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Ur. 303.

19. Jahrg.

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Vorwärts

Berliner Volksblatt.

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Zelegramm Adresse: ,, Sozialdemokrat Berlin".

Centralorgan der socialdemokratischen Partei Deutschlands .

Redaktion: S. 68, Lindenstrasse 69.

Fernsprecher: Amt IV, Nr. 1983.

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Mit dem 1. Januar 1903 eröffnen wir ein neues Abonnement auf den Vorwärts" mit seinem wöchentlich fünfmal erscheinenden Unterhaltungsblatt und der Sonntagsbeilage ,, Die Heue Welt". Für Berlin nehmen sämtliche Zeitungsspediteure sowie unsre Expedition, Lindenstrasse 69, Bestellungen entgegen zum monatlichen 1 Mark 10 Pfennig frei ins Haus. Für das übrige Deutschland nehmen sämtliche Postanstalten Bestellungen zum Preise von

Preise von

Dienstag, den 30. Dezember 1902.

V

Expedition: S. 68, Lindenstrasse 69. Fernsprecher: Amt IV, Nr. 1984.

den Parteien als Rubekissen für das schlechte Gewissen von Rußen zusprechen, daß nur deshalb für die Schule tein Geld da sei, weil war, sofort auf die zu Tage tretenden Unzulänglichkeiten hinwiesen die Flotte und das Heer das meiste Geld verbrauchen. und so viel als möglich auf deren Beseitigung drängten. Aber ihre Auch einige städtische Lehrer, besonders aus der Rheingegend, Wünsche, Beschwerden und Bitten begegneten tauben Ohren. vertraten die Forderungen der Landlehrer. Es war recht erfreulich, och am 8. und am 17. Juni dieses Jahres berief sich im daß ein so alter Führer innerhalb der deutschen Lehrerschaft wie preußischen Abgeordnetenhause ein Regierungskommissar gegenüber Bades Köln mit Nachdruck erklärte, daß ein Festhalten an den zahlreichen Maffenpetitionen von Lehrern aus Posen, Ostpreußen , Forderungen von 1891 einen Rückschritt bedeute. Die Teuerungs­Pommern und Brandenburg auf die bezeichnende Bemerkung am unterschiede seien heutzutage nicht mehr erheblich; die Leistungs­Schluß der Ausführungsanweisung zum Besoldungsgesetz, daß die unfähigkeit der Gemeinde gehe die Lehrer nichts an. Der Staat Neuregelung der Besoldungen für die Besoldungsbewegung auf ab- habe in solchem Fall einzugreifen. Das Wort Zukunftsmusik schrecke sehbare Zeit einen Abschluß bilden soll und ein ausreichender Anlaß ihn nicht. Auch von seinen eignen Forderungen habe der Ausschuß wärtig nicht vorliegt." für eine Revision der Ausführung des Lehrerbesoldungs- Gesezes gegen- zugegeben, daß sie so bald noch nicht verwirklicht werden würden, sie seien also auch Zukunftsmusik. Fordern die Lehrer wenig, so be­kommen sie nichts. Wenn die Lehrer sich selbst so niedrig einschätzten, so dürften sie sich nicht wundern, wenn sie auch von andren niedrig eingeschäßt würden. Wenn die Forderungen der Landlehrer viel Geld fosten, ja, was gehe das die Lehrer an. Wenn die Schule das einstige Kulturelement fei, als das sie hingestellt werde, so müsse der Staat die Gelder aufbringen. Ein stürmisches Bravo folgte diesen für einen Lehrertag immerhin entschiedenen Worten.

Die Lehrer haben sich damit aber nicht zufrieden gegeben. Da 1 Mark 10 Pfennig pro Monat der Einzelkampf in den Orten und Provinzen keinen Erfolg brachte, so gewann der Plan immer festere Gestalt, durch eine einmütige, ( ausschliesslich 14 Pfennig pro Monat Bestellgeld) entgegen.( Ein- imposante Kundgebung der preußischen Lehrerschaft die Wünsche auf getragen ist der ,, Vorwärts" in der Post- Zeitungsliste unter Ir. 8203.) Hevison des Besoldungsgesetzes vor das Ohr der Regierung, der Die Einziehung des Zeitungsgeldes von den bisherigen Post- fonftigen maßgebenden Instanzen und der Deffentlichkeit zu bringen. abonnenten erfolgt gegen Quittung durch die Briefträger, die zur Der zweite preußische Lehrertag am Sonnabend war die Ausführung vollgültigen Quittungsleistung berechtigt sind. dieses Planes.

