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Nr. 227.

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Vorwärts

Berliner Volksblatt.

20. Jahrg.

Die Infertions- Gebühr beträgt für die fechsgespaltene Rolonel. zeile oder deren Raum 40 Pfg., für politische und gewerkschaftliche Vereins. und Bersammlungs- Anzeigen 20 Pfg. ,, Kleine Anzeigen" jebes Wort 5 Pfg. ( nur das erste Wort fett). Inserate für die nächste Nummer müssen bis 5 Uhr nachmittags in der Expedition abgegeben werden. Die Expedition ist an Wochen­tagen bis 7 Uhr abends, an Sonn- und Festtagen bis 8 Uhr vormitttags geöffnet.

Telegramm- Noreffe: ,, Socialdemokrat Berlin".

Centralorgan der socialdemokratischen Partet Deutschlands .

Redaktion: S. 68, Lindenstrasse 69.

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Fernsprecher: Amt IV, Nr. 1983.

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Zwei Parlamente.

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Dienstag, den 29. September 1903.

Zolltarif für Destreich auszuarbeiten. Gar nicht außerhalb des Bereiches der Wahrscheinlichkeit ist es also, daß das Jahr 1907 das Schlußdatum der wirtschaftlichen Gemeinsam teit sein wird. Bis Ende 1907 ist die Zolleinheit festgelegt; daß es aber gelingen wird, darüber hinaus zu einem Zoll- und Handelsbündnis zu kommen, glauben nun selbst die Patrioten" nicht mehr.

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Politische Ueberlicht.

Berlin , den 28. September.

Expedition: S. 68, Lindenstrasse 69. Fernsprecher: Amt IV, Nr. 1984.

zehn Jahre Gefängnis

und Ausstoßung aus dem Heere, gegen Dehler und Habich auf je sechs Jahre und gegen Feinauer auf drei Jahre neun Monate Gefängnis.

Zusammen also auf

25 Jahre 9 Monate Gefängnis! Man vergleiche mit diesem Urteil die gegen die Mannschafts­schinder gefällten Urteile und man kann sich jeder weiteren Kritik enthalten. Reinarth erhielt zehn Jahre Gefängnis, weil er sich im Uebermut an Unteroffizieren vergriffen hatte, Breidenbach, der einen Untergebenen zum Selbstmord, einen andren zum Selbst­mordversuch getrieben und sich in weit mehr als 1000 Fällen zu den rohesten Soldatenmißhandlungen hatte hinreißen laffen, erhielt nur 8 Jahre Gefängnis! Und während die vier Angeklagten zusammen circa 26 Jahre Gefängnis zudiftiert erhielten, erhielten 80 Soldaten­schinder- darunter Breidenbach, die sich in einer Legion von Fällen schwerer Mißhandlungen schuldig gemacht hatten, durch das Kriegsgericht zusammen 27 Jahre Freiheitsstrafen!

So lebhaft unser Mitgefühl mit den Opfern des Militarismus auch sein mag, als Partei kann uns dies zweierlei Maß nur recht sein!

Soldatenluft.

Von Ende Juni bis Ende September wurden durch die Ein Gegenstück zu dem Fall Hüssener. unabhängige Presse 80 gerichtliche Verurteilungen wegen Mißbrauchs 25 Jahre 9 Monate Gefängnis wurden am Sonnabend über der militärischen Dienstgewalt und Mißhandlungen von Soldaten vier Soldaten verhängt, die vom Kriegericht der 28. Division in bekannt. An Strafen wurden ausgesprochen 24 Jahre Seidelberg der Meuterei, Aufwiegelung und des thätlichen An- 7 Monate 2 Tage Gefängnis, 10 Monate 28 Tage griffes gegen Vorgesetzte schuldig befunden wurden. Festungshaft, 1 Jahr 1 Monat 20 Tage mittlerer Diesen Bergehen lagen mehrere Afte jenes Reservisten- Arrest, 2 Monate 9 Tage gelinder Arrest, 3 Monate übermutes zu Grunde, deren beklagenswerte Opfer fürzlich erst 11 Tage Stuben arrest, 11 Degradationen. mehrere Soldaten geworden sind. In Summa betragen die Freiheitsstrafen 27 Jahre 1 Monat 10 Tage.

