Nr. 203. wall w
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Vorwärts
Berliner Volksblatt.
20. Jahrg
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Telegramm Noreffe: Socialdemokrat Berlin".
Redaktion: S. 68, Lindenstrasse 69. Fernsprecher: Amt IV, Nr. 1983.
Neuer Zuckerwucher.
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Dienstag, den 1. September 1903.
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Expedition: S. 68, Lindenstrasse 69. Fernsprecher: Amt IV, Nr. 1984.
Freifinn und Landtagswahlen.
also an 224 Mill. Mart, um die der deutsche Zucker uns berteuert wurde. Seit 1876 find für Prämienzuschüsse 1200 millionen Mart den deutschen Zudertonsumenten abHeute, am 1. September, tritt die Brüffeler Konvention in Kraft, genommen worden! Vom heutigen 1. September ab ist nun der fene internationale Bereinbarung zur Beseitigung der Zuckerprämien. Schußzoll von 40 M. bedeutend erniedrigt worden; er darf laut Bisher bestand zwischen den zuckerproduzierenden Staaten ein immer Brüsseler Konvention nicht mehr um 20 m. höher als die InlandIn Berliner Blättern findet sich eine Notiz, die„ Unstimmig unlauterer gewordener Wettbewerb um den Weltmarkt. Zuerst war steuer fein, sondern nur um 6 Frank= 4,80 22., fo daß er, teiten" in der Behandlung der Landtagswahl- Taktit seitens der es Deutschland gewesen, das durch Gewährung von Ausfuhrprämien da die Inlandsteuer 14 M. erfordert, mun 18,80 pt. beträgt. Diese Socialdemokratie bemängelt. So soll Genosse Arons in Köln den auf Staatstoften die Buderproduzenten in die Lage brachte, ihr Pro- 4,80 m. werden als Surtage( Ueberzoll) bezeichnet. Nationalliberalen bedingungslose Unterstügung gegenüber dem Bei den Beratungen der Brüsseler Konvention im Reichstage Centrum versprochen haben, während man von den Freisinnigen für butt billiger auf dem Weltmarkt als im Erzeugungs- j hieß es, eine solch niedrige Surtare mache jedes Kartell unmöglich. den Fall der Unterstügung ein Mandat für die Socialdemokratie lande abzusetzen. Destreich, Frankreich , Rußland ahmten Von unsrer Seite wurde dies bestritten und vorgeschlagen, die Sur- verlange; demgegenüber stellen wir fest, daß Genosse Arons auch in dieses Beispiel nach und die Folge davon war: eine wilde Konkurrenz auf dem Weltmarkt. Anfänglich ließen tage noch niedriger zu sehen. Die Zuderinduſtriellen dagegen er- Köln erklärt hat, eine eventuelle Abmachung nach der Urwahl könne flärten, mit 4,80 M. sei die deutsche Zuckerindustrie wehrlos der sich dies die Vereinigten Staaten von Amerika und England, nach konkurrenz des Auslandes preisgegeben, das uns mit indischem wirklich liberaler Kandidat aufgestellt und zweitens neben diesem die Wahl denen sich hauptsächlich der kontinental europäische Export wandte, Konkurrenz des Auslandes preisgegeben, das uns mit indischem auch in Köln nur stattfinden, wenn erstens seitens der Liberalen ein sehr gern gefallen; erhielten sie doch dadurch den Zuder billiger als Rohrzuder überfluten würde. Deindeſtens 15 M. Surtare feien eines Socialdemokraten ins Auge gefaßt würde. Ferner wird es als ein später war man mit 8 m. Surtage zufrieden die Länder, in denen er produziert wurde, und zwar nicht nur billiger nötig Widerspruch gegen die Parteiparole dargestellt, wenn in Hanau um den Betrag der in jenen Erzeugungsgebieten erhobenen Inland- jest? Jest stellt sich heraus, daß die 4,80 M. Surtage so hoch find, von der Forderung an die liberalen Wahlmannskandidaten abgesehen stener, sondern auch noch billiger um den Betrag der Ausfuhr- daß dabei noch ein Kartellprofit bon mindestens