Neu hinzutretende Postabonnenten können die Zustellung der Zeitung und die Einzahlung des Zeitungsgeldes auch schriftlich bei der zuständigen Postanstalt beantragen. Für derartige Bestell­

fchreiben etc. wird eine Gebühr nicht erhoben.

Ländern.

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Nicht minder resolut äußerte sich ein Lehrer aus dem Berliner Er ist nur zum Teil gelungen. Die Führer der preußischen Vorort Lichtenberg . Wenn man 1200 M. beschließen wolle, so hätte Lehrerbewegung, insbesondere der geschäftsführende Ausschuß des man lieber zu Hause bleiben sollen. Solche Bescheidenheit möge zweiten Lehrertages sind sehr vorsichtige Leute, die staatsmännisch" wohl der Tradition" entsprechen, aber nicht genüge sie den Wünschen vorgehen und dadurch am meisten zu erhalten hoffen, daß sie mög- der Lehrer. Er fei gern bereit, mit dieser Tradition zu brechen. Es Im Auslande kann der Vorwärts" gleichfalls bei der Post lichst wenig fordern und der Stimmung der Regierung und der komme ihm so vor, als ob man hier in einer Versammlung bestellt werden; der Abonnementspreis beträgt vierteljährlich 5 Fr. andern einflußreichen Fattoren Rechnung tragen. So beschränkten von Regierungskommissaren sei. Die Theorie des Ausschusses 1 Cts. in Belgien , 3 Fl. in Holland , 3 Kr. 59 Oere in Dänemark , fie fich in der Hauptsache darauf, dem Lehrertage als Forderungen fpiegele folgendes Beispiel wieder: Sagt ein Knabe: Vater 5 Cire 71 Cts. in Italien , 5 Fr. 15 Cts. in Luxemburg , 4 Kr. 66 Heller nochmals dieselben Wünsche und Forderungen zur Beschlußfaffung ich habe Hunger", so bekomme er etwas; fagt aber der in Oestreich- Ungarn , 6 Fr. 10 Cts. in Rumänien , 4 Kr. 17 Oere in zu empfehlen, die schon der erste preußische Lehrertag im Senabe: Vater ich habe großen Hunger", so bekomme er nichts. Schweden , 5 Fr. in der Schweiz ; 9 Mark in Frankreich , England, ahre 1891 aufgestellt hatte, nämlich ein Grundgehalt von Redner verlange gerade aus taktischen Gründen 1500 M. Wenn Spanien und Portugal , den Vereinigten Staaten von Nordamerika mindestens 1200 m. und Alterszulagen in Höhe von mindestens es schon ohne Kompromisse, ohne Kuhhandel" und" mittlere Linie" und andren zum Weltpostverein gehörenden aussereuropäischen 150 9. Die Herren bemerkten zur Erflärung ihrer Bescheidenheit, nicht abgehe, so hätten die Lehrer keine Ursache, diese mittlere Linie Unter Kreuzband direkt von der Expedition bezogen kostet der da fie nicht Zukunftsmusik treiben, sondern praktische Arbeit daß sie den weitergehenden Wünschen nicht Rechnung tragen fönnten, zu ziehen. Das könnten sie andern überlassen. Vorwärts" pro Monat 2 Mark innerhalb Deutschlands und seiner für die schlechtestgestellten preußischen Lehrer leisten wollten. Sonnabend auf den Grundton abgestimmt gewesen, den dieser Wäre die ganze Kundgebung der preußischen Lehrerschaft am Kolonien, in Oestreich- Ungarn und Luxemburg , im Ausland 3 Mark Einige besonders Eingeweihte verrieten noch interessante That- Redner anschlug, so hätte sie einen größeren Wert gehabt. Hätte pränumerando. fachen. So erzählte ein älterer Lehrer aus Langfuhr bei Danzig , die Lehrerschaft einmütig und mit mannhafter Energie ihr gutes Recht Redaktion und Expedition des Vorwärts". Daß er als Vorsitzender bei höheren Forderungen von dem Re- berlangt unter