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Nr. 120.

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Vorwärts

Berliner Volksblatt.

20. Jahrg.

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Telegramm Aoreffe:

,, Socialdemokrat Berlin".

Centralorgan der socialdemokratischen Partei Deutschlands .

Redaktion: S. 68, Lindenstrasse 69. Fernsprecher: Amt IV, Nr. 1983.

Die Wahlsituation in Ostpreußen.

weht seit 1890 das rote Banner.

Dienstag, den 26. Mai 1903.

land

Expedition: S. 68, Lindenstrasse 69. Fernsprecher: Amt IV, Nr. 1984.

d. h. nach wohlvorbereiteten Plänen jeden Ort und jedes Haus mit Wählermassen, die hinter den Abgeordneten einer Partei stehen, nur Flugblättern und Stimmzetteln zu versorgen. Was da zu leisten dann einigen Aufschluß geben, wenn die Wahlkreise ungefähr ist, kann nur der ganz ermessen, der oftpreußische Landagitation aus gleich stark bevölkert wären. Das ist nun aber leider in Deutsch­Königsberg, 22. Mai. ( Eig. Ber.) der Pragis kennt. Aber auch die weiteren Kreise sollen nicht un- völkerungszahl unsrer Reichstags- Wahlkreise sind ja bekannt; hat doch Die gewaltigen Unterschiede in der Be­gar nicht der Fall. Ostpreußen umfaßt außer Stadt Königsberg noch 16 vorwiegend berührt bleiben, auch sie werden planmäßig bearbeitet. ländliche Wahlkreise. Da die Industrie hier fast gar nicht vertreten ist, gehörten diese Kreise bisher zu den sichersten Domänen der machen, daß die Abneigung gegen die Konservativen in den letzten Schaumburg- Lippe . Bei unsrer Agitation konnten wir bisher noch die Erfahrung der größte, Berlin 6, etwa 14 mal so viel Einwohner wie der kleinste, Konservativen. Sie brachten es bei der letzten Wahl im Jahre 1898 fünf Jahren auf dem Lande wesentlich zugenommen hat. berfallen, Da ist der Kartograph H. Wiechel*) auf den originalen Gedanken ein Kartenbild zu zeichnen, das, ausgehend von noch auf insgesamt 120 000 Stimmen, 13 Kreise werden von ihnen im Insbesondere auch die Zolltarifdebatten haben dort, wo den natürlichen Grenzen der Wahlkreise und Landesbezirke, Reichstage vertreten. 2 Kreise, Braunsberg- Heilsberg und Allenstein - Zeitungen, ganz gleich welcher Richtung, hingelangt sind, nicht diese Grenzen der Volksmenge entsprechend verschiebt, die Nößel, wo vorwiegend katholische Bauern wohnen, gehören zum festen gerade freundliche Gesinnungen für die Konservativen erzeugt, ja es hat Einwohnerzahl also eine Fläche zu veranschaulichen. Besinstand des Centrums. Und den Kreis Tilsit- Niederung hat die Frei- fich, auch in Kreisen, die die Konservativen bisher auch zu ihrer Ge- Die Beranschaulichung der verschiedenen Einwohnerzahlen der Wahl­finnige Volkspartei bei der letzten Wahl in der Stichwahl gegen den folgschaft rechnen durften, geradezu ein Haß gegen das hat man auch bisher schon gemacht. Die bisherigen Dar­freise durch verschieden große Flächen ist allerdings nicht das Neue; Konservativen behauptet. Ueber der Provinzialhauptstadt Königsberg die agrarischen Großgrundbesizer herausstellungen dieser Art waren jedoch rein schematisch, ohne Zusammens gebildet. Daß die Landarbeiter nicht gerade von den hang mit der örtlichen Verteilung der Bewohner, ohne Zusammen­Bei den Wahlen in Ostpreußen spielt der behördliche Apparat freundlichsten Gefühlen für die Konservativen beseelt sind, darf hang mit dem gewohnten Kartenbilde. Das Neue an dem Wiechel­noch immer eine ausschlaggebende Rolle. In den meisten Kreisen wohl nicht besonders hervorgehoben werden. Soweit sie nicht durch schen Verfahren ist, daß er seine Flächendarstellung in dem Rahmen hat der Kandidat des Landrats schon vor der Wahl das Mandat jahrelange Ausbeutung und Knechtung jedes selbständigen Denkens des Bildes zu geben versucht, unter dem wir die Karte von Deutsch­Selbstverständlich bleibt in der Tasche. Nun hat sich ja das bei der letzten Wahl in entwöhnt sind oder durch brutalen Druck noch niedergehalten werden, land kennen. das Bild nicht das einigen Kreisen bereits