Die vier Verurteilten dienten im zweiten Jahre, sie wären also nach dem Manöver zur Entlassung gekommen, wenn sie ihr Leichtsinn nicht in so schweres Unglück gestürzt hätte.

-st- Wien , 27. Sept. Eines von den zwei verkrachten Barlamenten, deren sich die Habsburgische Monarchie erfreut, hat seine Arbeit" beendet. Die bier Tage östreichischer Parlamentssession waren ein Muster kläglicher Hilflosigkeit, die selbst die schlimmsten Erwartungen übertraf, mit Denn zu der Bedrohung des Dualismus seit 1897, die in der denen man dieser Einberufung ad hoc entgegengesehen hatte. Der Arbeitsunfähigkeit des östreichischen Reichsrats liegt, hat sich nun die Reichsrat war einberufen worden, um ein Gesetz von zwei Para- große Krise gesellt, die in dem Konflikt zwischen den Ungarn und graphen zu beschließen, und er brauchte vier Tage, bevor er nur zur ihrem König liegt. Vorläufig geht es dem wiederernannten" Verhandlung gelangte. Dann war freilich die Beratung" ein Grafen Khuen im Reichsrat herzlich schlecht und nur mit Mühe ist Kinderspiel; in ein paar Stunden hat die östreichische Voltsvertretung er Donnerstag körperlichen Insulten entgangen. Es ist möglich, daß das bewilligt, was den Ungarn in einem an zwischenfällen ein populäres Ministerium die Dinge ins Geleise bringen könnte; mannigfaltigster Art reichen Kampfe von zehn Monaten nicht dem Grafen Khuen wird es sicherlich nicht gelingen. Denn trotz der entrissen werden konnte. Dabei ist das Abgeordnetenhaus schmetternden Tiraden des Armeebefehls hat die Krone den Ungarn an seiner Thätigkeit" nicht etwa durch Obstruktion gehindert schon so viel bewilligt, daß ihr zu bewilligen nichts mehr übrig bleibt worden; die Schwierigkeiten erflossen wirklich nur aus der die und die Obstruktion der Unabhängigkeitspartei müßte nun, nach Krankheit dieses gefeßgebenden Körpers" bildenden Thatsache, daß dem zärtlichen Handschreiben und den neuen Konzessionen, an der Freilich wird man sagen: im vorliegenden Fall handelt es sich dieses Parlament feinen Lebenswillen hat. Unfruchtbarkeit ihrer Forderungen erlöschen wenn sie nicht eben um schwerste Verstöße gegen die notwendige Disciplin. Zugegeben: Nur so ist es zu erklären, daß die Militärverwaltung es wagen in dem kroatischen Banus ein so ergiebiges Angriffsobjekt besäße. aber stellen die skandalösen Mannschaftsschindereien, selbst vom konnte, nach dem feierlichen Rückzug in Ungarn in Destreich auf der Wenn Franz Joseph seine persönliche Abneigung überwinden kann Standpunkte der Armee aus, nicht mindestens ebenso schwere Berstöße Erhöhung des Rekrutenkontingents zu bestehen. Das östreichische und Wederle oder Apponyi ans Ruder ruft, so fann er bis Neujahr gegen die Disciplin dar? Parlament hat bekanntlich in der seither so berühmt gewordenen die Rekruten kriegen; wenn er sich auf den Khuen steift, so wahr- Das Heidelberger Urteil freilich muß den Eindruck hervorrufen, Faschingsnacht die Schlußabstimmung erfolgte damals um 2 Uhr scheinlich nicht. Das Punktum" des Barabas scheint uns nämlich daß man zwar jede Ausschreitung Gemeiner gegen Vorgesetzte durch nachts und mit der chnischen Begründung, daß es nötig sei, dem zuverlässiger zu sein als das Niemals" des Armeebefehls. Nachdem eine geradezu drakonische Justiz sühnt, daß man dagegen die Kaiser den Beschluß zum Frühstück zu servieren das normale Habsburg etwa 35 Jahre alle Machtposten dem herrschenden Magyaren- empörendsten Ausschreitungen gegen Untergebene mit beispielloser Kontingent bon 103 000 Mann auf 125 000 erhöht mit stamm ausgeliefert hat, ist wohl jede Aussicht geschwunden, ihn zu Milde