Nr. 182.
Abonnements- Bedingungen: Abonnements Preis pränumerando: Bierteljährl. 3,30 mt., monatl. 1,10 r., wöchentlich 28 Bfg. frei ins Haus. Einzelne Nummer 5 Pfg. Sonntags. nummer mit illustrierter Sonntags Beilage„ Die Neue Welt" 10 Pfg. Poft, Abonnement: 1,10 Mart pro Monat. Eingetragen in der Post- Zeitungs. Preisliste für 1903 unter Nr. 8203. Unter Kreuzband für Deutschland und Desterreich- Ungarn z art, für das übrige Ausland 2 Mart pro Monat.
Ericheint täglich außer Montags.
Vorwärts
Berliner Volksblatt.
20. Jahrg
Die Infertions- Gebühr beträgt für die fechsgespaltene Kolonel zeile oder deren Raum 40 Pfg., für Palitische und gewerkschaftliche Vereinsund Bersammlungs- Anzeigen 20 Pfg. ,, Kleine Anzeigen" jebes Wort 5 Pfg. ( nur das erste Wort fett). Infecate für die nächste Nummer müssen bis 5 Uhr nachmittags in der Expedition abgegeben werden. Die Expedition ist an Wochentagen bis 7 Uhr abends, an Sonn- und Festtagen bis 8 Uhr vormittags geöffnet.
Telegramm Aoreffe: Socialdemokrat Berlin".
Redaktion: S. 68, Lindenstrasse 69. Fernsprecher: Amt IV, Nr. 1983.
Der Unvergeßliche!
Bor drei Jahren, am Frühmorgen des 7. Auguft, ging Wilhelm Liebknecht aus den Reihen der Lebendigen, aus den
Reihen seiner Socialdemokratie.
Freitag, den 7. August 1903.
Expedition: S. 68, Lindenstrasse 69. Fernsprecher: Amt IV, Nr. 1984.
Sind ferner die Socialdemokraten in Militärangelegen Wir empfehlen die Anwendung dieses Verfahrens auch bei heiten den Zunftsoldaten nicht auch überlegen? Wer charakterisierte Ordensverleihungen; der Staat ersparte dabei eine nicht unbeträchtdenn die Kaisermanöver zu erst als militärische Theatervorstellungen? liche Geldsumme und die Kommerzienräte hätten die Freiheit, sich beschläge, den finnlosen Drill. Dies thaten nicht die Berufs zu lassen.- Wer bekämpfte zuerst die bunten Uniformen, die blinkenden Metall- ihre Drdensauszeichnungen je nach Vermögen reichlicher ausstatten offiziere, sondern die„ Umstürzler".
11
die Ueberschwemmungen außerordentlich. Die Schwedter 8tg." bringt Auch im Gebiet der unteren Oder ist die Schädigung durch folgende Schilderung der bortigen Zustände:
ja das Wasser diesmal etwa 6-7 Fuß den normalen Stand
-
Weiter wird geredet, daß das Proletariat sich nicht selbst re- Die Herren preußischen Minister überschwemmen jetzt das leberEs muß nicht dieser Todestag wiederkehren, daß wir dieses Mannes gedenken. Er ist alle Tage unter uns.; Unfre Partei, die gieren könne. Diese Unfähigkeit müßte sich doch zweifellos an der schwemmungsgebiet. Nach den Herren v. Hammerstein und Studt will Socialdemokratie zeigen. Alle Parteien aber blicken mit Neid auf nächster Tage auch Herr v. Podbielski fich den Schaden der Arbeiterschaft von Berlin , von ganz Deutschland hat noch keine die festgefügte Organisation der Socialdemokratie, auf ihre Disciplin, schlesischen Bevölkerung betrachten. Es wäre besser gewesen, die Stunde, noch in keinem Kampfe des Soldaten der Revolution ver- auf ihre Erfolge! Am köstlichsten aber ist, daß die Giesebrechte Herren Minister hätten dem Schaden vorgebeugt, anstatt ihn nachgessen, der fünf Jahrzehnte hindurch der Socialdemokratie das Banner trug. Kein Kampf, ohne daß der Gedanke uns bannt: Wie so thun, als ob sie glauben, die Arbeiterschaft müsse verhungern, träglich zu inspizieren. würde er ihn kämpfen? Kein Sieg ohne die Empfindung: Könnte höheren Kreise" fehle. Sonst heißt es immer, ein Arbeiter könne es wenn ihr der" Intellekt, die Thatkraft und das Emporstreben der er ihn mit uns feiern! Es war kein banges Trauern, kein Jammern menschlicher Ge- mit Fleiß, Eifer und Sparsamkeit zu Ansehen und Wohlstand bringen und sogar Kommerzienrat werden; braucht man aber Gründe" für brechlichkeit um Wilhelm Liebknechts willen. Denn er hatte ein die Erdrosselung des Reichstags- Wahlrechts, so hat der Arbeiter untere Oderthal von