Hinweis auf die beschämenden Gehaltsverhältnisse gierungspräsidenten und von ähnlichen Beamten, mit denen er vieler Tausender von Lehrern, hätte sie auf Anerkennung der ebenso zunächst zu thun hätte, angefahren werden würde: Was wollen bescheidenen wie berechtigten Forderungen der Landlehrer eine Be­Sie! Kommen Sie mir nicht mit solchen Forderungen!" Dem geisterung für ihre Bewegung bis in die entfernteste Schulhütte ge­alten Manne schien noch nie eine Erkenntnis davon aufgegangen zu tragen, hätte sie vielleicht auch noch ein entschieden abgefaßtes Mani­fein, daß sich einen solchen Unteroffizierston nur derjenige gefallen fest im Hinblick auf die bevorstehenden Landtagswahlen beschlossen, läßt, der ihn verdient. Ein andrer, der langjährige erste Führer so würde sie ohne Zukunftsmufit zu treiben ihrer Sache mehr der preußischen Lehrerschaft, Schröder aus Magdeburg , prunfte genügt haben. Sie hätte der Regierung gezeigt, daß die ewig" ge­Vorwärts mit Mäßigung und Besonnenheit, aber fest und be- felbstgefällig mit seinen Bekanntschaften mit den verstorbenen duldigen Lehrer endlich sich auf ihre Würde befinnen und ber­harrlich!" 1- Mit diesen Worten schloß der erste Referent auf dem Ministern Bosse und Miquel. Wer schon Audienzen mitgemacht langen statt demütig zu bitten; auf die Regierung würde ein der= am dritten Weihnachtstage in Magdeburg stattgehabten zweiten habe, wisse, wie notwendig bescheidene Forderungen feien; ein artig entschiedener Ton erheblich mehr Eindruck gemacht haben wie preußischen Lehrertage seine Begründung der Notwendigkeit einer andrer verstände eben nicht viel davon. Die Lehrer dürften nur als das vorsichtige Bittgesuch des Ausschusses. Revision des preußischen Lehrerbefoldungs- Bittende kommen; wenn ihnen die Thür vor der Nase zugemacht Bedauerlich ist es, daß gerade die Berliner Lehrer ein Kompromiß Gesezes vom 3. März 1897. So weit die Beschlüsse des würde, müßten fie schön warten. anregten, auf das sich schließlich die Mehrheit einigte. Der bekannte Lehrertages in Betracht kommen, ist diese maßvolle" und besonnene" Man begreift, daß bei solcher Führerschaft die Lehrer sich noch Tews, der nie fehlt, wenn es Gegenfäße zu verkleistern und einer Parole auch befolgt worden. In den Verhandlungen felbst brach feine selbständige Stellung und noch nicht mehr Respekt haben ver- flaren Stellungnahme auszuweichen gilt, war der Vater der jedoch mehr als einmal ein sehr entschiedener Ton durch, der sich offen schaffen können. Um so erfreulicher waren die kräftigen und schlag- Kompromißanträge. Statt der unzweideutigen Gleichstellung der auflehnte gegen die mäßige" und" besonnene" Tradition des Lehrer- fertigen Argumente der Opposition. Was sie verlangte, war jo Lehrer forderte Tews in seinem Antrage mit vielem Wortgedrechsel vereins und ein rascheres Vorwärtsschreiten und resoluteres Fordern bescheiden, daß auf diese Forderungen noch reichlich das begeisterte Selbstverständliches und statt der 1500 m. verlangte er 1350 M. verlangte. Lob der Mäßigkeit seitens der staatsmännischen" Herren vom Aus­schuß gepaßt hätte. Sie wollten ein Grundgehalt von mindestens 1500 M. und Alterszulagen von mindestens 200 M., und zwar follte dies gleichmäßig für alle preußischen Lehrer in der Stadt und auf dem Lande gelten.

Der zweite preußische Lehrertag.