recht wesentlich geändert. Der behörd - strömen sie in Schaaren unsrer Partei zu. Und das bietet uns die besten Gleiche. Der fleine rote Kreis, den Berlin auf den Karten üblichen darstellt, liche Apparat funktionierte zwar nach wie vor, aber nicht mehr Aussichten, denn in Ostpreußen ist, von einzelnen Streifen, wo noch der den beiden benachbarten socialdemokratischen Streifen drängt er die und dehnt sich gewaltig mit mit dem sicheren Erfolge, wie es die Konservativen gewöhnt Seleingrundbesitz überwiegend vertreten ist, abgesehen, das Land- übrigen Teile der Provinz Brandenburg zu schmalen Streifen zu­waren. Weite Wählerkreise hatten über ihre Aufgabe bei der Wahl proletariat vorherrschend. Aber auch die kleinen Befizer und ins- sammen, zugleich schieben sich diese Gebiete weit nach der Ostsee nachgedacht und hatten einen andren als den behördlich empfohlenen besondere auch die Fischer bringen uns mehr und mehr ihre Sympathie vor, Pommern und Mecklenburg beiseite schiebend. Das ist der Weg eingeschlagen. Der Kandidat des Landrats galt nicht mehr entgegen. Zweck der Darstellung. Sie soll die Bedeutung der Volkszahl, nach überall als der richtige Mann. Dieser Umstand hat dazu bei­Ganz besonders werden ja zwei rein ländliche Kreise, Parteien betrachtet, im Zusammenhang mit ihrer örtlichen Ver getragen, daß diesmal die Wahlbewegung in der Provinz, insbesondere abiau- Wehlau und Königsberg- Land- Fischhausen teilung veranschaulichen und giebt dabei zugleich ein anschauliches in den Kreisen, wo die Konservativen ihren Besitzstand gefährdet von den Gegnern als durch die Socialdemokratie gefährdet erachtet. gleichheit der Vertretung der Parteien, das noch verstärkt wird durch Bild von der Ungleichheit der Wahlkreise und damit von der Un­sehen, bereits stark eingesetzt hat. Natürlich thun unsre Genossen auch alles, um diese Befürchtungen das auf demselben Blatte nebengestellte Kartenbild, gezeichnet nach Die Freifinnigen, die nach ihrer Haltung im Zolltariffampfe zu rechtfertigen. Besonders erfreulich ist es, zu sehen, mit welchem dem alten Verfahren mit strenger Festhaltung der wirklichen Grenzen. glauben, besonderen Anspruch auf Stimmen aus den rückständigen Eifer unsre Genossen auf dem Lande unter den größten Der Karte ist ein Begleitwort von Dr. H. Hand beigegeben Streifen Ostpreußens zu haben und die besonders auch auf eine Opfern, unter Chikanen und Drangfalierungen die Agitation fördern. nebst statistischen Daten und dieses Begleitwort plädiert für Be besonders rüdsichtsvolle Behandlung feiten Natürlich wehren sich auch hier die Gegner am verzweifeltsten. In feitigung der Ungleichheit mit den Worten Dr. Sydows im der Konservativen rechnen, sind bereits recht rührig bei Königsberg - Land, wo auf Wunsch des Kaisers der Fürst Thürmer": der Arbeit. Sie reisen im Lande umher und verbreiten die Mär, Dohna- Schlobitten kandidiert, wird seit Wochen von ihnen mit bei der Abgabe der Stimme verlangt, gilt auch für die Forderung Dieselbe Begründung, die die Sicherung des Wahlgeheimnisses die Socialdemokraten haben die Annahme der Zollvorlage ber- Hochdruck gearbeitet. In den Herrenstuben der Dorfkrüge erscheint der Neueinteilung der Wahlkreise. Erkennt die Regierung, wie dies schuldet. Ihr Haupteinwand gegen die Socialdemokratie ist aber der edle Fürst in eigner Person und sagt den Versammelten durch die Sicherung des Wahlgeheimnisses geschieht, die Thatsache die angeblich so gehässige Kampfesweise der Partei, die ihre sein nicht gerade inhaltreiches politisches Glaubensbekenntnis her. an, daß der Reichstag die Vertretung des Gesamtwillens fein solle energischte Bekämpfung jedem staatserhaltenden Manne zur Pflicht Anfangs legte man ja noch Gewicht darauf, auch die Arbeiter zu und daß in Berücksichtigung dessen jedem einzelnen die Sicherheit mache. Welch ein Zeichen der Schwäche! diesen Versammlungen einzuladen. Da diese wenig Lust zeigten, gewährleistet werden müsse, seinem Willen unbeeinflußt Ausdruck