Schwedt bis Stettin in einer Länge von etwa Wiederum fizen wir bis an den Hals im Wasser, das ganze ganzes, großes, gewaltiges Leben gelebt. Er hatte das hohe Glücksgefühl in sich getragen, das nur der tapfere Kriegsheld kennt, der in plötzlich kein Hirn mehr, sondern nur mehr Hände zum Schuften und 7 Meilen und Breite von etwa 1 Meile ist in einen unSchanzen. Ueber den Blödsinn weitere Worte zu verlieren, hieße ihm endlichen See verwandelt. Nur einige hochstämmige Weiden machtvoller Entfaltung all seiner Geisteskraft den Krieg führt für die höchsten Jdeale der Menschheit. Ihm fehlte das Gefühl der 8 viel Ehre anthun. Wir wollen vielmehr noch die Frage aufwerfen, und die Wasservögel der Ostsee , welche sich über dem großen Wasser Opfer, der Entbehrungen und Verfolgungen, denn er trug sie für wie es denn mit dem Lebenserwerb der" höheren Kreise" steht. vielleicht in dem Glauben tummeln, daß die Ostsee jetzt bis Schwedt Opfer, der Entbehrungen und Verfolgungen, denn er trug fie für Man nehme einmal den Junkern die Liebesgaben, mit denen sich ausdehnt, find noch sichtbar. Von unsren Wiesen keine Spur, da eine große Sache, die er aus winzigen Anfängen zu herrlicher Größe sie sich auf Kosten des Volkes erhalten und bereichern, man entziehe überschritten hat, bei welchem die Erträge derselben gewonnen werden führte. So lebte er, so kämpfte er, so bleibt er uns! Wilhelm Liebknecht ist uns nicht vergangen. Er ist unter uns; Stellen erfreuen, man nehme ihnen das Recht zur schmählichsten nach der ersten Hochflut ihnen die Protektion, deren sie sich bei der Besegung der staatlichen können. Das Traurigste bei dieser Sachlage ist der Umstand, daß er war so start, daß er fortwirkt in Hunderttausenden als wäre er Ausbeutung ihrer Arbeiter und wir werden einen furchtbaren Strach mal etwa 4-5 Fuß über Normal hatten die Vegetation unfrer Anfang Mai d. J., wo wir bereits einnoch ein Lebender. Sein Denken beherrscht die Gedanken seiner unter den Edelsten und Besten erleben. Adelige Stiefelwichser und Wiesen erst wenig entwickelt und noch sehr dürftig war, so daß bis zahllosen Schüler. Seine stürmende Kraft lebt in der Millionenpartei, Straßenkehrer wird man duzendweise haben können, aber man wird zu der jezigen zweiten Schwemmung nur sehr wenig unreifes Futter die er in Bewegung setzte. Sein zündendes Wort tönt wieder in der sie nicht brauchen können, dieweilen sie nicht einmal zum Stiefel- froß aller Mühe und Gewaltarbeit hat geborgen werden können. Da ganzen Arbeiterklaffe, die ihm begeistert gelauscht. wichsen und Straßentehren taugen. Man nehme weiter den Divi- bei den großen Versandungen des Oderbettes unterhalb Schwedt und Wilhelm Liebknecht kann uns nicht entschwinden. Er bleibt dendenschluckern und Couponschneidern ihre Papiere, und es wird dem Mangel an Vorflut erfahrungsgemäß etwa 4-6 23o chen lebendig in der großen Bewegung, die sein Werk ist, der er den Seulen und Zähneklappern unter ihnen herrschen. Mancher von bezw. verdunstet ist, so haben wir selbst wenn nicht etwa noch vergehen, bis das Wasser langsam abgelaufen, Stempel feiner heroischen Seele aufgedrückt. Seiu stolzer Sinn führte uns, als wir in die große Wahlschlacht ihnen wird auf die Drehorgel ober den direkten Bettel an- eine dritte und vierte Flutwelle von oben heruntertommt- in diesem Jahre keine Aussicht mehr, überhaupt noch einen zogen, die er noch vorbereiten half und in der wir überwältigend siegten, Uebrigens scheint der bayrische Gesellschaftsretter gar nichts Ertrag von unsren Wiesen zu erhalten. Es fällt dieser Ausfall um weil wir ihm folgten. Er wird weiter an unsrer Spize schreiten und davon zu wissen, daß es auch Krisen und Arbeitslosigkeit so mehr in die Wagschale, als auch das Jahr 1902 ein Rotjahr war, der Geist, den er seiner Partei gegeben, wird nicht dulden, daß sie giebt. wüßte er davon, so