Es wird uns geschrieben:

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Es ist ein erfreuliches Zeichen, daß eine derartige Strömung auf einem preußischen Lehrertage sich endlich in aller Deffentlichkeit Gehör zu verschaffen wußte, und nicht minder erfreulich ist die weitere Thatsache, daß die außer den 119 offiziellen Delegierten auf dem Lehrertage anwesenden Volksschullehrer es mögen an 1000 gewesen sein- den Wortführern der radikalen Gruppe besonders stürmischen Beifall zollten. Auf der deutschen Lehrerversammlung in Hamburg im Jahre 1896 rief noch ein Redner pathetisch aus: Wer erschöpft Geduld und Zähigkeit der deutschen Lehrer! Es scheint, als ob es endlich mit der Geduld ein wenig zur Neige geht. Und das ist gut so.

Hoffentlich gelingt es im Laufe der Zeit den radikaleren Ele­menten in der deutschen Lehrerbewegung, den Staatsmännern" und Kompromißlern das Heft aus der Hand zu winden.

Zur Rede Millerands.

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Besonders die Forderung der Gleichstellung aller 2ehrer" hatte schon in der Diskussion in der Fachpresse eine große In Erividerung auf die Zuschrift des jaurèsistischen Partei­Rolle gespielt, und um sie drehte sich auch am Sonnabend haupt mitgliedes"( Nr. 296) schreibt unser Bariser Korrespondent: sächlich die Debatte. Die Landlehrer empfinden die ihnen durch die Ein französisches Sprichwort sagt: Man kann nicht alle Welt und weitaus geringere Besoldung zugefügte fociale Ungerechtigkeit sehr zugleich seinen Vater zufriedenstellen". Es ist auch unmöglich, dem schwer und sie wenden sich an ihre beffer situierten Kollegen in der allerwelts- Socialismus Millerands und zugleich dem proletarischen Stadt um Hilfe. Diefe weigern sich aber unter teils sehr nichtigen immer wieder von diesem Socialismus ab, bis schließlich in der letzten Socialismus gerecht zu werden. Denn Millerand rückte immer und Daß die Unzufriedenheit zunächst und am kräftigsten bei der Gründen. Pariser Rede das Wesen seines Socialismus" fich offenkundig ungenügenden Besoldung der Lehrer einsetzt, ist durchaus Charakteristisch ist die Erscheinung, daß die Landlehrer, die als" Bourgeois- Socialismus" gezeigt hat, der nur noch nach oben begreiflich. Die Besoldung der Volksschullehrer ist durch die Jahr- finanziell am wenigsten von dem sonstigen Proletariat zu unter durch die socialistische Phrase mit dem Socialismus( ohne Gänse­hunderte hindurch bis auf den heutigen Tag eine durchaus un- fcheiden find, auch am meisten proletarisches Bewußtsein und prole- füßchen) verbunden bleibt. Wer auf dem Standpunkt des prole= genügende und unwürdige gewesen. Es scheint beinahe, als ob der tarische Energie von ihren Leidensgenossen mit der schwieligen Faust tarischen Socialismus steht, wird daher das Wesen der Millerand­Staat an den darbenden Lehrern, besonders an den Landlehrern, angenommen zu haben scheinen. Allerdings: schwielige Hände giebt schen Anschauungen von den einschränkenden" socialistischen Phrasen ein Erempel hat statuieren wollen, bis zu welcher niedrigsten Grenze es auch in der Lehrerwohnung auf dem Lande. Ein schlichter Land- unterscheiden müssen und den ausgiebigen Gebrauch, den Millerand fich gewisse Schichten des Bürgertums ausbeuten und entwürdigen lehrer rief seinen Kollegen zu, falls sie vielleicht nicht begreifen trotz alledem von diesen Phrasen macht, nur bedauern können. Dieses Verhältnis habe ich in meiner angefochtenen Korre­lassen, ohne Geduld und Zähigkeit" zu verlieren. fönnten, wie ein Landlehrer mit dem viel geringeren Gehalt aus- spondenz( Nr. 288) in den Worten flar angedeutet: Millerand hat Erst seit dem 20. März 1897 existiert