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Ur. 279.

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Erscheint glich außer Montags.

Vorwärts

Berliner Volksblatt.

19. Jahrg.

Die Insertions- Gebühr beträgt für die sechsgespaltene Rolonel zeile oder deren Raum 40 Bfg., für politische und gewerkschaftliche Vereins­und Bersammlungs- Anzeigen 20 Big. ,, Kleine Anzeigen" jedes Wort 5 fg. ( nur das erste Wort fett). Inserate für die nächste Nummer müffen bis 4 Uhr nachmittags in ber Expedition abgegeben werden. Die Expedition ist an Wochen­tagen bis 7 Uhr abends, an Sonn- und Festtagen bis 8 Uhr vormittags geöffnet.

Telegramm- Abreffe: Berialdemokrat Berlin".

Centralorgan der socialdemokratischen Partei Deutschlands .

Redaktion: S. 68, Lindenstrasse 69.

Fernsprecher: Amt IV, Nr. 1983.

Sturm!

Sonnabend, den 29. November 1902.

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Expedition: SI. 68, Lindenstrasse 69. Ferusprecher: Amt IV, Nr. 1984.

und in der Mitte zu lärmen. Aber er erzwingt sich Gehör und kratischen Abgeordneten würdelofes Betragen" vor und erbringt würdig erklärt er, daß unsre Partei entschlossen sei, einen solchen gleichzeitig den Beweis ihrer Würde, indem sie unsre Genoffen Berleumder nicht reden zu laffen. als Straßen- Rowdies" und Nadaubrüder" ausspricht. Wie immer, Bachem versucht eine Antwort. Ihn treibt offenbar eine wenn fie außer Stand und Band gerät, offenbart fie ihre schönsten Bis gegen sechs Uhr verlief am Freitag die Geschäftsordnungs innere Notwendigkeit, den Schimpf zu gipfeln. Er hätte Singer Gefühle. Sie fpricht von einer Judenschule", von Abgeordneten, Debatte des Reichstages über den Gewaltantrag der konfervativen, ja nach der Sitzung unter vier Augen Aufklärung geben können. Die nach orientalischer Sitte mit de Händ' und Füß" reden. Bu reichsparteilichen, fleritalen und nationalliberalen Zollbriganten in Aber da man ihn so behandelt habe, verweigere er solche Auskunft. einer Straßenteilerei" sei es nur deshalb nicht gekommen, weil verhältnismäßiger Ruhe. Zwar wenn die Juristen des Staatsstreichs, Wie ein Peitschenhieb faust Singers Antwort: Nach den Er- die Juden solchen Kraftproben durchaus abgeneigt sind". Und das wie der dreifach geölte nationalliberale Advokat Bassermann, fahrungen, die wir mit Herrn Dr. Bachem gemacht, habe ich keine fie fchon im wienerisch- chriftlicjocialen Fahrivaffer ist, erzählt fie die Tribüne bestiegen, um mit ekelhafter komödiantischer Heuchelei Veranlassung, mit ihm unter vier Augen zu verhandeln." ihren Lesern, der Abgeordnete Ulrich fei betrunken gewesen. wider besseres Wissen und gegen ihre Ueberzeugung die Recht- Die Mehrheitsparteien schreden ansammen. Der Peitschenhieb Ließe sich nicht die schöne Wiener Geschichte von den Prostituierten, mäßigkeit des Umsturzes zu erhärten jedes Bort eine hat sie mitgetroffen. bie für die Socialdemokraten Stimmenfang treiben, für reichsdeutsche Strangulationsmarke an Logit und Wahrheit hinterlassend dann Herr Lenzmann von der Freifinnigen Vol.spartei redet dann Verhältnisse adoptieren? flammte die Empörung auf der Linten heiß auf, aber es gelang noch gegen die Zulässigkeit des Antrags Kardorff. Seine Rede bringt Das blödsinnige Geschimpfe über die schlechten Manieren der noch immer den Anwälten des Staatsstreichs ihre tüftelnden Ruhe. Fast friedlich ist es, als das Haus auf tonservativ- fteritale Socialdemokraten toieberholt sich in allen Blättern der Rechten und Sprüchlein zu Ende zu stottern. Dann aber kam Herr Bachem, und Anregung dann die Fortführung der Geschäftsordnungs- Debatte auf pflanzt sich bis in die lintstehende bürgerliche Breffe fort. Biele von mit ihm ward die Leidenschaft zum brausenden Orkan, der mit Sonnabend vertagt. Vorher steht noch die Polen - Interpellation ihnen schwärmen in ähnlichen Begeisterungsausbrüchen wie die clementarer Bucht alle widerstände niederriß und durch keinen auf der Tagesordnung; da ihre Beantwortung aber von der" Germania" für Höflichkeit und gute Sitten. Sie können es alle Herenmeister gebannt werden konnte. Regierung vertagt werden soll, wird alsbald die Geschäftsordnings- nicht vertragen, daß man die glatten Ehrenmänner des Ver­Debatte über den Staatsstreich der zwölf Raubzöllner von Kardorff faffungsbruchs als das bezeichnet was sie sind. Was ist doch," bis Baffermann fortgesetzt werden. denken sie mit dem edlen Riccaut, die deutsche Sprat für eine arme Sprat', eine plumpe Sprat'".

