächter im Fall einer Aufhebung der " Vorwärts" zuzuführen, neue Leser, damit jeder ein neuer Mit der Ernte- Ertrag an sonstigen Futtermitteln fiel weit ungünstiger Grenzgiperre ebensowenig Ochsen aus Desireich beziehen, wie die tämpfer wird für unsre Ideale, ein Mithelfer an den Siegen, die aus als in den Vorjahren, und dazu kam der ungünstige Ertrag der Danziger ihren Bedarf an Schweinen sich aus Holland kommen wir erringen wollen. Maisernte in den Bereinigten Staaten von Amerita, wodurch der lassen würden Genossen und Genoffinnen! Jedem unter Euch sei es heiliger Preis von Mais, der zu einem unentbehrlichen Futtermittel unsrer günstigsten gelegenen Nachbarland, also aus Dänemark . Vorsay, ein Werber zu sein für das Blatt seiner Interessen, seiner Landwirtschaft geworden ist und von dem 1900 für 129 millionen Und gleichwertig ist die Behauptung, die Aufhebung der Grenz­Kämpfe, feiner Zukunftswünsche. Jagt aus den Behausungen der Mark in das deutsche Zollgebiet eingeführt wurden, maßlos in die sperre würde eine jofortige Ausbreitung der Maul- und Proletariermassen die Zeitungen der Ausbeuterparteien. die Höhe getrieben wurde. Noch zu Anfang des vorigen Jahres hatte Slauenseuche zur Folge haben. Sensationsblätter der geistigen Verderbnis. Schaffet Eingang in in Hamburg der Preis für gemischten amerikanischen Mais, un- schleppung der Senche der Senche nicht nachgewiesen nachgewiesen werden können, jedes Proletarierheim dem Blatt der Arbeiterklasse. Eurem verzollt, 86 bis 87 m. pro Zonne betragen, nach der Ernte und soweit eine Gefahr besteht, läßt sich durch sorgfältige schnellte er in raschen Sprüngen aufwärts und stellte sich schon im Untersuchungen der eingeführten Tiere vorbeugen. Thatsächlich hat November auf 121 M. Unter diefen Berhältnissen zogen viele Land- denn auch gestern der Landwirtschaftsminister selbst zugestanden, daß Mit dem 1. Oktober 1902 eröffnen wir ein neues Abonnement wirte vor, die sich sonst genötigt gesehen hätten, in größerer eine Einschleppung von seuchenkrankem Vieh aus Nußland, das bis­auf den ,, Vorwärt8" mit seinem wöchentlich fünfmal erscheinenden Masse Futter zuzulaufen, ihr Vieh zur Schlachtung aufzutreiben. Bei her als hauptsächlichster Herd der Seuche galt, fast völlig aus­Unterhaltungsblatt und der Sonntags.Beilage ,, Die Neue den hohen Futterpreisen war es schwierig, die Mast fortzusegen, geschlossen sei. Dagegen ist es eine statistisch festgestellte Thatsache, während auf der andren Seite die hohen Viehpreise zum Verkauf daß unter dem Schutz der Grenzsperre sich in Deutschland die Maul und Klauenseuche beträchtlich ausgedehnt hat. Es waren nämlich von der Seuche betroffen: 9049 Gehöfte mit 93 919 Stindern und 32 405 Schiveinen 1895: 16 975 195 120 58 566 1896: 68 874 1897: 40 269

Blatt, dem Vorwärts".

Welt".

Für Berlin nehmen sämtliche Zeitungsspediteure sowie unfre Expedition, Beuthstr. 3( vom 30. September ab Lindenstr. 69) Bestellungen entgegen zum monatlichen Preise von 1 Mark 10 Pfennig frei ins Haus. Für das übrige Deutschland nehmen sämtliche Post anstalten Bestellungen zum Preise von

1 Mark 10 Pfennig pro Monat ( ausschließlich 14 Pfennig pro Monat Bestegeld), entgegen.( Ein­getragen ist der Vorwärts" in der Post- Zeitungsliste unter Nr. 7878.) Die Einziehung des Zeitungsgeldes von den bisherigen Postabonnenten erfolgt gegen Quittung durch die Briefträger, die zur vollgültigen Quittungsleistung berechtigt sind.

lodten.

Wesentlich anders liegen aber die Verhältnisse in diesem Jahr. Nicht nur die Getreide, auch die Futterernte ist reicher ausgefallen, als seit langen Jahren, und so hält der Landwirt, der Großgrund besitzer wie der Bauer, mit dem Verkauf des Vichs zurück und rechnet auf weiteres Steigen der Preise. Dieser verringerte Antrieb hat bewirkt, daß in lezter Zeit auf dem Berliner Viehmarkt sich die Notierungen für Ochsen zweiter Qualität auf 128-184 m., für voll fleischige Kühe auf 120-125 M., für Kälber zweiter Qualität auf 144-150 W. pro Doppelcentner Schlachtgewicht und für Schweine zweiter Qualität auf 124-128 M. pre Doppelcentner Lebendgewicht stellten, während im September 1899 die Durchschnittspreise 116. 1081/2, 137, 942 m. betrugen. Demnach hat bei Cchien und Kühen eine Preissteigerung von ungefähr 15-18 Pro3., bet Schweinen von 35 Proz. stattgefunden.