"

Die konserbatiben haben denn auch mit ihrer Anerkennung den Fürst zu hören, versprach man ihnen Freibier, Schnaps geben zu können, so ist die logische Konsequenz, daß fie dem ebenso wie bei den Zollverhandlungen, auch bereits hier im Wahl- und Cigarren. Doch man erlebte auch dann keine Freude an Willensausdruck eines jeden auch das gleiche Gewicht geben muß, tampfe nicht gegeizt. Der konservative Bolksfreund" schrieb ihnen. Um diese Versammlungen von Elementen zu säubern, die da sie sich sonst mit der vorher anerkannten Thatsache in Wider­kürzlich über die freisinnige Boltspartei:" Die guten Ab- der Durchlaucht vielleicht widersprechen könnten, wurden zu Beginn spruch setzt. fichten der Partei und die große Begabung mancher ihrer der Versammlung diejenigen, die nicht absolut staatserhaltend Also zur Wahlsicherung die Wahlgleichheit!"

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V

Zur Richtigstellung werden wir um Aufnahme folgender Zeilen ersucht:

Berlin , 25. Mai 03.

Führer es sei hier nur der Name Eugen Richters genannt- ist und königstreu Königstreu seien, ersucht, die Versammlung zu ber= bedingungslos anzuerkennen. lassen. Doch o Graus, da marschierten ihnen auf ein­Das Centrum darf besondere Anstrengungen nicht machen, um mal, Freibier, Schnaps und Cigarren im Stiche lassend, die einen festen Besitzstand in den beiden obengenannten Kreisen zu be- Landarbeiter heraus, gradenwegs nach der großen Vorderstube des Jn Nr. 120 der Freisinnigen Zeitung" werde ich als Märchen­haupten. Dort dürfte es wohl auf Jahre hinaus noch festsitzen. In zwei Streifen im Süden der Provinz werden die Konservativen Struges, wo sie dann meist den zufällig" dort anwesenden erzähler" bezeichnet, weil ich nach einem Bericht des Vorwärts" in In zwei Kreisen im Süden der Provinz werden die Konservativen socialdemokratischen Kandidaten trafen. Während die Herren einer Versammlung im fünften Wahlkreise gesagt hätte, die Frei­von der Masurischen Volkspartei beunruhigt. Insbe- fich dann hinten darüber unterhielten, wie man die sinnigen hätten sich bei Beratung des von den Socialdemokraten fondere im Wahlkreis Sensburg Drtelsburg hatte es diese Socialdemokratie vernichten könnte, besprachen vorn die Land- ausgearbeiteten Gefeßentwurfes betreffend die Verantwortlichkeit des Partei bei der vorigen Wahl bereits auf etwa 6000 Stimmen gegen arbeiter mit ihrem Standidaten, wie man am 16. Juni die Konser- Reichstanzlers in eisiges Schweigen gehüllt, während doch eine solche ca. 7300 tonfervative Stimmen gebracht. Vielleicht gelingt es ihr vativen aus dem Felde schlagen könne. Darauf hat man dann die Verhandlung im Reichstage nie stattgefunden hat. Beim Nachsehen diesmal, den Konservativen aus dem Felde zu schlagen. des Berichtes des Vorwärts" finde ich, daß er in der That diese Die Konservativen hatten sich in den meisten Kreisen mit den Landarbeiter nicht mehr eingeladen und schließlich das Abhalten der Angabe enthält. Ich habe jetzt wichtigeres zu thun, als Versammlungsberichte Bündlern erst wegen der Kandidatenfrage auseinanderzusetzen. Jns- In diesem Kreise hat man auch noch einen ganz besonders durchzuschnüffeln, und deshalb ist mir diese Stelle entgangen. Aber besondere jenen neun Herren, die für den Antrag Kardorff gestimmt gemeinen Trick zur Anwendung gebracht. Man hat in allen Orten hätte ich sie auch gelesen, so würde ich sie schwerlich berichtigt haben, hatten, wurde einiger Widerstand entgegengesetzt. Selbst der brave durch einflußreiche Leute, Besizer, Ortsvorsteher zc. Listen herumgehen denn ich hätte selbst von der Freisinnigen Zeitung" erwartet, daß Herr v. Massow, der doch die schöne Rede von dem auf Jummi- lassen, mit der Aufforderung, diejenigen, die sich verpflichten wollen sie den Satz als das erkennen würde, was er ist, ein Miß­schuhen in den Reichstag jondelnden Genossen Singer gehalten hat, für den Fürst Dohna zu stimmen, sollen unterschreiben. Drohungen Freifinnige Zeitung", wenn sie es nicht meiner Ehrlichkeit zutrauen verständnis des Berichterstatters. Soviel hätte die fand wenig Gnade vor den Landbündlern seines Streifes. Sie und Versprechungen sind dabei natürlich auch nicht gespart, wollte, doch meinem Verſtande zutrauen können, daß ich nicht von ſetzten feiner Kandidatur den energischten Widerstand ent- wenn Wähler sich weigerten, ihre Unterschrift herzugeben. Man einer Reichstags- Verhandlung sprechen würde, von der mir in jedem gegen. Für diese Gegnerschaft soll aber nicht nur seine Haltung im rechnet darauf, daß auch die Leute, die durch Rücksicht auf ihre Augenblick nachgewiesen werden könnte, daß sie nie stattgefunden hat. Zolltariftampfe, sondern auch sein, bei der obenerwähnten Rede Stellung unterschrieben haben, sich am 16. verpflichtet fühlen werden, In Wahrheit habe ich ausdrücklich betont, daß es zu einer Verhand­betviefenes, hervorragendes Interlekt maßgebend gewesen sein. Ein ihrer Unterschrift gemäß für den Fürst zu stimmen. Und das nennt verkanntes Genie! Es wurde ihm ein rein bündlerischer Kandidat man in Ostpreußen geheime Wahl. gegenüber gestellt. Doch ist diese Kandidatur, weil der Kreis durch