Man muß den Centrumsjuristen Herrn Doktor Bachem kennen, um die wilden Scenen, die an diesem Freitag das Hans erbeben ließen, zu begreifen. Herr Bachem ist ein Fanatiker der Univahrheit, er ist im stande, jeden Wahnsinn als feinste Blüte der Vernunft, jede Schurkenthat als herrlichsten Edelfinn, aber auch jede Recht schaffenheit als Bubenstüd zu beweisen. Der Mann braucht nicht einmal einen Zived, um jedes Mittel zu heiligen.

Schon zu Beginn der Rede Vachems tam es zu heftigen Zu fannenstößen. Der Vicepräsident Graf Stolberg fuchte feiner auf die Nerven fallenden rabulistischen Beredsamkeit freie Bahn zu schaffen. Das gelang auch für ein Weilchen. Dann aber trieb sein böser Dämon ihn, eine ganz besondere Schlauheit feiner perfiden Bhantafie zu entloden. Indem er über die Freisimmige Bereinigung sprach Herrn Nichter hatte er zuvor als einen alten lugen be fonnenen Barlamentarier" gefränft, versuchte er sie von der gemeinsam mit der Socialdemokratie bethätigten Energie in der Be tämpfung des Zolltarifs abzuschreden, und erfand zu diesem Zwed in geheimnisvoller Andeutung die giftige Berleumdung:" Wenn Sie" zu der Freifinnigen Vereinigung gewandt wüßten, vie die Socialdemokraten selber sich über ihr Verhältnis zur Freisinnigen Vereinigung äußern, dann-"