wird, sie sollten erklären, gegebenenfalls auch für einen Social prämie. So kam es, daß in England der deutsche Zucker etwa um 8 Mart herausspringt! In diesen Tagen hat sich denn auch, da bemokraten stimmen zu tönnen; wenn ein diesbezüglicher Antrag in 11 Pfennig pro Pfund weniger toftete als in Deutschland . Die mit Ablauf des alten Steuergesetzes das bisherige Zuderkartell fich Hanau überhaupt gestellt wurde, wurde er mit Recht abgelehnt, da Folge davon war nicht allein, daß die Bevölkerung Englands sich auflösen mußte, ein neues Buderkartell gebildet, oder die Forderung nur dort zu stellen ist, wo mehrere Abgeordnete einen größeren Zuckerkonsum angewöhnte, sondern daß sich dort richtiger gesagt: 3 wei Kartelle, die sich vorläufig noch untereinander im gleichen Wahlkreise zu wählen sind, was in Hanau nicht zutrifft. auch mit Hilfe des deutschen Zuckers eine Weltindustrie in Frucht befehden. Innerhalb der Zuckerindurie hat sich nämlich schon seit Die„ Boff. 8tg." schreibt:„ Cine Partei, die im Befig ist, tritt fonserven, Marmeladen und Säften entwickelte, die in Deutschland Jahrzehnten eine Teilung der Arbeit und somit auch ein Gegenfass ihre Mandate nicht ohne Not an eine andre Partei ab, und inwieweit tapitalistischer Interessen herausgebildet. Neben den 395 Buder eine solche Not vorhanden ist, läßt sich heute noch nicht erkennen." faft gar nicht zur Entfaltung gelangte. Trotz dieser Vorteile machte aber England in den letzten Jahren fabriken, welche Rüben verarbeiten, giebt es gegenwärtig noch Das soll gegen uns gerichtet sein, entspricht aber völlig unsrer doch Front gegen die Zuderprämien, weil durch diese die Interessen 46 3uderraffinerien, die den von den ersteren gelieferten Anschauung. Wir wiederholen stets und stets, was schon in der Indiens empfindlich geschädigt wurden. Dort wird seit uralten nicht tonfumfähigen Rohzu der reinigen. Die Raffinerien find Berliner Resolution vom 27. April 1908 ausgesprochen ist, daß AbZeiten der ursprüngliche Zudererzeuger angebaut, das Zuderrohr, die fapitalfräftigeren, meist großen Banken oder Gruppen von Groß machungen über das Verhalten unsrer Wahlmänner bei der Abdem erft zu Beginn des neunzehnten Jahrhunderts der europäische kapitalisten gehörig; die Rohzuckerfabriken dagegen stehen meist im geordnetenwahl erst nach dem Bekanntwerden des Urwahl. wir den Das einzige, was Konkurrent erwuchs: die Buderrübe. Schippel hat in seinem von finanziellen Zusammenhang mit den Landwirten, die ihnen die Rüben ergebnisses stattfinden sollen. Barteien, die auf unsre eventuelle Unterstützung in Wahl uns hier bereits ausführlich gewürdigten Buche*) diesen Stampf liefern. Zwischen Rohzuckerfabriken und Raffinerien tobt jegt der zwischen Zuckerrohr und Zuckerrübe ausführlich geschildert, der sich Streit, wer den Profit bei der Surtage einstecken soll. Wahrschein treisen mit mehr als einem Abgeordnetenmandat rechnen, immer weit über den Nahmen eines technisch- industriellen Wettstreits hinaus lich werden sie sich in die Beute teilen auf jeden Fall jedoch muß wieder, und zwar notwendigerweise schon jetzt zurufen, ist, daß sie zu einem finanzpolitischen, ja kulturgeschichtlichen auswuchs. Die das Publikum zahlen. Bei all folchen Streitereien zwischen seinen Ausbeutern hat aber bei Aufstellung ihrer Wahlmannskandidaten darauf achten, daß diese Bei all solchen Streitereien zwischen feinen Ausbeutern hat aber unabhängig genug sind, um gegebenenfalls auch für einen SocialBuckerrübe blieb Siegerin; während die Nohrzuckerproduktion fich nur wenig ausbreitete imb technisch wie