könnte er doch nicht mit so großer in dem wir infolge hohen Wasserstandes und vielen Regens je anders tämpft als er gekämpft. Bewunderung von den höheren Kreisen" als Brotherren des Prole- während der Erntezeit nur recht wenig Futter( mehr Streu) haben tariats daherreden. Diese höheren Kreise" sind nicht im stande, ein ernten können, und wodurch wir unser auf den niedrigsten Etat ge auch nur halbwegs richtiges Verhältnis zwischen Produktion und brachtes Vieh zumeist mit gelauftem teuren Kraftfutter bis jetzt haben erhalten müssen..Da auch die niedrig geKonsum herzustellen. Das Proletariat aber wird beide in Einklang legenen Ackerländereien durch durch die zweite zweite Hochflut ebens bringen, es wird auch hier leisten, was die von Bildung und falls überschwemmt sind, so steht auch Getreide, Kartoffeln Besiz" nimmermehr können. All dem Elend, dem Jammer, dem und viel von dem in hiesiger Gegend kultivierten Tabat Schwindel, dem Unrecht, das eine unausbleibliche Folge des Kapita- im Wasser, wodurch unsere Verluste so erhebe lismus ist, stehen die höheren Kreise" machtlos gegenüber, auch wenn sie ernstlich helfen wollten. Und so werfen wir nochmals die Frage auf: Wer ist unfähig?" Die Antwort kann nicht zweifelhaft sein.-
Wilhelm Liebknecht , Du Unbergeßlicher! Du lebst im großen Sehnen des Voltes nach Freiheit und Würde!
Wer ist unfähig?
Es wird uns geschrieben:
Die dreisten und hochmütigen Worte des Dr. Giesebrecht über „ die Arbeiterschaft und die agitatorisch aufgeregte Menge", die zur Staats und Selbstregierung ebenso unfähig fei wie zum Lebenserwerb, sind nicht nur die Meinung eines einzelnen, sondern sie entsprechen den Anschauungen, die in manchen Kreifen von Befiz und Bildung", wenn man hübsch ,, unter sich" ist, gern und oft noch brutaler zum Ausdruck gelangen. Da mag man sich doch einmal ansehen, wie unendlich fähig die jezigen Herrschenden zur Staats- und Selbstverwaltung und zum Lebenserwerb find!
Lernt?
Bauten
gewiesen sein.
"
Politische Uebersicht.
-
ich gesteigert werden, daß dieses Notjahr zu den schwersten zählt, welche wir jemals erlebt haben, und daß sich der Schaden gewiß wiederum auf Millionen bemessen wird. Wohl hatten wir erwartet, daß die hohe Staatsregierung, der unsre fraurigen Wasserberhältnisse zur Genüge bekannt sein sollten, sich ebenso wie der Staatsbürger des oberen Flußlaufes auch unser annehmen würde, wohl hatten wir geglaubt, daß man sich die Frage vorlegen würde: wo bleibt das viele Wasser, welches schon in Schlesien und an der Warthe bei seinem verhältnismäßig furzen Durchzuge so viel Schwierigkeiten und Schäden Die Selbstkosten der tabelfreien Führung. verursacht hat, wohl hatten wir gehofft, daß die Staatsregierung Anstatt der sehnlichst erwünschten Gehaltserhöhung wurde den nach dem Elend und den ununterbrochenen Wassernöten der letzten Poftunterbeamten im Dezember v. J. die von niemand gewünschte 20 Jahre und nach den vielen Verhandlungen und Petitionen, die Auszeichnung der goldenen Schulterplattschnüre für 15jährige tabel- an alle Instanzen abgesandt find, welche überhaupt in Frage freie Führung" als Weihnachtsüberraschung beschert. Es ist an dieser men können, auch von unsrer Notlage Notiz nehmen würde.- feltsamen Auszeichnung ausreichend Kritik geübt worden; niemand unfre Hoffnungen sind ebenso wie früher auch jest wieder feht. Bisher leider vergebens. Unfre Erwartungen und ist aber auf den Gedanken gekommen, daß die Unterbeamten von geschlagen, denn bis jetzt hat man wohl die Notstände in Schlesien , dieser neuen Würde nicht nur die Bürde, sondern sogar auch noch Westpreußen und Bosen festzustellen gesucht, aber an uns anscheinen erfreulicher Weise darüber auf: die Kosten haben würden. Das nachstehende Schriftstück lärt in nicht gedacht, wenigstens ist von der Fürsorge bis jetzt öffentlich nichts in die Erscheinung getreten."