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Die fachliche Geschäftsordnungs- Debatte gegen die Zulässigkeit Die Deutsche Tageszeitung" allein unternimmt einen des Antrages Stardorff ergab, daß die Umstürzter auch nicht den Versuch, den Antrag Kardorff zu begründen. So eilig haben es die mindesten Rechtsgrund anzugeben vermochten. Die Junter machten Herren Bündler mit der Thunehme eines Zolltarifs, der sie haben immer noch eine leidliche Figur, die durch ihren Normann einfach es hundertmal gesagt den Ruin für die Landwwirtschaft" bes fagen ließen: Gründe haben wir zwar nicht, aber wir machen's. deutet, der mit allen Mittela verhindert werden" muß, daß sie jetzt Sie haben wenigstens den Mut ihres Staatsstreichs. Dagegen ihm zuliebe ihren Verstand prostituieren. Die Enbloc Annahme zerrten die Juristen des Centrums und der Nationalliberalen nicht des Tarifs soll darum möglich sein, weil sie in der Geschäftsordnung nur die Geschäftsordnung, die Verfassung und den Parla nicht ausdrücklich verboten ist. Und was nicht in der Geschäfts­mentarismus, fondern das Recht überhaupt zur blöden ordnung berboten sei, sei erlaubt. Auf diese Weise kann also auch Farce herab; in der Formelsprache der Juristerei wurde der die Anwendung der Brügedstrafe, Herrn Dertels Jdeal, gegen Unsinn zum Rechtsgrund der Gewalt gekrönt. Mußte das die Abgeordneten der Minderheit beschlossen werden. Denn auch das Centrum wirklich den Reichsgerichtsrat Spahn borschicken, der durch ist durch die Geschäftsordnung nicht ausdrücklich verboten! feine wirren Debuttionen nicht nur seine Partei, sondern auch den höchsten deutschen Gerichtshof kompromittierte? Ms Herr Basser mann, fortwährend gehegt von dem unbarmherzigen Geläciter der Bolloppofition, den Beweis, daß schwarz weiß sei, herleierle, bedauerten wir alle armen Sünder, die diesem Rechtsanipalt in die Hände fallen. Singer brachte ihm höflich sein Parteiblatt, die National Da brach der Sturm los, immer von neuem einfegend, und jedes Beitung", und legte es neben ihn nieder; es war sehr lustig, mal sich verstärkend. Die Wogen überschlugen sich, aufgepeischt, wie Herr Baffermann fich Mühe gab, die aus den eignen wachsend, steigend, donnernd. Das galt nicht nur dem Bafilio, der Reihen tommende Fanfave der Anklage nicht zu bemerken. dort oben zu reden wagte, das war die befreiende Auslösung, Bon unfrer Seite sprachen sehr wirksam Genosse Haase, dem der Naturschrei der Empörung über all den schmählichen Verrat, dann Geher folgte. Von der Freisinnigen Vereinigung wandten die tüdischen Brutalitäten der Mehrheit, die zu feige, sich felbst in fich Schrader, bon der Volkspartei Eugen Nichter gegen ihrer Blöße zu bekennen, noch die Wissenschaft der Rechtslogit vers den Liebermann getvaltigten, verhöhnten, um jenes elenden räuberisch erpreßten Ge winnes willen, den die Armen an die Besitzenden entrichten sollen. Der Meuchelmord ist eine erhabene Handlung gegenüber dem Ber­brechen. das die Larve des Rechts sich vorbindet.

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ungeheuerlichen Rechtsbruch.

Selbst Herr

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von Sonnenberg geißelte in einer merkwürdig verständigen Laune den Verzweiflungsaft der Mehrheit. Er will eine gründliche Aende­rung, aber keine Mißhandlung der Geschäftsordnung.

Die Minister, die sich hinter den Coulissen an dem schmählichen Handel beteiligten, blieben fern. Nur flüchtig erschien einmal Herr Rheinbaben. Um 6 Uhr soll Graf Bülow im Hause gewesen sein. In den Saal wagte er sich nicht.

Die Tribünen waren dicht gefüllt.

Politische Ueberficht.

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Berlin , den 28. November.

Die nationalliberale National- Zeitung" nennt den Ans trag Kardorff einen parlamentarischen Staatsstreich­Verfuch und lieft ihren Abgeordneten folgendermaßen den Teri: Mit dem tiefften Bedauern, ja, wir müssen es aussprechen, mit Empörung erbliden wir unter diesem Antrage die Namen der Abgg. Bassermann, Satffe und Paasche. Daß Mitglieder

der nationalliberafen Partei zu diesem Versuch des parlamen tarischen Staatsstreichs fe Leisten würben, das hätten wir nimmermehr geglaubt. Herr Vassermann hat in Eisenach erklärt, die Mehrheit des jezigen Reichstages fei reaktionär bis auf die Knochen" und er hilft diefer Mehrheit bei der Ber­gewaltigung der parlames tarischen Beratung?! Diese Herren veranstalten Gedenkfeiern für Bennigsen und unterzeichnen den Aufruf zu einem Denkmal für ihn und fie geben die erfte Voraussetzung des Konstitutionalismus preis, deffen Befestigung im deutschen Nationalstaat der Inhalt von Bennigfens politischem Leben war?!

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Was hilft die Entrüstung? Das Geschäft will gemacht sein!- Die& rupp- Demokratie.