Nun mögen sie in ihrer verzweifelten Gegenwehr noch so un­die Socialdemokratie gefährdet erscheint, wieder zurückgezogen anständige Mittel anwenden, damit werden sie das siegreiche worden und Herr v. Massow behauptet allein das Feld. Vordringen der Socialdemokratie nicht verhindern. Die social­Ueberhaupt haben die Bündler überall zurüdsteden bemokratische Partei hat es in Ostpreußen von 23 336 Stimmen müssen. Sie haben das wohl auch in der Erkenntnis gethan, daß im Jahre 1893 auf 45 644 Stimmen im Jahre 1898 gebracht. ihre Sonderkandidaten gegen die konservativen Kandidaten, die Prophezeien ist mißlich. Doch das eine kann hier unbedenklich aus­natürlich die Unterstützung der Landräte für sich haben, wenig hätten gesprochen werden: Unter Anspannung aller Kräfte führen auch die

ausrichten können.

Auch der in der Nachwahl im Wahlkreise Memel Heyde rug gewählte littauisch- konservative Bündler Mattschull ist abgehalftert worden. Die Deutschkonservativen haben diesmal auf ein Zusammengehen mit den Littauern verzichtet, sie haben einen eignen Kandidaten aufgestellt. Das hatte natürlich zur Folge, daß die Littauer ebenfalls ihren eignen Kandidaten nominierten. Nachdem die Konservativen nun die Klippen der Kandidaten­