Reichspostamt IV 19 171.
haben.
An die
gez. Spilling.
tommen
Die nationalsociale Zeit" macht diese recht treffenden Ausführungen zu der Giesebrechterei:" Eigentlich wächst die Social demokratie schon so wie so rasch genug, so daß Dr. Giesebrecht es sich hätte sparen können, mit seiner Campagne gegen das Reichstags
Die„ Größe" der deutschen Regierungstun ft fonnte man in den letzten fünf Jahren ja hinreichend bewundern. As die letzte Flottenborlage, mit der dem deutschen Volk eine Milliardenlaft aufgebürdet wurde, im Reichstag beraten wurde, meinte der deutsche Herr Schatzsekretärer hieße eigentlich besser Schuldensekretär- daß die Vorlage ohne neue Steuern durchgeführt werden könne, denn das Deutsche Reich habe so brillante Einnahmen, daß es beinahe nicht wisse, wohin mit dem vielen Geld. Die Vertreter der Arbeiterschaft wiesen aber nachdrücklich darauf hin, daß die fetten Jahre Die" Post" leistet anch heute ihr tägliches Quantum zur Giefe vorbei und alle Anzeichen einer drohenden Krisis vorhanden seien. Die goldenen Schulter- Blattschnüre bilden für Unterbeamte mit brechterei. Sie entdeckt ein Hauptziel der Socialdemokratie:„ Die Und wem gab die Zukunft Recht? Dem Minister oder den Social- einer tadelfreien 15jährigen Gesamtdienstzeit einen Teil der von Socialisierung des Heeres durch die planmäßige Erziehung der demokraten? Doch den letzteren. Damit ist bewiesen, daß die Sr. Majestät dem Kaiser genehmigten Uniform. Die Dienströcke Heerespflichtigen zur Indisciplin"! Weil es zur Beseitigung des Arbeiterschaft und die agitatorisch aufgeregte Menge" bessere und Litetfen der zum Tragen der Schulter- Plattschnüre berechtigten allgemeinen gleichen Wahlrechts schließlich auch durch Staatsstreich( 1) Finanzminister stellen könnte, als die von Bildung und Besiz". U.-B. find nach der Verfügung vom 10. Januar IV 41 242 durch zu spät sein könnte, so fordert die" Post" die möglichst umgehende An der Spitze der deutschen auswärtigen Politik thront Graf Bermittelung der Bezirks- Kleiberkasse mit Abzeichen zu liefern. Berwirklichung dieser edlen Aufgabe. Legen wir das Geschmiere Blow, hervorgegangen aus altem Adel. Er konnte die Künste Hieraus folgt, daß diese U.-B. die Dienströde und Litewken mit zum übrigen!- der Diplomatie in verschiedenen Hauptstädten Europas studieren. Den Schulterabzeichen und die Mehrkosten für die Abzeichen zu tragen Ach und was hat Bernhard b. Bülow dabei ge= Ins China - Abenteuer ließ er den Reichswagen mit Kaiserliche Ober- Postdirektion. J. A. des Staatssekretärs: und Trompeten, Guirlanden und Vorschußlorbeeren hineinfahren, nicht ahnend, daß die Geschichte ausgehen mußte Zur weiteren Aufflärung mögen noch einige Bemerkungen Wahlrecht ihr neuen willkommenen Agitationsstoff zu liefern. Der wie das Hornberger Schießen. Herrn v. Waldersees Weltmarschall- dienen. Erbaut waren die wenigsten Ausgezeichneten von dem Plan, durch Millionen von Flugblättern das deutsche Volk schaft hat er auch nicht verhindert, obwohl auch hier die Blamage goldnen Segen, den sie in andrer Form erhofft hatten. Daß sie die bon der Gemeinschädlichkeit des bestehenden Wahlrechts zu übernicht ausbleiben konnte. Sowohl den fläglichen Verlauf des Khali- goldene Schnur selber bezahlen mußten, war den Beamten bald flar war, Marr durch die Spar- Agues zu überwinden. Herrn Giesebrecht, zeugen, ist fast so tomisch es der Eugen Richters Feldzuges wie auch die Unmöglichkeit der Rolle, die man dem Grafen geworden; das