Nr. 278.
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Vorwärts
Berliner Volksblatt.
mulbenes 20. Jahrg.
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Zelegramm Aoreffe: Socialdemokrat Berlin".
Redaktion: S. 68, Lindenstrasse 69.
Fernsprecher: Amt IV, Nr. 1983.
Der Kampf ums Rote Haus.
Sonnabend, den 28. November 1903.
8. Wahlbezirk. ( Stadtbezirke 67-74.) Eingeschriebene Wählerzahl 6275. Bisheriger Vertreter Drenske( Neue Linke ). Otto Antrick ( Soc.) 1359 Stimmen, Drenske( lib.) 782 Stimmen. Gewählt Antrick.
Die Stadtverordneten Wahlen der dritten Abteilung haben dem Freisinn nicht in allen Bezirken, für 13. Wahlbezirk. ( Stadtbezirke 95-104.) Eingeschriebene Wählerdie diesmal eine Ersazwahl vorzunehmen war, die Nieder- zahl 7512. Bisheriger Vertreter Arthur Stadthagen ( Soc.) Paul Tage gebracht, die er verdiente. Sie haben aber zu Singer( Soc.) 2901 Stimmen. Zersplittert 62 Stimmen. einer weiteren Schwächung des freisinnigen Befihstandes geführt, und die Socialdemokratic hat eine weitere Bermehrung ihrer Mandate erreicht.
Gewählt Singer.
17. Wahlbezirk( Stadtbezirke 123-126 und 131-184). geschriebene Wählerzahl 4915. Bisheriger Vertreter:
14. Wahlbezirk. Stadtbezirke 105-108. Gingeschriebene WählerDie Beteiligung an der Wahl war nicht sonderlich zahl 7227. Bisheriger Bertreter Paul Singer. Arthur Stadthagen ( Soc.) 3005, zersplittert 91. start. Drei Wahlen in ein und demselben Jahre, das erzeugt eine gewisse Müdigkeit; überdies war das Wetter so unfreundlich, daß mancher Wähler dadurch veranlaßt sein dürfte, seine Pflicht nicht zu thun. Bis gegen 12 Uhr war noch wenig von der Wahl zu merken. Nur in den( Alte Linke). Ernst Kerfin( Soc.) 788 Stimmen, Nentier wohlhabenden Stadtteilen wurde bereits in den Vormittags- 743 Stimmen. stunden eine erheblichere Zahl von Stimmen abgegeben. Den ersten Ansturm auf die Wahllokale brachte, wie üblich, die Mittagszeit, be- 18. Wahlbezirk.( Stadtbezirke 122, 127-130, 185, 143, 144.) sonders in den Arbeiterviertelu. Nachher flaute die Beteiligung Eingeschriebene Wählerzahl 4600. Bisheriger Vertreter Kaufmann wieder beträchtlich ab, aber als die Sonne fant, begann der zweite Frick( N. 2.). Max Schönemann( Soc.) 718 Stimmen. Frick( lib.) und stärkere Ansturm, der dann nach 7 Uhr seinen Höhepunkt er- 923 Stimmen. reichte. Der Schleppdienst, dem sich eine große Zahl unsrer Gewählt Frid. Genossen mit gewohnter Opferwilligkeit und Pflichttreue unterzogen, hatte schon zeitig begonnen und wurde bis zuletzt fortgesetzt.
In mehreren Bezirken hatten wir ein leichtes Spiel, weil unsre Gegner entweder überhaupt keine Kandidaten mehr aufgestellt oder sich mit einer Zähltandidatur begnügt hatten. Hier herrschte in unfren Parteibureaus bis in den spöten Nachmittag hinein ein Stillleben, das manchem kampfesfrohen Genossen fast zum Verdruß gereichte. Es wurden glatt gewählt: im Südosten die Genossen Singer und Stadthagen ( 13. und 14. Bezirk), die diesmal ihre bisherigen Bezirke getauscht haben, weil der 13. Bezirk einen Hausbefizer zu wählen hatte; im Nordosten Schneider und Bruns ( 24. und 25. Bezirk), im Norden Borgmann und Augustin ( 87. und 47. Bezirk), im Nordwesten Ewald( 43. Bezirk). Diese
uns behauptet worden.