Das gerade die liberale Presse in dem Fall Krupp eine beispiellos fchäbige Haltung einnehmen wilrde, war ja voraus­

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Die Linke stand im Augenblid unter dem unentrinnbaren 3wang, den Verleumder zum Bekenntnis feiner That zu givingen, ehe man ihn weiter reben ließ. Geraus mit der Sprache, heraus mit der Sprache! Was haben tvir gesagt?" fo schreit es den Mann in endloser, schwellender Wiederholung an. Die Zwischen Draußen aber folgt in ihren Arbeitsstätten das deutsche Prote- zusehen, daß aber auch ein, demokratisches" Blatt, wie die rufe gellen durcheinander: Lügner, Berleumder. Der Redner tariat mit gewaltiger Spannung dem Kampf des Rechts gegen die Frankfurter Beitung", in diese ekelhafte verleumderische Hezze mit vollen Baden einfämmen werde, hätten selbst wir, die wir bewegt die Lippen, er fucht der Beantwortung dieser Sturmfrage Gewalt. Es webt ein Schicksal.. von den Frankfurter Bösendemokraten wahrhaftig leine hohe zir entschlüpfen. Vergebens. Immer aufs Neue stehen die Anfläger Meinung haben, nicht erwartet. Die Art aber, wie die Frankfurter wiber ihn auf: Belenne, geftehe! Der Vicepräsident Büsing- Graf Ballestrem blieb im zweiten Teil der Sigung unsichtbar- Zeitung" fich zum Verbreiter erbärmlichster, aus offensichtlich zweifelhaftester Quelle stamanender camorristischer Waschzettel her­schwingt unabläffig die Glode. Niemand hört auf ihn. Er ruft den gilbt, und wie sie selbst baktionell giftigste Verleumdungen gegen Genoffen Reißaus zweimal zur Ordnung. Niemand achtet darauf. Die Bresse über den Antrag Kardorff. Man drängt auf die Tribine. Die Fäuste erheben sich drohend. den Vorwärts" fpeit, fordert die kräftigste Brandmarkung heraus. Die Feder ist bedächtiger als die Zunge. Was Herr Spahn Die Frankfurter Zeitimg" entblödet sich nicht nur, dem Vor­Selbst so ruhige Leute, wie den Prinz Schönaich Carolath und Gothein padt die Erregung und fie herrschen den Advokaten im Reichstag unternahm das parlamentarische Fauftrecht rabulistisch tvärts" vorzutverfen, den Artikel Krupp auf Capri" aus perfön­des Centrums an, die Wahrheit feiner Behauptung zu bezu begründen" ist nahezu von keinem Blatte bisher gewagt worden. Ii cher Gehäffigteid gegen Krupp beröffentlicht zu haben, weisen. Bachem aber versucht weiter zu reden.. Seine Worte Die meisten Zeitungen der Rechten haben sich darauf beschränkt, über sondern geht in ihrer Schamlosigkeit so weit, die ganze publizistische verwehen wie Nichts in dem zudenden Gewühl. Noch einmal ver- ben Antrag se ardorff als eine Thatsache zu berichten und unfre Ehre des Vorwärts" angntasten. Denn nichts andres enthält die Die Behauptung, der Borwärts" habe sich noch immer mit fucht der Vicepräsident die Nuhe herzustellen, die Glode droht zu zer Abgeordneten in grober tölpelhafter Weise zu beschimpfen. springen. Bergeblich. Da geschieht etwas unerwartetes, im deutschen scharfmacherischen Berliner Neuesten Nachrichten" befeinem Beweismaterial gebrüstet, ohne aber Reichstage Unerhörtes, die Worte fallen wie eine Granate in den greifen den Verzweiflungsstandpunkt des Herrn b. Kardorff: Der etwas dabon bekannt zu geben." Das heißt nichts Sturm. Der Präfident ruft: 3h unterbreche die Sigung Antrag bedeutet unzweifelhaft die Erkenntnis, daß der Reichstag sich andres, als den Borwärts" dreifter Standalfucht zeihen! auf eine halbe Stunde. außer stande sieht, den umfangreichen Bolltarif in ge to öhnlicher Und das zu einer Zeit, wo die socialdemokratische Preffe noch die Das Haus bleibt in zitternder Erregung. Es bilden fich leb Form der Beratung zu Ende zu bringen. Aber der Reichstag einzige Zufluchtsstätte der gehaßten, erbarmungslos verfolgten Wahr­hafte Gruppen. Man fucht auszugleichen, zu vermitteln. Die würde auch sonst dazu kaum in der Lage gewesen sein, da ein Kampf, heit bildet, wo Chinaprozeß die Gerichte