ahndet! der Einschränkung, daß die Einberufung der ausgehobenen Baaren zu treiben. Dazu langt der Landsturm der östreichischen Refruten nur dann und insofern zulässig sei, als auch Schwarz- Gelben nicht aus. in Ungarn das auf die andre Reichshälfte entfallende Kontingent zur Einreihung gelangt. Man wollte damit nur ver­hindern, daß in Destreich nicht etwa auch die Erhöhung praktisch wirksam werde, wenn in Ungarn das alte, niedrige Kontingent be­schlossen wird; daran, daß die Obstruktion auch die Beschließung des gewöhnlichen Kontingents verhindern wird, dachte damals niemand. Infolge der Ausdauer der ungarischen Unabhängigkeitspartei wurde nun die Klausel ein ernstes Hindernis: man konnte auch in Destreich, trotz des beschlossenen Gesetzes, feinen Mann einreihen. Die Militär­berwaltung suchte sich aus der sich selbst bereiteten Schlinge erst so herauszuziehen, daß sie die gewöhnlich am 1. Oktober zu be­urlaubenden Soldaten des dritte. Jahrganges wozu ihr das Gesetz die Handhabe bietet bis Ende des Jahres zurückbehalten wollte statt, wie ihr allgemein nahegelegt wurde, die Klausel, so­Von den Freiheitsstrafen treffen auf Preußen 23 Jahre weit sie die Einreihung des gewöhnlichen Kontingents hinderte, ent­11 Monate 5 Tage Gefängnis, 10 Monate 28 Tage Feftungshaft, weder mit dem§ 14 aufzuheben oder zur Aufhebung den Reichsrat Die Unglücksmenschen lagen Ende August d. J. in Reicharts 9 Monate mittlerer Arrest, 20 Tage gelinder Arrest, 2 Monate einzuberufen. Dazu war die Militärverwaltung aus zwei Gründen hausen im Manöverquartier. Wie wenig sonst immer die 3 Tage Stubenarreft. Die 11 Degradationen wurden ebenfalls in nicht zu haben: einesteils hoffte sie, daß die so empfindliche Maß- Manöver ein Spiegelbild des Krieges zu sein pflegen: bekannt ist, Preußen verhängt. In Bayern wurden ausgesprochen 3 Monate regel die Ungarn zur Raison bringen wird, und andernteils wollte daß die Manöver mit ihren schweren Anstrengungen einerseits und Gefängnis, 42 Tage mittlerer Arrest, 39 Tage gelinder Arrest, sie bei der Ergänzung des Heeres die Gleichartigkeit in beiden der geminderten Aufsicht andrerseits vielfach eine Loderung der 38 Tage Stubenarrest; in Sachsen 4 Monate 27 Tage Gefängnis, Staaten nicht stören. Der energische Widerspruch, der sich dagegen Disciplin selbst bei Mannschaften von sonst tadelloser Führung 3 Monate 8 Tage mittlerer Arrest, 10 Tage gelinder Arrest. in Destreich erhob und sich auch den Soldaten in sehr besorgnis- beobachten lassen, wie sie sonst nur im Kriege vorkommt. Preußen hat also wieder die schwersten Miß­erregender Weise mitteilte, und andernteils die Erwägung, daß so Dies Moment hat zweifellos auch bei den vier Bestraften mitgewrkti. handlungen auf seinem Conto.( Die in Württem am 31. Dezember die peinliche Lücke entstehen könnte, weder die Hinzu kam dann noch der voreilige Freudenrausch über die nahe be- berg vorgekommenen Soldatenquälereien rechnen wir Ausgedienten weiter behalten zu können, noch frische Rekruten zu vorstehende Entlassung. Das Gefühl, einer furchtbar empfundenen Preußen, da dieses die Herrschaft über das württembergische Armee haben, zwang die Militärverwaltung zum Einlenten, und der Reichs- unfreiheit in wenigen Tagen zu entgehen, sich aus einem willen- corps so ziemlich in seinen Händen hat.) rat wurde versammelt, um die Abänderung zu beschließen. Aber losen Werkzeug wieder in einen willensfreien Menschen wandeln zu Von den bestraften Vorgesetzten feien die Offiziere und jene wie in dem ganzen Verlaufe, ist Herr v. Koerber auch hier nicht dürfen, erreicht oft einen Grad der