eine gefeßliche Regelung fomme und wenn sie dies etwa auf das Conto billiger Lebens - wohl den intimsten Inhalt feines Socialismus" mit erquidenber der preußischen Lehrerbesoldung. Die Vorgeschichte dazu dürfte noch verhältnisse auf dem Lande zu setzen geneigt sein sollten:" Sehen Offenheit in der Sache, iv enn auch nicht in der Form, dar­bekannt sein. Ein etwas weitergehendes Gesetz war im Jahre vor Sie fich einmal die harten schwieligen hände unsrer gelegt." Millerands Verteidiger, ein jaurèfistisches Parteimitglied". her hohnlächelnd von dem preußischen Landtag in den Papierkorb Frauen an, die uns helfen mit 900 M. auszukommen!" legt dagegen natürlich großen Wert auf die von mir nicht wieder­geworfen worden. Das neue Gesetz trug den Agrariern noch mehr Ein städtischer Lehrer hatte den zweifelhaften Wut, darauf zu gegebenen einschränkenden" Phrasen, namentlich auf die Bezeichnung Rechnung, schädigte die großen Städte und ließ der Willtür der bemerken, daß auch die Lehrerfrauen in der Stadt schwielige Hände der socialistischen Partei als der Partei der ökonomischen Eman­Lokalen Autoritäten", also den Magistraten, Stadtverordneten, hätten, und daß für sie deshalb noch die Mehrausgabe für teure cipation der Arbeiter". Gemeindevertretern und Gutsherren so viel Spielraum, daß Glacéhandschuhe hinzukomme. Mag nun sein, daß Millerand subjektiv seine Einschränkungen" aufrichtig meint auf Millerands persönlichen Charakter tommt es durch das Gesetz die Besoldungsverhältnisse der preußischen Im allgemeinen war der moralische Sieg auf Seite der Opposition. hier nicht an. Daraus tvürde aber nur folgen, daß er objektiv den Volksschullehrer nicht nur nicht gebessert, sondern in Obwohl faft nur unbekannte Männer für sie eintraten, wußten diese socialistischen Kern von dir socialistischen Phrase eben so wenig zu mancher Beziehung erheblich verschlechtert wurden. Nicht nur ihren Standpunkt doch recht geschickt zu vertreten. Es wurde von unterscheiden weiß, tvie se bürgerlichen Lintsradikalen Frankreichs , waren die Landlehrer von vornherein durch das Gesetz benach ihnen hingewiesen auf die moralische, pädagogische und nationale die ja fich radicaux socialistes( focialistische Radikale) teiligt, auch das" Teuerungsprincip", das der Höhe des Grund- Notwendigkeit der Gleichstellung. Ein andrer wies auf die mit der nennen und ebenfalls gern and oft von socialer Emancipation der gehaltes der lokalen oder provinziellen Zuschläge zu den Mindest materiellen verbundene geistige Benachteiligung der Landlehrer hin, Arbeiter sprechen. Würde brigens Millerand auf den Gebrauch der fäßen, den Alterszulagen und der Mietsentschädigung zu Grunde ferner müsse er für die geringere Billigkeit einiger Lebensmittel einschränkenden" socialistischen Phrasen verzichten, so fönnte man liegt, mußte naturnotwendig zu den denkbar größten Verschieden auch 3. B. jeden ärztlichen Besuch mit 10 Mark Honorieren. Ein ihn nicht mehr als" Bourgeois- Socialisten" ansprechen, sondern nur noch als bürgerlichen Raditalen. heiten in der Besoldung und zu den krasfesten Ungerechtigkeiten andrer wies auf den demokratischen Zug hin, der heute durch die Das jaurésistische Parteimitglied" fucht überhaupt die Be­führen. Die Lehrer waren deshalb völlig im Recht, als sie trotz Gesellschaft gehe; er lenfte außerdem die Aufmerksamkeit auf die deutung meiner Kommentare zu Millerands Rede dadurch abzu­der gesetzlichen Regelung", die nur der Regierung und den herrschen- verteuernde Wirkung des Bolltarifs, auch scheute er nicht, offen aus schwächen, daß es den ganzen Zeitungstert derselben nur für eine

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