landwirtschaftlich faft das Publikum wenigstens das eine Vergnügen, daß es erfährt, um demokraten stimmen zu lönnen. Solche liberale Wahlmannss primitiv betrieben wurde, entfaltete sich die Rübenzucker- Industrie wie viel es geprellt wird. So auch hier! Am vergangenen tandidaten werden auch von unsrer Seite bei Stichwahlen in der riesenhaft. Freilich stets mit Hilfe von Staatszuschüssen, die ihr in Montag hielten die Robzuckerfabriken eine Versammlung ab, in der Urwahl unterstützt werden, wenn der socialdemokratische Kandidat Form von diretten und indirekten Prämien auf Kosten der Steuer fie beschlossen, daß die Käufer also die Raffinerien für jeden ausgefallen ist. Die Behauptung, die die Bossische Zeitung" Doppelcentner Rohzuder 3,60 M. an das deutsche Buckersyndikat in einstweilen wagt, daß die socialdemokratischen Wahl zahler zugeschanzt wurden. Die deutsche Bevölkerung hat gar gewaltige Opfer zu Gunsten Berlin zu zahlen haben. Dieser Kartellprofit soll dazu dienen, um männer für alle drei freifinnigen Kandidaten( in Breslau ) werden, wenn ihre Stimmen nötig find und dieser Industrie bringen müffen. Die Prämien verursachten eine eine Ausfuhr prämie von 4 M. pro Doppelcentner für raffi- ftimmen folche Steigerung der Ausfuhr, daß sie im Jahre 1888 an neunzig nierten Zucker zu gewähren, der Ueberschuß der Einnahmen aber soll ihnen keines der brei Mandate eingeräumt wird, ganz wie 1898", beweist, daß die Bossische Zeitung" keine Ahnung von der Stimmung Brozent der Steuereinnahmen verschlangen. Das Reich, das den unter die Rohzuckerfabriken verteilt werden. Zuder zu einer Finanzquelle für den Militarismus brauchte, er Staatsprämien auf indirektem Wege zur Geltung! Hier kämen also die durch die Brüsseler Konvention verbotenen in den weiten Kreisen der socialdemokratischen Wähler hat. Sollte dieser aus einer Mischung von Naivetät und Unverschämtheit geborene mäßigte damals die Ausfuhrprämie, aber erst Graf Caprivi schlug Staatsprämien auf indirektem Wege zur Geltung! Die Raffinerien wollen jedoch von dieser Teilung des Profits Gedanke die Freisinnigen veranlassen, die Vorkehrungen zu vers bor, sie ganz zu beseitigen, und setzte deren allmähliche Abschaffung durch. The diese aber noch eintrat, war er selber- unter gütiger zwischen ihnen und den Rohzuckerfabriken nichts wissen und ver- fäumen, die für die Wahl eines Socialdemokraten und zweier FreiMitwirkung der Zuckerindustriellen und Zuderagrarier- abgeschafft; langen den ganzen Profit für sich. In der soeben erschienenen sinnigen in Breslau unumgänglich nötig sind, so wird sie die während Hohenlohe auf dem Reichskanzlerstuhle saß, wurden die" Deutschen Buderindustrie", dem Centralblatt der Roh- volle Berantwortung treffen, wenn drei konservative Vertreter Brämien wieder erhöht und als eine dauernde Staatseinrichtung erzuckerindustrie, wird den Raffinerien dafür gründlich der Text ge für Breslau in das Abgeordnetenhaus einziehen. Sie sind gewarnt! flärt, bis jetzt furz vor den Wahlen endlich durch den Druck des lesen und ihnen vorgerechnet, wie dreist sie sich bereichern wollen. Die Die Erinnerungen an frühere Aussprüche, die die„ Bossische Zeitung" Rechnung lautet folgendermaßen: Rohzuder Preis 17 M., Steuer zum besten giebt, haben durch die traurige Haltung des Freifinns wie das dem deutschen Volte im Verlauf seiner Leidensgeschichte 14 M., zuſammen 81 M. Das neue Raffineriekartell läßt sich zahlen während der letzten Jahre sowohl in den Barlamenten wie nament schon oft paffiert ist, daß ihm das Ausland helfen muß, seine 41,90 m. pro Doppelcentner, folglich bleibt