0
Gewählt Kerfin.
Der
Expedition: S. 68, Lindenstrasse 69. Fernsprecher: Amt IV, Nr. 1984.
Etat für das Reichsamt des Innern beranschlagt die Einnahmen des ordentlichen Etats auf 9 999 889. (+783 754 m.). Darunter wird die Gebühreneinnahme des Patentamts auf 6 950 000 202.(+500 000 M.) geschägt, die Einnahmen des Stanalamts auf 2 396 600 2.(+ 196 600 22.).
Die fortdauernden Ausgaben betragen 68 995 157 M. (+5 686 680 M.) Beim Besoldungsetat des Reichsamts des Innern erscheint neu unter anderm eine weitere Stelle eines vortragenden Rates, die dem bisherigen mathematischen Hilfsarbeiter für Versicherungswesen verliehen, während dessen Stelle in eine solche für einen bautechnischen Hilfsarbeiter umgewandelt werden soll. Im ganzen erfordert das Kapitel Reichsamt 1430 920 M. (+46 270 M.). Die allgemeinen Fonds betragen 56 052 250 M. Fint- 4984 550 07.). Das Statistische Amt erfordert 1416880. (+102 960 m.). Die Normal Eichungskommission beansprucht Schem 216 446 M.(+7820 M.); neu erscheinen unter anderm zwei etatsSchem mäßige Stellen für technische Hilfsarbeiter. Das Gesundheitsamt verlangt 664 460.(+ 28 040 M.). Das Patentamt erfordert 3 806 600 M.(+360 270 M.); bei den Besoldungen erscheint eine neue Stelle für einen zweiten technischen Direktor. Neu geschaffen werden sollen zwei Stellen für Mitglieder des höheren, 11 Stellen für Mitglieder des geringeren Gehaltssatzes; auch für das übrige Personal verlangt die dauernde Zunahme der Geschäfte eine Stellen vermehrung . Das Reichs- Versicherungsamt erfordert 1923 800 M.(+ 55 540 M.), neue Stellen werden für einen Senats24. Wahlbezirk.( Stadtbezirke 167, 175-178.) Eingeschriebene borsigenden und für ein ständiges Mitglied verlangt, sowie für einen ztveiten Bureauvorsteher und für sonstige Wählerzahl 9109. Bisheriger Vertreter Gastwirt ( Soc.). hysikalisch Technische sonstige Beamte. Reichsanstalt ist mit Paul Schneider ( Soc.) 2901, zersplittert 36. 388 888 M.(+ 13 720 M.) angesetzt, neu veranlagt wird eine MitGewählt Schneider. glieds- und eine etatsmäßige Hilfsarbeiterstelle. Die Ausgaben des Sanalamts belaufen sich auf 2 525 735 m.(+43 900 M.) Das 25. Wahlbezirk.( Stadtbezirke 161, 179-181.) Eingeschriebene Aufsichtsamt für Privatversicherung erfordert Wählerzahl 11 290. Bisheriger Vertreter: Expedient Bruns. 366 624.(+ 38 480 m.), zur wissenschaftlichen Bearbeitung und Bruns( Soe.) 3437. Bersplittert 31. Gewählt Bruns.
28. Wahlbezirk. Stadtbezirke 182, 183, 196-200. Bisheriger Vertreter Homann( Neue Linke ). Franz Kokke( Soe) 1025 Stimmen, Homann( lib.) 909 Stimmen. Gewählt Kokke.