Exaltiertheit, dem verhängnis- Unteroffiziere genannt, die sich die schwersten Ausschreitungen zu redlich vorgegangen. Seine Vorlage wollte nicht die Be volle Ercesse entspringen können. Schulden kommen ließen. a) Offiziere: Rorbettentapitän willigung reducieren, sondern, sondern, unter unter Aufrechterhaltung Die vier Angeklagten, die Grenadiere Reinarth, Dehler, Berger 5 Tage Gefängnis, Hauptmann Henning vom des erhöhten Kontingents, nur die Einreihung auf Habich und Feinauer, waren bis dahin durchaus normale Soldaten Feldartillerie- Regiment Nr. 45 4 Monate Festungshaft, Ober. das Maß beschränken, das in Ungarn zur Bewilligung gewesen. Zwei von ihnen waren noch völlig unvorbestraft, einer war lieutenant Meyer vom Feldartillerie- Regiment Nr. 65 42 Tage steht. Und das Parlament hat wirklich nicht die Energie nur geringfügig und der letzte keineswegs schwer bestraft gewesen. Ihre Stubenarrest, Oberlieutenant v. Trotha vom Feldartillerie­aufgebracht, dieses Blendwerk zu zerreißen. Die Vorlage wurde Führung ließ also auf nichts weniger als einen auffäffigen Charakter Regiment Nr. 59 14 Tage Stubenarrest, Lieutenant zur unter unsäglichen Mühen, die vier Tage Couloirverhandlungen ver- fchließen. Da wurde ihnen die Manöverstimmung zum Verhängnis. Ob sie See Pritsch 2 Monate Gefängnis, Dienstentlassung, Lieutenant ursachten, nur insoweit amendiert, als die Einreihung des Mehr mit einigen Unteroffizieren eine Rechnung begleichen zu müssen Karl Naumann vom Infanterie- Regiment Nr. 180 2 Monate -es sind das für Destreich 17 538 Mann- an einen Beschluß der glaubten oder was sie sonst bewog der Verhandlungsbericht giebt 15 Tage Festungshaft, Lieutenant Fride vom Infanterie­östreichischen Gesetzgebung geknüpft wird, wogegen sie Herr v. Koerber darüber keinen Aufschluß--die Ungebundenheit des Bürgerquartiers Regiment Nr. 123 2 Monate 10 Tage Festungshaft, Lieutenant von dem Inhalt des Gesetzes in Ungarn abhängig machen wollte verleitete sie, nun auch einmal den Herren Unteroffizieren, vor denen v. Schrader vom Infanterie- Regiment Nr. 27 2 Monate 3 Tage fie also geradezu der ungarischen Gesetzgebung überwies. sie sonst zitterten, einen bösen Schabernack zu spielen. Was all- Festungshaft, Reservelieutenant( 1) Michaeli, im Civil­Aber die Bewilligung der Rekruten hat das Haus nicht reduciert, jährlich Tausenden von Gemeinen" passiert von Unter- Beruf Hamburger Großkaufmann, 7 Tage Stubenarrest, Lieutenant sondern aufrecht gelassen als schlimmes Präjudiz fürs nächste offizieren geprügelt zu werden das sollte auch einmal einigen Freiherr v. Godin vom bayrischen Infanterie- Leibregiment Jahr. dieser Unteroffiziere umgekehrt widerfahren. 28 Tage Stubenarrest, Lieutenant Schubert vom 5. bay­Uebrigens: so kurz die Reichsratstagung war, so hat sie über So machten sich denn eines Abends Dehler, Reinarth rischen Infanterie- Regiment 10 Tage Stubenarrest. Nebenbei die Arbeitsfähigkeit des Parlaments ausreichenden Aufschluß gebracht. und Habich auf, um dem Unteroffizier Peters aufzulauern. Sie sei erwähnt, daß Lieutenant Stahl vom Infanterie- Regiment Nur an einem Haare hing's und auch diese Vorlage, für welche so beredeten noch einen Civilisten, den Tagelöhner Sutter, ihnen zu Nr. 17 7 Tage Stubenarrest erhielt, weil er eine von ihm beobachtete außerordentliche Preffionsmittel aufgetrieben worden waren, wäre helfen. Peters fanden sie nicht, dafür attackierten sie zwei andre Mißhandlung eines Mannes durch einen Unteroffizier nicht meldete. in den Brunnen gefallen, der schon so viele gescheiterte Hoffnungen Unteroffiziere, die ihnen begegneten. Sutter