eine Spanne von lich bei den Reichstags- Stichwahlen von 1903 ihre Zugkraft ver einheimischen Vampyre loszuwerden. Nachdem Amerita bereits seit 10,90 m. Rechnet man als durchschnittliche Raffinierungskosten Toren. Wir verraten fein Geheimnis, wenn wir erklären, daß die einigen Jahren Zuschlagszölle auf den deutschen Zuder erhoben und einschließlich Fabrikationsnutzen 6 M., so ergiebt sich ein starte II Bertreter eines Busammengehens mit dem Freifinn nach den Urwahlen infolge jener Saltung des Freisinns innerhalb der Social so die Prämien wirkungslos gemacht hatte, drohte England basselbe gewinn von 4,90 m. pro Doppelcentner. Der Zollschutz beträgt vom 1. September ab 4,80 m. Die demokratie ohnedies einen schweren Stand haben. Es sind nicht zu thunes will Indien und andren seiner Kolonien die Möglichkeit schaffen, ihren Zuderrohranbau beizubehalten, ja noch zu erweitern. Raffinerie- Bereinigung", schreibt ärgerlich die„ Deutsche Zucker- die schlechtesten Parteigenossen, die in der Erbitterung nichts sehnDie deutschen Konsumenten können diesem Ringkampfe der industrie"," will also nicht bloß den vollen Zollschutz im Preise auslicher wünschen als eine völlige Niederlage der Freifinnigen VollsYapitalistischen Interessen bergnügt zusehen, denn für sie kommt auf nußen, sondern geht sogar noch darüber hinaus!" Das partei selbst zu Gunsten der Realtion! jeden Fall ein Vorteil heraus. Freilich so groß, als er von der die Raffinerien mit 90 Pf. pro Doppelcentner Raffinade abspeisen, die" Freisinnige Beitung" uns zu belehren fucht, daß wir Rohauder Kartell will aber 8,60 M. für sich behalten und Um so unsinniger sind die Drohungen, mit denen namentlich Regierung bei Beratung der Brüsseler Konvention im Reichstage das wäre, meint die„ Deutsche Zuckerindustrie", reichlich genug, denn den Freifinnigen unter allen Umständen kommen" müßten. Die gepriesen wurde, ist er nicht geworden und die socialdemokratische die Spanne von 6 M. zwischen Rohzucker und Raffinade sei eine Freifinnige Zeitung" erinnert in ihrer Sonntagsnummer an das Stritit, die damals im Reichstage wie in unsrer Presse dagegen sehr auskömmliche, da in ihr für die Raffinerien noch ein Ertra- fleine Socialistengeset", das preußische Vereinsgesetz von 1897, opponierte, hat wieder einmal recht behalten. Damals fiel die Vorlage mit 209 gegen 205 Stimmen. Das nennt deutsche Zucker billiger, weil die einheimische Zuckerstener vom gewinn liege. Den deutschen Zucerkonsumenten fann es gleichgültig sein, wer Eugen Richters Organ eine„ lehrreiche Erinnerung": 1. September d. J. ab um 6 M. pro Doppelcentner ermäßigt wird; sie beträgt jetzt nur noch 14 M. anstatt der bisherigen 20 m. Nebenbei den Kartellprofit einstedt; ihnen kann nur daran liegen, daß dem bemerkt in der Kommission des Reichstages war sie auf 12 M. er- Kartell jede Eristenzbedingung entzogen wird. Demgemäß wird es mäßigt worden, als plötzlich bei der Lesung im Plenum die Frei- angebracht sein, im Reichstage zu beantragen, die Surtage ganz finnige Volkspartei beantragte, die Steuer auf 14 M. zu er- u beseitigen, damit die Auswucherung der deutschen Zucerhöhen- mit der Motivierung, es müsse sonst, um den Ausfall der konsumenten durch die Zuckerkartelle endlich einmal ein Ende nimmt. Infolge der Brüffeller Konvention wird vom heutigen Tage ab Reichseinnahmen zu decken, die Bier- und Tabaksteuer erhöht werden Und warum soll die Erinnerung lehrreich sein? Weil sie die - was trotz dieser durch den Freifinn veranlaßten Erhöhung der ber Buder billiger sein als früher. Das Raffineriekartell hat be schlossen, den