sieben Bezirke waren bisher in unserm Besitz und sind glänzend von 31. Wahlbezirk. ( Stadtbezirke 218-225.) Gingeschriebene WählerDas Gegenſtüd zu ihnen bilden die„ Linden"- Gegend( 2. Bezahl 5609.( Bisheriger Vertreter Lehrer Hauer ( Alte Linke). Hermann zirl), das Hansa"-Viertel( 42. Bezir!) und die Potsdamer Vorstadt Schubert( Soc.) 1211 Stimmen, Mag Groß( lib.) 863 Stimmen. Gewählt Schubert. ( 5. Bezirk). Jm 2. Bezirk kommt es wieder zu einer Stichwahl zivischen Freifinn und Bürgerpartei. Bir haben aber mit unfrem 37. Wahlbezirk. ( Stadtbezirke 227, 228, 257-259, 265-267.) Kandidaten Waldeck Manasse einen recht bedeutenden Stimmen- Eingeschriebene Wählerzahl 6312. Bisheriger Vertreter Borgzuwachs erzielt, während Freifinn und Bürgerpartei gegen mann( Soc.). Borgmann( Soc.) 1679 Stimmen, Freisinnige 1897 beträchtlich verloren haben. In weiteren sechs Jahren sprechen 182 Stimmen, Konservative 31 Stimmen. wir uns wieder! Jm 42. Bezirk hat Gericke, der„ König von Moabit", Gewählt Borgmann. sich noch einmal gegen unfren Genossen Anders behauptet, hoffentlich 39. Wahlbezirk( Stadtbezirke 268-272 und 274). Eingeschriebene zum letzten Male. Diesmal haben ihn die Bürgerparteiler, die hier, wie Wählerzahl 6341. Bisheriger Vertreter Maurermstr. Naazz( Neue in vielen andren Bezirken, mit dem Freifinn gemeinfache Sache machten, Linte). Wilhem Gründel( Soc.) 987 Stimmen. Architekt Lenz( lib.) noch herausgerissen. Das nächste Mal soll ihn auch das nicht mehr 738 Stimmen. retten! Jm 5. Bezirk ist Genosse Werner in eine Stichwahl gegen den Freisinnigen Marggraf gekonumen.
Gewählt Gründel.
Die
Veröffentlichung der Ergebnisse der Südpolar- Expedition erscheint nunmehr, wo die Erpedition selbst abgeschlossen ist, eine lichteits- Statistik wird die zweite Rate von 150 000 m. erfte Nate von 75 000 W.; für eine Krankheits- und Sterb (+ 100 000 m.) gefordert; der Kaiser Wilhelm anal erfordert nochmals 180 000 m. zur Vervollkommnung der Ausweichen und des Kanalprofils, weiter 200 000 M. für zwei Schöpfwerke für Rücksichten gebotene Arbeiterwohnungen an der Kanalſtecke, eine die Haarlerau- Niederung, 40 000 M.( erste Rate) für aus dienstlichen britte Rate von 150 000 m.(+ 50 000 r.) für die Brunsbütteler Lotsenhäuser.
Die einmaligen Ausgaben des ordentlichen Etats sind auf 9466 000 m.(-1655 980 M.) veranschlagt. Die vierte Rate( zweite Baurate) für den Neubau des PatentamtGebäudes erscheint mit 3 500 000.( 2 383 980 M. weniger als die Gesamtforderung im Vorjahre, die den Grunderwerb mitumfaßte, jedoch 2 200 000 m. mehr gegenüber der vorjährigen Baurate). Für die Typhusbekämpfung wird wieder ein Reichszuschuß von 150 000 M. verlangt, zur Beteiligung des Reiches an der internationalen Er120 000 m.(+50 000 m.), für die Zwecke des deutschen Schulschiffsforschung der nordischen Meere im Interesse der Seefischerei Vereins, Ausbildung von Schiffsjungen, wieder 30 000 M.; für die Bearbeitung und Veröffentlichung, die vierte Rate für die hoh= tönigsburg beträgt wieder 150 000 m.; für die Beteiligung des Reichs an der Weltausstellung in St. Louis wird die veite Rate von 2 000 000 m.(+ 500 000 m.) gefordert; an Kosten für die Beteiligung mehrerer dem Reichsamte des Innern unterstehender Aemter an dieser Ausstellung noch 160 000 m.; für die Tuberkulosebekämpfung wieder 150 000 M.; für die biologische Abteilung für Land- und Forstwirtschaft am Gesundheitsamt 670 000.(+70 000 M.), zur Errichtung von Laboratorien für bakteriologische Arbeiten und Protozoenforschung( zweite Rate) 545 000 20.(+470 000 m.), zur Errichtung des Dienstgebäudes für das Aufsichtsamt für Privatversicherung die dritte Nate von Ein- 500 000 22.(-400 000 W.), zur Erweiterung des Statistischen Amts die zweite Nate bon 200 000 m.(-145 000 m.), schließlich als Beitrag zur Einrichtung des Museums von Meisterwerken der Naturwissenschaft und Technik in München neu 50 000 m.