warf nach den beiden b) Unteroffiziere: Unteroffizier Breidenbach vom enthält. Die Jungczechen hätten sehr gerne Obstruktion gemacht mit Steinen, eine Beteiligung der Soldaten an dieser 4. Garderegiment zu Fuß( 15 schwere und 1000 leichtere Fälle von wenn sie nicht die Furcht, dadurch die Beurlaubung der Drittjährigen Thätlichkeit konnte nicht festgestellt werden. An demselben Mißhandlungen) 8 Jahre Gefängnis, Degradation, Unteroffi. zu hindern oder zu verschieben und die Rücksicht auf den für Abend trafen die drei Grenadiere auch den Sergeanten Ehmann. zier Dunkel vom Infanterie- Regiment Nr. 17( 356 Fälle) 21 Jahre Dienstag einberufenen böhmischen Landtag zurückgehalten hätte. Mit Stöcken bewaffnet, verfolgten sie ihn, ohne ihn einzuholen. Gefängnis, Degradation, Interoffizier Heinrich Scherer Aber daß sie nächstens das Rüstzeug der Obstruktion hervorholen Reinarth begnügte sich damit, ihm seinen Stock nachzuwerfen. vom Infanterie- Regiment Nr. 88( 160 Fälle) Jahre Gefängnis, werden und daß insbesondere der Ausgleich von ihnen nicht durch- Als gefährliche Werkzeuge" sah der Gerichtshof die Stöcke oder Degradation, Unteroffizier Dammbrüd vom Küraffier­gelassen werden wird, steht auch außer allem Zweifel. Wie sich die Latten nicht an. Regiment Nr. 8 zwei Jahre einen Tag Gefängnis, Degras Dinge dann gestalten werden, ist nun gar nicht auszudenken. Der Am nächsten Abend unternahm Reinarth mit zwei un- dation, Sergeant Kühl vom Fußartillerie- Regiment Nr. 45 Handelsvertrag mit Italien ist gekündigt und läuft Ende des Jahres bekannt gebliebenen Soldaten einen Angriff auf den Unteroffizier Peters. Futtermeister bei Hauptmann Henning) 1 Jahre Gefängnis, ab. Die Kündigung von seiten Deutschlands kann jeden Augenblick Er versetzte demselben mit einem Stock einen Schlag über den Rücken, Degradation, Unteroffizier Bunz vom Grenadier- Regiment erfolgen; ist es doch sicher, daß die Verzögerung nur aus Rücksicht ergriff jedoch, als Peters sich zur Wehr setzte und ihm den Stock ent- Nr. 123 1 Jahr 4 Monate Gefängnis, Degradation, Artillerie. auf die Wirren des befreundeten Destreich geschieht. Die Möglichkeit riß, die Flucht. Für diese That Reinarths lag nur ein, allerdings Unteroffizier Schott 1 Jahr 6 Tage Gefängnis, Degradation, aber, daß sich Destreich- Ungarn einen autonomen Bolltarif giebt, sehr belastender, Jndizienbeweis vor. Feinauer war anfangs mit unteroffizier Geisheder vom Infanterie- Regiment Nr. 69 wird von Tag zu Tag geringer; die allgemeine Abneigung gegen Reinarth im Koplott gewesen, hatte sich aber schließlich durch Civi- 6 Monate Gefängnis, Degradation, Sergeant Rempe vom den Dualismus und zur Obstruktion stehen im Wege. Immer listen bereden lassen, sein Vorhaben aufzugeben. Ihm konnte also Infanterie- Regiment Nr. 95 6 Monate Gefängnis, Degradation, zahlreicher werden die Stimmen, die die Lösung des wirtschaftlichen nur die bloße Absicht angerechnet werden. endlich noch ein unbekannter Unteroffizier des Infanterie­Verhältnisses verlangen; nicht bloß aus agrarischen Kreisen, sondern Für diese Ausschreitungen beantragte der öffentliche Anfläger Regiments Nr. 69 in Trier 6 Monate Gefängnis, Degradation. auch aus den Reihen der Industrie, die noch an dem ungarischen Markt ihr speciell gegen den am schwersten belasteten Angeklagten Reinarth In Trier scheint die Presse die Namen der Herren Hauptabsatzgebiet hat, wird die Regierung aufgefordert, einen autonomen zwölf Jahre Gefängnis. Das Gericht erkannte gegen einarth auf Soldatenschinder überhaupt nicht nennen

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