1894:

Bisher hat eine Ein

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710 481

252 068

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537 969

176 227

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462 078

121 107

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1 885 774

814.862

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430 356

200 294

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1898: 41 551 1899: 162 657 1900: 29 583 Die Ausbreitung der Seuche haben demnach die Grenzsperr­maßnahmen nicht zu verhindern vermocht, ihre Wirkung ist lediglich die Berteuerung. Und doch ist's mit den jezigen Einfuhrbeschränkungen noch nicht zu Ende; das Borsäureverbot und die am 1. April nächsten Jahres in Kraft tretenden Bestimmungen, welche die Einfuhr einer Reihe weiterer frischer Fleischteile verbieten, namentlich von Schweine­lebern und Lungen, Herzen, Ninder- und Schweinegungen, Schweine­nacken 2c., werden eine weitere Einschränkung der Fleischeinfuhr bringen.

Bedeutet

Es haben also thatsächlich verschiedene Umstände aur jezigen Neu hinzutretende Postabonnenten tönnen die Zu stellung der Zeitung und die Einzahlung des Zeitungsgeldes auch Fleischteuerung beigetragen, ja man tann sogar den Agrariern das fcciftlich bei der zuständigen Potanstalt beantragen. Sugeständnis machen, daß auf die Preisgestaltung einzelner Fleisch- und was dann von der Einfuhr noch übrig bleibt, daß werden, Für derartige Bestellschreiben zc. wird eine Gebühr nicht erhoben. artikel auch Sie Breistreibereien der amerikanischen Fleischcompagnien wenn es nach dem Willen der Junker protestantischer und katholischer nicht ganz ohne Einfluß geblieben sind, wenigstens infofern, als Färbung geht, die geplanten Viehzölle abschneiden. Im Auslande fann der Vorwärts" gleichfalls bei der Post dadurch in manchen Artikeln, z. B. in Schmalz, die Auslands- schon der Regierungsentwurf eine Belastung des Verbrauchs von bestellt werden; der Abonnementspreis beträgt viertelfährlich konkurrenz geschwächt wurde; aber dennoch bleibt richtig, daß alle Rindfleisch um 9-22 M. und des Schweinefleisches um 12-14 m. 5 Fr. 1 Cts. in Belgien 3 l. in Solland. 3 kr. 59 Dere diefe Umstände die Wirkung, die sie ausgeübt haben, nie hätten pro Doppelcentner Schlachtgewicht, so steigern die Beschlüsse der in Dänemarf, 5 Fr. 71 Cts. in Italien , 5 Fr. 15 Cts. in Luremburg, 4 Str. 66 Heller in Oestreich Ungarn , 6 Fr. haben können, daß demnach die Preise nie zu der jetzigen Höhe Mehrheitsparteien in der Bollkommission diese Belastung zum Teil 10 Cts. in Rumänien , 4 Str. 17 Dere in Schweden , 5 Fr. in der gestiegen wären. wenn nicht durch die bestehenden Sperrmaßregeln noch um das Anderthalbfache. Fleischeinfuhr Verbote resp. Beschränkungen die Kon Schweiz ; 9 M. in Frankreich . England, Spanien und und Portugal , den Veceinigten Staaten von Nord- kurrenz der Nachbarstaaten vom einheimischen deutschen Markte amerika und andren zum Weltpostoerein gehörenden außer- ferngehalten und dadurch eine Ausgleichung verhindert worden wäre. europäischen Ländern. Unter Kreuzband direkt oon der Expedition bezogen foftet der Vorwärts" pro Monat 2 Mark innerhalb Deutschlands und feiner Kolonien und in Oestreich Ungarn , im Ausland 3 Mark prämumerando.

W

Redaktion und Expedition des Vorwärts".

0

Demgegenüber erklärt allerdings das Flugblatt des Bundes der Landwirte, von einer Einfuhrbeschränkung tönne teine Nede sein, denn die Einfuhr entweder lebenden Schlachtviehes oder des Fleisches der wegen der Gefahr einer Seucheneinschleppung vor der Einfuhr geschlachteten Tiere darf erfolgen und erfolgt un begrenzt aus: Destreich- llngaru, Dänemark , Holland , Belgien ,

Politische Mebericht.

Berlin , den 25. September.

Die Ankündigung des Wucherfriedens. Wir haben nicht aufgehört, den liberalen Wahn zu bekämpfen, als müßten die andauernd hartnäckigen Zwiftigkeiten zwischen den Bollparteien und der Regierung das Scheitern der Zarifvorlage be­dingen. Heut wiederum erklärt die Bossische 8tg." den Tarifentwurf