lung unsrers Antrags im Reichstage nicht gekommen wäre, aber ich habe gesagt, daß bei diesem von der Socialdemokratie aus­gegangenen Gefeßzentwürfe die freifinnige Preise sich in eisiges Schweigen gehüllt hätte, und das ist richtig. Daß die Ministerverantwortlichkeit ein Programmpunkt der Frei­igen ist, weiß ich, es macht aber dies Verhalten der freifinnigen Ebenso unnötig und nicht durch einen Irrtum des Berichts Presse nur um so schlimmer. erstatters entschuldbar sind die Angriffe der Freif. 8tg." wegen meiner Aeußerung über die Stellung der Parteien zum Majestäts. ostpreußischen Genossen, gleich den Genossen in den übrigen Teilen beleidigungs- Paragraphen. Ich habe gesagt und halte des Reiches, den Kampf in der Hoffnung, am 16. Juni 1903 von es aufrecht, daß allein die völlige Aufhebung der Sonder­ber konservativen Beste Ostpreußens ein weiteres Stüd in Trümmer bestimmungen, wie die Socialdemokratie sie beantragt, den Grund­

zu legen.

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Wahlkampf.

fäßen einer freimütigen Kritit entspricht, während die freisinnigen Anträge Halbheiten sind. Endlich ist es meine Ueberzeugung, die ich ausgesprochen habe und von der ich nicht abgehe, daß die Frei­finnigen darauf spekulieren, etliche Berliner Wahlkreise mit Hilfe der Konservativen und Antisemiten zu gewinnen. Nun bin ich neugierig, ob die Freis. 3tg." hiervon Notiz frage umschifft haben, find sie mit Volldampf in die Wahl- encher o et un Bewußtsein gekommen fein. Die Stimmen- nehmen wird. Wie rot Deutschland ist, das wird bisher noch den wenigsten Wolfgang Heine. agitation gezogen. Sie betreiben dieselbe diesmal viel leb- Menschen so recht zum hafter als früher; feit Wochen schon ist der ganze behördliche Schauungswert; deshalb wählen die Statistiker allerlei Hilfsmittel Beeskow ist jetzt ein Flugblatt berbreitet worden, das so gut wie zahlen, die darüber Auskunft geben, haben sehr geringen An- Für den Kartellkandidaten Hammer im Wahlkreise Teltow­Apparat, als da sind: Landrat, Amtsvorsteher, Gemeindevorsteher, zur Veranschaulichung der Zahlenwerte, z. B. sind in der jüngsten Amtsdiener, Pfarrer, Lehrer usw. in Bewegung. Mit voller Heftig- Beit mehrfach Bilder mit menschlichen Figuren, deren Größe nach der inhaltlos ist, wenn man nicht etwa einige geschwollene Redensarten keit richtet sich ihr Kampf insbesondere gegen die Socialdemokratie, Barteiſtärke abgestuft sind, veröffentlicht worden. Ein beliebtes als Inhalt betrachten will. Was soll man sich aber denken unter einem Sage wie dieser: deren Vordringen fie selbst in den entlegenſten Kreifen fürchten. Hilfsmittel ist auch die Streisteilung, wobei die Stärke der Parteien Das hat die ostpreußischen Genossen vor eine Riesen- durch verschiedenfarbige Kreisausschnitte von verschiedener Winkel­aufgabe gestellt. Von den Wahlkreisen Memel- Heydekrug, größe dargestellt wird. Diese Bilder haben jedoch den Nachteil, daß Tilsit- Niederung und Ragnit - Pillfallen abgesehen, über die örtliche Verbreitung der Parteien nicht den geringsten Auf­fie ganz außer Zusammenhang bleiben mit der Landkarte, daß sie müssen die sämtlichen übrigen Streise von Königsberg aus bearbeitet schluß geben. Um diese zu veranschaulichen, wählt man das farbige werden. Die Königsberger Wahlleitung hat sich nun das Ziel startenbild. Die Grenzen der Landesteile oder Wahlkreise werden gestedt, neben der ehrenvollen Behauptung der Provinzial- richtig in die Starte eingezeichnet und an der entsprechenden Stelle Hauptstadt, noch fünf weitere Wablkreise intensiv zu bearbeiten, mit der Parteifarbe versehen. Ein solches Bild könnte aber über die Gotha . Justus Nerthes. 1 m.

Art

Wer dem Deutschen Reiche den Ruhm seiner geistigen Kraft und Disciplin, um den uns die ganze Welt beneidet, erhalten will, der wähle Fritz Hammer!" Soll damit vielleicht gemeint sein, daß Friz Hammer so eine

Geistesgröße ist, die zu Deutschlands Ruhm in den Reichstag

*) Kartogramm zur Reichstagswahl. Dr. Hand und H. Wiechel.