Heiß umstritten wurden die Bezirke der inneren Luisen- geschriebene Wählerzahl 5243. 42. Wahlbezirk. ( Stadtbezirke 284, 287-289, 302). Gin stadt, der Tempelhofer Vorstadt, des Königsviertels, der Rosenthaler Geride( A. L.). Karl Anders( Soc.) 589, Gericke( lib.) 876. Bisheriger Vertreter Kaufmann und Dranienburger Vorstadt. Jm 18. Bezirk sind wir mit unferm Gewählt: Geride. Kandidaten noch einmal dem Freifinn unterlegen. Im 17. Bezirk
haben wir mit Kerfin einen knappen Sieg errungen. Im 43. Wahlbezirk.( Stadtbezirke 290-292.) Eingeschriebene Wähler 8. Bezirk ist Antric gewählt; der Freifinnige Drenske hatte zahl 8373. Bisheriger Vertreter Gastwirt Ferd. Ewald( Soc.) hier schon vor 6 Jahren nur noch mit Hilfe der Bürger- Ewald( Soc.) 3043 Stimmen. Zersplittert 87 Stimmen. partei durchgebracht werden können. Schöne Siege wurden im
Gewählt Ewald.
Gewählt Augustin.
28., 31. und 39. Bezirk errungen, wo unsre Genossen Kotte, 47. Wahlbezirt.( Stadtbezirke 309-314. 825-326.) Schubert und Gründel gegen die Freisinnigen Homann, Groß geschriebene Wählerzahl 6842. Bisheriger Vertreter Gastwirt und Lenz gewählt wurden. Herr Lenz, Hausagrarierführer in Augustin( Soc.) Augustin( Soc.) 2100. Bersplittert 2. Berlin - Nord, bezeichnete sich als„ alleiniger Kandidat des gesamten Bürgertums", Herr Groß nannte sich auf einem roten(!) Blakat, das die Heiterkeit unsrer Genossen weckte,„ Kandidat aller bürgerlichen Parteien". Die Unterstützung, die ihnen von konservativantisemitischer Seite zu teil wurde, hat auch sie nicht vor dem Durchfall bewahrt.
Eine zahlenmäßige Vergleichung des Wahlergebnisses mit dem jenigen von 1897 ist nicht für alle Bezirke angängig, weil die Neueinteilung der Wahlbezirke, die 1899 erfolgte, manche Verschiebung gebracht hat. Wir müssen uns für heute an der Thatsache genügen lassen, daß die socialdemokratische Frattion der Stadtverordneten- Versammlung durch diese Wahl von 28 Mitgliedern auf 33 steigt.„ Es gelingt den Socis nichts mehr!" rief Kopsch, Herrn Richters Handlanger, am 20. November aus, als bei der Landtagswahl die dritte Abteilung durch die zweite und erste niedergestimmt worden war. Am 27. November hat die Arbeiterbevölkerung Berlins hierauf die gebührende Antwort gegeben. Der Berliner Freifinn ist gerichtet!
"
Die Resultate der einzelnen Bezirke lauten: 2. Wahlbezirk. ( Stadtbezirke 11-20 und 24.) Bisheriger Vertreter Fabrikbefizer Pretzel( Antis.) Waldeck Manasse( Soc.) 243 Stimmen. Hotelbefizer Leiß( lib.) 581 Stimmen. Fabrit besitzer Pretzel( Ant.) 467 Stimmen.
Stichwahl zwischen Leiß und Prezel.
Berichtigung. In den gestrigen Leitartikel" Bur handelspolitischen Lage" hat sich ein Druckfehler eingeschlichen. Es muß in der ersten Spalte, 45. Zeile von oben, nicht heißen: und überdies für ca. 80 Artikel der Eisen, Maschinen- und Textilbranche Zollzuschläge von 25 Proz. festsegt", sondern: von 20 Proz.".
Politische Ueberlicht.
Berlin , den 27. November. Aus dem Entwurf des Reichshaushalts- Etats für 1904. Der Etat für das
außerordentlichen Etat werden 5 Millionen Mark (+1 Million Mark) für die Förderung des Arbeiterund Beamten Wohnungsbaus verlangt.