Preis um 15 Mart pro Doppelcentner herabzufezen, Socialdemokratie veranlassen soll, nicht die Liberalen zwischen zwei Budersteuer jetzt doch eintreten wird! Eine weitere Ermäßigung des deutschen Zuderpreises sollte aber also um 7% Pfennig pro Pfund. Es ist sogar anzunehmen, daß Feuer zu bringen", sondern sich damit begnügt, die Freifinnigen zu auch durch die Erniedrigung des Schutzolles eintreten, der bisher der Preis im Laufe der Zeit noch niedriger werden wird, da die unterstützen, ohne eigne Ansprüche zu machen. Auch derlei 40 m. pro Doppelcentner betrug, also 20 m. höher als die Inland- Kontingentierung der Zuckerfabriken und damit die Künstliche Ein- lehrreiche Erinnerungen machen nicht den geringsten Eindruck steuer war. Diese Spannung von 20 M. zwischen Inlandsteuer und schränkung der Produktion und künstliche Hochhaltung der Preise auf uns. Liberalen, die sich nicht scheuen, statt einem Socialdemokraten einem Konservativen zum Siege zu verhelfen, ist auch zuzutrauen, Schutzzoll hatten die deutschen Zuderindustriellen benützt, um mit Hilfe eines Kartells den Inlandpreis noch zu steigern. jener Surtage von 4,80 M. ausgewuchert. Aber trotzdem wird das deutsche Volt noch immer wieder infolge daß fie für ein realtionäres Bereinsgesetz eintreten. Dann aber ist Da der jährliche die ganze Spekulation der Freifinnigen Zeitung" schon deshalb ihnen doch jede ausländische Konkurrenz ants dem Wege geräumt, wenn sie ihren Kartellprofit nicht höher als bis zur Zuckerverbrauch im Deutschen Reiche 6 Millionen Doppelcentner falsch, weil ja inzwischen das Centrum genau so realtionär ge= 634 Wege geräumt, wenn sie ihren Kartellprofit nicht höher als bis zur beträgt, müssen die deutschen Zuckerkonsumenten dem Zuckerkartell an worden ist wie die Konservativen. Es heißt nicht die Reaktion Schutzzollhöhe feftfetzten. So mußte denn das deutsche Volt im Jahre 1901/02 für seinen 82 Millionen Mart jährlich mehr zahlen, als ohne jene Surtage bekämpfen, indem die Konservativen allein angegriffen, die Buder bezahlen: 144%, Mill. Mark Inlandsteuer, von der zu zahlen wäre. Das ist gegenüber den 80 Millionen Mark Kartell Ultramontanen aber unterstützt werden. Wer bürgt dafür, daß 40% Mill. Mart in die Tasche der Zuckerfabrikanten als Ausfuhr- ucherzoll und den 40 Millionen Mark Ausfuhrprämien, die bis jetzt nicht auch das Centrum bereit ist, ein antisocialdemokratisches Und steht in Preußen allein prämie floffen, und an 80 will. Mart starte II profit, zusammen jährlich zu zahlen waren, gewiß ein Gewinn, aber diese 32 Millionen Vereinsgesetz zu bewilligen? Startellprofit, Mark bleiben trotzdem ein Wucherzins, der beseitigt werden muß. das Vereinsgesetz auf dem Spiel? Ein christliches" Volts schul- Gesetz ist nicht.inder gefährlich, für das Kon fervative und Centrum geschlossen stimmen würden. Weil die Reaktion" im Landtag eben weit über die Konservativen
Auslandes das deutsche Volt von jener Last befreit wird
War
Wohl wird der
*) Schippel, Mag: Buderproduktion und Buderprämien bis zur Brüsseler Konvention 1902. Eine wirtschaftsgeschichtliche und handelspolitische Darstellung. Stuttgart , J. H. W. Diey, 1908.
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wegfällt.
für
"
„ Was damals der Reaktion mißlang, kann demnächst nochmals versucht werden. Die Stimmung dafür ist bei den konservativen Barteien vollauf vorhanden."
Das Blatt sieht diese Gefahr voraus, wenn bei den Neuwahlen
das Abgeordnetenhaus die konservativen Parteien eine auch nur geringe Verstärkung erfahren."
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