Reich begnügte sich mit der Verleihung der Ehre, der ein ehrlicher Monomane zu sein scheint, tönnte man mit einem Waldersee zugedacht hatte, haben die Socialdemokraten prompt faufen aber mußten sich die Ausgezeichneten die Auszeichnung mitleidigen Lächeln ad acta legen. Was aber wirklich ernst ges borausgesagt. Wäre im Sommer 1900 der Leiter der deutschen selber. Viele Unterbeamte, die ja mit jedem Pfennig rechnen nommen zu werden verdient, das ist, daß eine stattliche Anzahl auswärtigen Politik ein Socialdemokrat gewesen, so hätte Deutsch - müssen, ließen sich nun an einem Paar Schulterschnüre angesehener Männer aus Industrie und Handel, einen lebendigen land sich nicht vor aller Welt lächerlich gemacht und Millionen an genügen, manche begnügten sich mit dem verliehenen Rechte, behielten freifonfervativen Landtags- Abgeordneten eingeschlossen, Herrn GieseGeld sowie viele Menschenleben gespart. Und wie war es mit dem aber ihr Geld und ließen die Schnüre im Schaufenster der Uniform- brecht ernst genommen haben. Die Lifte der Freunde des Herrn Unternehmen gegen Venezuela ? Von vornherein riet die Social- händler. Unterdessen bekam der Lieferant der Kleiderkassen in Stonservativen auf. Nicht als ob diese Herren nicht samt und und seiner Wahlrechts- Umsturzpläne weist keinen agrarischen demokratie zu einer friedlichen Beilegung der Angelegenheit. Berlin , Eduard Sachs, vom Reichs- Bostamt den Auftrag, die Aus- fonders das Reichstags- Wahlrecht ins Pfefferland wünschten. Aber Der berantwortliche Lenker deutschen auswärtigen Politik zeichnungen den Berechtigten bei allen Reulieferungen ihnen ist ihr schönes Geld für die Schreibereien eines Herrn Giesebrecht ließ aber drauflosknallen und die Marine zweifelhafte 2or- auf deren Kosten zu liefern. Einige mutige Unterbeamte zu schade. Sie sind Realpolitiker, die nach dem bewährten Grundsatz beeren" einheimsen, die noch dazu völkerrechtlich sehr anfechtbar waren. beschwerten sich darüber und die Antwort ist die ab- borgehen: so was thut man, aber so was sagt man nicht. Die großen Und die Zeche auch dieses Abenteuers muß das deutsche Volf gedruckte Verfügung des Reichs- Postamtes. Die Beamten find Herren aus Handel und Industrie sind dagegen in ihrem Geschäft bezahlen. Zulegt aber blieb doch nichts andres übrig als das, was infolgedessen zum Tragen der Auszeichnung nicht nur berechtigt, zwar viel praktischer als die Agrarier, in der Politik aber um so die Socialdemokratie sofort verlangt hatte, nämlich der Austrag des sondern sogar gezwungen, selbst gegen ihren Willen, und sie sind naiver. Darum sind sie mit ihrem Namen und ihrem Geldbeutel selbst Streites vor einem Schiedsgericht. Somit wäre es auch hier ganz ferner gezwungen, sie auf jedem Dienſtrocke, deren sie stets mehrere Bug ihres Herzens offenbart. Und wer unfre, sich zumeist nationalliberal auf Herrn Giesebrecht hereingefallen. Sie haben damit den reaktionären gut gewesen, wenn ein Erwählter derer, die angeblich den Staat haben müssen, zu führen und für jeden ertra zu bezahlen. Die nennenden, Herren aus Großhandel und Großindustrie kennt, der wird nicht regieren fönnen, das Steuerruder der deutschen auswärtigen Garnitur Schulterschnüre foftet 1,15 M., für einen schlecht bezahlten wissen, daß wie die 20 zufälligen Unterzeichner des Giesebrechtschen Politik in den Händen gehabt hätte. Unterbeamten ein fühlbarer Lohnabzug. Cirkulars die Mehrheit dieser Finanzpotentaten denkt. Bemüht sich ja seit
wie