Ueber die Ergebnisse, welche auf dem Gebiete der Wohnungsfürsorge bisher mit den unter diesem Titel zur Verfügung gestellten Mitteln erzielt worden sind, wird dem Reichstag in einer besonderen Borlage Mitteilung gemacht werden, welche eine Uebersicht über die Verhältnisse der vom Reiche durch Darlehen unterstüßten Baugenossenschaften enthält. Es liegt in der Absicht, dem Reichstag eine derartige Uebersicht alle vier bis fünf Jahre vorzulegen. Das
Reichs- Militärgericht beansprucht nach Abrechnung der Ansäge für den bayrischen Senat an fortdauernden Ausgaben 522 697.(+3997 M.). Das
Reichs- Schaamt
setzt Einnahmen im Betrage von 3 725 085 M.(-679 495 M.) aut, weist an Einnahmen 1 083 830 M.(+48 170 m.) auf. Die fort davon Brutto- Münzgewinn 3 615 000.( 675 000 M.), welcher dauernden Ausgaben betragen 15 552 207 m.(+734 458 M.) E3 Einnahme eine Ausgabe zu Prägekosten 2c. in Höhe von 815000 r. entfallen auf das Auswärtige Amt davon 2 619 900 m.(+67 260 M.)(-615 000 m.) gegenübersteht. Die fortdauernden Ausgaben beDie Gesandtschaften und Konsulate erfordern 9884 300 M. tragen 571 382 605 27.(+ 22 664 005 M.); davon find Ausgaben (+444 300 M.) Die allgemeinen Fonds erfordern 2 209 342 M für das Reichsschazamt 697 120.(+11 080 M.), das Beamten(+165 294 7.), darunter 500 000.(+ 100 000 m.) für personal vermehrt sich u. a. um einen vortragenden Rat, wogegen bie Schulen 2c. im Auslande, 30 000 m. als Zuschuß für die ein ständiger Hilfsarbeiter wegfällt. Die allgemeinen Fonds Deutsche Kolonialgesellschaft zu den Kosten der Auskunfts- erfordern 16 228 185.(+10 811 845 M.); neu erscheinen darunter stelle für Auswanderer. Die Kolonialverwaltung beansprucht 11 500 000 m. zur Entlastung des Reichs- Invaliden888 665 m.(+57 404 M.), eine Stelle eines ständigen fonds von den Beihilfen an hilfsbedürftige Kriegsteilnehmer Hilfsarbeiters wird hier in eine Stelle für einen vortragenden( Veteranenbeihilfe), entsprechend der vom Reichstag am 6. März 1901 anRat umgewandelt. An einmaligen Ausgaben find genommenen Resolution, und 2835 M. als Beitrag des Reichs zu den 17 699 176 M.(-1027 378 22.) angefeßt, davon 413 000 m. Kosten der internationalen Zuckerkommission. Die Neberweisungen
5. Wahlbezirk.( Stadtbezirke 48-44, 47-49,) Gingeschriebene Wählerzahl 6444. Bisheriger Vertreter Rechtsanwalt Marggraf 593 378 M.) für die Kolonialverwaltung. Hier erscheinen unter und zwar aus den Zöllen und der Tabaksteuer 372 779 000 97. ( Neue Linke ). Hermann Werner( Soc.) 958 Stimmen, Rechtsanwalt anderm die Reichszuschüsse zur Bestreitung der Verwaltungsausgaben(+17 851 000 2.), der Branntwein Verbrauchsabgabe und dem Marggraf( lib.) 1040 Stimmen, Bezirksvorsteher Kutenburg( lib.) in den Schutzgebieten, ausschließlich Kiautschou in Höhe von Buschlag dazu 106 400 000 22.(-2 267 000 2.), den Reichsstempel14 313 587 M.(-408 983.), ehlbeträge aus der Ver- abgaben 74 752 000 M.(= 3 745 000 M). Die Reichskommissariate waltung der Schuhgebiete 2 671 989 2.(-167 495 2.). erfordern 526 300 M.(+2080 M.) Die einmaligen Ausgaben des
17 699 176. für das Auswärtige Amt. 17 286 176. an die Bundesstaaten betragen 553 981 000 m.(+11 839 000 20.),
460 Stimmen.
Stichwahl zwischen Werner und Marggraf.