es aus formalen Gegner disputieren weiter: Man sieht Rören neben Ehrhardt, Stadt der Monate hindurch gedauert haben würde, an der Beschlußunfähige Gründen ablehnen, den angebotenen Wahrheitsbetveis führen zu laffen, wo eine ganze Anzahl von Vorwärts" Redakteuren hagen gegen Gamp. Herr Spahn vom Centrum zieht unfern leit des Reichstages gescheitert wäre." den Idealismus büßen Genoffen Singer ins Gespräch; Bachem und Gröber gefellen sich Das ist so ziemlich dasselbe, was wir immer behauptet haben, mit jahrelangen Gefängnisstrafen hinzu. Singer fcheint eine entschuldigende Erklärung als Bedingung mur daß das Industriellenblatt ungewöhnliche Form" nennt, tas müssen, zur Wahrung der Kultur und der nationalen Ehre zu fordern. Man sieht, daß es den Leuten im Centrum nicht wohl nadter Rechtsbruch ist. Es hat auch keine Ursache, besonders be- rücksichtslos thre persönliche Freiheit in die Schanze zu schlagen! Ein ist. Wird Bafilio bekennen? geistert zu sein, da die Agrarier den Erpressungsrevolver der indu- meuchlerischerer Streich gegen die einzigen Hüter der politischen Mählig verebbt die Erregung. In vollkommener Stille eröffnet ftriellen Zollherabsetzungen noch nicht fallen gelassen haben. Die Wahrhaftigkeit und echter demokratischer Tradition ist schwerlich von um 7 Uhr Herr Büsing die Sigung wieder. Er thut ein übriges Kreuz- Zeitung " leitet aus den Schreibereien des Herrn einem demokratischen" Blatte jemals begangen worden. Man sollte es kaum für möglich halten, daß sich ein Blatt wie und bedauert sehr feierlich die wüsten und tumultuarischen Scenen", Richter die Berechtigung zu dem Vorgehen der Rechten ab. Der die zum ersten und hoffentlich zum letztenmal im Reichstag eine luge Richter habe ganz Recht gehabt. Durch die rein mechanische, die Frankfurter Beitung" die freche Lüge zu eigen macht, Unterbrechung der Signug veranlaßten. Er fordert die Social blindtäppische Obstruktion" soll die Rechte zu ihrem Entschluß ge der Strupp- Artikel des Borwärts" fei persönlicher Ge­demokraten auf, ihre Pläge einzunehmen. drängt worden sein. Von einer rechtlichen Begründung keine Spur! hässigkeit entspringen! Für diese Behauptung wird die Bachem erhält zur Fortfegung seiner Nebe das Wort. Man Ehrlicher als Herr Spahn erklärt fie: über die Form, in der nach Frankfurter Zeitung " auch nicht den Satten eines arwartet von ihm eine Erklärung; fein Laut stört den Anfang. der Abficht der Mehrheit das Zustandekommen des golltarifs ge- Be teises erbringen können, und wenn sie die Spalten des Sber Bachem versucht, seine Betrachtungen ruhig fortzusetzen, sichert werden solle, ließe fich mancherlei fagen.(!) Un Vorwärts" auch noch so eifrig durchmustert. Gerade weil die als fei gar nichts geschehen. Und jezt peitscht der Orkan zweifelhaft sei sie eine ungewöhnliche" und, wenn zu ihr ges Socialdemokratie wußte, wie wenig der Verstorbene sich um feinen 1och einmal alle Leidenschaft auf. Bachem kann nicht weiter griffen würde, tönne das nur durch das Ungewöhnliche der gegen Betrieb fümmerte, ist es ihr niemals eingefallen, Herrn Krupp selbst für das in der Firma Grupp herrschende Syftem verantwortlich zu 1eden, er muß die Tribüne verlassen; er thut es, indem er in tvärtigen Sachlage entschuldigt werden. hlechteftem Schmierenpathos deklamiert: Das also ist die Freiheit Das fromme Centrumsblatt, die Germania ", schäumt vor machen. Die Person Krupps war der Socialdemokratie stets gleichgültig, ihr Kampf gegen fa der Socialdemokratie!" In Höllengelächter räumt er das Feld. But, weil der erste Ansturm des parlamentarischen Raubrittertums ungemein gleichgültig ihr Stampf gegen den Suppschen Run erhält Singer das Wort. Anfangs versucht man rechts in der Donnerstagsfigung mißglückt ist. Sie wirft den socialdemo- Fabrit Feudalismus und Panzerplatten Patriotismus richtete

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